Michael Wall Grundgütiger

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Inhaltsangabe zu „Grundgütiger“ von Michael Wall

Also wer mal zwischendurch eine kleine nette Geschichte lesen möchte, sollte Mark Ritter ruhig mal auf seine Nachtschicht begleiten.

— Suhani

Ein Buch, welches man gerne mal liest... Kurz, Unterhaltsam und gut geschrieben.

— Ramona1979

Toller Roman für Zwischendurch :)

— Funao

Toller Roman der zum Träumen einläd...

— Samy89

Ein Buch, das für Kurzweil sorgt und und für einen Kurztrip allemal gemacht zu sein scheint.

— SolgeMaar

Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch.

— Dragonfly

Kurzweilige und unterhaltsame Geschichte mit guter Idee, bei der das Potenzial leider nicht immer genutzt wurde.

— Somaya

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  • Leichte, nette Kurzweil,

    Grundgütiger

    Suhani

    06. August 2016 um 01:55

    Das Buch handelt von einem jungen Mann (Mark Ritter), der ein paar Episoden aus seinem Leben erzählt. Das könnte jetzt langweilig werden, ist es aber nicht, da der Schreibstil ein sehr leichter ist. Einige Situationen sind so aus dem Alltag gegriffen, mit Humor getragen und lebensnah, als wenn man sie schon selbst erlebt hat.Ich sage nur Frau Döpke, die Nachbarin .....Der Hauptfokus ist aber die Nachtschicht im Hotel, wo Mark als Fachkraft für Schutz und Sicherheit sowohl für die Sicherheit des Hotels, als auch für die Gäste arbeitet. Diese bestreitet er mit seiner Kollegin Sandra von der Rezeption, die auch immer der Ausgangspunkt ist, und muss sich irgendwann eingestehen dass er in sie verliebt ist - sie hält ihn allerdings für schwul ......Und trotz Nachtschicht hat er immer genug zu tun, sei es nun drum einen Hotelgast persönlich zu wecken, weil dieser den Weckanruf nicht entgegen nimmt, oder bei einer Damenhandballmannschaft für Ruhe zu sorgen und noch einige Ereignisse mehr, inklusive persönliches Kümmern oder abwehren der Gäste.Ob es - und wenn ja wie - ein Happy End zwischen Mark und Sandra gibt, müsst Ihr schon selber rausfinden, wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid. Als Debüt-Roman für mich gelungen. In sich abgeschlossen bei nur 161 Seiten, flüssig und leicht erzählt für nette Kurzweil, wenn man mal nicht soviel Zeit zum Lesen hat.Außerdem wage ich mal vorsichtig zu behaupten, das auch ein kleinwenig vom Autor selber in dem Buch steckt - zumindest haben Protagonist und Autor die gleiche Ausbildung. :)Das Cover finde ich auch gelungen, denn bei manchem Ereignis könnte man wirklich die Arme nach oben strecken und "Grundgütiger" rufen - eben wie das Leben so spielt.Das Buch selbst hätte vielleicht etwas in der Höhe kürzer sein können, da es ein dünnes Taschenbuch ist, wirkt es etwas in die Länge gezogen, was aber natürlich nichts am Lesespaß wegnimmtAlso wer mal zwischendurch eine kleine nette Geschichte lesen möchte, sollte Mark Ritter ruhig mal auf seine Nachtschicht begleiten.Außerdem hoffe ich mal, das dies nicht das einzige Werk bleibt und Michael Wall noch weitere unterhaltsame Bücher schreibt.In seiner kurzen Autoren-Vita steht der Satz: Sein lebendiger, sanfter Humor und die mitfühlende, lebensbejahende Einstellung spiegeln sich in seinem Werk wider.Dem kann ich nur zustimmen.

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  • Ein Buch, welches man gerne mal liest... Kurz, Unterhaltsam und gut geschrieben.

