Michael Schmidt-Salomon , Lea Salomon Leibniz war kein Butterkeks

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Inhaltsangabe zu „Leibniz war kein Butterkeks“ von Michael Schmidt-Salomon

Philosophie muss weder langweilig noch kompliziert sein – ganz im Gegenteil: Philosophische Fragen haben viel mit unserem Alltag zu tun. Dass dies so ist, beweisen der Autor und Philosoph Michael Schmidt-Salomon und seine 20-jährige Tochter Lea in ihrem gemeinsamen Buch. Angefangen bei der Frage nach dem Sinn des Lebens oder der Existenz eines Gottes erschließen sie im Dialog die philosophische Gedankenwelt auf höchst unterhaltsame und unkonventionelle Weise. Dabei werden abstrakte Begriffe wie Vernunft und Weisheit, Gerechtigkeit und Toleranz ebenso anschaulich erläutert wie die Frage nach dem Traum von einer besseren Welt. Ein unterhaltsames und lehrreiches Buch, das Lust aufs Philosophieren macht – für alle, die es wissen wollen und nicht die Neugier verloren haben, danach zu fragen.

Ich habe mehr erwartet, damals als ich mir dieses Buch gekauft habe. Es ist nicht schlecht, eine Grundlage, aber eben auch nicht mehr.

— elane_eodain
elane_eodain

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  • Rezension zu "Leibniz war kein Butterkeks" von Michael Schmidt-Salomon und Lea Salomon

    Leibniz war kein Butterkeks
    elane_eodain

    elane_eodain

    28. March 2013 um 14:47

    >> Warum machst du nicht einmal ein Buch, in dem du genauso einfach und verständlich schreibst, wie du mit mir sprichst? << Das fragt Lea Salomon ihren Vater und Philosophen Michael Schmidt-Salomon, denn sie wirf ihm vor, dass er in seinen Büchern nur Unverständliches schreibt. Es muss doch möglich sein, Gedanken zu Themen, die die Menschheit bewegen, so niederzuschreiben, dass auch ein „Normalo“ sie verstehen kann. Das Ansinnen ist gut. Also, gesagt – getan: Mit „Leibniz war kein Butterkeks“ legen die Beiden ein Buch vor, dass genau in diese Kerbe schlagen und ihre Gespräche über philosophische Themen leicht verdaulich wiedergeben soll. GEDANKEN: Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche und Unterthemen geteilt, dabei geht es unter anderem natürlich um das Leben, um Gott, um Sinn und Unsinn, um „gut“ und „böse“, um persönlichen Stolz und um unser Gehirn … Die gewählte Form des niedergeschriebenen Gesprächs zwischen Vater und Tochter (direkte Dialogform) finde ich gut, es ist einfach lesbar, die Sprache ist „gesprächsähnlich“, also etwas lockerer und direkter als man es aus Sachbüchern häufig gewohnt ist, es ist lebendig. Die Abschnitte der beiden Gesprächspartner sind jeweils unterschiedlich formatiert dargestellt und damit gut erkennbar. An jedes Gesprächskapitel anschließend ist außerdem jeweils ein kurzes Nachwort von Michael Schmidt-Salomon mit Erläuterungen und Referenzen zum jeweiligen Thema gestellt, das Anregungen zur weiteren Vertiefung in das Thema gibt. Ich denke, dass die Beiden mit den besprochenen Themen eine Vielzahl interessanter Gedanken gewählt haben, erschöpfend ist die Auswahl natürlich nicht, aber das ist auch gar nicht möglich. Ich persönlich hätte es auch eher andersherum begrüßt, nämlich wenn sie die Beiden auf noch etwas weniger Themen beschränkt, diese aber dafür ausführlicher behandelt hätten. Immer wieder gingen mir die Gedankengänge nicht weit genug, wurden durch (meiner Meinung nach) „falsche“ Fragen der Tochter abgewürgt oder umgelenkt. An solchen Stellen hätte ich mich gerne selbst mit Herr Schmidt-Salomon unterhalten, um die „richtigen“ Fragen zu stellen ;-) Aber viel mehr als das – denn da kann man es schwer jedem recht machen, jeden beschäftigen andere Fragen –, hat mich gestört, dass ich das Gefühl hatte, dass Michael Schmidt-Salomon in diesem Buch nicht einfach nur mit seinem Töchterchen philosophieren und frei denken will, sondern er ihr und auch dem Leser ganz klar seine Meinung, seine Sicht auf die Dinge aufdrängen möchte. Einerseits regt er also zum Nachdenken über das Leben, den Sinn, Gott und die Welt an, andererseits aber erstickt er eigene Gedanken auch ziemlich schnell wieder im Keim, indem er seine Meinung als die (einzig) richtige darstellt und anpreist, und durch teilweise fadenscheinige Argumente belegt. Das empfand ich als sehr schade, sogar störend, denn es hat mir eine Intoleranz vermittelt, die ich hier völlig fehl am Platz finde. Das hat dem Buch in der Gesamtbewertung dann auch noch einen Stern der Bewertung gekostet, so dass es leider nur 3 Sterne von mir bekommt. FAZIT: Viele interessante Themen, verständlich vermittelt, für mich aber leider an manchen Stellen zu knapp und einseitig. Als lockerer Einstieg in die Philosophie für Nicht-Philosophen aber wohl dennoch empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Leibniz war kein Butterkeks" von Michael Schmidt-Salomon

    Leibniz war kein Butterkeks
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    03. May 2011 um 09:31

    Auf solch ein philosophisches Lese- und Lehrbuch hat man lange warten müssen. Der Philosoph Michael Schmidt- Salomon und sein 20- jährige Tochter Lea Salomon sind in einem lange Dialog „den großen und kleine Fragen der Philosophie auf der Spur“. In drei Teilen haben sie ihr langes Gespräch aufgeteilt: • Über das Leben, das Universum und den ganzen Rest • Die Kunst des Lebens • Der Traum von einer besseren Welt Durch die Fragen eines jungen Menschen, seine angstfreien und kritischen Nachfragen auf die Antworten des Vaters wird das Buch gerade für junge Menschen gut lesbar und weckt die Lust am Fragen, der Essenz der Philosophie. Sie schreiben am Ende ihres langen, spannenden, lehrreichen und zum eigenen Nachdenken ständig animierenden Gesprächs: „Wir beiden hoffen, dass dieses Buch ein wenig dazu beitragen kann, die Lust am wilden, ungehemmten Philosophieren zu fördern. (…) Das mag vielleicht anstrengender sein, als althergebrachten Glaubensrezepten blind zu vertrauen, aber eine solche Anstrengung lohnt sich in jeder Hinsicht: Denn Nachdenken ist nicht nur vernünftiger als Nachbeten, es macht auch viel mehr Spaß.“ Vielleicht macht da Buch auch Lust auf seine vielen anderen Bücher, die er für große und kleine Menschen bisher geschrieben hat. Auf seiner Webseite stellt er im Übrigen folgendes klar: "Der Spiegel" bezeichnete ihn einmal als "Deutschlands Chef-Atheisten", was von einigen Medien übernommen wurde. Doch er selbst versteht sich weder als "Chef" noch als "Atheist", sondern vielmehr als "evolutionärer Humanist", der (bis zum Beweis des Gegenteils!) die "elegante Hypothese" vertritt, dass es im Universum "mit rechten Dingen" zugeht, also weder Götter noch Dämonen, weder Hexen noch Kobolde in die Naturgesetze eingreifen...

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