Michael Sieben

 3.5 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Ponderosa.

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Michael SiebenPonderosa
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Ponderosa
Ponderosa
 (6)
Erschienen am 18.03.2016

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Rezension zu "Ponderosa" von Michael Sieben

Leicht und schnell zum lesen.
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Die Charaktere Kris, Josie und Juri sind schon lange Freunde. Dass sich dann einer der beiden Jungs sich für das Mädchen der Gruppe anfängt zu interessieren ist abzusehen. 
Die typischen Teenie-Probleme setzen ein. Man will seinen Schwarm unbedingt beeindrucken, möchte nicht mit den angeblich falschen Leuten gesehen werden, möchte beliebt sein.
Und dann kommt auch noch die verrückte Story von dem seltsamen Nachbarn dazu. 

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mirimanns avatar

Rezension zu "Ponderosa" von Michael Sieben

Rezension
mirimannvor 2 Jahren

Mit diesem skurrilen Titel wurde ich gelockt: "Ponderosa". Klang für mich nach Abenteuer und Erlebnissen. Auch das Cover hat mich persönlich sehr angesprochen und so ging ich mit recht hohen Erwartungen an dieses dünne Buch ran. Zu Beginn war der Einstieg für mich extrem verwirrend, da das erste Kapitel praktisch das letzte vor dem Epiloge ist. Man wurde mit Namen und Ansätzen von Ereignissen bombardiert, die man zu dem Zeitpunkt nur berätzel könnte. Ich wurde zwar minimal verunsichert, allerdings ist dieser Anfang schnell in Vergessenheit geraten, als ich das nächste Kapitel begann, welches praktisch von einer völlig anderen Geschichte zu schien. Außer diese eine Zeitverschiebung gibt es allerdings keine Zweite, was auch gut ist, da man sonst nur am Ereignisse sortieren wäre. Als ich dann nach dem Ende der Buches den Anfang noch mal gelesen habe, musste ich mir förmlich vor die Stirn und mich fragen, wie ich nur so wichtige Details übersehen konnte und warum ich dadurch nicht etwas vorahnen konnte. Wirklich eine wunderbare Besonderheit, die sich der Autor dort ausgedacht hat. Es hat mir wirklich sehr gefallen. Generell umfasst dieses Buch einen relativ kurzen Zeitraum - etwa eine Woche plus Epiloge, was für mich etwas ungewohnt war, da ich oftmals Reihen über mehrere Jahre lese. Trotzdem  konnte mich die Geschichte und ihre Charaktere überzeugen und sogar verzaubert. Diese Welt mit ihren Figuren, die ihr Autor dort erschaffen hat, versprüht Charme und Atmosphäre. Schon schnell konnte ich mich in einer vertrauten Welt wiederfinden, die ihre ganz eigenen Besonderheit hat. Es entstehen Insider, die auch in dem oben genannten ersten Kapitel auftauchen, man jedoch nicht bemerken konnte.  Ebenfalls wundervoll waren die Charaktere, die nicht 08/15 sind, sondern ihre eigenen Stärken und Macken haben. Selbst innerhalb dieser wenigen Seiten sind sie mir ans Herz gewachsen, trotz ihrer Fehler. Im Mittelpunkt steht zwar das Trio, es gibt aber auch zahlreiche Nebencharas, die mir gefallen haben. Tonne zum Beispiel war mir zu Beginn zwar suspekt, wurde dann allerdings sympathischer. Das Zentrum des Trios bildet Kris, der Protagonist. Außerdem sind dann noch Josie und Juri im Boot. Besonders Josie war mir sehr charismatisch, da sie sehr though ist und sich von der Mehrheit Jungs im Trio nicht unterkriegen lässt. Sie ist nicht wie diese typischen Mädchen in Büchern, die man kennt. Sie braucht nicht immer Hilfe und kann durchaus Finge allein regeln. Dies mag durchaus von ihren Familienverhältnis kommen, da sie bei ihrer alleinerziehenden, alkoholsüchtigen Mutter in einer klitzekleinen Mietswohnung lebt. Außer dem Trio dreht sich die Geschichte um - wie man sich denken kann - die Ponderosa, eine verlassene Hütte, wo sich die drei Jugendliche treffen. Sie schreit gerade zu nach Kindheits- (bzw. Jugend-) abenteuern und Freundschaft. Und dann wäre da noch Münze, Josies Nachbar, welche spurlos verschwunden ist und in diese Geschichte verstrickt ist. Im Laufe des Buches lüften die Drei die Hintergrundgeschichte um ihn, was nochmals einen extra Ansporn zum Lesen gegeben hat.  Neben all dies wird einem außerdem von dem Heranwachsen und der Zerbrechlichkeit der Freundschaft berichtet, welche hier unter eine harte Probe gestellt wird. Geschickt und behutsam, aber auch realistisch und authentisch hat der Autor dies umgesetzt.  Der Schreibstil ist mir sehr markant und einzigartig rübergekommen und dennoch flüssig zu lesen. Ich würde wahnsinnig gerne mehr Bücher von Michael Sieben zu lesen bekommen, da mir persönlich dieser Schreibstil sehr gut gefallen hat.
Fazit:

