Michael Robotham Der Schlafmacher

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Inhaltsangabe zu „Der Schlafmacher“ von Michael Robotham

»Michael Robotham – immer für eine Überraschung gut!« NEW YORK TIMES Ein abgelegenes Bauernhaus in Somerset: Zwei Frauen, Mutter und Tochter, werden in einer Nacht von einem skrupellosen Mörder hingerichtet. Die Polizei steht vor einem Rätsel und bittet den erfahrenen Psychologen Joe O’Loughlin um Hilfe. Verdächtige Personen gibt es viele, den betrogenen Exmann genauso wie die zahlreichen Liebhaber. Spätestens aber, als eine weitere Leiche gefunden wird, auf deren Stirn der Buchstabe „A“ eingeritzt ist, weiß O’Loughlin, dass er es mit einem verstörten und gefährlichen Täter zu tun hat. Jemand will sich rächen. Jemand, der vor niemandem haltmacht, auch nicht vor O’Loughlins Familie … (1 mp3-CD, Laufzeit: 8h 21)

Auch dieser Teil ist wieder fantastisch, doch der Professor verliert einen sehr lieben Menschen. Hat mich tief berührt.

— pallas

Joe O’Loughlin glänzt in seiner Rolle als Profiler und Analytiker ohne arrogant zu wirken.

— Lesen_ist

Sehr spannend, Ende sehr überraschend

— Gruenente

Spannender Fall mit einer sehr persönlichen Entwicklung für Joe O'Loughlin

— Pucki60

Fast keine Thrillerspannung, Überwiegend Neues aus dem Privatleben von Joe O’Loughlin, empfehlenswert nur für Fans der Reihe.

— Devona

Spannender Thriller, der absolut nicht vorhersehbar ist

— SelectionBooks

Guter Thriller, der im Mittelteil aber ein bisschen zu sehr vor sich hinplätschert. Das Ende ist aber sehr überraschend und schockierend.

— steffis-und-heikes-Lesezauber

Spannung, die sich im Laufe des Plots immer weiter steigert, bis es zum grandiosen Finale kommt. :-)

— Der-Lesefuchs

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  • Der Schlafmacher – Joseph O’Loughlin #9 – Michael Robotham

