Michael Robotham Amnesie

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Inhaltsangabe zu „Amnesie“ von Michael Robotham

Halb ertrunken wird Detective Inspector Vincent Ruiz aus der Themse geborgen und liegt tagelang im Koma. Wieder bei Bewusstsein fängt sein Alptraum allerdings erst an, denn er kann sich an die letzten Wochen nicht erinnern. Sein einziger Anhaltspunkt ist das Foto eines Mädchens: Die kleine Mickey Carlyle war drei Jahre zuvor entführt worden und gilt seither als tot. Mit Hilfe des Psychologen Joe O‘Loughlin gelingt es Vincent, Teile seiner Erinnerung zurückzugewinnen. In ihm wächst der Verdacht, dass Mickey noch lebt und in großer Gefahr schwebt …

überraschendes Ende, absolut lesenswert

— Gabriele246
Gabriele246

Wieder sehr spannend, konnte es gar nicht aus der Hand legen. Am besten alle Teile lesen!

— JessM
JessM

Ein typischer Robotham, auch wenn Joe O’Loughlin diesmal nur eine Nebenrolle hat...

— Virginy
Virginy

Spannung pur

— Ela1908
Ela1908

Gute Fortsetzung, allerdings sehr langlebig.

— xLifewithbooks
xLifewithbooks

Interessante Story, konnte mich aber nur schwer packen

— miissbuch
miissbuch

Unglaublich spannend. Erst am Ende offenbart sich dem Leser die ganze Wahrheit.

— elohweih
elohweih

Zunächst langatmig, später spannend. Definitiv aber nicht das beste Werk, das ich bisher von Robotham gelesen habe.

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

Verzweifelter Versuch die Erinnerung zurück zu holen

— Ay73
Ay73

Liest sich gut und spannend. Es ist aber im nachhinein betra htet - unglaubwürdig. Ich meine das mit der Kanalisation... Eklig die Ratten

— evalitera
evalitera

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  • Robotham enttäuscht auch mit dem zweiten Teil nicht

    Amnesie
    JessM

    JessM

    12. September 2017 um 16:01

    Sehr empfehlenswerter Thriller von Robotham, am besten auch den ersten Teil davor lesen - ist aber kein Muss. Ich hab selbst mit dem letzten Teil begonnen und mir jetzt die vorigen gekauft und bin gerade dabei sie durchzulesen.Es geht wie im vorigen Teil um den Cop Vincent Ruiz und den Psychologen Joe O'Loughlin. Die beiden haben im ersten Teil auch schon mehr oder weniger ein Team ergeben und das werden sie auch in diesem Teil.Es beginnt damit, dass Ruiz nach 8 Tagen aus dem Koma erwacht und sich an nichts erinnern kann. Man erzählt ihm, dass man ihn aus der Themse gefischt hat - mit einer Schusswunde im Bein. Auch der Professor versucht natürlich herauszufinden, was passiert ist - leider ohne Erfolg. Vor Ruiz' innerem Auge taucht immer wieder ein Bild von einem Mädchen auf - die Kollegen klären ihn dann bald auf, dass er anscheinend privat ermittelt hat, in einem Fall der Kindesentführung. Die liegt aber 3 Jahre zurück. Warum sollte er aber plötzlich wieder anfangen nach dem Kind zu suchen? Ohne Grund? Und was wollte er in der Themse? Eine Menge Erinnerungslücken und Fragen auf die es Antworten zu suchen gilt.Robotham hat mich auch mit dem zweiten Teil nicht enttäuscht, auch wenn ich anfangs den Psychologen ein wenig vermisst habe, weil das Buch aus der Sicht von Ruiz geschrieben ist. Das legt sich aber mit der Zeit und die Wendungen und Drehungen in diesem Buch machen es wieder mal spannend.Bis zum Ende habe ich "meine" Verdächtigen immer wieder verworfen und war im Endeffekt dann doch wieder überrascht.Also eine klare Empfehlung, vor allem wenn man den ersten Teil gelesen hat.

