Michael Wilcke Die Frau des Täuferkönigs

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Inhaltsangabe zu „Die Frau des Täuferkönigs“ von Michael Wilcke

Amalia und die Wiedertäufer Im Jahr 1534 trifft in Osnabrück eine Gruppe Gaukler ein, die sich beim Jahrmarkt ein gutes Geschäft erhoffen. Ihr Anführer ist Emanuel Malitz, der einen Handel mit gefälschten Reliquien betreibt. Doch alles geht schief. Everhard Clunsevoet, ein Gutsherr aus Rheine, dem sie das Haus angesteckt haben, nimmt sie gefangen und stellt sie vor die Wahl. Entweder befreien sie seine Tochter Amalia aus Münster, wo die Wiedertäufer die Macht an sich gerissen haben, oder er lässt die Gaukler grausam töten. Malitz bleibt nichts anderes übrig: Er muss sich auf dieses Himmelfahrtskommando einlassen. Dann erfährt er, dass Amalia mittlerweile eine der Ehefrauen von Jan Bockelson, dem selbsternannten König der Wiedertäufer, geworden ist. Ein packendes Epos über die Wiedertäufer. Vom Autor des Bestsellers "Hexentage".

Ganz nett.

— tonks
tonks

Spannender, amüsanter, unterhaltsamer, historischer Roman. Einfach klasse!

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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  • Ausflug ins Mittelalter

    Die Frau des Täuferkönigs
    FraeuleinVogelfrei

    FraeuleinVogelfrei

    09. June 2014 um 16:00

    Ein Temporeicher,spannender und humorvoller Roman. Er hat mir ein paar unbeschwerte Lesestunden bereitet. Und was erwartet man von einem guten historischen Roman? Das man historische Fakten geschickt verwebt mit einer spannenden Geschichte. Und genau das ist hier passiert. Als Bonus gibt es noch ein Nachwort und Karten von Münster.Und ich liebe alte Karten. Herr Wilcke versteht es zu schreiben.Er wechselt sehr gut zwischen den spannenden Szenen und den ruhigen Momenten,die man als Leser braucht. Sehr gut die Stadt oder auch die historischen Umstände zu beschreiben. Ich mag es. Eine hübsche Naschtüte aus Überraschung,Spannung,Humor und einer sehr gut recherchiert Historie,von der man noch was lernen will. Was will man mehr?

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  • Flüssiger Lesespaß für historische Stunden

    Die Frau des Täuferkönigs
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    11. December 2013 um 19:00

    Ein Ausflug ins mittelalterliche Münster, der ein paar unterhaltsame Stunden beschert. Wir bekomen diesen historischen Roman aus Sicht des Protagonisten Emanuel erzählt. Er berichtet von seinen Ereignis in einer Art Chronik, also im Rückblick. Somit wird dem Leser schon auf den ersten Seiten klar, dass es eine Art des Happy End geben muss, da er ja schlecht aus dem Jenseits berichten kann Der Schreibstil ist so locker und dennoch der Epoche in der Wortwahl angepasst, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Die Charakterzeichnungen haben mir überaus gut gefallen. Schon auf den ersten Seiten werden die Protagonisten lebendig. Gerade weil sie so unperfekt sind, erscheinen sie umso glaubhafter. Dabei haben alle eine Prise Humor abbekommen, die der Geschichte guttut. Die vier Protagonisten machen – jeder für sich – eine Wandlung durch. Egal ob Emanuel, der für seine Tochter Verantwortung übernehmen muss, Jasmin, die sich über ihre Gefühle klar werden muss, oder Cort, der seine Motive komplett überdenkt – jeder geht für sich einen Weg, der klar zu erkennen ist. Die Anpassungsfähigkeit der Charaktere macht Spaß und lässt die Geschichte in einem noch glaubhafteren Licht erscheinen. Auch die Nebencharaktere wurden liebevoll ausgestaltet und waren in sich authentisch. Der Autor schafft es, ohne Stereotypen auszukommen, was bei mir durchaus positiv angekommen ist. Gerade weil sich die Charaktere teilweise untypisch für ihre eigentliche Rolle verhalten, kommt so ein bisschen Würze ins doch eher triste Geschehen der (scheinbar) biederen Wiedertäufer. Das mittelalterliche Setting von Münster ist malerisch beschrieben. Erst hinterher ist mir aufgefallen, dass der Autor hier gar keine großen Worte gebraucht hat, mir aber trotzdem eine komplette Stadt in den Kopf gezaubert hat. Diese unterschwelligen Beschreibungen gefallen mir gut, weil sie den lockeren Schreibstil nicht durch seitenlange Ausführungen behindern, sondern sich fließend in die Geschichte einfügen. Ich habe mich wirklich in eine andere Epoche versetzt gefühlt. Leider habe ich auch einen Kritikpunkt zu vergeben: die Spannungskurve bzw. der Plot an sich. Eigentlich sehr erfreulich für die Charaktere, leider aber eher unspannend für die Leser sind die Handlungen, die für meinen Geschmack zu perfekt ablaufen. Bis auf eine Situation läuft alles wie geschmiert, was bei mir keine rechte Spannung aufkommen lässt. Es muss ja nicht unbedingt jemand sterben, aber ein paar kniffligere Situationen wären durchaus drin gewesen. Die letzten 20 Seiten werden dann auch praktisch im Galopp abgefertigt, sodass ich schon dachte: Na hier möchte aber jemand fertig werden. Insgesamt ein durchschnittlicher, historischer Roman, der für ein paar entspannte Stunden Lesestunden sorgt und einen in das mittelalterliche Münster entführt. Der Aspekt Religion kommt immer wieder zur Sprache, also sollte man die Thematik mögen oder sie sollte einem zumindest nichts ausmachen.

