Die verlorenen Kinder

von Michael Seitz 
4,2 Sterne bei42 Bewertungen
Die verlorenen Kinder
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Ladybella911s avatar

Ein Krimi um die Aufarbeitung der Vergangenheit der die Frage aufwirft ob es für die damaligen Opfer Gerechtigkeit gibt. Lesenswert.

buecherwurm1310s avatar

Ein Krimi, der unter die Haut geht

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Inhaltsangabe zu "Die verlorenen Kinder"

Ein Wiener Kriminal-Roman über Gerechtigkeit und Vergangenheit. Falco Brunners erster Fall. April, 2015: In Wiener Pflegeheimen werden zwei Bewohner innerhalb weniger Tage auf die gleiche Weise getötet. Privatdetektiv Falco Brunner nimmt die Ermittlungen auf. Was sich auf den ersten Fall als ein „Pflegeskandal à la Lainz" darstellt, führt den suspendierten Ex-Polizisten in die Vergangenheit der Wiener Kinderheime – insbesondere des Heimes am Wilhelminenberg. In den Mittelpunkt von Falcos Ermittlungen rücken die Missbrauchsskandale der 60er Jahre. Ehemalige Betroffene leiden bis heute unter den Folgen und haben verschiedene Wege gefunden, ihre Kindheitstraumata zu verarbeiten. Falco kämpft gegen eine Mauer des Schweigens. Seine Ermittlungen führen ihn in höchste Kreise. Der Preis der Gerechtigkeit ist ein hoher … »Die verlorenen Kinder« von Michael Seitz ist ein eBook von Topkrimi – exciting eBooks. Das Zuhause für spannende, aufregende, nervenzerreißende Krimis und Thriller. Mehr eBooks findest du auf Facebook. Werde Teil unserer Community und entdecke jede Woche neue Fälle, Crime und Nervenkitzel zum Top-Preis!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426444849
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:248 Seiten
Verlag:Knaur eBook
Erscheinungsdatum:03.05.2017

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Krimi um die Aufarbeitung der Vergangenheit der die Frage aufwirft ob es für die damaligen Opfer Gerechtigkeit gibt. Lesenswert.
    Ein Krimi, der emotional tief berührt


    In diesem ersten Roman von Michael Seitz geht es um die Aufarbeitung der Vergangenheit und Gerechtigkeit.

    Hauptperson ist der Privatdetektiv Falco Brunner, ein suspendierter Polizist, der sehr sympathisch ist und sich dem Leser sofort ins Herz schleicht. Sein Privatleben wird auch gut beleuchtet, sodass man sich sehr gut vorstellen kann mit welchen Emotionen und Erfahrungen er an diese Ermittlungen, parallel zur Polizei, herangeht.

    ...aus dem Inhalt entnommen....

    April, 2015: In Wiener Pflegeheimen werden zwei Bewohner innerhalb weniger Tage auf die gleiche Weise getötet. Privatdetektiv Falco Brunner nimmt die Ermittlungen auAprilf. Was sich auf den ersten Blick als ein »Pflegeskandal à la Lainz« darstellt, führt den suspendierten Expolizisten in die Vergangenheit der Wiener Kinderheime – insbesondere des Heimes am Wilhelminenberg. In den Mittelpunkt von Falcos Ermittlungen rücken die Missbrauchsskandale der 60er-Jahre. Ehemalige Betroffene leiden bis heute unter den Folgen und haben verschiedene Wege gefunden, ihre Kindheitstraumata zu verarbeiten. Falco kämpft gegen eine Mauer des Schweigens. Seine Ermittlungen führen ihn in höchste Kreise. Der Preis der Gerechtigkeit ist ein hoher …

    In eindringlicher Art und Weise beschreibt der Autor die damaligen Umstände in Wiener Kinderheimen, erschreckt und schockiert mit seiner gnadenlosen Darstellung der Gewalt und des Mißbrauchs an Kindern, Taten, die ungesühnt blieben und wirft die Frage auf, ob die Täter nun, nach Jahren, von ihren Verbrechen eingeholt werden.
    Die Ermittlungen sind sehr spannend beschrieben, sowohl aus Falcos Sicht wie auch seitens der Polizei und nehmen den Leser mit in eine dunkle Vergangenheit die nicht vergessen werden sollte.

