Michael Wallner Diese eine Woche im November

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Inhaltsangabe zu „Diese eine Woche im November“ von Michael Wallner

Sie kämpfen mit dem Mut der Liebe

Als Julia in Venedig auf Tonio trifft, ist sie fasziniert von dem attraktiven jungen Mann. Während abendlicher Streifzüge zeigt Tonio der schönen Deutschen die verwunschenen Ecken der Lagunenstadt und die beiden kommen sich näher. Ihre Romanze wird jäh gestört, als sie auf die Spuren der Trucidi stoßen, einer geheimen Bruderschaft, die die Stadt vor Hunderten von Jahren regierte. Jetzt ist sie zurück und fordert die Herrschaft über die prunkvollen Palazzi. Julias Vater, ein deutscher Kommissar, ist ihnen bereits auf den Fersen – zu dicht, denn Julia und ihr Vater werden gekidnappt und ihr Leben liegt in den Händen der skrupellosen Gangster. Einzig Tonio kann seine große Liebe noch retten, doch dafür muss er sich dem Großmeister der Bruderschaft stellen ...

ein rasanter jugendthriller mit wunderbaren bildlichen beschreibungen von venedig. hat mir sehr gut gefallen.

— LeseSprotte

Ein konstruierter Schreibstil, eine überstürzte Handlung, ein wenig Liebe, ein wenig Spannung, aber einfach nicht ganz durchdacht.

— Samtpfote

Gegen Ende wie ein Actionfilm. Nur der Schreibstil war nicht ganz Meins, konnte mich nicht ganz damit anfreunden.

— Federzauber

Schöner, spannender Thriller in malerischer Kulisse, mit einem Hauch Romantik

— Lenneth88

Nette Unterhaltung für kalte Wintertage. Mit viel Spannung und einem Hauch von Romantik!

— SharonsBuecherparadies

Ein Buch mit vielen Schwächen, aber trotzdem eine Geschichte, die ihre schönen und vor allem spannenden Momente vorweist!

— TheSarahStory

Wenn man über die eine oder andere Schwäche hinweg sieht, ist "Diese eine Woche im November" ein spannender Kurzurlaub in Venedig.

— -Favola-

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hm naja. ähnliche Idee wie Michael Ende, aber verkorkst...

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    Diese eine Woche im November

    Samtpfote

    22. April 2016 um 22:57

    Inhalt: Julia ist ziemlich überrascht, als ihr Vater mit ihr in die Ferien fahren will und dann noch ausgerechnet nach Venedig. Seit der Scheidung hat sie nicht mehr so viel Ziet mit ihm verbracht und ausserdem hält sie ihren Vater für einen überkorrekten Langweiler. Erst einmal in Venedig angekommen, will sie sofort die Stadt sehen und lernt dabei Tonio kennen, der sich sofort in sie verliebt. Ihr Vater bringt sich - entgegen seinem Korrekten Wesen - in Venedig so richtig in Schwierigkeiten. Er ist nämlich nicht nur zum Vergnügen in der verwunschenen Stadt gelandet sondern hat noch einiges an Arbeit mitgebracht. Dass er als Kommissar dabei nicht gerade ungefährlich lebt wird aber auch Julia zum Verhängnis. Mit geheimen Bruderschaften sollte man nicht spassen; auch wenn diese sich egentlich für Gerechtigkeit einsetzen sind sie bis an die Zähne bewaffnet. Zum Glück kennt Tonio jeden Winkel der Stadt. Aber ist er auch schnell genug? Meine Meinung: Ich habe mich für dieses Buch beworben, weil mir das Cover so gut gefallen hat. Die Farben und die hübsche junge Frau, die wohl Julia darstellt, sind mir sofort ins Auge gestochen und nicht ganz unbedeutend bei meiner Entscheidung für dieses Buch ist die Tatsache, dass ich schon immer gerne einmal nach Venedig wollte. Gekauft hätte ich mir das Buch aber wahrscheinlich nicht, weil der Klappentext mir das Gefühl gab, es mit einem durchaus unterhaltsamen aber nicht allzu tiefgründigen Buch zu tun zu haben. Ich lag mit dieser Feststellung ziemlich richtig, bin aber trotzdem froh, dass ich das Buch gelesen habe. "Diese eine Woche im November" streift einige Genres, ohne aber je tiefgründig zu werden und ist somit zugleich ein Liebesroman, ein Krimi, ein Thriller und hat auch ein wenig von einem Jugendbuch. Die Handlung an sich finde ich eine tolle Idee, nur wirkt alles manchmal ein wenig zu konstruiert und von zu vielen Zufällen und glücklichen Fügungen abhängig. Der Unterhaltungswert ist aber durch die Schlag auf Schlag folgenden Ereignisse sehr hoch. Die schön gestalteten Figuren mit den ausgeprägten Charaktereigenschaften sind mir sofort ein wenig ans Herz gewachsen. Da ist die logisch denkende und bestimmte Julia, der gefühlvolle Tonio, die mutige und sehr feinfühlige Pippa (meine heimliche Favoritin), der schusselige, konsequente und liebeswerte Vater von Julia und der alte, fast schon weise und väterliche Rinaldo. Sie alle passen so wunderbar in diese Geschichte und ihre vielen Verstrickungen und man muss sie einfach gern haben. Der flüssige Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Der sehr kommentierende Erzähler und die teilweise fast schon kunstvolle Sprache passen aber nicht zum manchmal ein wenig zu rasant voran schreitenden Geschehen. Ich denke, dass der Autor sein schriftstellerisches Potenzial mit diesem Buch noch nicht ganz ausgeschöpft hat, Beschreibungen und Versuche, den Zauber von Venedig einzufangen fehlten mir wirklich und dies hätte man mit einem so tollen Schreibstil gut vereinbaren können. Ausserdem - sind wir ehrlich - erwartet der Leser in Liebesroman-Krimis, die in Venedig spielen, eine Hommage an die Stadt. Schliesslich kennen wirklich alle die Bücher von Donna Leon und man kann diese Bücher mögen oder nicht, aber die Stadt präsentiert sich darin auch von ihrer schönen Seite, was doch von den Lesern sehr geschätzt wird. Also insgesamt war mir alles ein wenig zu schnell, zu touristisch ausgelegt und nicht mit dem Kennerblick betrachtet. Die Liebe zur Stadt und das Kennen jeden Winkels hätte Tonio noch viel mehr verkörpern können. Fazit: "Diese eine Woche im November" ist ein schönes und manchmal fast ein wenig zu schnell voran schreitendes Buch mit einem flüssigen Schreibstil und einer ziemlich konstruierten aber unterhaltsamen Handlung. Zusätzliche Infos: Autor: Michael Wallner Fester Einband: 320 Seiten Verlag: cbt Sprache: Deutsch ISBN 978-3-570-16047-3

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Für einen gemütlichen Abend auf der Couch