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  • Leserunde zu "Die Frau des Täuferkönigs" von Michael Wilcke

    Die Frau des Täuferkönigs
    Michael_Wilcke

    Michael_Wilcke

    Liebe Bücherfreunde und -freundinnen, als Verfasser historischer Romane habe ich zwar mittlerweile bereits zehn Autorenjahre und fünf Bücher auf dem Buckel, aber hier bei LovelyBooks bin ich erst seit kurzem angemeldet. Da am 11. November dieses Jahres mein neuer Roman „Die Frau des Täuferkönigs“ erscheint, möchte ich euch gerne zu einer Leserunde einladen. Zusammen mit dem Aufbau-Verlag verlose ich unter allen Anmeldungen 25 Freiexemplare. Als besonderes Schmankerl gibt es neben den 25 Freiexemplaren noch ein Premium-Exemplar zu gewinnen, das nicht vom Verlag, sondern von mir verschickt wird und eine persönliche Widmung sowie eine handschriftliche Original-Manuskriptseite enthält. (Warnung: Meine Handschrift ist nicht schön, aber selten ;-) Worum geht es in diesem Roman? Hier eine kurze Inhaltsangabe: Im Jahr 1534 trifft in Osnabrück eine Gruppe Gaukler ein, die sich beim Jahrmarkt ein gutes Geschäft erhoffen. Ihr Anführer ist Emanuel Malitz, der einen Handel mit gefälschten Reliquien betreibt. Doch alles geht schief. Everhard Clunsevoet, ein Gutsherr aus Rheine, dem sie das Haus angesteckt haben, nimmt sie gefangen und stellt sie vor die Wahl. Entweder befreien sie seine Tochter Amalia aus Münster, wo die Wiedertäufer die Macht an sich gerissen  haben, oder er lässt die Gaukler grausam töten. Malitz bleibt nichts anderes übrig: Er muss sich auf dieses Himmelfahrtskommando einlassen. Dann erfährt er, dass Amalia mittlerweile eine der Ehefrauen von Jan Bockelson, dem selbsternannten König der Wiedertäufer, geworden ist. Als Einstimmung auf diesen Roman gibt es bereits ein kostenloses Ebook mit dem Titel „Glutfehde – Im Schatten des Täuferkönigs“, das hier heruntergeladen werden kann. Ich habe den Text auch auf meine Homepage gestellt. Das hier ist der Link. Natürlich werde ich mich an dieser Leserunde beteiligen und euch einige interessante Details über die Entstehung dieses Romans und die Hintergründe der Geschichte verraten. Bücher über die Wiedertäufer sind zumeist recht ernst und düster gehalten. Mit diesem Roman bin ich einen anderen Weg gegangen und habe die Geschichte etwas unterhaltsamer gestaltet. Wenn ihr Lust habt, Emanuel Malitz und seine Gefährten in die Stadt der Täufer zu begleiten und eure Eindrücke über das Buch zu schildern, dann seid ihr herzlich zu dieser Leserunde eingeladen. Beantwortet mir bei eurer Anmeldung bitte noch kurz folgende Frage: Welche Epoche oder welches Thema mögt ihr in historischen Romanen am liebsten? Ihr könnt euch bis Sonntag, 10. November, anmelden. Die Bücher werden dann in der Woche darauf vom Aufbau-Verlag direkt an die Gewinner geschickt und die Leserunde kann beginnen. Selbstverständlich sind auch die Nicht-Gewinner herzlich eingeladen, bei dieser Runde mitzumachen.  Und nun wünsche ich viel Glück bei der Verlosung und spannende Unterhaltung mit meinem neuen Buch. Beste Grüße, Michael

