Michael Seitz Die verlorenen Kinder

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Inhaltsangabe zu „Die verlorenen Kinder“ von Michael Seitz

Ein Wiener Kriminal-Roman über Gerechtigkeit und Vergangenheit. Falco Brunners erster Fall. April, 2015: In Wiener Pflegeheimen werden zwei Bewohner innerhalb weniger Tage auf die gleiche Weise getötet. Privatdetektiv Falco Brunner nimmt die Ermittlungen auf. Was sich auf den ersten Fall als ein „Pflegeskandal à la Lainz" darstellt, führt den suspendierten Ex-Polizisten in die Vergangenheit der Wiener Kinderheime – insbesondere des Heimes am Wilhelminenberg. In den Mittelpunkt von Falcos Ermittlungen rücken die Missbrauchsskandale der 60er Jahre. Ehemalige Betroffene leiden bis heute unter den Folgen und haben verschiedene Wege gefunden, ihre Kindheitstraumata zu verarbeiten. Falco kämpft gegen eine Mauer des Schweigens. Seine Ermittlungen führen ihn in höchste Kreise. Der Preis der Gerechtigkeit ist ein hoher … »Die verlorenen Kinder« von Michael Seitz ist ein eBook von Topkrimi – exciting eBooks. Das Zuhause für spannende, aufregende, nervenzerreißende Krimis und Thriller. Mehr eBooks findest du auf Facebook. Werde Teil unserer Community und entdecke jede Woche neue Fälle, Crime und Nervenkitzel zum Top-Preis!

spannend und nervenaufreibend

— Honigmond

Spannend bis zur letzten Seite

— Diana182

Das Schicksal der Sternkinder

— bk68165

Spannend und schockierend....unbedingt lesen!

— nellsche

„Die verlorenen Kinder“ von Michael Seitz ist vom Schreibstil gut zu lesen. Anfangs verwirren die vielen Nebenhandlungen.

— Taluzi

Ein Buch, welches den Opfern Stimme verleiht

— MissSophi

Bedrückende Geschichte, aber klasse erzählt!

— mabuerele

Super Buch

— kleinemaus2013

Ein sehr bewegender Wien-Krimi über Missbrauchsfälle in Kinderheimen und die jahrelange Vertuschung. Absolut Lesenswert.

— Buecherseele79

Verloren haben die Kinder in diesem Buch doppelt: ihre Kindheit und Zukunft - ein aufwühlenes Thema zieht sich durch diesen gelungenen Krimi

— EvelynM

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Ein sehr gelungenes Debüt

    Die verlorenen Kinder

    unclethom

    03. October 2017 um 16:51

    Ein, wie ich meine, sehr gelungenes Debüt als Krimiautor. Michael Seitz war mir bislang bekannt als Autor historischer Romane. Dieses Mal hatte ich das große Vergnügen sein Debüt als Krimiautor zu lesen. Und gleich ein so heikles Thema wie Missbrauch. Doch es ist ihm sehr gut gelungen dieses Thema umzusetzen.Michael Seitz ist es gelungen mich gleich auf den ersten Seiten des Buches abzuholen und mich zu fesseln bis hin zum Finale.Die Protagonisten sind durchweg glaubhaft beschrieben, insbesondere jedoch Falco Brunner, ein Typ mit Ecken und Kanten, Ein Weiberheld wie er im Buche steht ist besonders gut gelungen, er ist ein Typ mit dem man sich gerne auf ein Bierchen treffen möchte.Man spürt auf jeder Seite die Wut und den Hass auf die Täter und man würde am liebsten die Opfer in den Arm nehmen und trösten. Doch mehr noch möchte man selbst die Täter bestrafen.Die Spannung, von Beginn an auf einem recht hohen Level, steigert sich zum Ende hin immer mehr, so dass es sehr schwer fällt das Buch aus den Händen zu legen. Neben den toll beschriebenen Figuren sind die Schauplätze so schon beschrieben dass man sich dort ganz sicher gut zurechtfinden würde, wenn man dort vor Ort wäre.Im Großen und Ganzen ist dem Autor ein wirklich beeindruckendes Debüt nun auch als Krimiautor gelungen, und man kann sehr gespannt sein, was er in Zukunft noch hervorbringen wird.Für mich sind das hochverdiente 4,5 von 5 Sternen, sowie eine Kauf- und Leseempfehlung!