    Diese eine Woche im November

    Lenneth88

    03. September 2014 um 13:52

    Ein Raub von einem Schmuckstück erschüttert Düsseldorf. Eine Geheimgesellschaft in Venedig ist kurz vor der Auferstehung… Die junge Julia besucht mit ihrem Vater, einem Polizisten, Venedig. Was er ihr verschweigt, er ist hauptsächlich wegen einem Kriminalfall da und nicht zur Erholung. Julia erkundet allein die Stadt und wird ohne es zu merken, vom jungen Diebespaar Tonio und Pippa ausgeraubt. Da Tonio sich aber über beide Ohren in Julia verliebt, möchte er ihr ihre Brieftasche wiedergeben. In der Zeit kommt die Geheimgesellschaft der Trucidi auf den Plan. Als sie bemerken, dass ein italienischer Polizist und sein deutsche Kollege ihre Spuren aufgenommen haben, müssen sie handeln und die Mitwisser ruhigstellen. Erst wird Julias Vater entführt, dann auch Julia. Als Tonio das mitbekommt beginnt ein Katz- und Mausspiel. Mit Pippas Hilfe und die des alten einsamen Hackers Rinaldo, der auch Arbeitgeber der jungen Diebe ist, versuchen sie Julia und ihren Vater zu befreien, und geraten dabei in den Strudel des gewaltigen Ausmaßes der Machenschaften der Trucidi und der korrupten Polizei… Charaktere: Die Charaktere sind recht liebevoll ausgearbeitet, am sympathischsten sind mir Pippa und Rinaldo. Tonio und Julia sind leider ein bisschen flach und agieren nicht ganz so nachvollziehbar wie die vorher genannten. Schreibstil: Der Stil von Michael Wallner hat mir recht gut gefallen, nach einer kleinen Eingewöhnungszeit zumindest. Die Sätze sind zumeist kurz, prägnant und zuweilen auch abgehackt. Die Dinge auf eine schnörkellose Art zu schreiben ist mal ein ganzer anderer Stil und angenehm zu lesen. Die Emotionen der Protagonisten werden gut in kurze Sätze verpackt, und erzeugen trotzdem die gewünschte Wirkung beim Leser. Auch die Lagunenstadt beschreibt der Autor in sehr angenehmer Weise - man möchte direkt dabei sein. Man merkt, dass nicht nur Tonio, sondern auch Wallner Venedig liebt. Fazit: Schöner, spannender Thriller in malerischer Kulisse, mit einem Hauch Romantik. Erinnert aufgrund der Geheimgesellschaft ein bisschen an Dan Browns Illuminati oder Sakrileg, nur eben für die etwas jüngeren Leser. Die Story wäre noch ausbaufähig gewesen, leider sind es nur 320 Seiten. Das Cover ist sehr schön gestaltet. Ich würde 3,5 Sterne vergeben und runde somit netterweise auf 4 Sterne auf. Kann man durchaus mal lesen!

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  • Einfach nur SCHLECHT!

    Diese eine Woche im November

    Rosenmaedchen

    Unter der Geschichte konnte ich mir anfangs überhaupt nichts vorstellen – ich konnte ja nicht ahnen, dass es auch wirklich nichts ist, was ich bekomme. Gereizt hat mich auch eigentlich nur die schöne Stadt Venedig, die ich jedoch kaum erleben durfte, da darauf gar nicht eingegangen wurde; das Buch hätte wirklich überall spielen können! Es wäre egal gewesen. Es gab keinerlei Venedig-Flair, nichts bezauberndes und vor allem keine Romantik, mit der auf dem Buchrücken so geworben wird! Es gab spärliche romantische Szenen, welche sehr distanziert und emotionslos sind. Meiner Meinung nach dann auch sinnlos. Was einem auch sofort auffällt ist der kurze, abgehackte Schreibstil des Autors. Dieser erschwerte von Beginn an meinen Lesefluss und machte das Buch für mich zu einer riesigen Qual. Auch mein Verständnis war dadurch beeinträchtigt und ich selbst natürlich sehr genervt. Schon bald lernt man mit diesem Schreibstil Tonio kennen, ein junger Venezianer und ein Dieb, sowie Julia, die mit ihrem Vater dort ist um Urlaub zu machen, wie sie denkt. Das Buch ist eine totale emotionslose Leere. Kein einziges Gefühl kommt dabei rüber. Außerdem gibt es auch immerzu italienische Passagen, mit denen man einfach nichts anfangen kann ohne Übersetzung und die mich neben dem Schreibstil massiv störten. Die Story selbst beginnt zwar rasant, kann mich jedoch einfach nicht überzeugen. Sie ist total übertrieben und unglaubwürdig, außerdem auch vorhersehbar, merkwürdig, chaotisch und langweilig. Toni und seine Freundin Pippa sind anfangs außerdem auch sehr unsympathisch. Julia wirkt herablassend, kratzbürstig und stur – natürlich auch nicht so toll! Sie blieben mir allesamt fremd und näher kennenlernen wollte ich sie auch eigentlich gar nicht. Nach Tiefe sucht man hier übrigens auch vergeblich. Das Buch war irgendwann ein glatter Abbruch, denn ich war mehrmals kurz vorm explodieren und hatte schon sadistische Gedanken – ich rate hier mit dringend davon ab! Außer man braucht vielleicht etwas für den Kamin.

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    • 2

    buchjunkie

    28. February 2014 um 19:32
  • eine sehr schöne Geschichte

    Diese eine Woche im November

    Binchen84

    25. February 2014 um 10:08

    Inhalt: Sie kämpfen mit dem Mut der Liebe Als Julia in Venedig auf Tonio trifft, ist sie fasziniert von dem attraktiven jungen Mann. Während abendlicher Streifzüge zeigt Tonio der schönen Deutschen die verwunschenen Ecken der Lagunenstadt und die beiden kommen sich näher. Ihre Romanze wird jäh gestört, als sie auf die Spuren der Trucidi stoßen, einer geheimen Bruderschaft, die die Stadt vor Hunderten von Jahren regierte. Jetzt ist sie zurück und fordert die Herrschaft über die prunkvollen Palazzi. Julias Vater, ein deutscher Kommissar, ist ihnen bereits auf den Fersen – zu dicht, denn Julia und ihr Vater werden gekidnappt und ihr Leben liegt in den Händen der skrupellosen Gangster. Einzig Tonio kann seine große Liebe noch retten, doch dafür muss er sich dem Großmeister der Bruderschaft stellen ... Meine Meinung: Dieses Buch von Michael Wallner enthält alle Emotionen - von Lachen, Trauer, Angst, Liebe und Hoffnung ist in dieser Geschichte wirklich alles dabei. Es hat sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und es ist von Anfang an sehr spannend und packend. Michael Wallner hat einen sehr guten Schreibstil und man findet sich sehr schnelll mitten in der Geschichte wieder. Die Spannung lässt während der Geschichte nicht nach und man fiebert richtig mit wie es ausgeht. Die Protagonisten sind sehr liebevoll und detailgetreu ausgearbeitet und wachsen einem schnell ans Herz. Auch Venedig wird sehr gut beschrieben und die Plätze und Orte erwachen vor dem inneren Auge zum Leben. Das Cover zeigt in der oberen Hälfte ein dunkelhaariges Mädchen das über die Schulter eines Jungen blickt. In der Mitte stehen Autor und Titel des Buches welches sich sehr gut erkennen lässt und die Schrift auf dem Einband ist leicht hervorgehoben. Im unteren Bildteil ist eine Brücke von Venedig zusehen unter der ein Gondoliere durchfährt. Das Cover im Ganzen gesehen ist sehr passend zum Buch gewählt und fällt auf. Ich kann euch dieses Buch wirklich sehr ans Herz legen und wer wissen möchte, ob Julia und Tonio die Liebe finden der muss das Buch schon selber lesen ;-) www.binchensbuecher.blogspot.de