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  • Du musst dich erinnern...

    Amnesie
    Virginy

    Virginy

    09. July 2017 um 17:40

    Nach einigen Tagen im Koma kommt Detective Inspector Vincent Ruiz im Krankenhaus mit einer Schußwunde im Bein wieder zu sich, erinnern kann er sich an nichts mehr, nur das Bild eines klienen Mädchens spukt im dauernd im Kopf herum.Von seinen Kollegen erfährt er, dass er wohl privat in einer drei Jahre zurückliegenden Kindesentführung ermittelt hat, obwohl das Mädchen lange tot sein soll und dann findet er zu Hause auch noch Diamanten.Lebt die Kleine wirklich noch, waren die Steine das Lösegeld und es kam dann zu einer missglückten Geldübergabe?Ruiz lässt die Sache keine Ruhe und dass der Vater ein russischer Mafioso ist, macht das Ganze nicht gerade einfacher, im Gegenteil, es kommt zu mehr und mehr Toten...Im zweiten Band  von Michael Robothams Joe O’Loughlin-Reihe spielt der ausnahmsweise mal nur eine Nebenrolle, die Hauptperson ist diesmal Vincent Ruiz, den man aus dem ersten Band "Adrenalin" noch kennen dürfte, Joe steht ihm allerdings helfend zur Seite.Bis zum Ende tappte ich diesmal im Dunkeln, immer wieder tauchen neue Verdächtige auf und doch ist dann alles ganz anders, dafür gibts von mir 4 von 5 Sternen...

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  • Amnesie. Michael Robotham (2)

    Amnesie
    miissbuch

    miissbuch

    27. August 2016 um 20:21

    Amnesie…Stell dir vor du wirst wach und kannst dich an die letzten Wochen deines Lebens nicht erinnern. Du weißt nicht, was du getan hast, was du nicht getan hast. Ob auf der Welt etwas dramatisches passiert ist. Ob alle deine Familienmitglieder und Freunde noch leben. Ob du jemanden umgebracht hast?! – Genauso ergeht es Vincent Ruiz. Detective bei der Londoner Polizei. Er wacht schwer verletzt in der Themse auf, kommt ins Krankenhaus, liegt kurzzeitig im Koma und kann sich an nichts erinnern. Er steht unter Mordverdacht. Schusswechsel haben auf dem Boot, von dem er gestützt ist, stattgefunden. Aber er kann sich an nichts erinnern. Ein Mädchen, dass vor drei Jahren ermordet wurde, soll der Grund für seinen Zustand sein. Gemeinsam mit Joe O’Louhlin, seinem vielleicht einzigen „Freund“, versucht sich Ruiz zu erinnern, was er in den vergangen Wochen getan hat und wieso er das alles getan hat. Unterstützt wird das ungleiche Paar durch Ali, eine junge Polizistin, die mehr will, als nur Bodyguard zu spielen… Ich finde die Story klingt warnsinnig spannend. Eigentlich war sie das auch. Der Schreibstil ist einfach toll, man kommt sich vor, als wenn man Teil der Handlung wäre, auch ohne die Handlungsorte zu kennen. Man kann sich in die Personen hineinversetzen und versucht selbst Zusammenhänge zu entdecken und der Lösung auf die Spur zu kommen. Aber irgendwie war ich nicht gefesselt von dem Buch. Bzw. konnte mich zu weiterlesen nicht wirklich aufraffen. Wenn ich erstmal angefangen habe zu lesen, konnte ich nur schwer aufhören. Aber es sind Tage vergangen, an denen ich dem Buch überhaupt keine Beachtung geschenkt habe. Vielleicht, weil die Geschichte sehr komplex ist Zum einen die aktuelle Situation und zum anderen der Fall, der schon 3 Jahre lang zurück liegt. Man bekam viele Informationen, die man verarbeiten musste. Das Buch umfasst unglaublich viele Personen, die alle irgendwie in Verbindung stehen, eine wichtige oder auch unwichtige Funktion haben. Die gefiltert und katalogisiert werden mussten, damit man noch genau weiß, wer wer war. Das Buch ist unglaublich komplex und zu Beginn auch teils wirklich langweilig. Wie soll es auch anders sein, wenn man sich an nichts meh erinnern kann?! Die 2. Hälfte des Buches war da schon bedeutend spannender. Vergangene Erinnerung tauchen auf, verschwimmen und passen doch nicht in das Puzzle. Der Fall ist komplex, passend zur Geschichte und es viel mir teils auch wirklich schwer der Geschichte zu folgen. Das Buch ansich, kann ich aber trotzdem total empfehlen, weil Robotham es geschafft hat die Verwirrtheit von Ruiz auf den Leser, zumindest auf mich, zu übertragen und so eine Achterbahn der Gefühle zu schaffen. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Protagonisten Rolle von Ruiz und die Unterstützung des Psychologen. Dadurch das dieser im 1. Teil der Reihe der Protagonist und Ruiz nur ein Charakter war, bekam man einen umfassenden Einblick in die beiden Personen, die so verschieden und doch so gleich sind. Für mich 3,5 Sterne, da es die Kategorie bei mir aber nicht gibt, sind es nur 3, da andere Bücher mit 4 eindeutig besser waren.

