Michael Schmid

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Interview mit Michael Schmid

7 Fragen an Michael Schmid

1) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner Bücher wünschen und warum?

Eindeutig Sebastian Fitzek. Das liegt einfach daran, dass mir seine Bücher einfach unbeschreiblich gut gefallen und mich eigentlich erst zum Schreiben eines eigenen Thrillers inspiriert haben. Aber ich würde mich natürlich auch über jedes andere Vorwort eines bekannten deutschen Autors freuen, vor allem noch Arno Strobel, dessen „Trakt“ schließlich ebenfalls in meiner Heimatstadt Regensburg spielt.

2) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration fürs Schreiben?

Das kann ich so pauschal wirklich nicht beantworten. Ideen dazu kommen einfach. Da muss nicht einmal die Situation zum Thema passen. Irgendwie ist einfach eine Grundidee da und auf dieser wird dann entweder aufgebaut oder verworfen, je nachdem. Aber die besten Ideen kommen mir immer noch kurz vorm Einschlafen, warum auch immer.

3) Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Ich versuche eigentlich immer, wenn ich Zeit und Lust habe, abends wenigstens ein bis zwei Seiten zu schreiben, je nachdem wie es gerade läuft. Am Besten funktioniert es aber bei mir immer noch, wenn ich mir dafür Urlaub nehme. Letztens habe ich mir erst wieder eine Woche Schreiburlaub genommen, wo wirklich 80% des Tages dem Schreiben gewidmet wird. Da schaffe ich dann auch am Meisten und am Ende hat mein ein richtig tolles Glückgefühl, wieder um einiges näher am Finale zu stehen.

4) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was begeistert dich daran besonders?

Angefangen habe ich so in der siebten Klasse. Die Anfänge waren dann eigene Episoden zu Lieblingsserien und später dann eigene Kurzgeschichten, bis diese immer länger wurden und mich dann an ein eigenes Buch herangewagt habe. Fairerweise muss man aber sagen, dass die ersten Buchversuche alle nicht abgeschlossen wurden. Das kam erst später. Und was begeistert mich daran? Nun, ich glaube das Erfinden einer eigenen Geschichte und das Abtauchen darin. Ich liebe dieses Gefühl ja schon beim Lesen, doch beim Schreiben ist es noch intensiver. Ein bisschen Flucht aus der Realität muss einfach sein, oder?

5) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Also derzeit lese ich hauptsächlich Thriller (welch Überraschung) und Jugendliteratur. Meine Lieblingsautoren, gerade was Thriller angeht, wären gerade Sebastian Fitzek, Arno Strobel, Cody McFadyen und Simon Beckett. Aber das sind noch lange nicht alle Autoren, deren Werke ich in letzter Zeit mit Begeisterung verschlungen habe. Wie ich meine Bücher auswähle ist ganz unterschiedlich. Ich gehe oft sehr gerne einfach in eine Buchhandlung und stöbere da durch die Neuerscheinungen, lass mich aber auch mal gerne durch diverse Blogs oder Internetseiten zum Kauf animieren. Je nach Situation.

6) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Diese Frage kann ich sogar sehr leicht beantworten. „Fragmente des Wahns“ ist ja nun in einem sogenannten Kleinverlag erschienen und gerade schreibe ich ja an meinem zweiten Thriller, dessen Finale ich im März fertig abtippen werde. Spätestens Mitte des Jahres soll dann das Manuskript soweit von mir bearbeitet sein, dass ich es an Literaturagenturen schicken kann. Und hier wären wir dann auch bei den Wünschen für die kommenden Jahre. Erstens, eine Literaturagentur für mich begeistern zu können und Zweitens, dass mein zweiter Thriller in einem der großen Verlage ein Zuhause findet … wie hoffentlich auch ich selbst als Autor.

7) Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass das erste eigene Buch veröffentlicht wird?

Das Gefühl kann man nicht in Worte fassen. Mein erster Gedanke war einfach nur „Endlich“ und dann hat man plötzlich so viel Arbeit mit dem Manuskript, dass man gar nicht mehr dazu kommt, es eigentlich zu genießen. Jetzt bin ich ja endlich in der glücklichen Lage, die ersten Rezensionen und Meinungen zu meinem Erstling erfahren zu dürfen und DAS ist ein richtig geniales Gefühl, das kann ich euch sagen.