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  • Rezension

    Diese eine Woche im November

    Matalina85

    23. February 2014 um 20:06

    Aufmachung des Buches: Es ist nicht das typische Touristik-Venedig abgebildet, sondern es wirkt eher kühl. Da die Geschichte im November spielt, passt es dazu. Die Frau auf dem Bild wirkt ebenfalls kühl. Anhand des Covers hätte ich nicht damit gerechnet, dass es sich um ein Jugendbuch handelt und schon gar nicht um eine Liebesgeschichte. Hieran sieht man mal wieder wie sehr ein Cover doch täuschen kann. Das Cover ist übrigens ein Schutzumschlag. Inhalt: Als Julia in Venedig auf Tonio trifft, ist sie fasziniert von dem attraktiven jungen Mann. Während abendlicher Streifzüge zeigt Tonio der schönen Deutschen die verwunschenen Ecken der Lagunenstadt und die beiden kommen sich näher. Ihre Romanze wird jäh gestört, als sie auf die Spuren der Trucidi stoßen, eine geheime Bruderschaft, die die Stadt vor Hunderten von Jahren regierte. Jetzt ist sie zurück und fordert die Herrschaft über die prunkvollen Palazzi. Julias Vater, ein deutscher Kommissar, ist ihnen bereits auf den Fersen – zu dicht, denn Julia und ihr Vater werden gekidnappt und ihr Leben liegt in den Händen der skrupellosen Gangster. Einzig Tonio kann seine große Liebe noch retten, doch dafür muss er sich dem Großmeister der Bruderschaft stellen … Meine Meinung: Struktur: Die Kapitel sind schön kurz, man kann jederzeit unterbrechen und wieder einsteigen. Meistens wird nach einem Kapitel der Handlungsort geändert. Es gibt viele verschiedene Handlungsorte, aber dennoch ist es gut zu verstehen. Story: Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte in Venedig und zugleich ein kleiner Krimi. Ich bin eigentlich kein Fan von Krimis, aber so wie dieser gestaltet wurde, hat er mir sehr gut gefallen. Ein deutsches Mädchen fliegt mit ihrem Vater nach Italien. Er ist Polizist und möchte quasi verdeckt ermitteln. Deshalb nimmt er seine Tochter mit, denn so wirkt es wie ein simpler Familienurlaub. Er arbeitet an dem Fall der Trucidi, denn diese schienen Juwelen in Deutschland gestohlen zu haben und sollen sich in Venedig aufhalten. Julia lernt in Venedig Tonio kennen, denn sie wird von dem Diebespaar bestohlen. Tonio bringt ihren Geldbeutel jedoch sofort zurück, denn er hat sich unsterblich in sie verliebt. Dann verschwindet Julia spurlos und Tonio kommt ihr Verschwinden merkwürdig vor. So riskiert er alles um sie zu finden und ggf. zu retten. Er gelang in brenzlige Situationen und dann passiert etwas unvorhergesehenes… Die Geschichte ist anfangs irgendwie lahm, denn es wird auch viel geschichtliches über Venedig, die Trucidi etc. erzählt. Dann fängt es jedoch an richtig spannend zu werden und lässt einen nicht mehr los. Gelegentlich kommt man beim Lesen ins Straucheln, denn einige Sätze sind sehr verschachtelt. Ansonsten kann man der Geschichte aber gut folgen. In die Charaktere kann man sich teilweise schlecht hineinversetzen. Julia ist eine arrogante Deutsche, die meint, sie kenne schon das ganze Leben. Von ihren Gefühlen wird wenig preis gegeben. Man lernt sie im Prinzip als Außenstehende kennen, obwohl sie ein wesentlicher Charakter ist. Tonio ist mutig und stur. Von ihm erfährt man noch am meisten. In ihn kann man sich auch am besten hineinversetzen und man kann seine Entscheidungen zumindest irgendwie nachvollziehen. Am ungewöhnlichsten ist Pippa, Tonios Freundin und Diebes-Partnerin. Sie handelt absolut anders als man es sich vorstellen kann und in sie kann ich mich am wenigsten hineinversetzen. Alle sind Teenager, aber sie ist doch ganz anders. Es scheint, als ob sie absichtlich gegen den Strom schwimmen wollen. Mein Fazit: Es ist ein recht anspruchsvolles Jugendbuch. Es ist eine Liebesgeschichte, aber auch ein kleiner Krimi und macht die Liebesgeschichte dadurch umso spannender.

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  • Mehr Thriller als Jugendromanze

    Diese eine Woche im November

    Spatzi79

    07. February 2014 um 19:43

    Julia macht mit ihrem Vater Urlaub in Venedig. Nicht unbedingt das Reiseziel, welches einem im November als erstes einfällt, aber für ihren Vater Herbert ist es auch nicht wirklich Urlaub, denn er soll gemeinsam mit einem italienischen Kollegen in einem besonderen Fall von Kunstraub ermitteln und nimmt Julia eigentlich nur zur Tarnung dieses Auftrags mit. Doch diese Entscheidung bereut er bald, denn er und seine Tochter werden in eine Verschwörung von großem Ausmaß hineingezogen. Der jahrhundertealte Geheimbund der Trucidi soll wieder aufleben und der neue Großmeister dieser Bruderschaft und seine Helfer sind ziemlich skrupellos. Zum Glück lernt Julia den Taschendieb Tonio kennen, der sich Hals über Kopf in die hübsche deutsche Touristin verliebt und ihr gemeinsam mit seiner besten Freundin Pippa tatkräftig zur Seite steht. Leider konnte mich das Buch, auf das mich aufgrund von Cover und Beschreibung schon sehr gefreut hatte, nicht wirklich begeistern. Der Schreibstil gefiel mir nicht sonderlich, noch dazu wird die Geschichte im Präsens erzählt, eine Zeitform, die mir nur in den wenigsten Büchern zusagt. Die Beschreibung weckte auch eher die Erwartung auf eine Jugendromanze in Venedig, stattdessen entwickelt sich eine wilde Story um geheime Bruderschaften, Verschwörungen, Mord und Totschlag. Die Beziehung der Figuren untereinander hat mich leider auch nicht wirklich mitgerissen. Am Ende wartet der Autor mal mit einer eher untypischen Entwicklung auf, die ich zwar interessant fand, aber anhand der vorher beschriebenen Gefühle und Handlungen nicht so recht nachvollziehen konnte. Insgesamt recht lockere, temporeiche Unterhaltung, aber für mich leider absolut kein Highlight.

