Michael Saur Der Schatten von nebenan

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Inhaltsangabe zu „Der Schatten von nebenan“ von Michael Saur

Das ebenso plötzliche wie irritierende Auftauchen eines mysteriösen Reporters aus den Südstaaten markiert einen Wendepunkt im Leben des New Yorkers Galvin Shelby. Seltsame Ereignisse stellen innerhalb weniger Tage das Leben des glück- und erfolglosen Schriftstellers auf den Kopf: Wie durch ein Wunder überlebt seine Frau einen furchtbaren Stromschlag, zwei Mädchen aus der Nachbarschaft werden als vermisst gemeldet – und ihm selbst weicht ein aufdringlicher und misstrauischer Detective nicht mehr von der Seite. Als sich dann auch noch sein Nachbar, der prominente und von Shelby bewunderte Bestsellerautor David Amos, in höchster Not an ihn wendet, kann er sich dem Geschehen nicht mehr entziehen. Bald stellt sich heraus, dass Shelby mehr weiß, als er selbst geahnt hätte, und das ist erst der Beginn einer mysteriösen Geschichte, bei der man nie sicher sein kann, wer nun die Wahrheit spricht.Michael Saur ist nicht nur ein fesselnder Roman voller Spannung, sondern auch eine eindrucksvolle Studie eines Antihelden gelungen, dessen Leben sich schon lange vor dem Einsetzen der Story unbemerkt in eine dunkle und rätselhafte Richtung zu entwickeln begonnen hat. Vor allem aber ist 'Der Schatten von nebenan' eine raffiniert konstruierte Geschichte zum Thema Schuld und Verantwortung, die davon erzählt, was es bedeuten kann, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.Ein mitreißender Roman um Verhängnis und Verrat, abgründig wie ein Film von David Lynch

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  • Rezension zu "Der Schatten von nebenan" von Michael Saur

    Der Schatten von nebenan
    emeraldeye

    emeraldeye

    04. June 2012 um 17:02

    "Der Schatten von nebenan" beginnt mit einer kurzen, erschütternden Szene, völlig aus jedem Zusammenhang gerissen, um danach erst einmal das fast unspektakuläre Leben von Galvin Shelby und seiner Frau Claire zu schildern. Randolph Durant, Reporter aus einer Kleinstadt in Florida taucht bei Galvin Shelby, einem erfolglosen Autor, der mit seiner Frau Claire, einer Lektorin, in einem viel zu teuren Haus in New York lebt, auf. Er behauptet, David Amos, ein berühmter Autor und Galvins Nachbar, hätte in seinem neuesten Roman, "River Blue", seine, Durants, Heimatstadt verunglimpft. Er will ihn zwingen, Korrekturen vorzunehmen. Galvin geht mit ihm essen und sieht dabei in einer Pizzeria ein Flugblatt mit der Aufschrift "Mädchen vermisst". Er erfährt kurz darauf, dass seine Frau Claire einen schweren Unfall hatte. Ein Detektiv namens Lewis Palmer erscheint vor seiner Haustür und befragt ihn zu dem Verschwinden zweier Mädchen, von denen eine Claire Amos ist. Galvin hatte Kontakt zu ihr, in der Hoffnung, durch sie an ihren berühmten Vater heranzukommen, den er, wie er fälschlicherweise meint, unbemerkt beobachtet und verfolgt hat. Innerhalb weniger Tage verfängt sich Galvin, der bisher ein einfaches, fast langweiliges Leben geführt hat, in einem so komplizierten und komplexen Netz aus Lügen, Erwartungen, Geheimnissen und Verdächtigungen, dass es kein Entkommen daraus zu geben scheint. Auch er selbst sorgt mit seiner Gier nach Geld, nach Anerkennung und nach Abenteuer dafür, dass sich die Schlingen immer enger um ihn zusammenziehen. Er ist, trotz einiger selbstkritischer Momente, unfähig, sich von seinen Begierden zu distanzieren. Es braucht nur noch ein paar unerwartete Ereignisse mehr und Galvin steht vor dem endgültigen Aus. Nach den ersten Seiten von "Der Schatten von nebenan" war ich erst einmal gelangweilt. Zu viele Informationen, wie nebenbei und bedeutungslos zusammengefügt, ließen mich beim Lesen ständig den Kopf schütteln und zurückblättern. Mysteriöse und "normale" Passagen wechseln sich ab, ohne dass ihr Sinn sich erschließt . Aber es ist nicht meine Art, ein Buch so leicht aufzugeben. Bei Büchern verläßt mich nur selten der Instinkt für hochklassige lesenswerte Lektüre. Und bei denen, die ich mir selbst aussuche, schon gar nicht. Also habe ich weitergelesen und zwar einen der besten Romane, den ich seit langem "zufällig" entdeckt habe. Michael Saur schafft es, nicht nur die eindrucksvolle Studie eines Antihelden zu schreiben, sondern auch eine raffiniert konstruierte Geschichte zum Thema Schuld und Verantwortung. Auf 200 Seiten entsteht ein hochkomplexes Geflecht aus aberwitzigen Wendungen, schockierenden Tatsachen, abgründigen Charakteren und einem unglaublichen, glaubwürdigen Ende. Atemberaubend, hochspannend und mysteriös! Absolut lesenswert!

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