Michael Tsokos

 4.1 Sterne bei 1.191 Bewertungen
Autor von Zerschunden, Zersetzt und weiteren Büchern.
Michael Tsokos

Lebenslauf von Michael Tsokos

Der Forensik Experte: Michael Tsokos, geboren am 23. Januar 1967 in Kiel, ist deutscher Rechtsmediziner und Professor an der Charité in Berlin. Er ist Leiter des Instituts für Rechtsmedizin und gleichzeitig des Landesinstituts für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Außerdem ist er Autor von Sachbüchern. Nach seinem Abitur verpflichtete er sich zunächst als Zeitsoldat bei der Bundeswehr. Anschließend machte er dem Medizinertest und schnitt als zweitbester im Bundesgebiet ab. Während seiner Arbeit als Forensiker, half er bei der Auflösung zahlreicher Fälle durch die Untersuchung der betroffenen Leichen. Ausgehend von diesen Erfolgen schrieb er die interessantesten nieder. Von 2008 bis 2010 schrieb Tsokos die monatliche Kolumne Professor Tsokos ermittelt des Berliner Tagesspiegels. 2012 moderierte er für den National Geographic Channel die Wissenschaftsdokumentation Suche nach Mister X. Seine Arbeit weckte auch das Interesse von einigen Star-Autoren. So wurde er Co-Autor von Sebastian Fitzek. Für seine herausragende Arbeit bekam der Mediziner schon den Wissenschaftspreis der deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin, den Medienpreis Bambi für den Einsatz zur Identifizierung der deutschen Tsunami Opfer und den Best Paper Award durch das National Institute of Forensic Science. Außerdem wurde ihm die Dankurkunde der Bundesrepublik Deutschland verliehen und er wurde als Ehrenmitglied in der Romanian Society of Legal Medicine aufgenommen. Heute lebt er mit seinem fünf Kindern in Berlin.

Neue Bücher

Die Zeichen des Todes

 (7)
Neu erschienen am 03.06.2019 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.

Schwimmen Tote immer oben?

Erscheint am 02.09.2019 als Taschenbuch bei Droemer.

Alle Bücher von Michael Tsokos

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Zerschunden

Zerschunden

 (328)
Erschienen am 01.10.2015
Zersetzt

Zersetzt

 (143)
Erschienen am 01.04.2016
Dem Tod auf der Spur

Dem Tod auf der Spur

 (129)
Erschienen am 12.05.2017
Abgeschlagen

Abgeschlagen

 (119)
Erschienen am 01.03.2019
Die Klaviatur des Todes

Die Klaviatur des Todes

 (97)
Erschienen am 01.04.2014
Der Totenleser

Der Totenleser

 (94)
Erschienen am 08.09.2010
Zerbrochen

Zerbrochen

 (97)
Erschienen am 01.03.2017
Deutschland misshandelt seine Kinder

Deutschland misshandelt seine Kinder

 (48)
Erschienen am 27.05.2015

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Michael Tsokos

Neu

Rezension zu "Abgeschlagen" von Michael Tsokos

Kann man lesen...kann man aber auch lassen
Gucci2104vor 2 Tagen

Auf dieses Buch hatte ich mich ehrlich gesagt schon sehr gefreut, hatte ich doch bereits die anderen Bücher, welche in Zusammenarbeit entstanden sind, schon gelesen. Jedoch tat ich mich etwas schwer. Der Einstieg war schon irgendwie verworren. Und auch der Rest lief alles sehr vorhersehbar ab. Irgendwie konnte man einfach jeden Schritt schon vorhersehen und es passierte nichts Unerwartetes. Selten das ich mal ein Buch als langweilig bezeichne, aber hier war es tatsächlich so. Selbst der Verdächtige wurde am Ende auch nur nochmal bestätigt. Das Finale hat man versucht mit einer Autofahrt durch Schnee und Glätte aufzupeppen und ein wenig Sorge...nun ja...
Ich hätte mir hier mehr Spannung und Überraschungsmomente gewünscht. War leider nicht mein Geschmack.

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Rezension zu "Die Zeichen des Todes" von Michael Tsokos

Ein sehr informatives Buch über die Rechtsmedizin in Deutschland.
Tat0rt_Buecherregalvor 3 Tagen

„Das Vermeintlich Böse, das sich klar definieren lässt, ist nicht das wahre Böse und nichts ist unmöglich, nur weil es unwahrscheinlich ist“

Willkommen in meiner Welt!

Insgesamt werden in dem Buch zwölf schockierende und brisante Todesfälle detailliert beschrieben, von der Entstehung bis zum bitteren Ende. Wie kam es zu der Tat, was war die genaue Todesfolge und wie konnte der Täter ermittelt werden? Dies sind die Aufgaben, die sich Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner, Dr. Michael Tsokos Tag für Tag stellt und erfolgreich meistert.

