Zerschunden

von Michael Tsokos und Andreas Gößling
4,0 Sterne bei300 Bewertungen
Zerschunden
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (227):
Kathleen1987s avatar

Einfach wieder suuuuper gut! So viel Fachwissen dahinter!

Kritisch (21):
S

Zu viele grausame Details, die der Gesamtstory nicht dienlich waren und die man hätte weglassen können. Hat nicht meinen Geschmack getroffen

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Inhaltsangabe zu "Zerschunden"

Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt.

Der Auftakt zu einer hochspannenden Serie, die auf authentischen Fällen und echten Ermittlungen basiert - von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner.
„Nichts ist so grausam wie die Realität - eine fulminante Mischung aus Fakten und Fiktion!“ Sebastian Fitzek

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426517895
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2015 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Faltines avatar
    Faltinevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Story war spannend, doch das ''politisch korrekte'' war mir ein bisschen zu viel.
    Gut, aber...

    Meine Meinung:

    Das Cover ist relativ schlicht, was ich hierzu sehr passend finde. Etwas unpassend dagegen finde ich die kleinen Totenschädel am Ende von jedem Kapitel. Ich weiß nicht, ob das lustig sein soll, aber für mich stört es ein bisschen das Gesamtbild. Die Kapitel haben eine gute Länge und werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei das meiste aus Dr. Abels Sicht ist.


    Man merkt sehr schnell, dass ein erfahrener Rechtsmediziner dieses Buch geschrieben hat. Man wird teilweise mit so vielen Fakten und detaillierten Erklärungen überhäuft, dass es mir ein bisschen die Dynamik aus der Geschichte raus genommen hat. Der Fall war sehr interessant, vor allem wenn man bedenkt, dass er auf wahren Begebenheiten beruht – da läuft es einem schon mal eiskalt den Rücken runter, wenn man damit konfrontiert wird, wie krank manche Menschen sind. Der Verlauf war klar und schlüssig, ich mag es nur nicht so gern, wenn am Ende eines Kapitels schon Andeutungen zum weiteren Verlauf gemacht werden. Das nimmt mir so ein bisschen den Ernst aus der Story, zumindest, wenn sie nicht in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Spannung gab es dennoch ohne Ende und auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch wenn mir das...''politisch Korrekte'' etwas zu viel war.


    Die Charaktere haben mir gut gefallen, vor allem der erste Einblick in die Arbeit in die Rechtsmedizin. Dennoch habe ich einige Zeit gebraucht um mit Abel warm zu werden, weil er – auch wenn er sich bescheiden gibt – mir etwas arrogant vorkam. Die Nebencharaktere konnten mich ebenfalls überzeugen, auch wenn ich nicht alle sympathisch fand.


    Ein toller True-Crime Thriller, der seinem Namen alle Ehre macht. Für eingefleischte Fans des Genres eindeutig ein Muss – für mich teilweise zu viel des Guten.


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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor 5 Monaten
    Flop – nach „Abgeschnitten“ war die Erfahrung höher

    Fred Abel ist Rechtsmediziner bei der BKA-Einheit „Extremdelikte“. Durch einen Personalengpass bei den Berliner Rechtsmedizinern wird Abel nun zu einem Tatort gerufen, der auf den ersten Blick nach einer typischen Nachstelltat aussieht: Eine alte Frau wurde in ihrer Wohnung erwürgt und anschließend ausgeraubt. Doch dann entdeckt Abel eine Besonderheit. Auf ihrem Bein wurde die Aussage „Respectez Asia“ geschrieben. War es vielleicht doch keine gewöhnliche Nachstelltat? Dann gibt es plötzlich einen zweiten Fall, in London, alles sieht nach demselben Täter aus. Schnell wird ein potenzieller Täter festgenommen – ausgerechnet ein alter Freund von Abel!

    Da ich ein großer Fan von Sebastian Fitzeks Thriller bin, habe ich auch das Gemeinschaftswerk „Abgeschnitten“ von ihm und Micheal Tsokos gelesen. Diese fand ich super und war nun neugierig, was Tsokos allein (beziehungsweise zusammen mit Andreas Gößling) geschaffen hat. Anfang 2018 kam der erste True-Crime-Thriller allein von Andreas Gößling raus („Wolfswut“). Dieses war nicht nach meinem Geschmack. Zu brutal und eklig. Leider ist dies mit „Zerschunden“ nun ebenso gewesen. Es scheint, als wäre zunächst Fitzek und dann Gößling der Hauptschreiberling gewesen.

