Michael Schmidt-Salomon

 4,2 Sterne bei 126 Bewertungen

Lebenslauf

Michael Schmidt-Salomon, Dr. phil., geboren 1967, ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung. Er ist häufiger Interviewpartner in Presse, Funk und Fernsehen. Bei Piper erschienen von ihm »Jenseits von Gut und Böse«, »Leibniz war kein Butterkeks« (mit Lea Salomon), »Keine Macht den Doofen«, »Hoffnung Mensch«, »Die Grenzen der Toleranz« sowie zuletzt »Entspannt euch!«.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michael Schmidt-Salomon

Cover des Buches Jenseits von Gut und Böse (ISBN: 9783492956796)

Jenseits von Gut und Böse

 (24)
Erschienen am 28.05.2013
Cover des Buches Leibniz war kein Butterkeks (ISBN: 9783492301824)

Leibniz war kein Butterkeks

 (18)
Erschienen am 11.11.2012
Cover des Buches Manifest des evolutionären Humanismus (ISBN: 9783865697110)

Manifest des evolutionären Humanismus

 (19)
Erschienen am 10.09.2014
Cover des Buches Keine Macht den Doofen (ISBN: 9783492274944)

Keine Macht den Doofen

 (17)
Erschienen am 12.02.2012
Cover des Buches Hoffnung Mensch (ISBN: 9783492307109)

Hoffnung Mensch

 (6)
Erschienen am 09.08.2015
Cover des Buches Stollbergs Inferno (ISBN: 9783865690494)

Stollbergs Inferno

 (6)
Erschienen am 01.06.2007
Cover des Buches Entspannt euch! (ISBN: 9783492317009)

Entspannt euch!

 (3)
Erschienen am 04.10.2020

Neue Rezensionen zu Michael Schmidt-Salomon

Cover des Buches Wo bitte geht’s zu Gott, fragte das kleine Ferkel (ISBN: 9783865690302)
A

Rezension zu "Wo bitte geht’s zu Gott, fragte das kleine Ferkel" von Michael Schmidt-Salomon

Absolut nicht Kinderfreundlich!
Angelina_Habelvor 2 Jahren

Schreckliches Buch, absolut nicht kinderfreundlich geschrieben. Schreckt Kinder nur ab und macht Angst über die Religionen und vor allem an Gott! Kein Verständnis an den Autor, wer so eine Geschichte für Kinder schreibt und die Illustration, die Bilder machen den Kindern nur Angst! Vorallem die letzte Seite mit Nacktheit, hat dort nichts zu suchen!

Cover des Buches Leibniz war kein Butterkeks (ISBN: 9783866122802)
Wespenhuettes avatar

Rezension zu "Leibniz war kein Butterkeks" von Michael Schmidt-Salomon

Danke für dieses Buch!
Wespenhuettevor 3 Jahren

Ich wollte mich für das ‚Butterkeks-Buch‘ bei Michael Schmidt-Salomon ausdrücklich bedanken! Endlich nach 67 Jahren Leben habe ich all das in einem Buch zusammengefasst gefunden, was ich in meinem Hirn so denke und fühle. Kann ich nur Jedem auf der Suche als Lektüre empfehlen!

C-A. Rebaf

Cover des Buches Jenseits von Gut und Böse (ISBN: 9783492273381)
tob82s avatar

Rezension zu "Jenseits von Gut und Böse" von Michael Schmidt-Salomon

Intelligentes Lesevergnügen, wenn es kritisch gelesen wird
tob82vor 8 Jahren

Ich habe beschlossen, es jetzt doch mal mit einer Rezension des Buches zu versuchen. Ich bin vorsichtig damit, weil ich, je mehr ich mich mit dem Inhalt und der Rezeption des Buches beschäftige, immer unsicherer werde, wie man das Buch "fair" bewerten soll. Also: als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, war ich absolut begeistert. Der Stil ist ansprechend und flüssig und das Thema und die Argumentation werden auf interessante und oft sogar spannende Weise dargestellt. Außerdem gewinnt man schnell den Eindruck, dass der Autor wirklich einen tiefen Einblick in das Themengebiet besitzt.
Auf den Inhalt möchte ich nicht mehr im Detail eingehen. Ich denke, dass das andere Rezensenten schon sehr ausführlich getan haben. Nur soviel: der Autor zeigt auf angenehm rationale Weise, dass wir selbst in unserer "modernen" Gesellschaft immer noch der religiösen Weltsicht von "Gut und Böse" anhängen. Diese Sichtweise basiere auf der Annahme, dass der Mensch einen freien Willen besitzt. Mit Hilfe der Evolutionsbiologie und der modernen Neurowissenschaften kommt er zu dem Schluss, dass dem nicht so sei und entwickelt daraufhin eine Ethik, die frei von Schuld und Sühne zu einem weitaus rationaleren Umgang mit dem Fehlverhalten von Menschen führt. Auch zeigt er auf, dass ein Abschied von der Willensfreiheit keineswegs zu Nihilismus oder ethischem Relativismus führt.
Die scheinbar undogmatische und logische Argumentation hat - obwohl ich mich zwischendurch immer wieder mal gefragt habe, ob die wissenschaftliche Basis, v.a. die Ablehnung der Willensfreiheit durch die Hirnforschung, auch korrekt ist - dazu geführt, dass ich das Buch nahezu in den Himmel gehoben habe. Ich war vom Inhalt überzeugt und fragte mich mal wieder, ob der Naturalismus/Materialismus nicht doch eine ausreichende Erklärung der Welt liefere. Erst als wir in einer Philosophiegruppe über das Buch diskutierten und ich mich anschließend mit anderen Rezensionen des Buches befasste wurde mir klar, dass ich das Buch zu unkritisch beurteilt hatte. Streng genommen ist die zentrale Prämisse des Buches, nämlich das Nichtvorhandensein von Willensfreiheit, wissenschaftlich nicht haltbar. Selbst renommierte Hirnforscher wie z.B. Wolf Singer halten die Frage nach wie vor für offen (s. z.B. seinen Vortrag "Philosophische Implikationen der Hirnforschung", Leipzig 2007). Zwar halte ich die Unterscheidung des Autors zwischen Willens- und Handlungsfreiheit für interessant, aber leider lässt er viele Details (z.B. warum ausgerechnet das "Prinzip Eigennutz" den Determinismus der menschlichen (Un-)Freiheit aufhebt) im Dunkeln. Dogmatisch könnte man jetzt behaupten, dass seine komplette Argumentation damit in sich zusammenfällt. Soweit möchte ich aber sicherlich nicht gehen. Ich halte das Buch auch weiterhin für sehr lesenswert. Es ist ein Buch, das zum philosophischen Nachsinnen einlädt und viele interessante Fragen aufwirft. Wichtig ist wie gesagt nur, dass man sich nicht zu sehr in der Argumentation des Autors verliert und seine Argumente kritisch für sich überprüft. Dann steht einem intelligenten Lesevergnügen nicht mehr im Wege.

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