Die Zeichen des Todes

von Michael Tsokos 
4,7 Sterne bei13 Bewertungen
Die Zeichen des Todes
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Stellenweise holt der Autor dabei ein wenig zu sehr aus, aber wer es ganz genau wissen will, ist bei Tsokos neuestem Werk bestens aufgehoben

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Eine Mischung zwischen Sachbuch und Krimi! Spannend !!!

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Inhaltsangabe zu "Die Zeichen des Todes"

Rechtsmedizin im Dienst der Verbrechensaufklärung: Forensik-Spezialist Professor Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner hilft, spektakuläre Kriminalfälle aufzuklären – am Tatort, auf dem Obduktions-Tisch, im Labor und vor Gericht. In seinem neuen Sachbuch geht es um Mord und Totschlag, um Verbrechen und rohe Gewalt.
Ein bekannter Politiker bringt einen Freund um, transportiert dessen Leiche in seine Wohnung und tötet sich dann selbst. Ein Mann ertränkt seine Frau in der Badewanne und inszeniert den Mord als Unfall. Ein Arzt verstümmelt sich selbst und täuscht einen Überfall vor.
Mit seinen rechtsmedizinischen Gutachten konnte Michael Tsokos den Ermittlungsbehörden bei diesen Kriminalfällen entscheidende Hinweise geben. Denn immer geht es um die Frage: War es Mord, Suizid ein Unfall – oder war es ein natürlicher Tod? Hautnah und packend schildert Tsokos rätselhafte Verbrechen, an deren Aufklärung er selbst maßgeblich beteiligt war. Der Forensik-Spezialist folgt den Spuren des Verbrechens und fügt die Indizien zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Kriminalfalles führt. Das ist bester True Crime.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426276174
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Droemer
Erscheinungsdatum:02.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    melanieliests avatar
    melanieliestvor einem Monat
    Neue, interessante, unnatürliche Todesfälle

    kostenloses Rezensionsexemplar | http://youtube.com/melanieliest

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    Krimines avatar
    Kriminevor 8 Monaten
    Faszinierend und fesselnd zugleich

    Ein Piraten-Poliker, der zum Mörder wird, ein Arzt, der sich selbst verstümmelt oder eine Heimbewohnerin, die durch einen Pflegefehler verstirbt. Fälle, die uns täglich in den Medien begegnen und hinter denen mehr als nur eine Tragödie steckt. Vor allem deshalb ist es wichtig, die Umstände der Verbrechen zu klären und die Zeichen des Todes richtig zu deuten. Eine Aufgabe, die nicht nur den vielen unermüdlich arbeitenden Kriminalpolizisten und Spurensicherern zukommt, sondern vor allem den Rechtsmedizinern, die maßgeblich an der Aufklärung von Verbrechen beteiligt sind. Einer von ihnen ist Professor Dr. Michael Tsokos, der seine Leser gern an seiner Arbeit teilhaben lässt und über spektakuläre, mysteriöse und bislang nicht geklärte Todesfälle berichtet.

    Zwölf spannende und an die Nieren gehende Kapitel enthält "Die Zeichen des Todes" und rollt damit zwölf rätselhafte Kriminalfälle auf. So erfährt der Leser, warum eine alte Frau starb, nachdem sie von ihrem Enkel aus dem Pflegeheim nach Hause geholt worden ist und ob sich der wegen sexuellen Missbrauchs von jungen Mädchen angeklagte Liedermacher Kurt Demmler wirklich selbst in seiner Gefängniszelle erhängt hat. Dabei nimmt sich Michael Tsokos ausreichend Zeit und erklärt zum einen, wie die Betroffenen zu Tode gekommen sind und welche Umstände zu ihrem Ableben führten, zum anderen gewährt er Einblicke in ihr Leben, dessen bedeutsame Fakten im Rahmen der Ermittlungen untersucht worden sind. Gleichzeitig scheut er sich nicht, auch unschöne Dinge beim Namen zu nennen und stellt, wenn es nötig ist, sogar das Versagen von Behörden an den Pranger. Wie im Fall eines von Kampfhunden zu Tode gehetzten und gebissen Jungen, bei dem unhaltbare Gesetze und menschliches Fehlverhalten ihren Anteil daran haben, dass es an einer Hamburger Grundschule zum Äußersten gekommen ist. Ein Buch, das interessante Fakten und Hintergründe offenbart, das aber aufgrund seiner vielen Details für zartbesaitete Gemüter nicht geeignet ist.