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  • Rezension zu "Die Frau des Täuferkönigs" von Michael Wilcke

    Die Frau des Täuferkönigs
    dorli

    dorli

    10. December 2013 um 17:12

    Osnabrück/Münster 1534. Der Gaukler Emanuel Malitz ist mit seiner Tochter Mieke, seiner Gefährtin Jasmin und dem Medicus Reynold nach Osnabrück gekommen, um sich während des Schützenfestes mit kleinen Gaunereien ein paar Münzen zu verdienen. Vom Amtmann Lüders des Marktes verwiesen, will die Truppe mit einem Trick Lebensmittel auf einem Wirtschaftshof stehlen und wird dabei vom Gutsherrn Everhard Clunsevoet erwischt. Clunsevoet hat noch eine alte Rechnung mit den Gauklern offen und will die Bande in einer Fäkaliengrube ertränken, wenn sie sich nicht bereit erklären, Clunsevoets Tochter Amalia aus den Fängen der Wiedertäufer in Münster zu befreien. Also macht sich die kleine Gruppe in Begleitung des Landknechtes Cort auf nach Münster, während Mieke bis zur Erledigung des Auftrags von Clunsevoet in Gewahrsam genommen wird. Vor Münster angekommen, gestaltet sich nicht nur das Hineinkommen in die belagerte Stadt als schwierig, auch die Befreiung Amalias scheint unmöglich, denn sie ist mittlerweile eine der sechzehn Ehefrauen von Jan Bockelson, dem König der Wiedertäufer… In seinem historischen Roman „Die Frau des Täuferkönigs“ entführt Michael Wilcke den Leser in die Jahre 1534/35 nach Münster. Ein radikaler Zweig der Wiedertäufer errichtete hier unter Führung von zunächst Jan Matthys und später von seinem Nachfolger Jan Bockelson das „Neue Jerusalem“. Die Herrschaft der Täufer ist grausam, es gab strenge Regeln, deren Missachtung meist den Tod bedeutete. Kirchen und Klöster wurden geplündert und zerstört, außerdem die Polygynie eingeführt. Während dieser Entwicklungen hatte Bischof Franz von Waldeck einen Belagerungsring um die Stadt geschlossen. Michael Wilcke lässt seinen Protagonisten Emanuel Malitz spannend und manchmal sehr amüsant von den Abenteuern der Gauklertruppe in und um Münster berichten, so dass man interessante Einblicke in die historischen Ereignisse bekommt und dabei durchweg gut unterhalten wird. Der Autor hat einen flotten und angenehm zu lesenden Schreibstil. Die Schilderungen der Geschehnisse und die Beschreibungen der Schauplätze sind sehr gut gelungen, so dass man sich ruckzuck mittendrin in der Handlung befindet und mit den Akteuren lebt und leidet. Die Figuren werden alle bunt und detailliert beschrieben und bekommen schnell ein Gesicht, auch wenn der erste Eindruck von dem einen oder anderen durchaus täuscht und dieser sich im Verlauf der Geschichte ganz anders präsentiert, als zunächst vermutet. Hauptfigur Emanuel Malitz hat das große Talent, raffinierte Pläne auszuhecken. Zeitweise hat man das Gefühl, der Gaunerbande kann nichts passieren, die Ausführung jeder noch so gewagten Idee gelingt. Doch der Autor wartet mit einigen Überraschungen und Wendungen für seine Akteure auf, die den Gauklern nicht immer gut bekommen, die die Geschichte für den Leser aber immer wieder spannend machen. Michael Wilcke verschafft dem Leser ein interessantes Bild des Täuferreichs von Münster in den 1530er Jahren und sorgt gleichzeitig für spannende Lesestunden und gute Unterhaltung.

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  • Wenn drei Gaukler in die Hölle der Täufer stapfen...

    Die Frau des Täuferkönigs
    nicigirl85

    nicigirl85

    08. December 2013 um 21:36

    Ehrlich gesagt bin ich nach dem Lesen dieses Buches beseelt, denn selten hat mich ein historischer Roman so sehr zum Schmunzeln gebracht wie dieses Werk. In diesem Buch, welches ich fast als Abenteuerroman bezeichnen würde, lernt der Leser die Gauklertruppe um Emanuel Malitz kennen, der durch ein Missgeschick um sein Leben und das seiner Freunde fürchten muss. Nur wenn er die Tochter des Gutsherren Clunsevoet aus Münster befreit, darf er sein Leben behalten und bekommt seine Tochter Mieke lebend zurück. Doch wird dem ungeschickten Gaukler dieses Unterfangen zusammen mit seinen Freunden gelingen, wo dort doch nur Chaos herrscht? Michael Wilcke besitzt eine Erzählgabe, die den Leser einfach nur fesselt. Das Geschriebene ist nicht nur witzig, sondern zur selben Zeit auch ungemein spannend. Selbst die Nebenrollen sind mit Sympathieträgern besetzt und man kann sich das Geschilderte bildlich vorstellen. Vor dem Lesen des Buches hatte ich noch nie etwas von den Wiedertäufern gehört, ich wurde hier also nicht nur gut unterhalten, sondern lernte auch noch etwas dazu. Fazit: Es war ein einziger Spaß dieses Buch zu lesen, welches bis auf den letzten Seiten überaus spannend war. Ich kann daher nur meine absolute Leseempfehlung aussprechen. Einfach toll!

