Michael Robotham Der Schlafmacher

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Inhaltsangabe zu „Der Schlafmacher“ von Michael Robotham

Ein abgelegenes Bauernhaus in Somerset: Zwei Frauen, Mutter und Tochter, werden Opfer eines brutalen nächtlichen Doppelmordes. Da die Ermittlungen der Polizei ins Leere laufen, bittet Chief Superintendent Ronnie Cray den erfahrenen Psychologen Joe O’Loughlin um Hilfe. Es gibt gleich mehrere Tatverdächtige, vom betrogenen Exmann bis hin zu einem der zahlreichen Liebhaber. Doch als eine weitere Leiche auftaucht – mit einem blutigen „A“ auf der Stirn –, mehren sich die Anzeichen, dass ein gestörter und äußerst gefährlicher Serientäter sein Unwesen treibt. Jemand, der auf einem Rachefeldzug für längst vergangenes Unrecht ist. Und der vor nichts und niemandem haltmacht, auch nicht vor O’Loughlins Familie ...

Sehr spannend diese Ermittlung. Schön dass auch Ermittler ein Privatleben haben. Man fühlt mit mit den privaten Problemen.

— Abendstern1975

Ein Thriller so wie ich ihn liebe. Spannend, nicht vorhersehbar und Ermittler, die auch ein Privatleben haben.

— miissbuch

Wie man es von Robotham gewöhnt ist: spannend und mit gutem Plot.

— elohweih

Hab ich "leider" als erstes der Reihe gelesen, trotzdem sehr spannend (auch ohne das Hintergrundwissen der letzten Bücher)!

— JessM

Spannend wie immer, das Ende leider etwas schwach. Man sollte die Bücher chronologisch lesen, um Joe's Privatleben zu verstehen.

— voeglein

Wieder ein hochspannender Thriller - diesmal mit tragischen Wendungen im Privatleben O'Loughlins.

— Irmi_Bennet

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  • Der Schlafmacher. Michael Robotham (10)

    Der Schlafmacher

    miissbuch

    02. November 2017 um 12:06

    Infos zum Buch Titel: Der Schlafmacher Autor: Michael Robotham Seiten: 413 Verlag: Goldmann Handlungsort: London, England Erstveröffentlichung: 11. Januar 2016 Infos zum Autor „Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange als Journalist tätig, bevor er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten und wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem mit dem renommierten Gold Dagger. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.“ (Quelle) Rezension Auf dem Cover steht ganz klar, das „A“ im Vordergrund. Ich alt große Pretty Little Liars- Liebende war doch etwas überrascht und hatte tatsächlich Bedenken, dass Der Schlafmacher ein Abklatsch der Serie ist (die Bücher habe ich nämlich nicht gelesen :-o). Der Rest des Covers ist doch relativ freundlich und hell gestaltet, die Schriften sind gut lesbar und es passt von seinem Design her gut zu den anderen Büchern der Reihe. Mir persönlich gefällt sehr gut, dass das Cover zum Inhalt passt. Das „A“ spielt im gesamten Buch eine Rolle und so lässt das Cover einen kleinen Einblick in die Handlung des Buches zu. In dem Buch geht es um zwei Tote. Mutter und Tochter wurden zu Hause umgebracht, jede auf eine komplett unterschiedliche Weise, doch Hinweise auf den Täter gibt es keine. Nachdem die Polizei auch unter zu Hilfenahme eines „Psychologen“, ich setze dies bewusst in Klammern, denn falscher kann man ja eigentlich gar nicht handeln, in dem Fall nicht weiter kommt, bittet Veronica Cray den Psychologen Joe O’Loughlin um Hilfe. Dieser hat der Polizei schon häufiger bei schwierigen Fällen geholfen, doch in diesem Band steht besonders sein Privatleben im Vordergrund. Trotz einer möglichen Annäherung zu seiner „Ex-„Frau und einem Sommer gemeinsam mit der Frau und den Kindern im Familienhaus, nimmt Joe den Fall an. Gemeinsam mit Vincent Ruiz versucht er zwischen Ex-Männern, Liebhabern, Freunden, Bekannten und Verwandten den Täter der Morde zu finden. Doch es taucht noch eine weitere Leiche auf, die alle Theorien über Bord wirft und einen neuen Blick auf die Taten entstehen lässt. Ich finde auch diesen 10. Teil der Reihe immer noch unglaublich spannend, auch wenn ich sagen muss, dass von Zusammenarbeit zwischen der Polizei und den beiden Ermittlern nur wenig zu lesen war – für mich war es eher so, als ob jeder sein eigenes Ding macht. Des weiteren habe ich mich sehr gefreut, dass das Privatleben von O’Loughlin wieder einen größeren Stellenwert in diesem Buch zugemessen wird, teils war es mir dann aber doch zu viel. Der Schreibstil ist so wie immer, nicht besser und nicht schlechter, als bei den vorherigen Bänden. Man findet gut in die Geschichte hinein und muss auch nicht zwingend die vorherigen Bücher der Reihe gelesen haben, um diesem zu folgen. Ich finde Robotham hat eine tolle Art Kapitel einzuteilen und unterschiedliche Perspektiven miteinander zu verbinden. Denn in diesem Buch ist es so, dass man nicht ausschließlich die Ermittler oder die Polizei bei ihrer Arbeit begleitet, sondern auch immer wieder Teil des Täters wird. Man bekommt Einblicke in dessen Kindheit und verfolgt seine Planungen in der Gegenwart. Es klingt zwar grausam, aber Robotham hat es geschafft, dass ich den Täter sympathisch fand. Alles in allem ein gelungenes Buch, auch wenn das Privatleben von O’Loughlin sehr im Vordergrund stand und mir die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und den Ermittlern gefehlt hat – von mir gibt’s 4 Sterne.

