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Tectum_Verlag

vor 1 Jahr

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Liebe Lovelybooker,
wir starten wieder eine Leserunde zu unserem neuen Spitzentitel "Die große Fondslüge".
Vertraut ihr eurem Bankberater, dass dieser immer "das beste" für euch vorschlägt? Dieses Buch hilft dabei, selbst die Grundlagen zu verstehen und so selbst ein gewisses Wissen zu haben, um Entscheidungen fundiert zu treffen.
Wir sind gespannt auf eure Meinungen und den Austausch in der Leserunde!
Euer Lovelybooks-Team des Tectum Verlags

Autor: Michael Ritzau
Buch: Die große Fondslüge

Wedma

vor 1 Jahr

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Das Thema interessiert mich sehr. Die Buchbeschreibung hört sich spannend an.

Es wäre toll, wenn man nach der Lektüre die typischen Lügen der Fondsmanager entlarven und selbst gute Entscheidungen treffen könnte.

Ich wäre gern dabei!

leucoryx

vor 1 Jahr

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Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit dem Thema Geld anlegen. Aber ich musste auch schon feststellen, dass Banker vor allem ihre Produkte anpreisen bei denen sie selbst am besten verdienen.
Ich würde sehr gerne mehr darüber erfahren.

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Wedma

vor 11 Monaten

Abschnitt 2: S. 63-132

Ritzau schreibt:
Sicher kann man davon ausgehen, dass Fondsmanager im Schnitt kursrelevante Informationen von Aktienunternehmen vor den Privatanlegern haben. Es gibt da ja spezielle Informationsdienste wie Bloomberg etc. Aber da reicht eben längst nicht um vor der "Einpreisung" der Information zu handeln. In den USA geht inzwischen schon mehr als 60% aller Aktienkäufe und -verkäufe auf das Konto des "Hochfrequenzhandels" vollautomatisch von Computern in Sekundenbruchteilen ausgeführt.

Spezielle Dienste, im Sinne, nur für die Fondsmanager verfügbar? Sie können dann ihren Wissensvorsprung ausspielen.

Die restlichen 40%, auf welchen Grundlagen werden da die Entscheidungen getroffen, hätte mich interessiert.
Wir haben mal solche Unternehmen analysiert, 10K reports hinzugezogen, die Branchenentwicklung, etc. pp. Aber das ist was für Studenten.
Solche Fondsmanager bekommen, nach meiner Vorstellung, fertiggestellte Tabellen voller Kennzahlen, womöglich gleich mit Empfehlung Kaufen oder Verkaufen. Bloß wer und wie bereitet die Daten vor?
Die Erfahrung hat gelehrt, dass oftmals falsche Informationen oder irrelevanten Ereignisse zu beachtlichen Schwankungen und Fehlentscheidungen geführt haben. Man kann dann im Grunde durch gezielte Verleumdung-Campagne ein Unternehmen in den Boden abwerten. Oder gar die ganze Branche in den Ruin treiben. Damit das nicht passiert, was muss vorher mit den zugrundeliegenden Daten geschehen?

Waschbaerin

vor 11 Monaten

Abschnitt 1: S. 11-61
@Maddinliest

Ich habe mal nachgefragt. Die Dame (jenseits der 70) hat von diesem Vorschlag der Anlageberaterin Abstand genommen. Sie braucht das Geld, falls sie im Alter Betreuung braucht. Das kann noch mehrere Jahre dauern, aber es kann ja auch schnell gehen.

Und ja, es sollten zweimal Ausgabeaufschlag erhoben werden, wie mir von der Bekannten gesagt wurde.

Waschbaerin

vor 11 Monaten

Abschnitt 2: S. 63-132

Wollte nur sagen, dass ich noch immer das Buch lese, aber laufend wieder zurückblättern muss. Vieles sind für mich "böhmische Dörfer". Trotzdem bleibe ich dran, weil es mich interessiert. ABer ich muss gestehen, es ist mühsam für mich, da mir doch sehr viel Grundlagenwissen fehlt.

Waschbaerin

vor 11 Monaten

Abschnitt 2: S. 63-132

wampy schreibt:
Andererseits will Trump Ausgaben reduzieren. So soll Europa für die "Friedensleistungen" der US-Armee zahlen. Aber gerade beim Militär unterscheidet sich Trump kaum von seiner Gegenkandidatin. Frau Clinton sass gemütlich im Warroom mit Präsident Obama, als das Haus von Osama bin Laden in bester demokratischer Vorgehensweise gestürmt wurde. Und solche Leute kriegen dann den Friedensnobelpreis! Das die Börse zukünftige Gewinne in die Kurse einbezieht ist verständlich. Leider führt so fast jede Ankündigung von Massenentlassungen zu ordentlichen Kurssteigerungen. Noch eine Anmerkung zu den Banken. Frau Clinton steht der Finanzindustrie noch einiges näher als Herr Trump. Dies war für viele Amerikaner ein Grund, Trump zu wählen.