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  • Eine "Gauklertruppe" auf Umwegen

    Die Frau des Täuferkönigs
    eskimo81

    eskimo81

    06. December 2013 um 13:12

    Emanuel Malitz, seine Tochter Mieke, Jasmin und der "Medicus" Reynold sind als Fahrende gemeinsam unterwegs. Sie verdienen ihr Geld mit Reliquien und Medikamenten. Da weder die Reliquien echt sind noch Reynold ein Medicus erleben sie immer wieder schwierige Situationen aus denen sie sich bisher stets retten konnten.  Bis an den Tag, als sie einen weiteren Raubzug ausführen wollten und sie einem ihrer früheren Opfern in die Arme fallen. Everhard Clunsevoet, ein Gutsherr aus Rheine, welchem sie die Scheunen in Brand gesetzt hatten, um das Gold zu Rauben hat sie beschatten lassen und in Gefangenschaft genommen. Er fordert von ihnen, die Tochter Amalia aus Müster, welche im Moment von den Teufern übernommen wurde, zu befreien. Eine nicht einfache Geschichte, Schliesslich wird Münster belagert, wie soll man da in das innere der Mauern gelangen?  Das Buch ist in einer guten Art und Weise geschrieben, teilweise Spannend und interessant.  Da die Geschichte jedoch nur aus der Sicht von Emanuel geschrieben ist, fand ich das ganze zu wenig "Rund". Mir fehlte einfach das gewisse Etwas, eine andere Sicht, eine zweite Geschichte...  Ich fand es sehr schade, dass das ganze in einer "Ich-Form" - also eigentlich als Tagebuch verfasst worden ist.  Ich denke, man hätte sehr viel mehr aus dem sehr interessanten Thema machen können. Aus diesem Grunde fiel mir die Sternen Vergabe auch nicht leicht. 3.5 würde es vermutlich am besten treffen. Fazit: Wer historische Romane aus nur einer Sicht mag, ist hier sicherlich gut aufgehoben. 

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  • Abenteuerroman zur Zeit der Reformation