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  • Enttäuscht? Definitiv nicht

    Der Schlafmacher

    sonn

    12. September 2017 um 11:50

    Anfangs sah ich meine Erwartungen schwinden, da mir dieses Buch als „ähnlich Sebastian Fitzek“ empfohlen wurde. Mir kam der Schreibstil langatmiger vor und ich habe mich mit den ersten Seiten schwergetan. (Das kommt davon, wenn man 4 Fitzek Thriller hintereinander „durchsuchtet“) ➔Ich wurde jedoch definitiv eines besseren belehrt. Die ganze Geschichte wird in zwei Ich-Perspektiven erzählt – einmal aus Sicht des Psychologen Joe O’Loughlin und aus der Sicht einer zu Anfang unbekannten Person.Diese erzählt im ersten Kapitel von ihrer schwierigen Kindheit; der Vater Alkoholiker, die Mutter stirbt bei einem Verkehrsunfall gemeinsam mit Ihrer Affäre. Der Tod und das daraus resultierende Verhalten des Vaters verstören den Erzähler zutiefst.In den weiteren Kapiteln erfährt man immer wieder etwas aus der Vergangenheit, jedoch auch über die aktuelle Gemütslage des Erzählers, der sich als Täter herausstellt. Joe O’Loughlin wird von der Polizei um Mithilfe bei einem Fall gebeten, nicht nur wegen seiner psychologischen Ausbildung. Ein ehemaliger Student O’Loughlins tritt als „Mindhunter“ auf und hat sich in die Ermittlungen geschlichen. Er ist jedoch keine Hilfe, und schadet den Polizisten und den wirklichen Profilern. Ich habe ihn die ganze Zeit wirklich als eher nervtötend empfunden, man hat gemerkt, dass dieser ehemalige Student eigentlich nur im Rampenlicht stehen will. O’Loughlin beginnt mit seinen Recherchen und hat hierbei mit vielen möglichen Tatverdächtigen zu hadern, weil keiner so richtig ins Profil passen möchte. Man kann den Gedanken und Überlegungen O’Loughlins sehr gut folgen und seine Schritte nachvollziehen. Er versucht alle Möglichkeiten zu betrachten. Als ein weiterer Mord geschieht, der auf eine grausame Art und Weise verübt worden ist, liegt der Verdacht nahe, dass ein Zusammenhang besteht. Es verstricken sich immer mehr Personen in diesen Fall, auf ungeahnte Weise auch O’Loughlins Tochter und ein ehemaliger Polizeikollege. Fazit Nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, habe ich das Buch in kurzer Zeit durchgelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Michael Robotham versteht es definitiv einen Spannungsbogen aufzubauen und die Leser zu fesseln. Ich werde mir die vorherigen Bücher dieser Reihe auch zulegen und kann "Der Schlafmacher" jedem weiter empfehlen, der gerne mörderische Thriller liest.

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  • 3,5 - 4 Sterne

    Der Schlafmacher

    ReaderButterfly

    14. July 2017 um 23:19

    Mutter und Tochter werden von einem Mörder getötet. Die Polizei ermittelt doch sie steht vor einem Rätsel, daher wird Joe O‘Loughlin, ein Psychologe ins Boot geholt. Verdächtige gibt es genug, der betrogene Exmann sowie die Liebhaber der Tochter. Doch dann wird noch eine Leiche gefunden, auf deren Stirn ein eingeritzes A steht. Der Täter ist gefährlich, denn er macht nicht vor O‘Loughlins Familie halt. Der Schlafmacher war mein erster Roman von Michael Robotham und ich kam ohne Probleme in die Geschichte hinein. Es lies sich gut lesen, aber es war nicht so dass ich es durchsuchten wollte. Ich hab mitgerätselt wer es sein könnte, war aber auf der falschen Fährte. Auf denen letzten 50 Seiten ging es dann rasant und spannend und hat mir dann besser gefallen.

