Michael Schmid Fragmente des Wahns

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Inhaltsangabe zu „Fragmente des Wahns“ von Michael Schmid

Was würdest du tun, wenn dein Leben völlig aus den Fugen gerät? Wie weit würdest du gehen, um es zurückzubekommen? Wärst du bereit für die Wahrheit? Als Alex nach einem harmlosen Autounfall in einem Regensburger Krankenhaus erwacht, ahnt er noch nicht im Entferntesten, was ihn und seine Familie erwarten wird. Nichts in seinem Leben und in seiner Gedankenwelt wird mehr so sein, wie es einst war. Denn das Grauen und furchtbare Halluzinationen warten nur darauf, sachte an die Oberfläche zu treten und einen Wahn ohnegleichen auszulösen. Und am Ende stellt sich nur eine Frage: Wie viel Schmerz kann ein Mensch ertragen, bis er zerbricht?

Michael Schmid treibt den Leser in den Wahnsinn

— Mordsbuecher

Bis beinahe zur Hälfte des Buches kommt keine Spannung auf. Mit der Grund Idee des Autors wäre mehr möglich gewesen, als diese lapid. Story

— azoui

Geschrieben wir ein Jugendbuch, auch die Gespräche sind übertrieben und gehen zu sehr ins Detail. Weniger wäre hier mehr gewesen.

— Winterzauber

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  • Was ist die Wahrheit?

    Fragmente des Wahns

    Mordsbuecher

    10. March 2017 um 01:35

    Alex, ein glücklicher Ehemann und ein stolzer Vater einer Tochter, wird auf dem nach Hauseweg in einem Unfall verwickelt. Er wollte eigentlich nur ein Auto überholen, doch plötzlich wird es um ihn herum schwarz und erwacht in der Regensburger Klinik. Er kann sich an nichts erinnern, nur an die Farbe das Auto was er überholten wollte. Ein paar kleine Schrammen im Gesicht und leichte Kopfschmerzen, aber ansonsten fühlt sich Alex soweit fit und möchte schnellstmöglich wieder nach Hause nach seiner Familie. Auf Wunsch seine Frau Lisa, die sich sehr große Sorgen um ihn macht, läßt er weitere Untersuchungen über sich ergehen. Laut den Untersuchungsberichten hat er ein leichtes Hirnschädeltrauma und er sollte sich in den nächsten Tagen ausruhen. Doch für Alex zählt nur eins, er möchte zusammen mit seiner Familie den 3. Geburtstag seiner Tochter Lilli feiern. Alex wird aus der Klinik entlassen, aber nur unter dem Einwand, in den nächsten Tagen einen weiteren Arzttermin bei einem Psychologen wahr zunehmen. Dann ist endlich der große Tag, Lilly‘s Geburtstag. Er ist so stolz auf seine Tochter und seine Frau hat an alles gedacht, auch wenn er nicht bei den Vorbereitungen mit helfen konnte. Doch irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Er sieht plötzlich Dinge, die überhaupt nicht der Wahrheit entsprechen. Als er seiner Tochter die Torte überreichen will, wird ihn plötzlich schwarz vor Augen. Was ist bloß los mit Ihm? Was sind das für Menschen in herum? Warum heißt seine Tochter Leonie und warum hat sich seine Frau Sandra so verändert? Als Alex wieder erwacht, kann er es immer noch nicht glauben. Er distanziert sich immer mehr von seiner Familie. Er will endlich wissen, was passiert ist, der Autounfall, die plötzlich auftretenden Halluzinationen. Selbst die Hilfe seiner Frau nimmt er nicht an, er will es alleine herausfinden, doch in diesem Moment weiß Alex nicht, was noch alles auf ihn zukommen wird…..Die letzten Thriller bzw. Psychothriller die ich gelesen habe, waren ein reinstes Blutbad. Michael Schmid schafft es mit nur ein paar kleinen Blutstropfen den Leser an dieses Buch zu fesseln. Er sieht den Leser in einem Strudel aus Angst, Wahnsinn und Halluzinationen. In diesem Buch habe ich regelrecht mit gefiebert um die Wahrheit zu finden. Doch was ist die Wahrheit? Ein spannungsgeladener Thriller, der den Leser nur selten zum Luft holen kommen lässt. Auf der Reise in Alex Vergangenheit wurden endlich viele Fragen beantwortet. Es gibt sicherlich Ereignisse im Leben, an die man sich gerne erinnert, aber auch manche die man schnell wieder vergessenen möchte. Aber keiner hat das Recht, einen die Erinnerungen zu nehmen.Ich bin von diesem Thriller mehr als begeistert und warte sehnsüchtig auf sein nächstes Buch. Michael Schmid, ein neuer Autor in diesem Genre, der es schafft den Leser in den Wahnsinn zu treiben. Ich wünsche ihm weiterhin viel Erfolg mit seinen Büchern und bin sehr stolz, mit ihm befreundet zu sein.