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  • Leserunde zu "Die verlorenen Kinder" von Michael Seitz

    Die verlorenen Kinder

    MichaelSeitz

    • 679
  • Das Schicksal der Heimkinder

    Die verlorenen Kinder

    Honigmond

    29. August 2017 um 22:32

    Zur Buchbeschreibung:Ein Wiener Kriminal-Roman über Gerechtigkeit und Vergangenheit. Falco Brunners erster Fall. April, 2015: In Wiener Pflegeheimen werden zwei Bewohner innerhalb weniger Tage auf die gleiche Weise getötet. Privatdetektiv Falco Brunner nimmt die Ermittlungen auf. Was sich auf den ersten Fall als ein „Pflegeskandal à la Lainz" darstellt, führt den suspendierten Ex-Polizisten in die Vergangenheit der Wiener Kinderheime – insbesondere des Heimes am Wilhelminenberg. In den Mittelpunkt von Falcos Ermittlungen rücken die Missbrauchsskandale der 60er Jahre. Ehemalige Betroffene leiden bis heute unter den Folgen und haben verschiedene Wege gefunden, ihre Kindheitstraumata zu verarbeiten. Falco kämpft gegen eine Mauer des Schweigens. Seine Ermittlungen führen ihn in höchste Kreise. Der Preis der Gerechtigkeit ist ein hoher … Mein Leseeindruck:Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog  und lässt den Leser erahnen, was auf ihn zukommen wird. Man erfährt danach einiges über den Hauptprotagonisten und seine Familienumstände, die im Verlaufe des Buches noch einige Male präsent sein werden. Auch erfährt man viel über die damaligen Missstände in den Wiener Kinderheimen und über deren Betreuer. Diese Missstände beruhen auf wahre Begebenheiten in den 60iger Jahren und lässt es einem eiskalt den Rücken runterlaufen. Grausam und ekelhaft, einfach kaum vorstellbar, was da vor sich gegangen sein muss. Am Ende erfährt man, wer hinter den vielen Rachemorden steckt und was der Täter selbst durchmachen musste.Mein Fazit:Ein gut geschriebener Krimi, welcher spannend & schockierend war, aber auch einige Stellen zum Schmunzeln parat hatte. Ein kleines Problem hatte ich mit dem stellenweisen Dialekt, womit ich nicht so gut zurecht kam. Auch war teilweise das Hin- und Her zwischen den Ex-Eheleuten und dem neuen Partner und gleichzeitig Kollegen etwas zu viel, aber dennoch mit witzigen Passagen. Daher vergebe ich nur 4 Sterne.

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  • eBook Kommentar zu Die verlorenen Kinder von Michael Seitz

    Die verlorenen Kinder

    Koppera Hans

    23. August 2017 um 18:58 via eBook 'Die verlorenen Kinder'

    Meine Hochachtung, da erkenne ich den jungen Jediritter aus Teisnach wieder

  • Die verlorenen Kinder

    Die verlorenen Kinder

    Blaustern

    20. July 2017 um 12:10

    Falco Brunner, ehemaliger Polizist, arbeitet nun als Privatdetektiv. Die junge reiche Frau Susanne Markhoff erhält von der Polizei den Tipp, Falco als Privatdetektiv zu engagieren. Somit tritt sie an ihn heran und bittet ihn, den Auftrag anzunehmen, denn ihr sehr viel älterer Mann, der inzwischen Greis war und in einem Pflegeheim lag, ist umgebracht worden. Sie wünscht Aufklärung und traut keinem so richtig. In einem weiteren Pflegeheim wird der nächste Greis auf die gleiche Art umgebracht, und die Fälle scheinen zusammenzuhängen, denn die beiden kannten sich. Die Ermittlungen führen in die Vergangenheit, zu Missbräuchen in einem Kinderheim in den 60er Jahren. Dabei wurde seinerzeit alles vertuscht, da sich die Beteiligung der Herrschaften bis in die höchsten Kreise zieht, und die haben die Macht. Doch die Opfer sind inzwischen erwachsen, leben noch und sind traumatisiert. Wer von den vielen Kindern rächt sich nun? Ein Krimi, welcher sich mit dem erschütternden Schicksal vieler Kinder in Kinderheimen befasst, dessen Aufklärung es bis heute nie geben soll, weil es in den hohen Kreisen stattfand, welches wahre Begebenheiten sind und geschickt mit in die Krimihandlung eingefügt wird. Von Beginn an wird Spannung erzeugt und gehalten, indem es eine Unmenge an Personen gibt, die betroffen sind und der oder die Täterin sein könnten. Gerade anfangs führt das natürlich zu Verwirrungen, wobei aber gerade dadurch immer wieder überraschende Wendungen erfolgen. Kursiv gedruckt melden sich dann immer wieder die Opfer zu Wort, was sehr bedrückend ist. Aber auch Falcos Privatleben spielt eine große Rolle, der von seiner Frau getrennt ist, die nun mit den beiden Kindern mit seinem ehemaligen Freund und Kollegen Bruno zusammenleben. Diesen hasst er regelrecht dafür und macht ihn auch dafür verantwortlich, dass er seinen Job bei der Polizei aufgeben musste. Der Schreibstil ist gut lesbar.

