Michael Schröder Jeder Tag endet mit dem Tod

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Inhaltsangabe zu „Jeder Tag endet mit dem Tod“ von Michael Schröder

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    Jeder Tag endet mit dem Tod
    joergmcfly

    joergmcfly

    12. June 2013 um 17:03

    Um eines gleich vorwegzuschicken: So eine Geschichte ist schon oft erzählt worden - als Kurzgeschichte, als Komödie, als High-Tech-Krimi - und doch: So sehr hineingezogen hat mich lange keine mehr, vermutlich auch deswegen, weil die Form des 90-Minuten-Films, der Kurzgeschichte oder der TV-Miniserie das einfach nicht zulassen und nur ein ordentlicher, altmodischer Roman das kann. Und wenn er dafür schon im Taschenbuchformat über 400 Seiten braucht, die man trotz einer berufsbedingt ankonditionierten Abneigung gegen allzu 'dicke Wälzer' nicht mehr aus der Hand legen kann, dann ist das ein verdammt gelungener Roman. Ich rede von 'Jeder Tag endet mit dem Tod' von Michael Schröder, einer Entdeckung der 'Community' des EPIDU-Verlags, den ich mir zunächst mit dem Stempel '''...und täglich grüßt das Murmeltier' als Krimi" im Kopf und daher 'nur' einer durch mein Blog-Fachgebiet begründeten Neugier habe schicken lassen, der es aber rückblickend ganz eindeutig verdient hat, sich ein eigenes und umfassenderes Bild zu machen. Regelmäßige Leser des Hill Valley Blogs wissen natürlich, dass ich die Art von Geschichte (Zeitreisen / Zeitschleifen) sehr gerne mag, weswegen ich immer wieder aufs Neue gespannt bin, wie sich andere, neue Figuren in der mir sehr vertrauten Situation verhalten werden, in die ich mich auch schon öfters selbst hineingedacht habe. Mithin bin ich nicht vorurteilsfrei und Teile dieser 'Vorurteile' sind durchaus von gewissem Wohlwollen geprägt; man möge diese Rezension also keineswegs als den Versuch ansehen, ein gänzlich objektives Urteil abzugeben - was aber wohl auch nicht notwendigerweise die Absicht einer solchen ist... Aber Moment: Zeitsprung an den Anfang. (...) Gibt das Titelbild des Buches in seinen Parallelen zu - wieder einmal! - diversen Zeitschleifenfilmpostern etwas über die Handlung preis, so verrät der Titel selbst sogar schon ein wenig etwas über das Zustandekommen der Zeitschleife selbst - in diesem Fall eine Parallele beispielsweise zu Ken Grimwoods "Replay" (vgl. meine Lieblingsbuchempfehlung anderenorts). Auch die Inhaltsangabe des Buches hatte ich natürlich vorher gelesen, und nachdem es das ist, was quasi das Kaufargument für diesen Krimi ausmacht, ist es deren SchreiberIn(nen) natürlich nicht gelungen, auf den entsprechenden Hinweis zu verzichten - so ist der 'Spoiler' diesbezüglich immerhin nicht mir anzulasten, der ich es ja auch schon verraten habe'. Was an der Sache etwas störend wirkt: Weiß man dieses kleine Detail im Voraus, wartet man die ganze Zeit darauf, dass 'es' endlich passiert, aber es dauert in der Tat an die 140 Seiten, bis die Original-Geschichte endet. Netter Nebeneffekt für den Protagonisten: Elmar Kreuzer muss nicht, wie er ursprünglich befürchtet hat, seinen wertvollen Urlaub für die Lösung eines Mordfalles außerhalb seines Zuständigkeitsgebiets nutzen, bei dem laut der Tochter des Opfers (sie kennt ihn aus der Zeitung als Ermittler, der ganz im Gegensatz zu ihrer Dorfpolizei nie aufgibt) einiges 'nicht rund ist'. Kreuzer stellt bald fest, dass sie damit wohl recht hat, und macht sich auf die Suche nach Hinweisen. Der Teil der Story firmiert tatsächlich unter dem Motto 'so weit, so konventionell' - denn auch den Protagonisten hat man in ähnlicher Form natürlich schon mal gesehen. Doch weiß man nicht erst seit dem neuen Gyllenhaal-Film "Source Code", dass es kaum etwas Besseres als eine Zeitschleife gibt, um ein Verbrechen aufzuklären, bei dem jeder verstrichene Tag sinkende Chancen auf Aufklärung bedeutet. Wer hat noch nicht den Ermittler eines Krimis sagen hören "Wenn wir doch mehr Zeit hätten' - Elmar Kreuzer HAT. Dummerweise ist er nicht allein damit, wie auch der Leser bald feststellen darf, der immer tiefer in die Tücken der Zeitschleife hineingezogen wird'... Dies ist auch der Figurenzeichnung des Autoren zu verdanken, die ich als sehr plastisch empfunden habe - man kann sich Haupt- aber auch Nebenfiguren nicht nur gut vorstellen und sich in sie hineinversetzen, weil der Autor ihre Gedanken und Gefühle transparent macht, sondern es geht noch diesen einen kleinen Schritt über das bloße 'Sich-vorstellen-können' hinaus: Man empfindet genau das richtige Quantum an Sym- und Antipathie, das der Autor den Personen beimisst und das sie wie lebendige Menschen erscheinen lässt, obwohl sie nur auf dem Papier existieren. Das tröstet über gelegentliche trotz insgesamt sauberem Lektorat verbleibende sprachlich-inhaltliche Schwächen (auch kleine Rechtschreib- und Kommafehler, die dem Deutschlehrer in mir trotzdem noch aufgefallen sind, übersehe ich 'mal großzügig) hinweg, etwa die meiner Meinung nach zu früh einsetzende väterliche Liebe des Kommissars zu seiner jungen Auftraggeberin oder das ' zwar beabsichtigte, aber nicht immer überzeugende - Pendeln letzterer zwischen kindlicher Naivität (oft wird ihr diese vom Protagonisten in Gedanken explizit vorgeworfen) und allzu erwachsen wirkendem Zynismus. Ab und an gibt es etwas aufgesetzt wirkende schildernde Elemente - wenn sich eine Tür "dem Schlüssel ergibt" oder ein Motor "seinen eigenen Tod stirbt", hört man schon den Schriftsteller-Workshop trapsen. Von anderen Rezensenten festgestellt wurde bereits die Tatsache, dass der 'wissenschaftlichen' Seite, den möglichen Ursachen des Zeitsprungs, hier ebenso wenig nachgegangen wird wie in ''und täglich grüßt das Murmeltier', wo Phil nur feststellt, er sei wohl "ein Gott" (womit Bill Murray und Harold Ramis vielleicht sogar auf ihren großen Erfolg "Ghostbusters" anspielen, aber das ist eine andere Geschichte). Kreuzer nimmt die Sache nach kurzer Zeit einfach als gegeben hin ' der Leser braucht vielleicht ein bisschen länger, sich daran zu gewöhnen, als der Protagonist, ist dann aber fast dankbar, dass am Schluss nicht doch noch ein deus ex machina hervorgezaubert wird. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Elmar Kreuzer als Figur noch in zwei bis drei weiteren Abenteuern von der seltsamen Fähigkeit profitieren kann, einfach "nicht totzukriegen" zu sein... Mein Fazit: Es gelingt dem Autoren von "Jeder Tag endet mit dem Tod" trotz der z.T. recycelten Grundideen seines Romans, ihn lesenswert und spannend zu machen. Es kommt eben doch auf die Kombination der Zutaten an, dann können auch Nudeln mit Soße oder Kartoffeln mit sonstwas immer wieder lecker schmecken, obwohl man ja wahrlich weiß, wie Nudeln mit Soße oder Kartoffeln mit sonstwas schmecken - oder eben Zeitschleifen. Danke an den EPIDU-Verlag und BloggDeinBuch Punkt DE für die Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplars.