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  • Nettes Buch

    Fragmente des Wahns

    °bluemoon°

    26. September 2014 um 17:12

    Das Buch "Fragmente des Wahns" ist ein schönes Buch,  das sich gut lesen lässt und eine spannende Geschichte erzählt. Es geht um Alexander, der eigentlich eine liebe Familie hat, von der andere nur träumen können.  Normalerweise ist sich der Protagonist dessen bewusst,  doch seit einem Autounfall hat er auf einmal merkwürdige "Halluzinationen" und fühlt sich in seinem Leben falsch.... wenn er wüsste,  was in seinem Leben wirklich passiert ist.... Es ist nicht so mitreißend wie ein Thriller von Dan Brown, aber für einen jungen Autor ein gutes Werk.

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  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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  • Rezension zu "Fragmente des Wahns" von Michael Schmid

    Fragmente des Wahns

    Nady

    05. March 2013 um 13:41

    Rezension: Alex hat einen Autounfall und erwacht in einem Krankenhaus. Er kann sich an den Unfall nicht mehr erinnern. Aber die Ärzte meinen, das dass schon mal vorkommt, wenn das Gehirn schreckliche Ereignisse verdrängt um den Körper heilen zu lassen. Körperlich hat er nur einige Kratzer, aber er spürt, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmt. Er möchte eigentlich nur nach Hause zu seiner Frau Lisa und der Tochter Lilli, die ihren dreijährigen Geburtstag feiert. Von da an passieren seltsame Dinge. Er hat plötzlich Halluzinationen. Sieht Dinge, die es nicht gibt und seine Familie scheint daran zu zerbrechen. Immer wieder hat Alex Tagträume, wo er ein ganz anderes Leben sieht. Was ist mit ihm geschehen? Meine Meinung: Anfangs fängt das Buch wirklich harmlos an. Manchmal fand ich schon, dass die Charaktere zu genau beschrieben wurden. Es hat sich ein wenig in die Länge gezogen aber später weiß man auch warum. Sehr schön, sind die kursiv geschriebenen Rückblicke von Alex, wie er seine Frau kennenlernt aber auch von seiner Kindheit erfährt man so einiges. Meist in der Zeit, wenn er schläft, kommen diese Erinnerungen in ihm hoch. Was mich gewundert hat, ist dass der Psychologe unbedingt einen Termin mit Alex vereinbaren wollte obwohl er immer wieder beteuert hat, dass es nach so einem Unfall normal sei, sich nicht erinnern zu können. Nachdem Alex zu Hause ist und er anfängt, die Dinge völlig anders zu sehen und auch andere Personen plötzlich in seiner Gedankenwelt sieht, wird es endlich spannend. Ab Seite 100 geht der Psychotrip so richtig los. Anfangs dachte ich noch es sei ein Schreibfehler, das seine Frau erst blaue und dann smaragdgrüne Augen hat, oder blonde Haare, dann schwarze. Doch am Ende fügt sich alles zu einem Ganzen und man kann es nachvollziehen. Der Bruder von Alex ist der einzige Charakter, der mir unsympathisch ist.. Eigentlich tun sie mir beide leid, da die Kindheit nicht gerade einfach war. Dennoch wurde ich nicht mit ihm warm. Die anderen Charaktere sind mir total sympathisch und werden auch sehr gut beschrieben. Lisa und Lilli tun mir manchmal wirklich leid. Man spürt die Liebe die Alex für die beiden empfindet und kann sich selber nicht mehr verstehen, dass alles so aus den Fugen gerät. Der Schreibstil des Autors ist fesselnd und die Geschichte lässt einen später nicht mehr los. Besonders gut finde ich, dass alles am Ende so gut zusammen passt. Man versteht plötzlich alles und ist einfach nur baff , denn dieses Ende hätte man niemals erwartet. Dieses Buch ist wirklich voller Wahnsinn und ich bin total begeistert. Nach den ersten 100 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Ich musste wissen war dahinter steckt und habe bis in die Nacht hinein gelesen. Bin jetzt schon sehr auf das nächste Buch von Michael Schmid gespannt. Es gibt auf jeden Fall eine neue große Konkurrenz am Thriller-Himmel.