    Der Schlafmacher

    Lesen_ist

    09. June 2016 um 18:40

    Inhalt Ein abgelegenes Bauernhaus in Somerset: Zwei Frauen, Mutter und Tochter, werden in einer Nacht von einem skrupellosen Mörder hingerichtet. Die Polizei steht vor einem Rätsel und bittet den erfahrenen Psychologen Joe O’Loughlin um Hilfe. Verdächtige Personen gibt es viele, den betrogenen Exmann genauso wie die zahlreichen Liebhaber. Spätestens aber, als eine weitere Leiche gefunden wird, auf deren Stirn der Buchstabe »A« eingeritzt ist, weiß O’Loughlin, dass er es mit einem verstörten und gefährlichen Täter zu tun hat. Jemand will sich rächen. Jemand, der vor niemandem haltmacht, auch nicht vor O’Loughlins Familie. Meine Meinung Mein zweites Buch/Hörbuch von Michael Robotham aus seiner Joseph O’Loughlin Reihe. Zum Glück muss man nicht unbedingt die vorherigen Bücher lesen oder hören. In diesem erfährt der Leser auch so einiges aus Joes Vergangenheit. Verwirrend ist, dass dieses Buch bei Amazon als Band 10 geführt wird. Das Buch »Todeskampf« wird fälschlicherweise als ein Joseph O’Loughlin Buch geführt, aber er kommt darin überhaupt nicht vor, darum ist dieses Buch bei mir die #9 in der Reihe. Im Prolog erzählt ein Mann, wie seine Mutter gestorben ist. Es war ein Autounfall. Das wirklich ganz Schlimme daran; seine Mutter hatte zum Zeitpunkt des Unfalls ihren Kopf im Schoss eines anderen Mannes. Sie starb mit dessen Penis im Mund. Der Wagen prallte frontal mit einem Milchlaster zusammen. Mr. Scherrer verlor sein bestes Stück aber er überlebte. Der Erzähler verlor seine Mutter, da war gerade 9 Jahre alt. Dass sein Vater zu ihm meinte, dass seine Mutter nicht im Himmel sei, sondern in der Hölle schmoren wurde, kann man fast verstehen. Im Kapitel Eins ist Joe O’Loughlin der Erzähler. Er ist mit seiner von ihm getrenntlebenden Frau Julianne und seiner Tochter Charlie in Oxford. Charlie sammelt Information für ihr Studium, noch weiß sie nicht was sie studieren möchte. Seine Frau fragt ihn später im Pub, ob er für die Sommermonate nach Hause ziehen möchte. Dann kommt ein Anruf von Veronica Cray, der Leiterin des Dezernats für Kapitalverbrechen. Sie bittet ihn um Hilfe in einem Fall, der bereits einen Monat zurückliegt. Ein Doppelmord. Die ersten zwanzig Minuten des Hörbuchs, Prolog ausgenommen, drehen sich nur um Joe und sein Privatleben, seine Frau, ihr Besuch in Oxford und ihre Vergangenheit. Wer diese Reihe kennt, weiß, dass er an Parkinson leidet. Er ist Psychologe und hat als Profiler gearbeitet, was er verständlicherweise nicht mehr macht, aus gesundheitlichen Gründen. Er lebt seit 6 Jahren von seiner Frau getrennt, hat zwei Töchter und lebt inzwischen in London. Die Hoffnung, irgendwann wieder mit Julianne zusammenzukommen, hegt er immer noch. Jetzt bietet sie ihm an, über den Sommer wieder einzuziehen. Das passt gerade perfekt, weil der Fall von Veronica Cray ist in Somerset, ganz in der Nähe. Im Gegensatz zum Hörbuch »Erlöse Mich« erzählt Joe diesmal die ganze Geschichte selbst, bis auf die Abschnitte die der Antagonist erzählt. Dadurch hat er für mich viel an Kontur gewonnen. Man erfährt ziemlich viel über ihn und sein Privatleben, seine Vergangenheit. Ich finde ihn extrem sympathisch und ich mag die Art, wie er mit seiner Krankheit umgeht. Veronica Cray steht unter Druck. Sie hat einen anderen Psychologen zuerst um Hilfe gebeten, was sie nun bitter bereut. Die Gemeinde ist empört, dass es noch keine Verhaftung im Fall des Doppelmordes gibt. In einem Farmhaus wurden eine alleinstehende Frau und ihre 17-jährige Tochter tot aufgefunden. Die Frau ist brutal ermordet worden, das Mädchen wurde erstickt und ansonsten unverletzt. Im Wohnzimmer, dem Fundort der arrangierten Leiche der Frau, wurde mit Blut ein Pentagramm an die Wand gemalt. Kerzen und eine Bibel lassen auf einen Ritualmord schließen. Es gibt sehr viele Verdächtige, angefangen mit einem betrogenen Ehemann, einem geistig beeinträchtigten Nachbar und einige One-Night-Stands. Dann gibt es einen weiteren Mord; eine Frau mit einem »A« auf der Stirn eingeritzt. Handelt es sich um denselben Täter? Joe hat es auf jeden Fall mit einem sehr gefährlichen, psychisch gestörten Täter, oder Tätern, zu tun, einer der vor nichts und niemanden haltmacht. Die Spannung steigt nur langsam an und das Privatleben von Joe steht oft im Vordergrund. Joe ruft auch seinen alten Freund, den pensionierten Detektiv Vincent Ruiz, an und bittet um seine Hilfe. Vincent ist ein alter Brummbär, ein Skeptiker mit einem weichen Kern. In einem der Abschnitte mit dem Antagonisten bekam man einen deutlichen Hinweis auf den Mörder. Trotzdem blieb es recht undurchsichtig und spannend. Tatsächlich ist der Täter eine ziemliche Überraschung. Warum er psychisch gestört ist, erkennt man bereits im Prolog, erklärt aber nicht warum er ein Mörder sein sollte. Dem Ende zu überschlagen sich die Ereignisse und Joe müsste sich eigentlich zweiteilen. Privat und Beruf kollidieren, es passiert plötzlich so viel, ich möchte fast sagen, zu viel. Was sich dann ereignet fand ich zwar etwas unwahrscheinlich, aber es hat mir doch die Kehle zugeschnürt und mich traurig und betroffen gemacht. Den Plot in »Erlöse Mich« fand ich komplexer. In diesem Thriller spielt aber Joe eine größere Rolle, was mir besser gefiel. Er glänzt in seiner Rolle als Profiler und Analytiker, ohne überheblich oder arrogant zu wirken. Nach einem etwas langsameren Anfang, steigt die Spannung stetig und leidet auch nicht darunter, dass man manches vorhersehen kann. Das Ende ist tragisch und deutet auf einen sehr veränderten Joseph O’Loughlin im nächsten Buch, sollte es eines geben. Beide Sprecher haben mich mit ihrer jeweiligen Rolle überzeugt. Dass der Antagonist von einem anderen Sprecher gesprochen wird, macht ihn glaubwürdiger und diese Rolle hat Stefan Merki wirklich hervorragend und unheimlich gesprochen.

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  • LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016

