Stumme Wut

von Michael Wood 
4,1 Sterne bei27 Bewertungen
Stumme Wut
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Tiefgründiger, packender Page Turner u. Auftakt einer neuen Krimi-Reihe rund um die sympathische DCI Matilda Darke!

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Für mich ist Michael Wood eine echte Neuentdeckung, die Figur der Matilda hat das Potential für eine Reihe

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Inhaltsangabe zu "Stumme Wut"

Das Harkness-Massaker jährt sich zum 20. Mal. Es gibt keine Spuren und nur einen damals elfjährigen Zeugen, der nicht spricht. DCI Matilda Darke wird nach einer mehrmonatigen Zwangspause mit dem unaufgeklärten Doppelmord betraut. Genau das, was die Leiterin der Mordkommission nicht wollte: das Abstellgleis. Doch plötzlich weist ein neues Verbrechen Verbindungen zum Harkness-Fall auf. Entgegen ihrer Befehle ermittelt Matilda in dem aktuellen Mord. Es ist ihre letzte Chance, den Täter von einst zu fassen und sich ihren Vorgesetzten zu beweisen.

„DCI Matilda Darke wird es nach ganz oben schaffen“ – James Oswald

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959671439
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:02.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 4 Monaten
    Stumme Wut

    Der Polizeidienst hat DCI Matilda Darke wieder. Sie fiel für einige Zeit aus, da bei ihrem letzten Fall aufgrund persönlichen Unheils einiges schief lief. Noch immer greift sie zum Alkohol und erhält auch nicht ihren alten Arbeitsplatz in der Mordkommission zurück. Ganz zur Freude von Ben Hales, der schon immer auf diesen Posten spekuliert hat und ihr missgönnt. Matilda soll die Harkness-Morde aufklären, die vor über 20 Jahren passierten. Sie fühlt sich abgeschoben. Doch dann scheint der neueste Fall damit zusammenzuhängen, und Matilda erhält die Chance, zu zeigen, was wirklich in ihr steckt.
    Dies ist der erste spannende Fall um die Ermittlerin Matilda Darke. Sie hat eine schlimme Zeit durchmachen müssen privat, wobei ihr auch noch im Job dadurch gravierende Fehler unterliefen. Sie hadert mit sich selbst und kommt so realistisch rüber. Sie ist sympathisch und absolut lebendig. Immer mehr Details deckt Matilda mit der Zeit auf, und man kann ihr gut folgen. Wobei es nicht an überraschenden Wendungen fehlt und man so ständig bis zum Ende miträtseln kann. Der Schreibstil ist temporeich und lässt sich gut lesen.

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    mehrpfots avatar
    mehrpfotvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Stumme Wut - Solider Erstlings-Krimi **** 3,5 von 5 Sterne
    Stumme Wut - Solider Erstlings-Krimi

    Stumme Wut - Solider Erstlings-Krimi
    **** 3,5 von 5 Sterne

    Vorab:
    Meine Rezension stellt keine Inhaltsangabe dar, sondern gibt meine ganz persönliche Meinung wieder, die ich zu einem Buch habe, und was ja auch Sinn und Zweck einer Rezension ist.
    Dieses Exemplar wurde mir als EBook zur Verfügung gestellt.

    Das Cover in Verbindung mit dem Titel sind mir als Erstes ins Auge gestochen. Das blau-weiße Absperrband erweckte einfach meine Neugierde und ich erwartete einen spannenden Krimi.
    Nach Lesen der Kurzbeschreibung:
    „Das Harkness-Massaker jährt sich zum 20. Mal. Es gibt keine Spuren und nur einen damals elfjährigen Zeugen, der nicht spricht. DCI Matilda Darke wird nach einer mehrmonatigen Zwangspause mit dem unaufgeklärten Doppelmord betraut. Genau das, was die Leiterin der Mordkommission nicht wollte: das Abstellgleis. Doch plötzlich weist ein neues Verbrechen Verbindungen zum Harkness-Fall auf. Entgegen ihrer Befehle ermittelt Matilda in dem aktuellen Mord. Es ist ihre letzte Chance, den Täter von einst zu fassen und sich ihren Vorgesetzten zu beweisen“
    war mir klar, daß mich ein klassischer Krimi nach dem Schema „Wer war es?“ erwartet und diesbezüglich wurde ich nicht enttäuscht.