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  • Rezension zu "Fragmente des Wahns" von Michael Schmid

    Fragmente des Wahns

    steffi_schaaf

    10. December 2012 um 21:00

    Alex ist auf dem Weg zu seiner Familie als ihm ein tragischer Unfall widerfährt. Im Krankenhaus erwacht er mit schrecklichen Kopfschmerzen, doch die Stimmen seiner Liebsten können ihn beruhigen. Dennoch plagt ihn die Ungewissheit über die Hintergründe und den Verlauf des Unfalls, an den er sich überhaupt nicht erinnern kann. Wieder zu Hause bei der Familie wird er immer wieder von Halluzinationen und Träumen heimgesucht, bald kann er nicht mehr zwischen Realität und Illusion unterscheiden. Die Suche nach der Wahrheit treibt ihn in den Wahnsinn. Das Buch beginnt mit einem Schicksalsschlag für Alex. Der Unfall verändert sein Leben und ihn. Schnell merkt er, dass etwas nicht stimmen kann und das bekommen auch Frau und Kind zu spüren. Er zieht sich zurück, flüchtet sich oft in Erinnerungen an die erste Begegnung mit seiner Frau, das erste Date, Hauskauf und Umzug. Aus der Realität flieht er immer mehr, versucht angestrengt an den Unfall zurückzudenken. Die Geschichte ist sehr spannend und abwechslungsreich gestaltet, der Wechsel zwischen alten und neuen Sequenzen ziehen den Leser immer weiter in das Geschehen. Schnell vergaß ich meine Umgebung und las konzentriert die Kapitel. Auf den Seiten 112 und 113 meinte ich einen Fehler entdeckt zu haben. Alex taucht wieder in eine Erinnerung, seine Hochzeit, und schildert die Situation am Altar. Seine Frau empfand er wunderschön mit blondem, hochgestecktem Haar. Ein paar Zeilen später jedoch fuhr er ihr mit seiner Hand durch langes offenes dunkles Haar. Natürlich schrieb ich Michael an, um nachzufragen. Als Antwort bekam ich einen zwinkernden Smiley und ich wusste: Weiterlesen! Jetzt war ich noch neugieriger als ohnehin schon und ich verschlang die letzten Seiten regelrecht und wurde mit dem Ende nicht enttäuscht. “Fragmente des Wahns” ist der Debütroman des Autors Michael Schmid; mich haben seine Schreibweise und sein Buchaufbau völlig überzeugt und ich bin schon gespannt auf die nächste Veröffentlichung. Ich kann diesen Psychothriller nur wärmstens empfehlen. Michael Schmid wurde 1984 geboren und lebt in Regensburg. Bereits in seiner Jugend entdeckte er seine Leidenschaft zur Schreiberei. Wer noch mehr über ihn erfahren möchte, besucht am besten seine Homepage.

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  • Rezension zu "Fragmente des Wahns" von Michael Schmid