Insgesamt kann man sagen, dass ich jede Seite genossen habe zu lesen. Der Schreibstil war für mich sehr flüssig zu lesen und dadurch konnte ich die vielen Details und Insider gar nicht umgeben. Punkten konnte die Geschichte außerdem mit ihren Charakteren und der Besonderheit des ersten Kapitels. Dennoch reicht es für mich nicht für 5 Sterne, da etwas Gewisses fehlte: Meiner Meinung nach kam das "Liebesdrama" etwas zu kurz und könnte durchaus mehr Platz einnehmen. Es ist allerdings meine Persönliche Meinung und da ich gerne Bücher mit einen romantischen Touch lese, bevorzuge ich diese daher.

Der Autor:

Michael Sieben, geboren 1977, studierte Wirtschaftswissenschaften in Mainz, Köln und Paris und lebt seit 2006 mit seiner Familie in Berlin. 2011 war er unter den Finalisten des Open Mike. "Ponderosa" ist sein Debütroman. 
 
Vielen Dank an den Carlsen Verlag und NetGalley für das Bereitstellen des eBook

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-Favola-s avatar

Rezension zu "Ponderosa" von Michael Sieben

stimmungsvoller Jugendroman mit Krimielementen
-Favola-vor 3 Jahren

Wir steigen am 3. Mai in die Geschichte ein. der Protagonist Kris ist voll Blut und sitzt in einem Polizeiauto. Was genau geschehen ist, weiss der Leser nicht, aber es muss etwas Schlimmes sein, denn da wo Juri auf dem Asphalt gelegen hatte, ist dieser dunkler und Kris' Freunde wollen nichts mehr von ihm wissen.
Der Einstieg in "Ponderosa" ist richtig klasse gemacht. Er ist spannend, schockierend und macht vor allem neugierig. Man möchte nun unbedingt wissen, was Kris getan hat, dass er in diese Situation gekommen ist.

Dann blickt Michael Sieben auf den 14. April zurück. Josi, Juri und Kris sind bei der Ponderosa, der Hütte im Wald am Rand der Siedlung. Hier kommen sie in ihrer Freizeit zusammen und hangen ab. Doch heute plagt Josi etwas. Ihr Nachbar Münze ist verschwunden und die drei Freunde beginnen, dem nachzugehen.

Die Geschichte wird aus der ich-Perspektive von Kris erzählt. Er ist 15 Jahre alt und versucht nach aussen cool zu sein. Doch er ist eher der ruhige Typ, der nicht im Mittelpunkt steht. Er ist eher mit dabei, mit Juri und Josie ..... und dann realisiert er, dass er mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Josie hat.

"Ponderosa" ist mehr als ein Jugendroman, denn der Autor bindet auch einige Krimielemente mit ein. Die Geschichte lebt aber durch die Charaktere, denen Michael Sieben gekonnt Leben einhaucht, und durch die Dialoge zwischen diesen.
Der zeitliche Aufbau und das Setting mit der Hütte und zum Beispiel dem 'Knochenhau', in dem Josie wohnt, haben mir sehr gut gefallen.

Zu Beginn wird gekonnt Spannung aufgebaut, so dass man möglichst schnell das Rätsel lösen möchte. Der Mittelteil kommt dann aber sehr ruhig daher, für mich etwas zu ruhig. Ich musste schauen, dass ich das Ziel nicht aus den Augen verlor und dass ich an der Geschichte dran blieb.

Michael Siebens Schreibstil ist sehr jugendlich. Er trifft den Ton der Teenager und schafft es so, seine Charaktere überaus echt rüberzubringen.
Ein wichtiges Attribut in "Ponderosa" ist die Zeit. So startet die Geschichte im Jetzt und dann erfahren wir Schritt für Schritt wie es zum Drama kam. Hilfreich ist, dass die Kapitel immer das Datum als Überschrift haben.

Fazit:
Mit "Ponderosa" hat Michael Sieben einen stimmungsvollen Jugendroman mit Krimielementen geschaffen. Die Geschichte lebt von den Charaktere, ihren Beziehungen untereinander und den Gesprächen.
Nach einem bombastischen Start flaute mir die Spannung aber zu sehr ab, so dass ich schauen musst, dass ich das Ziel nicht aus den Augen verlor. Doch das Dranbleiben lohnt sich, denn der Autor spielt am Ende seine Trümpfe aus und weiss wieder völlig zu fesseln.
(3.5 Sterne)

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