Michael Tsokos Die Klaviatur des Todes

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Inhaltsangabe zu „Die Klaviatur des Todes“ von Michael Tsokos

Ein tätowierter Männertorso in einem Koffer – wer ist der Tote, und wie kam er ums Leben? Eine grausam verstümmelte Frauenleiche – war es ein brutales Sexualverbrechen? Ein Ehepaar mit schweren Vergiftungssymptomen – standen die beiden auf der Todesliste des russischen Geheimdiensts? Der renommierte Rechtsmediziner Michael Tsokos wird immer dann von den Ermittlungsbehörden hinzugezogen, wenn sie bei ihrer Aufklärungsarbeit rechtsmedizinische Expertise benötigen. Hier stellt er seine spektakulärsten Fälle vor.

Sehr spannend mal die Geschichten eines echten Rechtsmediziners zu hören! 5*

— Nesschen
Nesschen

sehr gut, auch beim zweiten Mal

— Kruemel2512
Kruemel2512

Nicht so gut, wie "Der Totenleser" oder "Dem Tod auf der Spur", weil etwas langatmiger, dennoch ein sehr interessantes und spannedes Buch.

— Antonia_1
Antonia_1

Interessantes Buch. ein bisschen wie die Serie Medical Detectives. Interessante Fälle

— ReaderButterfly
ReaderButterfly

Ein interessanter Einblick in die Welt der Rechtsmedizin, der mich zu unterhalten wusste, aber nicht vollkommen überzeugen konnte.

— nana_what_else
nana_what_else

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  • Die Klaviatur des Todes

    Die Klaviatur des Todes
    Kruemel2512

    Kruemel2512

    07. May 2017 um 20:40

    Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf Knaur Taschenbuch Verlag ISBN: 978-3-426-78583-6 Preis in Deutschland: 9,99 € ; in Österreich: 10,30 € Seiten gesamt: 331, inklusive Danksagung Ein Rechtsmediziner klärt auf? Ja das tut er. Es wird mit den Vorurteilen angefangen. Und es wird klar, das nicht alles, was wir in den Serien wie CSI und ähnlichen sehen und vielleicht auch lernen unbedingt der Wahrheit entspricht. Aber sind wir doch mal ehrlich wer glaubt denn schon alles, was er im TV sieht? Man ist zwar immer wieder versucht, aber tief im Inneren muss uns klar sein, das es alles Fiktion ist, vielleicht mit einem Hauch Realität. So und schon wieder ausgeschweift. Von daher weiter... Es geht mit Beispielen los, in denen Tsokos seine tägliche Arbeit erklärt und das ist ja schließlich das, was wir wissen wollen. Von der Sektion von Verstorbenen bis zum Vaterschaftstest. Er gibt auch einen Einblick in die Rechtsmedizin, sowohl geschichtlich als auch rechtlich. Wobei für mich persönlich der rechtliche Teil, am spannendsten war, denn man lernt die Unterschiede sowohl der Todesarten, als auch die Strafverfolgung bzw. Einordnung in den Strafenkatalog. In den vielen Fällen, die auf tatsächliche Ereignisse zurückzuführen sind, ist fast alles dabei, vom sexuell motivierten Mord, über den durch Schlamperei verursachten Tod durch Kohlenmonoxid bis hin zum übereifersüchtigen Ehemann, der den Rivalen auf offener Straße abgestochen hat. Es gibt eine Erklärung über den "stillen Tod" den Tod durch Kohlenmonoxid, denn selbst da gibt es verschiedene Möglichkeiten, wenn auch immer dasselbe Ergebnis. Und auch die Sexual-Verbrechen werden unter die Lupe genommen. Woran erkenne ich es, wenn jemand Opfer eines Sexualdeliktes geworden ist, welche Unterschiede gibt es und welche Strafen können den Täter erwarten. Auch gibt es ein Kapitel über das "Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom" oder auch "Müchnhausen-by-Proxy-Syndrom", wo es im großen und ganzen darum geht, Aufmerksamkeit zu erzielen und das auf eine sehr perfide Art und Weise. Dieses Kapitel finde ich sehr wichtig, denn immer noch zu wenige Menschen und leider auch Ärzte können dies frühzeitig diagnostizieren. Alles in allem, sehr lesenswert und für Interessierte des Themas Rechtsmedizin ein unbedingtes Muss!!