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  • Mehr Drama, als Spannung

    Der Schlafmacher

    Zeilentraumfaenger

    11. March 2017 um 12:29

    Der Schlafmacher ist der neuste Teil einer grandiosen Reihe, den man auch lesen kann, ohne die anderen Teile zu kennen.Ich bin schon länger ein großer Fan von Michael Robotham und auch dieses Buch konnte mich wieder begeistern, dieses mal aber anders als in den Werken, die ich bisher von ihm gelesen habe.Schon nach den ersten 20 Seiten war ich total in der Geschichte. Nicht in dem Mordfall, aber im Umfeld von Joe O'Loughlin. Ich fand schon immer, dass er ein wundervoller Protagonist ist und auch dieses Mal hat er mich nicht enttäuscht. Er ist kein typischer Held, wie es oft dargestellt wird. Er macht Fehler, die manchmal fast tödlich enden und auch eine Krankheit macht ihm zu schaffen. Ruiz war auch immer einer meiner Lieblingscharacktere und auch er konnte in diesem Teil wieder mit einer Menge Witz und Verstand punkten. Außerdem ist mir Charlie in diesem Teil sehr ans Herz gewachsen. Ich habe sie früher nur am Rande wargenommen, aber jetzt hat sie, so wie ungefähr alle Charaktere von Robotham eine richtige Persönlichkeit bekommen.Ich könnte ewig von diesen Personen und ihrem komplizierten Leben schreiben und auch lesen, aber das war wohl nicht Sinn des Buches. Im Vordergrund sollten eigentlich die Morde stehen und ich muss gestehen, dass mir das ein bisschen zu kurz kam. Durch das ganze Familien Drama konnte ich mich kaum auf die Ermittlungen konzentrieren. Vielleicht hätte dem Buch ein bisschen weniger Persönliches und mehr Mord ganz gut getan. (Ich hätte nicht gedacht, dass ich sowas mal schreibe)Mich hat das alles aber tatsächlich kaum gestört, da ich, wie schon erwähnt, ein großer Fan der Charaktere bin. Aber ich denke, wenn ich vorher noch nichts aus der Reihe gelesen hätte und so nicht schon warm mit den Charakteren geworden wäre, hätte ich mich schnell gelangweilt. Auch wenn man die Bücher ruhig durcheinander lesen kann würde ich euch raten, mit einem anderen zu beginnen.Was mir noch sehr gut gefallen hat, war der Einblick in die Gefühlswelt des Mörders. Sowas gibt es von Robotham ja öfters, aber gerade in diesem Teil fand ich das richtig gelungen. Ich hatte zwischendurch eine Gänsehaut und einige der Sätze schwirren mir immer noch im Kopf herum. (SPOILERWARNUNG)Ich muss gestehen, dass ich mich doch sehr ablenken lassen habe und deswegen kaum mit spekuliert habe, wer der Mörder sein könnte. Alles andere war einfach spannender und irgendwann kam ich auch durcheinander mit den Namen der Verdächtigen..Mit dem Ende kann ich aber sehr gut leben.Womit ich nicht ganz so gut Leben kann ist die Entführung von Emma und Charly. Es hat nichts mit der Logik oder sowas zu tun, es hat mich einfach nur irgendwie genervt. Natürlich ist so eine Entführung spannend und baut noch mal richtig Action auf. Aber das war jetzt nicht die erste Entführung der beiden Kinder und ich finde es etwas langweilig, sowas immer wieder zu lesen. Robotham hatte schon so viele grandiose Ideen, warum muss er auf so einen billigen Trick zurückgreifen?Das Ende an sich hat mich dann komplett zerstört.Die Kinder waren in Sicherheit, der Mörder gefasst und alles war gut. Bis plötzlich Julianne stirbt. Sie hat nie zu meinen Favoriten gehört, aber ich fand sie so wichtig und ich war so froh, dass es gerade wieder zwischen ihr und Joe zu laufen schien. Dass sie gestorben ist hat mich total traurig gemacht, war aber ein perfektes Ende. Ich habe nichts mehr darüber gefunden, ob es noch einen weiteren Teil geben wird, wisst ihr mehr darüber?

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  • Leider nicht ganz so fesselnd wie andere seiner Bücher