    Grundgütiger

    Ramona1979

    02. April 2015 um 14:40

    Zum Cover Das Cover spiegelt die Geschichte wieder. Es ist gut durchdacht und farblich schön aufeinander abgestimmt. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass der Titel und der Autorennamen etwas mehr hervorgehoben worden wäre, da diese in den dunklen Hintergrundfarben etwas untergehen. Zum Inhalt Michael Wall hat eine sehr flüssige und bildhafte Schreibweise. Der Text ist leicht zu Lesen und unterhaltsam. Musste man mal das Lesen unterbrechen, kam man ohne Problem schnell wieder in die Handlung hinein.  Die Geschichte aus dem Leben heraus geschrieben, alles recht zügig auf den Punkt gebracht. Bestimmte Situationen konnte man sich bildlich vorstellen und man war mitten drin im Leben von Mark. Man konnte mit Ihm mitlachen und mitfühlen. Dennoch hat mir persönlich die Liebe im Detail gefehlt. Wie soll ich sagen.. Die Geschichte ist von Grund auf gut aufgebaut aber mir fehlt das gewisse Etwas um mich an die Geschichte zu fesseln. Fazit Für mich ein Buch für zwischendurch. Leichte Lektüre mit einem guten Unterhaltungswert. Für aber zu einfach geschrieben, ich erwarte da schon etwas mehr von einem Buch. Es muss mich fesseln, bewegen, mitreisen und zum Nachdenken anregen. Das war bei diesem Buch leider nicht gegeben. Das ist aber mein persönlicher Geschmack und steht nicht für die Allgemeinheit. Ich kenne einige Personen, die das Gegenteil von diesem Buch sagen.

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  • Grundgütiger!

    Grundgütiger

    KleineMonii

    17. March 2015 um 14:44

    Mark Ritter arbeitet als Sicherheitsmann in einem Hotel und erzählt von sich, seiner Arbeit und seinem bisherigen Leben.  "Grundgütiger" ist eine tolle Geschichte und hat mir viel besser gefallen, als ich anfangs vermutet hätte. Die Erzählungen aus Mark's Alltag bei der Arbeit sind keinesfalls langweilig, wie man vermuten könnte. Er erzählt oft von der Nachtschicht, was ich immer sehr interessant fand und es sind auch einige sehr lustige, skurrile und krasse Dinge passiert, mit denen er umgehen musste. Auch die Beziehung zu seiner Kollegin Sandra, in die er heimlich verliebt ist und die ihn aber für schwul hält, war schön zu lesen. Eine andere Sache, der mir immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat, waren Mark's Streitereien mit seiner alten Nachbarin. Auch die Rückblicke in Mark's Vergangenheit fand ich gut, weil man auf diese Weise viel über Jobsuche, die erste eigene Wohnung und andere Themen des Erwachsenwerdens erfahren hat.  Ein sehr tolles und interessantes Buch, bei dem leider nicht das gesamte Potenzial ausgeschöpft wurde, das mich aber trotzdem begeistert hat. 4 Sterne!

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  • Klasse!