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  • Michael Tsokos - Die Klaviatur des Todes

    Die Klaviatur des Todes
    Mine90

    Mine90

    10. February 2017 um 18:42

    Man mag mich für verrückt erklären, ja... Das ist in Ordnung. ;) Aber alles was sich um Medizin, Anatomie, Psychologie....... dreht, lässt mein Herzchen höher schlagen! Ich bin wahnsinnig interessiert an diesen Themen, genauso spannend finde ich irgendwie den Tod. Er gehört nun mal zum Leben dazu... Auf hoffentlich nicht immer so schreckliche Art und Weise wie in diesem Buch. Herr Tsokos berichtet von wahren Fällen seiner Karriere in der Rechtsmedizin. Es gibt Dinge, die kann man einfach nciht glauben und wahrhaben und doch gibt es sie. Es ist ein netter Mix aus Erzählung und Fachwissen, ich muss jedoch gestehen dass mir die Fälle der "Kohlenmonoxidvergiftungen" etwas überhand genommen haben. Trotzdem, falls jemand genau den Interessen unterliegt wie ich, empfehle ich sich Tsokos mal anzusehen.

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    • 4
  • Mord oder tragischer Unfall?

    Die Klaviatur des Todes
    eskimo81

    eskimo81

    14. January 2017 um 08:21

    Michael Tsokos - Chef der Rechtsmedizin - lässt uns über seine Schulter blicken. Mord oder Unfall? Oder gar ein natürlicher Tod? Verantwortlich das herauszufinden und auch noch den Ermittlern zu helfen - interessanter Beruf.Ich war schon immer fasziniert von der Rechtsmedizin / Medizin. Es ist einfach interessant und fantastisch wie viel die heutige Wissenschaft kann, was sie aus einem Knochen lesen können, wie sie ein Menschen identifizieren mit nur wenigen Knochen. Michael Tsokos führt uns durchs Labyrinth und bietet einen spannenden Einblick. Er zeigt aber auch, dass die Krimis und CSI Machenschaften sehr unrealistisch sind. Ein offenes und sehr faszinierendes Buch über die Rechtsmedizin.Fazit: Wer Rechtsmedizin interessant und faszinierend findet, MUSS dieses Buch lesen. Wer einen spannenden Krimi erwartet wird jedoch enttäuscht. Für mich ein spannendes Fachbuch mit einem sehr sympathischen Arzt.

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    • 4
  • Nicht schlecht

    Die Klaviatur des Todes
    ReaderButterfly

    ReaderButterfly

    02. August 2016 um 19:41

    Interessantes Buch. ein bisschen wie die Serie Medical Detectives. Interessante Fälle

  • Francis Krapottke wohnte im Ruhrgebiet.