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  • Gedächtnisverlust

    Amnesie
    Federfee

    Federfee

    22. July 2016 um 16:12

    Amnesie, der 2. Band der O'Loughlin-Ruiz-Serie ist aus der Sicht von Ruiz geschrieben, der halbtot aus der Themse gefischt wird und danach unter Gedächtnisverlust leidet, aber unbedingt herausfinden will, was passiert ist. Sein Freund Joe hilft ihm dabei, tritt aber sonst wenig in Erscheinung. Mir gefiel der erste Band mit dem Psychologen besser als dieser mit dem raubeinigen Ruiz.

    • 3
  • Nervenkitzel

    Amnesie
    Minje

    Minje

    20. July 2016 um 14:13

    "Amnesie" von Michael Robotham erschien im April 2011 als Taschenbuch im Golmann Verlag. Das Original erschien bereits 2005.InhaltVincent Ruiz liegt tagelang im Koma. Als er am 3.10. 2005 in einem Londoner Krankenhaus wach wird, kann er sich an die letzten Wochen nicht erinnern. Außer an Mickey, ein Mächen, das als tot gilt.Warum denkt er gerade an sie? Lebt sie doch noch? MeinungEin Buch, das superspannend war, als ich es das erste Mal (2011) gelesen habe. Ich habe es damals SEHR schnell durchgelesen. Da ich mittlerweile auch noch den Film gesehen hatte, war das Lesen beim Re-Read langsamer. Es fehlte etwas an Spannung, da ich das Ende, zumindest bruchstückhaft in Erinnerung hatte.Der Anfang: weckt Interesse des Lesers.Thema: ein Detective Inspector, der einen starken Willen hat. Der unbedingt einen Fall aufklären möchte. Nur leider hat er alles vergessen. Zumindestens die letzten Wochen, die offensichtlich wichtig waren. Ein tolles Thema. Es muss für einen Menschen fürchterlich sein, zu vergessen. Dann noch alles der letzten Wochen zu vergessen- unvorstellbar. Und da es sich bei diesem Mann um eine Person handelt, die eine gewisse berufliche Position hat- das macht alles noch schlimmer. Mir gefällt es, wie verbissen er versucht, wieder an das verlorene Wissen heranzukommen. Aufbau: Wir haben Szenen, die in der Gegenwart spielen und die Erinnerungen von früher. So erfährt man immer mehr.Schön: wir erfahren von einem wichtigen prägenden Ereignis, was Ruiz selber erlebt hat, was ihn geprägt hat, so dass wir sein Haneln in der Gegenwart verstehen.FazitFür jeden, der Nervenkitzel mag.

