Michael Tietz Apfeldiebe

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Inhaltsangabe zu „Apfeldiebe“ von Michael Tietz

Fünf Jungen, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. Ferien. Und eine Entdeckung, welche die Leben der Kinder radikal verändern wird. Was als Spiel, als Abenteuer für einen Tag beginnt, endet mit dem spurlosen Verschwinden der Fünf und einem Kampf auf Leben und Tod. Denn völlig von der Außenwelt abgeschnitten, verwandeln sich Hoffnung in Panik und Freundschaft in Wahnsinn. Und der einzige Mensch, der etwas über den Verbleib der Jungen ahnt, ist ein alter Mann. Ein alter Mann, der nur noch auf seinen Tod wartet … Nach seinem Bestseller“Rattentanz“ nun der zweite Thriller von Michael Tietz – packende Erzählkunst vom Feinsten!

Was für ein Buch... Super spannend, schockierend, aufwühlend, hat sehr an meine Nerven gezerrt. Großartig!!!

— Federzauber
Federzauber

Manchmal etwas langatmig, aber sonst sehr spannend

— Nachtschwärmer
Nachtschwärmer

Fesselnd, sehr interessante und unterschiedliche Charakter! Kann ich nur empfehlen!

— YvetteH
YvetteH

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    Apfeldiebe
    engineerwife

    engineerwife

    02. March 2016 um 17:10

    Fünf Kinder zwischen 8 und 14 Jahren unternehmen in den Sommerferien einen Ausflug und brechen dabei in eine bislang unbekannte Grube im Wald ein. Wie der Titel des Buches verrät, räuberten sie den Apfelbaum des alten Mannes, der der einzige Zeuge ist und ihre einzige Rettung darstellt. Der alte Mann ist nachtragend… Die Kinder sind sich untereinander durchaus nicht gerade freundlich gesinnt sind. Die kleine Gruppe setzt sich aus Außenseitern zusammen, mehr oder minder freiwillig finden sie sich zu diesem Abenteuer zusammen. Mit unheimlicher Grausamkeit agiert zumindest einer der Jungen, die einen überlegen lässt, ob Kinder in diesem Alter überhaupt dazu fähig sind. Mischt man das Verhalten jedoch mit der zu Teil traurigen und ebenfalls mit Gewalt verbundenen Kindheit, verschwinden die Zweifel allmählich wieder. Sehr bildhaft und stimmungsvoll schildert der Autor die scheinbar aussichtslose Situation der Jungen. Man zittert mit, man hofft … das Ende wirkt noch lange nach. Ein Buch, das einem den Atem nimmt! 

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  • Dunkel!

    Apfeldiebe
    YvetteH

    YvetteH

    30. November 2015 um 18:58

    Klappentext: Fünf Jungen, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. Ferien. Und eine Entdeckung, welche die Leben der Kinder radikal verändern wird. Was als Spiel, als Abenteuer für einen Tag beginnt, endet mit dem spurlosen Verschwinden der Fünf und einem Kampf auf Leben und Tod. Denn völlig von der Außenwelt abgeschnitten, verwandeln sich Hoffnung in Panik und Freundschaft in Wahnsinn. Und der einzige Mensch, der etwas über den Verbleib der Jungen ahnt, ist ein alter Mann. Ein alter Mann, der nur noch auf seinen Tod wartet … Meine Meinung: Michael Tietz hat mich überrascht. Nach dem Titel und dem Klappentext hatt ich einen Krimi oder Thriller erwartet, aber in diese Genres kann man dieses Buch nicht unbedingt einordnen. Der Autor schreibt in einem fesselnden und flüssigen Schreibstil die Geschichte von fünf Jungen, deren Spiel plötzlich tödlicher Ernst wird. Man lernt jeden Charakter sehr gut kennen, kann sich in sie hineinversetzen und entwickelnt Sympathien oder auch Antipathien. Wechselnde Perspektiven und ein spannenden Handlung halten den Leser im Geschehen und gewährt einen Einblick in jeden einzelnen Charakter, auch in den dunkelsten Ecken. Für mich war es ein sehr spannendes Leseerlebnis. Mein Fazit: Ein spannendes Buch, dass ich gern weiterempfehle. Von mir gibt es dafür 5 Sterne.