    Die Klaviatur des Todes
    evafl

    evafl

    19. July 2016 um 12:59

    Mir war bewusst, dass ich schon mal ein Buch von Michael Tsokos gelesen habe, mir seine Art und Weise, wie er die realen Fälle schildert, also zusagt. Und genau das traf auch bei diesem Buch wieder zu.Zu Beginn eines jeden Kapitels, in dem es dann um verschiedene Tötungsarten geht, klärt Michael Tsokos kurz darüber auf, was hier wie im Körper passiert bzw. wie manche Todesursachen dann anschließend in der Rechtsmedizin festgestellt werden könne. (Also anhand welcher körperlichen Tatsachen.) Diese kurze Einführung jeweils finde ich ziemlich gelungen und ist fachlich so geschildert, dass man es auch als medizinischer Laie wirklich gut verstehen kann. Klar kommen hier auch mal Fachbegriffe zum Einsatz, diese werden jedoch ausführlich und verständlich erläutert, so dass keine Fragen offen bleiben. Vom generellen Schreibstil gefällt mir das Buch wieder gut, die geschilderten Fälle sind verständlich geschrieben, durchaus auch spannend, vom Satzbau ist hier nichts großartig schwierig oder umständlich geschrieben. Für Erwachsene ein wirklich gut lesbares Buch. (Kinder bzw. Jugendliche sollten das meiner Ansicht nach eh nicht lesen!) Das Buch ist generell vielleicht nichts für Menschen, die mit dieser Thematik (Tod, Rechtsmedizin, Verbrechen) nichts anfangen können bzw. denen das zu heftig ist. Man muss schon Nerven für diese geschilderten Fälle haben, mir gingen auch manche Fälle ziemlich nahe bzw. habe ich nur noch kopfschüttelnd gelesen. Man fragt sich beim Lesen ja schon, was in manchen Menschen vorgeht...Ich wurde hier beim Lesen wieder gut unterhalten, der Schreibstil von Michael Tsokos hat mir gut gefallen, ebenso wie ich fachlich wieder einiges erfahren habe. Die im Buch geschilderten Verbrechen sind durchaus schlimm, keine Frage, entsprechend war es interessant auch gelegentlich zu erfahren welches Strafmaß angewandt wurde. Für mich ein wirklich spannendes und interessantes Buch, das ich in kurzer Zeit gelesen hatte. Von mir gibt es dafür 5 von 5 Sternen sowie eine Empfehlung.

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  • Ganz interessant

    Die Klaviatur des Todes
    PistchPatsch

    PistchPatsch

    08. June 2016 um 20:08

    Sehr interessantes und spannendes Buch, klar paar Storys sind etwas träge. Aber wenn man bedenkt das alles geschehen ist, wiederum heftig! Ich werde mir das andere Buch vom Autor auch noch zulegen :)

  • Ein Muss für alle Krimi-Fans

    Die Klaviatur des Todes
    LaLecture

    LaLecture

    29. March 2016 um 22:02

    InhaltMicheal Tsokos ist Rechtsmediziner und als solcher wird er immer dann von der Polizei zu Ermittlungen hinzugezogen, wenn die Todesursache einer Person unklar ist, aber auch, wenn es gilt, die überlebendenen Opfer von Gewalttaten oder aber Verdächtige zu untersuchen.In diesem Buch berichtet er von einigen seiner Fälle und räumt dabei nicht zuletzt auch mit vielen Klischees der Krimiwelt auf.MeinungSchon seit Jahren habe ich ein für einige meiner Verwandten etwas unheimliches Interesse an Verbrechen aller Art. Zwar lese ich nicht viele Krimis, schaue jedoch dafür jede Krimiserie, die mir in die Finger kommt, und das sogenannte Genre "True Crime" - Bücher, Zeitschriften und Dokus, die sich mit realen Verbrechen befassen - hat es mir angetan. Zu diesem gehören auch die Bücher von Micheal Tsokos, in denen er einige seiner Fälle beschreibt.Im Gegensatz zu Kriminalromanen und Thrillern darf man hier natürlich keinen ausgeklügelten Spannungsbogen oder einen kaputten, auf seine Arzt faszinierenden Ermittler erwarten. Dafür bekommt man das Versprechen, dass alles Beschriebene tatsächlich so passiert ist, und zusätzlich noch einige interessante Fakten zu Ermittlungsmethoden, die häufige Fehler in anderen Medien aufzeigen.Obwohl dies kein Psychothriller ist, sollte man angesichts der Gewaltbeschreibungen kein zimperlicher Mensch sein, um dieses Buch zu lesen.Tsokos hat sich alle Mühe gegeben, den Beruf des Rechtsmediziners in all seinen Facetten zu beschreiben. Er beschreibt den Fund einer unbekannten Leiche und seine Arbeit zur Aufklärung der Identität des Unbekannten; er beschreibt Fälle, in denen versucht wurde, die Rechtsmedizin zu täuschen; er beschreibt Unfälle, bei denen erst geklärt werden muss, ob es nur Unfälle waren, und er zeigt auf, wie wichtig rechtsmedizinische Erkenntnisse auch bei der Festsetzung des Strafmaßes sind.Teilweise sind die Beschreibungen der Ermittlungen, bei denen oft erst lange im Dunkeln getappt wurde, etwas langatmig, doch insgesamt ist "Die Klaviatur des Todes" eine Sammlung sehr abwechslungsreiches Fälle, die für jeden Krimi-Fan sicher nicht uninteressant ist und ein neues Licht auf die Kriminalistik wirft. Ich vergebe 4 Sterne.