    Die Taten, die das Leben von unzähligen mißbrauchten Kindern vergifteten und zerstörten, können nicht ungeschehen gemacht werden aber vielleicht wird durch die Aufdeckung eines Teils davon ein wenig Gerechtigkeit in das Leben der Opfer gebracht.

    Dieses Buch habe ich fast in einem Rutsch durchgelesen, so sehr hat mich diese Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, mitgenommen und berührt. Man merkt, dass der Autor sich auch beruflich mit dieser Thematik intensiv befasst hat.

     Aber das große Talent dieses Autors besteht darin, die Umstände und teilweise Aufarbeitung dieser Verbrechen in einer Sprache dem Leser nahe zu bringen, die ihn emotional tief berührt.

    Meine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Krimi, der unter die Haut geht
    Täter oder Opfer?

    Susanne Markhof beauftragt den Privatdetektiv Falco Brunner. Er soll den Mörder ihres Mannes, der in einem Pflegeheim zu Tode kam, finden. In einem anderen Heim gibt es ein weiteres Opfer, welches auf die gleiche Weise getötet wurde. Aber es gibt noch eine weitere Gemeinsamkeit, die Falco Brunner auf eine Spur führen. Die Toten waren Mitglieder einer Burschenschaft und einst in Wiener Kinderheimen tätig. Die Ermittlungen führen in höchste Kreise und damit stößt Falco auf eine Mauer des Schweigens, denn es geht um Kindesmissbrauch.

    Das Buch liest sich gut und flüssig, allerdings gibt es eine Vielzahl von Personen, die auseinandergehalten werden wollen. Die Charaktere sind gut und authentisch ausgearbeitet.

    Falco Brunner ist mir nicht besonders sympathisch. Er wurde vom Dienst bei der Polizei suspendiert und auch im privaten Bereich zeigt er sich egoistisch. Seine Frau hat ihn verlassen, da er ständig fremdging. Christina ist mit einem ehemaligen Freund und Kollegen von Falco liiert und das macht Falco aggressiv.

    Es ist eine Geschichte, die unter die Haut geht, umso mehr als man weiß, dass alles auf Tatsachen beruht. Man zerstört das Leben von Kindern, um seine eigenen Lüste zu befriedigen. Erschreckend, dass auch hochrangige Mitglieder aus Politik und Wirtschaft keine Skrupel kennen.

    Die Nöte der Täter, die in erster Linie Opfer sind, spürt man sehr intensiv und man kann nachfühlen, warum sie nun Rache nehmen.

    Ein Krimi, der unter die Haut geht.

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    borgis avatar
    borgivor 3 Monaten
    Falco ermittelt in Wien

    Michael Seitz nutzt als Basis für seinen Krimi einen tatsächlichen Missbrauchsskandal um ein ehemaliges Kinderheim in Wien. Nachdem in Wiener Pflegeheimen zwei Bewohner innerhalb weniger Tage ermordet wurden, wird der ehemalige Polizist Falco Brunner von einer der Witwen als Privatdetektiv beauftragt.


    Falco Brunner wird hier nicht sonderlich sympathisch dargestellt: der Rückblick auf seine Ehe mit Christina zeigt ihn doch sehr rücksichtslos und es ist nicht verwunderlich, dass sie ihn aufgrund seiner vielen Seitensprünge verlassen hat. Und immer, wenn er Bruno, seinem ehemaligen Freund, Kollegen und jetzigem Partner von Christina begegnet, wird er aggressiv und lässt auch mal die Fäuste fliegen. Aber da ich schon den 2. Band um Falco kenne, weiß ich, dass der Autor für Falco eine Entwicklung in Planung hat.

    Der eigentliche Fall liest sich etwas zähflüssig und die große Anzahl an Beteiligten inclusive Ehefrauen und Kindern fand ich verwirrend.

    Mit diesem ersten Band wird die Figur des Privatdetektivs Falco Brunner geschaffen. In meinen Augen gibt es in der Fortsetzung eine gute Steigerung, die der Figur gut tut und deshalb gibt’s hier von mir nur 3 Sterne.

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    Maria135s avatar
    Maria135vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Krimi der mich aufgrund des Hintergrundthemas sehr tief berührt hat.
    Ein packender, emotionaler Krimi

    In einem Wiener Pflegeheim wird ein Bewohner ermordet. Dessen Witwe beauftragt Falco Brunner, Privatdetektiv, den Mörder zu finden. Bei seiner Recherchearbeit entdeckt er weitere Todesopfer, die in einem Heim zu Tode gekommen sind.