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  • Sehr gutes Buch

    Apfeldiebe
    solis1505

    solis1505

    04. November 2013 um 17:18

    Wahnsinn! Da frage ich mich ob ich meine Kinder noch in den Wald lassen soll.

  • Rezension zu "Apfeldiebe" von Michael Tietz

    Apfeldiebe
    Nina2401

    Nina2401

    Als ich dieses Buch zur Hand nahm, habe ich nicht geahnt, dass es mich so berühren würde. Der Klappentext klingt sehr vielversprechend und spannend. 5 Jungen haben Ferien und wollen ein Abenteuer erleben. Sie erkunden eine Ruine und dann geschieht das Unfassbare, sie werden verschüttet. Niemand weiß, wo sie sind, nur ein alter Mann ahnt es, aber er sagt nichts, handelt es sich bei den Jungs doch um die Apfeldiebe, die ständig seine Obstwiese plündern. Es ging erstmal ganz gemütlich los, ich konnte in Ruhe alle Protagonisten kennenlernen, die sehr detailliert beschrieben wurden. Auf der einen Seite die Jungs, die unterschiedlicher nicht sein können und auf der anderen Seite der alte Seiler, ein eigenbrötlerischer Einsiedler, der mir aber gerade wegen seiner kauzigen Art sympathisch ist. Der Schreibstil ist sehr eigenwillig und ich musste mich erstmal daran gewöhnen, an die langen Schachtelsätze und an die kurzen Einwortsätze. Aber das dauerte nicht lange, denn Michael Tietz schreibt sehr mitreißend und spannend. Die fast schon poetischen Landschaftsbeschreibungen – man merkt, dass Michael Tietz hier jeden Stein kennt - stehen im krassen Gegensatz zu den Beschreibungen der Taten und Gedanken der Kinder, das finde ich sehr faszinierend und ist für mich eins der Sahnehäubchen in diesem Buch. Ein weiteres Sahnehäubchen sind die Überschriften zu den einzelnen Kapiteln, die mit sehr viel Feingefühl ausgewählt wurden. Die Geschichte steigert sich immer mehr, es wurden einige Cliffhänger eingebaut und nur der dem alten Seiler gewidmete Strang brachte – für mich - wieder etwas Ruhe. Das Buch hat mich sehr aufgewühlt. Normalerweise lese ich über die Abgründe von erwachsenen Menschen, aber was hier in den Kindern schlummert ist teilweise sehr beängstigend. Durch die sehr bildhafte Schreibweise war ich so nah dran … manchmal sogar zu nah. Ich konnte den Staub schmecken, die Ausdünstungen riechen und habe das Hunger- und Durstgefühl mit den Jungs geteilt. Und ihre Ängste, ihre Befürchtungen. Sehr gut gefallen hat mir auch der Stellenwert, den die Religion in diesem Buch bekommen hat. Die Geschichte ist geprägt von Gegensätzen – auf der einen Seite die Kinder mit ihren Ängsten vor dem Tod und auf der anderen Seite der alte Seiler mit seiner Todessehnsucht. Kritikpunkte … habe ich keine. Ich finde das Buch perfekt, angefangen von dem sorgsam ausgesuchten Cover, das sehr gut zu dem Buch passt bis hin zu dem Ende, das mich versöhnt hat und mich mit Tränen in den Augen lächeln lässt. Bravo Michael Tietz!

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    • 3
  • Rezension zu "Apfeldiebe" von Michael Tietz

