Michael Wallner Die Frau des Gouverneurs

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Inhaltsangabe zu „Die Frau des Gouverneurs“ von Michael Wallner

Eine hingebungsvolle Liebe. Gegen alle Widerstände. Wider alle Vernunft.
Lübeck 1928: Christian Tolmein, ein vielversprechender junger Chemiker, ist mit Carlotta Dücker, der Tochter des Inhabers eines großen Stahlwerks, verlobt – eine Beziehung, die mehr auf hanseatischem Pragmatismus und Vernunftgründen basiert als auf tiefer Leidenschaft. Beide schätzen einander und fühlen sich freundschaftlich zueinander hingezogen, und beide glauben, das sei schon Liebe. Christian ist nicht besonders begeistert, als er seine Verlobte nach Kuba begleiten soll, um dort für die Dückerschen Stahlwerke den Zugang zu den Nickelvorkommen in der Gegend von Santiago zu erschließen. Das Nordlicht Christian leidet auf der Karibikinsel unter der schwülen Hitze, dem täglichen Leerlauf und den steifen gesellschaftlichen Verpflichtungen, die ihre ökonomische Mission mit sich bringt. Doch dann begegnet er eines Tages Yamilé, der Frau des Gouverneurs von Santiago. Yamilé ist eine selbstbewusste Frau mit einem rebellischen Geist, die große Sympathien für die entrechteten Minenarbeiter und Bauern in der Region empfindet. Christian ahnt nichts davon; für ihn ist sie nur eine faszinierend widersprüchliche Frau: verletzlich und stark zugleich. Wider alle Vernunft verliebt er sich in kürzester Zeit in sie. Blind vor Liebe, will er nicht wahrhaben, dass er leichtsinnig alles aufs Spiel setzt, was sein bisheriges Leben ausgemacht hat. Und doch weiß er im Innersten: Manchmal muss man alle Brücken hinter sich einreißen, wenn man sein wahres Glück finden will. Präzise recherchiert und souverän erzählt, ist »Die Frau des Gouverneurs« ein Buch, das die flirrenden »Goldenen Zwanziger Jahre« in Kuba und Deutschland am Vorabend der Weltwirtschaftskrise von 1929 auf großartige Weise einzufangen versteht. Und es ist der Roman einer bedingungslosen Liebe gegen alle Widerstände und Vernunft – voller Spannung, Atmosphäre und Romantik und mit wunderbaren, unvergesslichen Figuren.

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    Die Frau des Gouverneurs

    jaylinn

    06. September 2016 um 10:41

    Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com. Allgemeines: Die Frau des Gouverneurs ist bereits im August 2014 im Luchterhand Verlag erschienen. Als gebundene Ausgabe hat dieser Roman 320 Seiten. Ich möchte euch auf das Cover des Buches aufmerksam machen, das die Dramatik der Geschichte sehr gut widerspiegelt: tosendes Meer und am Strand eine einsame Palme, die sich dem Sturm widersetzt, genau wie die beiden Protagonisten, die man im Laufe der Handlung kennen lernt. Inhalt: „Lübeck 1928: Christian Tolmein, ein vielversprechender junger Chemiker, ist mit Carlotta Dücker, der Tochter des Inhabers eines großen Stahlwerks, verlobt – eine Beziehung, die mehr auf hanseatischem Pragmatismus und Vernunftgründen basiert als auf tiefer Leidenschaft. Beide schätzen einander und fühlen sich freundschaftlich zueinander hingezogen, und beide glauben, das sei schon Liebe. […]“ (Verlagsgruppe Random House) Meine Meinung: Michael Wallners Die Frau des Gouverneurs hat alles, was ein gutes Buch braucht: Spannung, Liebesgeschichte, Drama und eine gute erzählte Story. Die Handlung ist in den 1920er Jahren angesiedelt. Handlungsorte sind Lübeck und Kuba. Themen sind Interessen der Europäer und Amerikaner an Rohstoffen und die politische Situation auf Kuba. Beides verträgt sich nicht sonderlich gut miteinander. Es kommt zu Intrigen, internationalen Verwicklungen und Gewaltexzessen. Wer nun glaubt, er habe ein ausschließlich politisches Buch vor sich, wird sich wundern. Zwar spielen  Politik und Machtansprüche eine wesentliche Rolle, die Einbettung in eine wirklich gut und spannend erzählte Geschichte gelingt aber ganz hervorragend. Protagonisten sind der Lübecker Chemiker Christian Tolmein und die Kubanerin Yamilé. Ihre Geschichte mit all ihren dramatischen Verwicklungen hält den Leser in Atem und lässt ihn das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Fazit: Der Ausgang des Romans ist schon vorhersehbar, aber das tut dieser wunderbar erzählten Geschichte keinen Abbruch. Ein Buch gleichermaßen für den Strandkorb oder einen stürmische Herbstabend auf der Couch.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Fesselnde Geschichte mit einem unerwarteten Ende