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  • Amnesie

    Amnesie
    elohweih

    elohweih

    04. February 2016 um 17:26

    Detective Inspector Vincent Ruiz wird halbtot in der Themse entdeckt und mit einer Schusswunde im Bein ins Krankenhaus gebracht, wo er tagelang im Koma liegt. Als er aufwacht, kann er sich nicht daran erinnern, was in dieser Nacht passiert ist, geschweige denn, was er überhaupt mitten in der Themse zu suchen hatte. Seine Vorgesetzten von der Polizei glauben ihm nicht. Nur Joe O'Loughlin, ein befreundeter Psychologe und Ali Barba, Ruiz' ehemalige Kollegin, helfen ihm, dem Geheimnis der Nacht, in der Ruiz das Gedächtnis verlor, auf die Spur zu kommen, denn alles deutet darauf hin, dass es etwas mit einem vor 3 Jahren verschwundenen Mädchen zu tun hat. Sie wurde für tot erklärt, ihr vermeintlicher Mörder sitzt hinter Gittern, aber ihre Leiche wurde nie gefunden. Ruiz ist der festen Überzeugung, dass sie noch lebt und macht sich auf die Suche nach ihr. Ohne sein Gedächtnis fehlen ihm jedoch viele Puzzleteile und somit wird der Leser auf eine spannende Ermittlung mitgenommen, und erlebt hautnah den Prozess des Wiedererinnerns. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und ist vor allem flüssig lesbar. Die Übersetzer haben in diesem Punkt wirklich eine sehr gute Arbeit geleistet. Das Buch ist in relativ kurze Kapitel geteilt, was meiner Meinung nach das Lesen angenehmer macht, da man zwischendrin kurze Pausen machen kann, ohne mitten in einer gerade passierenden Handlung zu sein. Ich war nach den ersten ungefähr 30 Seiten total vom  Buch mitgerissen und fand es unglaublich spannend, und konnte es deshalb kaum aus der Hand legen.  Am Ende ging mir jedoch alles ein wenig zu schnell und ich hätte mir detailreichere Ausführungen gewünscht.  Trotzdem hat mir der Ausgang des Buches gefallen, da das Ende sehr überraschend war und ich nicht damit gerechnet habe.

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  • Amnesie - neuer Fall von Detective Inspector Vincent Ruiz und Joe O'Loughlin

    Amnesie
    Ay73

    Ay73

    28. July 2015 um 15:00

    In diesem Buch spielt eher Detective Inspector Vincent Ruiz die Hauptrolle. Er erwacht in einem Krankenhaus und kann sich absolut an gar nichts mehr erinnern. Sein mittlerweile Freund, der Psychologe Joe O'Loughlin will ihm helfen, die Erinnerung Stück für Stück wieder zurück zu holen. Es geht um eienn alten Fall (drei Jahre) bei dem ein kleines Mädchen namens Mickey aus dem Treppenhaus verschwunden ist. Relativ schnell wurde ein Tatverdächtiger gefunden, ebenfalls Mitbewohner der Wohnanlage und seit dem sitzt dieser im Gefängnis. Aber als die Erinnerungen wieder langsam hervortreten, wird Vincent klar, dass jemand versucht hat ein Lösegeld für Mickey rauszuschlagen und es entstehen Zweifel ob Mickey gar nicht tot ist und der Täter umsonst im Gefängnis sitzt. Mit Hilfe von Joe gelingt es Vincent langsam die Erinnerung wieder an die Oberfläche zu bringen. Aber bis dahin ist es ein langer Weg. Schön geschrieben, interessante Charaktere. Was mir persönlich diesmal gut gefallen hat ist, dass man mehr über den Privatmann Vincent erfahren hat. Joe ist diesmal mehr im Hintegrund... aber gelohnt hat es sich trotzdem.

