Michael Wigge

 3.7 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor von Ohne Geld bis ans Ende der Welt, Wigges Tauschrausch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Michael Wigge

Der Comey-Journalist: Michael Wigge, geboren am 23. September 1976 in Brilon, ist ein deutscher Schriftsteller, Moderator und Fernsehreporter. Er studierte an einer Filmhochschule in London. Nach seinem Abschluss sammelte er Erfahrungen in der Fernsehbranche und bekam 2002 seine eigene Show auf VIVA, wo er mit seinen ungewöhnlichen Comedyeinlagen auf sich aufmerksam machte. Anschließend kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete einige Jahre lang als Außenreporter für Shows wie, Sarah Kuttner oder das Leben und Kultur in Europa. Später startete er dann seine eigene selbstironische Kulturserie. 2016 gab er sein Debüt als Autor. In seinen Büchern behandelt er seine eigene Kultur sowie seine Integration in ironischer Weise. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Preise wie den ZDF Videojournalistenpreis oder den Deutschen Reporterpreis.

Alle Bücher von Michael Wigge

Cover des Buches Ohne Geld bis ans Ende der Welt (ISBN: 9783462041811)

Ohne Geld bis ans Ende der Welt

 (33)
Erschienen am 20.05.2010
Cover des Buches Wigges Tauschrausch (ISBN: 9783404606689)

Wigges Tauschrausch

 (7)
Erschienen am 17.02.2012
Cover des Buches Auf dem Tretroller durch Deutschland (ISBN: 9783890294414)

Auf dem Tretroller durch Deutschland

 (4)
Erschienen am 15.10.2013
Cover des Buches Auf dem Tretroller durch Deutschland (ISBN: 9783492963541)

Auf dem Tretroller durch Deutschland

 (0)
Erschienen am 15.10.2013
Cover des Buches Fifty States of Wigge (ISBN: 9783958891197)

Fifty States of Wigge

 (0)
Erschienen am 01.12.2016
Cover des Buches How to Travel the World for Free (ISBN: 9781626360310)

How to Travel the World for Free

 (0)
Erschienen am 21.11.2013

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Michael Wigge

Neu

Rezension zu "Ohne Geld bis ans Ende der Welt" von Michael Wigge

Ohne Geld rund um die Welt
MeinNameistMenschvor 9 Monaten

Wer träumt nicht irgendwann einmal davon den Alltag zu verlassen und sich auf zu machen dsie eigenen Träume zu leben? Die eigenen Ängste hinter sich zu lassen und einfach los zu gehen? 

Genau dies tut der Autor dieses Buches Michael Wigge, indem er sich entscheidet von Deutschland aus zum Südpol zu reisen ohne dabei einen einzigen Cent in der Tasche zu haben? Wird es ihm gelingen und wird er Wege finden seinen Traum in die Tat umzusetzen?

Michael Wigge lässt die Leser_innen teilhaben an seiner Reise von Berlin über Antwerpen, Kanada, die USA, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Peru, Bolivien, Chile bis zur Antarktis, aber vor allem - was für mich noch wichtiger ist - an seinen Erfahrungen mit den Menschen, denen er begegnet und seinen eigenen Entwicklungsprozessen.

Eine solche Reise wie er sie bestritten hat mag nicht für jede_n etwas sein, der Mut und das Vertrauen in das Leben, was vom Buch vermittelt wird, sind es aber allemal und ich wünsche jeder_m, den eigenen Träume zum Leben zu verhelfen.

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D

Rezension zu "Auf dem Tretroller durch Deutschland" von Michael Wigge

Skurrile Szenen quer durch Deutschland
Duweisstschonwervor einem Jahr

Michael Wigge erzählt seine Reise quer durch Deutschland auf dem Tretroller betont locker und humorvoll.


Die Erzählung wird sicher nicht jeden Humor treffen, wer reine Lyrik sucht ist hier ohnehin falsch, aber das macht auch der Klappentext deutlich.

Den einen oder anderen Ort erkennt man durch eigene Reisen, andere laden dazu ein, besucht zu werden.

Besonders skurril erschien mir die Geschichte um den Müllbeutel, es ist jedoch zu befürchten, dass sie der Realität entspricht.

Mich hat das Buch sehr angesprochen, ich fand es an keiner Stelle langweilig, im Gegenteil, ich wünsche mir mehr Tiefgang. Der Tretroller kam etwas zu kurz, aber auch die temporäre Lebensgemeinschaft im Wohnmobil, die sicherlich auch zu dem einen oder anderen Konflikt führte.

Die Rollenverteilung im Team hätte auch dargestellt werden können, wie wurde Michael Wigge unterstützt, wie wurde die Tour geplant.

Dafür einen Stern Abzug.