    Die Frau des Täuferkönigs
    Rissa

    Rissa

    05. December 2013 um 21:41

    Inhalt Osnabrück, 1534: Mit seiner Tochter Mieke, seiner Gefährtin Jasmin und dem falschen Medicus Reymond reist der Reliquienhändler Emanuel von Stadt zu Stadt, gelegentlich halten sie sich auch mit Betrügereien und Diebstählen über Wasser, die aber nicht selten schief gehen. Als die Gruppe wieder einmal eine Gaunerei ausführen will, werden sie von den den Männern des Gutsherrn Clunsevoet gefangen gesetzt, der zuvor durch die Truppe einen größeren Schaden erlangt hat. Er fordert von den Gauklern einen Dienst: Sie sollen seine Tochter in Münster aufspüren und zu ihm zurückbringen, als Druckmittel nutzt er Emanuels Tochter Mieke. Doch Münster ist von den Täufern besetzt und von einem Heer belagert... Meine Meinung Dieser Roman ist aus der Sicht Emanuels geschrieben. Dadurch erfährt man einerseits, wie dieser die Welt sieht, nämlich nicht allzu ernst, andererseits bedeutet es, dass auch die anderen Personen durch ihn charakterisiert werden. Dadurch bleiben sie meist oberflächlich, nicht selten beschränkt sich dies auf Äußerlichkeiten, bis auf einige wenige Charakterzüge bleiben sie doch sehr blass. Einige Charaktere dagegen werden recht überzogen dargestellt, wie ich sie in diesem Roman nicht erwartet hätte. Der Schreibstil ist sehr humorvoll, an keiner Stelle wirkt der Roman sehr ernst, vielmehr werden auch eigentlich traurige Ereignisse humorvoll dargestellt. So wird jemand, der von einer Kanonenkugel zerfetzt wird, später als zerstreut beschrieben, was mir in dem Zusammenhang zwar ein Schmunzeln entlockt hat, mir dann aber doch etwas zu viel war. Durch den lockeren und leicht zu lesenden Schreibstil ist der Roman recht zügig zu lesen, und durch die kurzen Kapitel hatte ich den Eindruck, nur so durch den Roman zu fliegen. Und so war ich doch verwundert, als schon mehr als ein Drittel des Buches gelesen war und die Gefährten die Stadt immer noch nicht betreten hatten. Somit kann man sich ausrechnen, dass die Abenteuer bei den Täufern nicht sehr ausführlich ausfallen und auch nicht viel Wert auf die Darstellung vom Leben in der belagerten Stadt und Personenbeschreibungen gelegt wurde. Ein paar Hintergrundinformationen erhält man zwar schon, dann allerdings meist als Informationsblock. Gerne hätte ich hier mehr über die Menschen in der Stadt erfahren, doch ist dies wohl mit der Beschreibung aus Emanuels Sicht nicht vereinbar. Viele Ereignisse ergeben sich durch glückliche Fügung des Schicksals, was ich nach ein paar Kapiteln doch recht unglaubwürdig fand. Sieht man den Roman jedoch als temporeiche Abenteuergeschichte, dessen Ziel die Unterhaltung ist, passt es wieder. Das Ende ist ein wenig unerwartet, doch auch dies passt einfach zum Stil des gesamten Buches. In einem Nachwort gibt der Autor noch ein paar Informationen zur Quellenlage über die Zeit der Täuferherrschaft in Münster und erklärt, welche Ereignisse wohl so oder ähnlich stattgefunden haben und welche seiner eigenen Fantasie entsprungen sind. Fazit Dieser Roman ist der erste Versuch Michael Wilckes, einen humoristischen Ansatz für ein eher ernstes Thema zu wählen. Dies finde ich recht gelungen, auch wenn ich an keiner Stelle so richtig gelacht habe. Als Abenteuerroman weiß er gut zu unterhalten und ist dabei sehr spannend, jedoch geht der Witz und die straffe Handlung auf Kosten der Tiefe und genaueren Beschreibungen.

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  • Eingenommen von den Wiedertäufern

    Die Frau des Täuferkönigs
    TochterAlice

    TochterAlice

    05. December 2013 um 16:48

    ...ist die Stadt Münster im 16. Jahrhundert und wird fleißig belagert von der Truppen des katholischen Bischofs, der sie wiedererobern will. Eine blutige Angelegenheit auf beiden Seiten, wird ein Menschenleben doch nicht allzu ernst genommen. Mittendrin Emanuel mit seinen Mitstreitern - ihres Zeichens Gaukler, de facto aber ein windiges Trüppchen, das seine Hände nicht bei sich behalten kann, wenn fremdes Eigentum lockt und einige andere üble Streiche auf Lager hat. Gutsherr Everhard Clunsevoet setzt sie nun unter Druck: sie sollen seine Tochter Amalia aus dem belagerten Münster herausholen - als Pfand behält er Emanuels über alles geliebte Tochter Mieke, der ein übles Schicksal droht, wenn das Trüppchen seinen Auftrag nicht erledigt.... Aber ihnen gelingt das schier Unmögliche - Eintritt in Münster zu erlangen. Dort allerdings warten einige Überraschungen auf sie... Gut geschrieben und flott erzählt ist dieser historische Roman von Michael Wilcke - allerdings hapert es ein wenig mit Beschreibungen von Lokalitäten und Figuren - das Atmosphärische ist also nicht immer ganz gegeben. Zu keiner Stelle habe ich mich ins Münster des 16. Jahrhunderts versetzt gefühlt und nur wenige der Figuren wurden vor meinen Augen so richtig lebendig. Zudem - und das ist nun wirklich mein Privatvergnügen - hätte ich mir ein wenig mehr "Wiedertäufertum" gewünscht - historische Fakten wurden zwar erläutert, doch war die Bewegung an sich eher ein Thema am Rande. Für Leser, die spannende Abenteuerromane mit historischem Hintergrund und einer ordentlichen Portion Humor bevorzugen, sicher das Richtige - für mich leider nur partiell.

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  • Rezension zu "Die Frau des Täuferkönigs" von Michael Wilcke