    Fragmente des Wahns

    Natalie77

    02. December 2012 um 20:22

    Inhalt: Alex Leben ist sein Traum. Er hat eine Frau und eine Tochter die er über alles liebt. Sein Leben könnte perfekter nicht sein. Doch dann hat er einen Unfall. Augenscheinlich ist ihm nicht viel passiert, aber er kann sich an diesen Unfall nicht mehr erinnern. Sein Arzt versichert ihm, dass die Erinnerungen wieder kommen werden, aber das Einzige was kommt sind Wahnvorstellungen..... Meine Meinung: Ich war sehr neugierig auf den Erstling des Autors Michael Schmid. Auf Facebook hatte ich viel von dem Buch gelesen und als dann das Angebot kam ein signiertes Exemplar zu kaufen, habe ich nicht ablehnen können. War ich doch viel zu neugierig. Ich hatte von Beginn an keine Probleme in diese Geschichte rein zukommen, obwohl nichts blutiges oder wirklich schreckliches geschieht war ich gebannt und konnte die Augen nicht von den Zeilen lassen. Es geschieht nur ein Unfall. Mehr passiert anfangs nicht und offensichtlich war nichts schlimmes passiert. Und doch fühlt sich Alex komisch und zudem stört es ihn das er den Unfall selbst vergessen hat. So begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit und der Leser begleitet ihn Schritt für Schritt. Anfangs verliert sich Michael Schmid ein wenig in die Beschreibungen der Gegebenheiten das finde ich aber gar nicht negativ, denn so wird man Teil dieser Geschichte, lernt die Protagonisten gut kennen. In dem Moment als ich mich selber fragte wann denn mehr passiert ging es dann auch los. Den Protagonisten hat Michael Schmid viel Tiefe gegeben. Ich hatte das Gefühl es sind gute Bekannte, deren Lebensgewohnheiten und Eigenheiten man kennt. die Anzahl der Figuren ist überschaubar und man hat kein Problem sich die wenigen Namen zu merken. Alex ist der liebevolle Ehemann und Vater, nichts geht über seine kleine Familie auch weil er nicht so werden möchte wie sein Vater, den die Familie nie interessiert hat. Er würde alles für sie tun. Er entschuldigt sich nur hin und wieder für Sachen wo es gar keinen Grund für gibt. Das war schon etwas befremdlich. Lisa ist seine Frau und Bedingungslos für ihn da. Sie hat viel Verständnis für Alex seine Situation und versucht ihm den halt zu geben den er braucht. Allerdings weiß er das nicht immer zu schätzen und stößt sie hin und wieder vor den Kopf, aber selbst dann macht sie kein Drama draus. Andreas ist Alex sein Bruder. Die Beiden haben schon viel gemeinsam durch machen müssen und er gehört zu Alex seiner Familie, aber merkt das glaube ich nicht immer. Ralfie ist der Freund des Vermieter und es gibt zu ihm eigentlich nur zu sagen das er ein wirklicher Freund ist. Die Handlung ist auf den ersten Blick echt harmlos geht aber tief in die Psyche. Es gibt keine offensichtliche Brutalität, aber man ist trotzdem gefangen. Die Spannung steigert sich stetig und war für mich schon von Anfang an vorhanden. Der Leser begleitet im Hauptteil Alex und liest aus der Gegenwart und in kursiver schrift zum Beispiel von dem Kennenlernen von seiner Frau und ihm. Während in der Gegenwart die Suche nach der Wahrheit im Vordergrund steht sind es in kursiver Schrift Erinnerungsfetzen und Träume die willkürlich und nicht in chronologischer Reihenfolge statt finden. Sie sind immer Reaktionen auf Ereignisse der Gegenwart und als Leser fragt man sich recht schnell was das soll. Was sie aussagen, warum der Autor diesen Wechsel statt finden lässt. Am Ende bleiben keine Fragen offen. Es ist schlüssig und erklärt alles. Das was in der Geschichte manchmal wirklich sehr verrückt klingt gibt zum Schluss einen Sinn. Was ich besonders schön finde ist das mit der Auflösung nicht Ende ist sondern es noch ein kleines danach gibt, bei dem man erahnen kann wie es weiter laufen wird im Leben von Alex und seiner Familie. Mein Fazit Ich bin sehr froh dieses buch gekauft zu haben, es war unterhaltsam und hat mich gebannt. Ein Thriller der nicht blutig ist, aber die Psyche fordert.

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  • Rezension zu "Fragmente des Wahns" von Michael Schmid

    Fragmente des Wahns

    Bourbenkid

    26. September 2012 um 09:54

    Ich kann die meisst poistive Sternchenvergabe nicht nachvollziehen. Von mir nur 2Sterne, einen fürs Cover und Klaptext (das war der Grund zum Kauf) und der 2te Stern dafür, das ich es doch zu ende gelesen habe. :-) Die ersten hundert Seiten kommt absolut keine Spannung auf, da hätte ich auch ein altes Tagebuch von mir lesen können (sofern ich denn eins geführt hätte). Danach kommen kurzeitig ein paar Fragen für mich auf, die aber auch schnell beantwortet sind. Die Dialoge oft sehr schlecht. Am ende hin wird zu schnell auf die Auflösung hingearbeitet, die auch nicht gerade überwälltigend geschrieben ist. es wird schwierig für den Autoren mich für sein 2ten Thriller zu begeistern. :-)

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  • Rezension zu "Fragmente des Wahns" von Michael Schmid