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    gaby2707

    gaby2707

    16. November 2012 um 16:09

    Udo König, verwitwet, leidenschaftlicher Sammler von alten Bildern mit deren Geschichten ist ermordet worden. War es ein Raubmord? Seine 13-jährige Tochter Lisa glaubt nicht an diese Theorie. Für sie ist die ganze Sache "nicht rund". Und sie macht sich auf nach Karlsruhe ins Polizeipräsidium zu Elmar Kreuzer, der den Ruf hat, bei einem Fall, den er angenommen hat, nicht aufzugeben. Kreuzer nimmt Lisa´s Auftrag an und macht sich auf Spurensuche. Dabei gerät er in eine Zeitschleife, die ihn immer wieder ins Gestern zurück katapiltiert. Und alles hängt mit einem Clown auf dem Jahrmarkt 1973 zusammen... Dieses Buch wurde 2011 auf Empfehlung der EPIDU-Community verlegt - und ich finde, die Community hat eine sehr gute Empfehlung abgegeben. Die Spannung steigt stetig an und die Ermittlungen führen täglich in eine andere Richtung; doch alles stellt sich abends als falsch heraus. Bis schlussendlich der Täter doch gestellt wird. Spannung pur, ein Ermittler, der mir manchmal richtig leid getan hat, der aber wirklich nicht aufdgibt. Dialoge und Ereignisse, die ich leicht nachvollziehen konnte, haben das Lesen zu einem Genuss gemacht. FAZIT: Wer das Nichtalltägliche mag und sich auch auf Unwahrscheinlichkeiten einlassen kann, der ist bei diesem Buch absolut richtig. Absolut lesenswert!

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    Kiara

    Kiara

    21. September 2011 um 17:54

    Inhalt und Eindruck: "Jeder Tag endet mit dem Tod" beginnt noch wie ein ganz "gewöhnlicher" Krimi. Ein Mädchen (Lisa König) kann nicht glauben, dass der Tod ihres Vaters ein Zufall war und bittet einen fähigen Kommissar um Hilfe, der den Fall aufklären soll. Soweit so gut. Elmar Kreuzer - der Kommissar - nimmt den Fall trotz seines anstehenden Urlaubs an, begleitet Lisa nach Hause und beginnt dort mit den Ermittlungen. Doch spätestens als Kreuzer an diesem ersten Abend von einem Unbekannten erschossen wird, jedoch kurz darauf wieder am Morgen desselben Tages aufwacht, wird einem klar, dass man es hier eben nicht mit einem "gewöhnlichen" Kriminalfall zu tun hat. Stattdessen befindet man sich mit Kreuzer in einer Zeitschleife à la "Täglich grüßt das Murmeltier", in der jeder Tag, wie der Titel schon sagt, mit dem Tod endet. War ich zu Beginn noch etwas skeptisch, wie sich so eine irre Geschichte schlüssig umsetzen lässt, konnte mich der Autor Kapitel für Kapitel mehr davon überzeugen, dass dies eben doch möglich ist, und zwar sehr gut sogar! Tag für Tag kommt er der Identität des Täters ein Stückchen näher und deckt weitere Puzzleteile auf. Doch mit jedem weiteren Tag geht auch mit ihm eine Veränderung durch: Er wird aggressiver, gewalttätiger, alles Charakterzüge, die ihm bisher völlig fremd waren. So entwickelt sich diese Zeitschleife nach und nach zu einem gefährlichem Strudel, in dem er Gefahr läuft verlorenzugehen, falls es ihm nicht gelingt, diesen zu durchbrechen ... Einziger Kritikpunkt: Stellenweise hat sich Handlung doch etwas gezogen, wurde für mich manches zu ausführlich beschrieben oder zu oft wiederholt, wodurch der Lesefluss etwas ins Stocken geriet. Aber am Interessantesten von allem war für mich eh - neben der klassischen Frage des Whodunit - die Entwicklung Kreuzers während seiner Gefangenschaft in der Zeitschleife: Zu beobachten wie er sich verändert und wie unterschiedlich er an den einzelnen Tagen reagiert und auftritt. Generell war mir der Kommissar von Anfang an sehr sympathisch: Polizist aus Leidenschaft, der, auch wenn es gegen die Vorschriften ist, einem kleinen Mädchen bei der Suche nach einem Mörder hilft. Und das nur aus einem einzigen Grund: Weil es ihm richtig erscheint! Fazit: Ein spannender, gut durchdachter und von Anfang bis Ende schlüssiger und überzeugender Science-Fiction-Krimi. Herr Schröder: Bitte mehr davon! :) (4 von 5 Sternen) Cover: Also die Elemente des Covers sind ja schon passend: Eine Uhr, die in einen "Zeit"-Strudel fällt, Blut ... Aber die Umsetzung dieser Idee gefällt mir nicht so sehr. Zu grell, zu aufdringlich für meinen Geschmack. Ob ich in einer Buchhandlung darauf aufmerksam geworden wäre? Mit Sicherheit! Aber eher weil ich so abgeschreckt gewesen wäre... aber zum Glück habe ich mich von sowas nicht aufhalten und mir diesen ungewöhnlichen Kriminalfall entgehen lassen! :) Verlag: Epidu Verlag GmbH Broschiert: 376 Seiten ISBN-13: 978-3942584081

