Michael Rothballer

 4.3 Sterne bei 25 Bewertungen

Alle Bücher von Michael Rothballer

Michael RothballerDas Vermächtnis der Schwerter – Tausendsturm
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Das Vermächtnis der Schwerter – Tausendsturm
Michael RothballerFeuerzwinger
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Feuerzwinger
Feuerzwinger
 (7)
Erschienen am 01.01.2009
Michael RothballerGötterschild
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Götterschild
Götterschild
 (6)
Erschienen am 01.06.2010
Michael RothballerDas Geheimnis der Dracheninsel
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Das Geheimnis der Dracheninsel
Das Geheimnis der Dracheninsel
 (1)
Erschienen am 01.09.2009
Michael RothballerDas Geheimnis der Dracheninsel
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Das Geheimnis der Dracheninsel
Das Geheimnis der Dracheninsel
 (0)
Erschienen am 01.06.2007
Michael RothballerCD WISSEN Junior - TATORT FORSCHUNG. Das Geheimnis der Dracheninsel
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
CD WISSEN Junior - TATORT FORSCHUNG. Das Geheimnis der Dracheninsel

Neue Rezensionen zu Michael Rothballer

Neu
Pergamentfalters avatar

Rezension zu "Götterschild" von Michael Rothballer

Rezension zu "Götterschild"
Pergamentfaltervor 2 Jahren

"Das Vermächtnis der Schwerter" geht nach "Tausendsturm" und "Feuerzwinger" nicht nur in die nächste, sondern in die letzte Runde.
Ein drittes und letztes Mal führt Michael Rothballer seine Leser in die faszinierende Welt rund um das Reich Citheon. Nachdem man sich mittels Rückblicken noch einmal die Handlung der beiden anderen Bücher vor Augen führen kann, wird die Handlung nun lückenlos fortgeführt. Selbstverständlich besitzt auch dieses Buch wieder die Karte der Ostlande und einen Glossar, sodass man den Überblick nicht verlieren kann.
Mit dabei sind wieder die verbliebenen Ecorimkämpfer Targ, Meatril, Daia und Tarana, die Halbbrüder Arden und Arton Erenor und der ehemalige Tileter Straßenjunge Rai, der längst einer der neuen Stadtherren auf Andobras ist. Die bekannten und lieb gewonnenen Charaktere müssen auch in diesem Band wieder bis an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen.
Ein Hauptaugenmerk liegt dabei nicht mehr auf den Geschehnissen auf Andobras oder auf der Zerstörung der Kriegerschule Ecorim, sondern mehr und mehr auf den Machenschaften der heiligen viergöttlichen Kirche mit ihrem Vorsteher, dem Citarim Torion Menauraín, dem Strippenzieher hinter dem riesigen Feldzug gegen den letzten Drachen.
Sehr wichtig sind dabei natürlich die Erenor-Brüder. Der eine als König von Citheon zum Führer des Menschenheeres und dem Träger Fendralins (Tausendsturm) erkoren, der andere nach den Strapazen der Vergangenheit ein Streiter der Kirche und Träger Themurons (Feuerzwinger). Zwei ungleiche Halbbrüder, die das Schicksal gegeneinander führt, ein Kampf nach dem Willen der Götter. Doch wer sind jene mächtigen Götter, von denen allzeit die Rede ist? Sind jene Geschöpfe möglicherweise lebendiger, fast menschlicher, als erzählt wird?
Die Geschichte steigert sich mehr und mehr in Intensität und Geschwindigkeit. Rasche Wendungen in der Handlung, plötzlich neue Möglichkeiten, die sich ergeben, während andere Chancen zugrunde gehen - der Erzählstil passt sich mehr und mehr der eigentlichen Handlung an. Während ruhigere Passagen mit einer großen Fülle an Details beschrieben werden, sind die Kampfszenen stellenweise nur noch auf Handlungen reduziert - ein gelungener Streich von Michael Rothballer, der die Geschwindigkeit der Handlungen verdeutlicht.
Und während sich die Ereignisse mehr und mehr überschlagen, nimmt Michael Rothballer keine Rücksicht mehr auf einige Charaktere. So müssen wir Leser uns auf dem Weg zum endgültigen Finale von einigen (lieb gewonnenen) Hauptcharakteren für immer verabschieden.
Das Ende - der Ausgang, seine Umstände, all die neuen Erkenntnisse - kommt erwartet und zugleich vollkommen überraschend. An einen richtigen Drachen habe ich von Anfang an nicht recht glauben können, doch ich wurde eines Besseren belehrt.
Weltbilder geraten ins Wanken, Bündnisse werden auf die Probe gestellt und am Ende bleibt nur eines: Die Gewissheit, dass es in einem Krieg zwar einen Ausgang, aber nie einen wahren Sieger geben kann.

