Michael Thumann Der Islam-Irrtum

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Inhaltsangabe zu „Der Islam-Irrtum“ von Michael Thumann

Ein 'anderer' Blick auf die muslimische Welt Ein engagiertes Plädoyer gegen den Kampf der Kulturen und ein neuer Blick hinter die Fassaden der Paläste und Hütten im Mittleren Osten - zehn Jahre nach dem 11. September 2001. Europa tut sich schwer mit dem Islam. Der Westen weiß nicht, wie er mit dem explosiven Nahen und Mittleren Osten umgehen soll. Ratlosigkeit und Angst befallen uns, wenn wir auf unsere nahen Nachbarn schauen. Doch die Bilder von Krieg und Aufruhr, Anschlägen und religiösen Fanatikern verengen unseren Blick. Die Schlagwörter von Terrorismus, Gewalt und Islamismus verdecken eine vielfältige, widersprüchliche Wirklichkeit - das ist der Islam-Irrtum. Der Korrespondent und Reporter Michael Thumann hat die Region viele Jahre intensiv bereist. Er berichtet aus den Rückzugsquartieren der Islamisten in Ägypten, aus den verschwiegenen Wohnpalästen von Saudi-Arabien, aus den Bergen des vom Krieg zerrissenen Kurdistan. Thumann.

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  • Rezension zu "Der Islam-Irrtum" von Michael Thumann

    Der Islam-Irrtum
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    22. June 2011 um 17:02

    Die ganzen Debatten und die Einschätzungen der Entwicklungen in der arabischen Welt und im Nahen Osten sind hierzulande von einer relativ einseitigen Betonung und Fixierung auf die Religion geprägt. Hinter allen Problemen des Nahen und Mittleren Ostens wird die Religion des Koran als treibende Kraft vermutet. Die heftigen und emotionalen Debatten über Terrorismus und Gewalt haben den Blick auf eine weitaus vielfältigere und auch widersprüchlichere Wirklichkeit in den islamischen Ländern verdeckt. Der Journalist und Reporter der ZEIT, Michael Thumann, kennt diese Länder von unzähligen Reisen und Reportagen. Ich selbst schätze seine differenzierten und durchdachten Texte als ZEIT-Leser seit Jahren. Zehn Jahre nach 9/11, der Tod Osama bin Ladens und die sozialen und nationalen Revolutionen und Aufstände, die die muslimische Welt erfasst haben, bieten, so Thumann in seinem Buch, dem Westen eine große, eine wahrhaft historische Gelegenheit, seinen „Islam-Irrtum“ zu überwinden und diese Länder und ihre Entwicklungen und ihre wirtschaftlichen und (ja!) auch demokratischen Potentiale anders einzuschätzen und mit ihnen Politik zu treiben. Thumanns Buch ist auf der Höhe der Zeit und er liefert aus Begegnungen, Reisereportagen und historisch-politischen Betrachtungen von hoher Qualität ein neues, ein spannendes Bild des Nahen und Mittleren Osten. Dort verortet er die wahren Verbündeten des Westens und schlägt vor, endlich die alten „Islam-Irrtümer“ zu überwinden. Ein Buch, das mit Sicherheit nicht nur in den Feuilletons zu Diskussionen führen wird.

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