    Grundgütiger

    Funao

    21. January 2015 um 18:43

    Cover: Das Cover finde ich sehr gut gelungen. Es ist farblich sehr schön. Außerdem passt es sehr gut – finde ich – zum Inhalt und zum Titel. Der Mann mit den hoch gestreckten Armen ruft förmlich „Grundgütiger!“ Außerdem sieht man den Abend bzw. Nachthimmel, der in der Geschichte ja auch eine Rolle spielt. Für das Cover vergebe ich 5/5 Sterne. Schreibstil: Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive geschrieben, das gefällt mir sehr gut. Ich lese gerne Bücher mit Ich-Erzähler. Die Geschichte liest sich flüssig und es gibt keine Verständnisprobleme. Mir gefällt die Art, wie Michael die Geschichte geschrieben hat wirklich klasse. Es wirkt so, als würde mir das gerade jemand wirklich erzählen! Für den Schreibstil vergebe ich 5/5 Sterne. Die Story: Mark Ritter ist im Grand Hotel Seelberg als Fachkraft für Schutz und Sicherheit angestellt. Die Geschichte erzählt aus seinem Alltag im Hotel, was keineswegs so langweilig ist, wie man vielleicht denken könnte. Mark erlebt in einer Woche eine Menge spannender, witziger, kurioser und peinlicher Dinge und ich finde die Geschichte echt klasse. Man kann sich alles super vorstellen und man hat das Gefühl, dass man mit jemandem am Tisch sitzt, der einem das alles erzählt. Ich finde es auch sehr schön, dass man am Anfang einige Einblicke in Mark’s Vergangenheit erhält und man oft, zu den Dialogen die Gedanken von Mark teilen darf. Außerdem steht auch noch seine Liebe zu seiner Kollegin und Freundin, Sandra im Raum, welche denkt, er wäre Schwul. Aber ob und wie es mit Sandra und Mark weiter geht, dürft ihr selbst herausfinden  Ich überlege gerade ob es was zu meckern gibt, aber mir fällt einfach nichts ein! Für die Geschichte gebe ich 5/5 Sterne. Die Charaktere: Die Charaktere, vor allem Mark und Sandra natürlich waren mir sofort sympathisch. Frau Döpke, die Nachbarin von Mark hat mich sehr stark an einen früheren Nachbar von mir erinnert  Insgesamt finde ich die Charaktere gut gelungen. Man hat den Eindruck, dass es echte Menschen sind und keine Fantasy-Leute mit perfektem Leben  Außerdem habe ich das Gefühl, nachdem ich das Autorenprofil von Michael gelesen habe, dass er doch schon ein bisschen von sich selbst in Mark gesteckt hat. Auch hier will und muss ich 5/5 Sterne vergeben! Gesamtergebnis: Das Buch ist normalerweise gar nicht mein Genre. Dennoch bin ich immer offen für was anderes und es hat mir sehr gut gefallen. Es ist natürlich nichts für länger, das ist klar. Es ist halt ein Roman, aber ein sehr guter Roman und die 161 Seiten haben sehr viel Spaß gemacht! Ich finde, dass es ein sehr gelungenes Debüt ist und ich würde auf jeden Fall auch das nächste Buch von Michael Wall lesen. Aus meiner Bewertung ergibt sich dann somit ein Gesamtergebnis von 5 Sternen. Klare Kaufempfehlung!

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  • Schöner Hotel Roman...

    Grundgütiger

    Samy89

    20. January 2015 um 13:44

    Als erstes Schreibe ich was über den Schreibstil vom Autor. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut in einem lesen. Es macht sehr viel Spaß diese Buch zu Lesen. Die Geschichte ist aus der Perspektive von Mark Ritter geschildert, da ich sehr gerne aus der Ich-Perspektive Romane lese passte diese Buch gut rein. Die Charakter der Figuren sind wunderbar gestaltet, Mark und Sandra sind einem sofort sehr sympathisch und man kann ihren Gedanken und der Handlung der Geschichte folgen. Auch die anderen Charakter im Buch sind wundervoll beschrieben und so lustig gestaltet das man auch von ihnen sehr gerne liest. Was mir an diese Roman auch wunderbar gefallen hat ist das man sich vorstellen kann wie das Hotel läuft und wie dort die Menschen ein und aus gehen. Es sind eben genauso Menschen wie wir. Genau das kommt auch wunderbar rüber in dem Roman. Das einzige was mir an dem Roman gar nicht gefällt ist der Preis von der Taschenbuch Ausgabe 9,99€ für nur 162 Seiten ist leider nicht der Brüller, man greift dann doch vielleicht lieber zu der eBook Ausgabe. Das Cover lädt zum Träumen ein und ich finde deswegen passt es zum Buch. Mark träumt ja auch und somit passt das Cover sehr gut zu ihm. Sonst aber gefällt mir das Buch einfach wunderbar. 4 sterne bekommt es deswegen von mir.