FAZIT
"Götterschild" krönt die "Vermächtnis der Schwerter"-Trilogie mit einem fulminanten Ende. Während ich zu Beginn von "Tausendsturm" noch zweifelte, konnte mich die Trilogie mehr und mehr in Beschlag nehmen, sodass ich am Ende sogar die eine oder andere Träne im Auge hatte. Man müsste diesem Buch glatt 6 Sterne geben, denn in meinen Augen ist es noch besser als seine beiden Vorgänger. Da dies nicht möglich ist, muss ich mich auf fünf beschränken, versehen mit einer klaren Leseempfehlung!
So ist die Geschichte der beiden Schwerter nun erzählt, doch die eine oder andere Frage mag noch offen bleiben. Und vielleicht nimmt uns Michael Rothballer eines Tages ein weiteres Mal mit in die Weiten der Ostlande, denn es mag sein, dass die Geschichte der Schwerter erzählt ist, doch in einer so facettenreichen Welt gibt es noch viele Geschichten, die erzählt werden wollen.

Kommentieren0
2
Teilen
Pergamentfalters avatar

Rezension zu "Feuerzwinger" von Michael Rothballer

Rezension zu "Feuerzwinger"
Pergamentfaltervor 2 Jahren

"Feuerzwinger" ist der zweite Band der Trilogie "Das Vermächtnis der Schwerter".
Wieder entführt Michael Rothballer den Leser in eine faszinierende Welt, für die ich bereits in "Tausendsturm" schwärmen konnte. In diesem Band wird sie nun noch facettenreicher gestaltet, erhält noch mehr Tiefgang und eine vollkommen eigene Dynamik.
Ein Großteil der Charaktere sind bereits aus dem ersten Band bekannt und geliebt. Auch sie werden noch weiter ausgestaltet, erhalten weitere Persönlichkeitszüge und über den einen oder anderen bekommt man weitere Informationen, die man so nicht erwartet hatte. Beispielsweise begleitet man als Leser den schweigsamen Arton weiter auf der Suche nach dem Sinn seiner Existenz und den Antworten, nach denen er sich so sehnt. Die bekommt er im Laufe der Geschichte auch, doch es sind weder die, die Arton erwartet hatte, noch die, die man sich als Leser vorstellen konnte. Dennoch werden sie den Fortgang der Geschichte stark prägen.
Auch Rai ist natürlich wieder mit von der Partie. Da er der jüngste Protagonist ist, erlebt man seine Jugend mit, in der natürlich die erste Liebe nicht fehlen darf. Zwischen der ersten richtigen Schlacht seines jungen Lebens und den Bürden seiner neuen Position als Stadthalter darf er immer wieder erkennen, dass vieles leicht sein kann, aber nicht die Liebe.
Wie schon in seinem Vorgänger springt auch in "Feuerzwinger" die Handlung zwischen unterschiedlichen Standorten und Charakteren. Den Überblick verliert man dabei nie und sollte einem doch mal das Wissen über eine Figur abhanden gekommen sein, kann man schnell nochmal hinten im Glossar nachlesen, der die wichtigsten Figuren mit ihren Grundinformationen zusammenfasst.
Im Laufe der Handlung muss man immer wieder feststellen, dass "Feuerzwinger" nicht den typischen Aufbau von einer Haupthandlung und mehreren Nebenhandlungen besitzt. Vielmehr sind es zwei bis drei Haupthandlungsstränge, die natürlich gespickt sind mit weiteren Nebenhandlungen, und die sich im Verlauf der Geschichte mehr und mehr verzahnen. Was im ersten Moment verwirrend klingen mag, ist es nicht: Die Handlung ist komplex und gerade deshalb facettenreich. Den Überblick verliert man trotzdem nicht. Ich vermute, während die einzelnen Stränge in Band eins noch nahezu unabhängig voneinander liefen, werden sie sich in Band drei derart angenähert haben, dass man von einem einzigen Haupthandlungsstrang sprechen kann. Es sei denn, es kommt mal wieder zu einer der vielen Wendungen und alles wird anders, als man es erwartet. In "Vermächtnis der Schwerter" wäre das bei Weitem nichts Neues.
Die Geschichte von "Feuerzwinger" ist gespickt mit Höhen und Tiefen, frei nach dem Motto: "Himmelhochjauchzend - zu Tode betrübt". Dabei schreckt Michael Rothballer auch nicht davor zurück, zentrale Charaktere, die man als Leser zu lieben gelernt hat, zu töten. Im Rahmen dieser von Kriegen und Kämpfen gebeutelten Welt ist das zwar ein nahezu notwendiger Schluss, doch nichtsdestotrotz machte es mich traurig.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dann aber am Ende doch: Band eins hatte es und in Band zwei setzt es sich fort - ausufernde Beschreibungen und aufreibende, lange Dialoge. Zwar hat es mich, da ich es aus dem ersten Band schon kannte, nicht mehr wirklich gestört, aber ein wenig ärgerlich war es trotzdem.
Zu guter Letzt noch ein paar Worte zum Buch selbst: Schon in "Tausendsturm" gab es eine Karte der Ostlande zu Beginn des Buches. Diese wird nun von einer weiteren Karte von Andobras ergänzt, was neben dem Glossar am Ende des Buches einen guten Überblick ermöglicht. Hinzu kommt in diesem Band eine Zusammenfassung der Ereignisse des ersten Bands. Da die Geschichte recht komplex ist, war so noch einmal gewährleistet, dass man die wichtigsten Etappen der bisherigen Handlung wieder im Hinterkopf hatte, bevor man sich dem Fortgang der Geschichte widmete.