    Der Schlafmacher

    Lichterregen

    27. February 2017 um 16:15

    Für den Psychologen Joe O’Loughlin klingt es wie ein Traum. Seine Frau, von der er jetzt bereits seit Jahren getrennt lebt, bittet ihn, über den Sommer zu sich und ihren gemeinsamen Kindern zu ziehen. Etwa zur gleichen Zeit werden in einem eher abgelegenen Bauernhaus zwei Frauen ermordet, Mutter und Tochter. Während die Tochter „friedlich“ in ihrem eigenen Bett liegt, wird auf die Mutter dutzende Male mit einem Messer eingestochen. Auch nach einigen Wochen hat die Polizei noch keine eindeutigen Hinweise auf den Mörder und die Öffentlichkeit drängt. Aus diesem Grund bittet Chief Superintendent Ronnie Cray Joe um Hilfe. Später wird eine weitere Leiche aufgefunden, der auf der Stirn ein „A“ eingeritzt ist. Auch wenn die Morde augenscheinlich nichts gemeinsam haben, geht Joe von einem Mörder aus. Und die Mordopfer sind nicht die einzigen Geschädigten. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, wieder ein Buch von Michael Robotham zu lesen. Ich habe vor ein paar Jahren die Reihe um Joe O’Loughlin und Vincent Ruiz verschlungen und als ich die Möglichkeit hatte, nach all der Zeit wieder ein Buch von ihm zu lesen, musste ich zugreifen. Leider hat es mich nicht so überzeugt wie ich gehofft hatte. Es war zwar schön, wieder von Joe O’Loughlin und seiner Familie zu lesen, aber es ist nicht mehr dasselbe. Der psychologische Hintergrund, den ich an Michael Robothams Büchern so mochte, ist zurückgegangen und Vincent Ruiz ist nun mehr eine Nebenrolle als ein Hauptcharakter, was ich leider feststellen musste. Außerdem ist die Geschichte nicht so fesselnd, wie sie in der Kurzbeschreibung den Anschein macht. Stattdessen tropft sie etwas vor sich hin. Es hat zwar einige interessante Wendungen drin, aber diese sind nicht so spannend erzählt. Es gab im Grunde nur zwei Abschnitte, die ich unbedingt weiterlesen „musste“, weil ich den Ausgang wissen wollte. Das war einmal etwa bei der Hälfte und die letzten ca. 50 Seiten des Buches. Ansonsten habe ich mich öfters gefragt, wieso ich eigentlich noch weiterlese. Das Ende war ein kleiner Schock für mich, wobei man eigentlich damit hat rechnen können. Insgesamt bin ich ein wenig enttäuscht von diesem Buch, ich hatte mir viel mehr versprochen. Es ist nicht schlecht, aber ein Must-Read ist es auch nicht. 

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  • Grandioser 10. Teil der Reihe - ganz ohne Ermüdungserscheinungen. Welch seltener Glücksfall!

    Der Schlafmacher

    Thommy28

    22. January 2017 um 17:34

    Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung: Ich habe ja schon viele Thrillerreihen gelesen, aber dass eine Reihe solange ohne deutliche Schwächen durchzuhalten vermag, habe ich noch nicht erlebt. Dem Autor gelingt es, auch noch mit diesem zehnten Band, den Leser zu fesseln. Der Schreibstil ist wie gewohnt fantastisch und wertet das Buch deutlich auf. Der Autor kann mit Worten Stimmungen erzeugen in den Leser in seinen Bann schlagen. Da schadet es kaum, wenn es ab und zu ein paar Längen gibt. Schön sind auch die in Ich-Form geschriebenen Kapitel aus Tätersicht. Das lockert die Handlung auf und erhöht die Spannung. Ein zweiter kleiner Kritikpunkt wäre, dass die Thrillerhandlung diesmal etwas unterrepräsentiert daherkommt. Dafür beschäftigt sich ein etwas grösserer Teil mit den persönlichen Problemen des Hauptprotagonisten. Das mag manchem nicht so gut gefallen; mir als treuem Reihenleser hat das aber gut gefallen. Gewinnen doch dadurch die handelnden Personen noch mehr Tiefenschärfe. Für mich (trotz der kleinen Kritikpunkte) eindeutig ein 5 Sterne-Buch.

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  • Ausdauer wird belohnt...

    Der Schlafmacher

    Isy2611

    27. December 2016 um 21:10

    Vorab: ich denke, dass man das Buch auch ohne die Vorgänger zu kennen lesen kann. Obwohl ich vorher kein anderes Buch aus dieser Serie gelesen habe, konnte ich die Handlung nachvollziehen.Mutter und Tochter werden ermordet aufgefunden. Während die Tochter beinah vorsichtig getötet wurde, hat man die Mutter grausam umgebracht und den Leichnam geschändet. Nicht nur das ist rätselhaft - es gibt einfach zu viele Verdächtige und zu wenig Hinweise. Auch nach einem Monat konnte der Fall deshalb noch nicht gelöst werden. Die Polizei bittet deshalb den Psychologen Joe O'Loughlin um Hilfe. Obwohl dieser eigentlich genug private Probleme hat, stimmt er zu und nimmt auf seine Weise die Ermittlungen wieder auf. Kurze Zeit Später kommt es jedoch schon zu einem weiteren Mord. Gibt es einen Zusammenhang?Ein Psychothriller mit einem Psychologen in der Hauptrolle - eigentlich ein Erfolgsrezept. Das Buch fängt für meinen Geschmack zu gemächlich an. Neben den schleppenden Ermittlungsarbeiten wird auch ausführlich über O'Loughlins Privatleben berichtet. Munteres mit raten von Seiten des Lesers ist eher nicht drin. Das Gleichgewicht stimmt in diesem Punkt nicht so richtig.  Der Fall nimmt aber glücklicherweise schnell Fahrt auf und das Ende ist großartig. Neben einem Kriminalfall bekommt man auch eine mitreißende Schicksals-Story geboten. Das bringt dem Leser die Hauptcharaktere näher. Mir war O'Loughlin gleich sehr sympathisch. Der Schreibstil ist angenehm. Auch die Kapitel haben eine angemessene Länge. Besonders toll sind immer wieder kurze Abschnitte, in denen der Täter aus der Ich-Perspektive Aspekte aus seinem Leben berichtet und man beim Lesen so Puzzleteile sammeln kann. Ein solider Thriller, aber kein Pageturner