    Der Einstieg in die Story fiel mir leicht, doch trotz Ecken und Kanten der Hauptprotagonistin fehlten mir genau diese Ecken und Kanten, daß die Story um DCI Matilda Drake mir wirklich im Gedächtnis bleibt und einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

    Die Story scheint zwar solide und flüssig geschrieben, aber ein wirklicher Pageturner war es für mich nicht.
    Manche Stellen sind für meinen Geschmack ein wenig zu sehr dichterische Freiheit , damit zu realitätsfremd, und irritierten eher, als daß sie die Story interessanter machten.
    Musste mich an manchen Stellen regelrecht zum Weiterlesen zwingen.
    Als ich das Ende der Geschichte erreichte, wusste ich nicht, ob ich nun froh sein soll oder traurig.

    Die Charaktere wirkten zwar durchdacht und hatten durchaus die eine und andere interessante Eigenheit zu bieten und passten auch zur Story, waren aber dennoch nicht so richtig greifbar für mich, es fehlte an der einen und anderen Stelle einfach noch mehr Tiefe.

    Die Übersetzung und das Korrektorat haben auf jeden Fall ihre Aufgabe erfüllt,
    Für einen Erstlings-Krimi ist die Umsetzung der Grundidee schon gut geschrieben, auch wenn nicht alles nachvollziehbar ist, mit Luft nach oben.

    Fazit:
    „Stumme Wut“ ist ein durchaus gelungener und solider Auftakt zu einer neuen Ermittlerin, die sich zwar gut lesen lässt, aber dennoch nicht alle aufgeworfenen Fragen klärt.
    Für einen Erstlings-Krimi trotz der einen oder anderen Länge durchaus gelungen.

    © JM-MS 03-2018

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    nellsches avatar
    nellschevor 6 Monaten
    Stumme Wut

    Nach einer längeren Zwangspause kehrt DCI Matilda Darke in den Polizeidienst zurück. Doch ihren bisherigen Posten in der Mordkommission soll sie vorerst nicht antreten, stattdessen erhält sie den Auftrag, die bisher ungelösten Harkness-Morde, die zwanzig Jahre zurückliegen, aufzuklären. Für Matilda fühlt es sich so an, als wenn sie abgeschoben wird, dennoch macht sie sich an die Ermittlungen. Ein aktuelles Verbrechen weist schnell Verbindungen zu den Harkness-Morden auf, so dass Matilda auch in diesem Fall ermittelt. Kann sie den Täter fassen und somit ihre Kompetenzen beweisen?

    Mir hat dieser Kriminalroman sehr gut gefallen. Der leicht verständliche und flüssige Schreibstil ermöglichte mir einen schnellen Einstieg in die Geschichte und hielt mich gefesselt am Buch fest.
    DCI Matilda Darke fand ich sehr sympathisch. Was in ihrer Vergangenheit geschah, sowohl privat als auch beruflich, erfährt man als Leser nach und nach. Sie hat einen schweren Verlust zu verkraften und muss mit einem schlimmen Fehler bei ihrem letzten Fall leben. Dass sie damit nur sehr schwer zurecht kam und voller Selbstzweifel war, machte sie menschlich. Ich fand sie insgesamt sehr authentisch und intelligent dargestellt. Ich würde sehr gerne noch weitere Fälle von und mit ihr lesen.
    Auch die weiteren Personen wurden prima beschrieben. Besonders gut gelungen fand ich Jonathan Harkness, der Sohn des damals ermordeten Paares, der alles mit angesehen hatte. Er gewann sofort meine Sympathie durch dieses schreckliche Erlebnis und weil er sich seitdem scheinbar in einem Schneckenhaus verkrochen hat. Er tat mir wirklich leid. Dennoch hat der Autor hier gekonnt kleine Unstimmigkeiten und Zweifel gestreut, die mich immer wieder grübeln ließen, wer Jonathan wirklich ist.
    Der Fall selbst war sehr gelungen und für mich bis zum überraschenden Ende nicht durchschaubar. Ich hatte viel Spielraum für meine eigenen Spekulationen und kam doch nicht auf den Täter und sein Motiv.
    Die Art, wie Matilda an die Auflösung der Fälle heranging, gefiel mir sehr gut. Ich konnte alles gut nachvollziehen und verstehen. Es kamen nach und nach immer weitere Details ans Licht, die dennoch keinen kompletten Durchblick schafften. Parallel musste sie dann auch noch mit Kompetenzgerangel zurecht kommen. Insgesamt sehr gelungen.

