Michael Wildenhain

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Lebenslauf von Michael Wildenhain

Michael Wildenhain wurde am 20. September 1958 in West-Berlin geboren. Er begann 1977 ein Wirtschaftsingenieurstudium und studierte auch Informatik, Philosophie und Mathematik. Er schloss als Diplom-Informatiker ab. In den 80er Jahren engagierte er sich in der Hausbesetzer-Szene in Berlin. 1995 besuchte er die Summer School des Royal Court Theatre in London. Bereits 1987 entschloss er sich zu einem Leben als freier Schriftsteller und ist Verfasser von Romanen, Jugendbüchern und Gedichten. Wildenhain ist Mitglied des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller und gehört dem P.E.N.-Zentrum Deutschland an. 2015 war er bereits in der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse nominiert mit "Das Lächeln der Alligatoren". 2017 wurde sein Roman "Das Singen der Sirenen" für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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  • Viel Experiment, wenig Erzählung.

    Das Singen der Sirenen

    wandablue

    13. December 2017 um 20:47 Rezension zu "Das Singen der Sirenen" von Michael Wildenhain

    Viel Experiment, wenig Erzählung. Wie auch im Roman „Das Lächeln der Alligatoren“, der mir sehr gut gefallen hat, agiert auch im Roman „Das Singen der Sirenen“, dessen Held inmitten einer politischen Landschaft. Er ist links und schlägt mit der Faust nach rechts. War ich im erstgenannten Roman gefangengenommen von der Sprache und der Geschichte, bin ich im zweitgenannten schnell hauptsächlich genervt. Jörg, ein Privatdozent im Fach Vergleichende Literaturwissenschaften, war früher ein schlimmer Finger, direkter Gewalt nicht ...

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    • 4
  • Krippens Krise

    Das Singen der Sirenen

    serendipity3012

    08. October 2017 um 11:11 Rezension zu "Das Singen der Sirenen" von Michael Wildenhain

    Krippens Krise In diesem Jahr ist mein Verhältnis zu den für den Deutschen Buchpreis nominierten Romanen bisher ganz offenbar schwierig. Nachdem ich vor kurzem Mirko Bonnés Roman „Lichter als der Tag“ abbrach, (wobei ich sein „Nie mehr Nacht“ in bester Erinnerung habe) da ich zu den allesamt passiven Charakteren keinen Zugang fand, konnte ich auch mit Michael Wildenhains Roman „Das Singen der Sirenen“ wenig anfangen. Dabei halte ich mich eigentlich für eine recht geduldige Leserin, die bereit ist, Verständnis für schwierige ...

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    • 5
  • Michael Wildenhain - Das Singen der Sirenen

    Das Singen der Sirenen

    miss_mesmerized

    29. September 2017 um 18:46 Rezension zu "Das Singen der Sirenen" von Michael Wildenhain

    Der Literaturwissenschaftler Jörg Krippen wird als Gastdozent nach London eingeladen. Schon bei der Ankunft in seiner Bleibe begegnet er einer jungen Frau, die zugleich etwas Bekanntes wie auch etwas Faszinierendes hat. Als sie in seinem Seminar auftaucht und ihn dann auch noch auf Deutsch anspricht, ist er mehr als verwundert, lässt sich aber auf eine Affäre ein. Bald schon muss er jedoch feststellen, dass sie sich nicht zufällig über den Weg gelaufen sind, sondern dass Mae dies alles geplant hat und ihn tatsächlich schon aus ...

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    • 2
  • Naiver Spätpubertierender zwischen Linksterroristen und NS-Verbechern

    Das Lächeln der Alligatoren

    MrSoul

    21. November 2016 um 21:59 Rezension zu "Das Lächeln der Alligatoren" von Michael Wildenhain

    Mit einigem Abstand möchte ich doch eine kurze Rezesion abliefern; das Buch habe ich vor einigen Wochen beendet und doch lässt es einen so schnell nicht mehr los.Wir lernen den Protagonisten Matthias kennen und seine schwierige familiäre Situation zwischen Vater und Onkel, den er Vater nennt. Der Hintergrund von Vater/Onkel wird recht stringent erläutert und man erkennt, dass man ein mit einem klassischen NS-Mitläufer zu tun hat. Das System hat ihm damals mehr genutzt als geschadet, also hat er es unterstützt. Nach dem ...