    Apfeldiebe
    Neonsonne

    Neonsonne

    "Drei kleine dumme Jungen, wünschten sie wär'n frei, da fiel ein Blatt auf ihren Kopf, da warens nur noch zwei...! . Alex der Anführer, sein fetter bester Freund Max und deren kleiner Bruder Timi, Kasimir die mädchenhafte Brillenschlange und der komische Rufus machen sich zusammen auf den Weg zur Roggenbacher Bergruine, um Ritter und Gefangene zu spielen. Fünf Jungs, wie sie verschiedener nicht sein können. Für einen der Jungs wird aus dem Ritterspiel schmerzhafter ernst. Als seine Rettung naht, geschieht das Unfassbare, die Ritter werden verschüttet. Und niemand weiß wo sie sind, außer... . Der alte und einsame Kinderhasser Gernot Seiler beobachtet die Kinder dabei, wie sie an diesem Tag mit ihren Rucksäcken aufbrechen. Noch immer schimpft er über diese Apfeldiebe, die ständig seine Bäume bestehlen. Einen Tag später kommt er ins grübeln, als die Polizei sich nach dem Verbleib der Kinder bei ihm erkundigt.. . Nicht nur das Cover ist ein genialer Hingucker, sondern auch der Inhalt ist vorzüglich. Der menschliche Verstand spielt uns in aussichtslosen Situationen schlimme Streiche. Aus Freundschaft wird Feindseligkeit und Wahnsinn überfällt uns, bevor wir es selbst überhaupt merken. Der Kampf ums Überleben beginnt direkt nach dem Erdrutsch und schweißt die Jungen, die sich sonst nie viel zu sagen hatten, enger zusammen. Gute Freunde dagegen entpuppen sich als Monster und sind eine Gefahr für alle Anwesenden. Hunger und Durst plagt die Kinder. Kälte und Dunkelheit sind ihre Begleiter.. . Jeder von ihnen hat eine schwere Last zu tragen, die er von zuhause mit in die Ruine gebracht hat. Nach dem Unglück erfährt der Leser die ganz persönlichen Schicksale und baut so eine Bindung zu ihnen auf. Das Verhalten der Kinder zueinander verändert sich radikal. Ein Buch das tief in die Psyche blicken lässt. Es friert mich, wenn ich daran denke ich müsste tagelang da unten ausharren. Ich konnte den Dreck fast schon an mir selbst spüren. Michael Tietz hat mich überzeugt, vom Anfang bis zum Ende! Ich überlegte erst ob ich dem Buch 4 oder 5 Sterne geben soll, aber da ich nichts negatives berichten kann, vergebe ich fünf! . Lieblingsstelle: Als junger Mensch hält man den Blick auf eine einzige Sache gerichtet und rechts und links davon existiert nichts. Im Alter aber SIEHT man. Alles. Man sieht so viel gleichzeitig, dass all die Dinge ineinander über gehen..

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    • 2
  • Apfeldiebe

    Apfeldiebe
    joshi_82

    joshi_82

    Was zuerst auffällt, wenn man anfängt, diesen Roman zu lesen, ist der doch etwas ungewöhnlich anmutende Schreibstil des Autors. An diesen muss man sich erst einmal gewöhnen, doch hat man das getan, kann man sich dem Sog der Ereignisse einfach nicht mehr entziehen. Dieser Schreibstil ist keinesfalls schlecht oder lässt sich schlecht lesen, er ist nur einfach "anders", als man es sonst so gewohnt ist. Mir hat dieser ungewöhnliche Stil allerdings wirklich gut gefallen und so hat das Lesen großen Spaß gemacht. Michael Tietz beschreibt alle Ereignisse, Orte und seine Charaktere, ebenso wie deren Eigenschaften so detailliert, wie ich es selten erlebt habe. Dabei wird es jedoch nie langweilig, sondern immer wieder staunt man, ob der fantastischen und gut durchdachten Ausarbeitung all dieser wichtigen Bereiche in diesem Buch. Die Charaktere sind absolut unterschiedlich und jeder für sich hat viele Facetten, die erst nach und nach aufgedeckt werden. Ebenso erfährt man erst im Laufe der Geschichte, was diese Jungs schon so alles in ihrem Leben erlebt haben und warum sie so sind und handeln, wie sie das hier tun. Der Autor nimmt da absolut kein Blatt vor den Mund, schont die Leser ebenso wenig, wie seine Protagonisten und schockiert oftmals durch die Handlungen der doch recht jungen Charaktere, die manchmal erschreckend grausam handeln.  Obwohl sich der Großteil der Geschichte in der selben Kulisse abspielt, kommt keine Langeweile auf, da es wirklich interessant (und eben auch erschreckend) anzusehen ist, wie diese Kinder reagieren und verzweifelt versuchen, aus dieser Situation zu entfliehen. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, in so eine Siuation zu geraten und wünsche es auch keinem, denn es muss einfach schrecklich sein. Immer wieder erstaunten mich das Durchhaltevermögen und der Überlebenswille der meisten Jungen und natürlich fiebert man mit ihnen mit und wünscht sich genauso sehr, wie sie, dass doch endlich Rettung nahen möge. Michael Tietz legt seinen Protagonisten dabei einige Steine in den Weg, doch die Hoffnung geben diese trotzdem nicht auf. Die Sympathien mit den Charakteren sind dabei auch nicht von Anfang an klar verteilt, denn diese zeigen im Verlauf der Geschichte oft ein ganz anderes Gesicht, als man es von ihnen erwarten würde.  Die Handlung spielt in der Nähe von Michael Tietz´ Heimat im Schwarzwald und das merkt man auch, denn er schafft es, diese Orte so zu beschreiben, dass man sie direkt vor Augen hat beim Lesen und sich vorkommt, als wäre man selbst auch schon dort gewesen. Auch die Atmosphäre vor den Ereignissen ist greifbar und man fühlt sich ein wenig in seine eigene Kindheit zurückversetzt, wenn die Sommerferien gerade begonnen haben und man voller Vorfreude und Erwartungen in diese startet und keinen Gedanken mehr an die Schule verschwendet.  Da ich so begeistert und auch überrascht von diesem Buch bin, möchte ich nun unbedingt auch den Debütroman "Rattentanz" des Autors lesen, denn auch dieser klingt ganz nach meinem Geschmack. Fazit: Michael Tietz konnte mich absolut fesseln mit seinem außergewöhnlichen Schreibstil, seinen gut ausgearbeiteten Charakteren, einer spannenden und gut durchdachten Handlung, immer wieder überraschenden Wendungen und einigen schockierenden Momenten, die nichts für zarte Gemüter sind.

