Michael Stavaric

 3.9 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Böse Spiele, Brenntage und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Michael Stavaric

Michael Stavarič, geboren 1972 in Brno, lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Balthasar Blutberg

Erscheint am 01.09.2020 als Hardcover bei Luftschacht.

Alle Bücher von Michael Stavaric

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Brenntage (ISBN: 9783406612657)

Brenntage

 (7)
Erschienen am 20.01.2011
Cover des Buches Böse Spiele (ISBN: 9783423140355)

Böse Spiele

 (9)
Erschienen am 01.10.2011
Cover des Buches stillborn (ISBN: 9783423139151)

stillborn

 (5)
Erschienen am 01.09.2010
Cover des Buches Königreich der Schatten (ISBN: 9783406653896)

Königreich der Schatten

 (4)
Erschienen am 23.08.2013
Cover des Buches Terminifera (ISBN: 9783423137997)

Terminifera

 (2)
Erschienen am 01.08.2009
Cover des Buches Der Bär mit dem roten Kopf (ISBN: 9783905945898)

Der Bär mit dem roten Kopf

 (2)
Erschienen am 27.07.2017
Cover des Buches BieBu (ISBN: 9783701720347)

BieBu

 (1)
Erschienen am 24.01.2008
Cover des Buches Milli Hasenfuß (ISBN: 9783942795401)

Milli Hasenfuß

 (1)
Erschienen am 20.05.2016

Neue Rezensionen zu Michael Stavaric

Neu

Rezension zu "Der Bär mit dem roten Kopf" von Michael Stavaric

Eine wundervolle Liebesgeschichte
Zwillingsmama2015vor 7 Monaten

Wenn man sich das Cover von "Der Bär mit dem roten Kopf anschaut" und das Buch aufschlägt erahnt man nicht ansatzweise wohin die Reise von dem Bären mit dem roten Kopf geht.

Auf der ersten Seite werden zig Rottöne aufgezählt und man hat den Eindruck, dass das doch sehr anspruchsvoll ist - aber für den Bär ist das nun einmal ein schwerwiegendes Problem.
Auch wenn sogar die weise Eule und der kleine Vogel ihm sagen, dass er sich nicht verstecken muss.

Als der Bär mit dem roten Kopf, dann einen Bären mit einem grünen Kopf trifft, ist das für ihn etwas ganz besonderes und er muss nicht mehr so traurig sein.

Die Bilder zu der Geschichte sind einfach toll, sehr künstlerisch wurde hier mit Collagen gearbeitet, was jüngere Kinder natürlich noch nicht so wahrnehmen werden.

"Der Bär mit dem roten Kopf" ist eine ganz wundervolle Geschichte, eine Liebesgeschichte, eine Geschichte übers anders sein und somit auch über Toleranz - eine ganz wundervolles Buch!

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Der Bär mit dem roten Kopf" von Michael Stavaric

Für's Anderssein muss man sich nicht schàmen
Gwhynwhyfarvor 7 Monaten

Die Beschreibung rot oder blau genügt mir selten, denn jede Farbe ist facettenreich. Nicht rot - sondern 


»… mohnrot, krebsrot, ziegelrot, hellrot, himbeerrot, fuchsrot, kupferrot, weinrot, korallenrot, lachsrot, feuerrot, rosarot, kirschrot, flamingorot, rubinrot, schwarzrot, rosenrot, kardinalrot, rostrot, orangerot, glutrot, knallrot, purpurrot, rot wie Blut … Oh – wie viele verschieden Rottöne es doch gibt! Und sie alle hatten ihr eigenes Wort bekommen. Doch ein «bärenrot» gab es definitiv nicht. Seufz! Brumm! Das machte den Bären mit dem roten Kopf sehr traurig.«


Der Bär mit dem roten Kopf ist einzigartig. Und genau das macht ihn traurig. Er geht los, andere seiner Art zu suchen. Er trifft dabei auf eine Bärin mit grünem Kopf, die »bärengrün« sucht. Die beiden werden ein Paar und bekommen Kinder. Und wer in der Farbenlehre aufgepasst hat, der weiß nun, warum die Bären braun sind. 


Auf der einen Seite geht es um Wahrnehmung, zu unterscheiden, genau hinzusehen – auf der anderen Seite die Unterschiede als Schönheit wahrzunehmen, als etwas Natürliches. Der Bär hier wird nicht ausgegrenzt, er schämt sich für seine Andersartigkeit. Auf jeder Seite macht ihm ein Tier des Waldes klar: Hey, du musst dich nicht verstecken – so wie du bist, bist du ok! Für mich besticht das Buch in seiner Grafik. Die Collagen sind wundervoll. Die Wucht entsteht durch die kräftigen Farben, Komplementärfarben, ein Augenschmaus. Die Kollagen sind einfach strukturiert, bereits für kleine Kinder erfassbar. Auch die Texte sind kurz, elementar und sicher bereits für Kinder ab drei Jahren geeignet, der Verlag empfiehlt ab vier Jahren. Und ich bin mir sicher – einfach zum ansehen, wird das Buch bereits ganz kleine Kinder begeistern – und Große, so wie mich.