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  • mir hats gefallen :)

    Grundgütiger

    mausispatzi2

    18. January 2015 um 13:25

    Klappentext: ... Als ich das Bett erblicke, bleibe ich geschockt stehen. Grundgütiger, das ist doch nicht sein Ernst. Unser Stammgast schläft nackt auf der Seite, sein Allerwertester schaut mich direkt an. Seine Decke liegt unten auf dem Boden. Oh Mann, warum muss immer ich in solch peinliche Situationen geraten? ...  Mark (23) arbeitet im Grand Hotel Seelberg. Die Hotelgäste überraschen ihn jede Nacht aufs Neue. Auf den ersten Blick wirkt sein Leben unscheinbar. Doch wie sich herausstellt, ist es aufregend und bewegend. Meine Meinung: Es ist ein wirklich gelungener und unterhaltsamer Roman, der einen oft zum schmunzeln, aber auch zum nachdenken bringt. Man begleitet Mark 5 Nächte lang auf seinen Rundgängen und erlebt so einiges mit ihm, dem anderen Personal und den Gästen des Hotels. Es wird niemals langweilig und der Beruf ist wirklich sehr interessant und vielfältig. Die Story ist mal etwas ganz anderes und könnte eine Geschichte aus dem ganz normalen Leben von einem Fachmann für Schutz und Sicherheit sein. Es ist wirklich realistisch und gut nachvollziehbar. Besonders das Verhalten von betrunkenen Gästen wurde wirklich hervorragend beschrieben. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Seiten vergehen wie im Flug. Mark Ritter berichtet aus seiner Sicht von den Geschehnissen, sodass man einen sehr guten Einblick in sein Leben und besonders in seine Gefühle bekommt. Im Buch begleitet man Mark, der als Fachmann für Schutz und Sicherheit im Hotel arbeitet, auf die Nachtschicht und erfährt auch viel über sein Leben. Die Protagonisten sind alle sehr liebenswürdig und man findet sie auf Anhieb Sympathisch. Mark ist mit seinen 23 Jahren schon sehr erwachsen und verantwortungsbewusst. Sandra, seine Arbeitskollegin und beste Freundin ist eine liebenswerte Person und sie arbeiten immer gerne zusammen. Das Cover ist schlicht gehalten und hat eigentlich garnichts mit der Story zu tun, dennoch gefällt es mir gut. Fazit: Grundgütiger ist ein unterhaltsamer Roman für Zwischendurch. Man selbst war ja schon das ein oder andere mal in einem Hotel zur Übernachtung. Deshalb ist es sehr interessant, was das Personal alles erlebt und Michael Wall hat es sehr schön beschrieben und auch lustig verpackt.

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  • Überraschend gut!

    Grundgütiger

    Jeanne_Darc

    17. January 2015 um 10:54

    Ein Buch zum Schmunzeln! Ein Buch zum Kopfschütteln! Ein Buch zum Lieben! Keine aufregende Story und viel Normalität, aber genau diese verblüffende Normalität macht Michael Walls Buch aus! Fühlte mich selten so gut unterhalten! Cover: Das Cover ist meiner Meinung nach gewöhnungsbedürftigt. Ich würde mit diesem Buch ein klassisches Selbsthilfe. Zwar gefällt mir das Schattenspiel mit dem Schatten des Mannes im Hintergrund, dennoch würde ich es nicht zu dieser Story zuordnen. Schreibstil: Der Schreibstil ist durchwegs sehr einfach und leicht verständlich. Auf komplizierte Ausschweifungen wird großteils vermieden. Man liest flüssig und muss zwischendurch ziemlich oft schmunzeln. Für war es vor allem ein sehr erheiterndes Lesevergnügen! Meinung: Ich habe eine durchwegs positive Meinung zu diesem Buch und kann eigentlich auch nichts beanstanden! Ein locker-flockiges Buch für zwischendurch das einem dem Tag verschönert. Ich für meinen Teil finde Mark super sympatisch, weil er einfach ein Mensch ist wie du und ich. Ihm passieren Dinge den jeden von uns treffen könnten. Vielleicht macht genau diese Normalität das Buch aus, man kann sich super hineinversetzen und erkennt vielleicht die ein oder andere selbst erlebte Geschichte wieder. Natürlich ist es jetzt kein Buch mit purer Spannung oder Herz zereißenden Lovestories aber es ist ein Buch, dass mit Herz geschrieben wurde! Fazit: Ein tolles Buch für zwischendurch und auf jeden Fall empfehlenswert! 4,5 Sterne von 5

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  • Als wäre man zu Besuch bei einem guten Freund.

