Michael Ridpath Wut

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Inhaltsangabe zu „Wut“ von Michael Ridpath

Spannung und Island-Atmosphäre 1934. Zwei Jungen spielen auf einem einsamen Lavafeld – und sehen dabei etwas, was nicht für ihre Augen bestimmt war. 2010. In Island demonstrieren tausende wütende Menschen gegen die Folgen der Wirtschaftskrise. Als ein bekannter Banker ermordet aufgefunden wird, steht Ermittler Magnus Jonson vor einem Rätsel – denn Feinde hatte das Opfer genug. Als weitere Größen der isländischen Finanzindustrie sterben, beginnt für Jonson ein Wettlauf gegen die Zeit. Doch er ahnt nicht, dass er auch einem Verbrechen der Vergangenheit auf der Spur ist …

leider nicht so gut wie der erste Teil (Fluch), aber trotzdem lesenswert. Bin schon auf die nächste Folge gespannt.

— silbereule

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  • Rezension zu "Wut" von Michael Ridpath

    Wut

    Schnuffelchen

    12. September 2012 um 18:36

    Dies ist bereit meine 2. Buch des Autors und ich bin jetzt ganz offiziell FAN. Der Roman ist wieder nicht überaus blutig und rasant, sondern bringt die Grausamkeit des Lebens in kleinen unvorhersehbaren Portionen, so das man immer wie der überrascht wird. Im Vordergrund stehen die Opfer der Finanzkrise. Wie schlimm dies außerhalb Deutschland für die Menschen ist, kann man sich wohl kaum vorstellen. Doch die Situation in Island hat der Autor sicher Ziemlich gut getroffen, inklusive der Naivität aus der die Menschen erwacht sind. In der Nebenhandlung verfolgt Magnus weiter seine Kindheit in Island und er kommt einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur. Die Figur des Magnus kommt immer mehr in Island an. Auch wenn er sich noch nicht ganz zu Hause fühlt. Der Charakter ist wirklich interessant und vielschichtig. Durch die vermehrt offenbarte Kindheitsgeschichte, tut er mir sogar leid und ich kann seine anfänglich Abneigung gegenüber der Insel immer mehr verstehen. Wichtig für die Hauptgeschichte sind Harpa, eine ehemalige Bankangestellte und allein erziehende Mutter, Björn Helgason, ein Fischer und später Freund von Harpa sowie Isak, ein Student und Sindri, ein ex-Musikstar, Möchtegern-Revolutionär und Schriftsteller. Alle haben Opfer durch die Kreppa bringen müssen und werden dadurch auf ihren neuen Weg getrieben. Nicht für alle ist es der richtige Weg. Harpas und Björn Geschichte hatte sogar richtig romantische Ansätze, welche leider ihrer Leben zum Opfer fallen. Sindri finde ich furchtbar unsymphatisch, aber das war durch den Autor ja auch so beabsichtigt. Abgesehen von Isak, haben auch allen persönlichen Grund für eine Revolution, auch wenn diese für jeden anders aussieht. Wie im 1. Band beweißt der Autor wieder ein Händchen dafür, eine spannende und auch in sich stimmige Geschichte mit leisen Tönen zu erzählen, welchen durch die gewaltige Natur Islands abgerundet wird.

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