Michael Schröder 131 Briefe

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Inhaltsangabe zu „131 Briefe“ von Michael Schröder

In einem kleinen Dorf finden sich zwei junge Menschen, die sich nie gesucht haben. Ronny und Iris erleben ihre erste große Liebe im Zeitgeist der 80er Jahre. Zwischen lieb gewonnener Provinz und der Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit erleben die beiden ihre kleinen Wunder und Abenteuer auf dem Weg ins Erwachsenwerden. Erst 30 Jahre später drängen Ronny die Erinnerungen an die Zeit seiner ersten Liebe zurück in das Dorf seiner Kindheit. Als Zeugen der Vergangenheit sind 130 Briefe geblieben, die Ronny vollkommen aus seinem normalen Leben reißen.

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  • 131 Briefe

    131 Briefe
    VonnyBonn

    VonnyBonn

    12. December 2014 um 09:05

    ich weiß gar nicht richtig wie ich es alles beschreiben soll. Es ist wundervoll humorvoll, tiefgründig und lässt einen nachdenken. Die Geschichte von Ronny und Iris. Wie sie sich kennenlernen, was es für Missverständnisse geben kann. Die Schreibweise von Michael Schröder ist flüssig und sehr humorvoll. Ich mag seinen Humor den er in dem Buch herüber bringt, genauso wie die emotionalen und traurigen Momente. Eine Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen und der Frage: "Was wäre gewesen, wenn....?" Ich möchte nur ein kleinen Ausschnitt aus dem Buch wiedergeben, welcher mich wirklich berührt hat, weil er so wahr ist und auch das tiefgründige des Buches wiedergibt. "Nein, ein Friedhof ist Leben. Mehr als so vieles andere. Hierher kommen Menschen, um zu trauern. Sie pflegen die Gräber als Erinnerung an das Leben." Wie die Geschichte um Ronny und Iris ausgeht, solltet ihr selbstlesen. Ich danke an dieser Stelle Michael Schröder das ich Iris und Ronny kennenlernen durfte und kann nur sagen Hut ab und ich bin begeistert und berührt von der Geschichte. Komplette 5 Sterne von mir, mit einer absoluten Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "131 Briefe" von Michael Schröder

    131 Briefe
    michasbuechertraeume

    michasbuechertraeume

    06. August 2012 um 14:40

    Cover: Das Cover ist im 80er Jahre Stil. Vorne, passend zur Geschichte, ein Mädchen und ein Junge und hinten auf dem Buch das Dorf. Alles in schönen bunten Farben gehalten. Gefällt mir total, ist eben genau mein Geschmack. =) ____________________________________ Erster Satz: Es war Samstag, der 26. Juni 1982, als ich sie zum ersten Mal traf. ____________________________________ Meine Meinung: „Warum schreibe ich das also nieder? Für wen? Ein Grund ist die Erinnerung an diese erste, große Liebe. S. 85“ In diesem Buch geht es um die Geschichte von Ronald „Ronny“ Schuster und seiner ersten großen Liebe Iris. Ronny selbst erzählt als Erwachsener in Rückblicken seine Geschichte mit Iris. Zusammen erleben sie ihren ersten Kuss, das erstes Mal und meistern viele Höhen und Tiefen. Alle Orte im Buch sind so wunderbar beschrieben, als hätte man sie selbst vor Augen oder würde sie selbst kennen. Als Leser ist man hautnah dabei. Die 80er werden toll rüber gebracht. Mich hat es fasziniert zu lesen wie locker damals alles war, als es noch keine Handys gab und telefonieren noch „Luxus“ war. Dass man wegen Wunden nicht gleich ins Krankenhaus fährt und trotzdem noch lebt. Die Freiheit und Einstellungen dieser Zeit sind bei mir in einem besonderen Lesefeeling angekommen, ich musste mich auch ein paar Mal an meine eigene Kindheit erinnern. Was mir auch noch sehr gefallen hat, war ein passendes Gedicht vor jedem Kapitel. =) Michael Schröders Erzählstil ist flüssig und leicht zu lesen. Alles war gut durchdacht und am Ende blieben keine Fragen offen. Man ist gleich von Anfang an mittendrin und erlebt ganz nah Ronnys und Iris‘ Geschichte. Sie hat mich wirklich tief berührt, zum Nachdenken angeregt und mir sehr gefallen! Auch weil es immer wieder echt lustig war, vor allem als Ronny zweimal in die Apotheke „musste“, das war der Brüller. Ein absolut tolles, außergewöhnliches Buch und für mich ein absoluter Lesetipp. „Aber ich behaupte, dass sich meine Geschichte, unsere Geschichte, in ihrer ganz eigenen Art, dafür eignet, anderen Menschen zu zeigen, wie lebensnotwendig Erinnerungen sind. Wie schön es ist, sich erinnern zu können und diese Bilder und Gefühle als privates Schatzkästchen in sich zu bewahren. S. 85“ ____________________________________ Fazit: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte immer wissen wie es weiter geht. Dass das Buch kein Happy End im klassischen Sinne hat, erfährt der Leser schon früh, dennoch bin ich mit dem Ende zufrieden. Ich habe noch lange über Iris und Ronny nachgedacht und die Geschichte der beiden hat mich wirklich tief berührt. Das Buch ist für mich deswegen ganz klar ein "muss-man-gelesen-haben-Buch"!! ____________________________________ Info: Schaut doch mal auf die Autorenseite, da gibt es unter anderem eine Fan-Page zu "131 Briefe". Dort gibt es auch Bilder von den Briefen und Orten aus dem Buch... Seht sie euch unbedingt an, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Mir haben diese Bilder eine Gänsehaut über die Arme gejagt!