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  • Joe O'Louhglin ermittelt

    Der Schlafmacher

    Engelchen07

    22. October 2016 um 20:43

    Elisabeth Crowe und ihre Tochter Harper werden vom geistig zurückgebliebenen Nachbarsjungen tot aufgefunden. Während die Mutter auf  brutalste Weise ermordet wurde und in einer Blutlache liegt, findet man bei Harper keinen Tropfen Blut. Der Psychologe Joe O’Loughlin wird zum Tatort gerufen um der Polizei zu helfen. Ein gut geschriebenes Buch. Erzählt aus zwei Sichtweisen: die des Psychologen und die des Mörders, daher wird es sehr interessant beide Seiten kennenzulernen.

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  • Gute Thriller-Kost von einem Meister des Fachs

    Der Schlafmacher

    Caillean79

    08. October 2016 um 12:01

    Mittlerweile dürfte es sich herumgesprochen haben, dass auch das andere Ende der Welt sehr gute Thrillerautoren zu bieten hat. Der Australier Michael Robotham ist ein Meister seines Fachs,  was man auch seinem neuesten Werk "Der Schlafmacher" wieder anmerkt. Obwohl die Story um die beiden ermordeten Frauen (Mutter und Tochter) in einem Farmhaus in England  nicht mit Superlativen um sich wirft oder eine besonders außergewöhnliche Grundkonstellation aufweist, war ich von der ersten Seite an gefesselt von diesem Buch. Und das ist es, finde ich, was einen guten Autor ausmacht. Er hat es geschafft, mich durchgängig "bei der Stange zu halten" und so viele potentielle Täter aufzubauen, dass man bis zum Schluss mitfiebert und Möglichkeiten wälzt und rätselt,  wer es denn nun wirklich gewesen ist. Dazu kommt eine - nun schon über 10 oder mehr Romane - aufgebaute Nebenhandlung zur privaten Situation des Psychologen Joe O'Loughlin, die eindringlich ist und sich stimmig in das Buch einfügt. Um ehrlich zu sein, ist diese Handlungsebene für mich bei den Büchern von Robotham genau so wichtig wie der "Fall" an sich. An einigen Stellen habe ich zwar überlegt, ob es Lesern, die mehr an der Thriller-Handlung interessiert sind, nicht vielleicht ein wenig zu viel "Privatkram" sein könnte, der da thematisiert wird, denn zeitweise war das schon sehr ausführlich. Für mich, die ich schon einige Bücher der Reihe gelesen habe, war es aber eine konsequente Weiterentwicklung der Figuren. Das ernüchternde Ende auf  dieser zweiten Handlungsebene sorgte bei mir für Trübsinn - aber ich bin auch jetzt schon gespannt, wie Joe mit der neuen Situation umgehen wird und schon aus diesem Grund freue ich mich auf den nächsten Band! Eins muss man aber auch klar sagen: die bisherigen prägenden Ereignisse im Leben von Joe sind so gut zusammengefasst, dass man das Buch bedenkenlos lesen kann, ohne die anderen Romane der Reihe zu kennen. Mir fehlten auch ein paar Bände dazwischen und für mich war es absolut kein Problem. Schade, dass man keine halben Sterne vergeben kann - dieses Buch wäre mir 4,5 Sterne wert.

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  • Der Schalfmacher hat mich wachgehalten