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  • Wenn die Vergangenheit die Gegenwart einholt

    Die verlorenen Kinder

    camilla1303

    19. July 2017 um 16:56

    Der Kriminalroman „Die verlorenen Kinder“ von Michael Seitz ist 2017 in der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH erschienen und handelt sich um den ersten Fall von Falco Brunner, einen Wiener Ermittler. In Wiener Pflegeheimen werden zwei betagte Bewohner ermordet. Geht die Wiener Kriminalpolizei beim ersten Mord noch von der Tat einer überforderten Nachtschwester aus, stellt sich bald heraus, dass hier ein Serientäter sein Unwesen treibt. Die Witwe eines der Opfer engagiert den Privatdetektiv Falco Brunner, ein suspendierter Beamter der Wiener Kriminalpolizei, der bald die dunkle Geschichte des Wiener Kinderheimes am Wilhelminenberg als mögliches Tatmotiv ermittelt. Doch Falco kämpft gegen eine Mauer des Schweigens und seine Ermittlungen führen ihn bis zum Bezirksvorsteher und sein eigener Sohn wird entführt. Die Schreibweise des Autors hat mir gut gefallen. Michael Seitz schafft es die Spannung der Geschichte, durch unterschiedliche Wendungen und immer neue Handlungsstränge, hoch zu halten und prangert so ganz nebenbei Themen an, die in der Vergangenheit Wiens und teilweise noch in der Gegenwart von Bedeutung sind: Der Pflegeskandal in Lainz, die Missbrauchsskandale der 60er-Jahre, die schlagenden Burschenschaften mit ihren Kameraden und die Partei, die immer Recht hat und nicht in Ungnade fallen darf. Das Buch wird vor allem österreichische Leserherzen höherschlagen lassen. Dem Buch mangelt es teilweise an Ortsbeschreibungen. Ich als Österreicherin wusste zwar, wie ich mir welche Gasse Wiens und beispielsweise den Narrenturm vorstellen kann, Leser die Wien nicht kennen, werden sich die einzelnen Tatorte aber nicht vorstellen können. Außerdem betrachtet man das Buch mit anderen Augen, wenn man erraten kann, von welcher Partei da die Rede ist, denn diese wird nie mit Namen genannt. Ich kann somit nicht sagen, ob dies den Lesefluss beeinflussen kann. Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen und ich freue mich schon auf weitere Fälle rund um Falco Brunner. Welche dunklen Geheimnisse unserer Hauptstadt Michael Seitz wohl für seinen nächsten Kriminalroman wählt?