    Grundgütiger

    SolgeMaar

    14. January 2015 um 11:44

    Grundgüter: Eine Geschichte, wie sie das Leben jeden Tag aufs Neue schreibt. Fazit Ein Buch, das für Kurzweil sorgt und und für einen Kurztrip allemal gemacht zu sein scheint. Ausführliche Rezension Mark Ritter ist 23 und arbeitet im Grand Hotel Seelberg. Er hegt Gefühle für seine Kollegin, Sandra. Diese ist jedoch der Überzeugung, dass Mark ihr schwuler Freund und Kumpel ist. Mark wühlt sich durch seinen Arbeitsalltag – in Gedanken jedoch immer bei Sandra. Neben dieser zwischenmenschlichen Geschichte voller Gefühl und Sehnsucht bekommt der Leser darüber hinaus einen Einblick in den Hotelalltag und kommt ein Stück weit in Kontakt mit Gästen verschiedenster Couleur. Man schmunzelt oder man schüttelt ungläubig den Kopf – hin und wieder stößt man auf Charaktere, die einen an ganz eigene Begegnungen erinnern. Michael Wall spannt so den Bogen vom Grand Hotel Seelberg zur intimen, von Erfahrung und Erinnerung geprägten Welt des Lesers selbst. Nicht zuletzt auch aufgrund diverser Begegnungen im wie auch außerhalb des Hotelbetriebs. So schlägt sich Mark Ritter vor oder nach seiner Schicht mit seiner übereifrigen Nachbarin herum, die den Eindruck erweckt sich die Kontrolle über Ordnung und Sauberkeit zur Lebensaufgabe gemacht zu haben. Grundgütiger ist seicht geschrieben, ohne schwer verdaulichen Tiefgang und liest sich wie ein Tagebuch. Es ist als würde man sich an einem Sonntagnachmittag mit einem guten Freund zu Kaffee und Kuchen treffen, um sich über die vergangene Woche auszutauschen. Dieses Buch liest sich zudem in einem Gang und ist perfekt für die Zugfahrt geeignet – so las ich es zwischen Hamburg und Göttingen und stieg mit einem Lächeln auf den Lippen aus dem Zug. Seichte Unterhaltung zum Abschalten und Schmunzeln also. Flüssig und leicht erzählt beschert uns Michael Wall angenehme Kurzweil für Zwischendurch. Der Leser muss keine große Konzentration aufbringen um am Ball zu bleiben. Beim Lesen von Grundgütiger besteht nicht die Gefahr den Faden zu verlieren, gilt es doch schlichtweg einzig und allein Mark auf seinen Rundgängen durch das Hotel zu begleiten und seinen Worten zu lauschen – denjenigen, die ihm über die Lippen kommen aber auch jenen, die ihm durch den Kopf schwirren. Ist man für die Dauer des Lesens von Grundgütiger im ständigen Kontakt mit Mark und weiß um seine Gefühle und seinen Herzenswunsch, so überraschter ist man über die Wendung der Dinge. Das Beste kommt zum Schluss, so viel ist sicher. Allen, die ein Happy End lieben, sei ans Herz gelegt, Mark Ritter auf seiner Nachtschicht zu begleiten! Frei nach dem Motto: >>Ja Mann.<< Bewertung Drei von fünf Sternen

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  • Als wäre man zu Besuch bei einem guten Freund.

