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Wildpony

vor 4 Jahren

(13)

Diese eine Woche im November - Michael Wallner


Kurzbeschreibung Amazon:

Sie kämpfen mit dem Mut der Liebe

Als Julia in Venedig auf Tonio trifft, ist sie fasziniert von dem attraktiven jungen Mann. Während abendlicher Streifzüge zeigt Tonio der schönen Deutschen die verwunschenen Ecken der Lagunenstadt und die beiden kommen sich näher. Ihre Romanze wird jäh gestört, als sie auf die Spuren der Trucidi stoßen, einer geheimen Bruderschaft, die die Stadt vor Hunderten von Jahren regierte. Jetzt ist sie zurück und fordert die Herrschaft über die prunkvollen Palazzi. Julias Vater, ein deutscher Kommissar, ist ihnen bereits auf den Fersen – zu dicht, denn Julia und ihr Vater werden gekidnappt und ihr Leben liegt in den Händen der skrupellosen Gangster. Einzig Tonio kann seine große Liebe noch retten, doch dafür muss er sich dem Großmeister der Bruderschaft stellen ...

Mein Leseeindruck:


Einführend muß ich gleich dazu sagen das ich das Buch unbedingt lesen wollte aus drei Gründen: Der Klappentext hört sich sehr interessant an da ich an Geheimbünden schon viel Lesevergnügen fand.  Das Buch spielt in einer meiner Lieblingsstädte Venedig und das Cover finde ich super schön!


Dann kam aber ein wenig die Ernüchterung beim lesen. Die Geheimbundaktivität und der Geheimbund selbst kamen sehr farblos für mich rüber. Die Liebesgeschichte zwischen Julia und Tonio streift nur so an der Oberfläche und manche Protagonisten wie z.B. Julias Vater bleiben ziemlich "farblos".


Einzig hatte ich Tonios Freundin Pippa, die mit ihm diese Raubzüge gegen Touristen durchführte, wirklich ins Herz geschlossen. Sie ist die Figur mit dem meisten Potential.


Desweiteren stecken doch einige Fehler im Detail. Denn Tonios deutsche Liebe Julia wird immer als blonde Schönheit erwähnt. Auf dem tollen Cover ist das Mädchen aber dunkelhaarig. Genauso wie sich wohl nie im Leben ein Italiener um Abfalltrennung kümmern würde. Und ich mir nicht mal sicher bin ob es extra Mülltrennung für Plastik in Venedig gibt.


Mir erscheint einfach vieles nicht sehr realistisch.


Dafür sind die Beschreibungen der Serenissima Venedig sehr gelungen und ich hab mich wieder beim lesen in meiner geliebten Lagunenstadt wieder gefunden.


Fazit:


Ein Buch das nicht ganz meine Erwartungen erfüllt hat. Jedoch leicht und einfach zu lesen ist und für die Zielgruppe der Leser doch wohl recht spannend sein kann. Das Ende war mir zu nichts sagend und irgendwie passte es nicht zu der Geschichte.


Ich schwanke daher zwischen 3 und 4 Sternen. Da es keine 3,5 Sterne hier gibt werde ich auf 4 Sterne aufrunden.


Schade, die Idee zu dem Buch war schon klasse. Nur fehlte mir irgendwie einiges in der Umsetzung.

Autor: Michael Wallner
Buch: Diese eine Woche im November
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