Michael Wigge

 3.7 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Ohne Geld bis ans Ende der Welt, Wigges Tauschrausch und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Michael Wigge

Ohne Geld bis ans Ende der Welt

Ohne Geld bis ans Ende der Welt

 (30)
Erschienen am 14.05.2010
Wigges Tauschrausch

Wigges Tauschrausch

 (5)
Erschienen am 17.02.2012
Auf dem Tretroller durch Deutschland

Auf dem Tretroller durch Deutschland

 (3)
Erschienen am 15.10.2013
Fifty States of Wigge

Fifty States of Wigge

 (0)
Erschienen am 01.12.2016
How to Travel the World for Free

How to Travel the World for Free

 (0)
Erschienen am 21.11.2013

Neue Rezensionen zu Michael Wigge

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Katzenpersonal_Kleeblatts avatar

Rezension zu "Auf dem Tretroller durch Deutschland" von Michael Wigge

Zehn links, zehn rechts und ab gehts
Katzenpersonal_Kleeblattvor 4 Jahren


Michael Wigge lässt sich gern auf Herausforderungen ein. Nach seinen Experimenten "Wigges Tauschrausch" und "Ohne Geld bis ans Ende der Welt" wurde an ihn herangetragen, mit dem Tretroller Deutschland der Länge nach "abzurollern".
Gesagt, getan. Zeit wurden ihm 80 Tage zugestanden, er selbst wollte in der Zeit 30 Geschichten erzählen. Die Wette war schnell abgemacht, ein Tretroller besorgt, Trainingseinheiten wurden absolviert.
Am 1. April beginnt die Tretrollerchallenge auf der Insel Sylt, die ihn in 80 Tagen nach Bayern führen soll.
Aber ist es überhaupt zu schaffen? ...

Michael Wigge nimmt den Leser mit auf eine vergnügliche Reise durch unser Land. Deutschland lernt man mit ihm gemeinsam ein wenig anders kennen.
Michael Wigge durchquert das Land mittels eines Tretrollers, was ja nun nicht unbedingt typisch ist. Es ist ein langsames Vorankommen und vor allem ein recht mühsames. Obwohl er sich die Route von einem Navi-Spezialisten hat zusammenstellen lassen, muss er feststellen, dass diese nicht gut durchdacht ist, denn einige Wege führen ihn auf Landstraßen entlang, statt wie gewünscht auf Fahrradwegen. Dass das Stress pur ist, kann man sich schon denken, wenn man es nur liest.
Die erste Hürde zu nehmen heißt, durch den Sylter Sand den Tretroller zu schieben, bis er auf einen Fahrradweg trifft. Nur gut, dass er körperlich so weit fit ist, sonst wäre die Challenge bereits hier zu Ende, bevor sie überhaupt begonnen hat.

Der Autor lässt den Leser nicht nur am Kennenlernen der anvisierten Orte teilhaben, sondern auch an den Gedanken, die ihm nach und nach durch den Kopf gehen, basierend auf Erlebnisse während der Fahrt.
Seine Gedanken zum Alter sind interessant und regen selbst zum Nachdenken an. Plötzlich befindet man sich am Ende des Zeitstrahls und denkt, ups, schon zu Ende? 

Hat man sich auf das Buch eingelassen, ist man unterwegs mit Michael Wigge. Man ist dabei, wenn er den tiefsten Punkt Deutschlands besucht, wenn er sich das kleinste Haus ansieht, in dem einst 11 Menschen lebten, wenn er Versuche im Rhönrad macht oder wenn er die VW-Stadt Wolfsburg besucht. In Wolfsburg gibt es scheinbar nichts, was nicht mit VW zu tun hat, selbst die Currywurst musste dran glauben.

Als Leser ist man hautnah dabei, als er von einem Fahrrad fahrenden Jungen abgehängt wird und auch, als ihn ein Tankstellenman verfolgt. Einige Situationen sind so komisch, dass ich schmunzeln musste.
Einige Male versucht er, Ortsansässige, Touristen oder andere zu einer Auskunft zu bewegen, aber auch das oftmals mit mäßigem Erfolg. Entweder sind seine Anliegen zu verrückt und er wird nicht ernst genommen, oder die angesprochenen Personen haben keine Lust, sich mit ihm auseinanderzusetzen bzw. auch noch dabei gefilmt zu werden. 

