Michael Stappert Fünfzig Tage im Mai

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Fünfzig Tage im Mai“ von Michael Stappert

Der Roman wurde in den vergangenen Monaten vollständig überarbeitet. Viele, der noch vorhandenen Fehler konnten beseitigt werden - ebenso auch die ärgerlichen Wortverstümmelungen, die wiederholt aufgetreten sind. Ich hoffe, dass der Roman nun zu einem ungetrübten Lesevergnügen wird. Zum Inhalt Die Welt in nicht all zu ferner Zukunft. Die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der digitalen Hilfmittel und der Cyber-Biologie macht es möglich, dass schwer behinderte Menschen durch Implantation eines sogenannten Interfaces in ihrem Kopf am normalen Leben teilnehmen können. Sie können über das weltumspannende Internet kommunizieren und sogar in speziell geschaffenen virtuellen Räumen arbeiten. Natürlich hat diese Technologie auch eine Kehrseite. Skrupellose Industrielle finden heraus, dass man diese Interfaces auch dazu verwenden kann, viel Geld zu sparen durch Einführung der virtuellen Arbeit für Alle. Kosten für Grundstücke und Gebäude würden der Vergangenheit angehören. Noch interessanter wird es, als man herausfindet, dass ein Interface keine Einbahnstraße ist, sondern dass man über diese Geräte direkt auf die Synapsen des Gehirns zugreifen, und so die Mitarbeiter manipulieren und formen kann. Die Gruppe der Wissenschaftler, die diese Technologie entwickelt hatten, können mit einer solchen Nutzung nicht einverstanden sein. Sie gehen in den Untergrund, bilden die illegale Organisation Libertas und kämpfen einen gefährlichen Kampf dagegen, der Menschheit ihren freien Willen zu nehmen. Sie finden Wege, in die virtuellen Welten der neuen Arbeitswelten einzudringen und bemühen sich, den Test der Menschen, die sich schon auf dem Wege zur Weltherrschaft wähnen, zu einem Desaster werden zu lassen. Leider lässt sich der Kampf nicht auf die virtuelle Welt beschränken. Schnell müssen die Wissenschaftler von Libertas feststellen, dass sich ihre Gegner durchaus in der realen Welt zu wehren wissen.
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gefährliche Arbeit in einer virtuellen Bürowelt...

    Fünfzig Tage im Mai
    Lese-Krissi

    Lese-Krissi

    Aufmachung des Buches Viel zum Cover gibt es eigentlich nicht zu schreiben. Die Buchvorderseite von „Fünfzig Tage im Mai“ des Autoren Michael Stappert ist in Blautönen gehalten. Man kann eine Zahlenfolge erkennen und eine Andeutung einer PC-Tastatur. Das Cover ist somit sehr schlicht, passt aber zum technischen Buchinhalt. Inhalt Sascha Leyden arbeitet für die Versicherungsgesellschaft AXXIUM in Frankfurt am Main. Anfang Mai wird dieser von seinem Chef zu einem Gespräch gerufen, weil sich Sascha krank fühlt. Doch für seinen Vorgesetzten ist Kranksein keine Entschuldigung nicht zu arbeiten. Er schlägt Sascha vor sich einen Interface in den Kopf operieren zu lassen. Ein bisschen überrumpelt lässt sich Sascha auf die OP ein. Damit kann er sich von nun an auch von zu Hause über seinen Computer in eine virtuelle Bürowelt (die den realen Büroräumen gleicht) einloggen obwohl er krank ist. Schnell lebt sich Sascha in der neuen Arbeitsmethode in der virtuellen Welt ein, trifft dort auf andere Arbeitskollegen und wird auch gleich befördert. Doch die Arbeit mit einem Interface birgt Gefahren. Sascha setzt seine Gesundheit aufs Spiel, denn Hunger und Durst fühlt man nicht in der virtuellen Bürowelt. So ist er nach Feierabend total erschöpft und seine Freundin Conny wird immer besorgter. Ein paar Tage später wendet sich Kira, eine Sprechstundenhilfe der Praxis für  Interface-Transplantationen, an Sascha. Kurz darauf findet sich Sascha mit Conny bei der Organisation LIBERTAS, die schon seit längerem ein Auge auf AXXIUM und eine Gruppe von Verbrechern geworfen hat, die das Interface für ungeheuerliche Zwecke nutzen möchte und die AXXIUM-Arbeitnehmer für dieses Ziel missbrauchen… Ist die Menschheit noch zu retten? Oder wird die Manipulation der Verbrecher gelingen? Der 50. Mai wird die Auflösung bringen… Meine Meinung Hätte Michael Stappert sich nicht auf sich aufmerksam gemacht, hätte ich wohl das Buch, das eine Mischung von Science-Fiction und Thriller ist, nicht kennengelernt. Doch so hatte ich die Möglichkeit diese Geschichte zu lesen und bedanke mich für die Bereitstellung eines eBook-Exemplars :-). Schon der Titel „Fünfzig Tage im Mai“ machte mich neugierig, denn ich wollte wissen, wie es dazu kommt, dass es 50 Tage im Mai geben kann ;-). Die Auflösung erfährt man dann natürlich auch im Buch. Der Inhalt selbst ist auch sehr interessant mit der Vorstellung ein Interface im Kopf zu haben, der einem ermöglicht von zu Hause aus zu arbeiten und keinen Arbeitsweg in das Büro auf sich zu nehmen. Aber trotzdem spielt dann das Gehirn einem vor man sei im Büro. Auch Sascha findet Gefallen an dieser Möglichkeit, doch nach kurzer Zeit erfährt er über die Machenschaften seiner Arbeitgeber und weitere Verbrecher. Es muss schleunigst etwas geschehen, bevor die Individualität der Menschheit auf dem Spiel gesetzt wird. Die Geschichte ist somit spannend und die Verbrecher gehen über Leichen. Sascha und Conny lernen die Organisation LIBERTAS kennen. Schnell werden sie selbst Mitglieder und kämpfen gegen die Interface-Missbraucher. Denn ursprünglich wurden diese für behinderte Menschen entworfen, damit diese sich in der Welt besser ausdrücken und kommunizieren können. Grausam ist die Manipulation, die mit diesem Interface betrieben werden können. Eine Frau wird beispielsweise gefügig gemacht und es hat den Anschein, dass sie freiwillig handelt. Die Vorstellung, dass solche Manipulationen vielleicht auch irgendwann in unserer Realität möglich sind, gibt einem ein ungutes Gefühl. Solch eine Zukunft wünsche ich mir nicht. Wo bleibt da die Freiheit selbst zu denken und zu handeln? Der Schreibstil ist gut, doch für mich waren die Absätze in denen es sehr technisch beladen wurde etwas zu viel des Guten. Hier fehlte mir etwas die Vorstellungskraft. Hier kommen IT-Experten und –liebhaber eher auf ihre Kosten. Trotzdem hat mir die Handlung des Buches gefallen. Es war mal ein Ausflug für mich in ein anderes Genre und für mich somit sehr interessant. Das Ende war dann doch etwas plötzlich und vielleicht auch zu schnell und gut gelöst. Mein Fazit Ein interessanter Ausflug für mich in ein anderes Genre. „Fünfzig Tage im Mai“ erhält 4 Sterne von mir und eine Empfehlung zum Lesen für alle Technikliebhaber. Vielen Dank nochmal an Michael Stappert für das Ebook-Exemplar :-).

    Mehr
    • 2