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    • 2
  • Spannung und Herzklopfen bis zum Schluss

    Apfeldiebe
    Aleshanee

    Aleshanee

    20. September 2013 um 07:44

    Spannung und Herzklopfen bis zum Schluss Klappentext Fünf Jungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Ferien. Und eine Entdeckung, die das Leben der Kinder radikal verändern wird. Was als Spiel beginnt, als Abenteuer für einen Tag, führt zum spurlosen Verschwinden der fünf und zu einem Kampf auf Leben und Tod. Völlig von der Außenwelt abgeschnitten, verwandelt sich Hoffnung in Panik, wird Freundschaft zu Wahnsinn. Und der einzige Mensch, der ahnt, wo die Jungen sein könnten, ist ein alter Mann. Ein alter Mann, der nur noch auf seinen Tod wartet. Meine Meinung Schon der Klappentext hat die Ahnung dieser beklemmenden Stimmung eröffnet, die sich das ganze Buch hindurch fortgesetzt hat. Eine beängstigende, ja unbehagliche Atmosphäre, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Zu Beginn werden die fünf Jungs vorgestellt, die das Schicksal an diesem verhängnisvollen Tag zusammen gewürfelt hat. Alex ist 14, ein von sich selbst überzeugter Anführer, der es mit seinem Vater nicht leicht hat. Max, sein bester Freund, hat immer Hunger und sieht auch so aus – er hat sadistische Ambitionen. Kasimir ist 10 Jahre alt, der blasse Streber, von allen nur „das Mädchen“ genannt und Rufus, 12, „der Schwarze“, ist immer komplett in schwarz gekleidet und hat nach dem Tod seiner Mutter depressive Verstimmungen. Und Timi nicht zu vergessen, der kleine Bruder von Max ist 8. Sie alle leben in einem Dorf in den Bergen, es sind Ferien und die Entdeckung eines geheimen Eingangs in einen Raum unterhalb einer Burgruine wird in einer Katastrophe enden. Der Schreibstil ist einfach und klar gehalten, trotzdem wirkt er authentisch und lebendig, als stehe man direkt mitten im Geschehen. Der Umgang der Kinder miteinander, wie sie miteinander sprechen und auch wie der alte Mann sich gibt, formt ein greifbares Bild der Ereignisse, der wie ein Film vor dem inneren Auge abläuft. Sehr genial geschrieben! In einer absoluten Ausnahmesituation, die selbst Erwachsene an ihre Grenzen bringt, sind diese Kinder gefangen und müssen sich rigoros ihren Ängsten stellen. Alles, was geschieht, wirkt glaubwürdig, lässt einen nicht mehr los und zieht einen selbst wie ein Sog in diese dunklen Abgründe, ausgeschlossen von der Außenwelt. Im Vordergrund stehen natürlich die Charaktere der Kinder, die hervorragend herausgearbeitet sind. Jeder wird beleuchtet und gibt nach und nach mehr von seinem Innenleben preis. Auf eindringliche – nicht aufdringliche – Art werden die Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit mit ihrem Charakter verknüpft und prägen ihr Handeln auf eindrucksvolle Weise. Interessant ist vor allem auch ihre Entwicklung, die sie im Lauf der Ereignisse durchmachen und einen teilweise überraschen und erschüttern. Ein schreckliches, aber faszinierendes Szenario, dem man mit klopfendem Herzen folgt – eine Charakterstudie der besonderen Art, in der einen das Schicksal der Kinder einfühlsam aber mit steigender Schärfe nicht mehr loslässt. © Aleshanee blog4aleshanee.blogspot.de