Michael Stavaric wurde 1972 in Brno (Tschechoslowakei) geboren und kam nach Österreich. Dort studierte er Slawistik sowie Publizistik/Kommunikationswissenschaften. Heute lebt er als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien. Nach dem Studium war er im diplomatischen Dienst tätig. Er ist Dozent für Poetik an verschiedenen Universitäten in Salzburg, München und New York. Seine Geschichten sind vom kreativen Zugang zur Sprache geprägt. Die formale Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache ist und bleibt der Angelpunkt seines literarischen Schaffens. Er verbindet in seinen Arbeiten immer wieder das Surreale mit dem Absurden und das Groteske mit dem Ironischen. Michael Stavaric erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen. 

Ulrike Möltgen wurde 1973 in Wuppertal geboren, studierte Kommunikationsdesign. Schon während des Studiums sind zahlreiche Bilderbücher von ihr veröffentlicht worden. Die bekanntesten sind die der «Mondbär»-Reihe, die unter anderem als Kinofilm und 52-teilige TV-Serie verfilmt wurde. Seit 1995 hat sie an zahlreichen Trickfilmprojekten für die «Sendung mit der Maus» mitgearbeitet. Für mehrere ihrer über 50 Bücher hat sie verschiedene Auszeichnungen bekommen. Die Originale ihrer Bilder waren und sind immer wieder in Ausstellungen in ganz Deutschland zu sehen. Wenn sie sich nicht gerade in neue Zeichnungen und Collagen stürzt, gibt sie ihr Wissen an junge Künstler weiter.


Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Als der Elsternkönig sein Weiß verlor" von Michael Stavaric

Wenn man nicht nur seine Farbe verliert...
Federchenvor 3 Jahren

Eines Morgens stellt der Elsternkönig erschrocken fest, dass das Weiß aus seinem Gefieder verschwunden ist. Aber warum nur? Stecken andere Vögel dahinter? Will man ihm den Platz streitig machen? Ihn verhöhnen? Keine Elster aus seinem Volk spricht ihn jedoch direkt darauf an. Alle nehmen es hin, schließlich ist er der König. So nehmen es die gefiederten Untertanen auch stillschweigend zur Kenntnis, dass Weiß von nun an verboten wird. Doch mit jedem Groll, der in dem Elsternkönig aufflammt, weil er seine Zweifarbigkeit verloren hat, wächst auch der Widerstand bei seinem Vogelvolk.

"Als der Elsternkönig sein Weiss verlor" ist ein wundervoll illustriertes kleines Märchen, welches vielleicht im Buchhandel in der Kinderabteilung zu finden ist, aber diese ihm nicht wirklich gerecht wird. Es ist eine Geschichte über die Veränderungen in unserem Leben und dem Umgang mit dessen. Es stellt einen inneren Kampf mit uns selbst dar, den man nach außen tragen kann, aber nicht muss. Das Märchen befasst sich vorallem mit dem Finden des eigenen Selbst. Ob es sich mit seiner doch hin und wieder sehr poetischen Sprache unbedingt für Kinder ab 3 Jahren eignet, wird im Raum stehen gelassen. Michael Stavarič hat mit seinem Märchen vor allem eine Geschichte entworfen, die zum Nachdenken anregen soll. Hier ist es wichtig, dass Kinder nicht allein gelassen werden, auch wenn es ein Märchen ist. Die Illustrationen von Linda Wolfsgruber passen sich sehr harmonisch ein. Das Buch wirkt trotz des kurzen düsteren mittleren Innenteils sehr fröhlich. Genau, was Kinder wollen. Trotzdem ist es auch deshalb ein Buch für Erwachsene.

Bereits die Aufmachung des Buches erlaubt es nicht, dass es zwischen Büchern mit dem Buchrücken nach vorn aus dem Bücherregal ragt. Dieses Buch sollte präsentiert werden, um immer wieder gelesen zu werden, um sich die passenden Illustrationen anzusehen, egal welches Lesealter man selbst erreicht hat. Wer ein kunstvoll anmutendes Buch für die ganze Familie sucht, wird bei diesem Werk fündig. Die 36 Seiten sind "schnell" gelesen und hallen doch lange nach. "Als der Elsternkönig sein Weiss verlor" ist ein Buch, welches sich immer wieder zur Hand nehmen lässt und doch nicht seinen Zauber verliert. Dass dies dem Zusammenspiel aus Worten und Illustrationen zu verdanken ist, dürfte spätestens beim Lesen der ersten Zeilen und betrachten der ersten Bilder klar sein.

Kommentieren0
33
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks