Michael Schmitz Psychologie der Macht

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Inhaltsangabe zu „Psychologie der Macht“ von Michael Schmitz

ZDF-Ex-Chefreporter, Psychologe und Management-Top-Coach Michael Schmitz kennt die Mächtigen dieser Welt und weiß, wie Macht funktioniert. Macht betrifft jeden: Sie ermöglicht Lebensgestaltung, gibt Handlungsfreiheit und steigert das Selbstwertgefühl. Doch Macht macht auch korrupt. Für sie sind Menschen bereit, zu manipulieren, zu intrigieren und den persönlichen Vorteil über alles zu stellen. Macht macht süchtig. Wer sich einmal eine Machtposition erarbeitet hat, will sie kaum wieder aufgeben - die Beispiele Wulff, Guttenberg, Grasser & Co. zeigen das aufs Deutlichste. Machtgefüge halten auch die Wirtschaft in Gang. Um auf der Karriereleiter nach oben zu klettern, braucht es eine ordentliche Portion Biss, um Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Bestimmte Menschentypen sind da besonders erfolgreich - Narzissten und kaltblütige Psychopathen, die an der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn manövrieren. Da ist es zum bösen Antlitz der Macht nicht mehr weit, das nur danach trachtet, seine Feinde zu demütigen und zu vernichten. Mit zahlreichen Fallbeispielen aus Politik, Wirtschaft und Medien gibt dieses Buch einen umfassenden Einblick in die Mechanismen der Macht. Damit wird es möglich, sich selbst in den Machtgefügen des Lebens zu positionieren und gleichzeitig Machtmissbrauch und Persönlichkeitsdeformationen zu verhindern.

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  • Psychologie der Macht

    Psychologie der Macht
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    10. June 2013 um 15:15

    Meine Meinung: Dieses Sachbuch ist ein “must read”! Michael Schmitz geht als Psychologe und Coach sehr genau auf die Psyche des Menschen ein und beschreibt am Anfang des Buches, was Macht ist und wie sie sich in uns zeigt. Erst nach diesen Erklärungen, die schon fast ein Drittel des Buches einnehmen, wird an vielen Beispielen erklärt wie Macht uns und die Umwelt verändert. Mir hat der Aufbau und der Stil sehr gut gefallen. Schmitz beschreibt in seinem Buch sehr ausführlich die psychologische Seite der Macht und mit seinen gewählten Beispielen an Politikern (z. B. Kohl, Merkel, Guttenberg, Wulff) kann ihm, so denke ich, fast jeder folgen. Auch gibt es zahlreiche Studien, die ihren Platz im Buch finden. Das Cover hat mich bei jedem Anblick noch mehr fasziniert. Das Schwarze “M” auf dem weißen Hintergrund erinnerte mich immer an einen strengen Anzug, ergo an die Gesellschaft oder die Geschäftswelt. Fazit: Psychologie der Macht bietet für interessierte einen Einblick in die (Aus-)Wirkung unseres Handelns. Der Leser kann sich nach diesem Werk besser einschätzen. Ist er ein Machttyp oder steht dann doch die Harmonie im Vordergrund? Welche Fallen, bzw. Manipulationen gibt es im Leben? Und warum lügen so viele Menschen? Neben diesen Hauptfragen gibt es noch viele weitere Dinge, die dem Leser die Augen öffnen. Ich empfehle das Buch daher Menschen, die sich mit der Macht in sich und der Umwelt beschäftigen und sich eventuell auch besser einschätzen möchten.

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  • Rezension zu "Psychologie der Macht" von Michael Schmitz

    Psychologie der Macht
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    19. September 2012 um 10:17

    Facetten einer Gratwanderung Macht ist nötig. Zur Leitung, zur Führung, zur Umsetzung von Vorhaben. Macht ermöglicht eine Lebensgestaltung und gibt Handlungsfreiheit. Macht aber besitzt ebenfalls Gefährdungen und Schattenseiten. Und der Grat zwischen Machtgebrauch als Gestaltungseröffnung und Machtmissbrauch im Sinne von Korruption, Manipulation und dem kühlen Gang auch über Leichen, ist schmal. Michael Schmitz legt in seinem Buch eine breite, differenzierte, fundierte und hochinteressante Beschreibung der Macht und der Machtmechanismen vor aus psychologischer und aus Managementsicht her vor, die am Ende des Tages dem Leser durchaus ermöglicht, nicht nur sich selbst, sondern auch vielerlei mehr an sichtbarem Verhalten anderer in das Gefüge der Macht einzuordnen. Wie entfaltet sich Macht? Was sind ihre Quellen und Konstanten, was macht „Macht“ mit Menschen und Beziehungen? Dies sind die Leitfragen, welche Schmitz als Gerüst seinem Buch mit auf den Weg gibt und denen er ausführlich in vielen Verästelungen folgt. Um dabei zunächst festzustellen, dass Macht ein Grundkonstante des eigenen und des öffentlichen Lebens ist. Dabei weiß Schmitz, wovon er spricht, denn als Journallist hatte er Gelegenheit, ganz eng an vielen „Mächtigen“ (nicht nur im politischen Sinne) dran zu sein. Von politischen Machtkämpfen (Schröder und Merkel) bis hin zu ganz brachialer, roher und nackter Gewalt in Kriegsgebieten, aber auch als Management-Coach für die Wirtschaft hat Schmitz Macht in vielfacher Form betrachtet und erlebt. So fehlt natürlich eine breite Betrachtung der „Macht der Medien“ im Buch genauso wenig, wie die „Macht des Bösen“ oder ein fundierter Hintergrundblick auf „Narzissten und Psychopathen“, eine Gruppe, die durchaus vielfach unter „Mächtigen“ anzutreffen ist und hier vermehrt als „eiskalte Karrieristen“ auftritt. Wobei, und dies ist ebenfalls eine hervorzuhebend Stärke der Darstellung, Schmitz nicht nur bei reinen Beschreibungen stehen bleibt. Im 3. Teil wendet er sich den „Voraussetzungen für ein echtes Leadership“ zu (zu empfehlen sind die zwei Seiten über „Charismatiker und Verführer“ als Einstieg in das gesamte Buch, um die konstruktive und destruktive Nutzung von Macht zunächst als grundlegende Basis zu verstehen). Macht ist notwendig, das ist die eine, wichtige Erkenntnis des Buches. Macht kann konstruktiv genutzt werden, dass ist eine zweite Erläuterung wert, aber eben auch, dass der Leser sich keinen Illusionen hingeben soll. Auf Dauer gelingt der Ritt auf dem Grat nicht wirklich. „Macht verändert Menschen. Sie fördert Egomanie“. „Keine Macht ist umsonst. Irgendwann bezahlt jeder dafür seinen Preis. Doch das möchten die Meisten (Mächtigen) nicht hören“. Die einzige Lösung gegen diese Tücken ist, Macht nicht auf Dauer zu beanspruchen und anzustreben. Michael Schmitz legt eine kluge und im Stil sehr verständliche Untersuchung des Phänomens „Macht“ vor, zeigt durchaus Möglichkeiten des konstruktiven Umganges mit der Macht auf, verweist aber ebenso eindringlich und einsichtig auf die vielfachen Stolpersteine, die (fast) jeden auf dem Weg in und mit der Macht betreffen werden. Ein wichtiges Buch zum Verständnis all des Festklammerns an der Macht und all der Ausnutzung von Macht, die täglich vor Augen geführt wird.

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