Michael Stappert

 3,8 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor*in von Iloo - Die andere Welt, Die Zeitreisenden und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Michael Stappert wurde in der Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen als Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Er besuchte nach der Grundschule das Gymnasium und durchlief eine kaufmännische Lehre zum Industriekaufmann. Später studierte er an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung und war zunächst etwa zwanzig Jahre lang in der Rentenabteilung eines Trägers der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung tätig, anschließend etwa genauso lange im Support des Rechenzentrums tätig. Seit Ende 2022 ist er im Ruhestand. Seit über zwanzig Jahren schreibt er Kurzgeschichten und Romane - vorwiegend im Genre der Science-Fiction. Wichtig ist ihm dabei eine gewisse Gegenwartsbezogenheit seiner Geschichten.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Naniten / Cuprum 2 (ISBN: 9783565429738)

Naniten / Cuprum 2

Neu erschienen am 27.04.2026 als Taschenbuch bei epubli.
Cover des Buches Naniten / Cuprum (ISBN: 9783565426447)

Naniten / Cuprum

Neu erschienen am 25.04.2026 als Taschenbuch bei epubli.

Alle Bücher von Michael Stappert

Cover des Buches Iloo - Die andere Welt (ISBN: 9783734776434)

Iloo - Die andere Welt

(4)
Erschienen am 20.03.2015
Cover des Buches Die Zeitreisenden (ISBN: 9798538577927)

Die Zeitreisenden

(2)
Erschienen am 16.07.2021
Cover des Buches Interface / Libertas (ISBN: 9783754962466)

Interface / Libertas

(1)
Erschienen am 23.03.2022
Cover des Buches Fünfzig Tage im Mai (ISBN: 9783734734854)

Fünfzig Tage im Mai

(1)
Erschienen am 24.02.2015
Cover des Buches Die Akademie (ISBN: B0054JJXDC)

Die Akademie

(0)
Erschienen am 05.06.2011
Cover des Buches Die Kurzgeschichten (ISBN: B00AZL0AGI)

Die Kurzgeschichten

(0)
Erschienen am 09.01.2013
Cover des Buches Iloo - Die andere Welt (ISBN: 9783759720597)

Iloo - Die andere Welt

(0)
Erschienen am 25.04.2024
Cover des Buches Kongruenz (ISBN: 9783695127597)

Kongruenz

(0)
Erschienen am 07.11.2025

Neue Rezensionen zu Michael Stappert

Cover des Buches Interface / Libertas (ISBN: 9783754962466)
ylvie_wolfs avatar

Rezension zu "Interface / Libertas" von Michael Stappert

ylvie_wolf
Spannende Fortsetzung!

Libertas beginnt zeitlich kurz nach den Geschehnissen der Vorgängers "50 Tage im Mai", kann aber auch ohne diesen gelesen und verstanden werden.

Die Charaktere sind liebenswürdig und warten mit unterschiedlichen Meinungen auf, so dass es immer wieder zu Konflikten kommt und nicht langweilig wird. Spannung kommt auf, wenn die beiden neu eingeführten Figuren Petr und Mel von einem Auftragsmörder gejagt werden oder sich die Situation immer härter zuspitzt. Der Showdown ist wie bei "50 Tage im Mai" ein Zusammenschluss aus den Erkenntnissen des gesamten Bandes und fügt sich logisch zusammen.

Sehr gerne gelesen!

Cover des Buches Die Zeitreisenden (ISBN: 9798538577927)
ylvie_wolfs avatar

Rezension zu "Die Zeitreisenden" von Michael Stappert

ylvie_wolf
Kurzweiliger Roman über das Zeitreisephänomen

Der Kurzroman „Die Zeitreisenden“ von Michael Stappert ist eine kurzweilige Science-Fiction-Geschichte mit drei sympathischen Hauptfiguren, die gemeinsam die Welt retten. Der Protagonist Dunn ist Sheriff und gabelt zu Beginn ein vollständig nacktes Pärchen vom Straßenrand auf. Bald schon erfährt er von den beiden, dass sie aus der Zukunft kommen und ihre Erzfeinde, die Insektoiden, eine Waffe durch die Zeit geschickt haben, um die Menschheit auszulöschen.
Der Kurzroman ist in drei Akte geteilt, die jeder für sich seinen eigenen Spannungsbogen besitzen. Der Endkampf, auf den die gesamte Storyline zusteuert, ist nicht zu überzogen und realistisch dargestellt, wie es nun einmal in einer futuristischen Geschichte sein kann.
Das Thema der Zeitreisenden ist natürlich nicht neu, wird hier aber als Ausgangspunkt für eine kurzweilige Liebesgeschichte und die Auseinandersetzung des Protagonisten mit der Möglichkeit des Zeitreisens genutzt.
Wie in anderen Büchern des Autors merkt man deutlich seinen eigenen Stil, der sich wie eine rote Linie durch seine Werke fädelt und Wiedererkennungswert besitzt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Michael Stappert mit seinen „Zeitreisenden“ eine spannende Geschichte aufgebaut hat, die sich an den Normen der Science-Fiction und den Zeitreisephänomenen entlanghangelt. Ein kleiner Schmöker für alle, die dieses Genre für sich gefunden haben.

