Michael Schmidt-Salomon Manifest des evolutionären Humanismus

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Inhaltsangabe zu „Manifest des evolutionären Humanismus“ von Michael Schmidt-Salomon

Wir leben in einer Zeit der Ungleichzeitigkeit: Während wir technologisch im 21. Jahrhundert stehen, sind unsere Weltbilder mehrheitlich noch von Jahrtausende alten Mythen geprägt. Diese Kombination von höchstem technischen Know-how und naivstem Kinderglauben könnte auf Dauer fatale Konsequenzen haben. Angesichts der Gefahren, die aus der Renaissance unaufgeklärten Denkens in einem technologisch hoch entwickelten Zeitalter erwachsen, entwirft das Manifest des Evolutionären Humanismus eine säkulare Gegenposition, die im Einklang mit den häufig desillusionierenden Ergebnissen der (natur-) wissenschaftlichen Forschung steht. Das Manifest liefert auf diese Weise nicht nur eine kompakte Zusammenfassung der Grundpositionen einer "zeitgemäßen Aufklärung", es ist auch ein entschiedenes Plädoyer für eine "alternative politische Leitkultur", die auf die besten Traditionen von Wissenschaft, Philosophie und Kunst zurückgreift, um das unvollendete Projekt der aufgeklärten Gesellschaft gegen seine Feinde zu verteidigen.

Muß man gelesen haben und man darf sich sogar hübsch unterhalten lassen, wenn man die Ironie hinter der Polemik willens wahrzunehmen ist.

— houellebeck
houellebeck

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  • Rezension zu "Manifest des evolutionären Humanismus" von Michael Schmidt-Salomon

    Manifest des evolutionären Humanismus
    Lotta

    Lotta

    01. April 2007 um 02:29

    Die Aufklärung ist noch lange nicht so weit fortgeschritten wie die Wissenschaft. Daraus ergeben sich Gefahren für die Menschen, die ihnen größtenteils nicht bewusst sind. Schmidt-Salomon beschreibt, warum aufgeklärter Humanismus ein Weg aus den Problemen bietet, die durch religiösen Fundamentalismus entstehen. Er stellt den Zehn Geboten der Bibel zehn Angebote des Humanismus gegenüber und erläutert, warum Ethik und Grundrechte auf Wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und nicht auf religiösen. Der Schreibstil mit den vielen Ausrufungszeichen ist nicht so mein Ding, aber der gute Inhalt lässt über die Form hinwegsehen.

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