Michael Wallner April in Paris

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Inhaltsangabe zu „April in Paris“ von Michael Wallner

Ein berührender Liebesroman, erstmals im TaschenbuchGeschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen. Frühjahr 1943 im besetzten Paris: Der junge deutsche Gefreite Roth glaubt sich aus den Wirren des Kriegs heraushalten zu können. Tagsüber arbeitet er als Dolmetscher für die Gestapo, abends flaniert er heimlich in Zivilkleidern durch seine geliebte Stadt. Auf einem dieser Streifzüge lernt er Chantal kennen, die Tochter eines französischen Buchhändlers. Er ahnt nicht, dass diese geheimnisvolle junge Frau der Résistance angehört und er dabei ist, sich auf eine unmögliche und äußerst gefährliche Liebe einzulassen. Und viel zu spät begreift er auch, dass er seine Zurückhaltung, die ihm das Leben retten sollte, längst aufgegeben hat …

Eine melancholische Liebesgeschichte, welches eine jähes Ende nimmt. Erinnerte mich stark an Woddy Allen's Meisterwerk "Midnight in Paris".

— MyNameIsNobody
MyNameIsNobody

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    April in Paris
    WildRose

    WildRose

    10. September 2013 um 16:46

    Ich lese gerne sehr umfangreiche Bücher über den Zweiten Weltkrieg und die Nazizeit. "April in Paris" behandelt sozusagen einen winzig kleinen "Ausschnitt" aus dieser Zeit. Auch eine Liebesgeschichte enthält das dünne Buch, natürlich ist die Liebe eine eher zum Scheitern verurteilte. Das Buch liest sich recht schnell und flüssig, allerdings hat mir der Stil nicht immer so gut gefallen. Dazu war mir das Buch fast schon zu einfach geschrieben. Es fällt zudem schwer, sich in die Charaktere hineinzuversetzen; da das Buch so kurz ist, fehlen auch - meiner Meinung nach - wichtige politische Daten und Fakten. Der Roman enthält recht wenig Information. Das finde ich etwas bedauernswert, da man in den meisten Büchern über jene Zeit auch recht viel Allgemeines erfährt. Dennoch ist das Buch nicht schlecht und für alle, die gerne kurze Romane lesen, die von verschiedenen Themen handeln, und die zumindest ein wenig geschichtlich interessiert sind, ist dieses Buch durchaus eine gute Wahl.

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  • Rezension zu "April in Paris" von Michael Wallner

    April in Paris
    Cherrychapstick

    Cherrychapstick

    18. December 2012 um 14:20

    ========== Inhalt: Der deutsche Obergefreite Roth ist im besetzten Paris als Übersetzer für die SS-tätig. Vor der Ausgangssperre streift er jedoch gerne als "Antoine" getarnt durch die Strassen von Paris. Eines Tages trifft er vor einem Buchladen auf die geheimnisvolle Chantal. Nicht ahnend, dass Chantal der Résistance angehört, macht er ihr als Antoine Avancen. Diese lässt sich jedoch nicht von ihm täuschen, bald werden ihm seine hemlichen Ausflüge zum Verhängnis, und er bringt sich und seine Geliebte in Gefahr. ========== Meinung: Das Buch hat einen besonderen Schreibtstil, an den ich mich zuerst ein wenig gewöhnen musste. Dennoch nimmt es einen mit in eine unmögliche Liebesgeschichte einer vergangenen Zeit. Man fiebert und hofft mit "Antoine" mit, dass seine Bemühungen um Chantal doch noch ein Happy End haben. ========== Fazit: Nicht unbedingt ein "Must-Read", trotzdem eine schöne und auch tragisch Liebesgeschichte.

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  • Rezension zu "April in Paris" von Michael Wallner

    April in Paris
    winter-chill

    winter-chill

    09. July 2012 um 22:42

    Naja, ging so. Den Anfang fand ich schleppend. Mittendrin wurde es dann noch ganz nett. Das Ende fand ich ganz gut, recht traurig. Aber nichts, das hängen bleibt.