    Wie gesagt, leider konnte mich dieser Thriller überhaupt nicht überzeugen. Ich mag es lieber, wenn es spannend ist und auch mit der Psyche der Protagonisten, sowie der des Lesers gespielt wird. Hier wurde allerdings nur auf brutale Art und Weise gemetzelt und das Ergebnis dann ausgiebig beschrieben. Teilweise war es einfach nur ekelig und man fragte sich, was das nun groß mit der Handlung zu tun hat? Leider fehlte mir auch die große Spannung. Schnell war klar, wer der Täter ist und der Rest war dann auch recht vorhersehbar.

    Noch mehr gestört als diese Gemetzel hat mich Fred Abel selbst. Er wirkte auf mich wie ein Superheld und nicht wie ein Rechtsmediziner. Er reist durch halb Europa und überall kennt man ihn und lässt ihn sofort an Tatorte. Dann schnappt er auch noch fast im Alleingang den Täter. Das wirkte schon sehr übertrieben und für meinen Geschmack, wie ein amerikanischer Krimi. Und die mag ich überhaupt nicht. Außerdem war er mir menschlich unsympathisch. Irgendwie blieb er einem auch fremd. Über sein Privatleben erfährt man, dass er mit Lisa, einer Staatsanwältin, zusammen ist und er eine Schwester namens Marlene hat. Die hier nur als böse Schwester dargestellt wird, die ständig meckert und Abel für den Tod ihrer Mutter verantwortlich macht. Mir fehlt an Abel ein greifbarer Charakter. Vielleicht entwickelt sich die Person ja mit den weiteren Bänden noch.

    Bei diesem Thriller handelt es sich um einen True-Crime-Thriller, somit beruht die gesamte Geschichte auf einem realen Fall. Das macht die Sache noch interessant. Denn eigentlich klingt die Geschichte nach zu viel Phantasie, doch da sieht man mal wieder wie abartig die Realität sein kann.

    Dieser Thriller war leider hat nicht nach meinem Geschmack und deshalb kann ich nur zwei von fünf Sternen vergeben. Da ich Band zwei und drei schon hier habe, werde ich diese noch lesen, vielleicht sind sie ja besser?!

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    romi89s avatar
    romi89vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: abartig...gut!
    abartig...gut!

    In "Zerschunden" zeigt Michael Tsokos, was er von Sebastian Fitzek bei ihrer Zusammenarbeit an "Abgeschnitten" gelernt hat...

    Schon das Cover zeigt deutlich, dass dieses Buch nichts für schwache Nerven und zarte Gemüter ist.
    Doch die düstere Erscheinung des Covers ist nur ein kleiner Vorgeschmack...

    "Zerschunden" ist ein True-Crime-Thriller - auch, wenn ich es beim Lesen kaum glauben konnte, dass es so etwas bzw. Ähnliches tatsächlich geben kann...
    In diesem Buch bekommt der Leser einige bizarre Fälle der Rechtsmedizin präsentiert.
    Doch in der Hauptsache begibt man sich zusammen mit Fred Abel, einem ebenso furchtlosen wie zielstrebigen Rechtsmediziner auf die Jagd nach einem abartigen Serienmörder, der seine Blutspur quer durch Europa zieht...

    Tsokos überzeugt mit tollen Charakteren, spannenden Cliffhangern und zieht den Leser hinein in einen Strudel an Emotionen, plötzlichen Wendungen und rästelhaften Situationen.
    Die Wortwahl des Mörders sind grenzwertig, ebenso seine grausamen Phantasien - damit sollte man als Leser umgehen können.
    Wer dies verschmerzen kann, wird aber mit einem atemberaubenden Thriller belohnt!

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    B
    BirPetvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung! Dr. Abel, Rechtsmediziner und spezialisiert auf besonders schlimme Verbrechen nimmt uns mit auf Verbrecherjagd. true crime
    true crime...mit einem berliner Rechtmediziner auf der Suche nach einem Mörder, quer durch Europa

