Michael Wolff

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Feuer und Zorn

Feuer und Zorn

 (19)
Erschienen am 16.02.2018
Einführung in die Logik

Einführung in die Logik

 (0)
Erschienen am 22.08.2006
Fallgesetz und Massebegriff

Fallgesetz und Massebegriff

 (0)
Erschienen am 01.02.1971
Der Medienmogul.

Der Medienmogul.

 (0)
Erschienen am 26.08.2009
Das Körper-Seele-Problem

Das Körper-Seele-Problem

 (0)
Erschienen am 01.07.1999
Feuer und Zorn

Feuer und Zorn

 (3)
Erschienen am 16.02.2018
Fire and Fury: Inside the Trump White House

Fire and Fury: Inside the Trump White House

 (8)
Erschienen am 05.01.2018

Neue Rezensionen zu Michael Wolff

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TanteGhosts avatar

Rezension zu "Feuer und Zorn" von Michael Wolff

Donald Trump, wie er leibt und lebt
TanteGhostvor 2 Monaten

Ich kann den Hype um dieses Buch gut verstehen. Stellenweise einfach unfassbar!

Inhalt:
Wie der Titel schon sagt, geht es um keinen Geringeren als Mr. Präsident Donald Trump. Der Autor berichtet ziemlich detailreich aus den ersten einhundert Tagen im Amt.
Oftmals liest man komplette Wortwechsel, der Leser erhält Einblicke in die Strukturen vom weißen Haus und wie Donald Trump reagiert, wenn gerade keine "Wähler" das sehen können.
Eine Story, wie sie das Leben schreibt, wenn zu Geld auch noch Macht kommt.

Der erste Satz:
„Der Abend begann um halb sieben, aber Steve Bannon, seit neuestem einer der mächtigsten Männer der Welt und weniger denn je bereit, sich Terminzwängen zu unterwerfen, kam zu spät.“

Der letzte Satz:
„Und so stand Bannon an jenem Oktobervormittag auf de rTreppe vor Breitbart und verkündete grinsens: «Das wird ein Höllenritt.»“

Fazit:
Das Buch hat in den USA einen ganz schönen Rummel verursacht. Ärgerlich war für mich nur, dass mein Englisch für die Lektüre nicht ausreichend gewesen wäre - Zum Glück war es ja dann auf dem deutschen Markt recht schnell erhältlich. Und zack, war es auch gekauft.
Das cover ist dem Original sehr ähnlich. Ein schlichter weißer Hintergrund mit blauer und schwarzer Schrift. Das Bild von Trump selber, was abgedruckt ist, kann ich nur als typisch bezeichnen. Scheint bei einer seiner von Bockigkeit geprägten Ansprachen geschossen worden zu sein.
Wobei wir auch schon beim Inhalt wären. Es ist ein Sachbuch und kommt mit dem entsprechend verschachtelten Sätzen daher. Es fallen  Fachbegriffe oder auch englischsprachige. Aber wenn man dem entsprechen aufmerksam liest, ist das alles kein Problem. - In meinem Fall hatte ich zeitweise sogar Kopfkino. Ich habe Trump des öfteren mal toben, rumschreien oder bocken sehen.
Wie konnte dieser Kasper nur Präsident werden? - Wenn auch nur die Hälfte von dem stimmt, was man hier liest, gehört dieser Mann eindeutig in die Psychiatrie und nicht ins weiße Haus. Der Autor beschreibt die Situationen stellenweise ziemlich detailgenau. Dabei gibt er auch wörtliche Rede wieder und geht auf die Reaktion anderer Personen ein. - So zeichnet der Präsident selber kein sehr schmeichelhaftes Bild von sich. - Interessant ist der Stoff aber in jeden Fall.
Die Übersetzung kommt mir recht detailgenau vor. Ich habe keine Vergleiche zum originalen Text, aber es liest sich so reißerisch, wie es mir in den den Medien propagiert wurde. Wie gesagt, ich hatte stellenweise Kopfkino.
Etwas unbequem war das Hardcover für mich. So ein Buch aus Papier und Pappe hatte ich lang nicht mehr in der Hand. - Aber es ist qualitativ hochwertig verarbeitet. Stabil ist es, denn es hat auch einen Sturz ohne Schaden überlebt.
Die Kapitel waren strukturiert. Absätze erleichtern das Verstehen und Pausieren. Die Schrift ist augenfreundlich groß und der Zeilenabstand passt sich dem auch an.
Am Anfang hatte ich einen ganz schönen Respekt vor der Lektüre. Aber im Nachhinein bereue ich nicht, sie gelesen zu haben. - Jede Menge unnützes Wissen über Donald Trump.


Auch wenn es ein Sachbuch ist. Auch wenn Politik nicht jedermanns Sache ist. Aber diesen Stoff kann ich mit einer ausdrücklichen Leseempfehlung einfach nur jedem ans Herz legen. Allein die Tatsache, wie Trump die Fakten des Buches abstreitet, bestätigt mir den Wahrheitsgehalt.
Donald Trump ist ein gefährlicher Hitzkopf. Das Präsidentenamt macht ihn ziemlich unberechenbar.

(Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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Buecherheikes avatar

Rezension zu "Feuer und Zorn" von Michael Wolff

Furchtbar schlecht geschrieben...
Buecherheikevor 4 Monaten

Ich empfand das Lesen des Buches als sehr anstrengenden. Das lag aber nicht nur am Thema, sondern hauptsächlich an Orthographie, Grammatik, Zeichensetzung und Satzführung. Schachtelsätze über teilweise 12 Zeilen führten dazu, dass ich den Satz nocheinmal lesen musste, weil der Sinn völlig verloren ging.

Der Autor des Buches sei Autor und Journalist. Müsste er dann nicht wissen, wie er seine Leser fesseln kann? Müsste er dann nicht in der Lage sein, mich am Einschlafen zu hindern? Es liest sich wie ein schlechter Schulaufsatz nach dem Schema und dann und dann und dann. Ich war mehrmals nahe daran, das Buch abzubrechen. Ich weiß nicht, ob es schon im Original so geschrieben ist, oder ob es an der Übersetzung liegt. Müssen wirklich 7 Leute 1 Buch übersetzen?

Von flüssig, süffisant, fesselnd und elegant geschrieben ist in den Meinungen zu lesen. Reden wir vom gleichen Buch? Ich fand es langweilig, langatmig und stellenweise mit unnötigem Ballast gefüllt. Meiner Meinung nach, hätte das ganze auch in ein Buch von 200 Seiten gepasst.

Ich war neugierig auf das Buch. Gefühlt jeder redete davon. Es war in aller Munde. Danke Rowohlt, dass ich es lesen durfte, ich wünschte aber, ich hätte es nicht getan.

Wenn ich dem Buch Glauben schenken kann, wird Amerika von einem Haufen bockiger, egoistischer, dummer und unwissender … Menschen … regiert. Jeder denkt nur an sich. Jeder will seinen Vorteil. Entscheidungen werden nicht nach Fakten getroffen, sondern danach, wer einem am besten in den A… kriecht und wer einem gefällt oder nicht.

Michael Wolff demontiert mit seinem Buch nicht nur Donald Trump, sondern jeden einzelnen, der jemals mit ihm, seinem Wahlkampf und seiner Politik zu tun hatte und schlussendlich auch das amerikanische Volk. Das hat sich seinen Präsidenten schließlich ausgesucht. Er malt mit seinem Buch eine Zukunft, die mit dem Satz “Es wird ein Höllenritt.” wohl sehr treffend beschrieben ist.

Mein Fazit zu “Feuer und Zorn”? Ich möchte jeden, der ihn gewählt hat, fragen: Was habt ihr getan?

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Sommerkindts avatar

Rezension zu "Feuer und Zorn" von Michael Wolff

ein realer Politikthriller, dessen Aktualiät ungebrochen ist
Sommerkindtvor 5 Monaten

Wenn man sich ein Schreckensszenario vorstellen will, das das Potential hat die Welt an den Abgrund zu bringen, finden man hier einen mächtigen Zaunpfahl.

Jemand der eigentlich nie Präsident werden wollte, sondern den ganzen Wahlkampf (den er nur auf Druck mit seinem eigenen Geld unterstützte) als eine große Marketingaktion ansah.

Dieser Jemand ist kein geringer als Donald Trump, weltabgewandter, nicht besonders heller Bauunternehmer. Gut er ist Millionär, der aber weder das Große Ganze sieht. Nur das macht was ihm gerade genehm ist. Hochproblematisch ist, dass er seine ganze Familie mit Jobs im weißen Haus bedacht hat.

Und da fängt auch schon das große Problem an. Das große alte weiße Haus wird von Amateuren regiert, die von Politik und dem Weltgeschehen keine Ahnung haben. Anstatt dies einzusehen und Profis ranzulassen, lassen sie sich auf Grabenkämpfe ein und beugen das Gesetz bis an seine äußersten Grenzen.

Der Autor schildert, die noch immer anhaltende Katastrophe, die im weißen Haus tobt. Wobei toben noch milde ausgedrückt ist. Er schildert wie unfähig, desinteressiert, unaufgeklärt, populistisch und ungebildet doch der amtierende Präsident doch ist. Der das Land nicht eint sondern immer weiter auseinander treibt. Wer den amtierenden Präsidenten schon vorher nicht mochte wird bestätigt und stellt fest, dass er sich kein Stück weiterentwickelt hat seit seinem Amtsantritt. Er biegt sich seine Wahrheit immer noch zu recht. Und alles was ihm nicht passt sind Fakenews und alles was im grad so passt seine geliebten Alternativen Fakten.

Der Autor legt einen flüssigen Schreibstil an den Tag der einen fesselt und versucht eine gewisse Neutralität an den Tag legt. Er versucht den Leuten die Augen zu öffnen, was ja auch funktioniert. Jedoch stellt sich die Frage, ob dieses Buch die Macht hat, ein Umdenken bei den Amerikanern einzulenken. Wie lange nimmt diese große Nation, diese Situation noch so hin. Wann kommt das Amtsenthebungsverfahren. Amerika hat schon viele Präsidenten gesehen, aber dieser hier ist bei weiten der jenige, der dieses Amt hätte nie bekleiden dürfen.

Fazit: Nach der Hälfte des Buches wiederholt der Autor seine ewige Litanei, welch ein unausgegorenen und problematischen Charakter der amtierende Präsident doch hat und belegt dies mit immer neuen Geschichten. Im Prinzip hätte er die Kapitel kürzen können, dann wäre das Buch nur halb so dick und die Aussage wäre die gleiche geblieben.

Dennoch ein absolut fesselndes Buch mit gewissen Längen.

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