    Ich kann diesen Kriminalroman sehr empfehlen und würde mich über eine Fortsetzung um DCI Matilda Darke freuen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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    littlecalimeros avatar
    littlecalimerovor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas verworren und obskur, aber irgendwie auch interessanter Geschichte mit nicht erwartetem Ende. Teilweise einige Längen und offen geblie
    Wenn Wut tödlich endet

    Inhalt: DCI Matilda Darke erhält als Einstieg in den alten Job nach ihrer monatelangen Zwangspause den alten Fall über das Harkness-Massakers in der Hoffnung auf endgültige Klärung. Doch ein weiterer Mord scheint irgendwie mit dem alten Harkness-Fall zusammen zu hängen und deshalb will sie sich, ihrer Vorgesetzten, den Kollegen beweisen, dass sie keine Versagerin ist.

    Spannung: Die Geschichte ist interessant aufgebaut, neue Wirrungen, Windungen, dann wieder sieht es wie eine Einbahnstrasse aus und die Ermittler drehen sich im Kreis, bis das nächste passiert. Und dennoch hat ein Teil gefehlt, es war etwas vorhersehbar, oft wird die Spannung durch das penetrante Verhalten des Kollegen und Konkurrenten Ben Hales gestört oder weil Matilda auch zu sehr in der Vergangenheit hängt und sich noch nicht ganz wieder unter Kontrolle hat.

    Humor: Kam hier eigentlich gar nicht vor, mal ein paar lustig gemeinte Ermunterungssprüche der Ärztin und guten Freundin Adele, aber ansonsten ist der Humor in diesem Fall nicht präsent und passend.

    Romantik: Ist hier gar nicht vorhanden gewesen, auch wenn man bei dem einen oder anderen Kollegen mal drauf gehofft hat, aber leider hat der Autor hier drauf verzichtet, vielleicht hätte das das ganze etwas belebt und nicht so trocken rübergebracht.

    Autor und Umsetzung: Es ist das erste Buch des Autors und von der Grundidee und der Umsetzung war es schon interessant geschrieben, obwohl es teilweise schon Längen hatte, nicht alles ist so nachvollziehbar, dadurch hängt man als Leser ein wenig oder stockt erst mal, um das Verhalten oder die Reaktionen zu verstehen. Der Schreibstil so war gut und flüssig, nur von der Umsetzung und inhaltlich ist einiges mit Fragezeichen geblieben.