  • Rezension zu "April in Paris" von Michael Wallner

    April in Paris
    FabAusten

    FabAusten

    10. March 2012 um 14:18

    April in Paris Der deutsche Obergefreite Roth wird nach Paris versetzt, wo er für die SS als Übersetzer bei Verhören tätig werden soll. Er erledigt seine Arbeit weil es nun einmal seine Aufgabe ist, doch nach Dienstschluss geht er trotz Verbots in ziviler Kleidung in die Stadt. Er möchte kein Besatzer sein, sondern sich unbemerkt unter die Einheimischen mischen. Auf seinem Streifzug durch Paris gerät er in eine Straße, die eine Buchhandlung beherbergt. Davor sitzt eine junge Frau und liest. Roth ist augenblicklich fasziniert von ihr und sein Weg führt ihn von nun an häufiger in den Pariser Stadtteil. Doch damit verstrickt er sich in den schwelenden Konflikt zwischen den deutschen Besatzern und den Franzosen, denn Chantal ist Mitglied der Résistance. Ereignisse brechen über ihn herein, die unaufhaltsam und gnadenlos sein Schicksal verändern werden. Bald gibt es kein Zurück mehr und Roth muss sich entscheiden, was ihm mehr wert ist - die Liebe oder sein Leben. Oberflächlich betrachtet handelt es sich bei April in Paris um eine rasch zu lesende Liebesgeschichte, die der Leser aus der Perspektive des Protagonisten erlebt. Roth verliebt sich in Chantal. Diese gehört einer Widerstandsbewegung an, so dass der Deutsche zwischen die Fronten gerät. Meiner Meinung nach funktioniert der Roman aber auf dieser Ebene nicht. Dies hat zwei Gründe. Einerseits weiß man bis zum Schluss nicht, ob seine Gefühle überhaupt in gleichem Maße erwidert werden. Andererseits steht die Liebesbeziehung für mein Dafürhalten nicht im Zentrum des Romans. Deshalb können ihn auch Leute lesen, die keine Liebesromane mögen. Eigentlich gehöre ich auch zu ihnen und dennoch gefiel er mir ausnehmend gut. Aber was steht im Zentrum? Eigentlich hat Michael Wallner einen Entwicklungsroman geschrieben. Roth ist am Anfang ein hoffnungsloser Romantiker. Er versucht seinen Job ohne persönliche Anteilnahme zu erledigen und schüttelt nach Dienstschluss seine Identität ab, um als Franzose Antoine durch die Pariser Straßen zu schlendern. Er glaubt trotz Verbots, damit durchzukommen. Dann verliebt er sich in Chantal und glaubt erneut, sie würde seine Gefühle erwidern und sie müsse ihm vertrauen. Das ist alles ein wenig weltfremd. Doch die Liebe ist das auslösende Element für einen Wandel, den der Protagonist nun durchläuft. Er kann sich nicht mehr entscheiden, ob er sich heraushalten will oder ob er sich auf die Seite der Unterdrücker oder ihrer Opfer stellt. Er hat zu lange versucht, zwischen den Welten zu pendeln und doch nirgends dazuzugehören. Jetzt wird für ihn entschieden. Die neue Situation birgt neue Erkenntnisse und Roth verändert sich. Am eigenen Beispiel erlebt er wie das Herrschaftssystem funktioniert. Er kannte die Methoden, doch jetzt erlebt er sie. Aus Verbündeten werden Feinde und aus vermeintlichen Gegnern Hoffnungsträger. Er landet unsanft in der Realität. Ein großer Vorzug des Romans ist seine wunderbare Sprache. Sie entfaltet einen großen Sog und damit die ganze Geschichte. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Alles wird durch Roths Augen erlebt und so wird er dem Leser sehr vertraut. Die übrigen Personen nimmt er durch den Protagonisten wahr und alle bleiben ein wenig schemenhaft. Das liegt wohl daran, dass die eigentliche Interaktion nicht zwischen den Figuren stattfindet, sondern zwischen dem Protagonisten und der Situation. Er muss sich immer wieder auf neue Umstände und drastische Ereignisse einstellen, kann ihnen nicht entfliehen und so geht es dem Leser auch. Das ist eine große Kunst und hat mich restlos für den Roman eingenommen. Dennoch erhält er nur vier Sterne. Das hat zwei Gründe. Erstens ist die Liebe zwischen ihm und Chantal nicht glaubhaft. Mir schien es eher, dass er ein Phantom liebt. Warum er soviel für sie auf sich nimmt, war nicht nachvollziehbar. Zweitens ist das Ende sehr vorhersehbar, nicht zufrieden stellend und enttäuschend. April in Paris ist ein kleiner Roman, was die Lesezeit angeht, und doch ein großer Roman, der in der Erinnerung bestehen bleibt. Ich werde ihn sicher irgendwann noch einmal lesen.