    Die Frau des Gouverneurs

    SteffiWausL

    10. January 2015 um 10:02

    Das Buch "Die Frau des Gouverneurs" lässt sich sehr flüssig lesen. Ich habe es als recht spannend empfunden, und es hat meine Erwartungen erfüllt. Die Charaktere in dieser Geschichte sind alle sehr interessant und vielschichtig. Insgesamt ist es ein gutes und empfehlenswertes Buch!Leider haben mich die letzten Seiten und somit der Ausgang des Buches etwas negativ überrascht - ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Vielleicht möchte der Autor mit einer Fortsetzung an diese Geschichte anknüpfen und hat das Ende deshalb mehr oder weniger offen gelassen… Die Liebesgeschichte zwischen Christian und Yamilé hat mich nicht überzeugt. Und so grübelt sogar Christian selber, ob es nicht "ein Feuerzauber, ein pyromanischer Rausch" war. Und obwohl mich diese Liebesgeschichte nicht überzeugt hat, hat genau das ihren Reiz ausgemacht, denn wie oft kommt es doch vor, dass wir uns fragen, was zwei Menschen aneinander finden. Hier zu analysieren und verschiedene Szenarien zu durchdenken, hat mir gefallen. Insgesamt empfehlenswert, aber ich hoffe es gibt eine Fortsetzung mit einem anderen Ende ;-)

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  • Leserunde zu "Die Frau des Gouverneurs" von Michael Wallner

    Die Frau des Gouverneurs

    Daniliesing

    Eine hingebungsvolle Liebe. Gegen alle Widerstände. Wider alle Vernunft. Zusammen mit dem Luchterhand Literaturverlag möchten wir euch zu einer Leserunde zu einem packenden Roman einladen. In seinem neuen Buch "Die Frau des Gouverneurs" erzählt Michael Wallner eine Geschichte voller Spannung und Romantik, die durch eine ganz besondere Atmosphäre überzeugt! Der Autor wird die Leserunde begleiten und beantwortet im Unterthema "Fragen an den Autor" gern eure Fragen. Mehr zum Inhalt: Lübeck 1928: Christian Tolmein, ein vielversprechender junger Chemiker, ist mit Carlotta Dücker, der Tochter des Inhabers eines großen Stahlwerks, verlobt – eine Beziehung, die mehr auf hanseatischem Pragmatismus und Vernunftgründen basiert als auf tiefer Leidenschaft. Beide schätzen einander und fühlen sich freundschaftlich zueinander hingezogen, und beide glauben, das sei schon Liebe. Christian ist nicht besonders begeistert, als er seine Verlobte nach Kuba begleiten soll, um dort für die Dückerschen Stahlwerke den Zugang zu den Nickelvorkommen in der Gegend von Santiago zu erschließen. Das Nordlicht Christian leidet auf der Karibikinsel unter der schwülen Hitze, dem täglichen Leerlauf und den steifen gesellschaftlichen Verpflichtungen, die ihre ökonomische Mission mit sich bringt. Doch dann begegnet er eines Tages Yamilé, der Frau des Gouverneurs von Santiago. Yamilé ist eine selbstbewusste Frau mit einem rebellischen Geist, die große Sympathien für die entrechteten Minenarbeiter und Bauern in der Region empfindet. Christian ahnt nichts davon; für ihn ist sie nur eine faszinierend widersprüchliche Frau: verletzlich und stark zugleich. Wider alle Vernunft verliebt er sich in kürzester Zeit in sie. Blind vor Liebe, will er nicht wahrhaben, dass er leichtsinnig alles aufs Spiel setzt, was sein bisheriges Leben ausgemacht hat. Und doch weiß er im Innersten: Manchmal muss man alle Brücken hinter sich einreißen, wenn man sein wahres Glück finden will. >> Leseprobe Du möchtest bei dieser tollen Leserunde dabei sein, dich auf die außergewöhnliche Geschichte einlassen und dich mit den anderen Lesern hier darüber austauschen? Dann bewirb' dich* ab sofort als Testleser für "Die Frau des Gouverneurs" und verrate uns bis zum 24. August 2014, was dich am Buch besonders interessiert und wieso du gern dabei wärst! * Im Gewinnfall verpflichtest du dich zur zeitnahen Teilnahme am Austausch

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    • 277

    SteffiWausL

    08. January 2015 um 22:48
  • "Die Frau des Gouverneurs" von Michael Wallner

    Die Frau des Gouverneurs

    Eirini

    21. October 2014 um 21:41

    Das "Nordlicht" Christian Tolmein begleitet seine Verlobte Carlotta Dücker, Tochter des Inhabers der Dückerschen Stahlwerke, nach Kuba. Sie soll dort für das Unternehmen einen Zugang zu den Nickelvorkommen in der Gegend von Santiago erschließen. Während des schwülen Klimas und der täglichen Langeweile begegnet Christian der Frau des Gouverneurs - Yamilè. Fasziniert von der selbstbewussten und rebellischen Frau verliebt er sich rettungslos in sie. So lassen auch die Probleme nicht lange auf sich warten. Neben der Liebesgeschichte erfährt der Leser noch etwas von den politischen Machenschaften zwischen Kuba und den USA in den zwanziger Jahren. (Wenn auch nur sehr oberflächlich!) Am Anfang tat ich mir schwer mit dem Roman, doch spätestens nach dem dritten Kapitel hatte mich der Roman gefangen, so dass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Deshalb war ich auch enttäuscht, dass das Ende so schnell kam und so kurz war. Der Spannungsbogen, der so gut aufgebaut war, stürzte am Ende abrupt ab. Trotzdem hat mir der Roman gefallen und wenn man etwas zum Schmöckern für verregnete Sonntage braucht, ist der Roman sicher richtig.

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  • Die Frau des Gouverneurs von Michael Wallner

    Die Frau des Gouverneurs

    madamecurie

    Buchcover: Lübeck 1928: Christian Tolmein, ein vielversprechender junger Chemiker, ist mit Carlotta Dücker, der Tochter des Inhabers eines großen Stahlwerks, verlobt eine Beziehung, die mehr auf hanseatischem Pragmatismus und Vernunftgründen basiert als auf tiefer Leidenschaft. Beide schätzen einander und fühlen sich freundschaftlich zueinander hingezogen, und beide glauben, das sei schon Liebe. Christian ist nicht besonders begeistert, als er seine Verlobte nach Kuba begleiten soll, um dort für die Dückerschen Stahlwerke den Zugang zu den Nickelvorkommen in der Gegend von Santiago zu erschließen. Das Nordlicht Christian leidet auf der Karibikinsel unter der schwülen Hitze, dem täglichen Leerlauf und den steifen gesellschaftlichen Verpflichtungen, die ihre ökonomische Mission mit sich bringt. Doch dann begegnet er eines Tages Yamilé, der Frau des Gouverneurs von Santiago. Yamilé ist eine selbstbewusste Frau mit einem rebellischen Geist, die große Sympathien für die entrechteten Minenarbeiter und Bauern in der Region empfindet. Christian ahnt nichts davon; für ihn ist sie nur eine faszinierend widersprüchliche Frau: verletzlich und stark zugleich. Wider alle Vernunft verliebt er sich in kürzester Zeit in sie. Blind vor Liebe, will er nicht wahrhaben, dass er leichtsinnig alles aufs Spiel setzt, was sein bisheriges Leben ausgemacht hat. Und doch weiß er im Innersten: Manchmal muss man alle Brücken hinter sich einreißen, wenn man sein wahres Glück finden will. Präzise recherchiert und souverän erzählt, ist "Die Frau des Gouverneurs" ein Buch, das die flirrenden "Goldenen Zwanziger Jahre" in Kuba und Deutschland am Vorabend der Weltwirtschaftskrise von 1929 auf großartige Weise einzufangen versteht. Und es ist der Roman einer bedingungslosen Liebe gegen alle Widerstände und Vernunft voller Spannung, Atmosphäre und Romantik und mit wunderbaren, unvergesslichen Figuren. Für das Buch habe mich beworben da ich den Buchtext,schon sehr interessant fand.Es war wirklich von Anfang an spannend vor allem fand ich es toll ,etwas von der damaligen Zeit von Kuba zu erfahren.Danke das ich es lesen durfte.

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    • 3

    dicketilla

    20. October 2014 um 09:10
  • Die Frau des Gouverneurs

    Die Frau des Gouverneurs

    nataliea

    14. October 2014 um 21:12

    "Die Frau des Gouverneurs" ist ein Roman, der sich neben der Liebe auch mit der Politik versucht zu befassen Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Lübeck 1928. Christian Tolmein und Carlotta Dücker sind verlobt. Beide sind fest davon überzeugt, dass es die große Liebe ist, obwohl man eher von einer Vernunftsehe sprechen könnte. Carlotta muss aus beruflichen Gründen nach Kuba und Christian reist ihr nach. Allerdings verträgt er die schwüle Hitze nicht und leidet zusehens. Und dann begegnet er der Frau des Gouverneurs von Santiago. Yamié ist selbstbewusst und für Christian nun die wahre Liebe. Und dafür setzt er alles auf eine Karte... Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und leicht verständlich. Die Protagonisten sind detailliert beschrieben und man kann sich diese gut vor dem inneren Auge vorstellen. Auch sind die politischen Gepflogenheiten sehr gut mit der Geschichte verknüpft worden. Auch die gute Recherche, welche man dem Roman anmerkt, ist positiv zu werten. Allerdings sind sehr viele Passagen enthalten, welche sich sehr intensiv mit der Chemie befassen, die ich dann doch eher als langatmig empfand. Auch das Ende wirkt eher überzogen und daher unglaubwürdig. Im Ganzen hat die Idee aber sehr gute Ansätze. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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  • Spannender Roman

    Die Frau des Gouverneurs

    Gotti

    14. October 2014 um 18:53

    Klappentext: Lübeck 1928: Christian Tolmein, ein vielversprechender junger Chemiker, ist mit Carlotta Dücker, der Tochter des Inhabers eines großen Stahlwerks, verlobt – eine Beziehung, die mehr auf hanseatischem Pragmatismus und Vernunftgründen basiert als auf tiefer Leidenschaft. Beide schätzen einander und fühlen sich freundschaftlich zueinander hingezogen, und beide glauben, das sei schon Liebe. Christian ist nicht besonders begeistert, als er seine Verlobte nach Kuba begleiten soll, um dort für die Dückerschen Stahlwerke den Zugang zu den Nickelvorkommen in der Gegend von Santiago zu erschließen. Das Nordlicht Christian leidet auf der Karibikinsel unter der schwülen Hitze, dem täglichen Leerlauf und den steifen gesellschaftlichen Verpflichtungen, die ihre ökonomische Mission mit sich bringt. Doch dann begegnet er eines Tages Yamilé, der Frau des Gouverneurs von Santiago. Yamilé ist eine selbstbewusste Frau mit einem rebellischen Geist, die große Sympathien für die entrechteten Minenarbeiter und Bauern in der Region empfindet. Christian ahnt nichts davon; für ihn ist sie nur eine faszinierend widersprüchliche Frau: verletzlich und stark zugleich. Wider alle Vernunft verliebt er sich in kürzester Zeit in sie. Blind vor Liebe, will er nicht wahrhaben, dass er leichtsinnig alles aufs Spiel setzt, was sein bisheriges Leben ausgemacht hat. Und doch weiß er im Innersten: Manchmal muss man alle Brücken hinter sich einreißen, wenn man sein wahres Glück finden will. Meine Meinung: Die Erzählweise des Autoren ist eher nüchtern, aber sehr dramatisch und actionreich. Die Liebesgeschichte erschien mir anfangs etwas unrealistisch, mit dem weiteren Lesen gewinnt sie mehr an Farbe. Der historische Hintergrund wird auch beleuchtet, aber nicht so stark, so dass es keine Dokumentation der Verhältnisse wird, was mir gut gefallen hat. Die präzise Recherchearbeit des Autoren ist hier noch mal hervorzuheben. Der (Liebes)Roman ist sehr spannend geschrieben. Auch das Ende hat mir gefallen, doch ich werde es hier natürlich nicht verraten. Mein Fazit: ein spannender, empfehlenswerter Roman  

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  • Die eine Dimension

    Die Frau des Gouverneurs

    serendipity3012

    08. October 2014 um 19:39

    Die eine Dimension Nun, es gab Anzeichen. Man hätte es wissen, zumindest erahnen können: Da ist ein noch recht junger deutscher Mann im Jahr 1928, mit dem sehr deutschen Namen Christian, der seine Verlobte, die selbstbewusste Carlotta aus gutem Hause nach Kuba begleitet, da sie dort Geschäfte machen muss. Dort trifft er auf eine junge, schöne Frau, sie ist Kubanerin ergo exotisch, sie ist – natürlich – rebellisch und kümmert sich nicht um Konventionen, außerdem ist es auf Kuba so heiß, dass man vor lauter Hitze nicht richtig denken kann, also verliebt sich unser Protagonist unsterblich in die junge Schöne. Blöd nur, dass sie „Die Frau des Gouverneurs“ ist, außerdem einen kleinen Sohn hat, verbotener könnte diese Liebe also nicht sein. Praktisch hingegen, vor allem in moralischer Hinsicht, dass diese Ehe schon längst nicht mehr funktioniert, dass der Gouverneur seine Frau nicht gerade gut behandelt und dass Christian eben nur verlobt und noch nicht verheiratet ist. So sind die Hindernisse zwar selbstverständlich immer noch unüberwindbar, aber wir ahnen bereits, dass sie für Christian keine wirklichen Hindernisse darstellen. „Die Frau des Gouverneurs“ von Michael Wallner birgt Kitschpotential, das dürfte klar sein. Der Klappentext des Romans versprach dennoch, dass Wallner dieser Gefahr nicht erliegen würde. Ein Roman, der die Zeit der „Goldenen Zwanziger“ heraufbeschwört, am Vorabend der Weltwirtschaftskrise; man durfte einen Gesellschaftsroman erwarten, der auch eine Liebesgeschichte erzählt, aber eben in die Tiefe geht. Dessen Thema zwar die Liebe ist, natürlich, der aber das Flair Deutschlands und Kubas um diese Zeit vermittelt, eine Epoche zum Leben erweckt. Und die 20er Jahre sind ein interessantes Jahrzehnt mit Potential. Leider tappt Wallner aber doch in die Kitschfalle. Wie der Roman ausgeht, das ahnt, nein, das weiß der Leser schon nach wenigen Seiten. Die Frage allein ist, wie wir dort hinkommen. Ja, es gibt einige Klippen zu umschiffen und eine politische Intrige zu überstehen, in die der liebeskranke Christian mitten hinein gerät. Gefährlich wird es für ihn. Es ist auch nicht so, dass die Politik und die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Kuba, Deutschland und den USA völlig außen vor blieben. Aber sie bilden nur einen bloßen Hintergrund. Im Grunde geht es um Christian und Yamilé, die Frau des Gouverneurs. Was aber finden die beiden aneinander? Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es dem Verliebten um nicht mehr als das gute Aussehen seiner Angebeteten geht, es sind ihre körperlichen Reize, die ihn ansprechen, die ihm quasi den männlichen Verstand vernebeln, auch wenn er sich einredet, dass mehr dahinter steckt. Und was findet sie an ihm? Dieser Christian bleibt doch ein wenig farblos, will rebellischer sein, als er ist. Ist es die Sicherheit, die sie sich von ihm verspricht? Der Leser rätselt. Und bekommt Liebesszenen zu lesen. Oft nah an der Grenze zum Kitsch, manchmal auch diese deutlich überschreitend. Nebenbei erfahren wir auf gut 300 Seiten schon auch von Politik und besagter Intrige, vom Kampf um ein Kind, das seine Eltern beide nicht aufgeben wollen und das zwischen die Fronten gerät. Ein bisschen deutsche Familiengeschichte kommt hinzu. Dazu eine zwar recht leidenschaftslose Verlobte, die aber immerhin weiß, was sie will und klare Ansagen macht, wodurch sie dann doch im Gedächtnis bleibt und die eine Figur ist, der man – ein wenig unerwartet – Respekt zollen kann. Das ist Unterhaltung. Unterhaltung ist nichts Schlimmes. Und es liest sich schnell, wie nebenbei, zuweilen durchaus spannend, auch wenn wir uns um das Schicksal Christians keine Sorgen machen müssen. Es ist nicht alles schlecht. Aber es steckt eben auch nicht mehr dahinter, „Die Frau des Gouverneurs“ bleibt eindimensional. Wirklich berühren, zum Nachdenken anregen, etwas lehren, nein, das schafft der Roman leider nicht.