    Personen: Matilda wird als labile Person dargestellt, die aufgrund ihres Erlebnisses die Hoffnung und das Vertrauen in ihre Ermittlungsfähigkeit verloren hat und immer wieder an sich selbst zweifelt und sich auch gerade von ihrem Kollegen die verbalen Attacken gefallen lässt und ihren Kummer dann zu Hause im Alkohol ertränkt.
    Dagegen tritt die Ärztin Adele als tolle Freundin auf, die oft zur richtigen Zeit bei Matilda auftaucht und ihr immer wieder auf die Beine hilft. Das macht sie sehr sympathisch, obwohl sie selbst auch genug miterlebt hat.
    Auch die Kollegin Sian ist eine treue Seele, immer wieder hin und hergerissen, zwischen Ben Hales, ihrem Vorgesetzten und Matilda, die sie sehr gerne mag. Sie macht ihre Arbeit gewissenhaft und auch wenn sie mal ein schlechtes Gewissen hat, dass sie eine Seite bevorzugt, weil sie eben dahintersteht, so bleibt sie ihren Prinzipien treu und macht ihre Arbeit wirklich gut. Strategie, es geht darum, den Fall zu klären und nicht persönliche Differenzen auszuleben.
    Jonathan Harkness ist der letzte Überlebende und wird von allen als zurückgezogen, verunsichert, schlaksig und in seiner eigenen Welt lebend beschrieben. Einzig seine Nachbarin kümmert sich um ihn, kocht für ihn und ist bemüht, dass es ihm gut geht. Er arbeitet fleißig und liebt Bücher über alles. Immer wieder taucht die Frage auf, was musste er mit ansehen, was hat ihn zu dem gemacht, was er heute ist.

    Fehler, Grammatik,Rechtschreibung: Der Schreibstil ist flüssig, man stolpert über keine grammatikalischen Unstimmigkeiten oder merkwürdigen Worte, deshalb kann man sagen, dass man das Buch gut lesen kann und es klar und verständlich rübergebracht wird.

    Besonderes: Bis auf das nicht erwartete Ende sind sonst keine besonderen Merkmale aufgefallen.

    Seitenanzahl/Länge: 414 Seiten sind schon eine ganze Menge, es hatte zwischendurch ein paar Längen, die vielleicht etwas kompakter gefasst sein können.

    Cover: Das Cover ist schon interessant, obwohl es während des Lesens etwas irritiert, da das Anwesen der Harknesses ja keine Häuserreihe ist. Dann tendiert man wieder zu dem jetzigen Wohnort und Block, wo Jonathan jetzt lebt. Das Absperrband mit dem Titel drauf ist interessant gemacht und der düstere Himmel mit den kreisenden Vögeln lädt zu Spannung im Buch ein.

    Preis: 8,99€ als E-Book oder 9,99€ ist für Taschenbuchpreise völlig angemessen und auch für die Seitenlänge absolut akzeptabel.

    Gesamtbewertung: Bei der Gesamtbewertung muss man in diesem Buch ein wenig aufpassen, dass man nicht zu viele Details erwähnt, die schon alles verraten könnten. Die Geschichte ist interessant und endet doch etwas ungewöhnlich und nimmt auch immer neue obskure Wendungen, das Verhalten von Matilda und Ben ist teilweise etwas unverständlich, genauso wie das der Kollegen oder Matildas Vorgesetzten (ACC Valerie Masterson). So einige Sachen sind am Ende auch offen geblieben, das hat mich etwas verwundert, beziehungsweise hätte ich mich gefreut, darüber noch ein bißchen was zu lesen. Ich bin ein wenig hin und hergerissen, denn letztendlich ist es für mich kein richtiger Pageturner, wie man es bei einem Thriller erwartet, eher so eine dahinziehende Ermittlung, deren Charaktere nicht wirklich überzeugen und man am Ende überlegt, ob man jetzt erleichtert ist, dass es zu Ende ist oder enttäuscht, weil noch Fragen offen sind. Verworren, teilweise absehbar und doch irgendwie auch wieder interessant. Fazit, ich gebe 3 Sterne, werde bestimmt weitere Bücher des Autoren lesen und hoffen, dass da noch Spannung und Steigerung möglich ist.

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    Buchverschlinger2014vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Kann ein 20 Jahre aller Mordfall nun geklärt werden?
    DCI Matilda Darkes schwerer Neuanfang

    In Michael Woods Roman "Stumme Wut" begleiten wir DCI Matilda Darke bei ihrer Rückkehr in den Polizeidienst. Sie musste längere Zeit pausieren, da sie durch einen privaten Schicksalsschlag ihren letzten Fall vermasselt hat und eine Auszeit verordnet bekommen hat.

