Michael Weins Delfinarium

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Inhaltsangabe zu „Delfinarium“ von Michael Weins

Martin heißt eigentlich Daniel. Er soll auf Susann Windgassen aufpassen. Nach einem Unfall spricht sie nicht mehr, liebt aber plötzlich Delfine und übt schon bald eine betörende Wirkung auf Daniel aus.
Als ein Fremder auftaucht, der behauptet, Susann sei eigentlich seine verschwundene Frau Marie, begibt sich Daniel auf die Suche nach dem Geheimnis einer Frau, die das Universum offenbar im entscheidenden Augenblick doppelt belichtet hat. Michael Weins schreibt reduziert und mit trockenem Humor und dabei so prägnant, wie ein Zeichner Striche setzt: Eine berührende Geschichte aus dem Alten Land, jenem fast schon mystischen Streifen entlang der Elbe.

Es fing sehr vielversprechend an, aber am Schluss blieb ich ratlos zurück.

— hexhex

So ein 3,5 Sterne Buch, schon ganz gut, aber keines, das einen besonders in seinen Bann zieht...

— Wendekreis

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  • Delfinarium

    Delfinarium

    hexhex

    02. September 2014 um 11:59

    Eigentlich ein schönes Buch über einen jungen Erwachsenen, der nicht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Über seine Freundin, die engagiert versucht, die Welt zu verbessern und einigen weiteren Personen, die ich nicht richtig kennenlernen konnte in dem Buch. Außerdem sehr interessante Passagen über Hamburg, den Zoo und das Alte Land. Bis zur Hälfte war ich begeistert, aber dann verstand ich es irgendwie nicht mehr. Sehr schade!!

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  • Delfinarium von Michael Weins.

    Delfinarium

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. March 2013 um 23:32

    Der Erzähler dieses Romans Daniel, genannt Martin, fängt einen neuen Job an. Er führt eine Frau, die bei der Geburt ihres Sohnes einen Hirnschaden erlitten hat, in den Zoo aus – genauer gesagt ins Delfinarium. Eigentlich gefällt ihm die neue Arbeit gut, wären da nicht die unzähligen Geheimnisse, die sich um die stumme Frau ranken. Allen voran der mysteriöse fremde Mann, der behauptet in ihr seine entführte Ehefrau zu erkennen. Die Rezension zu diesem Buch hängt bei mir schon viel zu lange in der Warteschleife. Ich habe es letzten Monat inmitten eines Wusts von alten Hörbuch-Downloads wiederentdeckt. Meine Meinung dazu ist aber ungefähr gleich geblieben. Ich bin damals wie heute von diesem Buch unbeeindruckt. Es dümpelt so vor sich hin, wie die Tümmler im Delfinarium. Die Perspektive des Daniel Martin ist dabei eine schwache, die mich nicht fesseln konnte. Der größte Faux-pas des Autors besteht wohl darin, dass er ein Geheimnis andeutet, es dann aber nicht aufklärt. Wer ist denn nun diese stumme Frau? Gehört sie wirklich zu dem fremden Mann? Warum wurde sie überhaupt stumm - wo ist das Kind bei dessen Geburt sie angeblich ins Koma fiel? Mir bleiben zu viele Fragen offen, um mit einem wohligen Gefühl dieses Buch zuzuklappen, wie ich es tue, wenn der Autor es geschafft hat seine Geschichte zu einem klaren Ende zu führen. Durch dieses ungelöste Ende, erhält das gesamte Buch etwas schwammiges und bleibt einem so nur vage im Gedächtnis. An die Namen der Figuren Weins’ kann ich mich nicht mehr genau erinnern, an den Schluss der Geschichte kann ich mich nicht mehr genau erinnern. Das einzige woran ich mich noch genau erinnern kann ist, dass ich von diesem Roman enttäuscht war und die Zeit, welche ich darauf verwendet habe, gerne zurück hätte. Ich denke, bei diesem Buch handelt es sich um eine Geschichte, die man nicht gelesen haben muss, um glücklich und zufrieden weiter leben zu können. Da sie mir selbst nur ungenau im Gedächtnis blieb, frage ich mich sogar, ob es denn unbedingt notwendig war sie zu hören. Und beantworte mir diese Frage mit; Nein, das war es nicht.

