Michael Zandt

 3.5 Sterne bei 20 Bewertungen

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Michael ZandtHapu
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Hapu
Hapu
 (10)
Erschienen am 28.11.2011
Michael ZandtDas schwarze Kollektiv
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Das schwarze Kollektiv
Das schwarze Kollektiv
 (10)
Erschienen am 28.07.2012

Neue Rezensionen zu Michael Zandt

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Maxi2011s avatar

Rezension zu "Das schwarze Kollektiv" von Michael Zandt

Schade das es keine Fortsetzung gibt
Maxi2011vor einem Jahr

Meine Rezension zu

„Das Schwarze Kollektiv“ von Michael Zandt

Ich bin ehrlich gesagt unsicher wie ich meine Gefühle zu diesem Buch erläutern soll. Ich bin Verwirrt, Gefesselt und mit vielen „?“ zurück geblieben. Zumindest die anfängliche Verwirrung der ersten vier Seiten wurde am Ende des Buches aufgelöst. Viele Fragen sind trotzdem zurück geblieben und machen mir das Ende des Buches nicht einfach.

Die Geschichte über Ariko ist in der Ich-Perspektive verfasst und liest sich wie ein Tagebuch, was mich am Anfang oft stocken ließ, aber mit der Zeit habe ich Gefallen daran gefunden. Die Schreibweise ist am Anfang recht stockend, wird aber mit der Zeit flüssiger und für mich sehr angenehm zu lesen. Die Liebe zum Detail wurde hier wunderbar umgesetzt - ich fühlte mich in die Welt der Agrim und Hameshi reingezogen und sofort gefesselt. Die unverblümte Wortwahl in der Welt wo ein Krieg des Glaubens ausgefochten wird, wirkt manchmal recht blutig, gewalttätig, chaotisch und trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.

Mir sind einige Hauptfiguren richtig ans Herz gewachsen. Ariko und seine ersten Freunde – Nascha, Wasinija und Taske – von denen ich am Ende überrascht und sehr traurig geworden bin. Oder Lamis’jala … Arikos große Liebe <3<3 Zitat: „Von der Liebe wusste ich nur so viel: Sie war absolut und für die Ewigkeit gemacht.“ Bei allen habe ich mitgefieberte, mitgefreut und mitgelitten.

Fazit:

Ein Buch was mich wirklich sprachlos hat werden lassen. Ich fand das Ende so schade - für mich ein Riesen Kliff Hänger, wo noch viele Fragen zurück lässt und meine Bewertung, leider, auch sinken lässt. Trotzdem hatte ich ein tolles Gefühl beim Lesen und würde mich über eine Fortsetzung riesig freuen. Ein Buch über Krieg, Religion, Gottheiten, Liebe und der Rettung der Welt.

 

Ein letztes Zitat, was mir nicht mehr aus den Kopf geht:

"Lass erblühen und lass welken, schenke Liebe, schenke Tod, in deine Arme immer schließ mich, große Mutter Schwarz und Rot."

 

3 von 5 Goldenen Herzen

 

Liebe Grit, danke für die Rezensionsausgabe <3

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Rezension zu "Das schwarze Kollektiv" von Michael Zandt

Gerne mehr davon..
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Wir betreten eine Welt die uns bekannt vorkommt, weil sie unserer so gleicht, aber auch doch wieder nicht. Ich weiß es hört sich seltsam an, aber anders ist es nicht zu erklären.
Wir lernen fremde Völker kennen die im Krieg leben, Kirchen die Soldaten ausbilden, Menschen die sich verlieben obwohl sie es nicht sollten.

Ariko wird von der Kirche in jungen Jahren zu einem Soldaten ausgebildet, doch im Krieg gegen die Hameshi lernt er eine Kriegerin kennen und verliebt sich in diese.
So wechselt Ariko die Fronten ahnt aber nicht was noch auf ihn zukommt...denn der wohl brutalste Clan hat ganz andere Pläne mit ihm.

Ich kann nur sagen lesen lohnt sich. Auch wenn es einem erstmal schwer fällt in dieses Buch zu kommen. Michael Zandt beschreibt jedes kleine Detail dieser Welt und ebenso die Emotionen die gerade bei Ariko aufkommen.
Man sollte sich Anfangs nicht abschrecken lassen von den vielen Namen und Orten die erstmal aufkommen.
Man kann dieses Buch nicht wirklich komplett in Worte fassen, man sollte es einfach gelesen haben.
Es hat, wie ich finde auch noch Platz für mehr und wer weiß vielleicht dürfen wir uns auf ein weiteres Buch freuen. Ich würde es auf alle Fälle sofort lesen.

Erst später, nach einigen Recherchen habe ich gesehen das es besser wäre "Hapu - Teufel im Leib" vorher gelesen zu haben.

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haTikvas avatar

Rezension zu "Das schwarze Kollektiv" von Michael Zandt

Das schwarze Kollektiv
haTikvavor 5 Jahren

Wenn nichts ist, wie es scheint.

Ariko ist ein Waisenkind, das von der Kirche gefördert wurde, weswegen er sich für eine Laufbahn beim Kollektiv entschied. Einer Spezialeinheit der Kirche, die den wahren Glauben in die Welt tragen soll. Wenn es sein muss auch mit Waffen und Gewalt.
Ariko geht in dieser Aufgabe anfangs gut auf, entwickelt sich und wird immer wieder befördert. Bis das Kollektiv zum ersten Mal eine Gefangene macht und er zu zweifeln und zu träumen beginnt...