    Fazit:
    Die neuen Fälle von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner Professor Dr. Michael Tsokos sind faszinierend und fesselnd zugleich und zeigen auf, wie der Arbeitsalltag des international anerkannten Experten tagtäglich verläuft und welchen Anteil er an der Klärung von Verbrechen hat..

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    Soerenvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Stellenweise holt der Autor dabei ein wenig zu sehr aus, aber wer es ganz genau wissen will, ist bei Tsokos neuestem Werk bestens aufgehoben
    Stellenweise ein bisschen zu tief gehend

    Professor Michael Tsokos ist ein international anerkannter Rechtsmedizin-Experte, der seit 2007 das Rechtsmedizin-Institut der Charité und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin leitet. Außerdem hat er Sachbücher und als Co-Autor (u.a. mit Sebastian Fitzek) mehrere Thriller verfasst. „Die Zeichen des Todes“ ist sein neues Werk. Die zwölf Kapitel behandelt er jeweils einen echten Fall, die von der Thematik her nicht unterschiedlich sein können. Es geht sogar um prominente Todesfälle - wie den Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner oder den einstigen DDR-Liedermacher Kurt Demmler. Tsokos scheut sich nicht, dabei ins Details zu gehen. Auch sonst ist er ziemlich direkt mit allem und versucht nicht, irgendetwas zu beschönigen oder unter den Teppich zu kehren. Er schildert dabei nicht nur den genauen Tathergang, sondern ebenso die Hintergründe und wie er als beteiligter Gerichtsmediziner (nicht Pathologe, da besteht ein gewaltiger Unterschied!) die Untersuchungen durchführte. Nicht zu vergessen die Querverweise zu anderen (nicht von ihm untersuchten) Todesfällen, die thematisch ähnlich gelagert sind. So kriegt man als Leser gleich noch Infos über den rätselhaften Selbstmord von CDU-Politiker Uwe Barschel und die Straftaten eines pädophilen BBC-Moderator geliefert. Stellenweise holt der Autor dabei ein wenig zu sehr aus, aber wer es ganz genau wissen will, ist bei Tsokos neuestem Werk bestens aufgehoben. Noch mehr True-Crime-Bericht geht nicht.

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    Die-Rezensentinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Mischung zwischen Sachbuch und Krimi! Spannend !!!
    Spannende Fälle aus der Rechtsmedizin!

    Michael Tsokos, der Leiter der Rechtsmedizin an der Charité in Berlin, beleuchtet in seinem neuen Buch wieder einige Kriminalfälle, deren Aufklärung nicht ganz so einfach war.

    Besonders hat mir gefallen, dass es nicht nur um die Toten ging, die auf seinem Seziertisch lagen, sondern dass zu jedem Fall eine längere Geschichte gehörte. Die Zeit vor der Tat wurde rekonstruiert, sodass man auch erfährt, wie es dazu kam.

    Sehr erschüttert hat mich der Bericht um den kleinen Volkan, totgebissen von zwei Kampfhunden. Ich kann mich noch sehr gut an den Fall erinnern, aber ihn hier genau nachzulesen, ist schon etwas anderes. Entsetzlich, was der Junge und alle Umstehenden da erlebt haben. Unverständlich ist das milde Gerichtsurteil für den Besitzer, denn die Hunde haben nicht unvermittelt angegriffen, sondern waren vorher abrichtet worden. Alle Behörden wussten anscheinend Bescheid, doch im Vorfeld hat niemand richtig reagiert, immer muss erst etwas Schreckliches passieren.

    Tsokos hat wirklich besondere Fälle herausgesucht, z.B. Gerwald Claus- Brunner, der Politiker der Piraten, ein Mörder und Selbstmörder, Ray, der angebliche Wolfsjunge, der ewig auf Kosten des Staates lebte, dann ein Mord als Unfall getarnt und eine Selbstverstümmelung wegen der Versicherungsprämie,- hier jagt ein spannender Fall den nächsten.

    Tsokos schreibt nicht reißerisch, sondern wir finden eher ein Sachbuch, das sich trotzdem aufregend wie ein Krimi liest.

    Der Leser bekommt spannende Einblicke in die Arbeit eines Rechtsmediziners, die sich nicht nur auf das Aufschneiden von Leichen beschränkt.

    Sehr interessant, wie in mühsamer Kleinarbeit nach der Todesursache geforscht, recherchiert und Spuren ausgewertet werden, bis man zu einem Ergebnis gekommen ist.

    Wie falsch Michael Tsokos viele Gerichtsurteile nach der Verhaftung des Täters empfindet, ich glaube, mit der Meinung steht er nicht allein da.
    Falls Ihnen meine Rezension bei der Kaufentscheidung helfen konnte, freue ich mich über ein `Ja` auf dem Hilfreich Button.