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  • Sehr tolles und interessantes Fachbuch!

    Die Klaviatur des Todes
    mrsilovenewyork

    mrsilovenewyork

    22. February 2016 um 15:52

    Wer sich für das Thema Tod und Autopsie interessiert kommt hier voll auf seine Kosten. Es ist kein Roman, für mich war es ein Fachbuch auf Romanbasis aber sehr nah an der Realität und klar und einfach gehalten. Jeder Fall war sehr  interessant dokumentiert, beschrieben und wurde sehr gut erklärt. Man konnte richtig gut hineinfühlen wie ein Gerichtsmediziner arbeitet. Ich habe es nicht auf einmal durchgelesen, es war ein Buch was ich nebenher gelesen hatte und das ging sehr einfach und gut. Ich bin da eigentlich nicht so der Fan davon ich konzentriere mich lieber nur auf eins, aber mit diesem Buch ging es sehr gut. Es lohnt sich auf jeden Fall und ich möchte definitiv auch die vorherigen Bücher lesen.

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  • Rechtsmedizin

    Die Klaviatur des Todes
    makama

    makama

    26. January 2016 um 09:02

    Michael Tsokos erzählt von seiner Arbeit als Rechtsmediziner. Die Fälle sind spannend und interessant dargestellt inm Form von kurzen Geschichten. Er berichtet auch von der Arbeit der Ermittler ihren Gedanken und wie sie versuchen den Fall zu lösen Meist sind dabei  auf die Hilfe von Michael Tsokos und seiner Kollegen  angewiesen, diesen steht das ganze moderne Bildgebungsverfahren zur Verfügung. So kann den Tätern ihre Tat nachgewiesen werden.... Aber es geht nicht nur um die Toten ---- es geht auch um vorgetäuschte Verbrechen,  um tragische Unfälle, Fahrlässigkeiten,  Sexualstraftaten, um Menschen, die vorsätzlich geschädigt werden. Das Spektrum ist weit. Das Buch ist sehr interessant und hat mit den großen amerikanischen Serien wie CSI herzlich wenig zu tun. Mir hat es gut gefallen und es gibt von mir 5 Sterne

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  • Die Klaviatur des Todes

    Die Klaviatur des Todes
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    09. January 2016 um 18:43