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  • Die verlorenen Kinder

    Die verlorenen Kinder

    Diana182

    18. July 2017 um 10:25

    Das Cover zeigt ein altes Kinderfahrrad, das vergessen an einer Hauswand lehnt. Darüber der eindeutig, passende Titel des Buches, welches direkt meine Neugier weckte. Hier war ich echt gespannt, welche Geschichte sich im Buch verbergen könnte. Auch der Klappentext klingt vielversprechend und ist spannend formuliert. Meine Meinung:Der Einstig in die Geschichte gelingt recht schnell. Man lernt die einzelnen Mitwirkenden kennen und erfährt, in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. Allerdings ist es mir hier etwas schwergefallen, mir eigene Bilder im Kopf zu erstellen. So ganz haben die Figuren leider keine Form in meiner Fantasie annehmen können. Hier und da hätte ich mich noch ein paar ausführlichere Beschreibungen gewünscht. Aber das ist eben Geschmackssache. Die Geschichte beginnt direkt gruselig und spannend. Einschübe in Form von Erinnerungen aus der Vergangenheit lassen dem Leser hier und da leicht die Nackenhaare auferstehen. Manche Erläuterungen sind nichts für schwache Nerven und machen deutlich um was es hier eigentlich geht- Übergriffe an Kindern in Kinderheimen in den 60iger Jahren. Dier Spannungskurve steigt stetig an und nimmt den Leser mit auf eine bedrückende Ermittlungstour. Wer könnte der Mörder sein und wie passen alle Indizien zusammen!? Hier ist der Leser hautnah dabei und rät tatkräftig mit. Wer der Täter ist, wurde selbst mit erst bei der Auflösung bewusst. Das Ende ist passend gewählt und schließt die Geschichte in sich sehr gut ab. Es bleibt keine Frage offen und der Leser kann da Buch, wenn auch mit einem beklemmenden  Gefühl, abschließen. Mein Fazit: Ein spannendes Buch, welches ich fast an zwei Tagen gelesen habe. Ich wollte unbedingt wissen, wer der Mörder ist. Das letztendliche Gesamtbild setzt sich allerdings erst auf den letzten Seiten zusammen und offenbart eine grausame Geschichte. Für Krimifans eine echte Empfehlung!

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  • Das Schicksal der Sternkinder

    Die verlorenen Kinder

    bk68165

    14. July 2017 um 15:28

    Falco, frisch vom Polizeidienst suspendiert, arbeitet nun als privater Ermittler. Auch wenn er sich eigentlich lieber von einem One Night Stand zum nächsten hangelt, nimmt er trotzdem den Auftrag einer sehr attraktiven Witwe an. Die Frau möchte wissen, wer ihren Mann m Pflegeheim ermordet hat. Und Falco wird bald erkennen, dass dies nicht der erste Mord in einem Pflegeheim zu schein seid. Und es gibt einen Zusammenhang, eine Bruderschaft! Doch die Ermittlungen in dieser Bruderschaft werden für Falco brenzlig und auch die Witwe spielt ein seltsames Spiel. Zum Glück kann Falco seiner Ex, die als Pathologin arbeitet, vertrauen. Aber schon bald ist Falco persönlicher von dem Fall betroffen, wie er jemals gedacht hätte. Und für alle Beteiligten wird nichts mehr so sein, wie es zu Beginn des Falls gewesen ist. Nun zu meiner persönlichen Meinung zu diesem Buch. Missbrauch an Kindern, alleine dieses Thema lässt mich wütend und vor allem auch traurig werden. Beim Lesen musste ich oft sehr schwer schlucken. Kaum vorstellbar, was man den Kindern angetan hat und wie diese Menschen später damit leben müssen. Und noch weniger vorstellbar ist es, wenn man bedenkt, welche Machenschaften sich hinter der Geschichte verstecken. Und niemand will die Ereignisse wirklich aufklären. Für mich persönlich ist es daher gut nachvollziehbar, dass es da jemand geben wird, der die Sache selbst in die Hand nimmt. Also ich kann das Buch nur empfehlen und gerne 5 Sterne geben. Dieses Buch beschäftigt den Leser auch noch eine Weile nach der letzten Seite des Buches. 

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  • Mein Leseeindruck

    Die verlorenen Kinder

    ChattysBuecherblog

    14. July 2017 um 12:51

    Die Männer schleichen sich in die Schlafsäle zu uns herein. (1. Satz - Seite 9) Ich muss gestehen, dass ich mit Krimis aus Österreich so meine kleinen Probleme habe. Ob es am Wiener Schmä liegt? Ob es mit den Dialekten zu tun hat? Ich weiß es nicht. Umso überraschte war ich, als ich den Prolog gelesen hatte. Wow, war mein erster Gedanke. Spannend, aber auch verwirrend. Schnell habe ich nochmal den Klappentext studiert. Aha, dann war klar, wohin die Reise gehen sollte. Ein Thema, das einfach nur widerlich ist. Dann ging es aber auch schon nahtlos über und ich fand mich mit meinem "alten" Problem wieder. Ein Protagonist, mit dem ich irgendwie nicht so richtig warm wurde. Eine Sprache, die mir mitunter sehr fremd war und Geschehnisse, denen ich irgendwie nicht so richtig folgen konnte. Es waren für mich einfach viel zuviele Frauengeschichte oder Geschehnisse aus Falcos privatem Leben, so dass die Spannung nur selten zum Vorschein kam. Außerdem gab es meines Erachtens auch zu viel Randgeschehen, das nichts mit der Story zu tun hatte. (die Starwars Figuren, Drogentod einer Tochter, das Gespräch in der Selbsthilfegruppe...). Auch dieses führte nicht gerade zu einem Spannungsbogen. Der sogenannte rote Faden, wurde leider sehr oft unterbrochen. Vielmehr Wert wurde auf die Krankheiten gelegt. (Schizophrenie, Leukämie etc.) Das war mir doch etwas zu viel des Guten. Fazit: Die Thematik selbst ist erschreckend, widerlich, ekelhaft: Kindesmissbrauch. Ein Thema, das es wohl schon immer gab (hinter vorgehaltener Hand), aber leider auch weiterhin geben wird. Aber weshalb hatte der Autor es dann nicht als Hauptthema gewählt? Vordergründig ging es doch viel mehr um Leukämie. Welche Frau als nächste mit ihm ins Bett steigt und private Probleme. Der Krimianteil war leider zusammengefasst nur auf wenigen Seiten zu finden.