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  • Amnesie

    Amnesie
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    28. July 2015 um 09:19

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Der erste Teil dieser Thriller- Serie hat mir damals recht gut gefallen, so dass ich auf jeden Fall noch mehr davon lesen wollte. Vor allem hat mich auch die Thematik sehr interessiert, ich mag ja solche Bücher total gerne! Der Schreibstil ist unverändert recht detailliert, legt grossen Wert auf die Ausarbeitung der Charaktere und man bemerkt auch, dass intensiv recherchiert wurde. Diesmal wird aus der ICH- Perspektive von Inspektor Ruiz erzählt und der Psychologe O‘Loughlin fungiert nur als Nebendarsteller. Die Geschichte beginnt durchaus spannend, leider ergaben sich aber immer wieder mehrere Längen und gerade dieses Amnesie- Thema wurde meiner Meinung nach einfach viel zu wenig fesselnd umgesetzt. Ich würde das Buch auch überhaupt nicht als Psychothriller betiteln sondern eher als Krimi. Gerade weil Ruiz hier im Vordergrund steht, kommt es zu sehr viel polizeilichen Ermittlungen. Ich war daher doch eher enttäuscht, da ich einfach etwas anderes erwartet habe. Die Reihe werde ich aber dennoch weiterverfolgen, da ich sicher bin dass mich der Autor wider mitreissen kann.... Ich vergebe deshalb diesmal nur 3,5 Sterne

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  • Ein packender, spannender Thriller

    Amnesie
    tamysbuecherwelt

    tamysbuecherwelt

    25. June 2015 um 17:33

    Mir hat Amnesie einfach nur super gefallen, es ist so ein spannendes Buch, wie eigentlich alle Bücher von Michael Robotham. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen.

    Wenn ihr Lust habt, meine ausführliche Rezension zu lesen, dann schaut doch auf meinem Blog vorbei :)

    https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/06/24/rezension-zu-amnesie-von-michael-robotham/