    Es gibt wohl kaum etwas Spannenderes für Menschen als Mord und Totschlag. Jedenfalls solange sie nicht selbst davon betroffen sind. Nicht ohne Grund boomen Krimiserien, ganz besonders die, die als Hauptschauplatz die Gerichtsmedizin haben. Da läuft dann ein komischer Kauz – alternativ eine komische Kauzin – im Kittel herum und erkennt die Todesursache nach fünf Sekunden am Mundgeruch des Opfers. Oder so ähnlich. Spektakulär oder ausgefallen. Oder beides. Wie es in Wirklichkeit aussieht erzählt Michael Tsokos in seinem Buch Die Klaviatur des Todes. Gut, auch er berichtet über Verbrechen, die nicht in die Kategorie „normal“ oder „alltäglich“ fallen – wenn man diese Adjektive in Bezug auf Verbrechen überhaupt verwenden könnte, doch im Großen und Ganzen sieht sein Alltag doch anders aus, als der der Fernsehgerichtsmediziner. Michael Tsokos Buch ist ein Sachbuch, kein Krimi, in dem er uns die einzelnen gerichtsmedizinischen Vorgehensweisen anhand von realen Fällen aus seinem Berufsleben erklärt. Es geht ums Wie der Aufklärung, nicht um das Warum der Tat. Das ist manchmal nur schwer auszuhalten und unbefriedigend für mich als Nicht-Wissenschaftler – und einige Kapitel haben mich auch ein wenig gelangweilt bzw. weniger interessiert als andere. Ich gestehe – mein Krimikonsum hat mich wahrscheinlich der Faszination von Mikroskop und genauester wissenschaftlicher Arbeit gegenüber abgehärtet. Wenn ich nicht weiß, warum etwas geschehen ist, kann mich das schon richtig kirre machen. Aber dafür kann Herr Tsokos ja nichts, und darum will ich ihm meine Blutrünstigkeit und Vorliebe für die dunklen Ecken in der menschlichen Seele auch gar nicht ankreiden. Ist ja auch nicht sein Job, sich damit zu beschäftigen. Sein Job ist es, Todesursachen herauszufinden – möglichst präzise und auf dem möglichst neuesten Stand der Technik und Wissenschaft. Und genau das vermittelt er uns in seinem Buch. Mal spannend, mal rein wissenschaftlich – und für mich mal mehr oder auch mal weniger interessant. Genau das hat er geschafft. Er beherrscht eben sein Instrument.

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  • Erschreckende Wirklichkeit

    Die Klaviatur des Todes
    Kerry

    Kerry

    25. October 2015 um 22:28

    Prof. Michael Tsokos ist der führende Rechtsmediziner Deutschlands. In diesem Buch zeigt er das Facettenreichtum seines Berufsbildes bzw. des Todes allgemein auf. Für Laien verständlich, berichtet er von der Geschichte der Rechtsmedizin und das Deutschland noch immer eines der führenden Länder in dieser Wissenschaft ist. Doch er belässt es nicht nur bei der Theorie. Anhand vieler Beispiele berichtet er über seine Arbeit und wie diese den Ermittlungsbehörden hilft, einen Täter für einen Mord zu ermitteln. So berichtet er zum Beispiel von einem Leichenfund bzw. vom Fund von Leichenteilen in mehreren Koffern. Zuerst wird der Torso gefunden, anschließend die Extremitäten - nur der Kopf bleibt vorerst verschwunden. Eine genaue Todesursache kann anhand der gefundenen Leichenteile nicht festgestellt werden und auch die Identität des Opfers ist noch unbekannt. Doch der Mann hatte unverkennbare Merkmale - er war stark tätowiert. Tatsächlich gelingt es den ermittelnden Behörden auf einer entsprechenden Convention, anhand von Fotos, das Opfer zu identifizieren und so schlussendlich dem Täter Schritt für Schritt näher zu kommen, doch erst der Fund des Kopfes offenbart das genaue Ausmaß des Verbrechens. Doch nicht nur von Gewalttaten berichtet Michael Tsokos. Auch mit Selbsttötungen und Unfällen hat er zu tun. So zum Beispiel Tötungen bzw. Unfälle durch Kohlenmonoxid, einem geruchslosen Gas, durch das auf tragische Weise versehentlich viele Menschen (gerade zu Zeiten, als es noch keine Zentralheizungen gab) umkamen, was jedoch auch von vielen Menschen genutzt wurde und nach wie vor wird, um den Freitod zu wählen, ja erschreckender noch, es gibt sogar Communitys im Internet, die sich mit (bevorstehenden) Selbstmorden auseinander setzen und wo sich die User zu einem gemeinschaftlichen Selbstmord verabreden können. Erschreckende Wirklichkeit! Dieses Buch ist mit unter nicht nur ein "normales" Sachbuch, es ist tatsächlich eine Sammlung dessen, was gesehen ist und zeigt deutlich auf, was Menschen anderen Menschen antun können, teils aus den niedersten Beweggründen. Neben den oben genannten Fällen erschreckte mir vor allem ein Fall, der in diesem Buch beschrieben wurde, über eine Frau, die an ihrem Sohn das Münchhausen-Stellvertretersyndrom ausübte und dieses Kind so mehr als einmal in akute Lebensgefahr brachte. Fakt ist, die geschilderten Fälle muteten so unglaublich an, dass ich mir immer wieder während des Lesens sagen musste "Es ist real, es ist keine Fiktion" und es führte mir vor Augen, wie niederträchtig manche Menschen sein können, doch eines ist gewiss, dank der Arbeit der Rechtsmediziner bleiben diese Taten nicht unentdeckt und die Täter können zur Rechenschaft gezogen werden.