    Die Frau des Täuferkönigs
    tigerbea

    tigerbea

    04. December 2013 um 10:31

    Osnabrück, 1534. Der Gaukler Emanuel handelt auf dem Markt mit gefälschten Reliquien. Doch der Gutsherr Everhard Clunsevoet, dessen Stall Emanuel und seine Gruppe angezündet haben, deckt diesen Handel auf. Er nimmt die Gaukler gefangen, schlägt ihnen jedoch den Handel vor, seine Tochter Amalia in Münster aus den Händen der Wiedertäufer zu befreien. Als Gegenleistung bekäme Emanuel seine Tochter Mieke zurück. Die Gruppe macht sich unter der Aufsicht eines Söldners von Clunsevoet auf den Weg nach Münster. Ihnen gelingt es, ins belagerte Münster zu gelangen und Amalia, die jedoch nicht gewillt ist, ihnen zu folgen, zu finden. Die Gruppe wird entdeckt... "Die Frau des Täuferkönigs" ist ein historischer Roman, wie man ihn selten findet. Der Leser liest sich schnell in die Geschichte, findet Zugang zu den einzelnen Charakteren und fängt sehr schnell an, die einzelnen zu mögen. Aber es ist nicht alles so, wie es zunächst scheint, so daß der Leser auch gerne auf eine falsche Fährte gesetzt wird!  Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz, was in einem historischen Roman ja eher selten ist. Die Beschreibungen der Charaktere, der Begebenheiten und Lebensumstände sind wundervoll und gut recherchiert. Zudem schafft es der Autor, durch seinen sehr schönen Schreibstil, dies alles gut zu vermitteln. Ein sehr zu empfehlendes Buch!

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  • Die Frau des Täuferkönigs

    Die Frau des Täuferkönigs
    flieder

    flieder

    29. November 2013 um 20:24

    Emanuel zieht mit seiner Frau Jasmin, der Tochter Mieke und Reynold, einem Freund der Familie, durchs Land um gefälschte Reliquien und Medizin zu verkaufen. Wenn die Geschäfte nicht ganz so gut laufen wird auch schon mal hier und da in fremde Taschen gegriffen um die Familie zu ernähren, was immer wieder eine schnelle Flucht erfordert. Ein geplanter Diebstahl bei dem Gutsherren Everhard Clunsevoet geht diesmal jedoch gründlich in die Hose und sie werden geschnappt. Sie haben nur eine Chance unbeschadet aus der Sache rauszukommen. Sie sollen die Tochter von Everhard, die sich in der Stadt Münster befindet, aus den Händen der Widertäufer retten. Ein fast aussichtsloses Unterfangen, da ihnen nur ein Monat bleibt um Amalia aus der belagerten Stadt zu holen. Falls sie es nicht schaffen wird Mieke, die als Pfand zurückbleibt, verkauft. Sehr flüssig und unterhaltsam hat Michael Wilcke ein Stück Geschichte der Stadt Münster in diesem Buch beschrieben. Viele historische Gegebenheiten findet man wieder und lassen den Leser mitfiebern mit den Protagonisten, die immer wieder einen Ausweg aus einer fast aussichtlosen Situation finden. Ein Buch, dass man durchaus empfehlen kann.

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  • Unterhaltsame Zeitreise

    Die Frau des Täuferkönigs
    anne_lay

    anne_lay

    29. November 2013 um 14:01

    Eine zwielichtige Gauklertruppe wird erwischt, als sie einen Einbruch bzw. Raub in Osnabrück durchführen wollen. Dummerweise hat sie jemand geschnappt, der noch eine alte Rechnung offen hat und diese nun beglichen sehen will. So kommt Emanuel mit seinen Gefährten nach Münster, genaugenommen mitten hinein in die Wirren des Wiedertäuferreiches im 16. Jahrhunderts. Auch wenn ich kurz Schwierigkeiten hatte, diesem Emaunel zu folgen, habe ich doch schnell in die Geschichte und die Zeit hineingefunden. Unterhaltsam und humorvoll wird beschrieben, wie Pläne schiefgehen und die Protagonisten dennoch dem gewünschten Ziel näherkommen. "Nebenbei" wird das Leben in Münster zu Zeiten des Wiedertäufer lebendig. Wie lebt es sich in einer Stadt mit einem religiös motivierten König?  "Die Frau des Täuferkönigs" ist ein mitreißend geschriebenes Beispiel eines gelungenen historischen Romans. Zwischen historischen und fiktiven Figuren entsteht ein lebendiges Bild vergangener Tage. Dass ich dabei die Schauplätze vor Augen haben konnte war ein zusätzliches Bonbon. Lesern, die Münster nicht kennen, kann ich nur sagen: Ein Besuch lohnt sich.

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  • Sekten und Gaukler in Münster

    Die Frau des Täuferkönigs
    anke3006

    anke3006

    26. November 2013 um 09:46

    Die Frau des Täuferkönigs erzählt die Geschichte um den Reliquien-Verkäufer Emanuel und seine Gruppe. Sie sollen aus der belagerten Stadt Münster die Tochter eines Gutsherren befreien, ob sie will oder nicht. Der Roman spielt in der Zeit des 16. Jahrhunderts. Die historischen Fakten sind sehr gut in die Geschichte eingewoben. Es ist ein flüssiger und mitreissender Erzählstil. Bisher hatte ich noch nichts aus der Zeit und des Umfeldes der Wiedertäufer gelesen, bin begeistert. Ein historischer Roman der auch mal ein nicht so bekanntes Thema aufgreift und den Leser fesselt.