    Bei Ihrer Rückkehr bekommt sie zwar zunächst nicht ihren alten Job zurück, sondern sie soll einen 20 Jahre alten Doppelmord an einem Ehepaar neu aufrollen und endlich aufklären. Besondere Brisanz erhält ihr Fall, als ein aktueller Mordfall Verbindung zum damaligen Mordfall aufweist.

    Nachdem Matilda versucht beide Fälle zu lösen, macht ihr Stellvertreter in der Mordkommission das Leben echt schwer, da er einerseits in den Fall der Vergangenheit bereits involviert war und zum anderen auf Ihren Job spekuliert.

    Tatkräftige Unterstützung im Berufs- und Privatleben erhält Matilda von der Rechtsmedizinerin und ihrer besten Freundin Adele. Gemeinsam schafft es Matilda endlich die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Gelingt ihr das auch bei dem alten Fall?

    Michael Wood beschäftigt sich in seinem Roman nicht nur mit Matilda Drake, sondern es dreht sich auch viel um Jonathan Harkness , der jüngere Sohn der beiden Mordopfer von vor 20 Jahren.

    Es wurden für mich viele überraschende und falsche Fährten gelegt, so dass mich das Ende schon ein wenig überrascht hat. Ich hätte mir auch gerne mehr Hintergrund Infos zu Matildas Vergangenheit und den vermasselten Fall gewünscht. Da dies wohl der Auftakt einer neuen Reihe ist, kann dies ja in den folgen Romanen noch mehr thematisiert werden.


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    Milagros avatar
    Milagrovor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Unterhaltung
    Stumme Wut

    Eine Kommissaarin, die ihren Dienst nach einer schwierigen Lebenssituation wieder antritt, ein ungeklärtes Verbrechen und schlampige Ermittlungen, die Geschichte fängt gut an. Der Tod eines begüterten Ehepaares jährt sich zum zwanzigsten Mal, noch immer gibt es keinen Täter, allerdings einen Zeugen, der den Mord gesehen haben muss. Die Ermittlerin, die mit Depressionen und Alkoholsucht kämpft, ist mit dem Fall mehr oder weniger abgeschoben worden, ein Kollege hat ihren Job übernommen und da sitzt sie nun mit den Akten und einem Buch, das von dem Verbrechen handelt und versucht, in ihrer alten Welt wieder Fuß zu fassen. Dass das nicht einfach sein kann, ist klar, zumal ein weiterer Toter gefunden wird und die Kommissarin und ihr Kollege aneinander geraten. Die Fälle überschneiden sich und als Leser rätselt man gern mit.
    Die Protagonisten sind allesamt interessant beschrieben, jede Person ist vielschichtig und keinesfalls blass dargestellt. Alle haben Ecken, gerade das machte die Geschichte für mich sehr lesenswert. Alle haben ihre Schwächen, Eigenheiten und man kann sie sich gut vorstellen.
     Ich hatte Spaß, die einzelnen Personen im Geschehen zu verfolgen, ich wurde in die Irre geführt, versuchte, die Hinweise richtig einzuschätzen, aber ich selbst bin leider nie gut mit Lösungen bei Krimis. Ich empfehle diesen Krimi allen, die Interesse an gut verpackten, spannenden Geschichten haben. 

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    kleinwittis avatar
    kleinwittivor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Idee ist gut aber leider konnte mich das Buch nicht fesseln oder abholen. Die Geschichte war mir zu langweilig und spannungslos.
    Ein alter Mordfall der nun aufgedeckt wird.

    Mit dem Buch "Stumme Wut" hat uns Michael Wood einen Krimi beschert, der mich nicht wirklich überzeugt hat. Die Geschichte ist einfach nur zäh und Spannungslos. Das Cover verspricht in diesem Fall mehr als man meiner Meinung nach bekommt.