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  • Spannend und actionreich, jedoch auch einige Schwächen

    Diese eine Woche im November

    Riinaa

    31. January 2014 um 15:14

    Als Julia in Venedig auf Tonio trifft, ist sie fasziniert von dem attraktiven jungen Mann. Während abendlicher Streifzüge zeigt Tonio der schönen Deutschen die verwunschenen Ecken der Lagunenstadt und die beiden kommen sich näher. Ihre Romanze wird jäh gestört, als sie auf die Spuren der Trucidi stoßen, einer geheimen Bruderschaft, die die Stadt vor Hunderten von Jahren regierte. Jetzt ist sie zurück und fordert die Herrschaft über die prunkvollen Palazzi. Julias Vater, ein deutscher Kommissar, ist ihnen bereits auf den Fersen – zu dicht, denn Julia und ihr Vater werden gekidnappt und ihr Leben liegt in den Händen der skrupellosen Gangster. Einzig Tonio kann seine große Liebe noch retten, doch dafür muss er sich dem Großmeister der Bruderschaft stellen... Meine Meinung Handlung/ Verlauf der Geschichte Der Anfang der Geschichte ist eigentlich noch ziemlich ruhig. Im ersten Kapitel lernen wir erst einmal Tonio und Pippa kennen und begleiten sie auf ihrer Tour durch die Straßen Venedigs, wo sie versuchen sich mithilfe von Taschendiebstählen über Wasser zu halten. Danach gibt es einen kleinen Perspektivenwechsel und wir treffen auf Julia und ihren Vater, die beide aus Düsseldorf stammen und für eine Woche Urlaub in der Lagunenstadt machen. Das denkt Julia zumindest, doch in Wirklichkeit ist ihr Vater hauptsächlich aus beruflichen Gründen in der Stadt, welche relativ schnell dazu führen, dass die Geschichte ein unglaublich rasantes Tempo entwickelt. Eine Wendung jagt die nächste, es passiert wirklich sehr viel Spannendes. Daneben gibt es einige Geheimnisse zu enträtseln, sowie die eine oder andere Gefahr zu überstehen. Leser, die Abenteuer, Action und Spannung lieben, wird es bestimmt nicht langweilig werden  ;) Wer jedoch auf eine schöne Liebesgeschichte hofft, so wie es der Klappentext erwarten lässt, wird aus diesem Buch sicherlich ein wenig unbefriedigt herausgehen, denn von großen Gefühlen kann hier definitiv nicht die Rede sein. Bei mir ist  jedenfalls kein Funken übergesprungen. Dafür war der Schauplatz Venedig einfach nur toll gewählt, da es den Geschehnissen eine stimmungsvolle und geheimnisvolle Atmosphäre geboten hat. Teile und Sehenswürdigkeiten der Stadt wurden natürlich auch erwähnt, sodass man sich wenigstens ansatzweiße vorstellen konnte selbst vor Ort zu sein und durch die Straßen zu laufen, wodurch noch einmal zusätzlich einen ganz besonderen Flair entstanden ist. Schreibstil Kommen wir nun zu der Ursache, warum ich für meine Verhältnisse so lange für dieses Buch gebraucht habe. Ich konnte mich mit Herr Wallners Schreibstil einfach nicht anfreunden. Er schreibt in sehr kurzen, teilweise abgehackten Sätzen, sodass sich bei mir kein rechter Lesefluss einstellen wollte. Es kam mir vor als würde ich statt einer zusammenhängenden Geschichte eine Aufzählung nach der anderen lesen, worunter in meinen Augen auch die Stimmung gelitten hat. Das hat sich allerdings geändert, als zunehmend Spannung und Action in das Geschehen eingebracht wird. Rasante Wendungen sorgten zudem dafür das die Seiten fast nur noch an mir vorbeigeflogen sind und der mühsame Schreibstil vergessen war. Charaktere Julia, unsere Protagonistin, die mit ihrem Vater Urlaub in Venedig macht, war mir von Anfang an absolut unsympathisch. Sie hat so eine herablassende und kratzbürstige Art an den Tag gelegt, mit der ich einfach nicht klar gekommen bin. Ich mag es nämlich nicht, wenn sich jemand so verhält, als wäre er etwas besseres (Sorry Tonio, aber ich verstehe wirklich nicht, was dich so an ihr fasziniert!). Diese Haltung hat sich im weiteren Verlauf auch nicht geändert. Tonio hingegen fand ich richtig toll. Er scheint ein wirklich lieber Kerl zu sein, sodass es mir echt Spaß gemacht hat mit ihm durch Venedig zu streifen. Allerdings muss ich trotz allem sagen, dass er mir wie die anderen Charaktere bis zum Schluss fremd geblieben ist. Ich hätte mir wirklich mehr Tiefgang gewünscht. Natürlich lernen wir noch ein paar andere Charaktere kennen, aber der Autor hätte wirklich noch mehr auf sie eingehen können. Beispielsweise hätte ich liebend gerne mehr von Pippa, eine Freundin von Tonio, gelesen. Ich mochte sie sehr gerne! Leider war Herr Wallner da anderer Meinung, sodass sie eher im Hintergrund blieb. Mein Fazit Der Klappentext hat mich auf der Stelle neugierig gemacht und mich eine schöne romantische, aber auch spannende Geschichte erwarten lassen. Letztendlich konnte mich die Umsetzung leider nicht vollends überzeugen, da es mir durchweg an Tiefe gefehlt hat. Doch auch die versprochene Liebesgeschichte ist mir etwas zu kurz gekommen. Nichtsdestotrotz konnte mich der Autor wenigstens mit seinem schnell ansteigenden Spannungslevel und den vielen unerwarteten Wendungen überzeugen. Wer also mit ein paar Abstrichen leben kann, wird mit „Diese ein Woche im November“ durchaus schöne Lesestunden verbringen können.