Cover des Buches Fünfzig Tage im Mai (ISBN: B0055COPWW)
Lese-Krissis avatar

Rezension zu "Fünfzig Tage im Mai" von Michael Stappert

Lese-Krissi
Gefährliche Arbeit in einer virtuellen Bürowelt...

Aufmachung des Buches
Viel zum Cover gibt es eigentlich nicht zu schreiben. Die Buchvorderseite von „Fünfzig Tage im Mai“ des Autoren Michael Stappert ist in Blautönen gehalten. Man kann eine Zahlenfolge erkennen und eine Andeutung einer PC-Tastatur. Das Cover ist somit sehr schlicht, passt aber zum technischen Buchinhalt.

Inhalt
Sascha Leyden arbeitet für die Versicherungsgesellschaft AXXIUM in Frankfurt am Main. Anfang Mai wird dieser von seinem Chef zu einem Gespräch gerufen, weil sich Sascha krank fühlt. Doch für seinen Vorgesetzten ist Kranksein keine Entschuldigung nicht zu arbeiten. Er schlägt Sascha vor sich einen Interface in den Kopf operieren zu lassen. Ein bisschen überrumpelt lässt sich Sascha auf die OP ein. Damit kann er sich von nun an auch von zu Hause über seinen Computer in eine virtuelle Bürowelt (die den realen Büroräumen gleicht) einloggen obwohl er krank ist. Schnell lebt sich Sascha in der neuen Arbeitsmethode in der virtuellen Welt ein, trifft dort auf andere Arbeitskollegen und wird auch gleich befördert. Doch die Arbeit mit einem Interface birgt Gefahren. Sascha setzt seine Gesundheit aufs Spiel, denn Hunger und Durst fühlt man nicht in der virtuellen Bürowelt. So ist er nach Feierabend total erschöpft und seine Freundin Conny wird immer besorgter. Ein paar Tage später wendet sich Kira, eine Sprechstundenhilfe der Praxis für  Interface-Transplantationen, an Sascha. Kurz darauf findet sich Sascha mit Conny bei der Organisation LIBERTAS, die schon seit längerem ein Auge auf AXXIUM und eine Gruppe von Verbrechern geworfen hat, die das Interface für ungeheuerliche Zwecke nutzen möchte und die AXXIUM-Arbeitnehmer für dieses Ziel missbrauchen… Ist die Menschheit noch zu retten? Oder wird die Manipulation der Verbrecher gelingen? Der 50. Mai wird die Auflösung bringen…

Meine Meinung
Hätte Michael Stappert sich nicht auf sich aufmerksam gemacht, hätte ich wohl das Buch, das eine Mischung von Science-Fiction und Thriller ist, nicht kennengelernt. Doch so hatte ich die Möglichkeit diese Geschichte zu lesen und bedanke mich für die Bereitstellung eines eBook-Exemplars :-).

Schon der Titel „Fünfzig Tage im Mai“ machte mich neugierig, denn ich wollte wissen, wie es dazu kommt, dass es 50 Tage im Mai geben kann ;-). Die Auflösung erfährt man dann natürlich auch im Buch.

Der Inhalt selbst ist auch sehr interessant mit der Vorstellung ein Interface im Kopf zu haben, der einem ermöglicht von zu Hause aus zu arbeiten und keinen Arbeitsweg in das Büro auf sich zu nehmen. Aber trotzdem spielt dann das Gehirn einem vor man sei im Büro. Auch Sascha findet Gefallen an dieser Möglichkeit, doch nach kurzer Zeit erfährt er über die Machenschaften seiner Arbeitgeber und weitere Verbrecher. Es muss schleunigst etwas geschehen, bevor die Individualität der Menschheit auf dem Spiel gesetzt wird. Die Geschichte ist somit spannend und die Verbrecher gehen über Leichen.

Sascha und Conny lernen die Organisation LIBERTAS kennen. Schnell werden sie selbst Mitglieder und kämpfen gegen die Interface-Missbraucher. Denn ursprünglich wurden diese für behinderte Menschen entworfen, damit diese sich in der Welt besser ausdrücken und kommunizieren können.

Grausam ist die Manipulation, die mit diesem Interface betrieben werden können. Eine Frau wird beispielsweise gefügig gemacht und es hat den Anschein, dass sie freiwillig handelt. Die Vorstellung, dass solche Manipulationen vielleicht auch irgendwann in unserer Realität möglich sind, gibt einem ein ungutes Gefühl. Solch eine Zukunft wünsche ich mir nicht. Wo bleibt da die Freiheit selbst zu denken und zu handeln?

Der Schreibstil ist gut, doch für mich waren die Absätze in denen es sehr technisch beladen wurde etwas zu viel des Guten. Hier fehlte mir etwas die Vorstellungskraft. Hier kommen IT-Experten und –liebhaber eher auf ihre Kosten. Trotzdem hat mir die Handlung des Buches gefallen. Es war mal ein Ausflug für mich in ein anderes Genre und für mich somit sehr interessant.

Das Ende war dann doch etwas plötzlich und vielleicht auch zu schnell und gut gelöst.

Mein Fazit
Ein interessanter Ausflug für mich in ein anderes Genre. „Fünfzig Tage im Mai“ erhält 4 Sterne von mir und eine Empfehlung zum Lesen für alle Technikliebhaber. Vielen Dank nochmal an Michael Stappert für das Ebook-Exemplar :-).

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