    Die Gestirne

    Ginevra

    Ihr liebt das gesprochene Wort genauso wie das geschriebene? Und Hörbücher und Hörspiele gehören in euer Bücherregal genauso wie das gedruckte Buch? Dann seid ihr bei der LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016 genau richtig.  Ziel der Challenge ist, das wir in diesem Jahr 15 Hörbücher/ Hörspiele hören und rezensieren. Ablauf:  1. Melde dich mit einem Sammelbeitrag zu Challenge an. Ich werde unter diesem Text eine Teilnehmerliste anlegen mit allen Teilnehmern und diese mit Eurem Sammelbeitrag verlinken. 2. Zwischen dem 06.01. und 31.12.2016 hörst zu 15 Hörbücher/Hörspiele mit einer Mindestlänge von 3 Stunden, egal aus welchem Genre oder wann erschienen. 3. Wenn du nun ein Hörbuch/Hörspiel gehört und auf LovelyBooks rezensiert hast, schreibe den Link zur Rezension hier in einem Kommentar. Es werden nur rezensierte Hörbücher und Hörspiele gezählt, deren Rezension auf LovelyBooks erschienen sind. Drei Rezensionen dürfen durch Kurzmeinungen ersetzt werden! 4. Die Unterkategorien dienen dem Austausch untereinander - Du darfst natürlich frei wählen, was Du hören möchtest! 5. Trage den Link zu Deinen Rezensionen auch in Deinen Sammelbeitrag ein. 6. Unter allen TeilnehmerInnen, die die Vorgaben erfüllt haben, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost! Ihr könnt jederzeit einsteigen und mitmachen oder euch wieder abmelden. Denn die Challenge soll vor allen Dingen eins machen: Spaß! Habt Ihr noch Fragen? Dann meldet euch! Ansonsten freue ich mich auf viele Anmeldungen. Falls Eure Links nicht funktionieren sollten, bitte melden!! Teilnehmerliste: AntekAscari0ban-aislingeachblack_horseBücherwurmBuchgespenstbuchjunkie Buchraettin ChrischiDDanni89danielamariaursulaFantworldgemischtetueteglueckGruenenteGinevraIrveJashrinKleine1984KrimielseKuhni77lenikslenisvealesebiene27Lesestunde_mit_MarieLetannalisamLuilineMelEMsChiliMissStrawberrymonerlNele75pardenPucki60robbertaSmilla507StarletStoneheavenTamileinThaliomeeWaylandWedma

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    • 880
  • spannender Fall, spannende Nebenhandlung

    Der Schlafmacher

    Gruenente

    27. May 2016 um 07:40

    Joe ist an Parkinson erkrankt. Er merkt es auch schon im Alltag. Deshalb möchte er sich eigentlich nicht mehr für die Polizei bei aktuellen Fällen aufreiben. Doch er wird nochmal um Unterstützung gebeten. Er sagt zu, weil sein Vorgänger in dem Fall, eine ehemaliger Student von Joe, Mist gebaut hat und auch noch Joe als Referenz angegeben hat. Eine Frau und ihre 18jährige Tochter werden ermordet. Die eine "sanft" erstickt, die andere mit vielen Messerstichen hingerichtet. Verdächtige gibt es einige, doch das Motiv wird bei keinem ganz klar. Und dann gibt es noch eine Reihe von Überfällen auf Frauen, die ein A in die Stirn geritzt bekommen. Wie in dem Buch von Nathaniel Hawthorne "Der scharlachrote Buchstabe" (sollte man auch mal lesen...). Und gerade jetzt macht ihm seine Frau auch wieder Hoffnung auf eine Versöhnung und lädt ihn ein den Sommer in ihrem Haus mit ihr und den Töchtern zu verbringen. Doch bald wird ihm der Grund dieser Bitte klar. Sehr spannend und auch tragisch.

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  • Der Schlafmacher

    Der Schlafmacher

    Pucki60

    Auf einem abgelegenen Bauernhof in Somerset werden Mutter und Tochter ermordet. Während die Tochter in ihrem Bett erstickt wurde, ist die Mutter auf grausame Weise erstochen worden. Unter Verdacht stehen mehrere Männer, der Freund der Tochter, der Exmann und verschiedene Liebhaber der Mutter und ein Junge aus der Nachbarschaft. Da die Polizei nicht weiter kommt, bittet sie Joe O'Loughlin um Mithilfe. Joe und seine geschiedene Frau Juliane kommen sich wieder näher und Juliane bittet Joe vorübergehend bei ihr zu wohnen. Es stellt sich heraus, das Juliane gesundheitliche Probleme hat und Joe kümmert sich um sie und seine Töchter. Da kommt die Anfrage zur Mithilfe in dem Mordfall nicht so günstig. Ein ehemaliger Student von Jo hat in den Mordfall seine Hilfe angeboten und dabei seine Verbindung zu Joe angeführt. Aus diesem Grund und da die Ermittlungen nicht voran kommen, ist Joe bereit, der Polizei zu helfen. Der Schlafmacher wird gelesen von Johannes Steck und Stefan Merki. Johannes Steck liest den Part von Joe und macht das für mich hervorragend. Joe ist hin und her gerissen zwischen der Sorge um seine Frau und dem Fall. Als dann auch noch seine Kinder ins Visier des Mörders gelangen, nimmt die Spannung nochmals zu. Stefan Merki erzählt von einem Junge, der mit neun Jahren seine Mutter bei einem Verkehrsunfall verliert. Sie starb im Auto ihres Liebhabers und das hat den Jungen in seinem späteren Verhalten geprägt. Er ist er Mörder, aber seine Identität wird erst zum Schluss geklärt. Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen und ich bin gut unterhalten worden.  Bis zum Schluss hatte ich keinen Hinweis auf den Mörder. Schön fand ich auch die private Geschichte von Joe, da hätte ich mir das Ende aber etwas anders gewünscht. Nun bin ich gespannt, wie es da weitergeht. Ich vergebe für dieses Hörbuch 5 Punkte und eine uneingeschränkte Hörempfehlung.

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    • 3
  • 5 Sterne und meine absolute Empfehlung.