FAZIT
"Feuerzwinger" knüpft nahtlos an seinen Vorgänger "Tausendsturm" an und überzeugt mit einer facettenreichen Handlung, starken Charakteren und einer fantastischen Welt. Auf lange Beschreibungen und Unterhaltungen sollte man sich - zumindest an einigen Stellen - einstellen, doch ansonsten überzeugt das Buch auf ganzer Linie.
Ein Muss für Fantasy-Fans!

Kommentieren0
2
Teilen
Pergamentfalters avatar

Rezension zu "Das Vermächtnis der Schwerter – Tausendsturm" von Michael Rothballer

Rezension zu "Tausendsturm"
Pergamentfaltervor 2 Jahren

"Tausendsturm" ist der erste Band der Trilogie "Das Vermächtnis der Schwerter".
In achtundzwanzig Kapiteln wird diese Geschichte immer wieder aus unterschiedlichen Sichten präsentiert. Dabei wechselt sie nicht nur zwischen Tilet, Seewaith und Andobras, sondern auch zwischen den einzelnen Figuren an diesen Standorten, deren Geschichten mehr und mehr miteinander verwoben werden.
Michael Rothballer zeichnet dabei eine ganz eigene Welt. Bereits vor der Geschichte befindet sich eine Karte der Ostlande, auf der alle wichtigen Orte und Gegenden verzeichnet sind, die wichtig sind oder noch wichtig werden. Hinzu kommt ein Weltbild, dass sich erst im Laufe der Geschichte langsam entfaltet. Es ist nicht nur die Welt an sich, die hier neu gestaltet wurde. Hinzu kommen vier Götter, die im Glauben die Geschicke der Welt lenken: Bajula, die Göttin der Liebenden und des Lebens, ihr Gemahl Kaloqueron, Herr über die Meere, Xelos, der Herrscher der Unterwelt und - über ihnen allen - Cit, der Sonnengott. Nach ihm ist auch das Reich, in dem sich Tilet befindet, benannt: Citheon, das neben dem König eine weitere wichtige Macht besitzt: Die viergöttliche Kirche, die jedoch von vielen nur als Cit-Kirche bezeichnet wird.
Auf diesem Grundgerüst baut sich eine ganze Welt auf mit unterschiedlichsten Weltanschauungen, Glauben und Lebensarten, die ebenso vielfältig und real dargestellt werden, wie sie in unserer realen Welt zu finden sind.
In diese lebensnahe Welt fügen sich die einzelnen Charaktere perfekt ein, denn auch sie sind keine flachen Personen, sondern vollständige Persönlichkeiten mit Stärken und Schwächen, mit Träumen und Ängsten. Angefangen bei dem zu Beginn der Geschichte fünfzehn Jahre alten Rai, über den alten Soldaten Barat, bis hin zu den ungleichen Brüdern Arton und Arden Erenor und die acht Ecorimkämpfer aus Seewaith findet man immer wieder neue Charakterzüge. Durch die wechselnde Erzählperspektive erhält man dabei einen Einblick in die Gedankenwelten der unterschiedlichen Charaktere und kann sich so ein noch komplexeres Bild von ihnen schaffen.
Die Geschichte selbst ist spannend erzählt und wird durch immer neue Hindernisse, die es zu bewältigen gilt, und die Verstrickungen von so manchen Schicksalen nicht langweilig, auch wenn man manchmal beim Lesen etwas Biss haben muss. Ab und zu verliert Michael Rothballer sich in langen Abschnitten voller Beschreibungen, Handlungen und nacherzählten Ereignissen, sodass man sich manches Mal fragt, was gerade eben passiert ist. Zwar finden sich im Gegenzug auch lange Passagen mit Gesprächen und detailreichen Gedankengängen, doch die Beschreibungen waren nicht selten schnell langweilig und ich musste mich zwingen, weiterzulesen. Dafür wurde ich dann jedoch auch belohnt, wenn die Spannungskurve ein weiteres Mal anstieg oder man wieder etwas über die zahlreichen Intrigen erfuhr, die aus dem Hintergrund heraus nicht selten zu einem unerwarteten Ereignis führen.

FAZIT
Alles in allem ist "Tausendsturm" eine gute Lektüre für jeden, der Fantasy und Abenteuer mag. Die bis ins Detail liebevoll gestaltete Welt konnte mich sofort in ihren Bann ziehen, sodass es ziemlich schade es, dass die eine oder andere Beschreibung oder Erzählung dann doch deutlich zu lang gerät.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 40 Bibliotheken

auf 12 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks