Michael Wallner Die russische Affäre

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Inhaltsangabe zu „Die russische Affäre“ von Michael Wallner

Eine kleine Moskauer Großfamilie: Anna, ihr Mann Leonid, der 5-jährige Petja und Annas Vater, ein ins politische Abseits geratener Lyriker. Leonid ist Soldat, Anna arbeitet am Bau, ein Leben, das nicht leicht ist, aber in ruhiger Bahn verläuft. Doch dann gerät Anna dem Forschungsminister ins Visier – eine Affäre mit umwälzenden Folgen für die ganze Familie beginnt. Eher kühl lässt Anna sich darauf ein und staunt selbst über die Tiefe der Gefühle, die sie entwickelt. Noch mehr staunt sie, als sie sich plötzlich in einem dichten Netz von politischen Intrigen wiederfindet, von verschleierter Wahrheit, Erpressung und Lüge. Weil noch jemand auf sie aufmerksam wurde – die Staatssicherheit, die Anna zwingt, den Geliebten zu bespitzeln. Um das verhasste Doppelleben abzustreifen, plant Anna einen Befreiungsschlag. Doch wem kann sie trauen?

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  • Michael Wallner - Die russische Affäre

    Die russische Affäre

    miss_mesmerized

    25. April 2014 um 17:49

    Anna lebt mit ihrer Familie im sowjetischen Moskau. Ihr Mann Leonid ist als Soldat wenig zu Hause, ihr Sohn Petja schwerkrank und ihr Vater ein Lyriker, der zurückgezogen von der Gesellschaft seine Verse reimt. Als Anstreicherin fällt sie eines Tages dem stellvertretenden Forschungsminister auf – und sie lässt sich auf eine Affäre mit Bulyagkow ein. Schnell profitiert sie davon, ihr Sohn bekommt eine bessere medizinische Versorgung, die Kleinigkeiten des Alltags, die nur schwer erhältlich sind, stehen ihr plötzlich offen. Doch der Geheimdienst entwickelt Interesse an ihr und zwingt sie, Informationen über Bulyagkow zu liefern. Was sich zunächst nur als moralisches Problem für Anna darstellt, wird schon bald für ihre Familie zur Zerreißprobe und zu spät bemerkt sie, wie sie zum Spielball verschiedenster Interessen geworden ist. Die Darstellung der Sowjetzeit mit all ihren Einschränkungen, die maßgeblich die Handlung bestimmen, ist überzeugend gelungen. Auch Annas ungewöhnliche Lieben, weder zu Leonid noch zu Bulyagkow ist dies normal, haben eine ganz eigene Note. Der Roman gewinnt gegen Ende, wenn sich langsam der Schleier hebt und die wahren Interessen ans Licht kommen, enorm an Format und Spannung.

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  • Rezension zu "Die russische Affäre" von Michael Wallner

    Die russische Affäre

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. March 2011 um 20:37

    "Als die Moskauerin Anna - sie ist mit einem Soldaten verheiratet und hat einen 5-jährigen Sohn - dem Forschungsminister auffällt, gerät ihr Leben aus seiner gleichförmigen Bahn. Eher kühl lässt sie sich auf die Affäre ein und staunt selbst über die Tiefe der Gefühle, die sich entwickeln. Doch dann zwingt die Staatssicherheit sie, den Geliebten zu bespitzeln, und Anna erkennt, dass sie sich in einem Netz von Intrigen verfangen hat. Sie plant einen Befreiungsschlag. Aber wem kann sie trauen?" (Quelle: Inahltsangabe auf dem Buchrücken) :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: Ich muss gestehen, dass ich das Buch in erster Linie wegen des Bildes auf dem Deckblatt gekauft habe. Darauf ist eine sitzende Frau zu sehen, deren Kopf man nicht sieht. Die Frau trägt ein schwarzes Kleid, schwarze Schuhe und eine rote Strumpfhose. Und ja, es ist nicht das, was ich bei LB gefunden habe : (( Auf jeden Fall hat mich das Bild angezogen und der Klappentext klang sehr viel versprechend. Aber so wirklich überzeugt hat mich die Geschichte dann doch nicht. Die Geschichte wechselte immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit, und das sogar absatzweise. Auch wechselte die Erzählerperspektive zwischen durch in einem Kapitel. Gerade hatte Anna was erzählt und im nächsten Moment ging es um ihren Ehemann. Diese beiden Aspekte haben dafür gesorgt, dass ich zwischenzeitlich doch recht verwirrt war und der Geschichte nicht ganz folgen konnte. Und daduch wurde sie irgendwann langweilig. Der Grundgegdanke der Geschichte, dass eine junge Frau zwischen ihrem Mann und ihrem Geliebten schwankt und darüber hinaus auch noch zu einer Spielfigur der Politik wird, ist ganz interessant, aber die Umsetzung ist letztlich nciht gut gelungen.

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