Michael Tsokos Die Zeichen des Todes

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Inhaltsangabe zu „Die Zeichen des Todes“ von Michael Tsokos

Rechtsmedizin im Dienst der Verbrechensaufklärung: Forensik-Spezialist Professor Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner hilft, spektakuläre Kriminalfälle aufzuklären – am Tatort, auf dem Obduktions-Tisch, im Labor und vor Gericht. In seinem neuen Sachbuch geht es um Mord und Totschlag, um Verbrechen und rohe Gewalt.
Ein bekannter Politiker bringt einen Freund um, transportiert dessen Leiche in seine Wohnung und tötet sich dann selbst. Ein Mann ertränkt seine Frau in der Badewanne und inszeniert den Mord als Unfall. Ein Arzt verstümmelt sich selbst und täuscht einen Überfall vor.
Mit seinen rechtsmedizinischen Gutachten konnte Michael Tsokos den Ermittlungsbehörden bei diesen Kriminalfällen entscheidende Hinweise geben. Denn immer geht es um die Frage: War es Mord, Suizid ein Unfall – oder war es ein natürlicher Tod? Hautnah und packend schildert Tsokos rätselhafte Verbrechen, an deren Aufklärung er selbst maßgeblich beteiligt war. Der Forensik-Spezialist folgt den Spuren des Verbrechens und fügt die Indizien zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Kriminalfalles führt. Das ist bester True Crime.

Unterhaltsam - Spannend - Aufschlussreich. Tsokos ist zwar ein Aufschneider, aber seine "True Crime" Geschichten sind mörderisch gut.

— MichaelSterzik

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  • Das Böse lauert überall

    Die Zeichen des Todes

    Hobbylesen

    10. December 2017 um 14:26

    Ich habe das Buch an einem Wochenende verschlungen. Spannende,  traurige und wahre Fälle von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner. Das Böse lauert leider überall!

  • Der LovelyBooks Advent - Buchverlosung bis zum 24.12.2017 zu euren Wunschbüchern

    LovelyBooks Spezial

    Marina_Nordbreze

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    • 24. December 2017 um 23:59
  • Neue Fälle von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner

    Die Zeichen des Todes

    Pharo72

    27. October 2017 um 16:57

    Professor Michael Tsokos gewährt hier im Rahmen von zwölf spannenden Fällen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, dem Laien wieder einmal Einblick in seine Arbeit als Rechtsmediziner. War es Mord, Suizid oder ein Unfall? Ob am Obduktionstisch oder per Expertise vor Gericht, der anerkannte Experte konnte mit seinem Wissen zur Lösung so einiger Verbrechen bzw. ungeklärter Fälle beitragen.Meine Meinung:Inzwischen habe ich schon einige Sachbücher von Michael Tsokos gelesen sowie auch einen seiner True-Crime-Thriller. Dieses Buch ist wahrhaft nicht trocken oder langweilig geschrieben, sondern liest sich eher wie eine Krimikurzgeschichten-Sammlung. Dabei geht der Rechtsmediziner auf spektakuläre Fälle ein, die der eine oder andere Leser sicher noch als Schlagzeile im Hinterkopf hat, wie z. B. der Fall des Piratenpolitikers, der mit einer Leiche im Koffer durch Berlin spazierte. Auch der Kampfhund-Überfall auf den kleinen Volkan wird vielen noch präsent sein oder der Suizid des in der DDR gefeierten Komponisten Kurt Demmler. Zu diesen Fällen konkrete Informationen quasi aus erster Hand zu bekommen, hat mir sehr gefallen. Gerade auch das Biografische daran. Tsokos beschränkt sich hier nicht nur auf seine Arbeit, sondern bietet ein Gesamtbild.Doch er entlarvt auch Betrüger, weist auf kolossale, tödlich endende Fehlentscheidungen hin und hinterfragt Gerichtsentscheidungen. Historische Todesfälle werden ebenfalls einbezogen. Aber auch ungeklärte Verbrechen kommen vor, denn nicht immer ist die Forensik in der Lage, dem Täter auf die Spur zu kommen.Ganz geringfügige Abstriche möchte ich machen, da der Autor auch in diesem Buch wieder ab und an ein wenig von oben herab daherkommt, einige Details zum wiederholten Male anbringt und dann so, als wäre der Leser extrem schwer von Begriff. Die zum Teil sehr detaillierten Auszüge aus Autopsieberichten werden vielleicht auch nicht jedermanns Sache sein, aber das kann man überlesen.Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und mir einen interessanten Einblick in die Arbeit der Rechtsmedizin und Hintergrundwissen zu einigen der spektakulärsten Kriminalfälle der letzten Jahre verschafft. Wer daran interessiert ist, sollte auf jeden Fall einen Blick ins Buch riskieren.