    Fragmente des Wahns

    schlumeline

    03. September 2012 um 15:41

    Alex Schneider ist glücklich verheiratet mit seiner Lisa. Gemeinsam haben sie eine fast 3-jährige Tochter namens Lilli. Das Familienglück wird jedoch auf eine harte Probe gestellt als Alex auf dem Nachhauseweg von der Arbeit am 14. Juli 2011 einen Unfall hat. Alex erwacht im Krankenhaus und kann sich an den Unfall nicht mehr erinnern. Untersuchungen ergeben keine gravierenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Nach Vermutungen der Ärzte leidet Alex lediglich unter einem leichten Schädel-Hirntrauma bei dem Kopfschmerzen und auch eine Amnesie durchaus nicht ungewöhnlich sind. Aufgrund dieser Diagnose und auch auf sein eigenes Drängen hin, kann Alex schon bald das Krankenhaus wieder verlassen. Dies ist ihm auch besonders wichtig, da seine kleine Tochter Lilli ihren 3. Geburtstag feiert. Groß ist die Wiedersehensfreude, doch während der Feierlichkeiten wird es Alex plötzlich schwarz vor Augen. Auch in den folgenden Tagen scheint Alex nicht wirklich fit zu sein. Erinnerungen flackern vor seinem inneren Auge auf. Er sieht seine Tochter, aber plötzlich ist ihr Name ein anderer, plötzlich heißt sie Leonie und auch die Frau an seiner Seite wirkt so fremd und doch so bekannt. Was hat das zu bedeuten? Was ist nur los mit ihm? Kann der Psychologe im Krankenhaus, der Alex noch einmal sehen möchte, vielleicht helfen? „Fragmente des Wahns“ ist das Debüt des Autors Michael Schmid. Hier wird ein Psychothriller geboten, der langsam beginnt und dabei zunächst eine harmonische Atmosphäre beschreibt. Schnell jedoch ändert sich die Situation und mit diesen Veränderungen schlägt auch die Atmosphäre um. Es wird ein wenig unheimlich als Alex beginnt zu träumen bzw. zu halluzinieren. Damit steigt auch stetig die Spannung an. Obwohl es hier nicht blutig wird und es auch in der gegenwärtig geschilderten Lebenssituation keine Gewalttaten gibt, gelingt es dem Autor den Leser mit seiner Geschichte absolut zu fesseln. In nur wenigen Tagen, denn die Geschichte endet bereits mit dem 28. Juli 2011, verändert sich das Leben der Familie Schneider völlig. Man mag sich fragen wie das möglich sein kann, dabei ist es so einfach und doch so grauenvoll zugleich. Um zu ergründen wie so etwas möglich sein kann, empfehle ich jedem Liebhaber von Thrillern dieses Buch. Mit „Fragmente des Wahns“ begibt sich der Leser auf eine Reise in die Vergangenheit des Protagonisten und das auf eine absolut faszinierende Art und Weise.

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  • Rezension zu "Fragmente des Wahns, Großdruck" von Michael Schmid

    Fragmente des Wahns

    Buecher-Wahn-Sinn

    30. August 2012 um 00:47

    Alex' Welt verändert sich nach einem harmlosen Autounfall. Folgeschäden können vorerst ausgeschlossen werden. Doch seit dem Unfall erlebt Alex immer wieder Halluzinationen. Sein soziales Umfeld macht sich große Sorgen um ihn. Und auch Alex beginnt über seine Situation nachzudenken. Als er merkt, dass er sich durch sein Verhalten immer mehr von seiner kleinen Familie entfernt, begibt er sich auf Ursachensuche seines Problems. Seit längerer Zeit hatte ich mir vorgenommen dieses Buch zu lesen. Nun war es soweit. Das Debüt von Michael Schmid besiegt durch seinen (für mich anfangs etwas befremdlichen) Schreibstil. Der Autor bleibt seinem Stil von Anfang an treu. Mir fiel auf, dass die Geschichte zum größten Teil aus Dialogen besteht. Dem Autor gelingt es dennoch dem Leser den Thriller ohne Lücken verständlich zu machen. Zwischendurch hatte ich gedacht, ich habe etwas falsch gelesen / verstanden, oder der Autor habe sich tatsächlich selbst geirrt. Am Ende war es aber gewollt. Für mich durchaus ein gelungenes Erstlingswerk eines neuen Schriftstellers aus Deutschland.

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  • Rezension zu "Fragmente des Wahns, Großdruck" von Michael Schmid

