Michael Schickenberg

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Lebenslauf von Michael Schickenberg

Michael Schickenberg, geboren 1975 in Haan, studierte Anglistik/Amerikanistik, Skandinavistik und Germanistik in Greifswald, Poughkeepsie und Cádiz. Er übersetzt aus dem Englischen und Norwegischen und lebt in Leipzig.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Perfektion. Die Wissenschaft des guten Kochens. Gemüse" von Michael Schickenberg

Ein Gemüsekochbuch, das mit Wissenschaft gewürzt wurde
Denise43437vor 2 Monaten

Das Buch „Perfektion. Die Wissenschaft des guten Kochens. Band 2: Gemüse“ wurde von Guy Crosby (Harvard-Dozent und Lebensmittelchemiker) geschrieben und von Michael Schickenberg ins Deutsche übersetzt. Die enthaltenen Ergebnisse beruhen auf den Tests von America’s Test Kitchen. Bei dieser handelt es sich um eine 230 m² große Laborküche, in der mehr als drei Dutzend Köche, Wissenschaftler und Redakteure nach den besten Rezepten forschen. Bei den Testreihen werden verschiedenen Zubereitungsmethoden, Zutatenkombinationen, Temperaturen und Kochzeiten ausprobiert. Für die deutsche Buchausgabe wurde der Inhalt überarbeitet. Dabei wurden beispielsweise für Zutaten, die in deutschen Supermärkten nur schwer zu finden sind, Alternativen benannt.

Zu Beginn des Buchs erfährt der Leser allgemeine Informationen zum Thema Kochen und Backen. Hierzu gehört beispielsweise die Bedeutung der Temperatur und die Erklärung der fünf Geschmackssinne. Daran schließt sich der in 17 Bereiche unterteilte Hauptteil des Buchs an. Die einzelnen Abschnitte zur jeweiligen Erkenntnis (zum Beispiel „Salz entzieht dem Gemüse das Wasser“ oder „entscheidend beim Frittieren ist die Öltemperatur“) beginnen jeweils mit dem wissenschaftlichen Hintergrund und dem Experiment einschließlich dem Ergebnis und der daraus gewonnenen Erkenntnis. Daran schließen sich die eigentlichen Rezepte an, die sehr ausführlich beschrieben sind. Weitere Tipps und die Rubriken „Warum das Rezept funktioniert“ sowie „praktische Wissenschaft“ runden das Buch ab. Zu den Rezepten und den wissenschaftlichen Erklärungen gehören auch hilfreiche Zeichnungen und aussagekräftige Fotos.

Am Ende des Buchs befindet sich insbesondere die Rubrik „Die richtige Küchenausstattung“. Diese bezieht sich sowohl auf das Kochen als auch auf das Backen. Auf verschiedene Materialien zum Beispiel in Bezug auf Backformen wurde leider nicht eingegangen.

Die enthaltenen Rezepte gehören zu den Kategorien „Gemüse“, „Hülsenfrüchte“, „Kartoffeln“, „Getreide“, „Knoblauch, Zwiebeln und Gewürze“, „Eier und Käse“ und „Saucen, Dips und Vinaigrettes“. Es sind beispielsweise Rezepte für „Cremigen Buttermilchkrautsalat“, „Rosenkohl mit Bacon und Pekannüssen“, „Blanchierte Zuckerschoten“, „Perfektes Rindfleisch-Chili“, „Kartoffelpüree mit Räucherpaprika und Röstknoblauch“, „Einfaches Risotto mit Parmesan und Kräutern“, „Knoblauch-Kartoffelsuppe“, „Vier-Käse-Lasagne“ und „Teppanyaki-Senf-Dip“ im Buch enthalten.

Rezepte zu Eierspeisen und Käsegerichten habe ich in diesem Buch über Gemüse nicht erwartet. Da sie allerdings nur einen sehr kleinen Teil des Buchs einnehmen, finde ich dieses nicht störend, sondern eher bereichernd. 

Der Text ist sehr verständlich und gut strukturiert. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass eine größere Schrift verwendet worden wäre, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Mir hat die Idee des Buchs, die Zubereitung von Gemüse durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu optimieren, sehr gut gefallen. Die dazugehörigen wissenschaftlichen Erklärungen helfen mir nicht nur dabei den Hintergrund zu verstehen, sondern auch mir diese Verbesserungsmöglichkeiten leichter zu merken und dadurch auch umzusetzen. Insgesamt ist es ein gelungenes Buch, für alle, die nicht nur Rezepte suchen, sondern auch einen wissenschaftlichen Hintergrund und viele nützliche Tipps rund um das Thema Gemüse erhalten möchten.

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Rezension zu "Perfektion. Die Wissenschaft des guten Kochens. Backen" von Michael Schickenberg

Kein klassisches Backbuch, denn Wissenschaft trifft Backen
Denise43437vor 4 Monaten

Das Buch „Perfektion. Die Wissenschaft des guten Kochens. Band 3: Backen“ wurde von Guy Crosby (Harvard-Dozent und Lebensmittelchemiker) geschrieben und von Michael Schickenberg ins Deutsche übersetzt. Die enthaltenen Ergebnisse beruhen auf den Test von America’s Test Kitchen. Bei dieser handelt es sich um eine 230 m² große Laborküche, in der mehr als drei Dutzend Köche, Wissenschaftler und Redakteure nach den besten Rezepten forschen. Bei den Testreihen werden verschiedenen Zubereitungsmethoden, Zutatenkombinationen, Temperaturen und Backzeiten ausprobiert. Für die deutsche Buchausgabe wurde der Inhalt überarbeitet. Dabei wurden beispielsweise Mengenangaben umgerechnet sowie Zutaten, die in deutschen Supermärkten nur schwer zu kaufen sind ersetzt oder es wurden Alternativen für diese benannt.