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    13. August 2011 um 10:13

    Lisa, eine 13jährige Schülerin macht sich auf den Weg nach Karlsruhe zu Elmar Kreuzer, einem Kripobeamten. Er soll ihr helfen, herauszufinden, wer ihren Vater vor 3 Monaten erschossen hat. Die amtliche Untersuchung wurde mit dem Ergebnis Raubmord abgeschlossen, aber nach Lisa's Meinung läuft da irgendetwas nicht "rund". In der Zeitung las sie über Elmar Kreuzer, dem nachgesagt wird, dass er weder seine Fälle noch seine Opfer aufgibt. Er ist ihre letzte Hoffnung und ihn möchte sie gern mit dem Fall beauftragen. Elmar fährt Lisa nach Hause, die seit dem Tod ihres Vaters bei der Tante lebt. Er nimmt sich ein Hotelzimmer und beginnt am nächsten Tag mit den Ermittlungen. Gleich als erstes muss er feststellen, dass die polizeilichen Ermittlungen schlampig durchgeführt wurden. Die Akte des Mordes ist sehr dünn und es fehlen grundlegende Unterlagen. Er führt Befragungen bei den Polizeibeamten durch, die mit dem Fall betraut waren, führt Gespräche mit dem Bürgermeister des Ortes und dessen Sohn, der ebenfalls bei der Polizei ist und dem besten Freund von Lisas Vater. Elmar erfährt unter anderem, dass Lisas Vater ein ungewöhnliches Hobby hatte, er sammelte Fotos mit den dazugehörenden Geschichten. Waren da vielleicht Fotos dabei, die ihm das Leben gekostet haben? Als Elmar abends zum Hotel geht, wird er auf offener Straße erschossen. Am kommenden Morgen wacht er früh in seinem Hotelzimmer auf, es ist noch immer Freitag, der 06.10.2006, der Tag, an dem er mit seinen Ermittlungen begann und das soll auch so lange so bleiben, bis er den Mörder dingfest gemacht hat. Meine Meinung: "Und täglich grüsst das Murmeltier". Wer den Film kennt, weiß in etwa, was auf den Leser zukommt. Elmar Kreuzer führt seine Ermittlungen an nur einem Tag durch, immer am 06.10.2006, der Tag, der sich immer wiederholt. Auch wenn ihm die wiederkehrenden Tage körperliches Unbehagen bereiten, kommt er mit seinen Ermittlungen weiter. Alle Informationen, die er an einem Tag zusammenträgt, bleiben im Gedächtnis erhalten. Für jeden anderen beginnt ein ganz normaler Tag, nur er kann auf sein Wissen von den Vortagen aufbauen. So nimmt er die Möglichkeiten wahr, sein Auftreten und seine Handlungen zu variieren, um ja nichts außer Acht zu lassen. Leider endet auch jeder Tag mit dem Tod, der wieder einen neuen 06.10. anbrechen lässt. Die Spirale wird erst enden, wenn er den Mörder gefasst hat. Ein rasant geschriebener Krimi mit einem sympatischen Elmar. Trotzdem es immer um ein und den selben Tag geht, kommt in der Handlung keine Langeweile auf. Als Leser ist man mittendrin. Ein spannungsreicher Krimi, bei dem ich zum Schluss das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich schreib nur einen kurzen Eindruck, denn mit einer ausführlichen Rezi würde ich womoglich zu viel verraten. Die Geschichte war sehr gut. Für mich nicht spannend aber doch fesselnd, denn der Hauptprotagonist gerät in eine Zeitschleife und man will einfach wissen wie er da wieder rauskommt. Es erinnerte mich schon an "Und ewig grüßt das Murmeltier" nur eben in Krimiform. Interessant war auch, das die Geschichte ja in meiner Umgebung spielt und da ich eine Pflegetour tgl. in Eisenberg und Steinborn fahre war ich sogar während meinem Dienst immer mit den Gedanken bei den Protagonisten.... da ist er lang gefahren, meint der Autor dieses Autohaus, oder diesen Kreisel? Das war schon irgendwie witzig. Was mir an dem Buch ÜBERHAUPT nicht gefallen hat war das Format. absolut unpraktisch, das Buch zu groß, die Schrift zu klein ... kein Buch für die Handtasche oder leicht im Bett zu lesen. Daran müsst ihr bei der 2. Auflage noch bissl feilen. Ansonten: Michael danke für die schönen Lesestunden.. bin schon bei deinem 2.Buch. LG Bine

