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MVogtmann

vor 1 Jahr

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Mein Kriminalroman »Wintersommer« spielt in den unterfränkischen Dörfern Sommer- und Winterhausen in der Nähe von Würzburg, wo ich aufgewachsen bin.  

„Der Mond steht klar und glänzend am Himmel. Shakespeare-Mond. Er wirft ein gespenstisches Licht auf die beiden Dörfer, wo in den meisten Häusern die Fenster hell erleuchtet sind. Sie werden es noch lange bleiben in dieser Nacht des Schreckens.“

 Seit Jahrhunderten sind die beiden Dörfer, die an den gegenüberliegenden Ufern des Mains liegen, verfeindet. Doch Fritz Fichte, ein junger Lehrer und neu in Winterhausen, setzt sich die kühne Aufgabe in den Kopf, die beiden Parteien zu versöhnen. Er startet diese Herkulesarbeit mit einem Theaterstück. Und welches läge da näher als „Romeo und Julia“? Tatsächlich gelingt es ihm, Bewohner aus beiden Dörfern als Schauspieler für das Stück zu gewinnen. Viele Widerstände sind zu bewältigen, manche Katastrophe muss überwunden werden, aber nach einem dreiviertel Jahr intensiver gemeinsamer Proben kommt der Tag der lang ersehnten Premiere. Es zeichnet sich ein überragender Erfolg ab. Da ändert sich von einer Sekunde auf die andere alles …

In einem Wettlauf mit der Zeit sucht der junge Lehrer in der aufregenden Vergangenheit der Dörfer nach dem Ursprung des Hasses. Wird er es schaffen, die zarte Pflanze der Versöhnung doch noch zum Blühen zu bringen?


Die Hauptgeschichte spielt im Jahre 1974 und ich habe versucht mit Bezügen zur Politik (W. Brandt tritt zurück, Walter Scheel Bundespräsident, Modifizierung des strengen §175 > Verfolgung Homosexueller usw.), zum Sport (Bayern München Europapokalsieger im Endspiel gegen Atlético Madrid/Fußball WM) und sehr stark zur Rockmusik, Zeitatmosphäre herzustellen.

 Mit Zitaten aus Shakespeare-Stücken und -Sonetten und mit Beschreibungen von Theaterabläufen möchte ich euch außerdem ein bisschen Theaterluft schnuppern lassen. Denn da kenne ich mich aus, da ich seit vierzig Jahren dem Beruf des Schauspielers nachgehe.

 

Aber vor allem soll es eine spannende und amüsante Lektüre sein! Ob es mir gelungen ist? Das wird eine hoffentlich spannende Leserunde zeigen!

Einen kleinen Einblick könnt ihr schon in diesem Video bekommen:

Zusammen mit dem Allitera Verlag verlose ich 10 E-Books als PDF oder epub an LeserInnen, die hier mit mir diskutieren wollen! Dafür müsst ihr euch nur bewerben und am Ende der Leserunde eine Rezension schreiben.

Damit ein möglichst intensiver Austausch stattfinden kann, werde ich regelmäßig die verschiedenen Beiträge lesen und kommentieren.

 Ich freue mich auf interessante Gespräche und Diskussionen mit euch!

Autor: Michael Vogtmann
Buch: Wintersommer

Stelze74

vor 1 Jahr

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Der Klapptext klingt sehr spannend und ich würde gerne mitlesen. Hiermit bewerbe ich mich um ein ebook im epub-Format.

MVogtmann

vor 1 Jahr

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@Stelze74

Vielen Dank für dein Interesse! Mal schauen, wer noch in diese Leserunde mit einsteigt!

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Streiflicht

vor 1 Jahr

Theater und Shakespeare

Steffinitiv schreibt:
Ich finde es auch schön, dass ein so altes Thema, von Shakespeare sehr gut umgesetzt, auf die 1974er Gegenwart umgelegt werden kann. Es werden schöne Parallelen gezogen und die Handlung, sowie die Gesellschaftskritik werden deutlich.

Das stimmt, das hat mir auch sehr gut gefallen

Streiflicht

vor 1 Jahr

Fragen an den Autor
@MVogtmann

Danke für die schnelle Antwort!
Mich fasziniert immer, wie Schriftsteller erzählen, dass sich beim Schreiben etwas Eigenes entwickelt hat.
Ich hoffe, bald einen neuen Fall aus Franken lesen zu können! Wintersommer hat mich wirklich begeistert!

Streiflicht

vor 1 Jahr

Nach dem Schuss (S. 91–206)

ein richtiges tolles buch, das mich mit dem doch sehr versöhnlichen ende begeistert hat. ein großartiger showdown und dann am ende etwas versöhnung. das hat mir gut gefallen und das buch herrlich abgerundet!
es wird nicht mein letztes buch von michael vogtmann sein, dafür habe ich dieses buch viel zu sehr genossen!