    Fragmente des Wahns

    martina_turbanisch

    17. August 2012 um 14:04

    Fragemnte des Wahns beschreibt einen kleinen, sehr kleinen Teil im Leben von Alex Schneider. Es beginnt am 14. Juli 2011 und endet am 26. Juli 2011 - nur wenige Tage im Leben des Protagonisten, die allerdings sein Leben gründlich auf den Kopf stellen. Das Buch ist ein bisschen wie ein Tagebuch gehalten, wobei Alex Gedanken und seine Halluzinationen inKursivschrift gehalten sind und ich als Leser sie so recht gut vom tatächlichen Geschehen unterscheiden kann. Der Anfang gestaltete sich für meinen Geschmack ein bisschen sehr langamtig, der Krankenhausaufenthalt nimmt sehr viel Raum ein und jeder der selbst schon mal im Krankenhaus lag weiß, dass es dort selten wirklich spannend ist. So geht es dann auch Alex, denn meistens schläft er - andererseits erfährt man hier natürlich ziemlich viel von seiner Vorgeschichte, da er recht ausgiebig davon träumt. Mir wäre hier alles etwas kompakter und kürzer lieber gewesen. Ab dem Moment wo er wieder nach Hause darf nimmt die Geschichte jedoch sehr an Fahrt auf und die Ereignisse überschlagen sich, die Spannung steigert sich und hält sich auch bis zum Ende. Natürlich fängt man mitzurätseln was denn nun wirklich geschehen ist und was hinter seinen Halluzinationen steckt. Irgendwann, ungefähr nach zwei Dritteln des Buches, war ich mir ziemlich sicher, die Lösung zu kennen. Die Geschichte erinnerte mich an einen Film den ich mal gesehen habe (nein, ich verrate nicht welchen Film ich meine), aber am Ende musste ich feststellen, das doch alles anders war :-) Michel Schmid versteht es in Fragmente des Wahns die einmal aufgebaute Spannung dann auch wirklich bis zum Ende zu halten und einen gelungenen Showdown zu inszenieren. Das Buch lässt sich trotz der leichten Längen zu Beginn recht flüssig lesen und ich für meinen Teil mochte es nachher nicht mehr aus der Hand legen, weil ich nun unbedingt wissen wolltewas wirklich passiert war. Ein bisschen gestört haben mich die hölzern wirkenden Dialoge mit Lilli, der dreijährigen Tochter. Ein Beispiel? Kurz nachdem Alex am Telefon vor seiner versammelten Familie wegen einer seiner Wahnvorstellungen ausgerastet ist, schickt die Mutter das Kind dann raus um mit ihrem Mann zu reden. "Würde es dir etwas ausmachen, kurz allein im Garten zu spielen? Mama und Papa müssen sich nur mal kurz alleine unterhalten." Lilli nickte zur Antwort und verschwand sogleich im Garten. Quelle: Fragmente des Wahns, S. 118 Tut mir leid, niemand redet nach so einem Auftritt so mit einem verstörten 3jährigen Kind und vor allem verschwindet kein Kind nach so einer Ansage wortlos im Garten. Selbst wenn vorher nichts außergöhnliches passiert ist. Allerdings beschränken sich diese eher unrealistisch wirkenden Gespräche auf Lillis Teilnahme am Geschehen und fallen mir als Mutter vielleicht mehr auf als anderen. Ein weitere Punkt der mir aufgefallen ist, hat nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun :-) Fragmente des Wahns ist auf reinweißem Papier gedruckt was meine Augen überhaupt nicht mochten, sondern sie ziemlich müde machten. Ich versuch mal den Unterschied zu anderen Büchern im Foto festzuhalten, mal sehen ob es klappt. Aber auch das kleine Problem mit dem weißen Papier hat mich letztendlich nicht davon abgehalten das Buch zu verschlingen, denn dazu war dann einfach viel zu spannend :-)

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  • Rezension zu "Fragmente des Wahns" von Michael Schmid

    Fragmente des Wahns

    Trinity

    17. July 2012 um 00:22

    Nach einem Autounfall wacht Alex Schneider in einer Regensburger Klinik auf. Der Unfall an sich war nicht allzu schwerwiegend, dennoch kann er sich an dessen Hergang nicht erinnern. Sein behandelnder Arzt sagt, dass es Zeit braucht und die Erinnerung wieder kommen wird. Der 3. Geburtstag von Alex' Tochter Lilly steht vor der Tür. Seine Frau Lisa will sich um alles kümmern, er soll sich von dem Unfall erholen, aber Alex besteht darauf, an diesem Tag auf jeden Fall dabei sein zu können. Doch auf der Geburtstagsfeier ereilt ihn die erste Halluzination. Immer häufiger wird Alex von da an von Aussetzern, Anfällen und seltsamen Träumen geplagt. Er begibt sich auf die Suche nach den Hintergründen, doch der Abgrund ist tiefer als er angenommen hat.... Ich muss sagen, dieses Buch und ich; wir hatten keinen einfachen Start. Nach dem ersten Versuch, habe ich es zunächst nochmal für eine Zeit auf dem SUB geparkt, aber nun wollte ich dann doch wissen wie es weitergeht. Leider liest es sich zunächst etwas zäh und es dauert lange bis ein wenig Spannung aufkommt. Etwa 1/4 des Buches passiert nichts Außergewöhnliches. Für einen Thriller ein etwas langer Einstieg in die Spannungskurve. So, nachdem dieser Teil überwunden ist, steigt die Spannung nun doch an. Mein Interesse, was denn nun passiert ist und warum, war endlich geweckt. Man wechselt während des Lesens zwischen der regulären Erzählung und zwischendurch kommen kursiv gedruckte Textstellen, wobei es sich um Szenen handelt die sich in Alex' Kopf abspielen. Es liest sich zwischendurch ein wenig holprig, besonders die Dialoge wirken teils ein wenig gestellt, unrealistisch und zeitweise dachte ich "Wer redet denn so?". Ganz zu schweigen von den Schreibfehlern, die sich hier und da eingeschlichen haben. Allerdings finde Ich die Tochter spricht für ihr Alter einigermaßen angemessen, auch wenn sie zwischendurch etwas zu brav wirkt. Aber vielleicht liegt das ja in ihrer Natur. Während der Lektüre hatte ich immer wieder andere Ideen, wie und was sich alles zugetragen haben könnte. Doch so richtig wurde keine bestätigt. Den Täter habe ich erst erkannt, als es wirklich einleuchtend war, also nicht zu früh. Das Ende ist einigermaßen schlüssig, auch wenn es mir nicht zu einer 100 Prozent logischen Auflösung der Verknüpfungen gereicht hat. Auch der Showdown erschien mir vom Ablauf her nicht ganz glaubhaft. Da hätte ich mir ein paar mehr negative Emotionen gewünscht, mehr Aggressivität irgendwie. Auch zwischendurch während der Lektüre konnte ich das Handeln der Personen (-gruppen) nicht immer ganz nachvollziehen. Insgesamt wurde ich dann doch ganz gut unterhalten, ich gebe 3 bis 3,5 Sterne. Für einen Debütthriller sicherlich in Ordnung, aber gewiss noch ausbaufähig. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was uns der Autor als nächstes präsentiert.