    Der Schlafmacher

    mordsbuch

    13. April 2016 um 11:58

    In Somerset ereignet sich ein grausamer Doppelmord. In einem abgelegenen Farmhaus werden die Leichen von Mutter und Tochter gefunden. Die Mutter wurde auf brutalste Weise erstochen, ihre 18-jährige Tochter Harper hingegen wird erstickt in ihrem Bett aufgefunden, ohne weitere Verletzungen. Ein mit Blut gemaltes Pentagramm an der Wand und viele abgebrannte Kerzen deuten auf einen Ritualmord. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel, denn auch Verdächtige gibt es jede Menge. Die Mutter hatte viele Männer in ihrem Leben. War es einer von ihnen? Vielleicht ihr Ex-Mann? Oder war es der komische Junge aus der Nachbarschaft? Als die Ermittler nicht weiter kommen, wenden sie sich an Joe O'Loughlin. Erst lehnt er ab, doch die Bewohner von Somerset sind verängstigt und verlangen das der Täter gefunden wird, darunter ist auch ein ehemaliger Student von O'Loughlin. Also nimmt er den Fall doch an. Dann wird eine weitere Leiche gefunden. Alles deutet auf einen Serienmörder. Kann er gestoppt werden? "Der Schlafmacher" ist der zehnte Band mit dem Psychologen Joe O'Loughlin, der mit dem ehemaligen Detective Vincent Ruiz, als Profiler der Polizei behilflich sind.Neben dem spannenden Fall, gibt es auch immer wieder Einblicke in das Privatleben von O'Loughlin. Die Beziehung zu seiner Frau und den beiden Töchter spielt in diesem Band eine große Rolle. Die Geschichte überzeugt durch den flüssigen Schreibstil, und die gelungene Mischung der Charaktere. Es passieren unvorhersehbare Dinge, so das die Spannung bis zum Ende aufrecht gehalten werden kann. Gelesen wird von zwei Sprechern, die ab und zu aber schwer voneinander zu unterscheiden sind. Johannes Steck liest die Rolle von Joe O’Loughlin, die er durch seine Betonung perfekt bei den Hörern ankommen lässt. Stefan Merki spricht einen namenlosen Fremden, bei dem der Hörer bereits ziemlich schnell vermutet, dass hinter ihm der Mörder steckt. Auch er liest in der Ich-Form und leiht dem Mann, der durch die Vergangenheit zum Täter geworden ist, seine Stimme. Fazit: "Der Schlafmacher" ist spannend, angsteinflößend, fesselnd und schockierend. Es ist ein intelligent aufgebauter Psychothriller, gepaart mit sympathische Protagonisten und einen überragenden Ende. 5 Sterne und meine absolute Empfehlung. 

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  • Der Schlafmacher

    Der Schlafmacher

    Helene2014

    Mit seinem neuesten Buch Der Schlafmacher hat Michael Robotham wieder einmal bewiesen, dass er einer der besten Thrillerautoren ist, die es zurzeit gibt! Ich habe die Bücher der Reihe um den Psychologen Joe O'Loughlins schon immer sehr geschätzt, aber dieses ist -meiner Meinung nach - das beste. Joe O'Loughlins wird von der Polizei bei der Aufklärung eines brutalen Mordes an einer Frau und ihrer Tochter in einem einsamen Farmhaus in Somerset hinzu gezogen. Als es einen weiteren Mord und weitere Überfälle gibt, wird ihm schnell klar, dass es sich um einen gestörten Serientäter handeln muss. Viel Raum wird auch in diesem Buch dem Privatleben von Joe gegeben, sein kompliziertes Verhältnis zu seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau und seinen beiden Töchtern Charly und Emma. In einzelnen Abschnitten kommt auch der Täter zu Wort und es ist interessant und erschreckend seinen Gedankengängen zu folgen. Ich fand das Buch extrem spannend und hatte bis zum Schluss keine Idee, wer der Täter sein könnte. Sehr gut und detailreich beschreibt Robotham Gegebenheiten, Personen und Empfindungen. Man hatte das Gefühl hautnah dabei zu sein und ich konnte mir jede einzelne Szene bildhaft vorstellen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört mit den beiden fantastischen Sprechern Johannes Steck und Stefan Merki. Ich kam mir stellenweise vor, als säße ich im Kino und sehe einen Film, so wunderbar lasen diese beiden Sprecher. Einfach toll und sehr beeindruckend!Fazit: ich war rundum begeistert von diesem Thriller und der fantastischen Hörbuchversion. Von mir 5 Sterne (wenn ich könnte, würde ich 10 Sterne vergeben!) und eine absolute Lese-, bzw. Hörempfehlung. 

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    • 2
  • Rezension zum Hörbuch „Der Schlafmacher“ von Michael Robotham