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    Kerry

    Kerry

    07. August 2011 um 15:06

    Lisa König glaubt nicht, dass ihr Vater bei einem gewöhnlichen Raubüberfall getötet wurde, doch niemand will dem 13-jährigen Mädchen zuhören oder helfen. Über einen Zeitungsartikel wird sie auf Elmar Kreuzer von der Kripo in Karlsruhe aufmerksam, denn in dem Artikel wird er beschrieben als ein Mann, der niemals aufgibt. Lisa entschließt sich, ihn um Hilfe zu bitten. Elmar Kreuzer ist überrascht, als Lisa bei ihm im Kommisariat auftaucht. Er mag nicht recht glauben, was er dort hört, doch Lisa hat überzeugende Argumente. Sie hat dem ermittelnden Beamten die Akte ihres Vater "entliehen" und übergibt sie Kreuzer. Dieser ist verwundert, dass die Akte so dünn ist, nur sehr wenige Daten und Fotos enthält, ja nicht einmal einen richtigen Autopsiebericht oder einen Balistikbericht. Lisas Vater wurde erschossen, diese Berichte sind unabdingbar für eine Mordermittlung. Kreuzer, der kurz vor seinem Urlaub steht und sowieso nicht weiß, was er in der Zeit machen soll, beschließt Lisa nach Hause zu bringen und sich mal umzuhören. Er bringt Lisa zu ihrer Tante und entscheidet sich, ein paar Tage in der Kleinstadt zu bleiben. Am nächsten Morgen ist er mit Lisa verabredet. Mit ihr will er die zuständigen Beamten aufsuchen und beginnt mit seinen Nachforschungen. Spätestens nach seinem Gespräch mit einem ermittenden Beamten weiß er, dass etwas vertuscht werden soll, aber was? Er trifft sich außerdem noch mit den besten und einzigen Freund von Lisas Vater. Auch dieser gibt an, wie alle, die er befragt, das ihr Vater ein grundehrlicher Mensch war, zwar etwas skurril in seinem Hobby (er sammelte alte Bilder aus der Kleinstadt mit den dazugehörigen Geschichten), ansonsten aber mit jedem gut auskam, keine Feinde hatte und ganz vernarrt in Lisa war. Wer also hatte einen Grund ihn umzubringen? An einen Raubmord glaubt Kreuzer gleich zu Anfang nicht mehr, denn alle wertvollen elektronischen Geräte im Haus wurden stehen gelassen, nur biller Tand wurde entwendet. Doch auf dem Weg zurück zu seinem Hotel wird Kreuzer erschossen ... und wacht am nächsten Morgen wieder in seinem Hotelbett auf. Er hat erneut die Chance bekommen, dem Täter auf die Spur zu kommen ... Eine überaus faszinierende Geschichte über die Jagd nach einem Mörder. Nach seiner Ermordung erhält Kreuzer erneut die Chance, begannenes Unrecht aufzuklären und der kleinen Lisa zu helfen. Das Buch ist wunderbar flüssig geschrieben, auch die verschiedenen Herangehensweisen, den Mörder zu stellen, fand ich einfach großartig. Leider muss ich eine halbe Note abziehen, ich fand es zu klar ersichtlich, wer der Mörder ist und das leider schon von Beginn an.

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    28. June 2011 um 21:43

    Lisa's Vater wird ermordet.. Raubmord, laut der Polizei und den Indizien.. Doch Lisa findet dass dieses Geschehen nicht wirklich "rund" ist, wie sie immer sagt.. Sie glaubt nicht an einen Raubmord und sucht Kripobeamten Elmar Kreuzer auf, den sie bittet, den Fall zu übernehmen, denn ihre Polizei in ihrem Ort hat den Fall schon zur Seite gelegt & will damit anscheinend nichts mehr zu tun haben.. Elmar Kreuzer gibt sich als Privatdetektiv aus und rollt den Fall nochmals neu auf.. Er stößt auf viele Hinweise, mit denen er niemals gerechnet hätte.. Doch Elmar Kreuzer lebt nun selbst in Gefahr.. Er stirbt an einem Freitag, wird erschossen von dem Mörder des Vaters.. Doch er erwacht jeden Tag von neuem, und immer wieder beginnt der Freitag von vorne.. "Jeder Tag endet mit dem Tod".. Er wird erst wieder den darauffolgenden Samstag erleben, wenn er den Fall gelöst hat.. Seine Welt dreht sich nicht mehr weiter, die der anderen jedoch schon.. Er nutzt diese Gelegenheit um die Hintergründe dieses Mordes zu erfahren.. Wer war der Mörder des Vaters..? Und welche Gründe hatte er, einen alleinerziehenden, zurückhaltenden Vater zu ermorden..? Wird Lisa endlich damit abschließen können um endlich zur Ruhe zu kommen..? Meine persönliche Meinung: Waah was für ein toller Thriller :)) Spannung pur.. Gefesselt von der ersten Seite an.. Und ich wusste bis zum Schluss NICHT wer der Mörder ist.. Das fand ich schon mal richtig super, die Spannung ging somit nie verloren ;) Der Freitag will einfach nicht vorüber gehen, und er fängt immer wieder von vorne an, nachdem Elmar Kreuzer jedes mal mit 2 Schüssen getötet wird.. Auch wenn ich immer wusste, dass Elmar Kreuzer sowieso jedes mal sterben würde, hat es die Neugierde auf den wiederholten Freitag nie genommen, da jeder Tag anders verlief.. Die Handlung des ganzen Buches war einfach TOP (: Jedoch muss ich eines kritisieren: Die Verarbeitung des Buches.. Mein Buch kam leider schon beschädigt bei mir an.. Die Schutzfolie des Einbandes löst sich irrsinnig schnell, was ich total schade finde, da ich das Cover gar nicht mal so schlecht finde.. Ich gehe immer so vorsichtig mit meinen Büchern um, aber bei diesem Buch kann man noch so vorsichtig sein, die Schutzfolie löst sich an allen Ecken und Kanten :( Das Buch war toll, die Verarbeitung jedoch echt mies ..