Der Leser sieht Deutschland nicht nur durch die Augen von Michael Wigge, er bekommt auch noch ein wenig Hintergrundwissen.
Dass früher Handwerker auf die Walz gingen, war mir bekannt, dass es auch heute noch getan wird, war mir ehrlich gesagt, nicht bewusst.

Feststellen musste er jedoch auch, dass die gesellschaftliche und kulturelle Zusammenführung von Ost und West noch lange nicht abgeschlossen ist und das 25 Jahre nach der Wende.

Egal, ob es ihn nach Thüringen zum schiefsten Kirchturm führte, er eine Sammlerin aufsuchte, die Zucker sammelt, er sich bei den Sandmännern rumtrieb oder im Geburtsort der Gartenzwerge aufschlug, es machte mir Spaß, Michael Wigge zu begleiten.
Er zeigte mir ein wenig von Deutschland, das ich so noch nicht kannte und hat mir Lust auf den ein oder anderen Ort gemacht, den ich gern selbst sehen möchte.
Ich habe ihn sehr gern begleitet und kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen, denn es ist nicht nur ein kleiner Reiseführer.

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lovelylieschens avatar

Rezension zu "Wigges Tauschrausch" von Michael Wigge

Tausch dich hoch!
lovelylieschenvor 4 Jahren

Michael Wigge nimmt den Leser mit auf seine vom ZDF unterstützte Tauschreise. Das Buch berichtet, was schon vorab im TV ausgestrahlt wurde.

Wigge hatte schon als kleiner Junge den Wunsch, eines Tages ein Haus auf Hawaii zu besitzen. Wie aber erreicht man dieses Ziel ohne jegliche finanzielle Mittel? Da kommt es doch gerade recht, dass er für das öffentlich rechtliche Fernsehen arbeitet und er das Angebot zur Tauschreise erhält. Finanziert wird seitens des Fernsehen nur die Reise. Das angestrebte Ziel, das Haus auf Hawaii, muss sich Wigge ertauschen. Hierfür beginnt er seine Reise in Deutschland, reist anschließend erst nach Europe und dann in viele weitere Länder der Welt. Nicht immer ist das Tauschen so leicht wie erhofft und klimatische sowie kulturelle Bedingungen bereiten ihm einen teils erschwerlichen Weg. Zwischendurch fragt man sich als Leser: "Wie will er verdammt nochmal zeitnah an ein Haus kommen?!" - Wo er den Tausch mit einem angebissenen Apfel gestartet hat und zwischenzeitlich wirklich kuriose Gegenstände anbietet. :) Doch alles wird gut.

Das Buch ist lockerleicht geschrieben. Es gibt nicht allzu viel über die bereisten Länder preis, sondern es reihen sich einzelne (teilweise ländertypische) Erfahrungsberichte aneinander. Sehr kurzweilig, aber definitiv unterhaltsam. Wigge ist und schreibt authentisch und das macht ihn und das Buch sympathisch. Mir gefällt die Idee sehr, ich hätte mir jedoch ein wenig mehr Umfang und Bildmaterial gewünscht. Vielleicht sogar teilweise Stellungnahmen der Tauschpartner, um darzulegen, was diese vom Tauschprojekt halten. Insgesamt empfehlenswert, um für einige Stündchen auf Weltreise zu gehen.

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Rezension zu "Ohne Geld bis ans Ende der Welt" von Michael Wigge

Beste Unterhaltung
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

*Ohne Geld bis ans Ende der Welt* war für mich ein Abtauchen in mir fremde Regionen dieser Welt. Seit Jahren schon träume ich, von genau so einer Reise, nicht unbedingt ganz ohne Geld und auch nicht in die Anarktis, aber nach Australien oder Hawaii. Ohne grosse Planung einfach dahin, wo ich seit Jahren mal sein will.
In mir hat dieses Buch wieder meinen Abenteuergeist geweckt, der mir in der letzten Zeit etwas abhanden gekommen ist. Mit grossem Witz und Charme beschreibt der Autor seine Reise in den Süden.
Ich habe dieses Buch in einem Zug durchgelesen und wurde in diesen 3 Stunden bestens unterhalten.
Zeitweise hätte ich mir aber fast gewünscht, dass Michael Wigge noch detaillierter beschreibt in welche Situationen er gekommen ist oder welche Menschen er getroffen hat. Dabei, finde ich, man merkt, dass er (noch) kein erfahrener Buchautor, aber ein interessierter Journalist ist.

Nichtsdestotrotz, kann ich gar nicht anders, als diesem Abenteuerbuch 4 sehr verdiente Sterne zu verteilen.

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