    "Zerschunden" hat mich sehr gereizt, nicht nur weil ich Fan von Thrillern bin und das Cover anziehend war, sondern weil der Autor, Michael Tsokos, Forensiker ist und seit 2007 das Institut für Rechtsmedizin der Berliner Charite und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin leitet. Außerdem war er Fernspäher bei der Bundeswehr und hat in einer Fachklinik für Psychatrie gearbeitet. Also war mein Gedanken, wenn der nicht gute und authentische Thriller schreiben kann, wer dann? Und dann, wie das Titelbild schon verrät, ist es auch noch ein "True-Crime-Thriller", also die Story basiert auf einem echten Fall. 
    Soviel zum Hintergrund des Autors, meine Neugierde war mehr als geweckt und ich war sehr gespannt.
    Spannend war es auch definitiv, am 3. Tag war ich mit dem Buch durch und mit den Nerven ebenfalls. 
    Der Protagonist Dr. Fred Abel und alle anderen Personen werden sehr gut und authentisch beschrieben, ich konnte mir alles bildlich vorstellen und die Personen lebendig vor meinem inneren Augen sehen...die Mordopfer jedoch auch und das war manchmal echt nicht schön, wäre es möglich gewesen, hätte ich mir die Augen stellenweise zugehalten. Auch die Morde werden teils detailliert beschrieben, und glaubt mir, der Mörder ist echt krank.
    Zusätzlich zur Haupthandlung, dass Abel davon überzeugt ist, dass sein alter Freund unschuldig ist und er europäische Länder bereist auf der Suche nach dem wahren Mörder, läuft parallel die Geschichte der 12jährigen Lilly, an Leukämie erkrankt und im Sterben liegend hat sie ihren letzten Wunsch, sie möchte ihren Papa nochmal sehen, der aber sitzt in U-Haft. Diese Tatsache lässt Abel auf seiner Jagd nicht ruhen. 
    Der Schreibstil ist einfach, locker und leicht zu lesen. Was den positiven Nebeneffekt hat, das man über die Wörter fliegt und sich voll auf die Handlung konzentrieren kann. Auch mit dem Ende des Buches war ich sehr zufrieden.

    Wer Thriller liebt und hart im Nehmen ist, dem ist Zerschunden absolut zu empfehlen. Unterbewusst macht die Tatsache, dass die Story auf echten Ermittlungen und einem wahren Fall basiert, dieses Buch noch packender. Ich werde die folgenden Thriller um Dr. Fred Abel sicherlich auch lesen, im Schrank stehen sie schon.

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    leaslesezaubers avatar
    leaslesezaubervor 8 Monaten
    Unglaublich spannend!

    Als Fan von Sebastian Fitzek stolpert man früher oder später auch über Michael Tsokos, die beiden haben nicht nur ein Buch zusammen geschrieben, Sebastian Fitzen lobt auch seine Bücher immer sehr. Das Cover ist ordentlich düster, die Kontraste von grau/schwarz und der rote Titel sind super gewählt und man weiß gleich in welches Genre das Buch gehört.

    Der Schreibstil ist flüssig und durchweg spannend, der Autor schafft es viele Details in die Story einzubringen auch wenn man dadurch das Gefühl hat, einiges wurde in die Länge gezogen. Meinem Lesevergnügen hat das jedoch überhaupt nicht geschadet, ich habe das Buch verschlungen. Ich fand es total spannend diesen Einblick in die Arbeit eines Rechtsmediziners zu haben.

    Fred Abel, der Protagonist der Story hat mich begeistert, der Autor hat ihn interessant beschrieben und ich habe ihn gerne begleitet auf der Suche nach dem Serienkiller. Die Opfer bzw. ihre Verletzungen wurden so detailreich beschrieben, dass ich sie mir richtig vorstellen konnte, was die Spannung noch erhöht hat.

    Ein weiterer Pluspunkt sind die kurzen Kapitel, die jedes Mal mit Zeit und Ort beginnen, dadurch hat man einen tollen Überblick und bleibt zu jeder Zeit in der Geschichte.

    Der einzige und doch große Minuspunkt, war das Ende, da fiel die Spannung so schnell ab und dann waren es trotzdem noch einige Seiten bis das Buch zu Ende war.


    Fazit:

    Für mich ein wirklich unterhaltsamer Thriller, den ich relativ schnell durchgelesen hatte. Die Spannung war teilweise kaum auszuhalten wodurch man als Leser einfach weiter lesen muss. Ich kann es kaum erwarten weitere Bücher von Michael Tsokos in die Hände zu bekommen. 

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    verschnaufpauses avatar
    verschnaufpausevor einem Jahr
    Zerschunden - Spannende Szenenwechsel

    Titel: "Zerschunden" 
    Da es sich hier bei diesem Werk um einen True-Crime-Thriller handelt, konnte ich mir nur schwer vorstellen, dass meine Vorahnungen bezüglich des Titels in etwa dem entsprechen, was in den 430 Seiten des Buches beschrieben wird. 

    Cover: 
    Die schwarzweiß gehandelten Vorderseite des Buches wirkt auf den ersten Blick sehr unscheinbar. Erst bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass hinter dem Titel eine Naht verläuft, die aussieht als wäre sie in Leder gemacht. Erst nach dem Lesen des Buches ist mir aufgefallen, dass es sich dabei wahrscheinlich um keine Tierhaut handelt. 