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    shao

    shao

    23. June 2011 um 17:32

    Elmar Kreuzer traut seinen Augen nicht, als eines Tages ein junges Mädchen vor seinem Schreibtisch steht und ihn um Hilfe bei der Aufklärung des Todes ihres Vaters bittet. Lisa ist erst 13 und doch fällt ihr auf, was alle Erwachsenen nicht sehen können oder sehen wollen: Etwas an diesem Fall stimmt nicht. Und so begibt sich Elmar auf eine Suche, die alles in Frage stellt, was er zu kennen dachte: Sein Leben, seine geistige Gesundheit, seine zwischenmenschlichen Bindungen und sogar seine Sterblichkeit. * In diesem Buch kommt einem einiges bekannt vor und es wird spätestens in den letzten Kapiteln auch sehr deutlich, woher der Autor seine Inspiration gezogen hat. Und dennoch ist dieses Mal die vorliegende Idee ganz anders umgesetzt und das sogar sehr gut. * Die Figuren sind zwar teilweise klischeehaft, der Autor versteht es aber, diese Klischees geschickt zu nutzen und schafft so das Bild einer ganz typischen deutschen Kleinstadt mit allen ihren Personen und Persönchen. Elmar selbst ist sehr interessant und durchdacht angelegt, sehr glaubhaft ausgearbeitet, so dass man seine Handlungen und Denkweisen sehr gut nachvollziehen kann. * Lisa, am Übergang zwischen Kindheit und Erwachsenwerden ist ebenso sehr intensiv ausgearbeitet. Man nimmt ihr sowohl die kindlichen, als auch die reifen Momente ab, ihre Äußerungen und Verhaltensweisen wirken dabei nie aufgesetzt, albern oder unpassend, was schon eine Leistung ist, wenn man bedenkt, wie weit weg von diesem Alter man selber als Leser und der Autor als Schöpfer der Figur ist. * Die Handlung ist insgesamt durchdacht und weitgehend logisch, die Auflösung ist geschickt und selbst als erfahrener Krimileser braucht man eine ganze Weile um der Lösung auf die Spur zu kommen, was nur für den Autor spricht. * Allerdings liegen im „Warum“ einige Schwachpunkte der Handlung. Um dies genauer auszuführen müsste man zu viel der Handlung vorweg nehmen, daher nur kurz der Hinweis, dass das „Wie“, das „Warum“ und vor allem der psychische Hintergrund der „eigenen Hölle“ meiner Meinung nach sehr viel ausführlicher hätte behandelt werden können. * So wird der Leser vor eine Situation gesetzt und muss mit ihr zurechtkommen, ob er die Hintergründe, die Ursprünge und Gründe nachvollziehen kann oder nicht. Diejenigen, die schon als Kinder immer und überall nachgefragt haben (wie ich) haben da vielleicht ihre Probleme mit, anderen mag es leichter fallen, sich auf die Geschichte einzulassen und einfach die Situationen zu akzeptieren. * Die Sprache ist sehr gut, sehr klar und deutlich, sehr präzise. Sie bringt auf den Punkt, was die Protagonisten denken und fühlen, woran sie zweifeln und was sie umtreibt, ohne dabei zu viel oder zu wenig Distanz zu wahren. Der Leser kann so in die Handlung eintauchen, ohne die Unsicherheiten und Ängste an sich heran lassen zu müssen. Dabei bleibt die Handlung immer nachvollziehbar und die Sprache gut lesbar und eingängig und vor allem der jeweiligen Situation angepasst. * Insgesamt ein interessantes Buch mit einem aufregenden Thema, einer schnörkellosen Sprache und authentischen Figuren, leider aber auch mit einigen Schwächen in der Erklärung der Hintergründe. Krimifans und Freunde übernatürlicher Phänomene werden aber sicherlich ebenso ihren Spaß damit haben wie die Leser, die einfach „nur“ mal etwas ganz Anderes, ganz Neues erleben wollen.

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    Annora

    Annora

    17. June 2011 um 08:51

    Da ich aber auch besonders gerne Romane lese, die Zeitreisen zum Thema haben, war es natürlich auch vor allem das, was mich an diesem Buch gereizt hat - die Vorstellung einen Tag wieder und wieder zu erleben. instinktiv habe ich mich schon dabei ertappt, dass ich überlegt habe wie mein 06.10.2006 ausgesehen hat... Meiner Meinung nach ist "Jeder Tag endet mit dem Tod" ein sehr gelungener Roman, der mich - nicht nur aufgrund der Schauplätze - beigeistert hat. Michael Schröder hat es geschafft, mich in den Roman hinein zu ziehen, die Stimmungen der Protagonisten nachzuempfinden und Kreuzers teils düstere und melancholische Art nach außen zu transportieren. Insgesamt fand ich die Stimmung des Romans sehr getrübt, was aber unheimlich gut auf die Geschichte abgestimmt war. Es passte einfach und hat so die Handlung sehr gut untermalt. Als kleinen Lichtblick, als Farbklecks in dieser doch grauen Geschichte, habe ich Lisa empfunden. Sie war, trotz ihres Schicksalsschlages und ihrer eigenen Trauer um den Vater dennoch das Gegenteil von Kreuzer: fröhlich, optimistisch und einfach erfrischend. Lisa ist so ein intelligentes und einfühlsames Mädchen und dabei so stark, dass sie auch für Kreuzer selbst zu einer wichtigen Stütze und Hilfe wird. Sie ist seine Motivation, weiter zu machen, trotz der wiederkehrenden und immer stärker werdenden Kopfschmerzen. Lisa als Teenager ist für mich der stärkste Charakter des Buches. Mit jedem Puzzleteil, das der Kommissar zusammensetzt, klärt sich aber auch die Melancholie in der Geschichte auf. Die Schmerzen spielen eine zentrale Rolle, vielleicht empfinde ich das aber auch nur individuell so (als Mitgränepatient), aber ich kann sie spüren die Schmerzen und die Last, den Tag unter diesen Schmerzen ertragen zu müssen. Die Spritzen helfen ihm damit umzugehen, klarer zu sehen, auch in seinem Fall. Und je näher er dem Mörder kommt, desto gelöster auch die Atmosphäre des Buches. Der Spannungsbogen wurde gleich zu Beginn der Geschichte aufgebaut und konstant hoch gehalten. Ich hatte bis zum Schluss keine Idee, wer der Mörder ist und hatte auch die ganze Zeit jemand völlig anderen in Verdacht. Dieses Buch ist für mich ein Überraschungs-Highlight geworden, denn zu Anfang, da war ich zugegebener Maßen skeptisch, o dieses Buch von einem noch unbekannten Autor und von einer Community gewählt tatsächlich auch qualitativ überzeugen kann. Es kann! Und in Zukunft werde ich auf epidu.de öfter mal mitlesen und mitbestimmen, welcher Roman als Buch veröffenlicht werden soll, denn ich bin sehr gespannt, welche Schätze noch dort schlummern. Ich möchte Euch dieses Buch unbedingt ans Herz legen und zwar mit einer 5-Sterne-Bewertung :-)