Als er auf dem Weg zu einem neuen Einsatz zum ersten Mal einem besonderen Mädchen begegnet, ist es um ihn geschehen. Während er bei der Armee ist, wird ihm daher immer mehr bewusst, wie fehl am Platz er sich in diesem Krieg fühlt.
Nachdem das Verlangen nach dem unbekannten Mädchen immer stärker wird, wechselt er die Seiten um sie zu suchen. Denn sie ist eine Kriegerin der Hameshi, dem Kriegsvolk des Feindes Agrunbar. Wesen die im Urwald leben und mit der Natur im Reinen leben.

Nachdem mir "Hapu - Teufel im Leib" gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt, was Michael Zandt wohl als nächstes zaubert.
Mir kam zu Ohren, dass dieser Roman mit dem Debüt des Autors zusammenhängt. Nachdem ich nun auch dieses Werk gelesen habe, kann ich dem nur bedingt zustimmen. Erst zum Ende hin gab es eine Verbindung zu Zandts ersten Roman Hapu, welcher dann auch Arikos Traum von Anfangs erklärte.

Das Buch ist in drei Teile aufgegliedert. Jedes Mal begannen die Kapitel, welche durch Zahlen markiert waren, wieder von vorne. So wurde Arikos Wandel sehr schön dargestellt. Sie erzählen wie Ariko aufwächst und was für einen Weg er wählt. Dann den Wechsel auf die andere Seite und die Zeit bei den Agrunbar.
Erst im dritten und letzten Teil wurde der Roman allerdings erst lebendig und ansprechend. Dort wurde sehr schön beschrieben, wie Ariko und Lamisjala sich endlich finden und zueinander gehören.
Aber auch die Spannung wuchs in diesem Abschnitt besonders stark.
Ariko erfuhr eine Neuigkeit nach der anderen - manche mehr, manche weniger gut. Aber dadurch war nun endlich was los und ich fieberte richtiggehend mit ihm und seiner neuen Aufgabe.
Und so war das Ende ein genialer Cliffhanger!

Die Schilderungen waren allesamt sehr anschaulich. Die Gegend wurde sehr gut dargestellt.
Wenn nichts ist, wie es scheint.

Ariko ist ein Waisenkind, das von der Kirche gefördert wurde, weswegen er sich für eine Laufbahn beim Kollektiv entschied. Einer Spezialeinheit der Kirche, die den wahren Glauben in die Welt tragen soll. Wenn es sein muss auch mit Waffen und Gewalt.
Ariko geht in dieser Aufgabe anfangs gut auf, entwickelt sich und wird immer wieder befördert. Bis das Kollektiv zum ersten Mal eine Gefangene macht und er zu zweifeln und zu träumen beginnt...

Als er auf dem Weg zu einem neuen Einsatz zum ersten Mal einem besonderen Mädchen begegnet, ist es um ihn geschehen. Während er bei der Armee ist, wird ihm daher immer mehr bewusst, wie fehl am Platz er sich in diesem Krieg fühlt.
Nachdem das Verlangen nach dem unbekannten Mädchen immer stärker wird, wechselt er die Seiten um sie zu suchen. Denn sie ist eine Kriegerin der Hameshi, dem Kriegsvolk des Feindes Agrunbar. Wesen die im Urwald leben und mit der Natur im Reinen leben.

Nachdem mir "Hapu - Teufel im Leib" gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt, was Michael Zandt wohl als nächstes zaubert.
Mir kam zu Ohren, dass dieser Roman mit dem Debüt des Autors zusammenhängt. Nachdem ich nun auch dieses Werk gelesen habe, kann ich dem nur bedingt zustimmen. Erst zum Ende hin gab es eine Verbindung zu Zandts ersten Roman Hapu, welcher dann auch Arikos Traum von Anfangs erklärte.

Das Buch ist in drei Teile aufgegliedert. Jedes Mal begannen die Kapitel, welche durch Zahlen markiert waren, wieder von vorne. So wurde Arikos Wandel sehr schön dargestellt. Sie erzählen wie Ariko aufwächst und was für einen Weg er wählt. Dann den Wechsel auf die andere Seite und die Zeit bei den Agrunbar.
Erst im dritten und letzten Teil wurde der Roman allerdings erst lebendig und ansprechend. Dort wurde sehr schön beschrieben, wie Ariko und Lamisjala sich endlich finden und zueinander gehören.
Aber auch die Spannung wuchs in diesem Abschnitt besonders stark.
Ariko erfuhr eine Neuigkeit nach der anderen - manche mehr, manche weniger gut. Aber dadurch war nun endlich was los und ich fieberte richtiggehend mit ihm und seiner neuen Aufgabe.
Und so war das Ende ein genialer Cliffhanger!

Die Schilderungen waren allesamt sehr anschaulich. Die Gegend wurde sehr gut dargestellt.
Da sich das meiste in einem Urwald abspielte, konnte ich die entsprechenden Temperaturen fast spüren.
Ariko wurde im laufe der Geschichte immer besser beschrieben und wurde dadurch mehrdimensional.


Fazit:
Leider kommt dieses Werk nicht ganz an den ersten Roman heran. Daher vergebe ich ihm nur drei von fünf Sternen.

Hapu:
1. Hapu - Teufel im Leib
2. Das Schwarze Kollektiv

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