    Plot: 
    Im Zentrum des Buches steht der Rechtsmediziner Fred Abel, der durch sein medizinisches Talent bereits eine kleine Berühmtheit in Berlin ist. Der Mittvierziger ist am Fall einer älteren Dame beteiligt, die ermordet und "beschriftet" wurde. Als ein alter Freund Abels der Hauptverdächtige dieses Mordfalls wird, macht er es sich zur Aufgabe, den hoffentlich wahren Täter dieses Verbrechens zu finden. Auch, wenn alles dagegen spricht, ist Abel fest davon überzeugt, dass sein Armeekamerad unschuldig sein muss. 

    Autor: Von Michael Tsokos habe ich schon des öfteren ein Buch in der Hand gehabt. Da jedoch die Thriller-Szene nicht meinem üblichen Genre entspricht, hatte ich noch nie das Vergnügen, in den Genuss eins seiner Bücher zu kommen. Da mir aber der Schreibstil des Autors sehr gut gefällt, werden bestimmt noch weitere Werke des Autors folgen. 

    Anmerkungen: Besonders auffallenden sind die kurzgehaltenen Kapitel, die mir wechselnden Szenen vergleichbar sind. Durch die kleinen Einschübe entsteht immense Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. 

    Fazit nach dem Lesen: Schon nach den ersten 100 Seiten habe ich gemerkt, dass dieser Thriller genau meinen Geschmack entspricht. Indem er für mein Erachten dauerhaft spannend ist, interessante Charaktere beinhaltet und eine nervenaufreibend, nicht allzu groteske und zusammenhangslose Geschichte erzählt. Für mich eine eideutige Leseempfehlung. 

    Verschnaufpause 

    (Über eine Rückmeldung zu diesem Leseeindruck oder Hinweise auf Rechtschreibfehler o.Ä. freue ich mich sehr!) 

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    Lee-Lous avatar
    Lee-Louvor einem Jahr
    übel, übel, übel

    Ich frage mich gerade, ob ich entweder im Moment einfach nur ein Händchen dafür habe ein mieses Buch nach dem anderen aus meinem Regal zu ziehen, oder ob ich einfach auf eine Leseflaute zusteuere. Denn auch dieses Buch hat mir alles andere als gefallen. Einmal nach dem Buch gegriffen, hatte ich nach wenigen Seiten schon keine Lust mehr. Es war wirklich schwer für mich dem Inhalt zu folgen, weil es im Grunde keinen genauen Inhalt gibt. 

    Keine 4 Seiten gelesen, gibt es schon ein Entführungsopfer und eine erste Leiche. Ein Schwenker zu Fred Abel, der oberflächlich beschrieben wird und  den alle in den Himmel loben. Er selbst scheint viele private Probleme zu haben aber egal... der Job ist wichtiger!

    Anschließend taucht eine Leiche nach dem anderen auf, die bei der Obduktion immer brutaler beschrieben werden. Hier hat sich Tsokos anscheinend sehr viel Mühe gegeben, damit der Leser sich auf jeden Fall ganz heftig ekelt!

    Doch die ganzen Leichen scheinen nicht zu reichen... denn zu allem Überfluss kommt noch ein krankes, im Sterben liegendes Kind hinzu.

    Während man von einem Tatort zum anderen springt und zwischendurch mal in Abels private Probleme schnuppert, merkt man, dass der komplette Inhalt irgendwie keinen roten Faden zu haben scheint. 

    Es bringt auch nichts sich beim Lesen vor Augen zu halten, dass es hier teilweise um real aufgegriffene Fälle geht. Spannung kommt nicht auf und ich kann die allgemein doch sehr positive Bewertung nicht nachvollziehen. 

    Michael Tsokos hat mir gezeigt, dass ich mich nach wie vor nicht mit Kapitel anfreunden kann, die die ganze Zeit nur 2 bis 3 Seiten lang sind. 

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    MrPolicemans avatar
    MrPolicemanvor einem Jahr
    Spannend und mitreißend

    Der True-Crime Thriller ,,Zerschunden'' von Michael Tsokos ist 2015 als Taschenbuch vom Knaur Verlag herausgegeben worden.


    Zum Inhalt:

    In dem True-Crime Thriller geht es um einen Serienkiller, der seinen Opfern, ältere, alleinstehende Frauen, in der Nähe von Flughäfen in ganz Europa auflauert, Ihnen bis zu Ihrer Wohnung nachläuft, um Sie anschließend zu ermorden und seine ganz persönliche Nachricht auf Ihrem Körper zu hinterlassen.