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  • Rezension zu "Apfeldiebe" von Michael Tietz

    Apfeldiebe
    libri

    libri

    14. July 2012 um 08:20

    Das Buch war spannend, sehr beklemmend. Leider hat die Geschichte lange gebraucht um in Schwung zu kommen. War einige Male versucht, das Buch zur Seite zu legen. Dann wurde es aber interessant und die letzten 150 Seiten habe ich wie durch einen Zwang getrieben zu Ende lesen müssen.

  • Rezension zu "Apfeldiebe" von Michael Tietz

    Apfeldiebe
    Natasha

    Natasha

    30. May 2012 um 17:57

    Apfeldiebe ist eine spannende Geschichte um Menschen und wie sie in Grenzsituationen reagieren. Wer detailreiche Schilderungen um Gedanken und Gefühle, die Veränderung von extrem belasteten Menschen mag, wird hier sicher fündig, alle anderen können die wenigen Längen verschmerzen und sich an der spannenden Geschichte freuen. Auf jeden Fall lesenswert!

  • Rezension zu "Apfeldiebe" von Michael Tietz

    Apfeldiebe
    Blog_of_Books

    Blog_of_Books

    27. February 2012 um 12:42

    Inhalt: Der 14-jährige Alex findet per Zufall einen Höhleneingang, als er von seinem täglichen Ritterspiel an der nahe gelegenen Burg nach Hause geht. Erfreut über diesen Fund prahlt er damit vor den Dorfkindern. Schließlich beschließen sie gemeinsam, dass sie alle am nächsten Tag die Höhle erkunden würden und vereinbaren einen Treffpunkt. Während ihrer Wanderung zur besagten Höhle, werden sie von einem Dorfbewohner beobachtet – dem alten Seiler. Ihm gehören die Apfelplantagen, an denen die Kinder sich schon einige Male unerlaubt bedient haben. Die Kinder verbringen den gesamten Vormittag in ihrer Höhle, die sich eher als unterirdischer Lagerraum entpuppt. Doch plötzlich stürzt die Decke über ihnen ein und der Ausgang ist versperrt. Ein Überlebenskampf beginnt und die Kinder glauben schon bald nicht mehr an eine Rettung, denn sie haben niemandem erzählt wo sie sich befinden. Meine Meinung: Das Thema dieses Buches hat mich von Anfang an gefesselt. Wie kommen Kinder damit klar, wenn sie auf sich alleine gestellt sind? Wenn sie in der Dunkelheit eingeschlossen sind und kaum Hoffnungen auf Hilfe haben? Michael Tietz hat dies wirklich gut umgesetzt und ich persönlich konnte mich gut in die Lage der Jungen versetzen. Es wird immer wieder zwischen Hoffnungslosigkeit und neuer Motivation gewechselt und gerade das macht dieses Buch so spannend! Auch wird eines dieser Kinder tatsächlich verrückt, was alles noch realistischer macht. Das Buch enthält außerdem noch einige “Überlebenstipps”, denn ich denke vieles kann man in solch einer Situation tatsächlich anwenden. Apfeldiebe ist demnach nicht nur sehr spannend, sondern zusätzlich informativ. Einzig hat mich etwas gestört, dass so viel über die Hintergrundgeschichte des alten Seilers geschrieben wurde. Dieser hat seine große Liebe verloren und dies wird auf vielen Seiten detailliert beschrieben. Ich muss zugeben, dass ich zwischendurch einfach diese Passagen überflogen habe, da mich nicht alles davon interessiert hat. Fazit: Spannung pur! Man wird von der ersten Sekunde an gefesselt und schlüpft in die Rolle eines der Kinder. Von mir gibt es daher eine absolute Kaufempfehlung und 4 Sterne!