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  • Die verlorenen Kinder

    Die verlorenen Kinder

    StephanieP

    13. July 2017 um 13:08

    In zwei Pflegeheimen in Wien werden Bewohner auf dieselbe Art getötet. Der ehemalige Polizist und mittlerweile als Privatdetektiv tätige Falco Brunner wird von der Witwe eines Opfers beauftragt die Mordfälle zu klären. Bald lässt sich eine Verbindung zu den ehemaligen Kinderheimen in Wien und die dortigen Missbrauchsfälle feststellen. Falcos Ermittlungen gestalten sich äußerst schwierig, da die damaligen Opfer über ihre Vergangenheit schweigen und er sich mit den Ermittlungen viele Feinde schafft. Bei seinen Alleingängen bringt er zudem nicht nur sich selbst sondern auch seine Familie in große Gefahr. Michael Seitz ist es mit einem fesselnden Schreibstil und einer gut durchdachten und logischen Handlung gelungen einen lesenswerten Kriminalroman zu verfassen. Anfangs kommen viele Protagonisten im Buch vor, welche untereinander Verbindungen haben. Aus diesem Grund ist es anfangs notwendig das Buch aufmerksam zu lesen um weiterhin folgen zu können. Der Autor kann dann aber schnell Spannung aufbauen und durch geschickte Wendungen bis zum Ende aufrecht erhalten. Die einzelnen Kapitel sind eher kurz und logisch aufgebaut, wodurch unnötige Längen und Wiederholungen vermieden werden. Zudem findet sich zu Beginn jedes Kapitels das Datum und ggfs. der Ort, um die Geschehnisse besser einordnen zu können. Außerdem wechseln  sich mit der normalen Handlung immer wieder kursivgedruckte Kapitel ab, welche die traumatischen Erfahrungen der Kinder im Kinderheim verdeutlichen. Besonders gut gefallen hat mir, dass österreichische Begriffe in der Fußzeile schnell und einfach erklärt, bzw. übersetzt werden, wodurch der Lesefluss nicht beeinträchtigt wird. Da der Krimi in Wien spielt und immer wieder Sehenswürdigkeiten erwähnt werden, hätte ich mir mehr landschaftliche Beschreibungen gewünscht. Die Charaktere sind authentisch beschrieben, wodurch sie dem Leser schnell sympathisch/unsympathisch werden und er mitfiebern kann.  Allerdings wird zum Teil zu sehr auf das Privatleben von Falco eingegangen, wodurch die eigentliche Ermittlung hin und wieder etwas in den Hintergrund rückt. Das Buch behandelt das in unserer Gesellschaft lange übersehene Schicksal vieler Kinder in Kinderheimen. Michael Seitz hat zu diesem Thema gut recherchiert und schafft es die Missstände in den Heimen und Folgen für die Opfer aufzuzeigen. Dennoch gerät die eigentliche Handlung dadurch nicht in den Hintergrund. Meiner Meinung nach wurde das Thema perfekt in die Ermittlungen eingebaut. FAZIT: „Die verlorenen Kinder“ ist ein wirklich gelungener Kriminalroman. Ich vergebe daher 4 Sterne und hoffe auf eine Fortsetzung rund um Falco.