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  • Schmöker mit Anspruch

    Die Frau des Gouverneurs

    alasca

    07. October 2014 um 12:06

    Schmöker mit Anspruch 1929, kurz vor der Weltwirtschaftskrise: Der Lübecker Chemiker Christian Tolmein ist auf Kuba, um seine tüchtige Verlobte Carlotta, Erbin der Dücker Hochofen AG, bei Verhandlungen mit der kubanischen Regierung über Nickelschürfrechte zu unterstützen. Den Aufenthalt in Kuba mit seiner tropischen Hitze und den lästigen diplomatischen Pflichten an der Seite Carlottas würde er lieber heute als morgen beenden - bis er Yamilé kennenlernt, „Die Frau des Gouverneurs“. Im ersten Teil des Romans beschreibt der Autor den ersten Aufenthalt Tolmeins auf Kuba; Teil 2 schildert Tolmeins Wiederkehr. Yamilés erster Auftritt im Roman ist dramatisch und symbolhaft: Sie fährt mit ihrem Motorrad zu schnell über eine Bambusbrücke, die dadurch einstürzt. Christian, der nüchterne Wissenschaftler, der Menschen gern mit chemischen Elementen vergleicht, ist unwillkürlich beeindruckt – und das noch mehr, als er erfährt, dass Yamilé (gegen die Interessen ihres Mannes) die einheimischen Arbeiter in ihren umstürzlerischen Bestrebungen unterstützt. Tolmein lässt wider besseres Wissen von ihr in ihre Aktionen verwickeln, bis der Gouverneur diesen Kontakt nicht mehr ignorieren kann, will er das Gesicht nicht verlieren. Schließlich ist die diplomatische Situation so verfahren, dass Christian und Carlotta abreisen. Zwischen Kuba und Deutschland entspinnt sich eine romantische Korrespondenz über eine Distanz, die es Yamilé ebenso wie Christian erlaubt, sich stärker füreinander zu öffnen als es sonst vielleicht möglich gewesen wäre. Wallner beschreibt den allmählichen emotionalen Wandel seines männlichen Protagonisten sehr überzeugend; glaubte der am Anfang des Romans noch, sein Gefühl für Carlotta sei Liebe, kann er mit dem Ende des ersten Romanteils diese Einschätzung nicht mehr aufrecht erhalten. Wallner zeigt den typischen Verlauf einer Leidenschaft, deren erotische Spannung sich aus der Fremdheit speist. Die Gefahr, das Versteckspiel vor den Spitzeln des Gouverneurs, die ständig nötige Wachsamkeit tragen das ihrige dazu bei. Sehr schön die dichte Schilderung des tropischen Kubas mit seiner Vegetation und schwülen Hitze, das zu den norddeutschen Wintern in Kontrast gesetzt wird. Man meint die Feuchtigkeit zu fühlen, den Schweiß zu spüren, der bei der kleinsten Anstrengung ausbricht. Auch geschichtlich ist Wallner eine bildhafte Darstellung der fiebrig-hektischen Zeit vor dem Schwarzen Freitag gelungen. Zusätzliche Resonanz ergibt am Ende das Auftauchen eines gewissen jungen Mannes namens Fidel Castro… Eine kleine Schwäche des Romans sind seine Frauenfiguren: Sie sind dem Autor nicht ganz schlüssig geraten. Yamilé als tropische Schönheit muss natürlich träge sein (was mit ihrem revolutionären Engagement schlecht zusammenpasst); Carlotta ist grenzenlos großzügig und verständnisvoll und wendet sich selbst dann nicht von Christian ab, als sie erkennt, dass er eine andere liebt. Sie lässt sogar zu, dass ihr Vater Christian zurück nach Kuba schickt, um dort eine Brücke zu bauen – Resultat der Intrigen des US-amerikanischen Botschafters, ein wahrer Bösewicht, der nicht nur die Fäden zieht, die den Gouverneur bewegen, sondern auch noch schwul und opiumsüchtig ist. Seine frustrierte Alibi-Ehefrau mit ihrer befreienden Bosheit fand ich die gelungenste Frauenfigur im Roman; nur schade, dass ihr Erscheinen begrenzt war. Fazit: Ein Unterhaltungsroman mit Anspruch in einer schönen, kreativen Sprache, mit farbig-exotischem Setting und einer Liebesgeschichte, die zum Actionkracher mutiert, bevor sie sehr verhalten happy-endet. Genau das richtige Buch, um sich für einen regnerischen Schmökertag auf dem Sofa einzukuscheln.

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  • Eine große Liebe in stürmischen Zeiten

    Die Frau des Gouverneurs

    PattyWayne

    06. October 2014 um 13:00

    Der Erzählstil passt sehr gut in die schwierige, zerrüttete Zeit der Weltwirtschaftskrise. Eine blumige Sprache würde das Bild nur verzerren. Trotzdem wird auf Detailbeschreibungen nicht verzichtet, die die Phantasie des Lesers anregen und ihn sich in die Situationen versetzen lassen. Die Vergleiche die die Hauptfigur zwischen Personen und chemischen Elementen anstellt, sind neu und charakterisieren Christian sehr gut, der naturwissenschaftlich eingestellt ist und denkt. Dafür muss der Leser kein Chemiewissen mitbringen, da die Charakterisierung gleich folgt. Je besser er in den erlernbaren Dingen ist, desto schlechter ist er auf sozialer Ebene und sein Gefühl für zwischenmenschliche Beziehungen. So manövriert er sich in Probleme beim Zusammentreffen mit kubanischer Kultur, bei Verhandlungen und auch mit seiner Verlobten. Leider macht das die Handlung etwas vorausschaubar und nimmt die Spannung. Auch weitere Eckpunkte zum Gefühl der Menschen in der Krise wären wünschenswert. Nichtsdestotrotz hält das Buch den Leser fest, bis er zu Ende gelesen hat. Mit immer schneller werdender Geschwindigkeit überschlagen sich die Ereignisse, bis es plötzlich „Puff“ macht und es ein unerwartetes Happy End gibt. Ein hervorragendes Stilmittel. Lesenswertes Buch.

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  • Eine Liebe, die eigentlich keine Chance hat!