Streiflicht

vor 1 Jahr

Rezensionen und Fazit

Ein tolles Buch, dessen Lektüre mir sehr viel Spaß gemacht hat!

http://www.lovelybooks.de/autor/Michael-Vogtmann/Wintersommer-1223484462-w/rezension/1251268487/

Dauerleserin

vor 1 Jahr

Vor dem Schuss (S. 1–90)
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Ich möchte nun auch endlich etwas zu "vor dem Schuss" schreiben. Das Buch hat mir bis zu dieser Stelle gut gefallen. Wer schon mal an der Vorbereitung eines Theaterstücks mitgewirkt hat, kann sich die Anspannung gut vorstellen. Noch dazu in dieser besonderen Situation, dass die Produktion des Theaterstücks mit den Einwohnern zweier eigentlich verfeindeter Dörfer geschehen soll.
Was ich schade finde ist, dass man so rein gar nichts über das Leben des Herrn Fichte als Lehrer, denn das ist ja sein Hauptberuf erfährt.
Die Figur dieses Reporters (er heißt glaube ich Mogan) finde ich ziemlich undurchsichtig. Aber er hat ja bis hierin auch keine so wichtige Rolle.
Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich mich immer recht schlecht motivieren kann, an dem Buch weiterzulesen. Es ist nicht so richtig spannend und für manche Stimmungen auch etwas zu anstrengend. Darum hinke ich mit meinen Kommentaren auch etwas hinterher. Sorry! Viele Grüße trotzdem!
Die Dauerleserin

Dauerleserin

vor 1 Jahr

Rezensionen und Fazit
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So, jetzt habe ich das Buch endlich auch fertig gelesen. Sorry, dass ich mir mit der Rezension so viel Zeit gelassen habe...
Aber - wie ich es auch schon in meinem Kommentar zu "vor dem Schuss" geschrieben habe, es war ein bisschen mühsam, sich zu überwinden, das Buch weiterzulesen.

In dem Buch geht es um Sommerpausen und Winterhausen, zwei fränkische Dörfer am Main, die seit Ewigkeiten verfeindet sind. Warum, erfährt man erst im Laufe des Buches. Der Lehrer Fritz Fichte will gegen die tiefe Feindschaft ankämpfen und inszeniert ein Theaterstück, bei dem Menschen aus beiden Dörfern mitspielen. Erst scheint alles gut zu klappen, doch dann geschieht ein Mord....

Problematisch an diesem Buch finde ich, dass sich die Spannung nur langsam aufbaut bzw. - und das finde ich wirklich außergewöhnlich, weil ich es so bisher nur bei wenigen Büchern so erlebt habe - dass sich spannende und eher "langweilige" (sorry!!!) Passagen einander abwechseln. Etwas verwirrend sind die vielen Handlungsstränge, die nebeneinander ablaufen, und von denen letztendlich doch ein paar relativ überflüssig sind, weil sie nicht direkt auf die Geschichte wirken. Auch der Bezug zu München... München ist für einen Franken keineswegs der Dreh- und Angelpunkt, darum verstehe ich nicht, warum hier immer wieder München vorkommt.
Es hat mich letztendlich auch gestört, dass das Buch 1974 spielt. Da war ich 5 Jahre alt, weswegen ich mich in den geschichtlichen Zusammenhang nicht so recht einfinden konnte, und es dann einfach nur noch anstrengend fand.

Aus der Konstellation Sommerpausen- Winterhausen hätte man auch mehr machen können. Viel mehr Schilderungen, wie es dort aussieht usw. Ich habe den Vorteil, dass ich Sommer- und Winterhausen schon mal gesehen habe, weil ich in Würzburg wohne, aber wer noch nie dort war, kann sich das anhand der Schilderungen noch nicht so richtig vorstellen, finde ich. Auch der bestimmte Franken-Charakter hätte noch mehr herausgearbeitet werden können. Ich bin ja ursprünglich Berlinerin, und das Verhalten der Franken ist für mich zum Teil schon relativ merkwürdig. Hierin passt auch meine Lieblingsstelle (S. 119 im eBook): ... er hat das Gefühl, dass hinter jedem dieser fränkisch verbarrikadierten Fenster eine Gardine wackelt."
Ich hätte mir viel mehr solche Stellen im Buch gewünscht, das hätte die doch eher düster anmutende Handlung (die auch mit dem Cover korrespondiert) ein wenig freundlicher gemacht!!
Fazit: Krimi, der sich nicht einfach liest, aber im Ergebnis ein Leseerlebnis der besonderen Art ist. Und, ja, ich würde noch mehr Bücher von diesem Autor lesen.
Die Dauerleserin

Dauerleserin

vor 1 Jahr

Nach dem Schuss (S. 91–206)
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Nach dem Schuss.... Ich hatte nicht damit gerechnet, dass so etwas passiert, und war richtig erschrocken. Die Mördersuche gestaltet sich als aufwändig, und am Ende ist man dann doch überrascht. Wobei das Ende- oje, ein echter Showdown, das hätte ich nicht erwartet, und es passt so gar nicht in die fränkische Provinz.
Das Buch lässt mich als Leserin etwas verwirrt zurück: Das Gefühl, etwas Irreales, Zerstörendes gelesen zu haben, gleichzeitig aber auch die Freude, ein besonderes Leserlebnis gehabt zu haben.
Die Dauerleserin

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