    Grundgütiger

    SolgeMaar

    14. January 2015 um 11:28

    Grundgüter: Eine Geschichte, wie sie das Leben jeden Tag aufs Neue schreibt. Fazit Ein Buch, das für Kurzweil sorgt und und für einen Kurztrip allemal gemacht zu sein scheint. Ausführliche Rezension Mark Ritter ist 23 und arbeitet im Grand Hotel Seelberg. Er hegt Gefühle für seine Kollegin, Sandra. Diese ist jedoch der Überzeugung, dass Mark ihr schwuler Freund und Kumpel ist. Mark wühlt sich durch seinen Arbeitsalltag – in Gedanken jedoch immer bei Sandra. Neben dieser zwischenmenschlichen Geschichte voller Gefühl und Sehnsucht bekommt der Leser darüber hinaus einen Einblick in den Hotelalltag und kommt ein Stück weit in Kontakt mit Gästen verschiedenster Couleur. Man schmunzelt oder man schüttelt ungläubig den Kopf – hin und wieder stößt man auf Charaktere, die einen an ganz eigene Begegnungen erinnern. Michael Wall spannt so den Bogen vom Grand Hotel Seelberg zur intimen, von Erfahrung und Erinnerung geprägten Welt des Lesers selbst. Nicht zuletzt auch aufgrund diverser Begegnungen im wie auch außerhalb des Hotelbetriebs. So schlägt sich Mark Ritter vor oder nach seiner Schicht mit seiner übereifrigen Nachbarin herum, die den Eindruck erweckt sich die Kontrolle über Ordnung und Sauberkeit zur Lebensaufgabe gemacht zu haben. Grundgütiger ist seicht geschrieben, ohne schwer verdaulichen Tiefgang und liest sich wie ein Tagebuch. Es ist als würde man sich an einem Sonntagnachmittag mit einem guten Freund zu Kaffee und Kuchen treffen, um sich über die vergangene Woche auszutauschen. Dieses Buch liest sich zudem in einem Gang und ist perfekt für die Zugfahrt geeignet – so las ich es zwischen Hamburg und Göttingen und stieg mit einem Lächeln auf den Lippen aus dem Zug. Seichte Unterhaltung zum Abschalten und Schmunzeln also. Flüssig und leicht erzählt beschert uns Michael Wall angenehme Kurzweil für Zwischendurch. Der Leser muss keine große Konzentration aufbringen um am Ball zu bleiben. Beim Lesen von Grundgütiger besteht nicht die Gefahr den Faden zu verlieren, gilt es doch schlichtweg einzig und allein Mark auf seinen Rundgängen durch das Hotel zu begleiten und seinen Worten zu lauschen – denjenigen, die ihm über die Lippen kommen aber auch jenen, die ihm durch den Kopf schwirren. Ist man für die Dauer des Lesens von Grundgütiger im ständigen Kontakt mit Mark und weiß um seine Gefühle und seinen Herzenswunsch, so überraschter ist man über die Wendung der Dinge. Das Beste kommt zum Schluss, so viel ist sicher. Allen, die ein Happy End lieben, sei ans Herz gelegt, Mark Ritter auf seiner Nachtschicht zu begleiten! Frei nach dem Motto: >>Ja Mann.<< Bewertung Drei von fünf Sternen

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  • Gut für Zwischendurch.