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  • Geheimbundaktivität in der schönen Lagunenstadt Venedig

    Diese eine Woche im November

    Wildpony

    20. January 2014 um 07:53

    Diese eine Woche im November - Michael Wallner Kurzbeschreibung Amazon:Sie kämpfen mit dem Mut der Liebe Als Julia in Venedig auf Tonio trifft, ist sie fasziniert von dem attraktiven jungen Mann. Während abendlicher Streifzüge zeigt Tonio der schönen Deutschen die verwunschenen Ecken der Lagunenstadt und die beiden kommen sich näher. Ihre Romanze wird jäh gestört, als sie auf die Spuren der Trucidi stoßen, einer geheimen Bruderschaft, die die Stadt vor Hunderten von Jahren regierte. Jetzt ist sie zurück und fordert die Herrschaft über die prunkvollen Palazzi. Julias Vater, ein deutscher Kommissar, ist ihnen bereits auf den Fersen – zu dicht, denn Julia und ihr Vater werden gekidnappt und ihr Leben liegt in den Händen der skrupellosen Gangster. Einzig Tonio kann seine große Liebe noch retten, doch dafür muss er sich dem Großmeister der Bruderschaft stellen ... Mein Leseeindruck: Einführend muß ich gleich dazu sagen das ich das Buch unbedingt lesen wollte aus drei Gründen: Der Klappentext hört sich sehr interessant an da ich an Geheimbünden schon viel Lesevergnügen fand. Das Buch spielt in einer meiner Lieblingsstädte Venedig und das Cover finde ich super schön! Dann kam aber ein wenig die Ernüchterung beim lesen. Die Geheimbundaktivität und der Geheimbund selbst kamen sehr farblos für mich rüber. Die Liebesgeschichte zwischen Julia und Tonio streift nur so an der Oberfläche und manche Protagonisten wie z.B. Julias Vater bleiben ziemlich "farblos". Einzig hatte ich Tonios Freundin Pippa, die mit ihm diese Raubzüge gegen Touristen durchführte, wirklich ins Herz geschlossen. Sie ist die Figur mit dem meisten Potential. Desweiteren stecken doch einige Fehler im Detail. Denn Tonios deutsche Liebe Julia wird immer als blonde Schönheit erwähnt. Auf dem tollen Cover ist das Mädchen aber dunkelhaarig. Genauso wie sich wohl nie im Leben ein Italiener um Abfalltrennung kümmern würde. Und ich mir nicht mal sicher bin ob es extra Mülltrennung für Plastik in Venedig gibt. Mir erscheint einfach vieles nicht sehr realistisch. Dafür sind die Beschreibungen der Serenissima Venedig sehr gelungen und ich hab mich wieder beim lesen in meiner geliebten Lagunenstadt wieder gefunden. Fazit: Ein Buch das nicht ganz meine Erwartungen erfüllt hat. Jedoch leicht und einfach zu lesen ist und für die Zielgruppe der Leser doch wohl recht spannend sein kann. Das Ende war mir zu nichts sagend und irgendwie passte es nicht zu der Geschichte. Ich schwanke daher zwischen 3 und 4 Sternen. Da es keine 3,5 Sterne hier gibt werde ich auf 4 Sterne aufrunden. Schade, die Idee zu dem Buch war schon klasse. Nur fehlte mir irgendwie einiges in der Umsetzung.

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  • Wenn man sich nicht auf eine Liebesgeschichte versteift, spannende Unterhaltung ...

    Diese eine Woche im November

    SharonBaker

    11. January 2014 um 16:45

    Tonio ist in Venedigs Straßen zu Hause. Gemeinsam mit seiner Freundin Pippa erleichtert er die Taschen von Touristen, bis er eines Tages auf Julia trifft. Sie lässt sein Herz höher schlagen und sein Gewissen reagiert auch direkt, denn er gibt ihr das Portemonnaie zurück. Julia ist skeptisch und lässt Tonio stehen, im Hotel zurück gerät sie in einen Streit mit ihrem Vater. Beide haben nämlich unterschiedliche Vorstellungen von Urlaub in Venedig. Julia möchte Zeit mit ihrem Vater verbringen und ihr Vater ist eigentlich beruflich hier. Er untersucht einen Raubüberfall aus Düsseldorf und alle Spuren führen in diese Stadt, dabei weiß er noch nicht, in was für einer Gefahr er steckt. Denn an den einen Abend, wo Julia und Tonio wieder aufeinandertreffen, kommt man Julias Vater auf die Schliche und in der Nacht werden Vater und Tochter entführt. Gut, das Tonio so verliebt ist und Julia finden möchte, so setzt er alle Hebel in Bewegung um sie, zu finden. Dabei kommt er einer geheimen Bruderschaft auf die Schliche und alle geraten in größte Gefahr. Wird Tonio Julia retten können? Pippa endlich ihre Liebe zu Tonio gestehen? Werden sie das Komplott aufhalten können? Und was für Geheimnisse gibt es noch zu entdecken? Eigentlich hatte ich eine große Liebesgeschichte erwartet, aber es war wohl doch eher mehr ein spannender Krimi, was mich aber gar nicht enttäuscht hatte. Ich hatte ehrlich gesagt wunderbare, spannende, gut unterhaltende und rasante Lesestunden. Wenn ich gekonnt hätte, wie ich wollte, hätte ich es in einen Rutsch durchgelesen. Mir persönlich ist der schreibstill des Autors gar nicht so negativ aufgefallen, wie vielen anderen. Ich fand die kurzen Sätze sehr passend zur Geschichte, dadurch wurde die Schnelligkeit nochmals gut unterstrichen. Außerdem fand ich es klasse aus allen Sichten der Beteiligten, zu lesen. So bekam man einen guten Rundumblick und wusste über jeden seine Vergangenheit bescheid. Auch seine Verknüpfungen mit dem Alten und dem neuen Venedig ist aus meiner Sicht gut gelungen. Eine alte Bruderschaft, die sich im Dunklen neu bildet und für Unruhe sorgt. Ich fand es spannend umgesetzt, nur die neuen Pläne fand ich, für mich nicht ganz so gut gewählt, aber was sollen sie auch sonst hochjagen. Auch fand ich die Liebesgeschichte zum Ende hin, ein bisschen unglücklich gestaltet. Zwei Mädels lieben einen Jungen, aber welche bekommt ihn? Das Buch ist ab 14 Jahren und da glaubt man doch noch an die eine große Liebe. Hier waren mir die Gefühlswelten schon zu erwachsen und viel zu vernünftig, solche Selbstaufopferung findet man nicht mal in Erwachsenenbüchern. Ich hätte es da schöner gefunden, wenn es nur eine Liebe gegeben hätte, das hat mich ein bisschen unglücklich zurückgelassen. Ich finde für Jugendliche eine tolle unterhaltende Geschichte mit allen was dazugehört, Liebe, Aktion, Geheimnissen, Freundschaft, Mut und dazu noch alles rasant erzählt, was will man mehr.