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    Hobbylesenvor 9 Monaten
    Das Böse lauert überall

    Ich habe das Buch an einem Wochenende verschlungen. Spannende,  traurige und wahre Fälle von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner. Das Böse lauert leider überall!

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    Pharo72vor einem Jahr
    Neue Fälle von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner

    Professor Michael Tsokos gewährt hier im Rahmen von zwölf spannenden Fällen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, dem Laien wieder einmal Einblick in seine Arbeit als Rechtsmediziner. War es Mord, Suizid oder ein Unfall? Ob am Obduktionstisch oder per Expertise vor Gericht, der anerkannte Experte konnte mit seinem Wissen zur Lösung so einiger Verbrechen bzw. ungeklärter Fälle beitragen.

    Meine Meinung:

    Inzwischen habe ich schon einige Sachbücher von Michael Tsokos gelesen sowie auch einen seiner True-Crime-Thriller. Dieses Buch ist wahrhaft nicht trocken oder langweilig geschrieben, sondern liest sich eher wie eine Krimikurzgeschichten-Sammlung.

    Dabei geht der Rechtsmediziner auf spektakuläre Fälle ein, die der eine oder andere Leser sicher noch als Schlagzeile im Hinterkopf hat, wie z. B. der Fall des Piratenpolitikers, der mit einer Leiche im Koffer durch Berlin spazierte. Auch der Kampfhund-Überfall auf den kleinen Volkan wird vielen noch präsent sein oder der Suizid des in der DDR gefeierten Komponisten Kurt Demmler. Zu diesen Fällen konkrete Informationen quasi aus erster Hand zu bekommen, hat mir sehr gefallen. Gerade auch das Biografische daran. Tsokos beschränkt sich hier nicht nur auf seine Arbeit, sondern bietet ein Gesamtbild.

    Doch er entlarvt auch Betrüger, weist auf kolossale, tödlich endende Fehlentscheidungen hin und hinterfragt Gerichtsentscheidungen. Historische Todesfälle werden ebenfalls einbezogen. Aber auch ungeklärte Verbrechen kommen vor, denn nicht immer ist die Forensik in der Lage, dem Täter auf die Spur zu kommen.

    Ganz geringfügige Abstriche möchte ich machen, da der Autor auch in diesem Buch wieder ab und an ein wenig von oben herab daherkommt, einige Details zum wiederholten Male anbringt und dann so, als wäre der Leser extrem schwer von Begriff. Die zum Teil sehr detaillierten Auszüge aus Autopsieberichten werden vielleicht auch nicht jedermanns Sache sein, aber das kann man überlesen.

    Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und mir einen interessanten Einblick in die Arbeit der Rechtsmedizin und Hintergrundwissen zu einigen der spektakulärsten Kriminalfälle der letzten Jahre verschafft. Wer daran interessiert ist, sollte auf jeden Fall einen Blick ins Buch riskieren.

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    R_Mantheyvor einem Jahr
    Wahre Fälle aus erster Hand

    Nirgendwo anders als bei Kriminalfällen kann man so tief in menschliche Abgründe schauen. Michael Tsokos ("Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner") legt in seinem neuen Buch 12 Fälle aus der jüngsten Vergangenheit vor, von denen sich einige wohl entweder großer regionaler oder gar deutschlandweiter Bekanntheit rühmen dürfen.

    Bereits das erste Kapitel umfasst so einen Fall. Gerwald Claus-Brunner, mehr wohl bekannt als Funktionär der Berliner Piratenpartei und bekennender Latzhosen- und Kopftuchträger lief kurz vor Ende seines kurzen Lebens mit einer Sackkarre durch Berlin, auf der er einen großen Rollkoffer transportierte. Auf dem Rückweg zu seiner Wohnung lag in diesem Koffer die Leiche eines jungen Mannes, der sich dem Liebeswerben des Claus-Brunner widersetzt hatte und nun dafür von ihm bestraft wurde. Tsokos berichtet in aller Ausführlichkeit über den Mord und den anschließenden Selbstmord des Oberpiraten, der sowieso schon vor dem sozialen Abstieg stand. Nebenbei – und das macht Tsokos immer wieder – befasst sich der Autor mit den verschiedenen Facetten der Kriminalität. In diesem Fall geht es um Stalking.