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Rezension zu "Auf dem Tretroller durch Deutschland" von Michael Wigge

Zehn links, zehn rechts und ab gehts
Katzenpersonal_Kleeblattvor 6 Jahren


Michael Wigge lässt sich gern auf Herausforderungen ein. Nach seinen Experimenten "Wigges Tauschrausch" und "Ohne Geld bis ans Ende der Welt" wurde an ihn herangetragen, mit dem Tretroller Deutschland der Länge nach "abzurollern".
Gesagt, getan. Zeit wurden ihm 80 Tage zugestanden, er selbst wollte in der Zeit 30 Geschichten erzählen. Die Wette war schnell abgemacht, ein Tretroller besorgt, Trainingseinheiten wurden absolviert.
Am 1. April beginnt die Tretrollerchallenge auf der Insel Sylt, die ihn in 80 Tagen nach Bayern führen soll.
Aber ist es überhaupt zu schaffen? ...

Michael Wigge nimmt den Leser mit auf eine vergnügliche Reise durch unser Land. Deutschland lernt man mit ihm gemeinsam ein wenig anders kennen.
Michael Wigge durchquert das Land mittels eines Tretrollers, was ja nun nicht unbedingt typisch ist. Es ist ein langsames Vorankommen und vor allem ein recht mühsames. Obwohl er sich die Route von einem Navi-Spezialisten hat zusammenstellen lassen, muss er feststellen, dass diese nicht gut durchdacht ist, denn einige Wege führen ihn auf Landstraßen entlang, statt wie gewünscht auf Fahrradwegen. Dass das Stress pur ist, kann man sich schon denken, wenn man es nur liest.
Die erste Hürde zu nehmen heißt, durch den Sylter Sand den Tretroller zu schieben, bis er auf einen Fahrradweg trifft. Nur gut, dass er körperlich so weit fit ist, sonst wäre die Challenge bereits hier zu Ende, bevor sie überhaupt begonnen hat.

Der Autor lässt den Leser nicht nur am Kennenlernen der anvisierten Orte teilhaben, sondern auch an den Gedanken, die ihm nach und nach durch den Kopf gehen, basierend auf Erlebnisse während der Fahrt.
Seine Gedanken zum Alter sind interessant und regen selbst zum Nachdenken an. Plötzlich befindet man sich am Ende des Zeitstrahls und denkt, ups, schon zu Ende? 

Hat man sich auf das Buch eingelassen, ist man unterwegs mit Michael Wigge. Man ist dabei, wenn er den tiefsten Punkt Deutschlands besucht, wenn er sich das kleinste Haus ansieht, in dem einst 11 Menschen lebten, wenn er Versuche im Rhönrad macht oder wenn er die VW-Stadt Wolfsburg besucht. In Wolfsburg gibt es scheinbar nichts, was nicht mit VW zu tun hat, selbst die Currywurst musste dran glauben.

Als Leser ist man hautnah dabei, als er von einem Fahrrad fahrenden Jungen abgehängt wird und auch, als ihn ein Tankstellenman verfolgt. Einige Situationen sind so komisch, dass ich schmunzeln musste.
Einige Male versucht er, Ortsansässige, Touristen oder andere zu einer Auskunft zu bewegen, aber auch das oftmals mit mäßigem Erfolg. Entweder sind seine Anliegen zu verrückt und er wird nicht ernst genommen, oder die angesprochenen Personen haben keine Lust, sich mit ihm auseinanderzusetzen bzw. auch noch dabei gefilmt zu werden. 

Der Leser sieht Deutschland nicht nur durch die Augen von Michael Wigge, er bekommt auch noch ein wenig Hintergrundwissen.
Dass früher Handwerker auf die Walz gingen, war mir bekannt, dass es auch heute noch getan wird, war mir ehrlich gesagt, nicht bewusst.

Feststellen musste er jedoch auch, dass die gesellschaftliche und kulturelle Zusammenführung von Ost und West noch lange nicht abgeschlossen ist und das 25 Jahre nach der Wende.

Egal, ob es ihn nach Thüringen zum schiefsten Kirchturm führte, er eine Sammlerin aufsuchte, die Zucker sammelt, er sich bei den Sandmännern rumtrieb oder im Geburtsort der Gartenzwerge aufschlug, es machte mir Spaß, Michael Wigge zu begleiten.
Er zeigte mir ein wenig von Deutschland, das ich so noch nicht kannte und hat mir Lust auf den ein oder anderen Ort gemacht, den ich gern selbst sehen möchte.
Ich habe ihn sehr gern begleitet und kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen, denn es ist nicht nur ein kleiner Reiseführer.

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Michael Wigge wurde am 23. September 1976 in Brilon geboren.

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