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  • Die verlorenen Kinder

    Die verlorenen Kinder

    nellsche

    10. July 2017 um 21:11

    In einem Wiener Pflegeheim wird ein Bewohner ermordet. Die Witwe beauftragt den Privatdetektiv Falco Brunner, den Mörder zu finden. Kurz darauf gibt es in einem anderen Pflegeheim einen weiteren Toten, der auf die gleiche Weise ermordet wurde. Welche Verbindungen gibt es zwischen den beiden Männern? Die Ermittlungen führen Falco zu Missbrauchsskandalen in den 60er Jahren in verschiedenen Kinderheimen, insbesondere im Heim am Wilhelminenberg. Die damaligen Opfer leiden noch heute. Falco verfolgt die Spuren, die bis in die höchsten Kreise führen.Puh, dieses Buch ging mir wirklich sehr nahe, da es auf wahren Begebenheiten beruhte. Man merkt ganz deutlich, dass der Autor sich sehr intensiv mit der Geschichte auseinandergesetzt hat und dass er mit Traumapatienten arbeitet. Die Beschreibungen sind äußerst authentisch und ließen mich mehr als einmal zutiefst schockiert und erschüttert zurück.Dieses Buch macht sehr nachdenklich und zeigt auf, wie sich einige der damaligen SS-Mitglieder nach Kriegsende in die Gesellschaft “integrierten”, teils sogar in kirchliche Ämter, und dort ihre dunklen Triebe auslebten. Unfassbar!Die Charaktere, von denen es sehr viele gab, wurden gut beschrieben. Falco gefiel mir sehr gut. Als ehemaliger Polizist geht er professionell an die Ermittlungen heran. Auch in sein Privatleben gibt es prima Einblicke. Ich fand ihn sehr sympathisch und würde mich freuen, noch mehr von ihm zu lesen.Neben den Ermittlungen, die Falco durchführte, wurden auch die polizeilichen Ermittlungen beschrieben. Beides lief also parallel, was ich sehr interessant fand.Zu dem möglichen Täter sowie dessen Motiv lieferte der Autor mehrere Anhaltspunkte. Ich hatte also viel Raum zum Spekulieren, wer dahinterstecken könnte und was die Beweggründe für die Taten waren.Der Plot war richtig gut durchdacht und ausgearbeitet und nicht durchschaubar. Erst nach und nach wurden die Zusammenhänge klarer.Ein kleiner Kritikpunkt sind die vielen Personen und Verbindungen untereinander. Da musste ich mich wirklich sehr konzentrieren, um den Überblick zu behalten. Insofern ist dies kein Buch, was ich schnell weglesen konnte, sondern es forderte meine ganze Aufmerksamkeit.Ein auf Tatsachen beruhender Krimi mit einem schockierenden Thema. Ein absolut lesenswerter Krimi, dem ich sehr gerne 5 von 5 Sternen gebe.

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  • Sind ohnehin alles nur Sternenkinder

    Die verlorenen Kinder

    Taluzi

    09. July 2017 um 18:58

    Nachdem Falco Brunner aus dem Polizeidienst ausgestiegen ist, ermittelt er in Wien als Privatdetektiv. Eines Tages kommt die gutaussehende und wohlbetuchte Susanne Markhoff zu ihm. Sie bittet ihn die Hintergründe zum Tod ihres Mannes herauszufinden. Ihr Mann war etliche Jahre älter als sie und starb in einem Pflegeheim. Falco findet heraus, dass es vor kurzer Zeit noch einen solchen Todesfall gab. Alles weist auf einen Pflegeheimskandal hin. Aber bei seinen Ermittlungen stößt er auf einen Missbrauchsskandal in einem Wiener Kinderheim in den 60er-Jahren. Hier begenet ihm eine Mauer des Schweigens, auch in den höchsten Kreisen. Was ist damals passiert und wer hatte mit den Missbräuchen zu tun? „Die verlorenen Kinder“ von Michael Seitz ist vom Schreibstil gut zu lesen. Anfangs verwirren die vielen Nebenhandlungen, denen viel Raum eingeräumt wird, besonders um den Protagonisten Falco. Falcos ehemalige Kollegen ermitteln in den Altersheim-Mordfällen und er erhofft sich immer mal wieder einige Informationen von ihnen. Besonders mit seinem Exkollegen Bruno kommt er gar nicht klar. Bruno lebt jetzt mit Falcos Exfrau Christiane zusammen und trug dazu bei, dass Falco aus dem Polizeidienst scheiden musste. Um die Rolle des Falco Brunners besser zu verstehen werden seinen Frauengeschichten sehr viel Platz eingeräumt. Am Anfang ist Falco ein richtiger Antiheld, aber nach und nach wird der Protagonist sympatischer. Mehr im Vordergrund hätte die gut recherchierte Geschichte um das Wiener Kinderheim Wilhelminenberg stehen dürfen. Missbrauch, Demütigungen und sexuelle Übergriffen auf Kinder des Heimes und auch in anderen Heimen entsprechen der schrecklichen Realität. In Rückblicken und Perspektivwechsel wird aus Sicht der Opfer darüber berichtet. Michael Seitz hat mit seinem Krimi „die verlorenen Kindern“ sich nicht gescheut diese schrecklichen Taten anzusprechen und darauf aufmerksam zu machen. Toll wäre am Ende des Buches noch eine geschichtliche Übersicht, Erklärung österreichischer Begriffe und eine Quellenangabe gewesen.