    Der Schlafmacher

    Yvi33

    06. March 2016 um 23:15

    Meine Meinung: Eine Mutter und ihre Tochter werden ermordet aufgefunden. Die Brutalität des Mordes und die schleppenden Ermittlungen sorgen für große Aufruhe in Somerset. Nachdem der eigentlich herbeigerufene Psychologe jedoch interne Informationen herausgibt und massiv die Ermittlungen behindert, sucht die Polizistin Ronnie Cray Hilfe bei dem Psychologen Joe O’Loughlin. Dieser ist ein sehr sympathischer Charakter, weil er sehr natürlich, kein typischer Held, bodenständig und alles andere als perfekt ist. Joe möchte eigentlich überhaupt nichts mit dem Mordfall zu tun haben. Er ist selbst an Parkinson erkrankt und lebt von seiner Frau getrennt. Gerade als er ein paar Tage bei seiner Frau und seiner Tochter verbringen will, wird er zu diesem Fall gerufen. Das Timing könnte nicht schlechter sein. Trotzdem willigt er ein, ein letztes Mal zu helfen. Der Anfang des Buches zieht sich etwas in die Länge, weil auch trotz Joe’s Hilfe noch keine Fortschritte in den Ermittlungen erfolgen. Außerdem nutzt der Autor die Zeit uns die persönlichen Verhältnisse und Probleme des Psychologen näher zu bringen. Dadurch bekommt die Geschichte auch eine emotionale und dramatische Note. Diese stehen im absoluten Gegensatz zu der schockierenden Brutalität des Mordes. Zwischenzeitlich kommt auch der Mörder selbst zu Wort, dessen Aussagen einen eiskalt die Haare zu Berg stehen lassen. Als der Mord dann aber in Verbindung mit anderen Mordfällen gebracht werden kann, nimmt die Handlung so schnell Fahrt auf, dass man es vor Spannung kaum noch aushalten kann. Als dann auch noch Joe’s Familie in das Visier des Mörders gerät, stockt einem fast der Atem. Zu keinem Zeitpunkt konnte ich erahnen, wer wirklich hinter dem Mörder steckt. Das Buch ist ein gnadenloser Thriller, der aber auch Elemente einer berührenden Familiengeschichte in sich trägt. Eine tolle Mischung, die einen vom ersten Moment an fesselt und in den Bann zieht. Es handelt sich eigentlich um den zehnten Band der Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz – Reihe. Da aber jedes Buch in sich abgeschlossen ist, kann man es auch ohne Vorkenntnisse der vorherigen Bände lesen. Ich selbst habe auch noch keines der vorherigen Bücher gelesen und bin super in das Buch reingekommen. Es hat mich aber so neugierig gemacht, dass sicher noch das ein oder andere Buch von Michael Robotham folgen wird. Das Hörbuch wird von Johannes Steck und Stefan Merki gesprochen. Sie haben eine angenehme Erzählart und konnten die verschiedenen Intensitäten und Spannungen sehr gut rüberbringen. Einzig wenn Frauenstimmen gesprochen wurden, fand ich diese etwas unangenehm. Cover: Das Cover ist sehr schlicht und reduziert gehalten, vermag durch den eingeritzten Buchstaben und das Blut, die Stimmung des Buches gut rüber zu bringen. Sehr schade fand ich, dass es keinerlei Hinweise auf die Anzahl der Kapitel oder Tracks gab. Diese nutze ich eigentlich sehr gerne zur Orientierung, Fazit: Schockierend und spannend bis zur letzten Minute. Trotzdem dürfen auch gefühlvolle Momente nicht fehlen. Ich danke dem Hörverlag, dass er mir das Hörbuch zur Verfügung gestellt hat.

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  • Spannungsarm

    Der Schlafmacher

    Devona

    03. March 2016 um 18:43

    Nachdem ich vor langer Zeit mal zwei der ersten Bände um den Psychologen Joe O’Loughlin gehört oder gelesen habe, war mir der Protagonist noch recht gut im Gedächtnis, was zunächst mal FÜR diese Reihe spricht. Der Klappentext vom nunmehr bereits 10. Band sprach mich an. Leider blieb das Buch hinter den Erwartungen zurück. Das Buch ist unabhängig von den vorherigen Bänden lesbar, Fans der Reihe weisen allerdings  gerne darauf hin, alle Bücher in chronologischer Reihenfolge  zu lesen, um die Entwicklung der Figur Joe und seiner Familie besser verfolgen zu können. Ich habe da keine Lesedefizite feststellen können, Joe ist immer noch sympathisch, hat immer noch Parkinson und ist immer noch mit Vincent Ruiz (seiner temporären Verstärkung) befreundet. Alles wie gehabt, man ist im Buch gleich wieder “zu Hause”, Neulinge bekommen eine entsprechende Einführung in Joes familiäre Umstände ( wobei sich mir direkt der Gedanke aufdrängte, ob das wohl in jedem einzelnen Band so ist – das wäre definitiv nix, was mich an eine Reihe binden würde). Womit man dann beim Knackpunkt wäre. Hätte man das Buch mit “Roman” oder meinetwegen auch noch “Krimi” kategorisiert, hätte ich mich damit abfinden können, aber “Psychothriller”? In diesem Teil liegt der Fokus ganz klar auf Joe und seinem Privatleben, seinen familiären Umständen, bei denen sich drastische Veränderungen ankündigen. Die Ermittlungen zum Fall scheinen über viele, viele Seiten eher “nebenbei” zu laufen. Dadurch gibt es keinen thrillermäßigen Spannungsbogen und die Handlung um den Fall plätschert im Mittelteil des Buches so vor sich hin, während der Leser – nicht uninteressiert, ich würde “Der Schlafmacher” nicht als langweilig bezeichnen –  Joes Leben verfolgt. Gelegentlich taucht auch Vincent Ruiz auf, eine tragende Rolle hat er allerdings nicht. Die Erzählperspektive wechselt zwischen der ich-Form von Joe und der ich-Form des Täters, der in Rückblicken die Gründe für sein Handeln liefert: unspektakulär, das typische Kindheitstrauma muss im Erwachsenenleben durch Mord verarbeitet werden. Bringt leider auch keine Spannung und aufmerksame Leser/Hörer werden aufgrund einer Äußerung des Täters einem späteren Opfer gegenüber weit vor dem Ende wissen, wer denn nun der Bösewicht ist. Der Showdown bringt dann doch noch kurzzeitig etwas Spannung, da Joe (wieder einmal) ganz persönlich involviert wird. Letztendlich wird aber auch diese Sequenz überlagert durch Joes trauriges, privates Problem. Beide Sprecher machen einen ausgezeichneten Job, beide Stimmen sind zum jeweiligen Charakter passend und harmonieren gut miteinander. Daumen hoch. Fazit: nette Geschichte um den sympathischen Protagonisten einer Thriller-Reihe, bei der leider keine Thriller-Spannung aufkommt. Empfehlung für Fans der Reihe.