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    Asaviel

    Asaviel

    16. June 2011 um 08:58

    Ausstattung: Der Titel nimmt meiner Meinung nach schon ziemlich viel von der eigentlichen Geschichte vorweg. Das Cover ist jedoch passend gewählt. Eine Uhr, die in einem Strudel umher gewirbelt wird und dazu noch jede Menge Blut sind eindeutige Hinweise auf den Inhalt des Buches. Inhalt: Obwohl es schon lange nicht mehr sein Zuständigkeitsgebiet ist, gelingt es der jungen Lisa den Kriminalpolizisten Elmar Kreuzer davon zu überzeugen in ihrem Heimatort nach dem Mörder ihres Vaters zu fanden, denn sie kann nicht glauben, dass er einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war. Auch Elmar merkt schnell, dass an der ganzen Sache etwas faul ist. Doch nach einiger Zeit ist klar: Elmar hat nur einen Tag, um den Mörder zu finden, denn wenn es ihm nicht am Freitag den 6. Oktober gelingt, wird er getötete und muss den Tag von Neuem beginnen. Meine Meinung: Ich konnte mich leider von Beginn an nicht mit dem Protagonisten Elmar Kreuzer, dem Kripobeamten anfreunden. Er ist dieser typische Beamte, alleinstehend und der Meinung, dass er keine Zeit für eine Beziehung hat. Außerdem der Held, der kein Held sein will. Das macht ihn zu einer Figur, die man schon oft gesehen hat. Lisa, die Tochter des Ermordeten, ist eine starke kleine Persönlichkeit und hat mich mehr als einmal schmunzeln lassen. Doch um den Polizisten aufzuwiegen, taucht sie dann zu selten auf. Für mich war die Geschichte langatmig und im Endeffekt auch langweilig. Der erste Freitag, den Elmar Kreuzer erlebt wird in epischer Breite erzählt, danach folgen noch fünf oder sechs weitere, die zwar nicht mehr so lang abgehandelt werden, doch es kann kaum Spannung aufkommen. Mein Verdacht fiel recht schnell auf den tatsächlichen Mörder und auch der zweite Handlungsstrang, der eben aus der Sicht des verrückten Mörders geschildert wird, kann das ganze leider nicht aufwerten. Am Ende werden alle Fragen, die im Laufe des Buches aufgeworfen werden, beantwortet. Der Grund für den Mord ist dann aber auch wieder einer, den man schon x-mal so oder so ähnlich gehört, gesehen oder gelesen hat. Fazit: Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen, da ich mit dem Protagonisten nicht warm geworden bin und ich über weite Strecken wirkliche Spannung vermisst habe. Dazu noch ein Ende, das zwar alles auflöst, aber nichts Ungewöhnliches mehr bietet. Nun ja, wem es gefällt: Ich vergebe 2 von 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    buchratte

    buchratte

    05. June 2011 um 23:28

    Das Leben des Kriminalkommissars Elmar Kreuzer ändert sich schlagartig als die dreizehnjährige Lisa vor seiner Tür auftaucht. Ihr Vater ist ermordet worden, doch die Zuständigen der Polizei rühren keinen Finger um den Mord aufzuklären. Für sie ist der Fall erledigt und abgelegt. Damit will sich Lisa nicht abfinden. Sie will wissen warum ihr Vater sterben musste und durch wessen Hand. Begeistert hat sie in der Zeitung einen Artikel über den erfolgreichen Kommissar Kreuzer gelesen, einen der niemals aufgibt. In ihn setzt sie all ihre Hoffnung um doch noch den Mord an ihrem Vater aufzuklären. Bereitwillig erklärt Kreuzer sich das Ganze genauer anzuschauen und bereits nach kurzer Zeit fallen auch ihm einige Ungereimtheiten in dem Fall Udo König auf, die so nicht sein dürften. Doch weit kommt er nicht mit seinen Ermittlungen. Denn bereits am Ende des ersten Tages wird er ermordet. Wer meint das wars, der irrt. Inspiriert durch den Film “ Und täglich grüßt das Murmeltier“ wird das nicht der letzte Tag in diesem Roman bleiben, der für Elmar mit dem Tod endet. Anfangs verwirrt, beginnt Elmar den immer wiederkehrenden Tag für sich zu nutzen und weitere Nachforschungen anzustellen. Er ist jedoch nicht der Einzige für den Tag immer und immer wieder von vorne anfängt…… Angelockt durch das Cover und den Titel des Buches, bin ich wie eine Motte im Licht der Story abgetaucht. Der flüssige Schreibstil wie auch die Idee zum Buch haben mir sehr zugesagt. Elmar Kreuzer als Person konnte mich voll und ganz überzeugen. Die Geschichte an sich ist mit einer angemessenen Menge an Spannung versehen, jedoch bin ich der Meinung, dass es nur von Vorteil wäre das Ganze etwas kürzer und weniger ausschweifend zu gestalten. Manchmal bekam ich beim Lesen das Gefühl, dass da gar kein Raum mehr für eigene Gedanken des Lesers wäre, weil der Autor einem einfach alles bis ins kleinste Detail vorsetzt. Trotz der Kritikpunkte hat Michael Schröder als Autor bei mir gepunktet. Sein nächstes Werk, sofern im Krimi- und Thrillerbereich angesiedelt, werde ich mir nicht entgehen lassen.