    Die Frau des Gouverneurs

    Dominika

    02. October 2014 um 18:08

    Meine Meinung: Über das Buchcover: Das Cover an sich wirkt mit seinen unterschiedlichen grauen Farbtönen langweilig, aber wer das Buch gelesen hat, wird schnell feststellen, dass es ausgezeichnet zu der Geschichte passt. Ich würde sogar sagen, auch zu seinem Schreibstil. Es ist wirklich nicht negativ gemeint. Der Schreibstil ist nicht einfach und nicht locker und trotzdem super zu verstehen. Der Autor, Michael Wallner, erzählt die Geschichte in der Gegenwart. Benutzt sehr oft Chemische Bezeichnungen, wenn er eine Person oder einen Ort aus der Sicht von Christian beschreiben möchte. Die Stellen konnte ich leider nie verstehen, vielleicht kann jemand anders etwas damit anfangen. Was mich sehr beeindruckt hat ist, das Buch ist so spannend, dass man unbedingt schon mit dem nächsten Kapitel anfangen möchte, bevor man es weglegt. So ein Buch zu schreiben kann wirklich nicht jeder. Michael Wallner hat es jedenfalls drauf. Die Kapitel sind kurz und die Schrift perfekt, gut lesbar. Zu meinen Lieblingsfiguren wurden Christian und Yamilé. Christian Tolmein kam mit seiner Verlobten, Carlotta Dücker, aus geschäftlichen Gründen nach Kuba. Dort begegnet er ganz zufällig Yamilé. Schnell merkt er, dass er sein Herz an sie verloren hat. Aber Yamilé ist nicht alleinstehend. Sie ist mit einem mächtigen Mann verheiratet, dem Gouverneur dieser Insel. Und sie hat einen kleinen Sohn, den sie über alles liebt und nicht einmal für die große Liebe aufgeben würde. Yamilé ist sehr, sehr jung, als sie einen unbedeutenden Offizier heiratet. Sie liebt ihn, weil er ihr geholfen hat, ihrer mafiösen Familie zu entkommen und ein neues Leben an seiner Seite anzufangen. Aber Miguel bleibt nicht für immer ein einfacher Offizier und liebender Ehemann, sondern er wird mehr. Der Hunger nach Macht treibt ihn nach oben. Er wird schließlich Gouverneur und wem etwas an seiner Regierung nicht passt, den tritt er einfach nieder. Hat Christians und Yamilés Liebe in dieser Zeit trotzdem noch eine Chance? Ich finde das Buch echt toll, dass ich es jedem empfehlen kann.

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  • Leidenschaft auf Kuba

    Die Frau des Gouverneurs

    katze267

    02. October 2014 um 16:01

    Der deutsche Chemiker ChristianTolmein begleitet in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts seine Verlobte Charlotte nach Kuba, die sich dort um die Schürfrechte für Nickelvorkommen im Interesse der Familienfirma bemühen soll.Er leidet zunächst sehr unter dem schwül-warmen Klima und sehnt sich nach dem kühlen Lübeck. Doch dann trifft er unter dramatischen Umständen Yamile, zuerst ohne zu ahnen, dass es sich dabei um die Frau des Gouverneurs von Santiago, die noch dazu einen 5 jährigen Sohn hat,handelt. Beide entwickeln trotz widrigster äusserer Umstände eine Leidenschaft füreinander, die zunächst fast platonisch ist. Auch nach Christians Rückkehr nach Lübeck geht diese durch einen Briefwechsel weiter. Die realistische Charlotte schickt Christian zum Bau einer Brücke, einem Lebenstraum von ihm , zurück nach Kuba, sie möchte Christian ganz oder gar nicht. Die Liebesgeschichte ist für mich etwas unrealistisch, eine solche Leidenschaft nach nur kurzen Begegnungen erscheint mir etwas unwirklich, Doch wenn man diese Ausgangssituation akzeptiert, liest man einen spannenden,dramatischen, leidenschaftlichen und sogar "actionreichen" Liebesroman der zusätzliche Dramatik durch den Hintergrund der Rebellion auf Kuba erhält. Ohne zu viel zu politisieren , werden doch die damaligen Verhältnisse auf Kuba und die Gründe der Rebellion deutlich, ein weitererPluspunkt des Romans. Das Ende ist ein wenig unrealistisch und recht kurz, einige lose Fäden bleiben offen, doch insgesamt stimmig. Mein Fazit: ein sehr spannend zu lesender (Liebes) Roman, mit viel Dramatik und exotischem Flair.