Ob Frau Clinton der Finanzindustrie näher steht als Donald Trump, das wage ich zu bezweifeln. Zwischenzeitlich hat man es auch in Europa mitbekommen, dass diese Meinungsmache zur Wahltaktik der Republikaner gehörte.

Zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, wenn ich nachts nicht schlafen kann gehört, Nachrichtensender zu schauen. Das kann ich jedem, der es zeitlich einrichten kann, nur empfehlen.

Auf den engl. Sendern geht es natürlich oft über Mr. Trump, da bis jetzt niemand ihn einschätzen kann und keiner weiß, wohin die Reise geht. Normalerweise kann man nach den Nominierungen für die einzelnen Ämter mehr sagen, aber hier bekommt man Magendrücken.

Bei einer dieser Sendungen kam dann auch zur Sprache, welche Zahlungen der Dt. Bank in den USA aufgedrückt wurden. Was aber für die Zukunft interessant sein dürfte - der Kredit in schwindelerregender Höhe, mit dem D. Trump mit der Dt. Bank "in Geschäftsverbindung" steht.

Ich will und kann mich nicht auf Spekulationen einlassen. Das geht zu weit über meinen Tellerrand hinaus. Aber den Argumenten der Fachjournalisten sollte man schon mal ein Ohr schenken.

Ritzau

vor 11 Monaten

Abschnitt 2: S. 63-132
@Wedma

Wie die Fondsmanager einzelner Gesellschaften im Detail arbeiten weiß ich nicht. Ich schaue mir ja nur an, wie (schlecht) Ihre Resultate sind und ziehe daraus Schlüsse. Ein Fondsmanager braucht einen Wissensvorsprung vor den anderen Fondsmanagern um den Markt zu schlagen. Privatanleger, die direkt in Aktien investieren, spielen prozentual eine immer kleinere Rolle. Da helfen Dienste wie Bloomberg, die alle Fondsgesellschaften haben natürlich nicht. Natürlich kann und wird die Fondsgesellschaft im „Backoffice“ Unternehmen analysieren (und es ist auch wichtig das eine hinreichende Zahl von Leuten das tut -vgl. Fußnote Seite 38). Nur wird sie hier zu ähnlichen Ergebnissen in ähnlicher Zeit kommen, wie die ganzen anderen Fondsgesellschaften. Man sieht es ja an den Aktienkursen: die wichtigsten Daten einer neuen Unternehmensbilanz sind binnen Sekunden eingepreist, danach gibt es noch Veränderungen wenn alle das „Kleingedruckte analysiert haben.
Und klar- falsche Informationen führen zu falschen Kursen. Man denke nur an Enron, EM-TV und andere Unternehmen, die Ihre Zahlen gefälscht haben. Wie man das verhindern kann, weiß ich auch nicht.
Ihr Punkt mit der Relevanz gefällt mir. Mehr Informationen sind ja nicht unbedingt besser. Ich habe mal eine Studie gesehen (Quelle ist mir entfallen), bei der es um Pferderennen ging. Experten haben den Zieleinlauf am besten vorhergesagt, wenn sie nur 2-3 relevante Informationen zu den Pferden hatten (z.B. wie sie in den letzten Rennen abgeschnitten haben). Hatten sie zusätzlich mehr aber weniger relevante Informationen (z.B. wie die Trainingspläne der Pferde in den letzten Wochen aussahen), wurden ihre Prognosen schlechter.

Wedma

vor 11 Monaten

Abschnitt 2: S. 63-132
@Ritzau

Punkt Wissensvorsprung & relevanten Daten.

Aus welchen Quellen beziehen Sie bei Aktienkauf und anderen Aktivitäten auf dem Finanzparkett Ihre relevanten Informationen?

Haben Sie keine "Angst", dass Ihre Quellen zu Fehlentscheidungen führen (können)?

Ritzau

vor 11 Monaten

Abschnitt 2: S. 63-132
@Wedma

Ich investiere langfristig und nicht in Einzelaktien. Von daher ignoriere ich weitestgehend die Nachrichtenflut.

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