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  • Netter Jugendthriller für zwischendurch

    Diese eine Woche im November

    Eliii

    09. January 2014 um 23:03

    Spontan wird Julia von ihrem Vater zu einer Woche Urlaub in Venedig eingeladen. Nach der Scheidung ihrer Eltern freut sie sich mal wieder Zeit mit ihrem Vater zu verbringen, andererseits ist sie auch skeptisch, wie es werden wird mit ihm allein. Doch die Tage in Venedig verlaufen entgegen all ihren Erwartungen. Zum einen trifft sie auf den geheimnisvollen Tonio, der so plötzlich in ihrem Leben auftaucht und mit ihr Venedig erkundet. Zum anderen hat ihr Vater Herbert Reichelt verschwiegen, warum sie wirklich nach Venedig gereist sind. Er ist Kommissar und getarnt als Urlaub führte Herbert ein Diebstahl in Düsseldorf ihn in die Lagunenstadt. Und weder er noch Julia ahnen, dass sie dadurch direkt einem alten venezianischen Geheimbund in die Arme laufen, der alles andere als harmlos ist. Meine Meinung Der Klappentext lässt vermuten, dass sich in "Diese eine Woche im Dezember" ein ausgewogenes Verhältnis aus Liebesgeschichte und abenteuerlicher Spannung finden lässt. Liebe ist in der Geschichte zu finden, aber sie spielt sich im Endeffekt eher im Hintergrund ab. Wer also nach einer großen romantischen Liebesgeschichte sucht, wird hier nicht fündig werden. Es ist für mich eher ein Jugendthriller, der sich am Anfang etwas zieht und am Ende dann doch viel Action bereit hält. Das erste Viertel hätte meiner Meinung nach zügiger und noch spannender erzählt werden können. Teilweise wurden Aspekte ausschweifend beschrieben bei denen ich nicht verstanden habe, was sie für die Kerngeschichte an sich tun. Zudem sollte man sich auf eine spezielle Schreibweise des Autors einstellen. Michael Wallner schreibt in klaren und prägnanten Sätzen mit denen ich zu Beginn sehr schwer zurechtkam. Erst als ein Ereignis nach dem anderen passiert, konnte ich mich daran gewöhnen, da die Handlung und kurze Sätze dann einfach zusammenpassten. Von den Protagonisten bekommt man im Verlauf der Geschichte einen guten Eindruck. Insbesondere durch Hintergrundinformationen zum Leben der Charaktere bekommen diese eine gewisse Tiefe und man kann sie besser verstehen. So ging es mir vor allem mit Tonio, Pippa und Rinaldo, die ich am Schluss auch sehr mochte. Julia dagegen fand ich nicht ganz so interessant. Im Grunde ist sie eine typische Siebzehnjährige, die von ihren Eltern genervt ist, sehr zickig sein kann und die Welt kennenlernen will. Auch wenn ich sie nicht übermäßig mochte, entwickelt sie sich während der Zeit in Venedig und ändert manche ihrer Ansichten. Außerdem wird die Geschichte immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und nicht nur aus Julias, wodurch es spannender und abwechslungsreicher wird. Der Hauptgrund dieses Buch zu lesen war, dass die Geschichte in Venedig spielt. Ich bin total fasziniert von dieser Stadt und finde vor allem die geheime Bruderschaft hat dort wunderbar hingepasst. Außerdem hat es der Autor geschafft, die schönen und auch die ungeschminkten Seiten der Lagunenstadt zu zeigen. Fazit Die erste Hälfte der Geschichte hätte meiner Meinung nach entweder gekürzt werden können oder hätte einfach schon mehr Spannung bzw. Highlights gebraucht. Die zweite Hälfte war spannend und manche Aspekte wurden vom Autor sehr überraschend gelöst. Ein schöner Jugendthriller für zwischendurch. Und wen die Themen Venedig und Kriminalität interessieren, sollte sich die Leseprobe mal näher angucken. ★★★☆☆ 3½ /5

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  • Nicht mein Fall

    Diese eine Woche im November

    czytelniczka73

    05. January 2014 um 20:22

    Inhaltsangabe "Sie kämpfen mit dem Mut der Liebe. Als Julia in Venedig auf Tonio trifft, ist sie fasziniert von dem attraktiven jungen Mann. Während abendlicher Streifzüge zeigt Tonio der schönen Deutschen die verwunschenen Ecken der Lagunenstadt und die beiden kommen sich näher. Ihre Romanze wird jäh gestört, als sie auf die Spuren der Trucidi stoßen, einer geheimen Bruderschaft, die die Stadt vor Hunderten von Jahren regierte. Jetzt ist sie zurück und fordert die Herrschaft über die prunkvollen Palazzi. Julias Vater, ein deutscher Kommissar, ist ihnen bereits auf den Fersen zu dicht, denn Julia und ihr Vater werden gekidnappt und ihr Leben liegt in den Händen der skrupellosen Gangster. Einzig Tonio kann seine große Liebe noch retten, doch dafür muss er sich dem Großmeister der Bruderschaft stellen ..." Meinung: Der junge Tonio ist Halbweise und ein Dieb in Venedig.Als er zusammen mit seiner Freundin und Partnerin Pippa eine junge Deutsche(Julai)ausrauben will,verliebt er sich augenblicklich in sie.Als Julias Urlaub sich in einen Albtraum verwandelt und sie entführt wird,wird Tonio zum Retter in der Not. Da die meisten Leser hier auf LB diesen Buch mit 3 Sternen bewertet haben,hatte ich eigentlich keine großen Erwartungen-und trotzdem bin ich enttäuscht worden.Jugendliche Diebe in Venedig-irgendwie hatte ich ganze Zeit "Herr der Diebe" vor den Augen.Die ganze Romantik zwischen Julia und Tonio war für mich nicht nachvollziehbar,war ich den Schreibstill trocken und emotionslos fand,da kamm bei mir kein Gefühl durch.Da Toni am Schluss in Pippa verlibt ist,mach für mich die Sache noch schlimmer. Den spannenden Teil der Geschichte fand ich total übertrieben und unglaubwürdig(sogar für eine fiktive Geschichte).Alles in einem war es merkwürdig,chaotisch und langweilig. Fazit: Leider absolut nicht mein Fall

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  • Nette Unterhaltung mit leider vielen Schwachpunkten...