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  • Rezension zu "Fragmente des Wahns" von Michael Schmid

    Fragmente des Wahns

    monika62

    28. May 2012 um 14:31

    4 Stunden habe ich jetzt durchgelesen......und nun muss ich das Gelesene sacken lassen.....das ist ein WOW Roman der Extraklasse....ich konnte nicht mehr aufhören!
    Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!
    Manchmal hab ich echt geglaubt, jetzt drehe ich durch.

    Nur soviel: Muss man gelesen haben!!!!!!!!

  • Rezension zu "Fragmente des Wahns" von Michael Schmid

    Fragmente des Wahns

    Arthanis

    14. May 2012 um 17:17

    Eine sehr interessante Geschichte, zwar nicht wirklich neu, aber durchaus spannend. Lässt sich flüssig runterlesen, aber bei den Dialogen hat der sehr sympathische Autor noch Einiges zu lernen. Ich habe mich oft bei dem Gedanken ertappt: So redet doch kein Mensch! Wann hätte je ein Taxifahrer einen Fahrgast gefragt: "Wollen Sie den Preis wissen?" Die 3-jährige Tochter Lilly redet manchmal wie ein Kleinkind und manchmal in vollständigen Sätzen. Außerdem ist kein 3-jähriges Kind so folgsam und durchgehend lieb und gut gelaunt. Auch die Unterhaltungen zwischen Alex und Lisa wirken etwas gekünstelt, der Freund Ralfie bleibt ziemlich undurchsichtig wie auch die Ärzte und die Krankenschwestern oberflächlich. Nur der Bruder ist ein einigermaßen schlüssiger Charakter, was dem Ende des Buches zugute kommt. Für ein Debüt ganz gut gelungen. Wenn sich MIchael Schmid etwas mehr um die Ausarbeitung der Charakter kümmert und die Sprache etwas realistischer gestaltet, können wir Folgebüchern gespannt entgegensehen.

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  • Rezension zu "Fragmente des Wahns" von Michael Schmid