    Rechtsmediziner Dr. Fred Abel vom BKA nimmt sich den Fall vor, da durch die DNA Analyse ein alter Kumpel aus gemeinsamen Bundeswehrzeiten verdächtigt wird. Lars Moewig wird verdächtigt, die Morde begangen zu haben und aufgrund eines fehlenden Alibis wird er in U-Haft genommen wird.

    Damit beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, da die Tochter von Moewig an Leukämie in den nächsten Tagen sterben wird.

    Im Laufe seiner Ermittlungen kommt Dr. Abel nicht nur dem eigentlichen Täter immer näher, sondern bringt dabei auch sich selbst in größte Gefahr, wobei er durch halb Europa reist, um letztlich die gesamte und perfide Wahrheit über den Serienkiller ans Licht bringt.


    Zum Autor:

    Der Autor Prof. Dr. Michael Tsokos leitet neben der Charité auch das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin.

    Er hat mehrere Auszeichnungen im Laufe der Jahre für seine Arbeit erhalten und man erkennt als Leser sehr schnell, dass der Schreibstil sehr authentisch daher kommt und Tsokos weiß, wovon er schreibt.

    Man hat als Leser sofort das Gefühl den Alltag eines Rechtsmediziners zu erfahren. Von der absoluten Personalnot aus der die Mediziner zu allen anfallenden Todesfällen gerufen werden bis hin zur Zusammenarbeit mit Behörden wie der Polizei, um Mörder zu überführen.

    Das Zusammenspiel zwischen Realität und Fiktion wurde meiner Ansicht perfekt getroffen.

    Außerdem versteht Michael Tsokos es, bei dem Leser zu keiner Zeit Langeweile aufkommen zu lassen, da er mit seinen Nebenschauplätzen, wie zum Beispiel der totkranken Tochter von Lars Moewig oder anderen spannenden Todesfällen, den Leser stets bei Laune hält.

     


    Abschließend kann ich sagen, dass Michael Tsokos seinen True Crime Thriller ,,Zerschunden'' sehr spannend geschrieben hat und es ihm gelungen ist, ein überaus authentischen Thriller rauszubringen, den man als Leser am liebsten sofort und in einem Stück verschlingen will. Eine volle Leseempfehlung. 

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    K
    kruemelkeks76vor einem Jahr
    Sehr gelungen

    Rechtsmediziner Fred Abel ist auf der Jagd nach einem Serienkiller, der in der Nähe von Flughäfen zuschlägt und alleinstehende Frauen ermordet. Er hinterlässt seine persönliche Signatur. Das Buch beginnt gleich rasant mit der Entführung einer Radfahrerin und dem Mord an einer Russin. Es gibt bald aufgrund einer DNA-Analyse einen Verdächtigen. Lars Moewig, der ein alter Bekannter von Fred Abel ist. Dessen Tochter ist schwer erkrankt und er will sich gerne von ihr verabschieden.

    Das Buch ist in verschiedene, teils kurze Kapital unterteilt, die mit Zeit und Ort beschriftet sind. Der Schreibstil ist sehr flüssig.

    Die Morde bzw. die Todesursachen der Opfer sind teilweise sehr detailliert beschrieben. Da finde ich, ist weniger manchmal mehr.

    Das Cover mit der hervorgehobenen Narbe finde ich sehr gelungen.

    Als im Buch dann klar war, wer der Mörder ist, fand ich, dass der Spannungsbogen stark abgefallen ist.

    Alles in allem fand ich es einen sehr gelungenen True-Crime-Thriller.

    Sehr schön fand ich den Ausblick auf das zweite Buch von Michael Tsokos, welches ich mir ganz sicher kaufen werde.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor einem Jahr
    Zerschunden

    Fred Abel, Rechtsmediziner mit Leib und Seele, ist einem höchst gefährlichen Serienkiller auf der Spur. Als ein alter Freund von Abel wegen dringendem Tatverdacht, in Untersuchungshaft kommt, beginnt für den Mediziner ein Wettlauf mit der Zeit. Denn nur wenn es ihm rechtzeitig gelingt den wahren Mörder zu finden, hat sein Freund die Chance rechtzeitig entlassen zu werden, um sich von seiner im Sterben liegenden Tochter zu verabschieden. In einer aufregenden Hetzjagd, folgt Abel dem wahren Täter auf seinem mörderischen Streifzug quer durch Europa.

    Fazit
    Ein fesselnder Thriller, der mit vielen interessanten Hintergrundinformationen für realitätsnahe Spannung und abwechslungsreiche Unterhaltung sorgt.

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