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  • Wenn die Liebe den Feind bringt

    Das Lächeln der Alligatoren

    leserattebremen

    Rezension zu "Das Lächeln der Alligatoren" von Michael Wildenhain

    Als kleines Kind schubste Matthias seinen Bruder Carsten beim Spielen vom Sofa, der junge bleibt den Rest seines Lebens geistig behindert und lebt in einem Pflegeheim auf Sylt. Mit 14 besucht Matthias ihn dort im Sommer mit seiner Mutter und verliebt sich sofort in die drei Jahre ältere Betreuerin Martha. Doch ihre Wege verlieren sich, die Liebe bleibt unerwidert. Doch als Matthias nach Berlin zu seinem Onkel zieht um zu studieren, kreuzen sich ihre Wege wieder und Martha scheint sogar seine Nähe zu suchen. Sie zieht ihn in eine ...

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    • 2

    wandablue

    25. January 2016 um 10:53
  • Radikal eindimensional

    Das Lächeln der Alligatoren

    wandablue

    Rezension zu "Das Lächeln der Alligatoren" von Michael Wildenhain

    Radikal eindimensional. Ein Autor schafft im besten Fall ein Gefühl, ein Klima, eine Atmosphäre. Michael Wildenhain vermittelt dies alles durch Reduktion. Seine Ich-Erzählung wird konsequent ausgehalten und nimmt Eindimensionalität in Kauf, das heißt, die Figuren bekommen kaum Hintergrund. Streiflicht statt Ausleuchtung. Viel weniger wichtig als Verständnis ist schicksalhafte Akzeptanz und Erleben. Ich mag den assoziativen Stil, der Zeiten und Orte zumutbar mischt. Die radikale Wegnahme von allem nicht unbedingt Benötigten, der ...

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    • 2

    alasca

    22. May 2015 um 11:25
  • Das trügerische Lächeln

    Das Lächeln der Alligatoren

    Buecherschmaus

    Rezension zu "Das Lächeln der Alligatoren" von Michael Wildenhain

    Das erste Mal begegnen wir dem Ich-Erzähler im Alter von 15 Jahren.  Da ist die einstmals glückliche Familie und damit seine Kindheit bereits zerbrochen. Bei einem Unfall, an dem der kleine Matthias nicht ganz unbeteiligt war, erlitt sein jüngerer Bruder schwere Kopfverletzungen und bleibt fortan geistig behindert.  Nun besuchen ihn Matthias und seine Mutter im Heim auf Sylt, in dem er seither lebt. Der Vater hat den Belastungen nicht mehr standgehalten, ist ausgezogen, hat eine neue Familie gegründet. Die Mutter zieht sich in ...

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    • 2
  • Hinter das Licht geführt

    Das Lächeln der Alligatoren

    michael_lehmann-pape

    17. March 2015 um 10:52 Rezension zu "Das Lächeln der Alligatoren" von Michael Wildenhain

    Hinter das Licht geführt Vielfach und zunächst fast überfordernd sind die Themen, die Michael Wildenhain hinter seiner teils so klar und eindeutig erscheinenden „roten Linie“ des Romans aufleuchten lässt. Hinter den politischen Statements, dem Ziel des „Anschlags“ und der Entwicklung der einen zu Terroristen, der anderen zu Opfern und wieder anderen zu Verrätern, wird der Leser im Lauf der Ereignisse mit Grundthemen des Verlassen-Werdens konfrontiert (was einen scheinbar überforderten Vater und eine erste Liebe angeht), mit ...

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  • Rezension zu "Blutsbrüder" von Michael Wildenhain

    Blutsbrüder

    Binea_Literatwo

    09. November 2011 um 21:22 Rezension zu "Blutsbrüder" von Michael Wildenhain

    Scheiße ist braun – Nazis auch. Eine tiefe und lange Freundschaft verbindet die beiden Jungen Darius und Harkan aus Berlin Kreuzberg. Seit der Grundschule sind beide ein Team und haben schon viel gemeinsam erlebt, was sich jetzt im Teenageralter ausweitet und gleichzeitig aber auch an Gewalt zunimmt. Darius würde alles für seinen Blutsbruder Harkan tun. Er selbst ist ein guter Schüler, er möchte in seinem Leben etwas erreichen und vor allem anders werden als sein Vater. Dieser ist Alkoholiker noch dazu schlägt er Darius. Er will ...

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  • Rezension zu "Blutsbrüder" von Michael Wildenhain

    Blutsbrüder

    WinfriedStanzick

    27. May 2011 um 07:50 Rezension zu "Blutsbrüder" von Michael Wildenhain

    Dieser Roman des 1958 geborenen Michael Wildenhain, der selbst in vielen Hausbesetzerinitiativen und in antirassistischen Organisationen politisch aktiv war, ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie man mit literarischen Mitteln in eine Szene einsteigen kann, sie beschreiben, verstehen und kritisch hinterfragen kann, die sonst für Außenstehende kaum zugänglich ist. Höchstens durch Vorurteile und Abwertungen besetzt. Mit seinen Hauptfiguren Darius und Hakan entführt der Autor seine jugendlichen Leser in die Welt großstädtischer ...

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