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  • Rezension zu "131 Briefe" von Michael Schröder

    131 Briefe
    Kerry

    Kerry

    18. September 2011 um 00:01

    1982 war der Sommer, in dem Ronny auf Iris flog - oder besser gesagt, als er sie das 1. Mal sah, fiel er von einem Baum, landete in einer Kuh-Hinterlassenschaft und rammte sich dabei noch einen Bleistift durch die Hand. Auf jeden Fall hinterließ er einen bleibenden Eindruck bei Iris. Unterschiedlicher hätten die beiden jedoch nicht sein können. Ronny war fast 16 Jahre alt, kam aus einem intakten Elternhaus, ging zur Realschule und liebte das Zeichnen. Iris war 15 Jahre alt, lebte bei ihrer Oma, ging zur Hauptschule und liebte Pferde und trat aktiv für Greenpeace ein. Doch irgendwas war von Anfang an zwischen den Beiden. Anfangs trafen sie sich gelegentlich als Freunde, doch dann verliebten sie sich ziemlich schnell in einander. Doch die Beziehung blieb vorerst geheim, auch vor den jeweiligen Freunden, weil diese so gar nichts von Ronny/Iris hielten. Später mussten sich jedoch alle damit abfinden, dass dieses junge, ungleiche Paar sich aus reinstem Herzen liebt. In dieser Zeit schrieben sich die beiden viele Briefe, um den anderen an den jeweiligen Gedanken teilhaben zu lassen, wenn sie nicht zusammen sein konnten. Als Ronny nach knapp 30 Jahren in sein Heimatdorf zurückkehrt, ist er am Boden zerstört. An Hand der Briefe, die Iris ihm im Laufe der Jahre geschrieben hat, lässt er die gemeinsame Zeit noch einmal Revue passieren. 130 Briefe von Iris sind erhalten geblieben und Ronny beginnt 30 Jahre später, einen letzten Brief zu schreiben ... Eine wundevolle, ja geradezu bezaubernde Geschichte über die 1. Liebe. 30 Jahre nach Beginn dieser Liebe erzählt uns Ronny an Hand seiner Erinnerungen und der Briefe von Iris in seinem letzten Brief, wie alles begann und wie es weiter ging, welche Hürden zu nehmen waren und wie sie sich weiter entwickelten. Erstaunlicherweise empfand ich die Gefühle des jungen Ronny als wesentlich tiefer, als die des älteren. Der junge Ronny ist voller Intensität, Tiefe, Gefühl, der ältere wirkt hingegen etwas blass dargestellt.

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  • Rezension zu "131 Briefe" von Michael Schröder

    131 Briefe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich habe das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen, und lese es gerade. Für mich umso schöner da auch ich in den 80ern Teenie war und sogar in der Gegend aufgewachsen bin. Die Geschichte ist auch für mich ein Spaziergang in meine Vergangenheit. Danke Michael für diese schöne Zeitreise und obwohl ich erst 117 Seiten gelesen hab, habe ich immer wieder Tränen in den Augen und ich frag mich wie geht es weiter und warum stürzt er so in den Speicher... ich werde es in den nächsten Tagen erfahren

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  • Rezension zu "131 Briefe" von Michael Schröder