    Die auffälligste Gemeinsamkeit der Opfer war der "Schmiss" im Gesicht, eine Narbe an der Wange, die sie als Mitglieder der "Schlagenden Burschenschaften" zu erkennen geben.
    Bei weiteren Hinterfragen ergibt sich, dass alle Beteiligten früher in Kinderheimen, bzw. in der Jugendfuersorge tätig waren.

    Das Thema Kindermissbrauch in Kinderheimen und Kinderpornografie in einem Krimi anzusprechen finde ich sehr mutig. Aufgrund des Themas aber auch des Schreibstils war ich von der ersten Seite emotional gepackt und musste ab und zu sogar ein Tränchen vergiessen. 
    Es ist erschreckend, wie viele hochrangige Mitglieder aus Wirtschaft und Politik in der Sache mit drin haengen. Das erklärt auch die abgebrochene Untersuchung, die Herr Gruber, Ex-Chef von Falco, seinerzeit in die Wege geleitet hat.

    Wenn man einen Krimi lesen möchte der sich nicht nur mit dem Kriminalfall sondern auch noch mit einem brisanten Thema beschäftigt so kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen.
    Ich hatte das Glück, auch den zweiten Band bereits lesen zu dürfen und kann nur hoffen,dass weitere folgen.

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    isabellepfs avatar
    isabellepfvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Falco Brunners erster Fall, erschreckend, spannend toller Schreibstil
    Erschreckend, authentisch, gerecht

    "Die verlorenen Kinder" von Michael Seitz, ist ein spannender Wiener Kriminalroman über Vergangenheit und Gerechtigkeit, in dem Falco Brunner in seinem ersten Fall ermittelt.

    In Wiener Pflegeheime werden in kürzester Zeit gleich zwei Bewohner auf die gleich Weise ermordet. Eine verdächtige Person im Pflegepersonal ist schnell gefunden doch wie hängen die beiden Fälle miteinander zusammen?
    Der Privatdetektiv Falco Brunner wir von der Witwe Susanne Markhof beauftragt, den Mörder ihres geliebten Mannes zu finden.
    Brunner nimmt die Ermittlungen auf, die den suspendierten Polizeikommissar, tief in die erschreckende Vergangenheit Wiener Kinderheime führt. In den Mittelpunkt rücken einige Missbrauchsfälle aus den 60er Jahren unter denen bis heute noch die ehemalige Betroffen leiden.
    Doch der hohe Preis der Gerechtigkeit gewinnt die Überhand.

    Die Geschichte und deren Anfänge gingen mir echt unter die Haut und haben mich berührt, zutiefst erschreckt und erschüttert. Man merkt, das der Autor viel Zeit investiert hat sich mit Traumapatentien auseinanderzusetzen um eine erschreckend gerechte Geschichte, authentisch aufleben zu lassen.
    Ehemalige SS-Mitglieder gliedern sich nach Kriegende in die Gesellschaft, teilweise auch in die kirchlichen Ämter ein und lassen dort ihre unfassbar dunklen Triebe aufkeimen. Erschütternd möchte man meinen, doch entspricht vieles leider der bitteren Wirklichkeit.

    Die Charaktere werden gut beschrieben insbesondere Falco Brunner, der von seiner Art zwar ziemlich speziell und durch seine Krankheit zerfressen und oberflächlich wirkte, mir jedoch trotz allem sympathisch war und gut zur Geschichte gepasst hat. Etwas durcheinander bin ich mit den Figuren gegen Ende der Geschichte gekommen, da es schon sehr viele davon gab.
    Die Handlung baut sich verständlich auf, die Thematik ist gut recherchiert und erschreckend aktuell und authentisch.

    Durch den angenehm mitreisenden Schreibstil von Michael Seitz gelangt man flüssig durch die Kapitel die mit Wochentagen und teilweise mit Uhrzeiten versehen sind. Einen besonderen Schauder und leichte Gänsehaut, haben mir die kursivgeschriebenen Epiloge der Kinder bim lesen beschert.
    Zwar ist das Ende für mich fast schon ein wenig vorhersehbar gewesen, wurde jedoch ausführlich dargestellt, das mir im Gesamten gut gefallen hat.

