Mehr Geld verdienen mit Rohstoffen - simplified

von Michael Vaupel 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Mehr Geld verdienen mit Rohstoffen - simplified
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Inhaltsangabe zu "Mehr Geld verdienen mit Rohstoffen - simplified"

Rohstoffe sind nicht nur in unsicheren Zeiten eine gute Alternative zu klassischen Investments wie Aktien oder Anleihen. Wer zudem nicht direkt in Unternehmen investieren will, kann mit gutem Gewissen in Metalle oder Seltene Erden investieren. Rohstoffe können nicht pleitegehen, sind unabhängig von der Qualität des Managements und werden mit dem steigenden Bedarf der Schwellenländer langfristig knapp und damit teurer. Michael Vaupel zeigt als langjähriger Rohstoff -Experte übersichtlich und praxisnah, wie Anleger sich mit Rohstoffen ein solides Fundament ihres Portfolios schaffen. Er benennt Trends und Besonderheiten dieser Anlageklassen und erklärt wie Rohstoffe an den Börsen gehandelt werden. Neben Klassikern wie Gold und Silber widmet er sich auch Kaffee, Zucker, Mais, Indium und Palladium.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783898797900
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:144 Seiten
Verlag:FinanzBuch Verlag
Erscheinungsdatum:08.02.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor einem Jahr
    Eine gute Einführung, mehr aber auch nicht

    Gott spielen zu wollen, scheint manchen Menschen ein besonderes Vergnügen zu sein. Vielleicht kann man so verstehen, warum einige Zeitgenossen es nicht lassen können, Prognosen über die Zukunft abzugeben. Wenn sie Glück haben, treffen solche Vorhersagen manchmal einigermaßen zu. In der Regel geht so etwas aber in die Hose. So findet man (S. 63) in diesem Text folgende Prognose: "Der Goldpreis in Dollar sollte weiter steigen, da die Goldmenge im Verhältnis zur Dollarmenge, also relativ gesehen, knapper geworden ist. Während ich dies schreibe, notiert der Goldpreis zwischen ca. 1750 und 1800 Dollar je Feinunze. Ich denke, dass es nicht allzu lange dauern wird, bis die Marke von 2000 Dollar geknackt ist. Vielleicht ist sie das bereits, wenn sie diese Zeilen lesen."

    Nun, der Goldpreis hat die 2000 Dollar noch nie gesehen und begab sich seit der Zeit, zu der die Prognose des Autors aktenkundig wurde, in genau die entgegengesetzte Richtung. Gegenwärtig krebst er zwischen 1260 und 1310 Dollar umher. Es liegt mir fern, gehässig gegen den Autor zu sein. Mir geht es vielmehr darum, die seltsame Denkweise mancher Experten offenzulegen. Michael Vaupel konstruiert in seinem Geiste einen simplen linearen Zusammenhang zwischen Dollarmenge und Goldmenge, die es offensichtlich faktisch nicht gibt, sonst wäre schließlich seine Prognose eingetroffen. Am Goldpreis ziehen viele Faktoren. Manche von ihnen nennt der Autor auch im Text. Warum er sie dann später einfach ausblendet, bleibt rätselhaft.

    Dieses kleine Büchlein wurde offenbar gegen Ende des Jahres 2012 verfasst. Es stellt im Wesentlichen Zweierlei vor: einige Rohstoffe und einige Handelsinstrumente (vorwiegend verschiedene Zertifikate-Typen), mit denen man von Rohstofftrends profitieren kann. Rohstoffe neigen dazu, lange in Trendkanälen zu bleiben. Das erklärt der Autor recht gut, ebenso die verschiedenen Zertifikate und bestimmte Eigenheiten, die sich Anfängern oder Laien nicht immer gleich erschließen, beispielsweise die Tatsache, warum eine KO-Schwelle eines entsprechenden Zertifikats wie ein Attraktor wirkt, wenn die Kurse in seine Nähe kommen. Fast immer wird sie dann gerissen.

    Die verschiedenen vorgestellten Rohstoffe (die Liste ist subjektiv und deshalb nicht vollständig) erklärt Vaupel sehr gut. Allerdings wird das im realen Handel nicht viel helfen, weil auch hier der Eindruck einer linearen Abhängigkeit von einem oder wenigen Faktoren auf den Kurs suggeriert wird. Tatsächlich liegen die Dinge fast immer anders, sodass es wenig Sinn hat, über solche Zusammenhänge nachzudenken. Entscheidend ist, was die Märkte machen und wie man sich ihnen anzupassen versteht.

    Interessant an solchen Texten ist neben dem Abgleich von Prognosen und Realität auch, wie sich bestimmte Themen in der Börsenliteratur ändern. Zur Zeit der Niederschrift war Ethanol eine solche Mode. Inzwischen wurde sie von Lithium verdrängt. Man sollte sich, wenn man ernsthaft und nachhaltig Erfolg erzielen möchte, nicht von solchem Geschrei irritieren lassen.

    Kurz gesagt: Dieses Büchlein besitzt seine Stärken in der Vorstellung von Zertifikate-Typen und einigen Informationen über gewisse Rohstoffe. Es ist weder besonders tiefgehend, noch umfassend. Das zu erwarten, wäre bei dieser Reihe aber auch übertrieben. Insgesamt nicht schlecht für den Anfang.

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