    Der Schlafmacher

    trollchen

    18. September 2016 um 11:26

    Der SchlafmacherHerausgeber ist Goldmann Verlag (11. Januar 2016) und hat 416 hochspannende Seiten. Kurzinhalt: Er wiegt dich sanft in den Schlaf, und wenn du Glück hast, lässt er dich am Leben ...Ein abgelegenes Bauernhaus in Somerset wird zum Schauplatz eines brutalen Mordes: Zwei Frauen, Mutter und Tochter, werden eines Nachts von einem skrupellosen Mörder hingerichtet. Doch trotz gründlicher Untersuchungen steht die Polizei vor einem Rätsel. Chief Superintendent Ronnie Cray bittet daher den erfahrenen Psychologen Joe O’Loughlin um Hilfe, der gleich mit mehreren verdächtigen Personen konfrontiert ist. Motive hätten sie alle, der betrogene Exmann genauso wie die zahlreichen Liebhaber. Spätestens aber, als eine weitere Leiche gefunden wird, auf deren Stirn der Buchstabe „A“ eingeritzt ist, weiß O’Loughlin, dass er es mit einem verstörten und gefährlichen Täter zu tun hat. Jemand, der sich rächen will, für etwas, das ihm einst angetan wurde. Jemand, der vor niemandem haltmacht, auch nicht vor O’Loughlins Familie …Meine Meinung:Einfach nur perfekt, ich bin wieder so begeistert, dass ich dieses Buch regelrecht verschlungen habe. Die Kapitel waren recht übersichtlich, so dass man auch noch eins lesen konnte, auch wenn die Spannung es eigentlich nicht zuließ. Die Protagonisten kenne ich ja schon, auch wenn sie mir immer sympathischer werden, eben weil sie auch menschliche Probleme haben und sich nicht nur auf die Arbeit reduzieren. Auch fand ich es toll, das Joe jetzt eine Krankheit hat, auch noch Parkinson, die eigentlich sehr hinderlich im Job ist, aber wie er damit umgeht, perfekt. Und auch dass ein sogenannter selbstherrlicher Psychologe, der sich auf Joe beruft, den Namen von ihm beschmutzt, das fand ich sehr interessant. Ich habe auch wieder sehr lange gerätselt, wer der Täter ist und auch, als ich es dann wußte, habe ich noch überlegt, ob es nicht doch jemand anders war. Ich war wieder vollauf begeistert und kann nur sagen, diesen Autor muss man gelesen haben. Viele Wendungen, neue Überraschungen und Spannungen erzeugen so viel Gänsehautpotential, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Mein Fazit: Einfach nur perfekt. Durchdacht, perfekt inszeniert und spannungsgeladen. Ich vergebe 5 hervorragende Sterne.

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  • Nur eine Frage ...

    Der Schlafmacher

    SusanD

    11. September 2016 um 22:34

    Achtung:Ich schreibe an dieser Stelle KEINE Rezension!Ich liebe M. Robothams Geschichten um Joe O'Loughlin - aber musste es wirklich sein, dass seine älteste Tochter WIEDER in eine Entführung hineingezogen wird und vor allem: Die Geschichte um seine Frau und ihre Entwicklung ??? Um ein Spoilern zu vermeiden, kann ich kaum zum Ausdruck bringen, was mich bewegt, aber ich frage mich, ob Robotham es wirklich für nötig hielt, das private Familiendrama dermaßen in den Vordergrund zu stellen, dass der eigentliche Krimi völlig in den Hintergrund gedrängt wurde?!Meine Freundinnen, die mich vorausschickten und erst auf ein OK vorm eigenen Lesen warteten, weigern sich, dieses Buch zu lesen und ich kann sie verstehen. Schade, hätte ich mich doch gerne ausgetauscht.Ich kann eine gewisse Enttäuschung nicht verhehlen.ISt das jetzt eine neue Mode?

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  • Auch beim 11. Band ein guter Einstieg

    Der Schlafmacher

    HappiestGirl

    21. August 2016 um 21:34

    Inhalt: Er wiegt dich sanft in den Schlaf, und wenn du Glück hast, lässt er dich am Leben ... Ein abgelegenes Bauernhaus in Somerset wird zum Schauplatz eines brutalen Mordes: Zwei Frauen, Mutter und Tochter, werden eines Nachts von einem skrupellosen Mörder hingerichtet. Doch trotz gründlicher Untersuchungen steht die Polizei vor einem Rätsel. Chief Superintendent Ronnie Cray bittet daher den erfahrenen Psychologen Joe O’Loughlin um Hilfe, der gleich mit mehreren verdächtigen Personen konfrontiert ist. Motive hätten sie alle, der betrogene Exmann genauso wie die zahlreichen Liebhaber. Spätestens aber, als eine weitere Leiche gefunden wird, auf deren Stirn der Buchstabe „A“ eingeritzt ist, weiß O’Loughlin, dass er es mit einem verstörten und gefährlichen Täter zu tun hat. Jemand, der sich rächen will, für etwas, was ihm einst angetan wurde. Jemand, der vor niemandem haltmacht, auch nicht vor O’Loughlins Familie …   Meine Meinung: Bisher hatte ich noch kein Buch von Michael Robotham gelesen. Und dann bekam ich diesen 11. Teil mit Chief Superintendent Ronnie Cray und Psychologe Joe O’Loughlin, mit den Worten: du liest doch Krimis, in die Hand gedrückt. Das Buch hat mir gezeigt: man muss eine Serie nicht immer von Anfang an gelesen haben, um in die Handlung reinzukommen. Robotham macht das sehr gut. In der Klappe des Buches steht zu den beiden Hauptprotagonisten eine kurze Zusammenfassung. Das Buch liest sich flüssig, die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet. Auch das Privatleben kommt nicht zu kurz, auch wenn ich das Finale etwas dick aufgetragen fand. Auf alle Fälle wird dies nicht mein letzter Robotham gewesen sein, denn dieses Buch hat mich überzeugt.   Fazit: Auch ohne die anderen 10 Bände gelesen zu haben, eine Empfehlung!