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  • Spannender Thriller, der absolut nicht vorhersehbar ist

    Der Schlafmacher

    SelectionBooks

    29. February 2016 um 15:05

    Bisher hatte ich zwar schon viel von den Büchern von Michael Robotham gehört, aber noch nie eines gelesen. „Der Schlafmacher“ war für mich eine doppelte Premiere, da es noch dazu mein erstes Hörbuch war. In der Vergangenheit konnte ich mit Hörbüchern nicht viel anfangen. Da ich nun aber zur Arbeit hin und zurück oft 1,5 Stunden unterwegs bin, fand ich Hörbücher auf einmal doch recht interessant. Ich hätte nicht gedacht, dass mich eine Geschichte beim Autofahren so fesseln kann. Tatsächlich bin ich jetzt schon am überlegen, welches Hörbuch als nächstes bei mir einzieht. Ohne eine spannende Geschichte ist das Autofahren plötzlich echt langweilig geworden. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, obwohl ich kein anderes Buch des Autors kannte und es schon der zehnte Fall des Hauptprotagonisten Joe O’Loughlin ist. Was ich im Übrigen erst nach dem Hören erfahren habe. Natürlich ist es toll, wenn man die Fälle vorher kennt, da auf einen Fall im Hörbuch Bezug genommen wird. Notwendig ist es aber definitiv nicht. Die Stimme des Erzählers von Joe O’Loughlin ist sehr angenehm. Leider haben weder mein Arbeitskollege, der jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit mitgehört hat, noch ich auf Anhieb erkannt, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird. Die beiden Stimmen sind recht ähnlich, wenn man nicht mit einem zweiten Erzähler rechnet. Nur durch die Zusammenhänge sind wir drauf gekommen. Mir wurde der Psychologe Joe O’Loughlin irgendwann etwas zu verrückt. Da habe ich meinen Kollegen gebeten, schnell mal auf die Hülle des Hörbuchs zu schauen. Und tatsächlich gab es zwei Erzähler. Die Story wird einmal aus Sicht von Joe O’Loughlin erzählt und zum anderen aus der Perspektive des Mörders. Der Aufbau der Story hat mir gut gefallen. Man wurde nicht ins kalte Wasser geworfen und konnte sich gut orientieren. In einem abgelegenen Sommerhaus werden eine Mutter und ihre Tochter ermordet. Es gibt zahlreiche Verdächtige und die Polizei kommt nicht weiter. Der Psychologie Joe O’Loughlin wird zu Rate gezogen. Anhand von Verhaltensanalyse und neuen Hinweisen versucht er, sich in den Mörder hineinzuversetzen und ein Täterprofil zu erstellen. Dabei wird Joe O’Loughlin immer tiefer in den Fall hineingezogen. Tiefer, als er je gedacht hätte. Er gerät nicht nur selber in Gefahr, sondern auch die, die er liebt. Die Protagonisten sind toll ausgearbeitet. Joe O’Loughlin war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Durch die Erzählung aus seiner Perspektive erfährt man viel über seine Gedanken, seine Lebensumstände und sein Familienleben. Seine Exfrau und seine Krankheit spielen in „Der Schlafmacher“ eine wichtige Rolle. An dieser Stelle wir es mit Sicherheit zweigeteilte Meinungen geben. Einige werden das eventuell als langweilig empfinden, mir hingegen hat es gut gefallen. Auf diese Weise kommt man dem Hauptprotagonisten näher und fiebert mehr mit. Auch die Darstellung des Mörders ist gut gelungen. Ich fand ihn wirklich unheimlich und habe mich die ganze Zeit gefragt, wer von den Verdächtigen er wohl ist. Der Mordfall ist sehr gut gemacht und ich hatte erst kurz vor dem Ende einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte. Dieser hat sich auch bestätigt, aber vorher versteht es Michael Robotham meisterlich, den Zuhörer in die Irre zu führen. Die Handlung ist durchweg spannend und wird nur durch Joe O’Loughlins Familiengeschichte unterbrochen. 4,3 Sterne / 5,0 Sternen. Fazit: "Der Schlafmacher" ist ein spannender Thriller, der absolut nicht vorhersehbar ist. Das Verbinden von Mordfall und persönlichen Lebensumständen des ermittelnden Psychologen hat mir gut gefallen, wird aber nicht jedermanns Sache sein.

