Michael Tellinger Die afrikanischen Tempel der Anunnaki

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Inhaltsangabe zu „Die afrikanischen Tempel der Anunnaki“ von Michael Tellinger

Neue Entdeckungen erschüttern die Mainstream-Archäologie Mit über 250 Farbfotos dokumentiert Michael Tellinger Tausende von kreisförmigen Steinruinen, Monolithen, alten Straßen, für den Ackerbau genutzten Terrassen und prähistorischen Minen in Südafrika. Er zeigt auf, wie diese 200.000 Jahre alten Stätten perfekt zu den sumerischen Beschreibungen von Abzu, dem Land der Ersten Menschen, passen - einschließlich der umfangreichen Goldbergbauaktivitäten der Anunnaki vom zwölften Planeten, Nibiru, und der Stadt von Enki, dem Herrscher der Anunnaki. Gemeinsam mit dem Piloten und Fotografen Johan Heine hat Tellinger sich aufgemacht, um die bis dahin ungelüftete Geschichte einer untergegangenen Hochkultur im südlichen Afrika zu entschlüsseln und für die Nachwelt zu dokumentieren. Tausende von Quadratkilometern haben Heine und Tellinger kartografiert, darunter drei städtische Zentren, jedes größer als das heutige Los Angeles. Anhand von Luftaufnahmen belegt Tellinger, wie die weitläufigen Komplexe aus Steinkreisen und Straßen nach den Prinzipien der heiligen Geometrie angelegt sind und die Überreste einer Tesla-ähnlichen Technologie darstellen, die benutzt wurde, um Energie zu erzeugen und auf der Suche nach Gold immens lange Stollen in die Erde zu treiben - Stollen, die immer noch existieren und deren Ursprünge bis heute ein Rätsel sind. Der Autor belegt anhand von zahlreichen Funden, in welchem Umfang die Anunnaki die sumerische und ägyptische Kultur beeinflussten. Er zeigt, dass Sphinx und Horusfalke, koptisches Kreuz und die großen Pyramiden hier im südlichen Afrika ihren Ursprung haben. Und er macht uns bekannt mit einem 120 Zentimeter großen Fußabdruck sowie dem mysteriösen Boskop-Schädel - Indizien dafür, dass es, wie in den Schriften beschrieben, damals humanoide Riesen gegeben haben muss. Michael Tellingers Buch ist eine Reise in die Welt unerklärlicher Phänomene, die uns lange im Gedächtnis bleiben wird. Er liefert den greifbaren Beweis für die von Zecharia Sitchin entwickelte Theorie über die Anunnaki als Ursprung der Menschheit.

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    Die afrikanischen Tempel der Anunnaki
    R_Manthey

    R_Manthey

    23. December 2015 um 07:22

    Das steht auf der Rückseite des Buches. Wenn man sich die Bilder ansieht und die Texte liest, dann findet man dort ganz im Gegenteil zu dieser Ankündigung jede Menge Erklärungen des Unerklärlichen. Allerdings behauptet sie der Autor entweder in einer aufgesetzten, also nicht ehrlich gemeinten Frageform oder sie sind so vage, dass man am Ende nicht so recht weiß, worum es eigentlich geht. Ein Zufall ist das gewiss nicht. Im Mittelpunkt dieses Buches stehen immer wieder seltsame Steinkreise, die man besonders deutlich aus größerer Höhe sieht. Gerne zeigt der Autor auch Mauern aus meistens lose aufgeschichteten Flußsteinen aus normaler ebenerdiger Perspektive. Diese Gebilde sollen nach seiner Ansicht die Überreste einer vor sehr langer Zeit plötzlich verschwundenen Zivilisation sein. Wozu diese Gebilde nötig waren, bleibt offen. Manchmal spricht Tellinger von großen Städten, kommt dann aber bei der Größe und der daraus berechneten Einwohnerzahl ins Grübeln. Dann wieder haben diese Kreise etwas mit Schallenergie zu tun. Was genau, bleibt genauso ohne Erklärung, wie die Bezeichnung "Energiekanäle" für einigermaßen gerade verlaufende Trassen aus solchen Steinen. Das Alter dieser Formationen schwankt bei Tellinger gewaltig. Irgendwo zwischen mehreren zehntausend Jahren muss man es nach seiner Ansicht wohl datieren. Und all das soll auch etwas mit einem uralten Goldabbau zu tun haben. Was nun genau, bleibt leider auch ungeklärt oder unerklärlich. Immerhin kommt der berüchtigte Planet Nibiru in diesem Buch nicht vor, den es in unserem Planetensystem zwar geben soll, aber nie so geben kann, wie er meistens beschrieben wird. Die Herkünft der Götter wird bei Tellinger in das Sirius-System verlegt. Nicht von ihm, sondern wieder von merkwürdigen afrikanischen Stammesquellen. Natürlich kann man darüber genauso spekulieren wie über diese Steingebilde selbst. Bei Tellinger liest sich das ganz gut, allerdings auch wieder nicht so angenehm unterhaltend wie etwa bei Erich von Däniken. Gewissheiten verbreitet Tellinger nicht. Er unkt nur. Das aber kommt bei manchem Leser vielleicht als Gewissheit an, sollte es denn auf bereits fruchtbaren Boden fallen. Wissenschaft hingegen beginnt mit Zweifeln. Und dafür gibt es bei Tellinger genügend Anlass. Merkwürdig an diesem Buch erscheint nämlich bereits die Tatsache, dass einfache Fragen nicht gestellt werden. Zum Beispiel, wie es sein kann, dass nach mehreren zehntausend Jahren noch lose zusammengefügte Mauern herumstehen, die aussehen, als hätte man sie gerade gestern aufgeschichtet, und dass andererseits in Europa über viel jüngeren antiken Siedlungen schon soviel Erde liegt, dass man mühsam nach ihnen graben muss. Warum findet man keinerlei technische Rückstände einer vermuteten ehemaligen Hochtechnologie? Gibt es auch andere Auslegungen für diese Steingebilde? Es mag ja sein, dass die sogenannte Mainstream-Wissenschaft von diesen für jedermann sichtbaren Funden angeblich erschüttert sein soll. Doch wo bleibt bei Tellinger der skeptische Zugang, wo die Zweifel, die jeder Wissenschaftler entwickeln sollte? Es gibt sie einfach nicht. Und das hat Methode, ebenso wie das Fehlen belastbarer Beweise. Bei Tellinger bekommt man eher den Eindruck, dass er eine in Stein gemeißelte für ihn unangreifbare Grundhypothese besitzt und nun daran geht, alles, was man irgendwie in diese Richtung auslegen kann, auch zu Gunsten dieser Hypothese einzusetzen. Das mag die Phantasie anregen und unterhalten. Es ist jedoch nicht wissenschaftlich und beweist rein gar nichts. Immerhin aber weist er auf diese sonderbaren Steingebilde hin. In welchem Zusammenhang sie Tempelanlagen sein sollen, hat sich mir leider nicht erschlossen. Tellingers Buch wird sicher all jene erfreuen, die den gleichen Glauben haben wie er. Andere wird es vielleicht unterhalten. Wirklich spannend würde es jedoch nur werden, wenn Tellinger nicht nur sehr vage Vermutungen äußern, sondern dafür auch etwas mehr als ein paar Steine und Mauern oder eigenwillige Interpretation sehr alter Schriften anführen könnte.

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