  • Joe O´Loughlins zweiter Fall

    Amnesie
    Seehase1977

    Seehase1977

    Klappentext: Halb ertrunken wird Detective Inspector Vincent Ruiz aus der Themse geborgen und liegt tagelang im Koma. Wieder bei Bewusstsein fängt sein Alptraum allerdings erst an, denn er kann sich an die letzten Wochen nicht erinnern. Sein einziger Anhaltspunkt ist das Foto eines Mädchens: Die kleine Mickey Carlyle war drei Jahre zuvor entführt worden und gilt seither als tot. Mit Hilfe des Psychologen Joe O‘Loughlin gelingt es Vincent, Teile seiner Erinnerung zurückzugewinnen. In ihm wächst der Verdacht, dass Mickey noch lebt und in großer Gefahr schwebt … Detective Inspector Vincent Ruiz wird aus der Themse gefischt, eine Kugel hat sein Bein durchschossen, sein Ringfinger fehlt. Er hat viel Blut verloren und ist halb tot. Im Krankenhaus liegt er tagelang im Koma und als er daraus erwacht muss er erfahren, dass er unter Amnesie leidet. Ruiz kann sich an die Vorfälle der letzten Woche nicht erinnern, weiß nicht warum er angeschossen wurde und in der Themse gelandet ist. Psychologe Joe O`Loughlin ist zur Stelle und hilft dem Detective dabei, die aufkommenden Erinnerungsfetzen zu einem Großen und Ganzen zusammenzusetzen. Anscheinend war Ruiz an einer Lösegeldübergabe im Fall des verschwundenen Mädchens Mickey Carlyle beteiligt. Das Mädchen wurde drei Jahre zuvor entführt und gilt als tot. Ein Verdächtiger wurde verhaftet und verurteilt. Doch Vincent hat nie so recht an den Tod Mickeys geglaubt. Seine Erinnerungen lassen ihn klar werden, dass er auf eigene Faust und ohne Hilfe seiner Kollegen von der Polizei ermittelt hat, der Fall wird zu seiner persönlichen Obsession. Gelingt es Ruiz die kleine Mickey lebend zu finden, oder verrennt er sich in seiner Besessenheit kläglich auf einer falschen Spur? „Amnesie“ ist nach „Adrenalin“ das zweite Buch rund um den an Parkinson erkrankten Professor Joe O`Loughlin. Auch dieses Mal steht er der Polizei, allen voran dem Detective Inspector Vincent Ruiz, in beratender Weise zur Seite. Die Story wird aus der Sicht von Ruiz erzählt und der Leser durchlebt mit ihm zusammen seine immer wieder aufkommenden Erinnerungsfetzen, seine Rückschläge auf der Suche nach der kleinen Mickey und auch Einblicke in seine Kindheit, die ihm O´Loughlin entlocken kann. Mir gefällt, dass der Professor in dieser Story nur ein Nebenrolle spielt und der Leser dadurch Vincent Ruiz näher kennenlernt. „Amnesie“ ist alles andere als ein reißerischer Thriller der von permanenter Hochspannung lebt, vielmehr plätschert die Geschichte ein wenig vor sich her, fast so, wie stellenweise wohl die Themse. Leider macht es den atmosphärisch dichten und gut durchdachten Thriller dadurch etwas langatmig. Am Ende wird’s dann nochmal richtig spannend und unvorhersehbar. Auf jeden Fall ein Buch für Michael Robotham und London-Fans. Von mir gibt’s 4 Sterne und natürlich durchaus eine Leseempfehlung.

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    • 2
    Arun

    Arun

    15. February 2015 um 10:27
  • Ein kompromissloser Detective Inspector Vincent Ruiz

    Amnesie
    rokat

    rokat

    09. February 2015 um 20:44

    Detective Inspector Vincent Ruiz wird aus der Themse gefischt, halb tot und mit einer Kugel im Bein. Als er aufwacht, kann er sich nicht mehr an die letzten Wochen erinnern. Mit allen Mitteln versucht er, sein Gedächtnis wieder zu finden und mit Hilfe des Psychologen Joe O'Loughlin setzt er die Bausteine und Erinnerungsfetzen einzeln zusammen zu einem Bild: Das Mädchen Mickey Carlile wurde vor 3 Jahren entführt und gilt als tot. Hat Ruiz vor seinem Gedächtnisverlust Hinweise darauf gefunden, dass Mickey noch lebt? Wem kann er bei seinen Nachforschungen trauen? Und warum gibt es nach so langer Zeit plötzlich eine Lösegeldforderung? Im zweiten Band der O'Loughlin-Ruiz-Reihe von Michael Robotham steht Vincent Ruiz im Mittelpunkt, während O'Loughlin eine Nebenrolle spielt. Ruiz ist sehr impulsiv und kümmert sich nicht um die Konsequenzen seines Tuns; er will sein Gedächtnis um jeden Preis wiederhaben. Eine spezielle Hauptperson, weckte sie doch in mir wenig Mitgefühl und nicht übermässig Sympathie, dafür ist für mich der Detective Inspector zu arrogant und kompromisslos. Aber auch die anderen Personen sind etwas gar schwarz-weiss gezeichnet; Ruiz Kollegen sind entweder auf seiner Seite oder dauernd am brüllen und völlig gegen Ruiz eingestellt. Mickeys Mutter wirkt mal naiv und dann wieder sehr taff; andere Personen bleiben etwas gar blass. Die Story an sich ist spannend aufgebaut, und bietet immer wieder unerwartete Wendungen bis hin zu einem überraschenden Ende. Sie liest sich sehr flüssig, und die Spannung sackt nie so sehr ab, dass man das Buch zu lange aus der Hand legen möchte. Ein Thriller, den ich jedem empfehlen kann, von mir gibts 4 von 5 Sternen.