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  • Rezension zu "April in Paris" von Michael Wallner

    April in Paris
    blueberry7

    blueberry7

    05. January 2012 um 11:01

    Tolles Buch, toller Schreibstil

  • Rezension zu "April in Paris" von Michael Wallner

    April in Paris
    Daphne1962

    Daphne1962

    08. August 2011 um 18:49

    Frankreich, mitten im 2. Weltkrieg ist diese Geschichte angesiedelt. Eine Liebesgeschichte? Oder eher eine Spionagegeschichte? Oder beides? Eher von jedem was. Das macht das Buch so lesenwert und spannend. Der Ich-Erzähler ist deutscher Soldat bei der SS, Gefreiter Roth. Er ist froh in Paris eine Übersetzungsarbeit und Protokollführung zu haben und nicht an die Front zu müssen. Er hat versucht sich herauszuhalten aus den Konflikten, die ein Krieg so mit sich bringt. Weil er Paris so liebt schlüpft er hin und wieder heimlich in die Rolle eines Franzosen und mischt sich unter das Volk. Hierbei begegnet er Chantal, der Tochter eines Buchhändlers Joffo und dem Friseur aus der Gasse. Ein gefährliches unterfangen, jeden Tag könnte er entdeckt werden. Die Franzosen mißtrauen ihm. Was er anfangs nicht weiß und ahnt, Chantal gehört der Resistance an, einer Widerstandsbewegung gegen die deutsche Besatzung. In dem Hotel in dem er untergebracht ist freundet er sich mit einem bayrischen Soldaten an. Dann holt ihn aber täglich seine Aufgabe wieder ein und er muss Zeuge der Folterungen an Franzosen werden und alles übersetzen, was sie gestehen. Das macht ihm schwer zu schaffen. Aber eh er sich versieht, ist er mitten drin in den Konflikten, die um ihn herum passieren. Dieses Buch ist eine spannende Geschichte, die sehr gut recherchiert ist und sich lohnt zu lesen.

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  • Rezension zu "April in Paris" von Michael Wallner

    April in Paris
    queen-mom

    queen-mom

    31. August 2010 um 09:32

    Der Obergefreite Roth, Anfang 20, dient 1943 den Besatzern Paris als Dolmetscher bei Verhören. Langeweile und Neugierde treiben ihn dazu, sich Abends, "verkleidet" in einem karierten Anzug, aus seiner Unterkunft zu schleichen, um am Pariser Leben teilzunehmen. Auf einem dieser Streifzüge sieht er Chantal. Wissend, dass er gegen alle Regeln der Kriegsführung verstößt, verliebt er sich in sie und gerät zwischen die Fronten. Sprachlich schön zu lesen, werden in diesem Buch viele brisante Themen der damaligen Zeit aufgegriffen. Leider passt das Ende dann doch eher in einen Hollywoodfilm und nicht in ein Buch zum Zweiten Weltkrieg!

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  • Rezension zu "April in Paris" von Michael Wallner

    April in Paris
    Schiller-Buchhandlung

    Schiller-Buchhandlung

    29. June 2010 um 18:15

    Paris, Anfang der 40er Jahre: Der Obergefreite Roth wird von seinem unspektakulären und bequemen Übersetzerposten zur Gestapo versetzt. Dort erlebt er mit, wie die Verhöre der Résistancemitglieder verlaufen, will aber seine Rolle dabei nicht wahrhaben. In seiner Freizeit schlüpft er, wie schon zuvor, in Zivilkleidung und streift als vorgeblicher Franzose durch die Stadt, deren Einwohner ihm als "Einheimischem" ganz unvoreingenommen begegnen. Als er in einer Buchhandlung die schöne Chantal kennenlernt, verliebt er sich in sie. Sie bemerkt den Schwindel, läßt sich aber dennoch mit ihm ein, um so mehr Informationen aus ihm herauszulocken. Denn was Roth zuerst nicht weiß: Auch Chantal arbeitet für die Résistance. Als für beide aus ihrer Beziehung mehr wird, merkt Roth, daß er sich schon lange nicht mehr heraushalten kann aus der Politik. Und er muß sich entscheiden, auf welcher Seite er stehen möchte..... Michael Wallner ist ein spannender und berührender Roman gelungen, der eine wahre Sogwirkung entwickelt. Rücksichtslos treibt der Autor seinen Helden und damit auch uns in die Enge. Wie sein Held leiden wir mit an der Aussichtlosigkeit der Situation: Wie auch immer er sich entscheiden wird, er wird am Ende verlieren. (Susanne Martin)