    Diese eine Woche im November

    SharonsBuecherparadies

    25. December 2013 um 16:07

    Vielen Dank an BdB und den cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar! Worum geht es? Julia ist mit ihrem Vater, welcher Polizeikommissar ist, eine Woche in Venedig. Dort trifft sie auf Tonio, einen Taschendieb, welcher auch ihr einst das Portemonaie stahl und freundet sich mit ihm an. Ihr Vater Herbert ist hinter einer bösen Orgaisation her, welche sich "Trucidi" nennt. Doch dann werden er und Julia gefesselt und verschleppt. Wird es Tonio und Pippa gelingen Julia und Herbert aus den Fängen der geheimen Bruderschaft zu befreien?   Auszug aus dem Buch Seite 135 "Wieder starrt ihn Julia an. >>Trucidi - was ist das?<< >>Übersetze das, Wort für Wort: Ich habe das Diadem auf dem Wappenschild gesehen. Das Bild erreicht mittlerweile die Polizeidienststellen in ganz Europa.<<"   Ich hatte mir auf Grund es tollen Klappentextes etwas mehr von diesem Buch versprochen. Es war von "Romantischen Spaziergängen und atemberaubender Spannung" die Rede, doch nur letzteres wurde hier in dem Roman umgesetzt. Romantische Spaziergänge durch Venedig konnte ich leider nicht erkennen. Ansonsten gelang mir der Einstieg in das Buch recht gut. Man lernte Julia und Herbert kenne, sowie auch Tonio und Pippa und bekam ein genaues Bild der Charaktere, auch wenn Pippa und Tonio mir anfangs sehr unsympathisch erschienen. Der Schreibstil war locker und flüssig und man konnte somit das Buch sehr gut und zügig lesen. Spannung kam sehr schnell auf und wurde auch durch die Kapitel gehalten. Jedoch war die Geschichte für mich stellenweise vorhersehbar und war dann irgendwann nicht mehr so interessant, wie ich anfangs dachte. Sehr schade! Das Cover des Buches gefällt mir sehr. Es zeigt Julia und vermutlich Tonio und natürlich die tolle Laguenstadt Venedig.   Die Protagonisten waren hier Herbert, Julia, Tonio und Pippa. Herbert mochte ich, er war Polizist von Kopf bis Fuß und einfach fest in seinem Element. Julia, seine Tochter wirkte in einigen Situationen recht unvorsichtig und unbeholfen. Man merkte ihr das Alter von 15 Jahren deutlich an. Tonio und Pippa wurden mir erst zum Ende hin sympathisch. Die verlogene Art am Anfang Julia gegenüber war einfach mehr als dreist. Doch man konnte ihn irgendwo verstehen. Auch er und Pippa mussten irgendwie überleben und waren arm. Zwischen Tonio und Julia entwickelt sich dann auch eine Liebesgeschichte, doch wie diese ausgeht, möchte ich nicht verraten. Ebenso hatte Pippa auch Gefühle für Tonio.   Fazit: Dieses Buch war eine nette Unterhaltung für die kalten Tage zwischendurch. Spannung kam auf und ein Hauch Romantik war hier spürbar. Es bekommt von mir knappe 3 Palmen, da die Story leider teilweise vorhersehbar war und ich mir vom Klappentext her mehr versprochen hatte! - Cover: 4/5 - Story: 3/5 - Schreibstil: 4/5 - Emotionen: 3/5 - Charaktere: 3/5 Gesamt: 3/5 Palmen http://sharonsbuecher.blogspot.de

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  • Spannender Thriller mit einigen Schwächen...

    Diese eine Woche im November

    Fina

    22. December 2013 um 13:56

    Cover: Wie ich schon gefühlte hundertmal erwähnt habe, finde ich es nicht so gut, wenn Fotos auf dem Buchcover abgedruckt sind, da man sich die Figuren so nicht mehr bildlich mit Hilfe der eigenen Fantasie vor Augen führen kann. Aber abgesehen davon mag ich die Gestaltung sehr! Das malerische Venedig kommt sowohl im, als auch auf dem Buch, sehr gut zur Geltung und und die Schrift passt optimal dazu. Die Farben sind schlicht, aber sehr wirkungsvoll gehalten und runden das Cover ab. Zudem ist an jedem Kapitelanfang noch eine kleine Gondel abgebildet. Ein tolles Zusammenspiel und ein Blickfang im Regal... Stil: Von Michael Wallner habe ich bisher nichts gelesen und war somit sehr gespannt, was dieser Deutsche Autor für eine Geschichte zaubern würde. Anfangs war es etwas schwierig, in die Geschichte hineinzukommen, aber nach einigen Seiten waren die anfänglichen Schwierigkeiten beinahe verschwunden. Nur die kurzen, abgehackten Sätze trübten meinen Lesefluss und was war immer etwas holprig zu lesen, was leider auch ein wenig die wunderschöne italienische Stimmung nahm. Anstatt ausdrucksstarke Akzente mit kurzen Wortspielen zu setzen, folgte ein kleiner Satz dem nächsten und die sonst häufig geschickt eingesetzte Art von prägnanten Sätzen ging hier vollkommen unter und erschwerte mir leider das Lesen. Ein eigenwilliger Stil ist immer gut, aber er sollte trotzdem flüssig und leicht zu lesen sein... Eigene Meinung: Thema/ Inhalt: Julia kann es kaum fassen. Ihr Vater möchte endlich mal Zeit mit ihr verbringen und Urlaub machen. Seit der Trennung ihrer Eltern eine Seltenheit. Und dann hat Herbert auch noch das wunderschöne Venedig ausgesucht. Dass dies keine entspannte Vergnügungsfahrt wird, merkt Julia ziemlich schnell, als ihr Vater in den Machtkampf in der Geheimgesellschaft gezogen wird und die Trucidi mit allen Mitteln versuchen, Venedig wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Und auch Tonio, ein junger Italiener, nimmt sich den Trucidi an und findet großen Gefallen an Julia... Idee/ Umsetzung: Der Klappentext verspricht uns pure Action und aus der im ersten Moment erwarteten romantischen Liebe in Venedig wird schnell ein rasanter Thriller mit Jagden, Kämpfen und Abenteuer. Eine Wendung folgt der nächsten und wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht vollkommen in Venedig verlaufen. Somit hat der Autor seinen für mich etwas zu holprigen Stil durch viel Spannung wieder wettgemacht und konnte mich zumindest von der Idee hinter dem Buch, der Kulisse und dem Verlauf der Geschichte mit der Zeit durchaus überzeugen. An einigen Stellen war es mir trotz der insgesamt hochgehaltenen Spannung etwas zäh und der die Geschichte plätscherte etwas müßig dahin, was durch einige Wendungen aber schnell vorbeiging. Somit sollte man sich bei diesem Buch bewusst machen, dass es zwar auch ein wenig rosarot und romantisch wird, auf der Liebe zwischen Tonio und Julia allerdings nicht der Fokus liegt, sondern auf den Thrillerelementen und der Gesellschaft der Trucidi. Wer auf einen spannenden Mix hofft, sollte dem Buch eine Chance geben. Charaktere: Leider, leider kann ich auch hier nur bedingt schwärmen. Julia ist das ziemlich klischeehafte Mädchen von nebenan und entwickelt sich in der Geschichte entsprechend weiter. Ecken und Kanten sind nur bedingt da und ein paar liebenswerte, individuelle Charakterzüge haben mir gefehlt. So ist auch Tonio ein netter Kerl und versprüht seinen Charme, aber auch nur in dem Maße, wie es alle 0815- Jungen in den Jugendbüchern tun. Der Liebe zwischen den beiden fehlte Realität, Tiefgang und die Stimmung. Man sollte von der Lovestory, obwohl es die Kulisse hergeben würde, nicht allzu viel erwarten, sondern sich lieber an der Spannung erfreuen und die actiongeladenen Momente genießen. Es gibt natürlich noch viele andere Charaktere, die zwar beleuchtet werden, für ich aber allesamt noch ein wenig mehr Charakter und Farbe hätten vertragen können. In wem ich großes Potenzial sah, war Pippa, die aber leider zu sehr im Verborgenen blieb, als dass man sie näher kennenlernen konnte. Das Buch bietet nette Figuren, die man gerne eine Zeit lang begleitet, die einem aber durch ihre unauffällige Art in den Erinnerungen des Lesers schnell verblassen werden. Ende: ...Und auch der Abschluss ließ mich nicht ganz zufrieden zurück. Nach all den Wendungen im Verlauf der Geschichte fand ich den Ausgang doch ziemlich unrealistisch und in sich nicht ganz schlüssig. Trotzdem hat mich Julias Venedigreise gut unterhalten und ich bereue nicht, mit auf ihre Tour gekommen zu sein. Fazit: Bella Italia! Das Cover dieses Jugendbuches schreit nach dem romantischen Charme der italienischen Wasserstadt, aber so stimmungsvoll die Gestaltung auch ist, der Inhalt hat einige Mankos. Zum einen kam mir die Liebe etwas zu kurz und wurde zu schnell und ohne Tiefe angehandelt, zum anderen waren die Charaktere trotz aller Spannung ziemlich blass. Hinzu kommt der gewöhnungsbedürftige Stil des Autors, was mich alles in allem leider zu einigem Abzug bringt. Wer allerdings auf eine schöne Liebesgeschichte verzichten kann und nur auf viel Spannung, Action und so manche Wendung aus ist, könnte sich dieser Novemberwoche einmal widmen. Von mir gibt es 3 Sterne!