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  • Fehlende Erinnerung

    Amnesie
    Bellexr

    Bellexr

    16. January 2015 um 18:35

    Detective Inspector Vincent Ruiz wird mehr Tod als lebendig aus der Themse geborgen. Mit einer Schussverletzung liegt Ruiz tagelang im Koma. Als er aufwacht, fehlt ihm jedwede Erinnerung an die vergangenen Geschehnisse. Außer dem Foto der Jahre zuvor verschwundenen Mickey Carlyle fehlen ihm jegliche Anhaltspunkte zu den letzten Wochen. Mithilfe seines Bekannten, den Psychologen Joe O’Loughlin, versucht Ruiz, seine Erinnerungen wieder zu erlangen und schnell regt sich in ihm ein schlimmer Verdacht.     Die letzten Wochen sind komplett aus seinem Gedächtnis gelöscht. DI Vincent Ruiz hat absolut keine Erinnerungen mehr an die Geschehnisse, geschweige denn daran, warum er mit einem Oberschenkeldurchschuss aus der Themse gerettet werden musste. Einzig das Bild von Mickey, welche drei Jahre zuvor spurlos verschwand, gibt ihm einen Anhaltspunkt. Doch sein Vorgesetzter will hiervon nichts hören, entbindet Ruiz von dem Fall, der für ihn als aufgeklärt gilt. Schließlich sitzt der mutmaßliche Mörder von Mickey im Gefängnis. Somit begibt sich Ruiz alleine auf Spurensuche, tatkräftig unterstützt von Joe O’Loughlin.   Michael Robotham lässt seinen Protagonisten Vincent Ruiz selbst den hochspannenden Psychothriller erzählen und man lernt hierdurch den grimmigen, zynischen und doch so sympathischen Detective sehr gut kennen. Ruiz ist fest davon überzeugt, dass die kleine Mickey noch lebt und zusammen mit Joe O’Loughlin, der dieses Mal nur eine Nebenrolle spielt, folgt Ruiz den Spuren zurück, in der Hoffnung, so seine Erinnerungen wieder zu erlangen.   Geschickt und vielschichtig baut der Autor seinen Psychothriller auf, lässt einen als Leser ständig im Unklaren über das Schicksal von Mickey. Mal ist man fest davon überzeugt, dass das kleine Mädchen noch lebt, dann meint man zu wissen, dass Mickey nicht mehr leben kann. Die Geschichte entwickelt sich äußerst fesselnd, Ruiz Ängste bezüglich den Geschehnissen der letzten Wochen zu denen ihm jegliche Erinnerungen fehlen, vermittelt Michael Robotham hervorragend. Und es gelingt dem Autor perfekt, seine Leser bis zum packenden Ende an seinen wohldurchdachten Psychothriller zu binden.   Fazit: Auch der zweite Band überzeugt wieder mit einer vielschichtigen, wohl durchdachten und hochspannenden Story.

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  • Amnesie

    Amnesie
    FloareaSoareliu

    FloareaSoareliu

    14. November 2014 um 18:20

    Das zweite Buch der Reihe von Michael Robotham fand ich nicht genauso gut wie das erste. Das mag evtl auch daran liegen, dass mir die Hauptperson in diesem Buch nicht ganz so gut gefällt wie im Buch "Adrenalin".  Was mir jedoch sehr gefallen hat war die Ungewissheit im Bezug auf das verschwundene Mädchen. In manchen Momenten denk man sie lebt noch und im nächsten Augenblick ist man fast sicher, dass sie bereits tot ist. In diesen Momenten habe ich wirklich mitgefiebert.