Der Fall des kleinen sechsjährigen Volkan K. aus Hamburg im Jahre 2000, ging mir persönlich sehr nahe. In meinen Augen, absolutes Behördenversagen! Der Täter wurde mehrmals wegen seiner abscheulichen Tierliebe verwarnt und vorbestraft. Warum musste erst ein Kind sterben, damit unsere Politiker aufwachen und schärfere Gesetze und Vorschriften zum Umgang mit gefährlichen Hunden umsetzen? Auch der Fall „Versalzen“ verschlug mir die Sprache, denn durch ein kleines Missgeschick und anschließende falsche Behandlung, musste ein gesunder Mensch sterben. Der Arzt wurde nicht einmal verurteilt, sondern kam mit einer lächerlichen Geldstrafe davon. Leider werden oftmals falsche Entscheidungen von Hausärzten als natürliche Todesfolge getroffen und umgehen somit weitere wichtige Untersuchungen. Laut Medienberichten, ist die Dunkelziffer unaufgeklärter Mordfälle in Deutschland weitaus höher als vermutet.


Ich empfehle dieses Buch an jeden weiter, denn alle Bücher von Micheal Tsokos sind wahre Meisterwerke über sein Leben in und über die Rechtsmedizin. Großen Respekt an Michael Tsokos, wie er seine Arbeit und Privates unter einen Hut bekommt, und vor allem Zeit findet, uns an seiner sensationellen Arbeit teilhaben zu lassen.


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Rezension zu "Abgeschlagen" von Michael Tsokos

stellenweise etwas vorhersehbar, aber dennoch ein interessanter Einstieg
Booknaerrischvor 6 Tagen

Eine zerstückelte Leiche und ein nackter, toter Obdachloser… Klingt nach dem perfekten Einstieg für Paul Herzfeld, oder? Zusammen mit der italienischen Rechtsmedizinerin Lucia Tattoli und dem Oberkommissar Michael Tomforde entsteht ein sehr kompetentes und funktionierendes Team, auch, wenn die interne Kommunikation wohl noch ausbaufähig ist.

Aber beginnen wir mit dem Stil und der gewählten Schreibart, die Michael Tsokos verwendet. Wir bekommen die Geschichte in knackig kurzen Kapiteln kredenzt die immer aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden. Das erzeugt beim Lesen natürlich eine ganz eigene Spannung und gefällt mir im Krimi-/Thrillerberich immer besonders gut. So bleibt die Geschichte in Bewegung und man liest vor Neugier Kapitel um Kapitel gebannt weiter.
Zusätzlich zu Geschehnissen und Hintergründen bringt das dem Leser normalerweise auch die Protagonisten näher, in diesem Fall jedoch empfand ich diese auch nach Beendigung des Buches relativ oberflächlich – auch wenn Herzfeld ab und an versucht, sich in unsere Leserherzen zu witzeln. Aber es wird ja eine Fortsetzung angekündigt, vielleicht dürfen wir ihm da etwas näher kommen, ich würde mich freuen.

Ein weiter Aspekt der mir gut gefallen hat, ist der Detailreichtum, mit dem Tsokos die Verletzungen beschreibt und grausame Bilder zeichnet. Er lässt dabei relativ wenig Platz für Interpretationen, indem er die blutigen oder grausamen Bestandteile recht unverblümt in die Geschichte einfließen lässt. Ich könnte mir vorstellen, dass das manchem Leser zu viel an Information sein könnte, ich fand’s jedoch spitze und ja, gelernt habe ich auch was. Scheinbar gibt es nach jahrelangem Thrillergenuss doch noch menschliche Abgründe, denen ich noch nicht begegnet bin ;)

Leider gab es jedoch auch Punkte, die mir nicht so gut gefallen haben.
Zum einen war die Geschichte für mich relativ vorhersehbar, so haben mir in Summe einfach die Überraschungen gefehlt. Wir sehen zum Beispiel ab und an das bekannte Klischee eines Menschen, der etwas weiß, es den anderen aber erst später erzählen will. Hat ja noch Zeit… Ähm nein! Jeder weiß mittlerweile, dass das in der Thrillerwelt einem Todesurteil gleich kommt. Und so auch hier, mehr möchte ich an dieser Stelle nicht sagen. Darüber hinaus war mir relativ schnell klar, wer die oder der Böse ist. Fand ich schade.
Zum anderen begegnen uns relativ häufig Stereotypen. Sei es der überhebliche, besserwisserische und ambitionierte Chef oder die vernachlässigte Freundin, die ihren Mann nie sieht, aber immer wieder verschnupft ein Auge zudrückt.
Diese beiden Aspekte empfand ich persönlich in Summe einfach etwas klischeehaft, tut mir leid.

Nichtsdestotrotz hat mir „Abgeschlagen“ ein paar interessante Lesestunden bereitet und einen Blick in menschliche Abgründe sowie Perversion beschert. Stil und Ideen konnten überzeugen und neugierig auf die Fortsetzung machen. Ich freue mich darauf.

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Zusätzliche Informationen

Michael Tsokos wurde am 23. Januar 1967 in Kiel (Deutschland) geboren.

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von 47 Lesern aktuell gelesen

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