    Der erste Fall von Falco Brunner ist spannend, mitreisend und erschreckend zugleich der mich gut unterhalten konnte.

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    Sonne63s avatar
    Sonne63vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Erschreckend aktuell, schwieriges Thema.
    Mord im Pflegeheim

    Inhalt (aus dem Klappentext):
    Ein Wiener Kriminal-Roman über Gerechtigkeit und Vergangenheit. Falco Brunners erster Fall. April, 2015: In Wiener Pflegeheimen werden zwei Bewohner innerhalb weniger Tage auf die gleiche Weise getötet. Privatdetektiv Falco Brunner nimmt die Ermittlungen auf. Was sich auf den ersten Fall als ein „Pflegeskandal à la Lainz" darstellt, führt den suspendierten Ex-Polizisten in die Vergangenheit der Wiener Kinderheime – insbesondere des Heimes am Wilhelminenberg. In den Mittelpunkt von Falcos Ermittlungen rücken die Missbrauchsskandale der 60er Jahre. Ehemalige Betroffene leiden bis heute unter den Folgen und haben verschiedene Wege gefunden, ihre Kindheitstraumata zu verarbeiten. Falco kämpft gegen eine Mauer des Schweigens. Seine Ermittlungen führen ihn in höchste Kreise. Der Preis der Gerechtigkeit ist ein hoher …

    Meinung:
    In diesem Buch wird das Thema Kindesmissbrauch abgehandelt. Missbrauch in seiner schlimmsten Form. Die Opfer haben ihr ganzes Leben lang mit den Folgen zu kämpfen. Ein aussichtsloser Kampf, ohne die Chance auf ein Happy End. Angstzustände, Persönlichkeitsstörungen, Hass und Wut sind ständige Begleiter.
    Um all dieses hat Michal Seitz seine Handlung gebaut. Dabei haben die Ermittler, allen voran der Detektiv Falco Brunner, so ihre ganz eigenen Probleme zu bewältigen.

    Die Figuren sind gut ausgearbeitet, so dass sie schnell bildlich vor dem inneren Auge entstehen. Ihre Schwächen und Charakterzüge lassen sie sehr sympathisch erscheinen. Der Text ist gut und flüssig lesbar. Einzelne, österreichische Begriffe werden zum besseren Verständnis als Fußnote erklärt.

    Das Thema ist gut vorbereitet worden. Man gewinnt den Eindruck, dass die ein oder andere Passage auf gut recherchierte Tatsachen beruht. Teilweise brutal, dann wieder voller Emotionen versucht der Autor die Gefühle der an der Handlung beteiligten Personen so authentisch wie möglich wiederzugeben, sei es Opfer oder Täter.

    Fazit:
    Insgesamt gute Lektüre zu einem schwierigen Thema. Lesenswert.

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    AmberStClairs avatar
    AmberStClairvor 5 Monaten
    Die verlorenen Kinder: Ein Wien-Krimi (Falco Brunner, Band 1)

    Klappentext:

    Ein Wiener Kriminalroman über Gerechtigkeit und Vergangenheit. Falco Brunners erster Fall.
    April, 2015: In Wiener Pflegeheimen werden zwei Bewohner innerhalb weniger Tage auf die gleiche Weise getötet. Privatdetektiv Falco Brunner nimmt die Ermittlungen auf. Was sich auf den ersten Blick als ein »Pflegeskandal à la Lainz« darstellt, führt den suspendierten Expolizisten in die Vergangenheit der Wiener Kinderheime – insbesondere des Heimes am Wilhelminenberg. In den Mittelpunkt von Falcos Ermittlungen rücken die Missbrauchsskandale der 60er-Jahre. Ehemalige Betroffene leiden bis heute unter den Folgen und haben verschiedene Wege gefunden, ihre Kindheitstraumata zu verarbeiten. Falco kämpft gegen eine Mauer des Schweigens. Seine Ermittlungen führen ihn in höchste Kreise. Der Preis der Gerechtigkeit ist ein hoher …


    Meine Meinung:

    Der ehemalige Polizist Falco Brunner, arbeitet nach seiner Scheidung und nach einer schweren Erkrankung als Privatermittler. Er bekommt einen Auftrag von einer Witwe eines Ermordeten Kinderschänders und er übernimmt denn Fall erst widerwillig. Ein Abgrund tut sich vor Falco auf und ….

