Ein wirklich bewegendes Buch. Man begleitet den Autor dabei, wie er von seinem Vater Abschied nimmt, begegnet den Fragen, die man sich stellt, findet Antworten (oder auch nicht). Man kämpft mit der Trauer und man kann gar nicht anders, als mit zu fühlen. An einigen Stellen hatte ich Tränen in den Augen. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen und hofft noch mit, dass doch noch alles irgendwie gut wird. Ich finde es immer sehr schön, wenn ein Buch es schafft, dass man als Leser ganz bei der Sache ist und auch mitfühlt. Nachdem ich das Buch beendet hatte, musste ich erst einmal eine kurze Lesepause einlegen und alles sacken lassen. Ich fragte mich auch, wie ich wohl mit solch einer Situation umgehen würde. Aber letztendlich kann man das nie so genau wissen.
Michael Schacht
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Michael Schacht
100 Tage
Scotland Yard Junior - Kinderspiel ab 6 Jahre
Neue Rezensionen zu Michael Schacht
„Es ist meine erste Nacht ohne Dich, Papa. Ich weiß nicht, wie ich sie überstehen werde. Ich weiß nicht, wie ich morgen aufwachen werde.“ Dieser letzte Abscnitt hat mich fast am meisten mitgerissen. Michael Schacht schafft es mit kurzen Kapiteln und einem sehr umgangssprachlichen und verständlichen Schreibstil den Leser mit in den Alltag eines Angehörigen mitzunehmen. Ich hatte vorher Angst, dass dieses Buch zu traurig wird, da es ein sehr ernstes und natürlich auch trauriges Thema ist. Aber er zeigt auch die „schönen“ Seiten auf, wie man den Personen in seinem Umfeld auch ein wenig näher kommt oder auch die Beziehung zu seinem Vater hinterfragt er. Natürlich zeigt er aber auch auf, mit was für Schuldgefühlen man manchmal klar kommen muss. Wäre dies gewesen oder hätte man das gemacht. Es ist ein Prozess und ich musste ständig an die Situation in meiner Familie nachdenken. Vielleicht kann nicht jeder dieses Buch nachvollziehen oder mitreißen. Vielleicht versteht es auch nicht jeder oder empfindet es als schlecht, aber auch nur, weil diese Person die Situation nicht kennt oder sie anders erlebt hat. Aber mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich war froh auch die Erinnerung an meinen Opa dadurch wieder aufzufrischen und wieder an ihn zu denken.
100 Tage das Sterben meines Vaters von Michael Schacht
Die Diagnose ist niederschmetternd die Michaels Vater bekommt, der Krebs hat gestreut er hat noch 100 Tage zum Leben.
Was sind 100 Tage ? was macht man in 100 tagen hat man noch letzte wünsche oder hofft man nur wegen den Schmerzen vorher zu sterben.
Der Autor lässt uns an allen diesen 100 Tagen teilhaben , man merkt als Leser wie sehr der Vater immer mehr abbaut und wie sehr die Familie leidet .
Wir dürfen auch lesen was ist noch wichtig zu klären vor dem Tod klärende Gespräche unausgesprochene Dinge auch der Kampf mit dem Gesundheitssystem ist ein Thema .
Eine Story die einen nicht kalt lässt un auch zum Nachdenken anregt , den Sterben werden wir alle irgendwann .
Eine Wahre Geschichte ,in der einer für immer gehen muss.
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