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  • Rezension zu "Apfeldiebe" von Michael Tietz

    Apfeldiebe
    Lesefee86

    Lesefee86

    29. January 2012 um 12:21

    Sie machen sich auf um ein großes Abenteuer zu erleben und geraten in den härtesten und längsten Überlebenskampf ihrer kurzer Leben... Es ist ein Tag in den großen Ferien, als die fünf Jungs aufeinander treffen: Alex, der Anführer; Max, der Dicke; Timi, der kleine Bruder; Kimi, das Mädchen und Rufus, der immer nur in schwarz gekleidet ist. Sie sind die Langeweile in dem kleinen Dorf satt und machen sich auf die Ruinen der alten Burg Steina zu erkunden, denn Alex hat eine geheimes Kellergewölbe entdeckt, in dem es tolle Schätze zu entdecken gibt. Doch der so gut geplante Ausflug endet in einem Desaster. Max, der Zuhause von seinem Stiefvater misshandelt wird, dreht an dem dunklen Ort durch und während die anderen Kinder die unteriridschen Räume erkunden, stürzt der Ein- und Ausgang ein und die Kinder sind gefangen. Ihre einzige Rettung scheint der alte Gernot Seiler zu sein, der Kinder eigentlich nicht leiden kann und sich nicht um das Verschwinden derer kümmert. Während er ungewollt feststellen muss, dass die Retter an einem ganz falschen Ort nach den Kindern suchen, spielt sich unter ihm ein unerbitterlicher Kampf ab, den nicht alle fünf unbeschadet überstehen werden... Das Buch beginnt gleich mit einem spannenden Prolog, der den Leser gleich gefangen und nicht mehr los lässt. Im Nachhinein aber wird er im Buch selbst so nicht wiedergespiegelt, die Verbindung aber ist da. Zu Anfang erfährt der Leser in kleinen Geschichten erst einmal etwas über die Kinder und deren Leben, alles wird aber nicht gleich verraten. Alle fünf Kinder leben zwar im selben Dorf, wachsen aber in ganz verschiedenen Welten auf. Neben diesen kleinen Geschichten, dreht sich eine sechste um den alten Aussenseiter des Dorfes. Seine Geschichte wird recht eingehend beschrieben und klingt wie ein kleines Selbstgespräch, gefüllt mit einigen Wiederholungen. Ab dem Punkt, ab dem das Abenteuer beginnt, springen die Beschreibungen und Gedanken immer wieder von einem zum anderen Kind. Der Autor aber verpackt dies so, dass man nicht verwirrt. Er dringt in die Psyche der Kinder und erzählt nach und nach deren Erlebnisse, die zu ihren Verhalten in der verschütteten Ruine führen. In dem dunklen, kalten Räumen dringen verborgene und verbotene Gedanken an die Oberfläche jedes einzelnen. Die Situation gerät immer mehr außer Kontrolle, je klarer wird, wie ausgweglos diese Gefangenschaft ist. Es geht so weit, dass die Kinder nicht nur vor dem Verhungern oder Verdursten Angst haben müssen, sondern voreinander. Dies ist ein Psychothriller, der keinen los lässt und die Kinder um einen herum mit anderen Augen betrachten lässt. In dieser Geschichte werden Freunde zu Feinden, erbitterte Gegner zu Verbündeten, scheinbare Lügen zu unfassbaren Wahrheiten, unschuldige Kinderwelten zu gefährlichen Realität und das einsame Leben eines alten Mannes zu einem Hoffnungsschimmer. Ein tolles Buch, das noch lange nach dem letzten Satz in einem nachklingt, wie das Echo einer angespielte Geigensaite in einer großen Höhle. lesefee.blogspot.com

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  • Rezension zu "Apfeldiebe" von Michael Tietz