    Dem Autor ist ein wirklich gutes Buch gelungen. Ein Thema wo gerne viele die Augen verschließen und nichts davon hören und sprechen wollen. Hier wird über ein wahres Thema berichtet und man spürte genau wie sich der Autor damit beschäftigte. Ein ziemlicher Abgrund was diese Menschen erleben mußten tat sich auf und was man sie einzureden versuchte war einfach unglaublich, was den Tätern auch sehr gut gelang. Aber das dann die Täter ungestraft davon kamen nur weil sie Höhere Positionen in Politik und Kirche besetzten, war einfach mehr als nur ungerecht. Aber das dann eines Tages ihre Taten dann doch noch ans Tageslicht kamen und sie getötet wurden, ich glaub damit rechneten sie nicht. Ich fand es, das es nur leider zu spät kam, sie waren alt, krank und mußten sowieso bald sterben. Sie konnten ein gutes unbeschwertes Leben weiterführen, was die Kinder nicht konnten. Aber leider ist unser Rechtssystem manchmal ungerecht.

    Auf alle Fälle war dieser Krimi sehr Lesenswert. Falcos Leben wurde geschickt mit dem Fall verwebt und machte das ganze sehr spannend. Ein Mensch der auch Fehler und Ängste hatte und nicht der perfekte vollkommene Held war. So war Falco sofort sympathisch.

    Christina fand ich gut. Sie hatte ein gute Linie zwischen Falco und sich gefunden und ließen ihre mißglückte Ehe nicht an ihren Kindern aus, sondern bemühten sich um ein gesundes Verhältniss.

    Mit Falcos Exkollegen Bruno bin ich nicht ganz so warm geworden. Ich fand ihn manchmal ziemlich selbstgerecht. Ich fand auch das er sehr eifersüchtig und neidisch auf ihn war, aber vielleicht hab ich es nur so empfunden.

    In allem ein sehr gutes Buch, ein schöner Schreibstil, was man bei dem Autor auch von seinen historischen Büchern schon kennt.

    Für all die Leser die diese Art von Krimi mögen kann ich es empfehlen!

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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Verloren haben die Kinder in diesem Buch doppelt: ihre Kindheit und Zukunft - ein aufwühlenes Thema zieht sich durch diesen gelungenen Krimi
    Verjährt, aber nicht abgeschlossen

    Im Prolog wird der Leser mit ungeheuren Missbräuchen in Kinderheimen der 60er Jahre konfrontiert.
    Wien 2015:
    Der ehemalige Polizist Falco Brunner arbeitet nun als Privatdetektiv und wird von der jungen Witwe Susanne Markhof engagiert, um den Tod ihres wesentlich älteren Mannes aufzuklären. Innerhalb kürzester Zeit wurden in zwei Wiener Altenheimen zwei alte Männer getötet und die Polizei unter Bruno Horvath vermutet den/die Mörder/in unter dem Pflegepersonal. Doch schon bald wird klar, dass diese Fälle nicht so leicht aufzuklären sind. Außerdem geraten Falco und Bruno immer wieder aneinander. Sie waren Kollegen und dass Bruno nun mit Christian, der Exfrau von Falco, zusammen ist, macht die Zusammenarbeit zusätzlich schwer. Was haben die beiden Toten gemeinsam? Ihre Mitgliedschaft in einer schlagenden Burschenschaft? Oder reicht die Geschichte noch weiter zurück?
    Dieser Wien-Krimi führt in eine dunkle Zeit zurück, in der in Kinderheimen „verlorene Kinder“ systematisch missbraucht wurden und vor allem die Politik kehrte alles unter den Teppich. Nachdem ich anfangs mit der Geschichte nicht so richtig warm wurde, zog mich die Geschichte von Zeile zu Zeile mehr in ihren Bann. Das Entsetzen über die damaligen Geschehnisse war allgegenwärtig und ich hätte am liebsten selbst mitgeholfen, die Täter zu stellen und die Opfer zu trösten. Die Aufklärung der Morde und das Motiv waren sehr schlüssig und der Krimi bis zum Schluss spannend. Der Dialekt passt ganz gut in dieses Buch und macht die oft schwere Kost ein bisschen leichter.