    In der Geschichte begleiten wir Mathilda Darke die nach einer langen Auszeit wieder in den aktiven Dienst soll, bekommt aber einen alten kalten Fall der gerade wieder für Aufmerksamkeit sorgt.

    Mathilda Drake ist eine DCI bei der Polizei von South Yorkshire, die aber eine lange Pause wegen eines Falles gemacht hatte den sie wohl leicht vermasselt hat, dazu ist auch ihr Mann noch früh gestorben. Sie war in Behandlung und soll nun wieder in den Dienst. Sie macht für mich eine zu schnelle Wendung die sie vollzog, denn von jetzt auf nichts vom Alkoholabhängigen zur absolut klaren und abgekläreten DCI zurück, das passte nicht.

    Jonathan der in seiner Kindheit seine Eltern verloren hat und dann jetzt auch ncoh seinen Bruder kann einem eigentlich nur Leid tun, aber jeder ist seines Lebens selber Schmied. Er hat sich sehr zurückgezogen und verzichtet auf alles was es an Elektronik gibt. Er liebt seine Bücher und er liebt seinen geregelten Zeitablauf. Er verzichtet auch auf alle sozialen Kontakte. Man könnte sagen er ist ein richtiger Einsiedler.

    Auch die anderen Charaktere passten schon zum Buch, man hätte sich aber hier und da etwas mehr Info gewünscht. Die Personen passten aber alles in allem zu der Geschichte.

    Der Schreibstil ist gut, man kann das Buch sehr schön lesen, nur leider kam bei mir keine richtige Spannung auf, so das mir das Buch etwas langweilig wurde. Mir fehlte so der richtige Spannungsbogen den ich nicht richtig gefunden habe. Die Geschichte hätte bestimmt mehr hergegeben.

    Idee ist gut aber leider konnte mich das Buch nicht fesseln oder abholen. Die Geschichte war mir zu langweilig und spannungslos.

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    buchstabensammlerins avatar
    buchstabensammlerinvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Krimi, ein paar offene Fragen...
    Gutes Erstlingswerk

    Rund ums Buch:
    Titel: Stumme Wut
    Verlag: Harper Collins
    ISBN: 978-3-95967-143-9
    Seiten: 415
    Preis: 9,99 €

    Cover:
    Mir gefällt das Cover. Wenn man das Buch in der Hand hat, schaut man in diese urtypisch englische Straße. Und das etwas "schillernde" Absperrband kommt fast dreidimensional rüber.

    Inhalt:
    Zwanzig Jahre, nachdem die Harkness-Morde nicht aufgeklärt wurden, tritt Inspectorin Matilda Darke nach neunmonatiger Zwangspause wieder den Dienst im Polizeipräsidium an und wird schon auf dem Weg dorthin von Panikattacken heimgesucht. Sie schafft den ersten Tag mit Mühe, muss aber erfahren, dass sie erst einmal nicht in ihren alten Job zurück kann. Sie wird, in einer quasi Abstellkammer, die als Büro dient, auf diesen alten unaufgeklärten Doppelmord „Das Harkness Massaker“ angesetzt, bei dem ein Kind des ermordeten Paares Zeuge war, aber es nie eine Aussage seinerseits gab, da der Junge nicht gesprochen hat. Ein neues Verbrechen führt Matilda zurück zu den Harkness Morden und für sie geht die Suche nach dem Mörder und vor allem der Beweis, dass sie wieder da ist, los.


