Michael Tsokos

 4.1 Sterne bei 985 Bewertungen
Autor von Zerschunden, Zersetzt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Michael Tsokos

Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Charité. Desweiterein hat er eine Professur für Rechtsmedizin inne und wird international als Experte auf dem Gebiet der Forensik geschätzt. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind Bestseller.

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Erscheint am 01.03.2019 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Alle Bücher von Michael Tsokos

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Zerschunden

Zerschunden

 (307)
Erschienen am 01.10.2015
Zersetzt

Zersetzt

 (132)
Erschienen am 01.04.2016
Dem Tod auf der Spur

Dem Tod auf der Spur

 (124)
Erschienen am 12.05.2017
Die Klaviatur des Todes

Die Klaviatur des Todes

 (94)
Erschienen am 01.04.2014
Der Totenleser

Der Totenleser

 (93)
Erschienen am 08.09.2010
Zerbrochen

Zerbrochen

 (87)
Erschienen am 01.03.2017
Deutschland misshandelt seine Kinder

Deutschland misshandelt seine Kinder

 (47)
Erschienen am 27.05.2015
Sind Tote immer leichenblass?

Sind Tote immer leichenblass?

 (32)
Erschienen am 04.10.2016

Neue Rezensionen zu Michael Tsokos

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angi_stumpfs avatar

Rezension zu "Zersetzt" von Michael Tsokos

Besser als der Film ...
angi_stumpfvor einem Tag

Dieses Buch habe ich mir extra besorgt, um es noch schnell vor der Ausstrahlung des gleichnamigen Filmes zu lesen. Und ich hätte diese Reihe wirklich früher entdecken können, denn das ist wirklich allerbeste Leseunterhaltung für Leute, die etwas Blut und Psychoterror vertragen können.

Dr. Fred Abel ist eine sympathische Hauptfigur, genau wie einige seiner Mitstreiter. Es gibt aber in der Story auch echt üble Gestalten, denen man in der Realität lieber nicht begegnen möchte und die das Potential haben, uns noch in den Träumen heimzusuchen.

Allen voran ein psychopathischer Arzt, der Frauen verschleppt, missbraucht und anschließend "entsorgt". Was dessen Opfer erleiden müssen, ist stellenweise schwer zu ertragen beim Lesen.
Aber auch die transnistrische "Mafia" ist nicht ohne: hier wird brutalst gefoltert und gemordet. Die Vorstellung, dass diese Fälle sogar authentische Vorbilder haben, macht die Lektüre noch eindrücklicher.

Die Ermittlungen werden sehr gut beschrieben, obwohl Abel weitgehend auf eigene Faust handelt. Actionreich und mit viel Blut und Schweiß werden in einem wunderbar eindrücklichen Schreibstil die Szenen beschrieben, so dass man sich der fesselnden Sogwirkung des Buches nicht mehr entziehen kann. Allerbeste Leseunterhaltung, wenn man einen starken Magen hat.

Die Verfilmung fand ich insofern gelungen, dass die Hauptfigur Abel prima besetzt wurde. Ansonsten war der Film eine sehr weichgespülte und extrem geschönte Version der Buchvorlage. Aber um das original umzusetzen, hätte man einen Dreiteiler benötigt, der mit Sicherheit niemals eine Jugendfreigabe erhalten hätte.

Auf die anderen beiden Teile der Reihe freue ich mich jetzt sehr, diese habe ich mir natürlich auch noch besorgt.

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Buecherspiegels avatar

Rezension zu "Zerschunden" von Michael Tsokos

Der Überheld des Autors, der sich über jegliche Grenzen hinwegsetzt. Unglaubwürdig
Buecherspiegelvor einem Monat

