Michael Wanner Letzte Stunde

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Inhaltsangabe zu „Letzte Stunde“ von Michael Wanner

In Tübingen herrscht blankes Entsetzen. Eine vermummte Gestalt ist in eine Schulfeier gestürzt und hat um sich geschossen. Sie hat einen pensionierten Lehrer getötet, zwei weitere Personen schwer verletzt und ist unerkannt entkommen. Ein Amoklauf.§Kommissar Friedrich Holzwarth und seine neue Kollegin Annette Winter, die beide an der Schulfeier teilgenommen haben, ermitteln fieberhaft: Hatte ein ehemaliger Schüler Grund zu einer solchen Tat? War es einfach ein Verrückter, der durchgedreht ist, traf der Ausbruch an Hass und Gewalt rein zufällig die Schule? Oder ist die blindwütige Raserei nur Camouflage und der vor kurzem entlassene Hausmeister hatte seine Hände im Spiel? Hat womöglich ein beinahe tödlicher Verkehrsunfall in Lustnau etwas mit den Vorkommnissen in der Schule zu tun?§Da wird auch noch der Sohn der Schulleiterin erschossen aufgefunden. Hatte er sich selbst umgebracht, weil er etwas mit den Geschehnissen zu schaffen hatte? Bei den Ermittlungen tun sich Abgründe auf: Holzwarth und Winter dringen tiefer und tiefer hinter die mühsam aufrechterhaltenen Fassaden und fördern bei mehreren Verdächtigen vergangene Tragödien und starke Mordmotive zutage. Unvermutet kommt Friedrich Holzwarth der unfassbaren Wahrheit näher

Leider sehr spannungsarm und mit einem sehr enttäuschenden Ende

— Lilith79

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  • Leider sehr spannungsarm und mit einem sehr enttäuschenden Ende

    Letzte Stunde

    Lilith79

    06. December 2015 um 14:07

    Der Krimi "Letzte Stunde" von Michael Wanner klang vom Klapptext her sehr interessant und Tübingen kenne ich als Stadt zwar kaum, aber Regionalkrimis aus der eigenen Region (Baden-Württemberg) finde ich in der Regel auch interessant ohne den Handlungsort gut zu kennen. Der Krimi beginnt recht action-reich, bei einer feierlichen Schulversammlung, die auch die Tochter des ermittelnden Hauptkommissars besucht taucht plötzlich ein maskierter Amokläufer und erschießt scheinbar wahllos 3 Menschen. Danach lernt der Leser peu a peu die ermittelnden Beamten näher kennen und es manifestieren sich auch schnell zahlreiche Verdächtige heraus, die für die Täterschaft in Frage kommen. Genau hier begann für mich auch schon eine der Schwächen des Buches, das Buch ist von so vielen wichtigen und unwichtigen Nebenfiguren bevölkert, das es mir sehr schwer viel den Überblick über die ganzen Namen und Charaktere zu behalten. Viele davon blieben auch recht holzschnittartig. Es passierte mir sogar, dass ich fast gegen Ende des Buches den Nachnamen des Kommissars nicht wiedererkannte (wird er doch in 90% des Buches mit seinem Vornamen betitelt) und mir erst aus dem Kontext klar wurde, dass da grad die Rede vom Hauptkommissar war. Für die zentrale Figur eines Buches etwas suboptimal...auch den tatsächlichen Täter konnte ich bei der Auflösung übrigens erst nach längerem Überlegen der bisherigen Handlung zuordnen. Vom Schreibstil fand ich das Buch anfangs recht gut, aber gegen Ende leider auch leicht abfallend. Vom Aufbau handelt es sich bei dem Roman um einen klassischen Ermittlungskrimi, Befragungen von Zeugen und Verdächtigen machen den Hauptteil aus, leider sind diese teilweise sehr repetitiv und monoton. Trotzdem fand ich die ersten 2/3 des Buches eigentlich ganz ok, leider hat mich der Schluss dann sehr enttäuscht. Die Auflösung kam so plötzlich und kurz und überraschend (und trotz der ganzen vorangegangen Ermittlungsarbeit auch noch durch einen reinen Zufall), dass man sie mit etwas wenig Aufmerksamkeit fast hätte überlesen können und ich fand sie um ehrlich zu sein auch recht abstrus. Die Hintergründe der Tat werden dann auch noch durch ein ziemlich durchschaubares "Gimmick" noch irgendwie hintendran geklatscht, das wirkte auf mich sehr lieblos. Insgesamt ist das wohl leider ein recht vernichtendes Urteil für dieses Buch, aber ich fand es halt auch wirklich sehr schwach.  

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