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  • Einige Schwächen, aber lesenswerte Geschichte

    Diese eine Woche im November

    TheSarahStory

    08. December 2013 um 17:49

    Die deutsche Julia reist mit ihrem Vater Herbert nach Venedig. Sie war überrascht, dass er sie dazu eingeladen hat, denn ihr Vater fährt eigentlich so gut wie nie in Urlaub und mit seiner Tochter hat er auch lange Zeit sehr wenig unternommen, seitdem er sich von Julias Mutter getrennt hat. Doch was für Julia als Spaß gilt, ist für Herbert ernst, denn er sagt seiner Tochter kein Wort davon, dass er eigentlich wegen einer ganz anderen Sache nach Venedig muss. Die Trucidi, eine Geheimgesellschaft, die vor hunderten von Jahren existierte, taucht wieder auf und möchte ihre Macht zurückerlangen. Leider kommen ihr nicht nur Herbert in die Quere, sondern auch Julia und der liebe Tonio, der Taschendieb, der mehr gesehen hat, als ihm lieb war und der sich unsterblich in die deutsche Touristin zu verlieben scheint... Handlung & Stil. Ein Jugendthriller gepaart mit einer Liebesgeschichte, die hin und wieder Wendungen annimmt, die wundervoll, aber irgendwie zu erwarten waren. Der Stil der Geschichte hat mir von Anfang an große Probleme bereitet, aber die Geschichte konnte mich letztendlich mit ihrer Handlung überzeugen.  Der Stil hat es mir schwer gemacht, weil er mir sehr nüchtern vorkam. Manchmal kamen mir die Sätze mehr wie eine Aufzählung vor, eher wie Regieanweisungen, als zusammenhängende Sätze einer Geschichte. Wenn viele kurze Sätze aufeinanderfolgen finde ich das immer etwas befremdlich. Es liest sich für mich stockend und ich finde, das kurze prägnante Sätze auch sehr geschickt gewählt werden müssen, damit sie den richtigen Effekt erzeugen können. Wenn es nur so von kurzen Sätzen hagelt, wie es in dieser Geschichte der Fall war, dann finde ich das absolut nicht gut und leider versaut mir das den Lesespaß des Öfteren.  Trotzdem habe ich durchgehalten, weil ich wissen wollte, ob der Autor mich wenigstens in anderen Hinsichten noch überzeugen kann. Und ja, er konnte. Die Geschichte nimmt einen unglaublich rasanten Lauf, wenn sie mal in Fahrt gekommen ist. Es passiert sehr viel, vor allem sehr viel Spannendes und zwischendurch gibt es immer wieder Passagen, in denen man wirklich den Atem anhalten muss, weil man vor Spannung platzen könnte. An das Stilistische konnte ich mich mit der Zeit gewöhnen und auch die Charaktere wurden mit der Zeit immer besser. Auch da hatte ich zu Anfang ein paar Dinge zu bemängeln. Charaktere & Schauplatz. Pippa ist ein tolles Mädchen, sehr interessant und geheimnisvoll, aber sie schleicht in manchen Teilen der Geschichte doch eher wie ein Geist, als ein präsenter Charakter herum. Ich hätte mir mehr von ihr gewünscht, mehr Details. Aber ansonsten war sie wirklich ein wunderbarer Charakter, der genauso eigenartig rüberkam, wie der Autor das wohl auch beabsichtigt hatte. Liebenswert, aber ab und an seltsam. Julia, die deutsche Touristin, war mir zu Anfang absolut nicht sympathisch. Sie gab sich wie eine schnöselige Vorstadttussi, die denkt, sie sei was Besseres. So etwas kann ich absolut nicht leiden und somit konnte ich auch nicht wirklich nachvollziehen, weshalb Tonio sich so an sie ranschmeißt. Tonio ist ein toller Junge, der wirklich ein paar gute Charakterzüge hatte. Es hat Spaß gemacht ihn zu begleiten, aber letztendlich blieben die Charaktere sehr blass und distanziert zum Leser. Dieses Mal war die Geschichte wirklich nur eine Geschichte. Aber eine gute. Der Schauplatz Venedig ist natürlich etwas Tolles. Egal ob man die Stadt nun mag oder nicht, sie trägt zu einer sehr interessanten Atmosphäre des Buches bei und macht sie zu etwas Einzigartigem. Ich fühlte mich oft, als würde ich einen Krimi anschauen, der in dieser Stadt spielt. Es wurde ab und an mit italienischen Begriffen um sich geworfen, die man allerdings im Zusammenhang super verstehen kann. Teile der Stadt werden natürlich auch benannt und wenn man sich für Venedig oder Italien an sich interessiert, kann man danach googlen und sich anschauen, wo Tonio und die Mädchen sich gerade befinden. Das ist natürlich immer etwas Besonderes und ich finde es schön, dass man sich dadurch dem Buch noch etwas näher fühlen kann und das Flair noch viel intensiver erscheint. Sonstiges. Das Buch ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert für Leser, die sich gerne mal einem etwas anderen Krimi zuwenden möchten, der ein wenig Liebe, ein wenig Abenteuer, sehr viel Spannung und eine interessante Stadt als Schauplatz beinhaltet. Im Gesamten gesehen ist es eine lesenswerte Geschichte. Den Stil muss jeder Leser nach dem eigenen Geschmack beurteilen, aber im Grunde denke ich, dass damit jeder ein bisschen Spaß haben kann. 

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