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  • Wahre Fälle aus erster Hand

    Die Zeichen des Todes

    R_Manthey

    13. October 2017 um 11:56

    Nirgendwo anders als bei Kriminalfällen kann man so tief in menschliche Abgründe schauen. Michael Tsokos ("Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner") legt in seinem neuen Buch 12 Fälle aus der jüngsten Vergangenheit vor, von denen sich einige wohl entweder großer regionaler oder gar deutschlandweiter Bekanntheit rühmen dürfen.Bereits das erste Kapitel umfasst so einen Fall. Gerwald Claus-Brunner, mehr wohl bekannt als Funktionär der Berliner Piratenpartei und bekennender Latzhosen- und Kopftuchträger lief kurz vor Ende seines kurzen Lebens mit einer Sackkarre durch Berlin, auf der er einen großen Rollkoffer transportierte. Auf dem Rückweg zu seiner Wohnung lag in diesem Koffer die Leiche eines jungen Mannes, der sich dem Liebeswerben des Claus-Brunner widersetzt hatte und nun dafür von ihm bestraft wurde. Tsokos berichtet in aller Ausführlichkeit über den Mord und den anschließenden Selbstmord des Oberpiraten, der sowieso schon vor dem sozialen Abstieg stand. Nebenbei – und das macht Tsokos immer wieder – befasst sich der Autor mit den verschiedenen Facetten der Kriminalität. In diesem Fall geht es um Stalking.Später behandelt er in zwei Kapiteln das Thema Selbsttötung an ausgewählten Beispielen, von denen der Fall Kurt Demmler wohl insbesondere für Ostdeutsche interessant sein wird. Dass man Menschen mit Salz töten kann, dürfte hinlänglich bekannt sein. Dass so etwas jedoch auch aus Versehen passieren kann, dürfte manchen Leser überraschen. Hoffentlich lesen potentielle Mörder nicht das Kapitel, in dem Tsokos schildert, wie schnell und schwer nachweisbar man einen Menschen mit einer kurzen Bewegung töten kann, der sorglos in der Badewanne liegt.Im Kapitel über die merkwürdige Verurteilung des ehemaligen Boxweltmeisters Jürgen Brähmer, aber nicht nur dort, deutet Tsokos an, dass er die gelegentlich seltsamen Urteile der deutschen Justiz ebenso wie viele andere Menschen nicht immer versteht. Und der Autor ist nicht irgendwer, denn als Insider kennt er nicht nur die Einzelheiten der Fälle - er kann auch seine Zweifel wissenschaftlich begründen.Alles in allem ein spannendes Buch. Wer die oftmals zitierten pathologischen Befunde nicht aushält, kann sie überlesen. Appetitlich sind sie jedenfalls nicht, ebenso wenig wie die meisten der beschriebenen Fälle. Das Buch ist sehr gut und leicht lesbar geschrieben.

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  • Ein wahrer Aufschneider

    Die Zeichen des Todes

    MichaelSterzik

    08. October 2017 um 11:50

    Professor Michael Tsokos ist anerkannter und internationaler Experte auf dem Gebiet der Forensik. In Berlin leitet er die Rechtsmedizin seit 2007 des Charité und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medien. Bekanntlich schreibt das Leben, die besten Geschichten. Das kann man ebenfalls adaptieren, wenn man sich im Bereich der Kriminologie bewegt. Es gibt Verbrechen, die manchmal außerordentlich grausam sind, ebenfalls Morde, die zwar nicht verjähren, aber noch immer nicht aufgeklärt wurden. Es gibt höchstwahrscheinlich eine hohe Dunkelziffer an Morden, die als Krankheiten, oder als Unfall zu den Akten gelegt wurden. Gibt es denn auch den perfekten Mord? Eine Frage, die man nicht unbedingt weder mit Ja oder Nein beantworten kann, die Ermittlungsmethodik und nicht zuletzt die Möglichkeiten in der Rechtsmedizin gehen große Schritte nach vorne und die Ermittlungserfolge bewegen sich weit über 90% - es ist also alles andere als leicht, jemanden perfekt ins Jenseits zu katapultieren. In seinem neuesten Buch erzählt Michael Tsokos von prominenten Mordfällen, von Unfällen, Überforderung, Selbstmord oder nicht, usw. Den Einblick den Michael Tsokos den Lesern liefert, ist nur Spannend, es ist eine morbide, faszinierende Unterhaltung mit mörderischer Ausrichtung.Der Einblick in die Ermittlungsmethodik der Rechtsmedizin ist eindringlich und informativ. „Im Zeichen des Todes“ ist der endliche Tod manchmal verblüffend, tragisch und es gibt auch Momente, die den Leser grinsen lassen. Wie dilettantisch und bescheuert, so mancher Krimineller sein kann ist schon sehr originell. Michael Tsokos beschreibt diese Fälle wie sie sind: authentisch, allerdings bewertet er auch das eine oder andere aus seiner Perspektive. In seiner Expertenposition absolut passend, nicht arrogant, oder herablassend. Der eine oder andere verbale, kleine Seitenhieb auf Ermittlungen, der Politik und der Justiz seien ihm also gestattet. Es gibt 12 behandelte Kapitel – also Fälle, die uns Michael Tsokos detailreich und nachhaltig erzählt. Auf knappen 345 Seiten also komplexer Realismus, der unterhaltsam erzählt wird. Persönlich hätte ich es als optimaler empfunden, wenn es weniger an einzelnen Geschichten gegeben hätte und diese noch ausführlicher hätten dargestellt werden können. Fazit„Die Zeichen des Todes“ von Michael Tsokos bittet hochklassigen True Crime. Gute Erzählkunst kombiniert mit einer authentischen Atmosphäre auf hohem Niveau. Informativer und packender Einblick die Methodik von Ermittlungen im Sektionssaal. Michael Tsokos ist zwar ein „Aufschneider“ – aber vielleicht der erste Rechtsmediziner in Deutschland, der spannend und schelmisch erzählen kann. Bravo.Michael Sterzik

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