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  • Mein erster Robotham

    Amnesie
    nic

    nic

    Zum Geburtstag bekam ich "Erlöse mich" geschenkt und dann erst bemerkt, dass ich schon 2 Bücher von Michael Robotham im SUB hatte. "Amnesie" ist in der chronologischen Reihenfolge das erste der Bücher in meinem Besitz und der 2. Fall von Joe O' Loughlin. Man kann es lesen, ohne den ersten Band zu kennen und kommt gut mit. Wobei hier weniger der Psychotherapeut O'Loughlin im Vordergrund steht, sondern Detective Inspector Vincent Ruiz der Hauptcharakter ist. Der Detective wird aus der Themse geborgen, nachdem er angeschossen und schwer verwundet wurde. Als er im Krankenhaus aus dem Koma wieder aufwacht, wird festgestellt, dass er sein Gedächtnis verloren hat und sich nicht an das vorhergehende Ereignis erinnern kann. Gemeinsam mit Joe O'Loughlin gelingt es ihm, seine Erinnerungen stückweise zurück zu gewinnen. Vermutlich hat Ruiz in einem Fall ermittelt, der 3 Jahre zurückliegt. Damals wurde ein kleines Mädchen entführt und gilt seither als tot. Ruiz hat den Verdacht, die Kleine könne noch leben und schwebe in Gefahr. Allerdings nimmt niemand seine Erinnerung ernst, und so ermittelt er ohne Unterstützung seiner Kollegen weiter und bringt sich und eine Kollegin damit in große Gefahr. Wo Ruiz auftaucht, gibt es Tote und Verletzte, aber nach und nach bringt er Licht ins Dunkel und erlebt so manche böse Überraschung. Bisher kannte ich Michael Robotham nur vom Hörensagen, und ich bin froh, endlich Bekanntschaft mit seinen Büchern gemacht zu haben. Amnesie ist spannend, wenn auch mit kleinen Längen. Der Plot ist geschickt durchdacht, immer wenn man glaubt, man kenne die Lösung, gibt es eine Wendung, mit der man nicht gerechnet hätte. Das letzte Drittel der Story ist so aufregend, dass ich immer nervöser wurde und gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören konnte. Dabei sind die Protagonisten hier so gezeichnet, dass man manche wirklich verabscheut, und ich selbst Ruiz stellenweise blöd fand. Der typische Ermittler, mit schwerer Kindheit als Sohn einer Roma, mehrfach geschieden, Vater von erwachsenen Zwillingen, die er kaum noch sieht. Sein Privatleben ist im Eimer, allerdings hat er einen Humor, der mich sehr angesprochen hat. Ruiz steht kurz vor der Pension und hat 43 Jahre Polizeiarbeit hinter sich. Er ist ein einsamer Wolf, der nicht mit allen Mitmenschen klarkommt, und das auch deutlich zum Ausdruck bringt. Joe O'Loughlin ist Psychotherapeut und wurde, soweit ich das verstanden habe, im ersten Band wegen Mordverdacht von Ruiz festgenommen. Seither scheint die beiden so etwas wie eine Freundschaft zu verbinden. Joe ist verheiratet, hat zwei Töchter und leidet an Parkinson. Als Ermittlerteam gefällt mir das Gespann ausnehmend gut. Die Dialoge der beiden sind immer ein Lesegenuss. Intelligent, mal zynisch, mal witzig. Mittlerweile lese ich schon ein weiteres Buch von Robotham ("Dein Wille geschehe"), das mich gleich in seinen Bann gezogen hat. Amnesie war wirklich sehr spannend und rund, ein toller Thriller, der aufregende Lesestunden garantiert. Ich denke, ich werde zu einem Robotham-Fan werden :)

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  • GB Krimi mit Profiler

    Amnesie
    Phil Decker

    Phil Decker

    Robotham begeistert mich immer mehr. Gute Geschichten um zwei einsame in die Jahre gekommene Wölfe mit guten Wendungen und unerwartetem Plot. 

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