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  • Brisanter Krimi - unbedingte Leseempfehlung

    Die verlorenen Kinder

    mabuerele

    06. July 2017 um 10:54

    „...Wenn ich eins nicht mag, ist es die Reizbarkeit und Impulsivität von Männern. Ich habe lange genug mit einem launischen Mann zusammengelebt!...“ Das Buch beginnt im Jahre 1969. Kursiv werden die Gedanken und Gefühle eines Kindes wiedergegeben, eines Kindes, das dem wiederholten Missbrauch Erwachsener ausgesetzt ist. Dann wechselt die Geschichte in die Gegenwart. In einem Wiener Altenheim wird ein Bewohner ermordet. Die Nachtschwester wird inhaftiert. Falco Brunner, einst Polizist und jetzt Privatdetektiv, vergnügt sich gerade mit einer alten Bekannten in seiner Wohnung, als eine Frau klingelt und sich nicht abhalten lässt, in die Wohnung zu drängen. Susanne Markhof stellt sich als Witwe des Toten vor und beauftragt Falco mit der Aufklärung des Mordes. Sie weist ihn darauf hin, das es vor 5 Jahren einen ähnlichen Mord gegeben hat. Der Autor hat einen fesselnden und brisanten Krimi geschrieben, denn die Hintergrundgeschichte entspricht der Realität. Der Roman lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Dazu trägt bei, dass die relativ kurzen Abschnitte jeweils mit Datum und zum Teil Uhrzeit versehen sind. Während Falco Brunner im Auftrag der Witwe ermittelt, tut das Kriminaloberinspektor Bruno Horvath mit seinem Team vom Amts wegen. Falco und Bruno waren einst Freunde. Das aber hat sich zerschlagen. Es lag nicht nur daran, dass die Gerichtsmediziner Christina Brunner nach ihre Scheidung von Falco mit Bruno liiert ist. Obiges Zitat stammt von Christina. Darin zeigt sie Bruno seine Grenzen auf. Der Schriftstil ist abwechslungsreich. Beklemmend lesen sich die kursiven Teile. Dort kommen Kinder zu Wort und schildern ungefiltert ihre Eindrücke und Bedrängnis. Als stilistisches Element durchziehen die Figuren aus Star Wars wie ein roter Faden die Handlung. Hier geht es um die Auseinandersetzung zwischen der hellen und der dunklen Seite der Macht. Neben sachlich erzählenden Teile gibt s heftige Dialoge und zynische Episoden. Insbesondere Gruber, Brunos Vorgesetzter, neigt zu Zynismus. Die Ermittlungen führen in die Vergangenheit. Hier wird deutlich, wie Korruption, Machtmissbrauch und Vertuschung zu schwerwiegenden Folgen führen. Der Kindesmissbrauch in Wiener Kinderheim wurde jahrelang unter den Teppich gekehrt. Er könnte ja ein schlechtes Licht auf hochrangige Politiker und Kirchenvertreter werfen. Wurden nun die Opfer zu Tätern? Haben sie das Recht in die eigene Hand genommen? Personelle Verstrickungen werden gut dargestellt und sorgen für eine Vielzahl von möglichen Tätern. Die Wahrheit spielt in den Gesprächen nur eine untergeordnete Rolle. Es kommt den meisten darauf an, für Verwirrung zu sorgen und die eigenen Absichten zu verschleiern. Die Kriminalisten bekleckern sich auch nicht gerade mit Ruhm. Falco ist ihnen meist einen Schritt voraus. Sehr gut herausgearbeitet werden die psychischen Verletzungen der einstigen Opfer. Ihr Leben wurde durch das Geschehen unwiderruflich geprägt. Erschütternd fand ich auch, wie stark nazistischen Gedankengut in Österreich noch verbreitet ist und welche Rolle dabei sogenannte Burschenschaften spielen. Gut erklärt wurden Fachbegriffe. Ab und an verwendet der Autor den Wiener Dialekt. Das gibt der Handlung eine zusätzliche Authentizität. Das dunkle Cover mit dem Fahrrad wirkt düster. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es arbeitet ein finsteres Kapitel Wiener Geschichte in einer fesselnden Handlung auf und ermöglicht eine vielschichtige Sicht auf die Opfer.