    Grundgütiger

    Dragonfly

    11. January 2015 um 21:44

    Klappentext:Als ich das Bett erblicke, bleibe ich geschockt stehen. Grundgütiger, das ist doch nicht sein Ernst. Unser Stammgast schläft nackt auf der Seite, sein Allerwertester schaut mich direkt an. Seine Decke liegt unten auf dem Boden. Oh Mann, warum muss immer ich in solch peinliche Situationen geraten? ... Mark (23) arbeitet im Grand Hotel Seelberg. Die Hotelgäste überraschen ihn jede Nacht aufs Neue. Auf den ersten Blick wirkt sein Leben unscheinbar. Doch wie sich herausstellt, ist es aufregend und bewegend. Ich finde das Cover sehr schön und mag die Farbe besonders gerne. Auch der Schatten des Mannes im Hintergrund gefällt mir gut, weil es nur ein Umriss ist und nicht ein klares Bild, wie auf so vielen anderen Covern. Der Schreibstil ist sehr einfach geschrieben, sodass man sich überhaupt nicht anstrengen muss. Das mag am Anfang vielleicht etwas irritierend sein, aber mir persönlich gefiel es nach einem Anfänglichen überraschten blinzeln meinerseits sehr gut, denn so ließ sich das Buch total flüssig und leicht lesen. Ich mochte den Protagonisten Mark, sehr gerne, obwohl er im Grunde einfach nur ein Mensch wie jeder andere auch ist. Vielleicht genau deswegen. Er ist sehr natürlich und während er im Hotel arbeitet findet er sich wieder in den unmöglichsten Situationen wieder, die er je nach Möglichkeit zu meistern versucht. Durch sein manchmal unsicheres Auftreten und seine Zweifel kommt er sehr menschlich und sympathisch rüber. Manchmal fand ich ihn, ehrlich gesagt, überraschend nett, denn in einigen Situationen hätte so manch einer vielleicht anders gehandelt (Ausbildung hin oder her). Auch Sandra hat mir wirklich gut gefallen und wirkte durch ihre Freundschaftlichen Floskeln mit Mark ebenfalls sehr sympathisch. Die Charaktere, finde ich, waren gut aufgebaut und trotz des recht kurzen Buches, doch sehr gut ausgeprägt. Die Handlung hat mir auch recht gut gefallen, auch wenn sie sehr stark vorhersehbar war. Die Dialoge waren manchmal etwas einfach und schlicht und stellenweise brauchte ich nicht einmal in die nächste Zeile zu gucken, um zu wissen was als nächstes dort stehen würde. Der Epilog war mir persönlich ein wenig zu einfach und vielleicht auch ein wenig kitschig. Nichts desto trotz, hat mir besonders Marks Arbeit im Hotel gefallen und die verschiedenen Situationen haben mich ebenfalls begeistern können und auch Spaß gemacht darüber zu lesen. Fazit: Ein gutes Buch,mit guten Charakteren aber auch mit ein paar Schwachstellen in der Handlung, welches mich dennoch sehr gut unterhalten konnte und ich gerne gelesen habe.

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  • Locker-leichte Lektüre für zwischendurch.

    Grundgütiger

    Melody80

    08. January 2015 um 18:43

    Mark Ritter, 23 Jahre jung, arbeitet im Grand Hotel Seelberg in Stuttgart als Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Zusammen mit seiner besten Freundin Sandra, die ebenfalls im Grand Hotel als Rezeptionistin angestellt ist, haben sie es tagtäglich mit den unterschiedlichsten Gästen zu tun.  So gerät Mark nicht selten in prekäre und hanebüchene, aber auch manchmal  gefährliche Situationen. Nicht genug, dass er sich um die zum Teil exzentrischen Hotelgäste kümmern muss, hat er auch noch ein Auge auf seine beste Freundin Sandra geworfen. Dummerweise ahnt sie nichts von ihrem Glück, denn sie hält ihn für schwul. Jetzt muss Mark handeln. Das Buch “Grundgütiger” von Michael Wall ist eine locker-leichte Lektüre für zwischendurch. Man kann das Buch gut in einem Café, am Bahnhof oder natürlich auch im Restaurant eines Hotels lesen (und dann bitteschön das Personal und die Gäste begutachten, vielleicht erkennt man ja Parallelen). Der Protagonist Mark kommt sympathisch rüber und scheint ein geborener Optimist zu sein. Das Buch gibt einen Einblick ins Hotelleben mit all seinen positiven und negativen Seiten was ich interessant fand, so bekommt man doch einen kleinen Eindruck vom Arbeiten in der Hotelbranche. Letztlich fehlte mir beim Lesen jedoch ein kleines Highlight, ein kleiner Funken oder Überraschungsmoment, der mich noch mehr hätte fesseln können! Alles in allem aber eine leichte, sympathische Lektüre, die einem den Nachmittag versüßen kann!

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  • Kurzweilig, mit ungenutztem Potenzial