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    03. June 2011 um 22:13

    "Er trug die Erinnerungen eines Tages in ihm, den alle anderen, vermutlich auf der ganzen, verflucht beschissenen Welt erneut erlebten. Zurückgesetzt. An den Anfang geschleudert. Verdammt dazu, einen ganzen Tag erneut zu erleben. Warum? Was war passiert?" Elmar Kreuzer staunt nicht schlecht, als die dreizehnjährige Lisa König ihn bittet, den Mord an ihrem Vater zu untersuchen. Die örtliche Polizei hat den Fall als einfachen Raubmord zu den Akten gelegt, doch Lisa glaubt nicht, dass ihr Vater das zufällige Opfer eines Einbrechers war; er wurde gezielt ermordet. Doch niemand will ihr glauben, niemand die offensichtlichen Beweise sehen. Kreuzer willigt ein, ihr zu helfen und gerät damit an die Grenzen seiner Realität. Denn schon am ersten Tag seiner Ermittlungen wird er erschossen - und wacht am nächsten Morgen doch lebendig auf. Nur ist es wieder derselbe Tag, den er eben erst erlebt hat... ________ Meine Meinung Das Konzept ist bekannt: wie schon Bill Murray in "Und täglich grüßt das Murmeltier" ist Kommissar Elmar Kreuzer gezwungen, denselben Tag wieder und wieder zu durchleben. Doch während Murrays Filmschicksal witzig ist, ist es für Kreuzer ein Wettlauf mit der Zeit. Ihm bleibt immer nur ein Tag zum Ermitteln, denn jeden Abend wird er umgebracht. Erst wenn er den Mörder von Udo König und damit auch seinen eigenen Mörder findet, wird er die Zeitschleife durchbrechen können, in der er steckt. Denkt man am Anfang vielleicht, dass die Geschichte langweilig werden könnte, wenn der Kommissar immer wieder denselben Tag erleben muss, wird man bald eines besseren belehrt. Denn Kreuzer hat einen für Ermittler einmaligen Vorteil: er kann einen Zeugen wieder und wieder befragen, dabei mal nett vorgehen, mal bedrohend; er kann Spuren nachgehen, von denen er eigentlich gar nichts wissen kann, von denen er aber am Vortag schon erfahren hat. Und mit jedem Tag verdichtet sich das Bild und Kreuzer kommt dem Mörder immer näher. Er trifft auf eine Reihe von Verdächtigen, doch immer wenn man denkt, dem Mörder endlich auf der Spur zu sein, wird der Verdächtige auch schon wieder entlastet. So bleibt man tatsächlich bis zum Schluss im Ungewissen, wer der Täter war und die Geschichte ist von Anfang bis zum Ende spannend. Leute, die absolut kein Science Fiction leiden können, müssen sich übrigens nicht zurückhalten, sondern können trotzdem getrost zu diesem Krimi greifen. Denn das Element der Zeitschleife ist zwar da, aber Kreuzer entwickelt keine wüsten Theorien von Wurmlöchern, Paralleluniversen etc., um das Phänomen zu erklären. Er nimmt es einfach hin, da er es nun mal nicht ändern kann, und versucht es zu seinem Vorteil zu nutzen. Abgesehen von der unüblichen Art dieses Krimis hat mich auch gerade der Charakter des Elmar Kreuzer sofort fasziniert. Kreuzer ist ein sehr sympathischer Ermittler, den ich auch gerne an meiner Seite hätte, falls ich mal polizeiliche Hilfe brauche. Er ist stur und gibt nicht auf, wenn er eine Spur wittert und genau diese Charaktereigenschaft ist es, die Lisa zu ihm geführt hat. Kreuzer selbst ist kinderlos, Lisa eine Vollwaise. Von Anfang an ist ihm das junge Mädchen, das alleine über hundert Kilometer reist, um ihn zu finden, sympathisch und er entwickelt fast schon väterliche Gefühle für sie. Irgendwie ist mir die Beziehung zwischen den beiden tatsächlich nahegegangen und ich fand sie sehr berührend. Mein Fazit: Okay, das Cover ist eher mau, aber gebt dem Buch bitte eine Chance! Denn drinnen steckt eine wirklich gute, spannende Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Nicht umsonst haben die Leser der EPIDU-Community dafür gevotet, dass dieses Buch verlegt werden soll. Schröder hat ein interessantes Konzept aus Krimi und Science-Fiction geschaffen und mir damit einen unüblichen, echt spannenden Krimigenuss beschert.

