Michael Sontheimer "Natürlich kann geschossen werden"

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Inhaltsangabe zu „"Natürlich kann geschossen werden"“ von Michael Sontheimer

Die Geschichte der RAF – von den Anfängen in der Studentenbewegung bis zu den Ermittlungen unserer Tage – packend erzählt Die Rote Armee Fraktion ist der schwarze Fleck in der Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt 23 Jahre lang führten junge Menschen aus der Mitte der Gesellschaft Krieg gegen den Staat. Michael Sontheimer erzählt eine kurze Geschichte der RAF: seine packende Darstellung verarbeitet neueste Erkenntnisse und basiert auf Gesprächen mit ehemaligen Mitgliedern der Terrorgruppe.

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  • Rezension zu ""Natürlich kann geschossen werden"" von Michael Sontheimer

    "Natürlich kann geschossen werden"
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    13. April 2012 um 11:54

    Seit seinen Tagen bei der im April 1979 als linkes Projekt gegründeten "TAZ" hat sich der 1955 geborene Journalist Michael Sontheimer mit der Geschichte der "Roten Armee Fraktion" (RAF) befasst. Legendär sein 1980 aus dem Untergrund geführtes Interview mit dem untergetauchten Bommie Baumann. Etliche seiner bisher 10 umfangreichen politischen Büchern befassten sich mit dem Phänomen des Terrorismus. Nun legt er 40 Jahre nach dem Beginn der RAF, der Befreiung von Andreas Baader aus dem Knast in Berlin durch Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin eine gut lesbare Monographie vor, die die Geschichte dieser Gruppe von damals jungen Frauen und Männern erzählt, die dem Staat einen Krieg erklärt hatten, der insgesamt 23 Jahre andauern sollte und vielen Menschen das Leben kostete. Sontheimer hat viele in den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnisse und neue Aktenfunde eingearbeitet in ein Buch, das sich vor allem an diejenigen jungen Leser richtet, die diese "bleierne Zeit" damals noch nicht oder nur als kleine Kinder miterlebt haben. Dabei geht er chronologisch vor und widmet das letzte Kapitel den "Mühen der Aufarbeitung", die man nur dann verstehen kann, wenn man die Geschichte kennt. Er hat alle verfügbare Literatur zu diesem Thema gelesen und aufgelistet, und mit Dutzenden von am Ende des Buches erwähnten Zeitzeugen Hintergrundgespräche geführt. Neben der Empfehlung eines wichtigen Buches vor allem für die nach 1970 Geborenen bleibt bei mir wieder einmal bei diesem Thema der Eindruck zurück, dass die Aufarbeitung dieser RAF-Geschichte ganz eng verwoben ist mit der Aufarbeitung des Dritten Reiches und des Holocaust und der der untergegangenen DDR.

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