    Darstellungsweise/Schreibstil:
    Die Story nimmt einen sofort mit, da sie flüssig und von Beginn an sehr spannend geschrieben ist. Die Protagonistin wird sehr sympathisch dargestellt und man lebt ihre Gefühle beim Lesen mit.
    Meine Meinung:
    Das Buch ist meiner Meinung nach ein guter Einstieg in eine neue Reihe um DCI Matilda Darke. Eine Frau, die ihre Arbeit liebt und sich wieder auf ihre Position gekämpft hat. Das Buch ist durchweg spannend, hat aber ein paar offene Punkte mir gelassen, die sich nicht ganz klären. Trotzdem würde ich es jedem empfehlen, der gerne Krimis liest. Die Geschichte dreht sich nicht nur um die aufzuklärenden Fälle, sondern die Ermittlerin steht mit ihrer Vergangenheit, ihren Bemühungen, sich den Kollegen gegenüber wieder zu beweisen und ihrer Psyche im Vordergrund und wird sehr tiefgründig durch das Buch gelenkt. Ein guter Plot, ein paar offen Fragen, doch sicherlich ein Buch, beim dem die weiteren Teile in meinem Bücherschrank landen werden.


    Fazit:
    Schnell, gut, leicht zu lesen.... ein zweiter Teil könnte die offenen Punkte wettmachen.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Krimi zum Miträtseln. Das Tatmotiv fand ich nicht überzeugend, aber die neue Reihe werde ich gerne weiterverfolgen.
    Die Harkness-Morde

    Der Prolog des Krimidebüts von Michael Wood beginnt mit einem brutalen Massaker an der Familie Harkness. Die Eltern, Stefan und Miranda, werden brutalst niedergemetzelt, der ältere Sohn Matthew bleibt zuerst verschwunden, während der 11-jährige Jonathan total verstört und blutbesudelt auf der Treppe sitzt und fortan nicht mehr spricht.
    Zwanzig Jahre später ist der Fall der Harkness-Morde noch immer ungelöst und kommt auf den Tisch von DCI Matilda Darke. Sie hat neun schwere Monate mit psychologischer Betreuung hinter sich. Der Grund: ein ungelöster Entführungsfall eines kleinen Jungen und der Tod ihres Mannes. Der stellvertretende DC Ben Hales ist über die Rückkehr alles andere als erfreut. Er sah sich bereits als neuer Chef der Abteilung und hat nur Verachtung für Matilda übrig. Als ein Mord in der Innenstadt von Sheffield geschieht, der im Zusammenhang zum alten Harkness-Fall stehen könnte, gibt Hales seine Informationan nicht an Matilda weiter....

    Matilda scheint ein Abzugbild der typischen männlichen Ermittler zu sein. Sie hat ihr Trauma noch immer nicht überwunden und versucht ihren Kummer im Alkohol zu ertränken. Der alte Fall und die Degradierung in eine kleine Kammer im Untergeschoß hebt Matildas Selbstvertrauen nicht wirklich. Ihr zur Seite stehen ihr neuer Kollege, der junge DC Rory Fleming, als auch Pathologin Adele, ihre beste Freundin. Trotz ihrer noch vorhandenen Probleme hängt sich Matilda in den alten Fall hinein, der plötzlich wieder an Aktualität gewinnt, als die Harkness Villa abgerissen wird. Sie sucht den nun erwachsenen Jonathan auf und erkennt in ihm einen sehr verstörten Mann, der nie über das damalige Geschehen hinweg gekommen ist und der sich in seiner eigenen Welt vergräbt. In Vielem scheint er ihr ähnlich zu sein...
    Der rätselhafte Journalist Charlie Johnson, der ein Buch über die Harkness Morde geschrieben hat, weiß anscheinend mehr, als Matilda in den alten Unterlagen im Polizeiarchiv finden kann. Der ganze Fall wirft viel zu viele offene Fragen auf. Das Motiv für die Morde fehlt gänzlich...

    Die Figuren sind sehr authentisch und facettenreich. Es gibt keine stereotypischen Charaktere, die nur gut oder böse sind. Sie sind bis in die kleinsten Nebenfiguren sehr anschaulich und lebendig dargestellt. Der Spannungsbogen steigt stetig und durch raffinierte und überraschende Wendungen ist man stets am zweifeln und rätseln.