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  • Rezension zu "Delfinarium" von Michael Weins

    Delfinarium

    damentennis

    im fernsehen spielt bayern münchen gegen schalke 04 im dfb-pokal, eine überraschung bahnt sich an, das sagt der kommentator. gestern war da im fernseher roger willemsen, der etwas zum guttenberg-rücktritt sagte, wie auch moritz rinke, der sagte auch etwas. so ist die welt offenkundig, dass immer jemand etwas zu etwas sagen muss, dafür reisen die fernsehteams durchs land und akkreditieren sich. ich würde auch viel lieber friedeman-schulz-von-thun-bücher rezensieren, wo er immer über das reden und das bewusstwerden schreibt, weil das ja so wichtig ist, reden und bewusst werden, alles soll einem bewusst werden, denn wenn man gefragt wird, kann man antworten, dass man sich z.b. bewusst ernährt, bewusst entschieden hat oder sich der problematischen lage durchaus bewusst ist. ich besitzte diese bücher aber leider nicht, habe sie nicht gelesen, nur an der univeristät mal, da wurden dann immer meine lieblingsstudenten ganz aktiv und rotwangig, wenn der preiswert kopierte friedemann aus dem copyshop rumereicht wurde. so muss ich eben die bücher rezensieren, die ich habe, wie dieses hier zum beispiel, den michael weins, auch wenn das langweilig ist und wieder so ein buch, dass ich ausreichend unbewusst gelesen habe. es fing an und hörte auf und dazwischen waren delfine und menschen, geredet wurde auch, zu viel am ende, ja, so war das buch zu mir, als ich es las. weins hat diese geschichte vom delfinarium in einem anderen buch schon als kurzgeschichte veröffentlicht und genau so liest sich das hier auch: wie eine aufgepumpte kurzgeschichte. kritiker sagen ja immer: nicht jede geschichte ist über romanlänge tragfähig! ich bin kein kritiker, also sage ich das nicht, sage aber auch das gegenteil nicht, weil ich weniger als alles andere ein kritiker-kritiker bin. im grunde tut das buch niemandem weh und steht ohnehin meist nur leise und dezent in den regalen rum. wenn man sich nicht bewusst damit befasst, ist die welt so schön wie immer.

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  • Rezension zu "Delfinarium" von Michael Weins

    Delfinarium

    mehrsonntag

    11. October 2009 um 10:46

    Delfine sind keine Fische, aber egal. Blöde Tümmler. Es gibt Menschen,die sind fasziniert von der Schläue der Säuger, fühlen sich wohl in deren Nähe und werden wieder ein wenig mehr Mensch. Ein Blick kehrt in ihre Augen zurück, sie beginnen, das Starren in die Leere zu beenden, kehren in sich, den Körper, zurück. Susann und Marie, Henry, Max, Pet(ra) und Daniel Martin, der eigentlich die meiste Zeit des Romans Martin Daniel ist, oder vorgibt, der zu sein. Ein Mißverständnis. Ganz einfach. Nur blöd, wenn dann alles anders kommt. Und dann aus einer Person zwei werden und diese beiden mit unterschiedlichen Menschen verheiratet sind. Was ist aber wirklich passiert? Susann lag bei der angeblichen Geburt ihres Sohnes sieben Minuten im Koma. Sagt ihr Mann Henry. Marie sei verschwunden, spurlos. Jetzt hat er sie wiedergefunden, Susann, im Delfinarium. Sagt ihr Mann Max. Dabei soll Daniel Martin Martin Daniel doch nur auf sie aufpassen und in den Zoo begleiten. Er bekommt 15 Euro die Stunde, gar nicht schlecht. Das Alte Land, vor den Toren Hamburgs, der Oberalte des Alten Landes und dann noch der Vater von Daniel, der meist nur auf einem Sessel sitzt. Vor sich hinstarrt und der Vergangenheit hinterher trauert. Der Verlust der Trennung wiegt schwer. Dann der Vater von Petra, der Pastor. Dann die Mutter, Ute die Gute. Ein Gutmensch. Und Airbus. Die wollen eine Landebahn bauen, bis ans Dorf. Keiner will sein Land, seine Heimat dafür hergeben, trotz des vielen Geldes. Was man damit alles machen könnte. Irgendwann könnten Petra und Daniel zusammen schlafen, irgendwann, mal wieder ein bisschen, wenn sie Lust dazu hätten. Und Daniel nicht gerade auf Susann oder Marie aufpassen sollte. EIn Buch wie ein Traum aus einem Guß, pointierte Sprache, die Gegend des Alten Landes, die handelnden Personen.. Ging schnell und hat Spaß gemacht.

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