Michael Weins Delfinarium

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Inhaltsangabe zu „Delfinarium“ von Michael Weins

Martin heißt eigentlich Daniel. Er soll auf Susann Windgassen aufpassen. Nach einem Unfall spricht sie nicht mehr, liebt aber plötzlich Delfine und übt schon bald eine betörende Wirkung auf Daniel aus. Als ein Fremder auftaucht, der behauptet, Susann sei eigentlich seine verschwundene Frau Marie, begibt sich Daniel auf die Suche nach dem Geheimnis einer Frau, die vom Universum offenbar im entscheidenden Augenblick doppelt belichtet wurde. Michael Weins schreibt reduziert mit trockenem Humor und dabei so prägnant, wie ein Zeichner Striche setzt. Eine berührende Geschichte aus dem Alten Land, jenem fast schon mystischen Streifen entlang der Elbe. Michael Weins schreibt reduziert mit trockenem Humor und dabei so prägnant, wie ein Zeichner Striche setzt.

Für mich ein ganz besonderes Buch

— Crazybookworm1984
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  • Rezension zu "Delfinarium" von Michael Weins

    Delfinarium
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2011 um 22:46

    Der Erzähler dieses Romans Daniel, genannt Martin, fängt einen neuen Job an. Er führt eine Frau, die bei der Geburt ihres Sohnes einen Hirnschaden erlitten hat, in den Zoo aus – genauer gesagt ins Delfinarium. Eigentlich gefällt ihm die neue Arbeit gut, wären da nicht die unzähligen Geheimnisse, die sich um die stumme Frau ranken. Allen voran der mysteriöse fremde Mann, der behauptet in ihr seine entführte Ehefrau zu erkennen. Die Rezension zu diesem Buch hängt bei mir schon viel zu lange in der Warteschleife. Ich habe es letzten Monat inmitten eines Wusts von alten Hörbuch-Downloads wiederentdeckt. Meine Meinung dazu ist aber ungefähr gleich geblieben. Ich bin damals wie heute von diesem Buch unbeeindruckt. Es dümpelt so vor sich hin, wie die Tümmler im Delfinarium. Die Perspektive des Daniel Martin ist dabei eine schwache, die mich nicht fesseln konnte. Der größte Faux-pas des Autors besteht wohl darin, dass er ein Geheimnis andeutet, es dann aber nicht aufklärt. Wer ist denn nun diese stumme Frau? Gehört sie wirklich zu dem fremden Mann? Warum wurde sie überhaupt stumm – wo ist das Kind bei dessen Geburt sie angeblich ins Koma fiel? Mir bleiben zu viele Fragen offen, um mit einem wohligen Gefühl dieses Buch zuzuklappen, wie ich es tue, wenn der Autor es geschafft hat seine Geschichte zu einem klaren Ende zu führen. Durch dieses ungelöste Ende, erhält das gesamte Buch etwas schwammiges und bleibt einem so nur vage im Gedächtnis. An die Namen der Figuren Weins’ kann ich mich nicht mehr genau erinnern, an den Schluss der Geschichte kann ich mich nicht mehr genau erinnern. Das einzige woran ich mich noch genau erinnern kann ist, dass ich von diesem Roman enttäuscht war und die Zeit, welche ich darauf verwendet habe, gerne zurück hätte. Oliver Rohrbeck passt vortrefflich zur Hauptfigur, denn er hat eine jugendlich Ausstrahlung in der Stimme. Diese kann aber auch unangenehm abknicken und dann klingt er weinerlich, fahrig oder auch so als wäre er beim Zahnarzt gewesen und hätte die Watteröllchen noch in den Wangen. Das alles auch noch ungewollt, denn es passt nicht zu jeweiligen Situation. Ich war nicht überzeugt und habe seine Stimme und Sprechweise gegen Ende sogar als schlichtweg unangenehm empfunden. Ich denke, bei diesem Buch handelt es sich um eine Geschichte, die man nicht gelesen haben muss, um glücklich und zufrieden weiter leben zu können. Da sie mir selbst nur ungenau im Gedächtnis blieb, frage ich mich sogar, ob es denn unbedingt notwendig war sie zu hören. Und beantworte mir diese Frage mit; Nein, das war es nicht.

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