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    S
    secret-whispervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Leider ein vorhersehbares Ende, deswegen schon anfänglich keine Spannung mehr
    Ein an sich gutes Buch, leider mit einem hervorsehbarem Ende

    Die verlorenen Kinder

    Der Prolog macht einen als Leser neugierig und ist ein guter Einstieg in die Geschichte. Man wird gut hineingeführt und bekommt als Leser gut die Gedanken und Gefühle der einzelnen Personen mit. Der Schreibstil ist schön flüssig und genau richtig für einen Krimi. Die Spannungskurve steigt immer weiter an, doch leider hörte sie bei mir an der Stelle auf, als mir klar wurde, wer der Mörder war. Dies finde ich persönlich sehr schade, da es die Spannung heraus nimmt und die letzten 150 Seiten des Buches eher langweilig macht. Denn das Buch ist an sich wirklich gut. Doch diese eine Stelle an, anhand der man das Ende vorhersehen kann, das eigentlich noch sehr weit entfernt ist an diesem Zeitpunkt, ist deswegen nicht sehr geschickt. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Stelle nicht hervorgekommen wäre, da sie leider die Spannung größtenteils herausgenommen hat. Es war natürlich nicht klar, wie das Buch enden würde und nicht alles wurde dadurch verraten, doch es veranlasste einen, das Buch erst einmal zur Seite zu legen. Natürlich, wenn man diese Stelle nicht deutet, dann ist das Buch wirklich super. Vielleicht war ich einfach zu aufmerksam an der falschen Stelle, aber deswegen kann ich leider keine 5 Sterne vergeben.Ich will hier nicht spoilern, aber ich nenne trotzdem kurz einmal die Seite mit der besagten Stelle, damit Sie auch wissen, wovon ich eigentlich rede. Deswegen an alle, die jetzt nicht gespoilert werden wollen, die nächsten Zeilen bitte nicht lesen!
    Also, Seite 136, die ersten Zeilen davon, sind der Übeltäter. Ich kann verstehen, dass es gewisse Hinweise auf den Mörder geben muss und dass dies eigentlich gut ist, aber in diesem Fall war es zu offensichtlich. 
    Fazit: "Die verlorenen Kinder" ist ein guter Krimi, abgesehen davon, dass eine Stelle, die relativ am Anfang liegt, einen das Ende vorhersehen lässt. Deswegen vergebe ich drei Sterne.

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    unclethoms avatar
    unclethomvor einem Jahr
    Ein sehr gelungenes Debüt

    Ein, wie ich meine, sehr gelungenes Debüt als Krimiautor.
    Michael Seitz war mir bislang bekannt als Autor historischer Romane. Dieses Mal hatte ich das große Vergnügen sein Debüt als Krimiautor zu lesen. Und gleich ein so heikles Thema wie Missbrauch.
    Doch es ist ihm sehr gut gelungen dieses Thema umzusetzen.
    Michael Seitz ist es gelungen mich gleich auf den ersten Seiten des Buches abzuholen und mich zu fesseln bis hin zum Finale.
    Die Protagonisten sind durchweg glaubhaft beschrieben, insbesondere jedoch Falco Brunner, ein Typ mit Ecken und Kanten, Ein Weiberheld wie er im Buche steht ist besonders gut gelungen, er ist ein Typ mit dem man sich gerne auf ein Bierchen treffen möchte.
    Man spürt auf jeder Seite die Wut und den Hass auf die Täter und man würde am liebsten die Opfer in den Arm nehmen und trösten. Doch mehr noch möchte man selbst die Täter bestrafen.
    Die Spannung, von Beginn an auf einem recht hohen Level, steigert sich zum Ende hin immer mehr, so dass es sehr schwer fällt das Buch aus den Händen zu legen.
    Neben den toll beschriebenen Figuren sind die Schauplätze so schon beschrieben dass man sich dort ganz sicher gut zurechtfinden würde, wenn man dort vor Ort wäre.
    Im Großen und Ganzen ist dem Autor ein wirklich beeindruckendes Debüt nun auch als Krimiautor gelungen, und man kann sehr gespannt sein, was er in Zukunft noch hervorbringen wird.
    Für mich sind das hochverdiente 4,5 von 5 Sternen, sowie eine Kauf- und Leseempfehlung!

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