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  • Ein grausames Stück Geschichte humorvoll erzählt

    Die Frau des Täuferkönigs
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    25. November 2013 um 11:58

    Dieses Buch erzählt, tatsächlich humorvoll und unterhaltsam, eine grauenhafte Episode der Reformationszeit. 1534. Eine sektenähnliche Splittergruppe der lutherschen Bewegung, die Wiedertäufer, hat die Stadt Münster eingenommen und alle Andersgläubigen ausgewiesen. Sie führen dort ein Terrorregime.Auch geringfügige Verfehlungen werden mit sofortiger Exekution bestraft. Die Stadt wird von bischöflichen Truppen belagert, die sie zurückerobern wollen. Das ist die Situation, mit der sich eine vierköpfige Gauklertruppe arrangieren muss. Sie ziehen durch die Lande und leben vom Verkauf obskurer Reliquien, wirkungsloser Wundermittel und Diebereien. Dabei ist ihnen ein betrogener Gutsherr auf die Schliche gekommen, der sie erpresst, seine Tochter aus dem belagerten Münster zu holen. Nachdem aufrechte Retter gescheitert sind, denkt er, dass vielleicht Vorwitz und Bauernschläue Erfolg haben könnten. Die Geschichte erzählt uns Emanuel Malitz, der Chef der Gauklertruppe, quasi als Schwank aus seinem Leben und mit viel zotigem Humor. Nahezu naiv optimistisch gehen sie diese halsbrecherische Aufgabe an, balancieren ständig am Abgrund und haben bisweilen mehr Glück als Verstand. Die Wiedertäufer wirken aus Emanuels Sicht fast wie fanatische Trottel. Man denkt an Monty Python und wartet nur noch auf den Ruf: "Folgt der Sandale!" Nach Lesen dieses Buches habe ich das Gefühl, auf höchst vergnügliche Art, ein Stück grausamste Geschichte erlebt zu haben. Aus diesem Thema hätte man auch bequem ein brutales Drama machen können. Es ist nicht so, dass ich dieses brutale Drama lieber gelesen hätte, aber ich hätte mir gewünscht, dass dieses Buch bei so einem heiklen Thema vielleicht eine Spur Betroffenheit auslösen würde. Es hat mich sehr gut unterhalten und auch informiert, aber berührt hat es mich nicht, was ein winzig klein wenig schade ist.

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  • Amalia und die Wiedertäufer

    Die Frau des Täuferkönigs
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    24. November 2013 um 16:47

    Dieses Buch entführt uns ins Osnabrück im Jahre 1534 ,dort  treibt auf einem Markt der Gaukler Emanuel einen Handel mit  gefälschten Reliquien. Doch der  Handel fliegt auf  durch  Everhard Clunsevoet einem Gutsherrn aus Rheine dessen Stall Emanuel  und seine Truppe versehentlich angezündet hatten.Er  nimmt die Gauklertruppe gefangen und schlägt ihnen einen Handel vor. Sie sollen seine Tochter Amalia aus der Stadt  Münster holen ,die sich fest in den Händen der Wiedertäufer befindet  dafür  bekommt Emanuel seine Tochter Mieke wieder zurück.Also bleibt ihnen nichts anderes übrig als sich  auf den Weg nach Münster zu machen unter der Aufsicht von Cord ,einem Soldner Clunsevoets, Gemeinsam gelingt es ihnen in das belagerte Münster zu kommen und Amalia zu finden.Doch diese entpuppt sich  als eine widerspenstige ungezogene mannstolle Zicke,die nicht bereit ist mit zukommen, Durch die Neugier des  homosexuellen  Kochs Bernt von Zwolle werden sie enttarnt und   ausser Cord und Raynold  kommen alle in den Kerker,Doch es gelingt ihne dank der  Schauspielkunst Raynolds die Flucht. Das Buch  liest sich  sehr  gut man kommt schnell in die Geschichte hin ein und die Protagonisten  wachsen  einem ans Herz  und  bei einigen ist der erste Eindruck nicht unbedingt der richtige. Sehr schön werden die historischen Dinge hier in Szene gesetzt. Jeder der Gruppe hat sich ein Stück weit mein Wohlwollen ergattert.Auch wenn sie iegentlich nur eine Runde hergelaufener Diebe und Scharlatane sind so haben sie doch alle ein gutes Wesen und das sie sich Sorgen machen untereinander finde ich sehr gut.Auch die Beschreibung de r Täufer ist gelungen,auch wenn man heute nicht mehr nachvollziehen kann wie man so leichtgläubig sein kann