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  • ein Gerichtsmediziner erzählt aus seinem Alltag

    Die Klaviatur des Todes
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    20. May 2015 um 10:09

    Ob tätowierte Leichenteile, Leichen mit Kohlenmonoxidvergiftung oder misshandelte Kinder. Früher oder später landen sie alle bei ihm und seinen Kollegen. Michael Tsokos ein Gerichtsmediziner, der mit den Klischees seines Berufes aufräumen will. Einem Beruf von dem man schlecht an einer Kaffeetafel erzählen kann und von dem die Bevölkerung durch zahlreiche Krimiserien ein falsches Bild hat.   Michael Tsokos berichtet auch in seinem dritten Buch schnörkellos vom Alltag eines Gerichtsmediziners, anhand ausgesuchter Fälle. Dabei zeigt sich das die Bandbreite der Arbeit viel größer ist als allgemein vermutet. Denn Gerichtsmediziner werden auch herangezogen um die lebenden Opfer von Gewaltverbrechen zu untersuchen und zu entscheiden ob die Schilderung des Tatherganges sich mit den Spuren am Körper deckt. Wie der Fall einer Frau, die einen Überfall auf sich vortäuschte, um die Aufmerksamkeit ihres Mannes wieder auf sich zu lenken. Auch in diesem Buch wurde meine Neugier für diesen Teil der forensischen Arbeit gestillt. Man muss schon einen Faible für das Thema haben, denn wer nur der Sensationslust an menschlichen Abgründen wegen, dieses Buch zur Hand nimmt, dem werden die wissenschaftlichen Erklärungen vielleicht ein wenig zu viel. Ich hingegen habe wieder einiges dazu gelernt. Dass es zum Beispiel nicht ratsam ist, einen Grill in einen geschlossenen Raum zu stellen, um diesen zu Heizen, da eine Kohlenmonoxidvergiftung droht. Dass es da draußen Menschen gibt, die sich zum Selbstmord durch Kohlenmonoxid verabreden oder dass der Schein manchmal trügt und dann eine unvoreingenommene Sicht auf die Dinge, den entscheidenden Unterschied macht.   Ich hoffe Herr Tsokos schreibt weiterhin über seine Arbeit und räumt weiterhin auf mit dem Klischee verschrobener Gerichtsmediziner, die den Todeszeitpunkt auf die Minute genau bestimmen können, was sich im Fernsehen gut verkauft, aber nun einmal nicht der Realität entspricht.

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  • CSI trifft Realität

    Die Klaviatur des Todes
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. May 2015 um 21:05

    Michael Tsokos gibt in diesem Buch interessante Einblicke in die Arbeit der Rechtsmedizin. Anhand mehrerer Kriminalfälle der letzten Jahre erläutert er die Arbeitsweise, erklärt Zusammenhänge und vermittelt Wissenswertes aus dem Bereich der Kriminaltechnik. Ihm gelingt dies auf eine sehr unterhaltsame Weise. Das Buch liest sich sehr flüssig und ist zu keiner Zeit langweilig oder "trocken". Sowohl die beschriebenen Kriminalfälle, als auch die Erläuterungen zu den Ermittlungsmethoden sind spannend und informativ. Auch wenn man sich bereits mit dem Thema Rechtsmedizin befasst hat, erfährt man hier doch noch das eine oder andere Neue. Das Buch ist in 6 thematische Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel enthält reale Fälle und erläutert die für die Klärung dieses jeweiligen Falles relevanten rechtsmedizinischen Untersuchungsmethoden. Besonders interessant waren für mich die Fälle, die sich in den letzten Jahren in Berlin ereignet haben, da mir die meisten davon noch aus der damaligen Berichterstattung in Erinnerung sind. Für mich ist das ein sehr lesenswertes Buch- eine Mischung aus Sachbuch und Dokumentation.