    Später behandelt er in zwei Kapiteln das Thema Selbsttötung an ausgewählten Beispielen, von denen der Fall Kurt Demmler wohl insbesondere für Ostdeutsche interessant sein wird. Dass man Menschen mit Salz töten kann, dürfte hinlänglich bekannt sein. Dass so etwas jedoch auch aus Versehen passieren kann, dürfte manchen Leser überraschen. Hoffentlich lesen potentielle Mörder nicht das Kapitel, in dem Tsokos schildert, wie schnell und schwer nachweisbar man einen Menschen mit einer kurzen Bewegung töten kann, der sorglos in der Badewanne liegt.

    Im Kapitel über die merkwürdige Verurteilung des ehemaligen Boxweltmeisters Jürgen Brähmer, aber nicht nur dort, deutet Tsokos an, dass er die gelegentlich seltsamen Urteile der deutschen Justiz ebenso wie viele andere Menschen nicht immer versteht. Und der Autor ist nicht irgendwer, denn als Insider kennt er nicht nur die Einzelheiten der Fälle - er kann auch seine Zweifel wissenschaftlich begründen.

    Alles in allem ein spannendes Buch. Wer die oftmals zitierten pathologischen Befunde nicht aushält, kann sie überlesen. Appetitlich sind sie jedenfalls nicht, ebenso wenig wie die meisten der beschriebenen Fälle. Das Buch ist sehr gut und leicht lesbar geschrieben.

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    MichaelSterziks avatar
    MichaelSterzikvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unterhaltsam - Spannend - Aufschlussreich. Tsokos ist zwar ein Aufschneider, aber seine "True Crime" Geschichten sind mörderisch gut.
    Ein wahrer Aufschneider

    Professor Michael Tsokos ist anerkannter und internationaler Experte auf dem Gebiet der Forensik. In Berlin leitet er die Rechtsmedizin seit 2007 des Charité und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medien.

    Bekanntlich schreibt das Leben, die besten Geschichten. Das kann man ebenfalls adaptieren, wenn man sich im Bereich der Kriminologie bewegt. Es gibt Verbrechen, die manchmal außerordentlich grausam sind, ebenfalls Morde, die zwar nicht verjähren, aber noch immer nicht aufgeklärt wurden. Es gibt höchstwahrscheinlich eine hohe Dunkelziffer an Morden, die als Krankheiten, oder als Unfall zu den Akten gelegt wurden. Gibt es denn auch den perfekten Mord? Eine Frage, die man nicht unbedingt weder mit Ja oder Nein beantworten kann, die Ermittlungsmethodik und nicht zuletzt die Möglichkeiten in der Rechtsmedizin gehen große Schritte nach vorne und die Ermittlungserfolge bewegen sich weit über 90% - es ist also alles andere als leicht, jemanden perfekt ins Jenseits zu katapultieren.

    In seinem neuesten Buch erzählt Michael Tsokos von prominenten Mordfällen, von Unfällen, Überforderung, Selbstmord oder nicht, usw. Den Einblick den Michael Tsokos den Lesern liefert, ist nur Spannend, es ist eine morbide, faszinierende Unterhaltung mit mörderischer Ausrichtung.

    Der Einblick in die Ermittlungsmethodik der Rechtsmedizin ist eindringlich und informativ. „Im Zeichen des Todes“ ist der endliche Tod manchmal verblüffend, tragisch und es gibt auch Momente, die den Leser grinsen lassen. Wie dilettantisch und bescheuert, so mancher Krimineller sein kann ist schon sehr originell. Michael Tsokos beschreibt diese Fälle wie sie sind: authentisch, allerdings bewertet er auch das eine oder andere aus seiner Perspektive. In seiner Expertenposition absolut passend, nicht arrogant, oder herablassend. Der eine oder andere verbale, kleine Seitenhieb auf Ermittlungen, der Politik und der Justiz seien ihm also gestattet.

    Es gibt 12 behandelte Kapitel – also Fälle, die uns Michael Tsokos detailreich und nachhaltig erzählt. Auf knappen 345 Seiten also komplexer Realismus, der unterhaltsam erzählt wird. Persönlich hätte ich es als optimaler empfunden, wenn es weniger an einzelnen Geschichten gegeben hätte und diese noch ausführlicher hätten dargestellt werden können.

    Fazit

    „Die Zeichen des Todes“ von Michael Tsokos bittet hochklassigen True Crime. Gute Erzählkunst kombiniert mit einer authentischen Atmosphäre auf hohem Niveau. Informativer und packender Einblick die Methodik von Ermittlungen im Sektionssaal.

    Michael Tsokos ist zwar ein „Aufschneider“ – aber vielleicht der erste Rechtsmediziner in Deutschland, der spannend und schelmisch erzählen kann. Bravo.

    Michael Sterzik

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    Keksisbabyvor einem Monat
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    Just_a_teenage_girlvor 6 Monaten

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