Michael Robotham Amnesie

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Inhaltsangabe zu „Amnesie“ von Michael Robotham

Schwer verwundet wird Detective Inspector Vincent Ruiz aus der Themse geborgen. Nach Tagen im Koma kehrt er ins Leben zurück doch seine Erinnerungen bleiben im Dunkeln. Einziger Anhaltspunkt ist das Foto eines Mädchens: Die kleine Mickey Carlyle gilt seit ihrem Verschwinden vor drei Jahren als tot. Mit Hilfe des Psychologen Joe O Loughlin gelingt es Ruiz, sich stückweise zu erinnern. In ihm wächst der Verdacht, dass Mickey doch noch am Leben ist, und so nimmt er die Ermittlungen wieder auf

Spannend und bis zum Ende sehr gut konstruiert.

— Glanzleistung

Spannung, Atmosphäre, Story, Action - hier passt wirklich alles!

— guybrush

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    Amnesie

    guybrush

    08. July 2015 um 16:52

    Sprecher: Michael Schwarzmaier Erschienen: 16.02.2015 Verlag: Audio media verlag GmbH Dauer: 2 MP3-CDs, ca. 781 Minuten Dreiundvierzig Jahre ist Detective Inspector Vincent Ruiz bei der Londoner Mordkommission und dann sowas! Angeschossen, einen Finger mitsamt Ehering Verloren und fast ertrunken. Nachdem er aus dem Koma erwacht, hat er ein weiteres gravierendes Problem. Er kann sich an nichts mehr erinnern. Warum war er an Bord eines Schiffs auf der Themse in einen Schusswechsel verwickelt? Wer waren die drei weiteren Beteiligten, von denen jede Spur fehlt. Einziger Hinweis für ihn ist das Foto eines Mädchens. Mickey Carlyle war drei Jahre zuvor entführt worden, und Vincent Ruiz war nicht in der Lage, sie zu finden. Mit Hilfe seines Freundes und Psychologen Joe O´Loughlin, der an Parkinson erkrankt ist, versucht Ruiz, seine Erinnerungen zu rekonstruieren und herauszufinden, was in dieser Nacht geschehen ist. Kompliziert wird die Sache zusätzlich dadurch, dass er offenbar nicht im Dienst war und die Kollegen ihm mistrauen. Als er dann auch noch Diamanten in seiner Wohnung findet, die wahrscheinlich als Lösegeld für Mickey bestimmt waren läuft die Sache vollends aus dem Ruder. Wenn Mickey wirklich noch lebt – und Ruiz glaubt fest daran – darf er keine Zeit verlieren. Michael Robotham erzählt seine Geschichten auf ruhige Art und er lässt sich dabei Zeit. Bei Amnesie ist es ein langsames Herantasten an die Wahrheit. Und zusammen mit Ruiz nähert man sich quasi von Rückwärts. Dabei erfährt man nicht nur die wendungsreich konstruierte Story, sondern auch gleich noch in Rückblenden die komplette Lebensgeschichte des Ermittlers. Das ist sowohl spannend, als auch überzeugend. Zumal Robotham es wirklich beherrscht, seine Charaktere lebendig erscheinen zu lassen. Ich mag sie ja, diese alten Haudegen, wie Ruiz einer ist. Schon viel erlebt und aus seinen Erfahrungen gelernt. Angeschlagen, aber nicht gebrochen. Immer an sich selbst zweifelnd, aber nicht an seiner Mission. Raue Schale, butterweicher Kern. Aber dieses Team aus „zwei Invaliden gegen den Rest der Welt“ hat auch eine ganze Menge komisches Potenzial zu bieten. Ein bereits vor 10 Jahren erschienenes Buch als Hörbuch zu produzieren ist mutig. Trotzdem wirkt die Geschichte nicht altbacken sondern zeitlos und hat unterhält nach wie vor sehr gut. Dazu trägt nicht unwesentlich der gelungene Vortrag von Michael Schwarzmaier bei. Was hat der Mann für einen genialen Stimmumfang. Er kann Dialoge so präzise sprechen, dass man wirklich das Gefühl hat, zwei verschiedenen Personen zuzuhören. Für jede Stimmung trifft er den richtigen Tonl. Das gefällt. Wer mal eine Abwechslung vom 08/15 Krimi- und Thriller-Mampf braucht, ist mit Michael Robotham gut beraten. „Amnesie“ ist eins seiner besten Bücher und die Hörbuchfassung ist absolut gelungen.