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  • Rezension zu "April in Paris" von Michael Wallner

    April in Paris
    Fritzmaus

    Fritzmaus

    09. May 2010 um 16:10

    Obergefreiter Roth wird 1943 als Dolmetscher für Verhöre nach Paris versetzt. Er ist aber nicht nur Dolmetscher, sondern hat sein Herz der französischen Kultur, der Sprache bzw. dem Land verschrieben. Er träumt davon als Franzose zu leben. Leider nur ein Traum, denn er ist als Deutscher Soldat in Paris stationiert. Das kommt bei den Franzosen nicht wirklich gut an. Immer häufiger streift er seine deutsche Identität ab und schlendert als Monsieur Antoine durch die Pariser Cafés. Auf diesen Ausflügen lernt er Chantal kennen und verliebt sich in Sie. Er wird unvorsichtig bei seinem Persönlichkeitswechsel und bemerkt nicht, dass er als Köder benutzt wird... ___ Am Anfang sollten die, die alles verstehen wollen und der französischen Sprache nicht mächtig sind ein Wörterbuch in Reichweite haben. Andere (so wie ich) überfliegen die Sätze einfach und hoffen, dass der Inhalt schon nicht so wichtig sein wird. Das gibt sich aber im Verlauf den Buches. Ich habe das Buch gelesen, weil ich so viel Gutes darüber gehört habe. Dementsprechend hoch war meine Erwartungshaltung. Zwischenzeitlich war ich versucht aufzugeben, aber wenn andere die Geschichte so gut finden muss doch irgendwas dran sein. Also habe ich mir gesagt: "reiß dich zusammen und lies weiter, vielleicht springt der Funke ja noch über". Leider habe ich keinen richtigen Zugang gefunden. Schade, vielleicht sind Liebesgeschichten auch nur nicht mein Genre. Aber das soll niemanden davon abhalten sich ein eigenes Urteil zu bilden. Es wäre ja schlimm, wenn jeder den gleichen Geschmack hätte. Also dann entscheidet selbst...

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  • Rezension zu "April in Paris" von Michael Wallner

    April in Paris
    Cosmogirl

    Cosmogirl

    28. November 2008 um 11:41

    Ein sehr gutes und spannendes Buch über den Nationalsozialismus in Frankreich und eine unerfüllte Liebe mit traurigem Ende

  • Rezension zu "April in Paris" von Michael Wallner

    April in Paris
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    25. August 2008 um 11:09

    Die geschichte eines jungen, deutschen Dolmetschers, der sich im besetzten Paris in eine Französin verliebt und damit zwischen die Fronten aus SS und Resistance gerät. Dabei ringt die Hauptfigur stets mit sich, ist zwischen dem Pflichtgefühl und seinem Wunsch, sich als Franzose in Paris frei zu bewegen hin- und hergerissen. Das Buch ist wunderbar, traurig, fesselnd, teilweise auch brutal, wenn die Folter während der Verhöre geschildert wird. Ich konnte es nicht weglegen, wollte unbedingt wissen, ob ein Happy End möglich ist. Obwohl das Buch nur 240 Seiten hat, war die Geschichte sehr intensiv, für mich war es unmöglich, mich den Gefühlen des Protagonisten zu entziehen.

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  • Rezension zu "April in Paris" von Michael Wallner

    April in Paris
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. June 2008 um 13:23

    Ein Buch das spannend und mitreissend ist. Es ist erstaunlich, wie detailgetreu man schreiben kann.

  • Rezension zu "April in Paris" von Michael Wallner

    April in Paris
    datjulchen

    datjulchen

    18. May 2008 um 21:02

    Hm, ganz nett, aber solche Geschichten gibt es einige.