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    marion_gallus

    marion_gallus

    15. May 2011 um 19:36

    Der Roman erzählt die Geschichte des Kriminalkommissars Elmar Kreuzer, der seinen Dienst in Karlsruhe leistet und eines Tages von der 13-jährigen Lisa König in seinem Büro aufgesucht wird. Dabei hat sie einen Zeitungsartikel ( in dem er selber als der Polizist hochgelobt wird, der niemals aufgibt) und eine Ermittlungsakte. Diese hat sie der Polizei aus Ihrer Heimatstadt entwendet, weil sie mit deren Arbeit nicht einverstanden ist und darum die Hilfe von Kreuzer erbittet. Lisas Vater ist drei Monate zuvor – angeblich bei einem Einbruch in seinem Hause – zu Tode gekommen. Doch Lisa glaubt nicht daran. Für sie ist dieser Fall nicht „rund“, wie sie selber es nennt. Es wurde nicht richtig ermittelt, Spuren nicht berücksichtigt, etc. Sie hat das Gefühl, dass ihr Vater ermordet wurde und die Polizei und der Verwaltungsapparat aus Eisenheim dies unter den Teppich kehren. Darum ist sie auf eigene Initiative bis nach Karlsruhe gefahren um Kreuzer zu überzeugen und auf ihre Seite zu ziehen. Dies schafft sie erstaunlich schnell. Kreuzer ist dem traurigen, mutigen Charme des Mädchens sofort erlegen und ein schneller Blick in die Ermittlungsakte, während Lisa die Toilette besucht, reicht aus um seine Ermittlerneugier zu wecken. Er begleitet Lisa in seine Heimatstadt und nimmt sich vor, den dortigen Beamten ein wenig auf den Zahn zu fühlen um Lisas Vermutungen nachzugehen und evtl. sogar zu bestätigen. Dort angekommen endet dieser Tag für ihn mit dem Tod und das von diesem Moment an täglich. Denn er erwacht immer wieder am Morgen des 06.10.2006 in seinem Hotelzimmer, er ist in einer Zeitschleife gefangen. Wie kommt er da heraus…. ? Ich beginne mit dem Erscheinungsbild des Buches. Das Cover ist mit den Farben schwarz, rot und weiss nicht zu bunt gehalten. Die Spirale und die Uhr auf der Vorderseite passen gut zum Thema des Romanes. Die Inhaltsangabe ist zentriert geschrieben und somit wirkt das Erscheinungsbild aufgeräumt, was mir gut gefällt. Die Folie des Taschenbuches löst sich leider auch hier nach Ende der Lektüre bereits an den Rändern ab, der Buchrücken weist leichte Knicke auf. Wobei ich sehr pfleglich mit Büchern umgehe und diese nicht auseinanderbiege, während ich lese. Die Seiten sind schön und übersichtlich aufgebaut. Eine Seite umfasst 33 Zeilen in einer ziemlich kleinen Schrift. Die etwas grösseren Zeilenabstände und angenehmen Ränder lockern allerdings angenehm auf und machen das Lesen somit nicht zu anstrengend. Die Kapitel sind recht lang gehalten aber nicht zu lang. Ich habe nie die Lust verloren und mich auch dabei erwischt, ein Kapitel mehr zu lesen als ich es vorher geplant hatte. Etwas schade finde ich, dass es weder ein Nachwort des Autors, noch eine kleine Information über diesen im Buch gibt. Ein kleiner Abschnitt „Über den Autor“, evtl. mit einem Foto und Hinweise auf weitere Werke hätten mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm, die Handlung liest sich locker. Die Sätze sind meist recht kurz gehalten. Sie gibt es öfters als verschachtelte Kommasätze, was bei Krimis aber nicht unüblich ist. Teilweise sind die Sätze sehr schön und auch gehoben formuliert und dann wieder sehr umgangssprachlich. Mit gezogener Pistole in der Luft „rumfuchteln“ finde ich z.B. ein bisschen zu locker. Genauso wie dauernd „Scheisse“ o.ä. zu lesen. Dann gibt es aber – wie gesagt – wieder Sätze, die sehr schön sind: „Verrückt hin und verrückt her, am Ende blieb die Neugierde, erhob sich als Sieger über Zweifel, Angst und besseres Wissen.“ Solche Sätze mag ich und davon gibt es auch einige. Also gleichen solche Formulierungen die umgangssprachlichen „Ausrutscher“ für mich wieder aus. Der Spannungsbogen ist gut gelungen, auch wenn man ständig den selben Tag erlebt, es ist keiner wie der vorherige und man fiebert mit dem Protagonisten wahrlich mit. Die Figur des Elmar Kreuzer ist mir von Anfang an sympathisch, lässt er sich doch oft von Gefühlen leiten, hört auf sein Bauchgefühl, kombiniert aber gleichzeitig auch haarscharf. Mit der Figur der Lisa wurde ich erst im letzten Drittel richtig warm, was eigentlich nicht ausbleibt. Denn Anfangs tritt sich immer nur kurz auf und erst später wird der Kontakt zu ihr intensiver. Dann wächst aber auch sie dem Leser ans Herz. Das Ende hat mir einerseits richtig gut gefallen aber andererseits hätte ich mir doch noch einen klitzekleinen Epilog gewünscht… ;-) Fazit: Ein wirklich lesenswerter Krimi, der Spaß macht und durch die EPIDU-Community zu Recht gewählt wurde. Der Roman erhät von mir 4 von 5 Punkten. Die Handlung ist gut, der Schreibstil angenehm, die Qualität des Buches ist jedoch noch verbesserungswürdig. Mein Dank geht an die Bloggerseite Blogg-dein-Buch.de und dem EPIDU – Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. © Buchwelten 2011

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    bicyclist

    bicyclist

    14. May 2011 um 01:58

    Ein sehr gelungener Krimi, der das Motiv von "und täglich grüsst das Murmeltier" ins Krimigenre übertragt. Ein 42 jähriger Ermittler aus Karlsruhe wird von einer 14 jährigen aus Eisenberg in der Pfalz gebeten, den scheinbaren Raubmord an ihrem Vater aufzuklären. Am Ort des Verbrehens angekommen erlebt der Ermittler so lange denselben Tag bis das Verbrechen geklärt ist. Dramaturgisch gelungen und fesselnd geschrieben, klare Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder

    Jeder Tag endet mit dem Tod
    Natasha

    Natasha

    02. May 2011 um 18:29

    Eine bestechend surreale Idee mit einem bodenständigen Krimi zu verknüpfen, das ist neu und macht viel Spaß. Wenn dann noch eine so originelle Sprache wie hier und spannende Figuren hinzukommen, hat sowohl der Krimifreund als auch der Liebhaber etwas speziellerer Geschichten eine passende Lektüre gefunden.