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    • 2
  • Sehr gutes, spannendes Buch

    Der Schlafmacher

    Crazy-Girl6789

    05. August 2016 um 21:10

    Erster Satz: Meine Mutter starb mit ihrem Kopf im Schoß eines anderen Mannes. Fakten:Autor: Michael RobothamVerlag: Goldmann VerlagErscheinungsdatum: 11.01.2016Genre: Krimi und ThrillerSeiten: 440 Inhalt: Er wiegt dich sanft in den Schlaf, und wenn du Glück hast, lässt er dich am Leben ... Ein abgelegenes Bauernhaus in Somerset wird zum Schauplatz eines brutalen Mordes: Zwei Frauen, Mutter und Tochter, werden eines nachts von einem skrupellosen Mörder hingerichtet. Doch trotz gründlicher Untersuchungen steht die Polizei vor einem Rätsel. Chief Superintendent Ronnie Cray bittet daher den erfahrenen Psychologen Joe O’Loughlin um Hilfe, der gleich mit mehreren verdächtigen Personen konfrontiert ist. Motive hätten sie alle, der betrogene Exmann genauso wie die zahlreichen Liebhaber. Spätestens aber, als eine weitere Leiche gefunden wird, auf deren Stirn der Buchstabe „A“ eingeritzt ist, weiß O’Loughlin, dass er es mit einem verstörten und gefährlichen Täter zu tun hat. Jemand, der sich rächen will, für etwas, das ihm einst angetan wurde. Jemand, der vor niemandem haltmacht, auch nicht vor O’Loughlins Familie …   Gestaltung: In der Mitte auf dem Cover des Buches sieht man ein eingeritztes „A“. Auf und um das A befinden sich Blutflecke. Im unteren Teil des Buches befindet sich der Titel, ganz oben der Autor. Beides ist sehr groß geschrieben. Das Buch ist in hellen Farben gehalten. Der Hintergrund ist grau – weiß.   Sprache: Meiner Meinung hat der Autor die Sprache sehr gut gewählt. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Man konnte der Geschichte richtig gut folgen. Zudem wurden die Charaktere, deren Taten und Gefühle sehr gut beschrieben. Man konnte meistens alles gut nachvollziehen. Leider stellenweise etwas verwirrend, da zu viele Personen.   Fazit: Ich finde, dass dieses Buch gut geschrieben. Als ich einmal angefangen hatte, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte zieht einen richtig in seinen Bann. Wie schon gesagt die Charaktere werden von dem Autor sehr gut beschrieben. Einige oft auch unerwartete Wendungen enthält dieses Buch auch. Jedoch hat er meiner Meinung nach zu viele verschiedenen Personen verwendet, was die Geschichte teilweise etwas verwirrend macht. Alles in allem kann ich sagen, dass dies ein sehr gelungenes Buch ist und ich wahrscheinlich noch weitere Bücher des Autors bzw. der Reihe um Joe O‘Laughlin und Vincent Ruiz lesen werde. Also eine absolute Leseempfehlung von mir. Ich würde aber empfehlen dieses Buch zu lesen, wenn man sonst nicht mehr viel vorhat, denn ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Viel Spaß beim Lesen… Hinweis: Es ist alles meine Meinung; andere empfinden vielleicht anders.

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  • Zum Einschlafen weniger geeignet