Zu Beginn des Buchs erfährt der Leser allgemeine Informationen zum Thema Kochen und Backen. Hierzu gehört beispielsweise die Bedeutung der Temperatur und die fünf Geschmackssinne. Daran schließt sich der in 15 Abschnitte unterteilte Hauptteil des Buchs an. Die einzelnen Abschnitte zur jeweiligen Erkenntnis (zum Beispiel: viel Wasser lockert die Brotkrume) beginnen jeweils mit dem wissenschaftlichen Hintergrund und dem Experiment einschließlich dem Ergebnis und der daraus gewonnenen Erkenntnis. Daran schließen sich die eigentlichen Rezepte an, die sehr ausführlich beschrieben sind und auch weitere Tipps und die Rubriken „Warum das Rezept funktioniert“ sowie „praktische Wissenschaft“ enthalten. Zu den Rezepten und den wissenschaftlichen Erklärungen gehören auch hilfreiche Zeichnungen und Fotos.

Im Hauptteil ist an verschiedenen Stellen die Rubrik Warenkunde, in der unter anderem Mehl und Butter vorgestellt werden, abgedruckt. Am Ende des Buchs befindet sich insbesondere die Rubrik „Die richtige Küchenausstattung“. Diese bezieht sich sowohl auf das Kochen als auch auf das Backen. Auf verschiedene Materialien zum Beispiel in Bezug auf Backformen wurde leider nicht eingegangen. Sehr hilfreich finde ich, dass auch eine Umrechnungstabelle für Backformen im Buch enthalten ist. 

Die enthaltenen Rezepte untergliedern sich in die Bereiche „Brot“, „Tartes und Obstkuchen“, „Klassische Kuchen“, „Käse- und Kürbiskuchen“, „Gebäck (Cookies, Muffins, Hörnchen & Co.)“, „Desserts“ und „Cremes, Frostings & mehr“. In diesen Kategorien sind unter anderem die Rezepte für „Pizza Bianca“, „Gedeckter Heidelbeerkuchen“, „Perfektes Bananenbrot“, „Zitronenkuchen mit Baiser“, „Kürbiskuchen“, „Mehrkorn-Pancakes“, „Blättrige Buttermilchbiscuits“, „Orangen-Sahnesorbet“ und „Kandierte Süßkartoffeln“ zu finden.

Ich hätte mir gewünscht, dass eine größere Schrift verwendet worden wäre, da der Text sehr klein geschrieben ist. Der Text ist sehr verständlich und gut strukturiert. 

Mir hat die Idee des Buchs, Backergebnisse durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu optimieren, sehr gut gefallen. Die dazugehörigen wissenschaftlichen Erklärungen helfen mir auf jeden Fall nicht nur dabei den Hintergrund zu verstehen, sondern auch mir diese Verbesserungsmöglichkeiten leichter zu merken und dadurch auch umzusetzen. Insgesamt ist es ein gelungenes Buch, für alle, die nicht nur Rezepte suchen, sondern auch einen wissenschaftlichen Hintergrund und viele nützliche Tipps erhalten möchten.

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Rezension zu "Perfektion. Die Wissenschaft des guten Kochens. Gemüse" von Michael Schickenberg

Die Chemie dahinter
leucoryxvor 2 Jahren

Im zweiten Teil der Reihe liegt der Fokus auf Gemüse, aber auch Käse, Gewürze und Eiergerichte werden unter die Lupe genommen. In zahlreichen Experimenten werden gängige Techniken untersucht und Tipps gegeben. In über 100 Rezepten werden die Testergebnisse umgesetzt. Welche chemischen Prozesse laufen ab und und wie können diese zu unserem Gunsten beeinflusst werden?

Der zweite Teil beginnt mit der gleichen Einleitung wie der erste Teil. Auch der Aufbau ist wieder gleich, nur das diesmal der Schwerpunkt auf dem Gemüse liegt. Dennoch ist das Buch nicht auf vegetarische Rezepte beschränkt. Außerdem werden Eier, Käse, Kräuter und Gewürze behandelt. Die zahlreiche Tipps fand ich wie bereits im ersten Teil sehr hilfreich. Die Erklärungen zu den chemischen Vorgängen und warum manche Dinge funktionieren sind wieder sehr spannend. Die Autoren versuchten immer die perfekten Rezepte zu kreieren und halten beispielsweise für die perfekten Pommes Frites gleich zwei Vorgehensweisen parat: eine aufwendige und eine schnellere. dennoch empfinde ich die wenigstens Rezepte als alltagstauglich. Ich habe selten Zeit etwas zunächst 24 h einwirken zu lassen, um es dann auf dem Herd anzubratn und schließlich eine Stunde im Ofen zu garen, nur um dann ledeglich das perfekte Gemüse oder Beilage zu haben. Kalorienangaben sucht man auch vergebens und die meisten Gerichte kann man kaum als gesund bezeichnen bei den ganzen Zucker- und Fettzugaben. Die Schwarz-Weiß-Abbildungen und Tabellen fallen eher klein aus, was ihre Aussagekraft schmälert. Es ist sehr viel Wissen in dem Buch enthalten und ich konnte mir nicht alles merken. Ich habe hier und da ein paar wertvolle und umsetzbare Tipps herausgepickt beispielsweise zur Lagerung von manchen Gemüsesorten. Als reines Kochbuch würde ich es mir dennoch nicht ins Regal stellen.

Definitiv lesenswert, aber als Rezeptesammlung weniger geeignet.  Es gibt viele, nützliche Tipps und zeigt wie man mit teilweise recht großem Aufwand das perfekte Essen zaubert.


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