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  • Sehr gute vier Sterne für 13 Stunden spannende Unterhaltung

    Amnesie

    Antek

    03. March 2015 um 17:59

    Inspector Vincent Ruiz wird angeschossen aus der Themse geborgen. Er erwacht nach Tagen im Krankenhaus aus dem Koma, hat aber keinerlei Erinnerung an den Vorfall und die Geschehnisse der Woche davor. Welche Ermittlungen haben ihn an die Themse geführt, wer hat ihn angeschossen, eventuell sogar zu töten versucht? Eine Amnesie, ob die Erinnerungen je wieder vollständig zurück kommen, kann niemand garantieren. Die Hoffnung gibt er aber nicht auf. Sein Freund, der Psychotherapeut Joe O´Loughlin, steht ihm helfend zur Seite. Zusammen mit ihm kommen einzelne Spuren von Erinnerungen ans Tageslicht, die Ruiz auf die Spur von Mickey Carlyle bringen. Das kleine Mädchen ist vor drei Jahren spurlos verschwunden. Ein Mörder wurde zwar aufgrund von Indizien verurteilt, aber ihre Leiche nie gefunden. Könnte es sein, dass Mickey noch lebt? War er ihr auf der Spur? Er muss auf jeden Fall die Ermittlungen wieder aufnehmen, wenn er sich doch nur erinnern könnte. Der Thriller wird aus der Perspektive von Ruiz erzählt und als Hörer ist man daher immer genauso ahnungslos, wie er selbst, dichter an den Ermittlungen könnte man also gar nicht dran sein. Das hat mir gut gefallen. Allerdings heißt das auch, dass es anfangs nur schleppend vorangeht. Schließlich muss er  Puzzlestückchen für Puzzlestücken erst gemeinsam mit seinem Freund zusammen setzten und bis erste brauchbare und spannende Erkenntnisse ans Tageslicht kommen, dauert es ein wenig. So hat besonders die erste Hälfte für mich durchaus auch ihre Längen gehabt. Aber bei 13 Stunden Hörbuch kann man wohl nicht in jeder Minute Höchstspannung erwarten, das wäre vielleicht auch gar nicht zu ertragen. Nichtsdestotrotz war der gesamte Thriller wirklich spannend und vor allem gegen Ende hin, fiel es mir wirklich mehr als schwer eine Pause beim Hören einzulegen. Ruiz ist ein interessanter Charakter, mit Sicherheit kein Durchschnittsmensch, sondern mit diversen Ecken und Kanten versehen. Das macht ihn bei seinen Kollegen nicht beliebt, was aber weder den Einzelkämpfer selbst noch mich stört. Man erfährt auch einiges aus seinem Privatleben, was einen nicht kalt lassen kann. Sehr gut hat mir sein Freund Joe gefallen, der Psychotherapeut mit Parkinson, der im viel weiter hilft, immer im Hintergrund als Stütze dient,  aber nie aufdringlich wird. Ruiz ehemalige Kollegin Allie fand ich sehr sympathisch und ich finde toll, dass sie ihm bei seinen Nachforschungen zur Seite steht. Ganz im Gegensatz zu Kollegen Kiebel, der keine Gelegenheit auslässt um Ruiz an den Karren zu fahren, dieser ist ein ganz unmöglicher Zeitgenosse. Den Sprecher Michael Schwarzmeier kenne ich bereits von diversen Regionalkrimis, bei denen er mich vor allem mit den gelungenen Dialekten überzeugt hat. Hier hat er mir aber bewiesen, dass er scheinbar Allroundtalent ist und auch völlig dialektfreie Thriller überzeugend vortragen kann. Seine markante Stimme gefällt mir wirklich gut und bei 13 Stunden Hören ist das ja eine wichtige Voraussetzung. Wegen einiger Längen werden es für mich keine ganzen fünf Sterne mehr, aber sehr gute vier Sterne kann ich auf jeden Fall vergeben.

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