    Grundgütiger

    Somaya

    06. January 2015 um 19:09

    Cover & Klappentext:Das Cover gefällt mir ganz gut, wenns auch nicht gerade das ist, wo ich rein vom Cover her ein zweites Mal hingeschaut habe. Im Nachhinein ist es aber aus verschiedenen Perspektiven sehr passend. Zum einen könnte die Körperhaltung des Manns auf dem Cover den Titel bzw. Ausruf "Grundgütiger" wunderbar begleiten, zum anderen sagt sie für mich aber auch etwas in Richtung "Die Welt mit offenen Armen empfangen" aus und das passt eigentlich auch gut zur Geschichte, die etwas sehr optimistisches ausstrahlt. Da wir Protagonist Mark in dem Roman eine Woche lang durch seine Nachtschichten begleiten, passt natürlich auch der Mond, der für die Nacht steht, optimal. Der Klappentext hingegen hat mich gleich angesprochen, weil er ein witziges und dadurch unterhaltsames Buch mit einer klaren Botschaft verspricht. Inhalt: In "Grundgütiger" begleiten wir Mark Ritter eine Woche lang durch seine Nachtschichten als Sicherheitsbeamter in einem Vier-Sterne-Hotel. Dort erlebt er die verschiedensten Dinge von lustig bis nachdenklich stimmend. Es ist eine Geschichte, wie aus dem Leben gegriffen und ich kann mir gut vorstellen, dass Dinge genauso auch wirklich passieren. Ich selbst habe mit meinen Arbeitskollegen auch schon häufiger den Satz "über unseren Arbeitsalltag könnten wir auch ein Buch schreiben" ausgesprochen. Und genauso liest sich eigentlich auch dieses Buch. Neben dem Arbeitsgeschehen gibt es noch den Geschichtsstrang um Arbeitskollegin und beste Freundin Sandra, in die Mark heimlich verliebt ist. Aber ob er sich trauen wird, ihr das zu gestehen und ob das als bester Freund gut gehen kann? Das müsst ihr schon selbst lesen. Alles in allem bekommen wir in "Grundgütiger" eine kurzweilige und alltagsnahe Geschichte geboten. Allerdings blieb sie mir ein bisschen zu sehr an der Oberfläche. Die Ereignisse werden "runtergerasselt" und Begebenheiten dazwischen werden oft ziemlich detailliert erzählt. Hier war für mich leider das Gewicht etwas ungleichmäßig verteilt. Interessante oder auch spannende Erlebnisse lösen sich viel zu schnell wieder auf, manchmal noch bevor man richtig gemerkt hat, wo man als Leser nun wieder hinein geraten ist. Schade. Der Unterton ist aber beinahe durchgehend sehr optimistisch und zum Schmunzeln hat die Geschichte mich auch das ein oder andere Mal gebracht. Bewertung: 3/5 Charaktere: Mark als Protagonist hatte sehr schnell meine Sympathien und auch mein Mitgefühl. Auch ich habe einen Nachbar, der "zufällig" alles mitbekommt und uns anderen gerne mal mit seinen Belehrungen auf den Geist geht. Daher konnte ich sein Malheur mit Frau Döpke gut nachfühlen. Auch ansonsten war er mir sympathisch durch seine gelassene, aber humorvolle Art. Auch Sandra mochte ich gerne. Besonders die Art wie Mark und sie miteinander umgehen, hat mir gut gefallen. Ihre lockere und meist sehr direkte Art hat mir Sandra sehr sympathisch gemacht. Leider ist das aber auch schon fast alles, was ich zu den Charakteren sagen kann, da auch sie sehr oberflächlich bleiben. Das hat aber sicherlich auch viel mit der Kürze der Geschichte zu tun. Bewertung: 3,5/5 Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr schlicht und auf den Punkt gebracht. Es gibt keine ausschweifenden Ausschmückungen. Ein sehr klarer, präziser und strikter Schreibstil also. Leider muss ich aber auch hier anmerken, dass mir der Stil auf Dauer irgendwie zu "farblos" war und nichts besonderes bzw. "persönliches" widerspiegelte. In den Dialogen, die meist sehr detailliert waren und sich wie eine genaue Mitschrift eines Gesprächs lasen, fehlte es mir etwas an Dynamik. Obwohl ich auch sagen muss, dass ich mir Dialoge vorstellen kann, die genauso ablaufen und die mit Sicherheit schon fast jeder mal geführt hat. Bewertung: 3,5/5 Fazit: Eine wirklich gute Idee mit sehr viel Potenzial, das leider nur selten genutzt wurde. Trotzdem eine nette kurzweilige Geschichte, wenn man einfach mal abschalten und sich unterhalten lassen will.

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