Michael Swanwick

 3,9 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor*in von Die Tochter des stählernen Drachen, Die Todesschneise und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Michael Swanwick wurde am 18. November 1950 in Schenectady im US-Bundesstaat New York geboren. 1973 zog er nach Philadelphia, um Schriftsteller zu werden, doch es sollte sechs Jahre dauern, bis er seine erste Story beendete. 1980 veröffentlichte er seine ersten beiden Kurzgeschichten, die für den Nebula Award nominiert wurden. 1985 folgte sein Debütroman, „Die Todesschneise“, in dem der Unfall im Atomkraftwerk Three Mile Island deutlich nachhallt. „In Zeiten der Flut“ gewann 1991 den Nebula Award. Michael Swanwick wurde zudem mit dem Theodore Sturgeon Memorial Award, dem World Fantasy Award und insgesamt fünf Hugo Gernsback Awards ausgezeichnet. Neben Science-Fiction- und Fantasy-Romanen schreibt Swanwick Reviews für die Zeitschrift New York Review of Science Fiction und veröffentlichte mehrere Biografien, Essays und Monografien. Er lebt mit seiner Frau Marianne Porter und dem gemeinsamen Sohn Sean in Philadelphia.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michael Swanwick

Cover des Buches Die Todesschneise (ISBN: 9783641200442)

Die Todesschneise

(4)
Erschienen am 31.10.2016
Cover des Buches Eines Greifen Ei (ISBN: 9783641200930)

Eines Greifen Ei

(1)
Erschienen am 31.10.2016
Cover des Buches Die Tochter des stählernen Drachen (ISBN: 9783453094796)

Die Tochter des stählernen Drachen

(6)
Erschienen am 01.05.1998
Cover des Buches Eines Greifen Ei (ISBN: 9783453072572)

Eines Greifen Ei

(3)
Erschienen am 01.02.1995
Cover des Buches Vakuumblumen (ISBN: 9783453038981)

Vakuumblumen

(2)
Erschienen am 01.02.1992

Neue Rezensionen zu Michael Swanwick

Cover des Buches Die Todesschneise (ISBN: 9783641200442)
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Rezension zu "Die Todesschneise" von Michael Swanwick

Zsadista
Rezension zu "Die Todesschneise"

Amerika nach dem großen Reaktorunglück. Teilweise ist das Land auf Jahrhunderte zerstört. Dies ist die sogenannte Todesschneise. Direkt daran grenzt die Stadt Pennsylvania. Die Regierungsform hat sich drastisch geändert. Nun sind die Karnevalisten an der Macht. Ein Überbleibsel aus der alten Zeit.

Keith Piotrowicz ist ein Arbeiter der in Pennsylvania mehr schlecht als recht lebt. Er arbeitet für die Karnevalisten. Auf einer Auftragsfahrt hat er mit einem Motorrad einen Unfall. Der Laster fährt eine Frau an. Keith und sein Kumpel nehmen die Frau mit in die Stadt. Und dies ist der Beginn eines großen Umschwungs.

„Die Todesschneise“ ist eine Dystopie aus der Feder von Michael Swanwick.

Das Cover ist ein totaler Hingucker. Es sieht nach Endzeit, Verseuchung und Kampf aus. Genau mein Ding!

Das erste Kapitel ist recht lang und genial geschrieben. Die Geschichte ist spannend und man versinkt in der Geschichte. Wobei hier schon einiges an Hintergrund fehlt. Genau gesagt, steht in der Inhaltsangabe mehr, als im kompletten Buch erwähnt wird. Dazu ist hier auch schon der erste Fehler. Keith trifft auf eine Journalistin und nicht auf einen Journalisten. Fletch ist eine Frau, kein Mann.

Ab dem zweiten Kapitel hatte ich das Gefühl in einer Ideensammlung zu lesen. Solch ein Durcheinander und aneinander reihen von nicht zusammenhängenden Geschehnissen habe ich bislang noch nie gelesen.

Die Geschichte macht solche Sprünge, dass Keith im ersten Kapitel noch der sympathische Niemand ist, der einfach nur überleben will. Ist er im nächsten Kapitel schon Inhaber einer Kneipe, ist er kurz darauf Chef eines Verbrechersyndikates. Es wird aber mit keinem Wort erwähnt, wie es zu dieser Beförderung kam. Dazu mutiert er vom sympathischen Kerl zum megabösen Oberbösewicht. Genau solche Mutationen machen sämtliche Personen durch. Ist das Vampirmädchen jetzt noch Mädel, gleich Schwanger und schwups … die Tochter schon ein paar Jahre alt.

Ich konnte dieser Geschichte nicht folgen. Sie wurde von Seite zu Seite nur nerviger. Der Hintergrund selbst war eine super Idee. Mit diesen Karnevalisten als Machthaber war das mal ein ganz neuer Einfall. Die Schneise, die Zusammenhänge, die Idee hinter den Mutationen, wirklich gelungen. Die komplette Ausführung allerdings ging irgendwie in die Hose. Vor allem diese unzusammenhängenden Sprünge, ohne Erklärungen und Hintergründe hat das ganze Gebilde einfach nur zerstört.

Ich hätte mir echt gewünscht, das Level des ersten Kapitels wäre bis zum Ende hin, gehalten worden. Dafür hätte dann auch weniger Geschehnisse einbauen können. Die Hälfte der Predigten hätten gereicht, dafür mehr Hintergrund und Verbindungen.

Das Buch kann ich leider so nicht weiter empfehlen. Eine Überarbeitung und Ausführung des Inhaltes wäre wünschenswert. 

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