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  • Oberflächlich und wenig überzeugend

    Die Frau des Gouverneurs

    FrolleinJott

    27. September 2014 um 17:09

    Mit diesem Buch habe ich mich echt schwer getan. Ich brauchte recht lange, um mich in die Geschichte einzufinden. Irgendwie kamen mir die Personen nicht wirklich nahe, haben mich nicht richtig überzeugt. Auch der Schreibstil ist mir nicht eindringlich genug, vieles bleibt an der Oberfläche. Dies ist eins dieser Bücher, die ich normalerweise spätestens nach 80 Seiten beiseite lege, weil ich keine Lust habe, meine Zeit mit Büchern zu verbringen, die mich nicht wirklich packen.  Da ich es aber im Rahmen einer Leserunde las und in der Hoffnung, dass es noch besser werden würde, habe ich dann brav weitergelesen. Im mittleren Teil wurde es dann auch etwas interessanter. Die Umstände, die Christian zurück nach Kuba bringen, nämlich dass er Spielball in einer Intrige wird, sind gut konstruiert. Auch die Geschehnisse um Yamilé sind spannend, so dass ich nun neugierig wurde, wie die Story weitergehen und wie das Buch wohl enden würde. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse geradezu, wobei mir das alles etwas zuviel Durcheinander ist. Einerseits Christian und Lutger mit diesem Brückenbau, dann Yamilés Flucht samt Sohn in die Berge, dann taucht der angebliche verstorbene Arzt wieder auf. Dazu die Intrigen von diesem Martin Root und seine seltsame Beziehung zu seiner Frau und auch noch Carlotta zu Hause in Lübeck, die auf die letzte Minute den Brief von Christian erhält und ihn sogar noch retten kann. Überzeugend ist das alles leider nicht, manches ist viel zu kurz am Rande erwähnt, anderes leider nicht glaubhaft genug konstruiert. Zuviele Nebenschauplätze schaden dem Buch dann eher. Und dann kommt das Ende auf den letzten beiden Seiten doch sehr abrupt, weil man nicht erfährt, wie die beiden sich nun letztlich wiedergetroffen haben. Insgesamt hat es mich leider nicht überzeugt und auch nicht richtig packen können, vieles bleibt an der Oberfläche. Und Sätze wie „...eine Nacht, die man besser schnell vergißt, und die er doch nie wird vergessen können. Yamilé an ihn geschmiegt. Der Kuss. Der Abschied im Morgengrauen.“ sind mir zu schwülstig, ja schon fast kitschig beschrieben. Da schwappt dann nicht mal die Leidenschaft zu mir rüber! J Außerdem hatte ich von dem Buch erwartet, mehr über den politischen und geschichtlichen Hintergrund Kubas zu erfahren. Ein Gouverneur, der von seiner Frau betrogen wird, ein Amerikaner, der Intrigen spinnt und ein paar Rebellen in den Bergen sind mir viel zu beliebig und ebenfalls zu oberflächlich. Da hätte man noch viel mehr draus machen können.

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  • Bleibt einem nicht so sehr im Gedächtnis

    Die Frau des Gouverneurs

    winterdream

    23. September 2014 um 15:08

    Inhalt: Christian ist mit seiner Verlobten Carlotta auf Kuba, weil sie mit dem Gouverneur Geschäfte machen möchten. Christian ist von der Hitze von dem Land nicht sehr begeistert und möchte gerne wieder nach Hause. Bei einem Abendessen lernt er die Frau des Gouverneurs Yamilé kennen und merkt sofort, dass da mehr als nur Sympathie ist. Als Christian und Carlotta eines Abend auf dem Weg zu ihrem Haus sind, halten sie an, weil ein junger Mann schwer verletzt auf der Ladefläche eines Anhängers liegt. Christian nimmt ihm mit nach Hause und am nächsten Morgen steht Yamilé vor der Tür und möchte den Kranken mitnehmen, da es ein Verwandter von ihr ist. Die Frau des Gouverneurs hat sich den Streitkräften angeschlossen und der Gouverneur versucht dies zu verhindern. Dann fährt Christian erst wieder nach Deutschland. Er kann Yamilé aber nicht vergessen und fährt, nachdem er den Auftrag bekommen hat, in Kuba eine Brücke zu bauen, wieder dorthin zurück und sucht Yamilé. Er findet sie auch und plötzlich befindet er sich auch mitten in den Aufständischen wieder. Wie wird die Geschichte wohl weitergehen?   Cover: Das Cover fand ich passend für die Geschichte. Es steht eine Palme im Sturm und stürmisch geht es auch in dem Buch manchmal zu.   Mein Fazit: Es ist eine ganz nette Geschichte, für zwischendurch, allerdings hat sie mich jetzt auch nicht so sehr vom Hocker gerissen. Der Schreibstil ist in Ordnung. Am Anfang hatte ich einige Schwierigkeiten, reinzukommen und auch zwischendurch harkte es immer wieder, auch wegen der chemischen Formeln, die man nicht einfach so flüssig lesen kann. In die Charaktere konnte man sich gut hineinversetzen. Leider bleibt es einem nicht so sehr im Gedächtnis.

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