    Das Privatleben der Ermittler spielt in diesem Krimi eine große Rolle. Doch auch die Nachforschungen kommen nicht zu kurz und laden zum Miträtseln ein. Im letzten Drittel hat man als versierter Krimileser allerdings schon eine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Einige Unstimmigkeiten haben mich etwas stutzen lassen, aber im Großen und Ganzen ist "Stumme Wut" sehr spannend erzählt und es fällt einem schwer das Buch zur Seite zu legen. Die Auflösung ist nicht ganz überzeugend und das Tatmotiv fand ich etwas unbefriedigend. Trotzdem eine Reihe, die ich gerne weiter verfolgen würde.

    "Stumme Wut" ist der Auftakt einer neuen Krimreihe um DCI Matilda Darke von der Mordkommission Sheffield.

    Schreibstil:
    Michael Woods erster Krimi lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Der Schreibstil ist intensiv, das Erzähltempo rasant. Die Spannung wird gekonnt aufgebaut. Mit falschen Fährten und überraschenden Wendungen vermag der Autor zu erstaunen. Die Charaktere sind sehr facettenreich dargestellt. Die 54 Kapitel sind eher kurz gehalten.

    Fazit:
    Ein spannendes Debüt, das zum Miträtseln einlädt. Überraschende Wendungen und falsche Fährten geben dem Krimi noch mehr Tempo. Facettenreiche Charaktere runden die Geschichte perfekt ab. Die Auflösung war mir dann aber nicht ganz überzeugend. Ich gebe schwache 4 Sterne für den rasanten englischen Krimi und bin schon gespannt auf die Nachfolgebände dieser neuen Reihe.

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    SusanneSH68s avatar
    SusanneSH68vor 7 Monaten
    Stumme Wut - Start einer neuen Reihe

    DCI Matilda Darke wird nach einer längeren Zwangspause mit einem unaufgeklärten Doppelmord betraut, der 20 Jahre zurückliegt. Die Eltern von Jonathan und Matthew Harkness wurden damals brutal ermordet. Als plötzlich ein aktueller Mordfall Verbindungen zu diesem alten Fall aufweist, übernimmt Matilda auch hier die Ermittlungen, gegen ihren Widersacher im Polizeirevier Ben Hales, der sich Hoffnungen macht, ihren Posten endgültig übernehmen zu können. Und bald gibt es ein weiteres Opfer.

    Ein ungewöhnlicher Kriminalfall als Start einer neuen Reihe um die Ermittlerin Matilda Darke. Matilda hat eigentlich genug mit sich selbst zu tun, um in ihrem Beruf wieder Fuß zu fassen. Sie ist nicht so perfekt, wie man es von vielen Ermittlern kennt, gerade das macht sie so sympathisch. Der Fall, der hier zu lösen ist, ist vielschichtig und bietet einen abgrundtiefen Blick in eine Familie, die nach außen den schönen Schein wahren kann.  Ein etwas anderer Krimi, der auf jeden Fall Lust macht, noch mehr von dieser Ermittlerin zu lesen.   

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    HarperCollinsGermanys avatar

    "DCI Matilda Darke wird es nach ganz oben schaffen"

    James Oswald

     

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Krimis


    "Stumme Wut" von Michael Wood


    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 03.01.2018 für eines von 30 Leseexemplaren (Taschenbuch) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Krimis.


    Über den Inhalt:

    Das Harkness-Massaker jährt sich zum 20. Mal. Es gibt keine Spuren und nur einen damals elfjährigen Zeugen, der nicht spricht. DCI Matilda Darke wird nach einer mehrmonatigen Zwangspause mit dem unaufgeklärten Doppelmord betraut. Genau das, was die Leiterin der Mordkommission nicht wollte: das Abstellgleis. Doch plötzlich weist ein neues Verbrechen Verbindungen zum Harkness-Fall auf. Entgegen ihrer Befehle ermittelt Matilda in dem aktuellen Mord. Es ist ihre letzte Chance, den Täter von einst zu fassen und sich ihren Vorgesetzten zu beweisen.


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    Letzter Beitrag von  Blausternvor 4 Monaten
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