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  • Interessante Fälle aus der Sicht des Rechtsmediziners

    Die Klaviatur des Todes
    lisi1103

    lisi1103

    07. May 2015 um 06:52

    Ich habe das Buch auf Grund einer Empfehlung gelesen und ich war begeistert. Es war in wenigen Tagen verschlungen! Michael Tsokos beschreibt die Fälle sehr gut und lässt den Leser in den Obduktionssaal. Ich habe selbst in meiner Ausbildung schon Obduktionen gesehen, daher kann ich sagen, er lässt die grausigen und stinkenden Details total aus. Daher ist es auch für zarte Gemüter geeignet! Im Großen und Ganzen wirklich ein tolles Buch für alle die sich mit dem Thema Tod auseinandersetzen wollen!

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  • Mord und Totschlag

    Die Klaviatur des Todes
    MrsCodyMcFadyen

    MrsCodyMcFadyen

    02. November 2014 um 21:09

    Michael Tsokos, Berlins bekanntester Rechtsmediziner, erzählt in diesem Buch, schon zum zweiten Mal, von seinen spannendsten und vermutlich haarsträubendsten Fällen seiner täglichen Arbeit. Total interessant der Beruf des Rechtsmediziners! Ich finde, dass dieses Buch mehrere Lerneffekte hat: 1. Man wird sensibilisisiert für Wörter, die wir tagtäglich benutzen und dessen wahre Bedeutung wir eigentlich nicht erklären können. Wird jedem so gehen, wenn Tsokos erklärt was der Unterschied zwischen Gerichts- und Rechtsmediziner ist. Und noch etliche mehr solche "Wortspiele" kommen... 2. Gut erklärt ist die Arbeit der Reiter, die sicher auf ihren Paragraphen sitzen ;-): Echt nicht so einfach, jemanden wegen Mordes anzuklagen. Totschlag, versuchter Totschlag, Totschlag mit Todesfolge...Ich wusste gar nicht, dass man so viele "Kleinigkeiten" unterscheiden kann im Deutschen Strafgesetzbuch. Sehr informativ! 3. Natürlich die Arbeit des Rechtsmediziners selbst und wie eine Autopsie abläuft. Was wird immer gemacht? Woran erkennt man z.B. Tot durch Ersticken? Genau wie ein Arzt, der eine Erkältung aufgrund von Symptomen feststellt, findet der Rechtsmediziner anhand entsprechender Indizien eine Todesursache heraus... Um einmal auf einige Geschichten zu kommen: Ganz besonders heftig ist das Kapitel der Sexualverbrechen. Ich denke, vielen Thrillerfreunden ist dieses Buch in die Hände gefallen (so auch mir), doch festzustellen ist ganz eindeutig die Heftigkeit der unerfundenen Realität. Puh, an manchen Stellen muss man echt durchatmen... Besonders spannend fand ich das Kapitel Selbstverletzungen. Lasst uns den Rechtsmediziner täuschen!! Alles klar, Leute, wie einfach es für ihn scheint, ganz vom niedergeschriebenen ausgegangen, solche Täuschungen zu sehen und sofort von einer Gewalttat wegzulenken... FAZIT: Die Rechtsmedizin, ein besonderer, interessanter und wichtiger Beruf für die Gesellschaft und bei weitem sind diese Menschen mehr als nur solche, die für die Toten sprechen... 28.10.14

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