    131 Briefe
    marion_gallus

    marion_gallus

    04. June 2011 um 21:44

    131 Briefe erzählt die Geschichte einer ersten großen Liebe in einem Dorf in der Pfalz in der Zeit 80er Jahre. Ronny erzählt als Erwachsener in Rückblicken diese Geschichte. Iris war der Name seiner ersten Liebe und 30 Jahre nach dieser Zeit kehrt er in sein Heimatdorf zurück, holt sich einen Karton mit 130 Briefen – die Iris ihm im Laufe der Jahre schrieb – vom Speicher und begibt sich auf eine (für ihn nicht leichte) Reise zurück in die Vergangenheit…. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht von der Handlung verraten. Mein erster Gedanke war: 131 Briefe und er hat nur 130 ? Nun, die Erklärung gibt es … Der Roman erzählt eine Liebesgeschichte, wie ich selber sie hätte erleben können. Denn auch ich war ein Teenager in den 80er Jahren und gerade darum hat es mir große Freude bereitet als Leserin diese Reise in die Vergangenheit mit zu unternehmen. Schröder hat die Geschichte aus der Ich-Perspektive geschrieben, was den Leser natürlich denken lässt, er erzählt hier seine eigene Geschichte. Dies ist aber nicht der Fall, darauf weist er auf seiner Internetseite ausdrücklich hin. Dort gibt es eine eigene Rubrik über die Hintergründe, Auslöser und Schauplätze zum Roman. Ein Klick dorthin lohnt sich, denn der Autor gibt hier sehr schöne Zusatzinformationen preis. Desweiteren gibt es nicht abgedruckte Szenen nachzulesen: Fanpage 131 Briefe http://www.dieschroeders.net/Dieschroeders.net/Fanpage_131Briefe/Fanpage_131Briefe.html Schröder wollte eine Liebesgeschichte schreiben und zwar eine realistische und keine triefende, an den Haaren herbeigezogene. Und das ist ihm mit 131 Briefe voll auf gelungen! Der Roman erzählt so authentisch, dass ich hätte schwören können, er selber verbirgt sich hinter Ronny und es gibt seine Iris wirklich. Er schreibt in einem lockeren, oft auch umgangssprachlichen Schreibstil. Der ist in diesem Fall aber gar nicht fehl am Platz, denn die Geschichte erzählt nun einmal ein 15-jähriger und damals haben wir so gesprochen. Dennoch hat er in die Handlung sehr viele Gefühle eingebaut und das macht einfach große Freude zu lesen. Er hat an einer Stelle beschrieben, was ihm das „schmusen“ bedeutet und diese ist eindeutig eine meiner Lieblingsstellen im Buch. Alle Höhen und Tiefen dieser Lebensphase werden erzählt und es ist auch sehr traurig. Ich würde mir wünschen solch ein Buch in einer Buchhandlung auf den grossen Tischen liegen zu sehen, ich würde es sofort kaufen! Wenn ich einen Buchladen betrete und in den Teil mit den „Liebesgeschichten“ komme und mich ca. sieben Bücher anschauen, die alle die gleiche Farbe, Aufmachung und Schriftzug haben wie z.b. „P.S. Ich liebe dich“, dann denke ich nur „oh neeee, wieviele denn noch?“ Bei diesen Roman würde ich nicht mal in die Versuchung gelangen, den Klappentext zu lesen. 131 Briefe wird vom TITUS Verlag in einem wirklich schönen Cover präsentiert. Ein helles Grün, die Scherenschnitte unter dem Baum und die bunten Kringel, die bereits ein bisschen auf die 80er Jahre hindeuten. Die Rückseite zeigt die gezeichnete Silhouette des kleinen Dorfes, darüber ist die Inhaltsangabe linksbündig geschrieben. Die Seiten sind relativ eng beschrieben aber nicht in einer zu kleinen Schrift, die Ränder sind großzügig und somit ist auch das innere Erscheinungsbild des Buches ansprechend. Auch das vorne im Buch eine Beschreibung über den Autor, zusammen mit einem Foto abgedruckt sind, empfinde ich als professionelle Aufmachung des Werkes. Mein Fazit: Ein Liebesgeschichte, die schön und voller Gefühl aber keinesfalls kitschig ist. Die einfach nur Freude bereitet und auch traurig macht. So real geschrieben, dass es wie ein autobiographisches Werk und nicht wie ein Roman rüberkommt. Verpackt ist die Geschichte zwischen zwei hübsche Buchdeckel und ich würde mir wünschen, dass solche Werke mittelständischer Verlage unbedingt in den Buchläden ausliegen. 131 Briefe bekommt von mir die volle Punktzahl 5 von 5 Sternen. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und ich werde das nächste Werk von Michael Schröder unbedingt lesen. Bislang habe ich einen Krimi von ihm gelesen (Jeder Tag endet mit dem Tod – EPIDU Verlag) und mit diesem Werk hat auch dieser Autor wieder einmal bewiesen: Man muss und soll sich als Schriftsteller nicht auf ein Genre festlegen (lassen?) …. © Buchwelten 2011schreibe ich bald!

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