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    • 5
  • Ein Krimi der unter die Haut geht.

    Die verlorenen Kinder

    verruecktnachbuechern

    06. July 2017 um 10:46

    In Wien sterben in zwei Pflegeheimen zwei Bewohner auf die gleiche Art und Weise. Das Tatwerkzeug liegt gleich daneben und eine Verdächtige ist schnell gefunden und festgenommen. Doch so einfach, wie er auf den ersten Blick wirkt, ist der erste Fall von dem suspendierten Polizisten Falco Brunner nicht. Schnell stellt Falco fest, dass hinter diesen Morden die Vergangenheit steckt. Es geht um die Missbräuche in Wiener Kinderheimen in den 1960er Jahren, um Rache und um Gerechtigkeit.Es ist ein spannendes und trauriges Stück Vergangenheit und leider sind die Teile der Geschichte wahr. Michael Seitz hat sich für seinen Krimi gleich an ein ganz dunkel Kapitel, der sogenannten "schwarzen Pädagogik" gewagt. Schon der Prolog geht dem Leser unter die Haut. Das Buch ist flüssig geschrieben und die Charaktere sind gut und glaubhaft ausgearbeitet. Man merkt an vielen Stellen, dass der Autor sich gut informiert hat und weiß worüber er hier schreibt. Mir hat gefallen, dass in dem Buch viele gesellschaftliche Themen angesprochen werden. Nach dem sehr spannenden Prolog ging es lange lange Zeit erst einmal etwas gedrosselt weiter. Man erfährt sehr viel über das Privatleben des Protagonisten. Mir persönlich hat hier die Spannung gefehlt. Dazu gab es viele Namen und viele Geschichten, es dauerte bis ich den Durchblick hatte.Beim Lesen war mir sehr schnell klar, wer der Mörder war auch wenn mir das Motiv lange Zeit unklar war. Ich hätte gerne etwas mehr rätseln wollen.Ich würde am liebsten dreieinhalb Sterne geben, aber das geht hier ja leider nicht. Die verlorenen Kinder ist ein interessantes Buch zu einem schrecklichen Thema und ich hoffe irgendwann noch einmal auf Falco Brunner zu treffen. 

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  • nach wahren Begebenheiten

    Die verlorenen Kinder

    MissSophi

    05. July 2017 um 21:54

    Michael Seitz hat einen Krimi der höchsten Brisanz geschrieben. Mit Falco Brunner lernen wir einen Ermittler kennen, von dem wir hoffentlich noch weiteres hören und lesen werden. Er versucht den Spagat zwischen seinen Kindern und der Ex-Frau zu leben und wir bekommen dadurch auch einiges zum Thema "Getrennte Paare mit Kindern" mit.Nach wahren Begebenheiten, die weite Kreise zu ziehen scheinen, konstruiert Seitz einen Fall, der den Opfern Name und Bedeutung gibt.Sexueller Missbrauch nicht nur in österreichischen Gefilden hinterlässt Spuren, auch wenn die Täter sich noch so sehr bemühen, alles unter Kontrolle zu haben. Die Opfer leiden ein Leben lang, das hat er gut ausgedrückt... Zudem ist es ihm gelungen Rückblenden einzubauen, die sehr behutsam, aber dennoch unmissverständlich zum Ausdruck bringen, was damals geschehen ist - dafür meinen Respekt.Es müsst mehr Autoren und mehr Verlage geben, die sich trauen, das Unrecht beim Namen zu nennen - und ich wünsche dem Buch viele Leser, damit in den Köpfen der Menschen ankommt, dass Missbrauchsopfer ein Leben lang darunter zu leiden haben - es hinterlässt üble Spuren auf der Seele.Danke für dieses Buch, welches Augen öffnet und ans Licht bringt, was hinter gut gemeinten Institutionen passiert ist - das ist ja kein Einzelfall.Von mir aus Überzeugung fünf glitzernde Sternchen

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