    Apfeldiebe
    Fannie

    Fannie

    07. January 2012 um 22:18

    Brillant und beklemmend Ein Schwarzwalddorf in den Sommerferien: Fünf Jungen sind auf der Suche nach einem Abenteuer. Eine abgelegene Burgruine wird zu ihrem Spielplatz. Doch dann verwandeln sich fantasievolle Ritterspiele in lebensgefährlichen Ernst: Die Jungen werden verschüttet und sind – von der Außenwelt vollkommen abgeschnitten – unter der Erde gefangen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Können die Kinder rechtzeitig gerettet werden? Mit „Apfeldiebe“ ist es Autor Michael Tietz gelungen, mich komplett in die Welt seiner Geschichte zu entführen. Dank der atmosphärischen und bildlichen Schilderungen befindet man sich mittendrin im Geschehen. Den Staub, den Schweiß und den Durst spürt man regelrecht am eigenen Leib. Seine Protagonisten hat er mit viel Liebe und detailliert gezeichnet. Michael Tietz überwindet mühelos sämtliche Genre-Grenzen und hat mit „Apfeldiebe“ ein beeindruckendes Werk aus Abenteuer, Thriller und Fantasy geschaffen. Außerdem erzählt er sehr einfühlsam von den teils äußerst bedrückenden Geschehnissen, die sich in den Leben seiner jungen Helden bislang ereignet haben. Das Buch ist nicht einen Moment langweilig! Atemlos liest man Seite um Seite und legt den Roman nur dann (und dazu sehr ungern) aus der Hand, wenn man wirklich muss. Bis zum Schluss hält der Autor den Leser in Atem. „Apfeldiebe“ hat sich auf Anhieb in meine persönliche „Lieblingsbücher“-Liste katapultiert. Bleibt zu hoffen, dass Michael Tietz, der neben seiner Autoren-Tätigkeit als Krankenpfleger arbeitet, sehr bald für literarischen Nachschub sorgt!

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  • Rezension zu "Apfeldiebe" von Michael Tietz

    Apfeldiebe
    baronessa

    baronessa

    07. January 2012 um 17:34

    Alex spielt sehr gern in der alten Burgruine. Mit seinen Rittern versetzt er sich selbst in die Zeit des Mittelalters. Seine Gedanken lässt er damit freien Lauf. Eines Tages findet er jedoch eine alte Kammer unter der Burganlage. Er drängt nicht nur seinen Freund Max und dessen Bruder Timi, sondern auch den schwarzgekleideten Rufus und „das Mädchen“ Kasimir, ihn auf die Burg zu begleiten und gemeinsam ein Abenteuer zu bestehen. Seine Entdeckung teilt er mit ihnen, nur müssen sie Stillschweigen bewahren. Diesen Schwur nimmt Alex auch seiner Schwester ab, mit einer gemeinen Drohung. Was als geheimnisvolles Abenteuer auf der Burg gedacht war, rutschte bald in einer bedrohlichen Situation ab. Gewaltanwendung, Beleidigung und der anfängliche Wahnsinn gewann die überhand. Bevor die Jungen die Situation überhaupt wieder in den Griff bekommen haben, passierte das Unglück. Der Ausgang wird verschüttet und die Kinder sitzen fest. Sie hoffen auf Hilfe, die aber nicht kommt. Der alte Seiler hatte die Kinder noch gesehen, aber sich am Anfang nichts dabei gedacht. Dann dachte er nur an die Apfeldiebe, die immer seine Äpfel klauten. Erst zu spät erinnerte er sich an die Liebe und was es heißt, einen Menschen zu vermissen. Ich war und bin wirklich begeistert von diesem Buch. Welche Schicksale diese Geschichte beinhaltete und wie der Autor sie sehr spannend in Szene setzt. Welche Emotionen schon allein Max herauf beschwört. Mal möchte man ihm am liebsten den Hals umdrehen und dann tut er einen wieder leid. Welche Tragik das Leben dieser Kinder umfasst, ist ohne Worte. Wissen überhaupt Eltern, was sie ihren Kindern antun? Jedes Kind geht anders mit seinem Kummer um und dies hat der Autor sehr gut beschrieben. Und nicht nur die Charaktere, sondern auch die Landschaft und die Katastrophe. Man kann sich alles bildlich vorstellen. Ob der alte Seiler oder der Umgang mit dem Tod, den die Kinder erstmals erleben. Ich kann nur empfehlen – lest das Buch!