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  • Stimmlich gut und Abwechslungsreich

    Der Schlafmacher

    tootsy3000

    26. February 2016 um 09:59

    Mein Eindruck: In seinem 10. Fall wird Joe O’Laughlin wieder auf die Suche nach einem brutalen Mörder geschickt. Lange Zeit tappt der erfahrene Psychologe selber im Dunkeln, stellt viele Fragen, begibt sich auf falsche Spuren. Als seine Töchter in höchste Gefahr geraten wird die Zeit knapp. Allmählich lichtet sich alles und O’Laughlin gelingt es den Täter zu entlarven. Michael Robotham zählt für mich zu den besten Autoren dieses Genres. Mit Joe O’Laughlin hat er eine Figur erschaffen, die sehr menschlich und sympathisch ist. Man fühlt mit ihm, man leidet mit ihm. Seine privaten Schicksalsschläge gehen einem nah und man wünscht ihm nur das Beste. Normalerweise brauche ich ja nicht unbedingt ein “zu viel” an Privatleben. Bei dem Psychologen passt es aber und ergibt jedes mal ein Rundes Ganzes. Gut finde ich auch, dass man die vorherigen Bände nicht unbedingt alle kennen muss um mit Joe O’Laughlin und seiner privaten Situation klar zukommen. Der Autor gibt immer genügend Hinweise um sich auch als Nichtkenner zurecht zu finden. Der Roman ist als Hörbuch super gut umgesetzt. Mit den beiden Stimmen – die sich zu Beginn zwar recht ähnlich sind, man hört dann aber doch Unterschiede – hat man als Zuhörer einen extrem guten Spannungsaufbau. Zwischenzeitlich plätschert der Handlungsablauf auch mal vor sich hin. Auch wenn man an einem bestimmten Punkt denkt, jetzt weiß man über den Täter bescheid, ist das doch noch nicht gewiss. Die letzte Erkenntnis zieht sich dann noch auf spannende Art in die Länge. Mein Fazit: Wieder einmal ein wohl durchdachter Psychothriller mit Joe O’Laughlin und alten Bekannten. Die beteiligten Personen sind gut ausgearbeitet und überschaubar. Spuren werden gestreut und wieder zerstreut. Stimmlich gut und Abwechslungsreich gemacht.

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  • Langsamer Start, aber grandioses Ende!!

    Der Schlafmacher

    Der-Lesefuchs

    23. February 2016 um 10:06

    Zum Inhalt: Ein abgelegenes Bauernhaus in Somerset wird zum Schauplatz eines brutalen Mordes: Zwei Frauen, Mutter und Tochter, werden eines Nachts von einem skrupellosen Mörder hingerichtet. Doch trotz gründlicher Untersuchungen steht die Polizei vor einem Rätsel. Chief Superintendent Ronnie Cray bittet daher den erfahrenen Psychologen Joe O’Loughlin um Hilfe, der gleich mit mehreren verdächtigen Personen konfrontiert ist. Motive hätten sie alle, der betrogene Exmann genauso wie die zahlreichen Liebhaber. Spätestens aber, als eine weitere Leiche gefunden wird, auf deren Stirn der Buchstabe „A“ eingeritzt ist, weiß O’Loughlin, dass er es mit einem verstörten und gefährlichen Täter zu tun hat. Jemand, der sich rächen will, für etwas, das ihm einst angetan wurde. Jemand, der vor niemandem haltmacht, auch nicht vor O’Loughlins Familie … Meine Meinung: Dies war der erste Roman, den ich von Micheal Robotham genießen durfte und ich muss sagen, ich war regelrecht gefesselt! Es handelt sich um einen Krimi, der zunächst harmlos anfängt, sich jedoch im Laufe der Story immer weiter steigert, bis er am Ende in einem grandiosen Finale endet. Der Plot beginnt mit einem Paukenschlag: Zwei ermordete Frauen in einem abgelegenen Bauernhaus. Die Polizei wird von den Ereignissen förmlich überrannt und hat dann auch noch einen nervigen und sehr hinderlichen Psychologen, der die Ermittlungsarbeiten massiv behindert. Schließlich bittet Ronnie Cray den Psychologen Joe O´Loughlin um Hilfe und der findet sich in einem Sumpf wieder, denn jeder könnte der Mörder sein, alle haben etwas zu verbergen. Doch plötzlich wird eine Leiche gefunden und das in die Stirn geritzte "A" bietet Joe eine interessante und verlässliche Spur. Ich fand es toll, dass Joe nicht der strahlende Held ist, wie es so oft in Büchern der Fall ist. Durch seine Parkinson-Erkrankung und die immer wieder in die Geschichte einfließenden zwischenmenschlichen Berührungspunkte zu seiner Frau und seiner Töchter, ist er sehr menschlich und authentisch. Michael Robotham hat es geschafft, mich bis zum Ende rätseln zu lassen, wer der wahre Täter ist und selbst als ich es dann wusste, konnte ich es kaum glauben. :-) Ich habe immer wieder einmal gedacht: "Jetzt weißt ich, wer es war", nur um 5 Seiten später wieder alle meine Theorien über den Haufen zu werfen. Ich kann nicht glauben, dass ich von Michael Robotham bislang noch nichts gehört hatte, ist dies doch sein 10. (!!!) Thriller. Schon jetzt habe ich den Protagonisten Joe kennen und lieben gelernt. Er hat seine ganz eigene Art, mit seiner Krankheit umzugehen und ist ein liebender Vater und Ehemann. Er muss versuchen, alles wieder ins Lot zu bringen. Wie ich oben schon geschrieben habe, begann das Buch als "normaler" Krimi, bei dem nach einem Mörder ermittelt wird. Im Laufe der Geschichte aber, hat sich das ganze Thema weiter entwickelt - der Mörder selbst kam zu Wort. Diese Weiterentwicklung des Plots hat es dann auch geschafft, aus einem Krimi einen Psychothriller zu machen. Am Ende konnte und wollte ich nicht mehr aufhören!! Ich bin begeistert! Fazit: Ein spannungsgeladener Thriller, der langsam startet und am Ende so richtig Gas gibt. Authentische und sympathische Protagonisten und Nebenrollen und ein überragendes Finale. Eine klare Leseempfehlung von meiner Seite. 4,5 von 5 möglichen Sternen.