    Fragmente des Wahns

    catiliane

    30. April 2012 um 12:58

    "Zuerst war nichts, nur Stille. Ein leises Rauschen. Dann ertönte die Stimme, welche sein Leben erneut auf den Kopf stellen sollte." Alex wacht leicht verletzt in einem Krankenhaus auf. Doch was ist passiert? Er kann sich an nichts mehr erinnern, ausser an den weißen Suzuki hinter dem er sich eingeordnet hat. Nach kurzer Zeit wird er dann auch schon wieder in Freiheit entlassen und kann zusammen mit seiner Frau Lisa den dritten Geburtstag seiner Tochter Lilly feiern. Doch plötzlich bekommt Alex immer öfter Anfälle und Halluzinationen. Als sein CT als normal eingestuft wird, macht er sich langsam sorgen, denn er kennt die Personen in seinen Vorstellungen nicht, aber dennoch wirken sie sehr vertraut. Alex begibt sich nun auf eine Reise in seine eigene Hölle, auf der Suche nach der Wahrheit. Leider schaffte der Thriller es nicht mich besonders zu überzeugen, ich hatte mir nach einer vielversprechenden Inhaltsangabe einfach mehr erhofft. So hat sich der Anfang des Buches sehr in die Länge gezogen, 1/4 des Buches drehen sich nur um das belanglose Dasein von Alex im Krankenhaus. Bis dahin ist also noch nichts passiert und es hätte ein netter Liebesroman werden können, denn nichtmal unterschwellig wurde es spannend und ich spürte zu keinem Zeitpunkt, dass das Grauen immer näher kriecht. Wirklich schade, denn der Thriller hat wirklich Potenzial. Alex schweift immer wieder in seine Halluzinationen ab, welche dann auch endlich für ein bisschen Spannung sorgten, denn auf einmal tauchen ganz andere, unbekannte Personen auf, die dem Leser bis dato unbekannt waren - ein erster "Aha-Moment" meinerseits und ab diesem Moment war ich dann auch einigermaßen gefesselt und wollte wissen wie es weitergeht. Sprachlich konnte ich auch über einige Dinge nicht hinweg sehen, wie zum Beispiel die Dialoge. So wirken diese, oft konstruiert und überhaupt nicht glaubwürdig. Zum Beispiel telefoniert Lisa irgendwann mit einer Freundin und lässt ihren Frust raus über die Beziehung zu Alex. Allerdings fand ich es hier recht übertrieben und unglaubwürdig, nach zwei (!) Tagen schon so zutun, als würde die Ehe am seidenen Faden hängen. Bei Lilly hat der Autor hingegen meines Erachtens gute Arbeit geleistet, denn sie spricht durchgehend in einer Sprache die ihrem Alter entspricht. Das Ende des Thrillers hat mich dann aber doch beeindruckt, diese Wende in der Geschichte hätte ich nun wirklich nie erwartet und hat mich auch erstmal sprachlos zurückgelassen. Dadurch, dass der Thriller wirklich Potenzial hat und abgesehen von dem etwas langatmigen Anfang auch spannend war, hatte ich am Ende wirklich Spaß beim Lesen. Der Thriller kommt ohne großes Blutvergießen aus, gibt dem Leser einen Einblick in die Psyche des verwirrten Alex und trumpft am Ende mit einem krassen Ende auf. Das Debüt kann sich trotz Schwächen wirklich sehen lassen und ich bin gespannt auf das, was noch von Michael Schmid auf den Markt kommt!

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  • Rezension zu "Fragmente des Wahns" von Michael Schmid

    Fragmente des Wahns

    Wir-Lesen

    29. April 2012 um 23:29

    Obwohl der Titel dieses Buches eher an eine Freud´sche Abhandlung über den Wahnsinn in Form eines Sachbuches erinnert, beinhaltet es eine durchaus spannend erzählte Geschichte. Durch einen Autounfall gerät das Leben von Alex Schneider, glücklich verheiratet und mit einer kleinen Tochter gesegnet, aus den Fugen. An den Unfallhergang selbst kann er sich gar nicht mehr erinnern. Dafür scheint er plötzlich in einer Art Trancezustand ein zweites Leben zu führen. Er sieht in Traumfragmenten eine andere Frau, eine andere Tochter und glaubt daher, langsam wahnsinnig zu werden. Zudem neigt er zu ungewohnt irrationalem Verhalten. Immer schwerer fällt es ihm, in der Realität zurecht zu kommen, trennt sich sogar vorübergehend von seiner Familie. Gleichzeitig verspürt er das dringende Bedürfnis, diese "Halluzinationen" aufzuklären. Hilfe erhält er dabei von seinem besten Freund Ralfie und seinem Bruder Andreas sowie von einem Krankenhauspsychologen, der ihn sogar in Hypnose versetzt. Doch selbst diese stößt auf eine schier unüberwindbare Barriere. Körperlich scheint er dagegen gesund zu sein. Als Alex in einem weiteren Traum einen Hinweis auf die Lösung seines Problems in Form einer Adresse erhält, macht er sich nach Recherchen mit seinem Bruder auf den Weg in eine andere Stadt. Andreas selbst trägt zwar dazu bei, dass sein Bruder langsam der Wahrheit näherkommt, doch er selbst hat so einiges zu verbergen. Der Autor versteht es geschickt, den Leser am Leben, an der Verzweiflung und den seltsamen Träumen von Alex teilhaben zu lassen und führt ihn zum Schluss zu einem überraschenden Showdown. Der Schreibstil ist locker und flüssig, die Spannungsbögen geschickt ausgeführt. Es ist kein einfach zu lesendes Buch, denn man muss sich auf diese Geschichte schon "einlassen".

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