Gut, dass ich den, zeitlich gesehen, zweiten Thriller von Michael Tsokos mit seinem Helden Dr. Fred Abel "Zersetzt" zuerst gelesen habe. So konnten einige Fragen bei "Zerschunden" gar nicht erst entstehen. Die Verhältnisse im Team der Rechtsmediziner mit abwechselnden Praktikanten, sein eigenes zu seiner älteren Schwester und zu seiner Frau. Dass sein Protagonist Abel bei der Bundeswehr war und so einiges gelernt hat, wissen wir bereits allzu gut. Und dies wohl auf die autobiografischen Züge des Autors hinweisen soll. Die Liebe zu seiner Frau Lisa ist wunderbar, bis auf die Tatsache, dass sie keine Kinder haben werden. Beide gehen in ihren Berufen auf, und so soll es bleiben. Obwohl, ein Hauch von Bedauern ist bei ihm, Abel, immer wieder zu spüren, wenn es bei Gesprächen um Kinder geht. Viel Zeit bleibt Dr. Abel aber nicht darüber nachzudenken, dafür sorgen schon die abstrusesten Verbrechen, deren Opfer ihm auf den Tisch kommen.
In diesem Thriller geht es Hauptsächlich um einen Fall, und der hat es in sich. Ein sogenannter Nachläufer tötet ältere Frauen nach Rückkehr in ihren Wohnungen, lässt alles nach einem Einbruchsmord aussehen und ist dabei sehr mysteriös. Hinterlässt der Täter doch auf dem Körper der Frauen einen Schriftzug in zwei verschieden Sprachen, die die Polizei wie auch die Rechtsmediziner verblüfft die Tat hinterfragen lässt. DNA-Spuren gibt es nicht genug, sie weisen nur auf eine bestimmte Gruppe, eine Familie hin. Und da kommt wieder die Bundeswehrvergangenheit von Dr. Abel ins Spiel. Ist doch ein alter Spezi, Lars, von ihm DER Tatverdächtige schlechthin. Alles deutet auf diesen, davon lässt sich die Polizei nicht abhalten. Dr. Abel wäre aber nicht er, wenn er nicht alles versuchen würde, den wahren Täter zu finden. Schließlich ist er der Rechtsmediziner, der das viel besser kann als jede Polizeidienststelle, zumindest in Europa. Und er muss sich beeilen. Denn die Tochter von Lars, Lilly, liegt im Sterben, und deren Mama dreht schier durch.
Das ist einer der Punkte, die irgendwann nur noch nerven. Der ständige Hinweis, dass Lilly im Sterben liegt und sie ihren Papa wiedersehen möchte, treibt Dr. Abel zu Höchstleistungen. Diese Wiederholungen sind aber vollkommen überflüssig. Man hat das Gefühl, dass hier Zeilen geschunden werden sollen. Der Autor lässt den Rechtsmediziner blitzschnell die Verbindung zu anderen gleich gelagerten Verbrechen ziehen, lässt ihn durch halb Europa reisen und dem Täter immer näher kommen. In Rückblenden erleben wir den Täter frühere Verbrechen begehen und seine Technik verfeinern.
Dr. Abel zieht die richtigen Schlüsse, auf der Arbeit vermisst ihn wohl keiner, seine Lisa hat für alles Verständnis, wie es scheint, nur mit seiner Schwester gibt es Probleme. Aber auch dafür gibt es bestimmt eine Lösung. Bei seinen Ermittlungen kommt er mit vielen Kollegen zusammen, arbeitet hervorragend und sofort in deren Teams und fühlt sich durch eine Polizistin an einen lange zurückliegenden, nur wenige Tage dauernden, Flirt erinnert. Durch gewisse Umstände kommt es zu einem gehauchten Kuss, den er nicht wagt seiner Schwester zu beichten. Mich als Leserin hätte es aber viel mehr interessiert, was seine Lisa dazu gesagt hätte. Tsokos schreibt, er hat die sogenannte Cliffhangermethode bei einem Kollegen gelernt. Ich denke, er übt noch.
Kurze Nebenstränge in andere Straftaten und Familienangelegenheiten lockern nicht immer auf sondern lassen einen nur verwundert zurück, was das mit dem eigentlichen Fall zu tun hat. Bei den letzten Seiten wusste ich nicht so recht ob ich lachen oder weinen soll. Sicher, so wie dort eine Situation beschrieben ist und als Cliffhanger auf das nächste Buch hinweisen soll, kann es sich tatsächlich abgespielt haben. Der Schreibstil hingegen über den übertrieben heldenhaften Abel lässt mich nur den Kopf schütteln. Ein Spiegelbestseller, der wohl hauptsächlich auf den berühmten Namen des Autors zurückzuführen ist. Und der Co-Autor, Andreas Gößling, ist nur auf den letzten Seiten zu finden. Schade.


Mehr über den Autor zum Beispiel unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Tsokos


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Lemas_Buecherwelts avatar

Rezension zu "Zerschunden" von Michael Tsokos

Gänsehaut-Feeling garantiert
Lemas_Buecherweltvor einem Monat

Fred Abel, seines Amtes Rechtsmediziner für das BKA, wird von einem Serienkiller in Atem gehalten. Denn er signiert all seine Opfer mit der ein und derselben Signatur, die Opfer sind alle samt alleinstehend und leben in der Nähe von Flughäfen. Die Ermittlungen treffen Fred Abel tief, denn ein alter Freund gerät in das Visier der Ermittlungen, als Fred dann auch noch in die Familientragödie mit hineingezogen wird, denn die kleine Tochter des alten Freundes liegt im Sterben und hat den sehnlichsten Wunsch ihren Papa noch einmal zu sehen. Für Fred Abel ist klar, dass er es unbedingt schaffen muss, der Kleinen den Wunsch zu erfüllen.

Nachdem ich mit Michael Tsokos schon Bekanntschaft gemacht habe, als ich „Abgeschnitten“ gelesen habe, musste ich seine eigenen Werke lesen. Und auch wenn ich mich zwischenzeitlich aufgrund der detaillreichen Beschreibung ziemlich geekelt habe konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Das lag aber auch an dem super, flüßigem Schreibstil. Der so realistisch war, das ich wirklich Gänsehaut hatte, auch wenn zu Beginn klar wird, das es ein Thriller auf einer wahren Begebenheit ist.

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