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  • Die Frau des Täuferkönigs

    Die Frau des Täuferkönigs
    Susi180

    Susi180

    24. November 2013 um 15:18

    Amalia und die Wiedertäufer Im Jahr 1534 trifft in Osnabrück eine Gruppe Gaukler ein, die sich beim Jahrmarkt ein gutes Geschäft erhoffen. Ihr Anführer ist Emanuel Malitz, der einen Handel mit gefälschten Reliquien betreibt. Doch alles geht schief. Everhard Clunsevoet, ein Gutsherr aus Rheine, dem sie das Haus angesteckt haben, nimmt sie gefangen und stellt sie vor die Wahl. Entweder befreien sie seine Tochter Amalia aus Münster, wo die Wiedertäufer die Macht an sich gerissen haben, oder er lässt die Gaukler grausam töten. Malitz bleibt nichts anderes übrig: Er muss sich auf dieses Himmelfahrtskommando einlassen. Dann erfährt er, dass Amalia mittlerweile eine der Ehefrauen von Jan Bockelson, dem selbsternannten König der Wiedertäufer, geworden ist. Der Autor: Zitat des Autors: Häufig werde ich gefragt, wie man denn dazu kommt, einen Roman zu schreiben. Die beste Voraussetzung dafür ist wohl eine rege Phantasie. Schon als Kind hat es mir Spaß gemacht, mir Geschichten auszudenken, und so fing ich irgendwann an, einige Shortstorys zu verfassen. Später wagte ich mich dann an längere Texte, die allesamt im Science-Fiction/Fantasy-Genre angesiedelt waren. Ende der Neunziger Jahre wurde mehr und mehr mein Interesse für historische Stoffe geweckt, und ich begann die Idee für den Roman »Hexentage« zu entwickeln, der in der Osnabrücker Region spielt und auf einer wahren Begebenheit beruht. Das Buch fand recht schnell einen Verlag und entwickelte sich vor allem regional zu einem achtbaren Verkaufserfolg. In den Jahren darauf folgten meine Romane »Der Glasmaler und die Hure«, »Die Falken Gottes«, »Der Bund der Hexenkinder« und »Die Frau des Täuferkönigs«. 2013 ging ich zudem unter die Quiz-Autoren und veröffentlichte im Düsseldorfer Grupello-Verlag ein Ratespiel über die Stadt Osnabrück. Und wie geht es weiter? Lassen Sie sich überraschen... Meine Meinung: Ich vergebe an das Buch 3,5 Sterne. Ich fand es wirklich toll zu lesen, der Schreibstil war super und die Geschichte hat auch Spaß gebracht. Ein Autor der versteht seinen Leser gefangen zu nehmen und bildreich zu erzählen. Bei diesem Buch fliegen die Seiten nur so. Der Schreibstil ist leicht und locker und so fällt es einem als Leser nicht auf das man schon wieder ein Kapitel gelesen hat. Die Personen die in dieser Geschichte eine tragende Rolle spielen sind schön dargestellt und ich hatte von allen ein klares Bild im Kopf. Sie sind zum Teil sehr sympathisch oder auch mal sehr unsympathisch . Keine der Hauptcharaktere bleibt blass und unscheinbar. Auch die Umgebung wird schön beschrieben und man bekommt einen klaren Blick auf das Tun und Handeln. Warum aber dann doch nur 3,5 Sterne? Ich möchte erstmal erwähnen das 3 Sterne schon eine gute Bewertung für ein lesenswertes Buch bei mir ist. Die volle Punktzahl hat es leider nicht erreicht weil mir die Geschichte etwas zu voraussehbar war und auch teilweise sehr unlogisch vorkam. Nicht unlogisch weil der Autor dort Dinge eingebaut hat die nicht dort hingehören sondern weil viel Glück eine Rolle in dieser Geschichte spielt. Jedenfalls für mich war das sehr vorrangig und ich bin einfach der Meinung das Leben hat auch Schattenseiten und Unglück oder Pech ist ebenfalls ein Begleiter von uns allen. Ich kann leider nicht genauer auf diese Ausführung eingehen da ich nichts verraten möchte aber ich hoffe man kann dennoch verstehen was ich damit meine. Im Großen und Ganzen möchte ich aber betonen, das dieses Buch ein guter und schöner historischer Roman ist der auf jeden Fall von Fans des Historischen gelesen werden kann. Die Geschichte ist leicht und angenehm und es ist eine gute Unterhaltung. Es war mein erstes Buch des Autors aber es war nicht mein letztes, denn ich möchte nun noch andere Geschichten von ihm erkunden und erfahren wie es dort mit dem Glück bestellt ist ;)

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