    Der Schlafmacher

    Renken

    03. August 2016 um 21:17

    „Der Schlafmacher“ von Michael Robotham kommt mit rund 420 daher. In dem Thriller (2015), der Anfang 2016 im Goldmann Verlag auf dem deutschen Markt erschienen ist, geht es um die Aufklärung eines Doppelmordes an einer Frau und ihrer Tochter. Der an Parkinson erkrankte Psychologe wird um Hilfe gebeten, sich mit diesem bisher ungelösten Fall zu beschäftigen.In einer Kleinstadt bittet Chief Superintendent Ronnie Cray den erfahrenen Psychologen Joe O‘Loughlin darum, Tatort und Akten zu einen vor einiger Zeit in einem abgelegenen Bauernhaus geschehenen Doppelmord durchzugehen. Er soll ausschließen, dass etwas übersehen wurde und neue Impulse für die Ermittlung geben. Über den Mord an Elizabeth Crowe und ihre Tochter Harper hinaus, stellt sich bald heraus, dass es einen Bezug zu einer Serie von Überfällen gibt, bei der Frauen der Buchstabe A auf die Stirn geritzt wird.O’Loughlin bittet seinen Freund Ruiz um Unterstützung. Sie decken Stück für Stück das Geschehen und die Zusammenhänge zwischen den Überfällen und Morden auf. Offensichtlich handelt es sich immer um Frauen, die ihre Ehemänner betrügt haben. O’Loughlins Tochter Charlie, die ebenfalls Psychologie studieren möchte, beginnt sich für den Fall zu interessieren und macht letztlich eine Entdeckung, die sie später auf den Mörder treffen lässt.Zu allem Überfluss wird bei O’Laughlins Frau Julianne Krebs diagnostiziert. Beide leben getrennt voneinander, kommen sich im Laufe des Romans wieder etwas näher. Die Diagnose und die bevorstehende Operation bereiten dem Psychologen Sorgen.Der Roman ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Joe O’Loughlin überrascht immer wieder mit Einschätzungen und Sichtweisen auf verschiedene Verdächtigte, so dass er in der Lage ist – im Gegensatz zu den polizeilichen Ermittlern – neue Erkenntnisse zu entdecken. Robotham schreibt in einer kurzen, schlagkräftigen und präzisen Sprache, die Fakten hervorhebt, was zu der Ermittlungsszenerie meiner Meinung nach hervorragend passt. Dennoch gelingt es dem Autor das Gefühls- und Innenleben des Psychologen darzustellen, insbesondere seine Beziehung zu seiner Frau Julianne und seinen beiden Töchtern Charlie und Emma.Ebenso in der Ich-Perspektive wird der Mörder beschrieben. Robotham erlaubt hier intensive Einblicke von der Kindheit bis in die ganz aktuelle Gegenwart. Der Charakter wird tiefgehend beschrieben und eine nachvollziehbare Begründung für die Taten geliefert. Der Täter ist sehr intelligent und versteht es, alle Spuren und Hinweise auszuschließen, die auf ihn lenken zu können. Der Täter lebt in einem inneren Zwang und wird wieder und wieder einen Überfall oder Mord auf die seine so typische Art und Weise zu begehen.Insgesamt betrachtet bietet dieser Psychothriller genau das, was man erwartet. Leider habe ich die vorherigen Geschichten um Joe O’Loughlin (noch) nicht gelesen, werde dies aber gerne noch nachholen. Die Spannung wird langsam aufbauend und durch immer neue Ansatzpunkte in den Ermittlungen und die Befragungstechniken des Psychologen hochgehalten und aufgebaut, bis letztlich der Höhepunkt eintritt, als der Täter O‘Loughlins Familie ins Visier nimmt.Von mir eine absolute Leseempfehlung.

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  • Ein fesselnder Thriller voller Spannung!

    Der Schlafmacher

    Lienne

    07. July 2016 um 06:09

    Inhalt:Er wiegt dich sanft in den Schlaf, und wenn du Glück hast, lässt er dich am Leben ... Ein abgelegenes Bauernhaus in Somerset wird zum Schauplatz eines brutalen Mordes: Zwei Frauen, Mutter und Tochter, werden eines Nachts von einem skrupellosen Mörder hingerichtet. Doch trotz gründlicher Untersuchungen steht die Polizei vor einem Rätsel. Chief Superintendent Ronnie Cray bittet daher den erfahrenen Psychologen Joe O’Loughlin um Hilfe, der gleich mit mehreren verdächtigen Personen konfrontiert ist. Motive hätten sie alle, der betrogene Exmann genauso wie die zahlreichen Liebhaber. Spätestens aber, als eine weitere Leiche gefunden wird, auf deren Stirn der Buchstabe „A“ eingeritzt ist, weiß O’Loughlin, dass er es mit einem verstörten und gefährlichen Täter zu tun hat. Jemand, der sich rächen will, für etwas, das ihm einst angetan wurde. Jemand, der vor niemandem haltmacht, auch nicht vor O’Loughlins Familie …Meine Meinung:Normalerweise lese ich immer zuerst den ersten Band der Reihe und nehme mir die Bücher der Reihe nach vor. Diesmal habe ich mir einfach das aktuelle geschnappt in der Hoffnung, dass ich es auch ohne Probleme verstehen werde. Ich kenne also die ersten 9 Joe O'Loughlin Bücher nicht. Doch das störte überhaupt nicht! Ich war von der ersten Seite des Buches gefesselt und fand es sehr interessant eine Menge über Joe herauszufinden. In diesem Buch lernt man ihn, seine Familie und seine Lebensgeschichte sehr gut kennen. Er ist sehr sympathisch, genau wie seine Töchter und seine Ex-Frau. Natürlich weiß man dann schon einiges, was in den Büchern davor passiert ist, doch das wird mich persönlich nicht davon abhalten, diese auch zu lesen. Der Schreibstil ist genial, flüssig und beschert an einigen Stellen wirklich Gänsehaut. Fast bis zum Schluss weiß man einfach nicht, wer der Mörder ist. Man kennt zwar durch den Prolog sein Motiv, doch bleibt der Täter sehr lange ungeklärt, was natürlich die Spannung sehr weit oben hält. Die Handlung finde ich interessant, erschreckend, schockierend, spannend und noch viel mehr! Spannung blieb für mich durchgehend erhalten und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.  Das Ende hält so einige Überraschungen bereit und ist völlig unerwartet. Fazit:Ich mag den Psychologen Joe O'Loughlin sehr gern und werde definitiv die weiteren Bücher von Michael Robotham lesen. Für alle Thriller-Fans ein Lese-Muss!

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