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  • Rezension zu "Apfeldiebe" von Michael Tietz

    Apfeldiebe
    Manfred_SH

    Manfred_SH

    25. December 2011 um 12:46

    Habe das Buch in kurzer Zeit gelesen. Vorab: Es kommt nicht an die Tiefe und das Niveau von Rattentanz. Ich finde es dennoch lesenswert. 5 Kinder / Jugendliche, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, finden unterirdische Räume unterhalb einer alten Ruine aus dem Mittelalter. Bei einem Ritterspiel machen sie allerlei "Späße" mit dem 10 Jahre alten Kasimier, der als Muttersöhnchen und Weichei verpönt ist und dennoch dazugehören möchte. Sie fesseln ihn und hängen ihn an die uralte Gewölbedecke. Bei einem Streit kommt es zum Gehangel und die Decke des baufälligen Gebäudes stürzt ein. Die Kinder sind gefangen. Niemand weiß wo die Kinder sind. Nur ein alter Greis namens Seiler hat sie in einem Gebiet gesehen, wo die Polizei sie nicht vermutet und sucht. Er meldet sich aber nicht. sondern freut sich, dass die Kinder vermisst sind und nun nicht mehr seine Äpfel klauen können (Apfeldiebe). In der Geschichte werden die Personen aus eigener Sicht beschrieben und man erfährt viel über ihre Vergangenheit und warum sie sich so verhalten. Dies ist gut gelungen. Das Ende ist zwar gut, stimmt aber nachdenklich und das finde ich sehr gut. Diesmal ist dem Autor auch wieder ein tolles Nachwort gelungen. Ich hoffe auf weitere Bücher von Michael Tietz.

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  • Rezension zu "Apfeldiebe" von Michael Tietz

    Apfeldiebe
    robbylesegern

    robbylesegern

    17. December 2011 um 19:34

    interessant, teilweise spannend, aber mit Längen Nach "Rattentanz", einem für mich sehr ungewöhnlichen, aber starken Buch, war auch ich sehr gspannt auf sein Nachfolgewerk "Apfeldiebe". Nach dem Lesen dieses Buches gewinne ich mehr und mehr den Eindruck, dass Michael Tietze ein Garant für außergewöhnliche Handlungen ist, in seiner Fabulierkunst aber manchmal einfach zu ausschweifend wird und dadurch die Geschichten an Spannung verlieren. Wieder läßt der Autor seine Geschichte im Südschwarzwald spielen, einer Gegend ,wo die Menschen zum großen Teil noch ursprünglich sind und mit der Natur und dem Glauben tief verbunden. In dieser Szenerie läßt er fünf Jungen ein Abenteuer erleben,dass für sie zu einer Grenzerfahrung wird.Parallel zu diesem Erzählstrang, erlebt der Leser in abwechselnden Kapiteln die Geschichte des urigen Herrn Seiler, einem Urgestein des Schwarzwalds, dessen Leben sich ausschließlich um die Liebe seines Lebens dreht, die er durch eine falsche Handlung verlor. Zu Anfang fragt man sich, was diese beiden Geschichten miteinander zu tun haben, doch sie finden am Ende zu einem überzeugenden Ganzen zusammen. Wie schon in seinem Erstlingswerk"Rattentanz", wird auch in diesem Buch deutlich, dass der Autor ein Faible für die Schilderungen von Menschen in Extremsituationen hat.Die Charaktere sind nicht willkürlich zusammengewürfelt, sondern verfolgen schon den Zweck, dass sie in Ausnahmesituationen unterschiedlich reagieren sollen und ihre ureigensten Eigenschaften, gepaart mit unterschiedlichsten Sozialisationen zum Tragen kommen.So läßt er hier fünf Jungen agieren, die unterschiedlicher nicht sein können. Wie ragiert jeder einzelne in solch einer Siutation, welche Strukturen bilden sich heraus und welche Gedanken gehen den Kindern in dieser Situation durch den Kopf? Grundsätzlich eine sehr interessante Thematik, die aber durch die manchmal sehr ausschweifende Art des Erzählens zu Längen führt, die mich manchmal dazu gebracht haben einige Seiten zu überspringen.Vor allem Max`Gedankengänge waren mir dann doch etwas zu abgedreht.

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