Michael Roes Leeres Viertel

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Inhaltsangabe zu „Leeres Viertel“ von Michael Roes

Michael Roes, Doktor der Philosophie, legt einen "philosophischen Abenteuerroman" vor. Ende des 18. Jahrhunderts machen sich vier Reisegefährten von Weimar aus auf den Weg in die größte Wüste der Welt, Rub' al-Khali. Ihr Ziel ist die Ergründung des Geheimnisses der mosaischen Gesetzestafeln. Chronist der Expedition ist Alois Schnittke. In seinem Tagebuch berichtet er von stürmischen Seefahrten, Sandstürmen, der Pest, Beduinenüberfällen, der Königin von Saba, Kurtisanen, Scheichs, dem geheimnisvollen Reverend Fox, der die Heiden bekehren will, nächtlichem Leichenraub und schließlich dem Tod der Reisegefährten. Schnittke ist der einzige Überlebende des Unternehmens.

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  • Rezension zu "Leeres Viertel" von Michael Roes

    Leeres Viertel
    Thaila

    Thaila

    20. February 2010 um 17:54

    Vielleicht liegt es ja nur an mir, dass dieses Buch, dass 1996 zuerst erschienen ist, bislang vollkommen an mir vorbei gegangen ist, aber ich habe den Eindruck, dass dieser faszinierende Reisebericht bislang nicht die Aufmerksamkeit erlangt hat, die er verdient hätte. Der Ich-Erzähler dieses "Romans" verbringt als Anthropologe längere Zeit im Jemen, um dort über das Spiel zu forschen. Sein Notizbuch bildet dieses Buch. Von einem klassischen Roman kann man daher kaum sprechen, es handelt sich aus einer Mischung von Tagebucheinträgen und Notizen eines Wissenschaftlers. Wissenschaftliches und Privates mischen sich dabei ständig. In dieses Text eingewoben ist der Reisebericht eines Deutschen aus dem 18. Jahrhundert, der eine Expedition begleitet, die ebenfalls wissenschaftliche Ziele verfolgt. Beide Texte sind durch eine Vielzahl von Motivketten miteinander verknüpft. Vor allem aber ändeln sich die beiden Erzähler der Reiseberichte in ihrer Neugierde und Offenheit gegenüber dem Fremden, das sie immer wieder dazu führt, eigene Werte und Konventionen zu hinterfragen. Immer wieder stellt der Text sich Fragen wie, wie kann man dem Fremden begegnen, kann man es überhaupt erkennen? Werde ich als europäischer Schreibender nicht zum Teil eines kolonialistischen Projektes? Diese Fragen machen Roes Reisebericht so interessant.

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