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  • Gute 3,5 Sterne für einen guten Thriller, der im Mittelteil ein bisschen sehr vor sich hinplätschert

    Der Schlafmacher

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    20. February 2016 um 07:51

    Kurzbeschreibung: Ein abgelegenes Bauernhaus in Somerset wird zum Schauplatz eines brutalen Mordes: Zwei Frauen, Mutter und Tochter, werden eines Nachts von einem skrupellosen Mörder hingerichtet. Doch trotz gründlicher Untersuchungen steht die Polizei vor einem Rätsel. Chief Superintendent Ronnie Cray bittet daher den erfahrenen Psychologen Joe O’Loughlin um Hilfe, der gleich mit mehreren verdächtigen Personen konfrontiert ist. Motive hätten sie alle, der betrogene Exmann genauso wie die zahlreichen Liebhaber. Spätestens aber, als eine weitere Leiche gefunden wird, auf deren Stirn der Buchstabe „A“ eingeritzt ist, weiß O’Loughlin, dass er es mit einem verstörten und gefährlichen Täter zu tun hat. Jemand, der sich rächen will, für etwas, das ihm einst angetan wurde. Jemand, der vor niemandem haltmacht, auch nicht vor O’Loughlins Familie … Meinung: Ich muss ja sagen, dass ich bisher noch kein Buch von Michael Robotham gelesen habe und ich dementsprechend nun mit diesem 10. Teil in die Reihe eingestiegen bin. Jedoch wäre mir das von der Handlung her gar nicht aufgefallen. Der Einstieg ist so, wie man es von einem guten Thriller erwartet und auch in Bezug auf die Figuren und ihre Beziehungen zueinander gibt der Autor genügend Hinweise und Erklärungen, sodass mir kein Vorwissen gefehlt hat. Wie gesagt, ist der Einstieg in die Geschichte gut gewählt und macht auch gleich neugierig auf den weiteren Verlauf. Einerseits natürlich, wer hinten den grausamen Morden steckt, aber auch was es mit dem anderen Psychologen auf sich hat und ebenso wie es sich in Joe's Privatleben entwickelt. Denn, in diesem Thriller gibt es auch relativ viele Einblicke ins Privatleben des Psychologen, welches sich im Verlauf der Handlung auch deutlich weiterentwickelt. Eigentlich mag ich das bei Thrillern oft nicht so gerne, aber hier fand ich die Szenen gut gewählt und zum Teil auch passend in die Ermittlungen integriert. Das mag auch daran liegen, dass die Ermittlungen im Mittelteil doch ziemlich auf der Stelle treten und es da nicht wirklich vorwärts geht. Zwar gibt es viele Verdächtige und Ideen, aber wenig davon ist wirklich konkret oder auch selten extrem spannend. Es plätschert ein bisschen vor sich hin, bis dann irgendwann gegen Ende endlich wieder deutliche Dramatik aufkommt. Das letzte Drittel hat dann wieder alles, was man braucht und bietet vor allem sehr viel Spannung. Auch hier werden nochmal einige falsche Fährten gelegt und die Auflösung des Ganzen war nicht vorhersehbar. Ebenso ist das vorläufige Ende in Joes Privatleben ist nochmal richtig bewegend und ich hatte das so nicht erwartet. Erzählt wird die ganze Geschichte aus zwei Perspektiven. Zum einen gibt es die Hauptsicht von Joe und zwischenzeitlich noch kurze, eingestreute Kapitel aus der Sicht des unbekannten Täters, in denen man seine Hintergründe kennenlernt und nach und nach auch mehr von ihm preisgegeben wird. Jedoch sind die Hinweise so gut gewählt, dass ich trotzdem nicht mit diesem Täter gerechnet hatte. Im Hörbuch werden diese verschiedenen Perspektiven auch von zwei verschiedenen Sprechern erzählt. Diese Abwechslung hat mir gut gefallen, da so der Wechsel sofort deutlich wird. Generell machen beide Sprecher einen sehr guten Job und haben auch eine angenehme Stimme. Fazit: Eigentlich ein guter und interessanter Thriller, der aber im Mittelteil ein bisschen zu sehr vor sich hinplätschert. Das Ende kann aber wieder überzeugen und schockieren und ich vergebe sehr gute 3,5 Sterne.

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